ZDF

ARD-Fake-News: Sparprogramm

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Die Tagesschau verkündete das gigantische Sparprogramm der ö.-r. Senderfamilie. Eine lange Liste der Vorhaben wurde aufgezählt. Warum eigentlich dazu keinen ARD-Brennpunkt?

Wesentliches ging unter: Die zwei Milliarden sollen im Laufe von zehn Jahren eingespart werden. Der Einsparung stehen im Laufe von zehn Jahren 80 Milliarden Einnahmen gegenüber. 2,5% sollen also gespart werden.

Der Knaller: Die Hälfte der zwei Milliarden soll bei den Pensionen gespart werden.

Bei der in zwei Jahren geforderten nächsten Erhöhung der Gebühren (Schönenborns „Demokratieabgabe“) bleibt es aber, so wie es aussieht.

Die Einsparung bei den Pensionslasten scheint auch nicht besonders groß zu sein. Es bleibt beim hohen Niveau. Die bisher automatische jährliche Erhöhung wird etwas reduziert. Thüringens Ministerpräsident Ramelow protestiert gegen die seines Erachtens zu geringen Sparpläne. Er wird von der ARD-Vorsitzenden zurechtgewiesen, ebenso wie kurz zuvor der Vorsitzende des Zeitungsverlegerverbandes. Er hatte das ungehemmte Vordringen der gebührenfinanzierten Unternehmen im Internet kritisiert, das den privatwirtschaftlich arbeitenden Zeitungsverlagen mit kostenlosen digitalen Angeboten Konkurrenz mache.

Es verschlägt einem die Sprache, mit welcher Chuzpe die Allgewaltigen ihre Gebührenzahler für dumm verkaufen. Die Politik weiß, was sie an den Anstalten hat und wird dafür sorgen, dass das Reförmchen niemandem wehtut.

Es wird also z. B. nicht diskutiert werden,

  • ob ein nationaler Sender für die Grundversorgung ausreicht und das ZDF abgewickelt werden könnte
  • ob 60 Radiosender für die Grundversorgung von 83 Millionen Menschen  notwendig sind
  • in welchem Umfang die gebührenfinanzierten Sender Werbung zulassen dürfen
  • wie der weiterhin maßgebliche offene und verdeckte Einfluss der Politik eingeschränkt werden könnte
  • Verlagerung der anspruchsvolleren Programme von 3Sat und Arte in das ARD-Programm. Ein trivialer Quotensender ARD in Konkurrenz zu sat 1 ist überflüssig

Jedenfalls aber:

  • eine Reform des Programms, das überwiegend aus Talkshows, Quizzes, Krimis und Fußball besteht.
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Umfrage: Warum haben Sie die AfD gewählt?

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Die Zeit hat das gefragt und anscheinend keine Antworten gelöscht, wie sie das sonst ausgiebig bei islam- und migrationskritischen Kommentaren tut. Daher aufschlussreicher als das Geschwurbel von Medienaktivisten (hier Elmat Theveßen, ZDF) Politikern und Konzernchefs.

Der Pressemann von Kardinal Woelki

Haya (11) übt das Anlegen des Schleiers

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Henryk Broder sieht fern. (Auch die Kommentare sind lesenswert)

Was sieht er?

Beim WDR-Schulfunk „Planet Wissen“ vermisst er den Faktencheck, für den der Sender inzwischen berühmt ist.

Die FAZ setzt in ihrem Hochglanzmagazin, das dem Blatt gelegentlich beiliegt, die Verschleierungsgrenze nochmals herab. Das Lifestylemagazin lässt sechs junge, gut aussehende Musliminnen die von Islamisten seit ca. 30 Jahren forcierte Verschleierung als feministischen und modischen Gewinn für Frauen preisen. Eine von ihnen, von Beruf Kopftuch-Stylistin, erzählt: „Als meine Tochter neun Jahre alt war, wollte sie auch ein Kopftuch tragen. Ich fand das nicht gut… Aber sie wollte es von Herzen, und ich wollte es ihr nicht verbieten. Es macht sie glücklich, es zu tragen (Frankfurter Allgemeine Magazin, September 2017, p 56f).

Das Blatt findet Gefallen am islamischen Verschleierungsgebot. Im Feuilleton v. 29.9.17: „Schleier machen Frauen“ wird das Buch einer britischen Theologin rezensiert: Elizabeth Bucar, Pious Fashion, How Muslim Women Dress. Fazit: Das religiöse Verschleierungsgebot ist nun einmal in der Welt und die Frauen eignen es sich auf spezifische Weise an. Es wird zum modischen Accessoire. Frömmigkeit und Mode sind kein Widerspruch mehr, es gibt High-Tech-Kopftücher, Designer-Ganzkörperschleier und stylish-modische Outfits. Nachdem 1992 das Kopftuchverbot des Schahs aufgehoben wurde, sind Schleier wieder schick geworden. Der Tschador ist das bevorzugte Kleidungsstück bei festlichen Anlässen, ähnlich einem Kostüm im Westen, sie sind das bevorzugte Kleidungsstück. Zwar wird erwähnt, dass es „vielleicht“ Sanktionen der Sittenpolizei gibt. Viel schlimmer aber wäre die Kritik anderer Frauen, wenn man bei der Verschleierung daneben greift, etwa zu viel Haar zeigt, aber auch zu viel bedeckt, altmodisch oder zu westlich gekleidet wäre. Der von Frauen internalisierte Mäßigungsdruck auf ihr Geschlecht zeige sich vor allem in der Kleidung.

Im Westen ist es für Frauen doch viel schlimmer, schreibt die Rezensentin Felicia Englmann. Da zeige er sich beim Lohnniveau und der Vergabe von Führungspositionen. (Ob sie da den Buchinhalt referiert, kann ich nicht sagen.)

Jetzt bin ich gespannt auf ein Buch über Gender Pay Gap und Gender-Mainstreaming in muslimischen Ländern.

Bemerkenswert ist, dass Frau Bucar nur aus Teheran, Istanbul und Yogiakarta, Indonesien berichtet. Ein arabisches Land ist nicht dabei. Dabei wäre es doch spannend gewesen, von coolen Modetrends moderner Frauen bei Ganzkörperverschleierung in Saudi-Arabien zu erfahren.

 

 

Warum kennt die rot-rot-grüne Koalition in Berlin den Linksextremismus in der Stadt nicht?

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Im Koalitionsvertrag der linken Berliner Regierungsparteien geht es auf zwei Seiten um Rechtsextremismus (und Salafismus, Islamismus). Linksextremismus kommt in dem Papier nicht vor. Warum das so ist, versucht ein Filmemacher herauszubekommen. Die Statements von Sozialdemokraten, Sozialisten und Grünen sind hier zu hören (ab 23:00; bis 17.8.17 in der ZDF-Mediathek, evtl. bei Youtube: „Autonom, radikal, militant?, ZDF-zoom). Der Grüne macht es wie Stegner und Schulz: Linke Gewalt gibt es gar nicht.

Dazu muss man wissen, dass es 2016 in Berlin laut Verfassungsschutz, den die Linkspartei am liebsten abschaffen würde, täglich eine linke Gewalttat gab, doppelt so viel wie von rechts. Dem Berliner Regierenden Bürgermeister aber bleibt es vorbehalten 2016 vor dem „Wiederaufstieg der Nazis“ reden und sein Kollege Lederer von der Linkspartei warnt vor der Verharmlosung rechtspopulistischer Propaganda. (PNN v. 17.9.16)

Es ist ungewöhnlich, aber wahr: im ö.-r.-TV lief eine halbstündige Dokumentation (siehe Link oben!) über Linksextremismus. Zwar zu nachtschlafener Zeit, aber hoffentlich demnächst auf Youtube, wenn die vier Wochen in der ZDF-Mediathek abgelaufen sind.

Aus den Medien kenne ich die Läden, die die rechte Szene mit einschlägiger Kleidung beliefern und auch die rechten Bands und ihre Liedtexte, die auf großen Konzerten bejubelt werden. Dass es auch Läden gibt, die Linksextremisten ausstatten und in alle Welt liefern, war mir weniger geläufig. Auch von den linken Hassgesängen, die auf Konzerten mitgesungen werden, erfahre ich wenig, aber umso mehr von Beschlagnahme und Verbot rechter CDs und von der Bedrohung, die von rechten Rockkonzerten ausgeht.

„Autonom, radikal, militant?, ZDF-zoom

Siehe auch Berlin: Failed state  und Berliner Koalitionsvertrag

Der Wahrheit eine Gasse: die Polizei war schuld!

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Allmählich kommt die „Wahrheit“ ans Licht.

Was NDR-Panorama schon von Beginn an wusste, resümiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS): Die Polizei hat´s vermasselt in Hamburg.

Das ZDF verhilft mit manipulierten Filmchen, in denen die entscheidenden Sekunden mit angreifenden Demonstranten herausgeschnitten sind, der „Wahrheit ans Licht“: Es wurden nur knüppelnde Polizisten gezeigt.

ARD-Aktivist/-innen werfen der Polizei vor, rechtswidrig gegen Demonstranten in Protest-Camps, die gerichtlich erlaubt worden waren, vorgegangen zu sein. Panorama-Chef Volker Steinhoff vermutet eine Verschwörung der Polizei, einen Plan, nach dem Hamburg in Schutt und Asche versinken soll. Die Demonstranten hätten an den Rechtsstaat erinnern müssen.

In der FAS v. 23.7.17, p 8, liefert Polizeiexperte Peter Carstens seinen Untersuchungsbericht ab. Die Polizei hätte Fehler über Fehler gemacht.

Der Erkenntnisfortschritt der klugen Köpfe aus Frankfurt ist beeindruckend. Letzten Sonntag hatte Feuiletonchef Claudius Seidl über die zu Unrecht verteufelte Linke gejammert und gemeint, es herrsche Unklarheit über das, was in Hamburg wirklich geschehen sei. eine woche später besteht zumindest für die FAS-Mitarbeiter Klarheit.

Linksextremisten beklagten ja von Anfang an, dass die böse Polizei einfach auf die vermummten Aktivist/-innen des Schwarzen Blocks losgegangen wäre, die inmitten friedlich demonstrierender, bunter und diverser Menschen ebenfalls friedlich demonstrierten. Journalist Carstens nun beklagt, dass die Polizei nicht sogleich in das Schanzenviertel eingedrungen sei. Der Einsatzleiter hätte 14 der besten deutschen Polizeieinheiten befehligt. Der Leser wird über alle Details ihrer Rüstung, Beinschienen, Armprotektoren usw., informiert. Stattdessen wurde abgewartet, bis eine – erst nach 90 Minuten eintreffende – hochgerüstete Antiterroreinheit eingetroffen war. Sie schießen Türen auf, markieren mit ihren roten Laserpunkten Menschen, die sich auf den Dächern aufhalten. Darunter vier russische „Medienaktivisten“ („angeblich harmlos“, hat der Journalist gehört). „Dies war der riskanteste Augenblick“ der Krawalltage, findet er. Es war eine „massive Gegendrohung“. „Nach Angaben der Einsatzleitung“ wären die Beamten von den Dächern beworfen worden.

Polizeifachmann Carstens wäre also ohne Antiterroreinheit losgestürmt. Man stelle sich seine Schlagzeile vor, wenn zu Beginn der Demonstrationen Antiterror-Eliteeinheiten in den Seitenstraßen aufmarschiert gewesen wären. Den Rest des Beitrags lesen »

Israel sollte sich mäßigen

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HA-Schlagzeile
Die erste Schlagzeile stammte von der dpa. Sie wurde nachträglich geändert. Gefunden auf Twitter

Mit dem Zweiten sieht man besser: ZDF auf Twitter: Bei der Schießerei „starben auch zwei Polizisten.“

Spiegel Online: „Westjordanland: Zwei Palästinenser bei israelischer Militäraktion getötet“.

ZDF manipuliert Bilder aus Hamburg

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Hamburg wird eine „never-ending story“.

„Was in Hamburg wirklich geschah“ so nennen die Scheinheiligen vom Lerchenberg ihr Filmchen. Es zeigt eine Gruppe von Demonstranten, aufgeblasene Schwimmtiere (gegen Schlagstöcke) mit sich führend. Die „friedlichen“ Demonstranten gehen auf eine Polizeikette zu. Im nächsten Moment prügeln die Polizisten auf die friedlichen Demonstranten ein. Was dazwischen herausgeschnitten wurde, ist bei Arte zu sehen: Die Horde stürmt in die Polizeikette, die Schwimmtiere schützend vor sich haltend.

Das ZDF-Fake:

 

Der vollständige Clip bei Arte:

(via philosophia perennis)

„Weglassen ist eine einfache Form der Lüge“ (Christoph Hein)

ZDF macht munter weiter mit Pallywoodfilmen

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Wenn uns Herr Schönenborn auch erklärt, dass es die Ethik des ö.-r. TV geböte, immer streng ausgewogen und ergebnisoffen zu berichten und gegebenenfalls Richtigstellungen der anstaltseigenen Faktenchecker/-innen einblenden lässt: Das ZDF ist noch nicht so weit. Die notorische Nahost-Residentin Nicola Albrecht hat wieder zugeschlagen: „Hebron – die zerrissene Stadt“.

Kritik am Film

Zum Narrativ der deutschen Journalistin (Die übrigens doch lieber unter Juden in Tel Aviv wohnt):

Daniel Frick auf Israelnetz

Daniel LaRusso auf haOlam

Woran ich mich noch gewöhnen muss: Die dreitausendjährige Besiedlung Palästinas scheint eine Legende zu sein. Auch die Journalistin Albrecht glaubt zu wissen, dass die Araber in Palästina Jahrtausende in Frieden lebten, bis dann 1967 die jüdischen Siedler kamen und für Unfrieden sorgten. „Zum Glück“ stellt die antiisraelische NGO B´Tselem den arabischen Kindern Videokameras zur Verfügung, mit denen sie die Untaten der Siedler filmen sollen.

Auch auf die Gefahr hin, dass Frau Albrecht dann beim WDR unterkommt: Warum brauchen wir zwei ö.-r. TV-Anstalten zur Grundversorgung des zahlenden Publikums?

UNO-Propaganda gegen Israel

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Mit falschen Fotos machen die UNRWA und Journalisten Stimmung gegen Israel.

Die UNO und ihre Heuchelei: Israel-Boykott

Woher kommt der Israelhass in ARD und ZDF?

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Gelegentlich habe ich Beispiele für die nahezu obsessive Beschäftigung mit den bösen Juden in Palästina im ö.-r. TV erwähnt. Nun hat Gerd Buurmann in seinem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ zusammengestellt, was sich das zwangsgebührenfinanzierte TV leistet.

ZDF liefert die Nahost-„Grundversorgung“: Nicola Albrecht , Nicole Diekmann, Nakba-Tag

Nachtrag:

Siehe im Blog auch hier! (Arte/WDR-Antisemitismusdoku)

Vernebelung des arabischen Terrors in deutschen Medien (Mena-Watch)