ZDF

Woher kommt der Israelhass in ARD und ZDF?

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Gelegentlich habe ich Beispiele für die nahezu obsessive Beschäftigung mit den bösen Juden in Palästina im ö.-r. TV erwähnt. Nun hat Gerd Buurmann in seinem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ zusammengestellt, was sich das zwangsgebührenfinanzierte TV leistet.

Gehälter bei der ARD: Höher als in der freien Wirtschaft

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„Irgendwas mit Medien“ zu machen, ist das Berufsziel tausender Abiturient/-innen. Ausschlaggebend ist nicht zuletzt wohl die Erwartung eines üppigen Gehalts. An die 42.000 Menschen gehören allein zum ARD-Imperium. Und die Festangestellten unter ihnen (ca. 23.000) gehören, zusammen mit denen von ZDF, Deutschlandfunk, Deutschlandsender, Deutscher Welle zu den bestbezahlten in der Medienindustrie.

Der ö.-r. Rundfunk hat 21 TV-Kanäle, weitere werden in Kooperationen betrieben: Phoenix, 3SAT, Arte, KIKA. Auslandssender sind die Deutsche Welle und in USA GermanTV. Daneben gibt es über 70 ö.-r. Rundfunkprogramme

Als nach der Umwandlung der Gebühren in eine Art Rundfunksteuer die Kritik am teuren Rundfunkwesen lauter wurde, gingen ARD und ZDF in die Offensive und veranstalteten eine Fragerunde von Zuschauern mit dem ARD-Vorsitzenden und dem ZDF-Intendanten. die geriet ziemlich zahm, u. a. wurde kritisiert, dass es zu viel Fußball und zu wenig Handball zu sehen gäbe. Auch die hohen Gehälter der beiden Chefs durften angesprochen werden. Die würden ja mehr als die Bundeskanzlerin erhalten. Die beiden Chefs lächelten die Kritik weg: Sie seien ihr Geld wert. Die Vorstandsvorsitzenden der DAX-Firmen würden mindestens zehnmal mehr erhalten. Die Bundeskanzlerin wäre halt eindeutig unterbezahlt.

Finanzanalyst Dr. Victor Heese hat versucht, an die nicht sehr transparenten Informationen über die Gehälter von ARD/ZDF-Beschäftigten zu kommen. Sein Fazit: Spitzenbeamte und Hochschullehrer würden weniger verdienen als ARD-Redakteur/-innen.  Auch Fach- und Führungskräfte in der freien Wirtschaft, sogar in DAX-Firmen wie Bayer und Volkswagen, verdienen weniger.

 

Ein paar hilfreiche Details zum Kampf der Araber gegen Israel

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israelNach dem Ersten Weltkrieg teilte die Entente das Osmanische Reich auf und schuf einige neue arabische Staaten und Mandatsgebiete. Eines davon war das britische Mandatsgebiet Palästina. Der Name Palästina war seinerzeit ein rein geographischer Begriff. Benutzt hatten ihn zuerst die Römer in der Antike. Sie benannten Judäa in Palästina um.

Das britische Versprechen, eine Heimstätte für Juden in Palästina zu schaffen, wurde 1922 vom Völkerbund einstimmig bestätigt. 1947 bestätigten die UN, der Nachfolger des Völkerbunds, dies mit 2/3-Mehrheit. Zugesprochen wurden dem neuen Staat die Negev-Wüste, ein schmaler Küstenstreifen nördlich des Gaza-Gebietes und Gebiete am See Genezareth. Jerusalem und Bethlehem sollten unter internationaler Verwaltung stehen, Jaffa bei Tel Aviv eine arabische Enklave im jüdischen Gebiet werden. Die beiden Staaten sollten eine Zoll- und Währungsunion bilden und eine gemeinsame Verwaltung für Infrastruktur (Wasser, Strom, Telekommunikation und Verkehr) bilden.

Die biblischen jüdischen Siedlungsgebiete um Hebron, Bethlehem und Jerusalem auf dem Gebiet, das man heute Westbank nennt, während der jordanischen Besatzung Cisjordanien nannte, gehörten nicht dazu. Das palästinensische Gebiet östlich des Jordans (ebenfalls britisches Mandatsgebiet), wurde zum arabischen Königreich Transjordanien (später: Jordanien). Groß-Britannien gab es dem Emir von Mekka als Dank für seine Loyalität zum Vereinigten Königreich. Es wollte damit verhindern, dass das französisch dominierte Syrien seinen Anspruch auf das Territorium durchsetzte. Kein Palästinenser hat gegen diese Vergabe palästinensischen Bodens protestiert.

60% des den Juden angebotenen Gebietes waren unfruchtbare Wüste. Jerusalem, das über Jahrtausende eine Stadt mit mehrheitlich jüdischer Bevölkerung gewesen war, lag im arabischen Gebiet. Dennoch stimmten die jüdischen Interessenvertreter zu. Die Araber lehnten ab. Sie wollten ein arabisches Palästina und keinen jüdischen Staat. Den Rest des Beitrags lesen »

Arte sieht israelischen Landraub

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Der Israelhass unseres zwangsgebührenfinanzierten Fernsehens wird zur Routine. Will man kritische Interviews mit palästinensischen Funktionär/-innen sehen, muss man schon zu amerikanischen Sendern ausweichen. In Deutschland wird dagegen der israelische Botschafter zurechtgewiesen: „Die Fragen stelle ich hier!“ bellt der Deutschlandfunkmoderator. (Leider finde ich den MItschnitt bei DLF nicht.)

Klaus Kleber vom ZDF ist begeistert von der „kreativen“ Programmierkunst palästinensischer Mädchen. Die haben nämlich ein Spiel geschrieben, bei dem auf Tischen Trennwände aufgestellt werden, wegen der allfälligen Geschlechtertrennung an öffentlichen Orten.

Wenn Hamas-Sympathisanten über das von Israel so gebeutelte und unterdrückte Gaza im TV-Morgenmagazin reden, bestätigt Moderatorin Hayali: „Ja, Gaza, Ghetto mit Meerblick.“ anstatt kritische Rückfragen zu stellen , etwa warum der von Israel gelieferte Zement für die Befestigung unterirdischer Gänge und nicht etwa für Wohnungsbau verwendet wird.

Das ZDF interviewt eine linksextreme Aktivistin, die behauptet, israelische Kinder würden zum Hass auf Palästinenser erzogen.

Wie der Mord eines „gebürtigen Dänen“ an einem Juden in der Tagesschau „verkauft“ wird.

Diesen Text von Henryk M. Broder hatte ich zwei Jahre auf meiner Festplatte „geparkt“, weil ich ihn zu drastisch formuliert fand. Das finde ich zwei Jahre später angesichts der Hamas-Sympathisant/-innen in Politik und Medien nicht mehr.

Jetzt zeigte Arte eine Dokumentation über Siedler in der Westbank, die in dieses judenfeindliche Narrativ unserer öffentlich-rechtlichen Medien passt.

Ergänzend zum letzten Link ein Auszug aus einem Text von Axel Feuerherdt: Israel und die Siedlungen. Ein Hindernis für den Frieden?:

Das israelische Dilemma

Dass der Siedlungsbau ein grosses, wenn nicht sogar das grösste Friedenshindernis schlechthin im Nahen Osten darstellt, ist längst zu einer Art Mantra geworden, zu einer Selbstverständlichkeit, die keinerlei Begründung zu bedürfen scheint. Folgt man ihr, dann müsste Israel nur seine Exklaven, Aussenposten und Grenzorte abbauen und könnte fortan in trauter Harmonie mit seinen Nachbarn leben. Dass das nicht stimmt, hat sich spätestens 2005 gezeigt, als der damalige israelische Premierminister Ariel Sharon die israelischen Siedlungen im Gazastreifen auflösen liess und die Hamas daraufhin mit einem Raketenbeschuss begann, der bis heute nie dauerhaft zum Erliegen kam. Israel verschärfte schliesslich notgedrungen die Grenzkontrollen – und zog sich dafür den Vorwurf zu, das «grösste Freiluftgefängnis der Welt» errichtet zu haben.

Dass sich die Palästinenser mit einem Abzug der Siedler nicht zufrieden geben würden, war aber schon früher deutlich geworden. Im Jahr 2000 beispielsweise bot der israelische Premierminister Ehud Barak während der Verhandlungen von Camp David unter anderem an, zahlreiche Siedlungen zu räumen; zudem wollte er die nahe der «Grünen Linie» liegenden Siedlungsblöcke – in denen die grosse Mehrheit der Siedler lebt – ins israelische Staatsgebiet eingliedern und diese Massnahme durch einen territorialen Austausch mit den Palästinensern abgelten. Die palästinensische Seite unter Yassir Arafat lehnte diesen so grosszügigen wie praktikablen Vorschlag jedoch ab und blies stattdessen zur zweiten «Intifada» mit ihren zahllosen Selbstmordattentaten. Arafats Nachfolger Mahmud Abbas wies im Jahr 2008 ein noch weiter gehendes Angebot des israelischen Premierministers Ehud Olmert ebenfalls zurück.

Es gäbe mehr zu sagen über die rechtliche und politische Situation der Westbank und Palästinas überhaupt. Jedenfalls taugt die Verkürzung auf israelischen Landraub nur für linke und rechte Hassprediger. Hier erst einmal ein Link zu einer weitestgehend unbekannten Facette der Pläne am Ende des Ersten Weltkriegs, der Zeit des Zusammenbruchs des Osmanischen Reiches, zu dem der Landstrich Palästina gehörte.

Lesetipp: Die Bilanz. Eine wirtschaftliche Analyse der deutschen Einheit

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Ein beliebter Slogan in der DDR-Aufarbeitung ist der Satz: „Sie beleidigen damit die Ostdeutschen.“ Bei Dr. Gysi geschieht das gerne auch mit Prozentangabe: „Sie beleidigen gerade 20% der Ostdeutschen.“ Wer Kritik am SED-Regime übt, beschädige ostdeutsche Biographien oder Lebensleistungen. Auch die Wissenschaft ist nicht unbeeinflusst von dieser Sicht der Dinge. Im enttäuschenden Band „Friedensstaat, Leseland, Sportnation? DDR-Legenden auf dem Prüstand“ lassen Forscherinnen DDR-Aufarbeitung nur noch zu, wenn sie als Therapie für beschädigte ostdeutsche Biographien konzipiert sei (Gallinat/Kitterl: Zum Umgang mit der DDR-Vergangenheit heute). Schon der Herausgeber konstatiert, dass eine Aufarbeitungsindustrie entstanden wäre, die über die Köpfe der DDR-Bürger hinweg arbeiten würde. Man müsse das Gute an der Diktatur erkennen und würdigen, damit die Biographien nicht beschädigt würden. Erst wenn sich die ehemaligen Bürger dieses Staates nicht mehr in ihren Biographien beschädigt fühlten, könnten sie, so stünde zu hoffen, zugeben, dass nicht alles gut war in der DDR. Fehlt nur noch der Satz: DDR-Aufarbeitung wäre ein westdeutsches Projekt.

Da tut es gut, ein anderes Buch lesen: Karl-Heinz Paqué, Die Bilanz. Eine wirtschaftliche Analyse der deutschen Einheit. Siehe dazu meine Anmerkungen im Blog. Nach der Lektüre wird man fragen:

Was hat die ostdeutschen Biographien mehr beschädigt, die kritische DDR-Aufarbeitung oder 40 Jahre sozialistische Planwirtschaft?

Was mich erstaunt ist auch die ständige Vereinnahmung aller Ostdeutscher: Immer heißt es die Ostdeutschen. Dabei gibt es die nicht. Fehlt nur noch der Satz Dr. Gysis: Die Ernennung Gaucks zum Bundespräsidentenkandidaten beleidige 30% der Ostdeutschen.

Update: „Frontal 21“ des ZDF erklärt uns am 13.9.2010, wie die Treuhand die blühende DDR-Wirtschaft zugrunde richtete: „Beutezug Ost“ heißt das viel versprechend. Natürlich darf in solchen Sendungen der Wendebankier Edgar Most nicht fehlen. Er weist dann gerne daraufhin, dass es auf dem Territorium der ehemaligen DDR keinen namhaften Konzern, keinen größeren Firmensitz mehr gäbe. Ostdeutschland sei nur noch die verlängerte Werkbank westlicher Konzerne. Was Herr Most, der von der DDR-Staatsbank zur Deutschen Bank wechselte, unterschlägt: Die SED hat 40 Jahre lang Unternehmer, Unternehmerfamilien und Firmen vertrieben. Genannt seien die Glasindustrie, u.a. Schott (Jenaer Glas), Autobauer, u.a. Auto-Union (Horch, Audi), Madaus-Pharma, Zeiss-Optik.

Durch die Enteignungen in der SBZ 1945 bis 49 und später in der DDR wurden über eine halbe Million mittelständischer Unternehmer vertrieben. Die erhielten zwar in der BRD Lastenausgleich für „Kriegsfolgeschäden“, aber nicht mehr ihre von der SED abgewirtschafteten Betriebe und Güter zurück. Vor allem: Sie kamen nicht mehr als Unternehmer zurück.
Jetzt zu lamentieren, dass es im Osten keine größeren Firmensitze mehr gäbe, ist nicht sehr ehrlich.

Eine Frau aus Eisenhüttenstadt, die ihr Leben lang für 60 Mark Monatsmiete in einer Dreizimmerwohnung wohnte, versteht in dieser ARD-„Dokumentation“ überhaupt nicht, wieso die staatlichen Kredite, mit denen die billige Miete subventioniert wurde, nach der „Wende“ als Schulden bei der Wohnungsgesellschaft bilanziert wurden. Auch die Wohnungsgesellschaftsmitarbeiterin versteht die Wende-Welt nicht mehr. Sie hätten doch früher in der DDR nie Schulden gehabt.

Dass sich Werner Schulz für eine solche „Dokumentation“ hergibt, erstaunt mich.

Weitere Lesetipps zum Thema.

Der Text erschien 2010 auf „Basedow1764“. Ich übertrage nach und nach einige weiterhin lesenswerte Texte in diesen Blog.

Wie Dunja Hayali und das ZDF Berichte verfertigen

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Der wegen ihrer Zivilcourage preisgekrönten Moderatorin Dunja Hayali („Nicht Ausländer, sondern Arschlöcher belästigen Frauen.“ und ihrem Sender ZDF kann man jetzt einmal zuschauen, wie sie Berichte über rechtspopulistische Demonstrationen verfertigen. Sie interviewt Pegida-Demonstranten. Da gibt es einfältige Typen, aber auch erstaunlich viele, die sich artikulieren können und sachlich argumentieren. Das erfährt aber erst der, der das Rohmaterial von ca. 25 Min. mit dem Vierminuten-Zusammenschnitt vergleicht.

Nach heftigen Protesten über manipulierte Berichterstattung hat das ZDF das gesamte Rohmaterial veröffentlicht, aus dem der Vierminutenclip zusammengeschnitten wurde.

Was hätte ich eigentlich gesagt, wenn mich Frau Hayali mit ihrem Satz „Sie wollen also, dass  Deutschland den Deutschen gehört“ überfallen hätte?

Frau Hayalis Berichterstattung über die Einwanderungskrise ist übrigens mit dem Preis „Goldene Kamera“ gewürdigt worden.

Siehe auch im Blog hier!

Ist das ein Kollege von Frau Hayali?

Wahltheater in Neurussland

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ARD und ZDF sind in ihrer Ukrainekrieg-Berichterstattung noch vorsichtiger geworden, seit sie von den Putin-Trollen gnadenlos überwacht werden und die Putin-Versteher/-innen in den Fernsehräten Kommentare, die sich auf ukrainische oder NATO-Quellen beziehen, nicht akzeptieren.

Wenn Putin wieder einmal mitteilen lässt, dass er seine Truppen von der ukrainischen Grenze abzieht, geht das tagelang durch die deutschen Medien. Dass die NATO feststellt, das stimme nicht, geht danach unter.

Als ein TV-Redakteur ein paar Stunden lang fälschlich vorliest, Putin hätte gesagt, er ziehe seine Truppen aus der Ostukraine ab, statt von der Grenze, entschuldigen sich die TV-Gewaltigen. Dass seine Truppen längst in der Ostukraine stehen und sie permanent Nachschub aus Russland erhalten, war ja nur als Behauptung der Kiewer „Faschisten“ vermeldet worden, gilt aber als nicht bestätigt. Wie kann das böse, angeblich Putin-feindliche deutsche Fernsehen also unterstellen, dass russisches Militär in der Ostukraine wäre? (Vielleicht wird es Putin später einmal, wie im Falle der Krim, beiläufig bestätigen.) Dass die Sowjetflotte vor dem ukrainischen Mariupol ankert, dem nächsten Ziel der prorussischen Banden, ist wohl auch ein Hirngespinst der Kiewer.

Das Wahltheater in Neurussland ist eine perfekte Inszenierung, auf die die SED selig neidisch sein könnte. Man führt kein Wählerverzeichnis, dann kann jeder so oft wählen, wie er will. Gastwähler aus Russland sind willkommen. Die Wahlbeteiligung wird erhöht durch die Drohung, jeden zu erschießen, der nicht wählt (Von den Separatisten nicht bestätigte Behauptung von einheimischen Beobachtern, daher nicht nachrichtentauglich.) Billiges Gemüse und Obst im Überfluss vor den Wahllokalen. Durchsichtige Wahlurnen, handverlesene Kandidaten und Parteien. Und der Kommandant entledigt sich vorübergehend des russischen Kampfanzugs, wirft sich in staatsmännischen Zwirn, eine Frau im Kostüm im Schlepptau, fehlen nur noch die Kinderchen. Wem fiele bei diesen Bildern das Wort „Unrechtsstaat“ ein?

Das ZDF entschuldigt sich inzwischen sogar, wenn ein Moderator ein olivgrünes Hemd trägt, das von einem Zuschauer als braun wahrgenommen wird.

Eine taz-Reportage über einen in der Ukraine schwer verletzten russischen Soldaten.

ZDF-Dokumentation: Nicht alles war schlecht

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Die zweiteilige Dokumentation des ZDF „Nicht alles war schlecht“ enthielt eine Fülle von Statements unterschiedlichster Art. Zum Teil wurden sie durch weitere Bekundungen oder Filmdokumente dementiert. Wenn etwa die ehemalige Leistungssportlerin und jetzige – glaube ich – TV-Moderatorin Andrea Kriewel von der vorbildlichen Emanzipation der Frauen in der DDR sprach.
Roland Jahn sagte, er und viele andere hätten in der DDR durchaus ein schönes Leben geführt – nicht wegen, sondern trotz der SED. Lutz Rathenow bezeichnete die DDR als „Republik des Psychoterrors“. Es gab viel Neues oder wenig Bekanntes zu sehen und hören, z. B. den Aushang „Tausche Baugrundstück gegen VW Golf“. Besser als in manchem DDR-Museum wird nachvollziehbar, dass dieser DDR-Alltag – zumindest für eine starke Minderheit – zum Aufbegehren führt.

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