ZDF

Haya (11) übt das Anlegen des Schleiers

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Henryk Broder sieht fern. (Auch die Kommentare sind lesenswert)

Was sieht er?

Beim WDR-Schulfunk „Planet Wissen“ vermisst er den Faktencheck, für den der Sender inzwischen berühmt ist.

 

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Warum kennt die rot-rot-grüne Koalition in Berlin den Linksextremismus in der Stadt nicht?

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Im Koalitionsvertrag der linken Berliner Regierungsparteien geht es auf zwei Seiten um Rechtsextremismus (und Salafismus, Islamismus). Linksextremismus kommt in dem Papier nicht vor. Warum das so ist, versucht ein Filmemacher herauszubekommen. Die Statements von Sozialdemokraten, Sozialisten und Grünen sind hier zu hören (ab 23:00; bis 17.8.17 in der ZDF-Mediathek, evtl. bei Youtube: „Autonom, radikal, militant?, ZDF-zoom). Der Grüne macht es wie Stegner und Schulz: Linke Gewalt gibt es gar nicht.

Dazu muss man wissen, dass es 2016 in Berlin laut Verfassungsschutz, den die Linkspartei am liebsten abschaffen würde, täglich eine linke Gewalttat gab, doppelt so viel wie von rechts. Dem Berliner Regierenden Bürgermeister aber bleibt es vorbehalten 2016 vor dem „Wiederaufstieg der Nazis“ reden und sein Kollege Lederer von der Linkspartei warnt vor der Verharmlosung rechtspopulistischer Propaganda. (PNN v. 17.9.16)

Es ist ungewöhnlich, aber wahr: im ö.-r.-TV lief eine halbstündige Dokumentation (siehe Link oben!) über Linksextremismus. Zwar zu nachtschlafener Zeit, aber hoffentlich demnächst auf Youtube, wenn die vier Wochen in der ZDF-Mediathek abgelaufen sind.

Aus den Medien kenne ich die Läden, die die rechte Szene mit einschlägiger Kleidung beliefern und auch die rechten Bands und ihre Liedtexte, die auf großen Konzerten bejubelt werden. Dass es auch Läden gibt, die Linksextremisten ausstatten und in alle Welt liefern, war mir weniger geläufig. Auch von den linken Hassgesängen, die auf Konzerten mitgesungen werden, erfahre ich wenig, aber umso mehr von Beschlagnahme und Verbot rechter CDs und von der Bedrohung, die von rechten Rockkonzerten ausgeht.

„Autonom, radikal, militant?, ZDF-zoom

Siehe auch Berlin: Failed state  und Berliner Koalitionsvertrag

Der Wahrheit eine Gasse: die Polizei war schuld!

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Allmählich kommt die „Wahrheit“ ans Licht.

Was NDR-Panorama schon von Beginn an wusste, resümiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS): Die Polizei hat´s vermasselt in Hamburg.

Das ZDF verhilft mit manipulierten Filmchen, in denen die entscheidenden Sekunden mit angreifenden Demonstranten herausgeschnitten sind, der „Wahrheit ans Licht“: Es wurden nur knüppelnde Polizisten gezeigt.

ARD-Aktivist/-innen werfen der Polizei vor, rechtswidrig gegen Demonstranten in Protest-Camps, die gerichtlich erlaubt worden waren, vorgegangen zu sein. Panorama-Chef Volker Steinhoff vermutet eine Verschwörung der Polizei, einen Plan, nach dem Hamburg in Schutt und Asche versinken soll. Die Demonstranten hätten an den Rechtsstaat erinnern müssen.

In der FAS v. 23.7.17, p 8, liefert Polizeiexperte Peter Carstens seinen Untersuchungsbericht ab. Die Polizei hätte Fehler über Fehler gemacht.

Der Erkenntnisfortschritt der klugen Köpfe aus Frankfurt ist beeindruckend. Letzten Sonntag hatte Feuiletonchef Claudius Seidl über die zu Unrecht verteufelte Linke gejammert und gemeint, es herrsche Unklarheit über das, was in Hamburg wirklich geschehen sei. eine woche später besteht zumindest für die FAS-Mitarbeiter Klarheit.

Linksextremisten beklagten ja von Anfang an, dass die böse Polizei einfach auf die vermummten Aktivist/-innen des Schwarzen Blocks losgegangen wäre, die inmitten friedlich demonstrierender, bunter und diverser Menschen ebenfalls friedlich demonstrierten. Journalist Carstens nun beklagt, dass die Polizei nicht sogleich in das Schanzenviertel eingedrungen sei. Der Einsatzleiter hätte 14 der besten deutschen Polizeieinheiten befehligt. Der Leser wird über alle Details ihrer Rüstung, Beinschienen, Armprotektoren usw., informiert. Stattdessen wurde abgewartet, bis eine – erst nach 90 Minuten eintreffende – hochgerüstete Antiterroreinheit eingetroffen war. Sie schießen Türen auf, markieren mit ihren roten Laserpunkten Menschen, die sich auf den Dächern aufhalten. Darunter vier russische „Medienaktivisten“ („angeblich harmlos“, hat der Journalist gehört). „Dies war der riskanteste Augenblick“ der Krawalltage, findet er. Es war eine „massive Gegendrohung“. „Nach Angaben der Einsatzleitung“ wären die Beamten von den Dächern beworfen worden.

Polizeifachmann Carstens wäre also ohne Antiterroreinheit losgestürmt. Man stelle sich seine Schlagzeile vor, wenn zu Beginn der Demonstrationen Antiterror-Eliteeinheiten in den Seitenstraßen aufmarschiert gewesen wären. Den Rest des Beitrags lesen »

Israel sollte sich mäßigen

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HA-Schlagzeile
Die erste Schlagzeile stammte von der dpa. Sie wurde nachträglich geändert. Gefunden auf Twitter

Mit dem Zweiten sieht man besser: ZDF auf Twitter: Bei der Schießerei „starben auch zwei Polizisten.“

Spiegel Online: „Westjordanland: Zwei Palästinenser bei israelischer Militäraktion getötet“.

ZDF manipuliert Bilder aus Hamburg

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Hamburg wird eine „never-ending story“.

„Was in Hamburg wirklich geschah“ so nennen die Scheinheiligen vom Lerchenberg ihr Filmchen. Es zeigt eine Gruppe von Demonstranten, aufgeblasene Schwimmtiere (gegen Schlagstöcke) mit sich führend. Die „friedlichen“ Demonstranten gehen auf eine Polizeikette zu. Im nächsten Moment prügeln die Polizisten auf die friedlichen Demonstranten ein. Was dazwischen herausgeschnitten wurde, ist bei Arte zu sehen: Die Horde stürmt in die Polizeikette, die Schwimmtiere schützend vor sich haltend.

Das ZDF-Fake:

 

Der vollständige Clip bei Arte:

(via philosophia perennis)

„Weglassen ist eine einfache Form der Lüge“ (Christoph Hein)

ZDF macht munter weiter mit Pallywoodfilmen

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Wenn uns Herr Schönenborn auch erklärt, dass es die Ethik des ö.-r. TV geböte, immer streng ausgewogen und ergebnisoffen zu berichten und gegebenenfalls Richtigstellungen der anstaltseigenen Faktenchecker/-innen einblenden lässt: Das ZDF ist noch nicht so weit. Die notorische Nahost-Residentin Nicola Albrecht hat wieder zugeschlagen: „Hebron – die zerrissene Stadt“.

Kritik am Film

Zum Narrativ der deutschen Journalistin (Die übrigens doch lieber unter Juden in Tel Aviv wohnt):

Daniel Frick auf Israelnetz

Daniel LaRusso auf haOlam

Woran ich mich noch gewöhnen muss: Die dreitausendjährige Besiedlung Palästinas scheint eine Legende zu sein. Auch die Journalistin Albrecht glaubt zu wissen, dass die Araber in Palästina Jahrtausende in Frieden lebten, bis dann 1967 die jüdischen Siedler kamen und für Unfrieden sorgten. „Zum Glück“ stellt die antiisraelische NGO B´Tselem den arabischen Kindern Videokameras zur Verfügung, mit denen sie die Untaten der Siedler filmen sollen.

Auch auf die Gefahr hin, dass Frau Albrecht dann beim WDR unterkommt: Warum brauchen wir zwei ö.-r. TV-Anstalten zur Grundversorgung des zahlenden Publikums?

UNO-Propaganda gegen Israel

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Mit falschen Fotos machen die UNRWA und Journalisten Stimmung gegen Israel.

Die UNO und ihre Heuchelei: Israel-Boykott

Woher kommt der Israelhass in ARD und ZDF?

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Gelegentlich habe ich Beispiele für die nahezu obsessive Beschäftigung mit den bösen Juden in Palästina im ö.-r. TV erwähnt. Nun hat Gerd Buurmann in seinem Blog „Tapfer im Nirgendwo“ zusammengestellt, was sich das zwangsgebührenfinanzierte TV leistet.

ZDF liefert die Nahost-„Grundversorgung“: Nicola Albrecht , Nicole Diekmann, Nakba-Tag

Nachtrag:

Siehe im Blog auch hier! (Arte/WDR-Antisemitismusdoku)

Vernebelung des arabischen Terrors in deutschen Medien (Mena-Watch)

Gehälter bei der ARD: Höher als in der freien Wirtschaft

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„Irgendwas mit Medien“ zu machen, ist das Berufsziel tausender Abiturient/-innen. Ausschlaggebend ist nicht zuletzt wohl die Erwartung eines üppigen Gehalts. An die 42.000 Menschen gehören allein zum ARD-Imperium. Und die Festangestellten unter ihnen (ca. 23.000) gehören, zusammen mit denen von ZDF, Deutschlandfunk, Deutschlandsender, Deutscher Welle zu den bestbezahlten in der Medienindustrie.

Der ö.-r. Rundfunk hat 21 TV-Kanäle, weitere werden in Kooperationen betrieben: Phoenix, 3SAT, Arte, KIKA. Auslandssender sind die Deutsche Welle und in USA GermanTV. Daneben gibt es über 70 ö.-r. Rundfunkprogramme

Als nach der Umwandlung der Gebühren in eine Art Rundfunksteuer die Kritik am teuren Rundfunkwesen lauter wurde, gingen ARD und ZDF in die Offensive und veranstalteten eine Fragerunde von Zuschauern mit dem ARD-Vorsitzenden und dem ZDF-Intendanten. die geriet ziemlich zahm, u. a. wurde kritisiert, dass es zu viel Fußball und zu wenig Handball zu sehen gäbe. Auch die hohen Gehälter der beiden Chefs durften angesprochen werden. Die würden ja mehr als die Bundeskanzlerin erhalten. Die beiden Chefs lächelten die Kritik weg: Sie seien ihr Geld wert. Die Vorstandsvorsitzenden der DAX-Firmen würden mindestens zehnmal mehr erhalten. Die Bundeskanzlerin wäre halt eindeutig unterbezahlt.

Update 30. 5. 17: Im Zwischenbericht zum Stand der Einnahmen unterscheidet die ARD zwischen Programm- (96,3%) und Verwaltungskosten (3,7%). Die Intendantengehälter werden zu den Programmkosten gerechnet! Tom Buhrow, Chef des WDR verdient 399.000 € brutto. Am schlechtesten bezahlt der Saarländische Rundfunk seinen Intendanten: 237.000 €. (FAZ, 30.5.17, p 13)

Finanzanalyst Dr. Victor Heese hat versucht, an die nicht sehr transparenten Informationen über die Gehälter von ARD/ZDF-Beschäftigten zu kommen. Sein Fazit: Spitzenbeamte und Hochschullehrer würden weniger verdienen als ARD-Redakteur/-innen.  Auch Fach- und Führungskräfte in der freien Wirtschaft, sogar in DAX-Firmen wie Bayer und Volkswagen, verdienen weniger.

 

ARD sucht anderswo nach Fake-News

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„faktenfinder“ nennt sich das Portal, das die ARD gerade gestartet hat, um „gezielte Falschmeldungen“ und ihre Urheber ausfindig zu machen.

Zuerst dachte ich, die überprüfen ihre Nachrichtensendungen und Magazine und was sie von dpa kriegen. Etwa das Narrativ des ARD-Nahost-Korrespondenten über die Wasserversorgung auf der Westbank. Oder sie überprüfen den Wahrheitsgehalt von „Studien“ über Pay Gap oder wachsende Armut, bevor sie deren Inhalt verkünden. Oder die dpa-Mitteilung, dass Juden Trumps Wahl finanziert hätten.

Aber nein, es geht nicht um das eigene Schaffen. Es geht – natürlich – um Lügen, Halbwahrheiten und Gerüchte im Netz. Das ZDF plant das gleiche. Die ARD produziert keine Fake-News, sondern höchstens „handwerkliche Fehler“.

Update: Die FAZ spricht inzwischen von der „Fake-News-Suche“ als neuem Big Business. Es gäbe

  • ARD-faktenfinder
  • Correctiv (finanziert von G. Soros, BILD, Spiegel, Deutsche Bank) Chefredakteur Markus Gill ist nach mehreren halbgaren, aufgeblasenen oder schlicht falschen Enthüllungen nicht mehr dabei. (31.8.17)
  • Deutschland sicher im Netz
  • Deutsches Internet-Institut
  • Stiftung digitale Chancen
  • Hoaxmap (will Fake-News über Geflüchtete aufspüren)
  • Clicksafe (EU)
  • in Vorbereitung: ZDF-Faktenfinder
  • Jeff Jarvis, der Internet-Nerd, will gar weltweit die Fake-News-Produktion erforschen. (Jarvis informiert sich über das Weltgeschehen durch Twitter und Facebook und meint, wenn BILD den Lesern Kameras schenke, sei das die Zukunft des Journalismus; GS)

Bemerkenswert ist, dass zahlreiche Querverbindungen zur Kahane-Stiftung bestehen und manche Fake-Expert*innen an mehreren Stellen präsent sind. Jedenfalls gibt es neue Arbeitsplätze für alle, die etwas mit Medien und Kommunikation machen wollen.

 

Gerade frisch eingetroffen:

mdr-Fake. Eine beengt wohnende Linken-Stadträtin als Frau von der Straße über steigende Mieten. Die ARD-Faktenchecker waren wohl außer Haus unterwegs. (1.9.17)

ZDF-Klartext: Eine Linksparteiaktivistin als Frau von der Straße:

Frau Merkel wird in der Sendung mit Petra Vogel, einer Gebäudereinigerin aus Bochum, konfrontiert. Die  verdient so wenig, dass sie nach 40 Berufsjahren nur 654 Euro Rente verdienen wird. Die resolute Frau wird sogar mit einem Einspielfilm gezeigt, der sie bei ihrer Arbeit zeigt. Was der Zuschauer nicht erfährt: Die Frau ist nicht nur in der Industriegewerkschaft Bau als Betriebsrätin tätig, sondern auch bei der Linkspartei aktiv. Ihre E-Mailadresse gehört zu einer Linksparteidomain.

… Die Gebäudereinigerin hält Merkel das österreichische Rentensystem entgegen, das Menschen nach einem vergleichbaren Arbeitsleben viel besserstellt. Dort müssten „die Alten nicht am Bahnhof herumstreichen, um Flaschen zu sammeln“. (Text zu ZDF-Klartext nach welt.de)

Beides, das Flaschensammeln armer Rentner*innen und das vorbildliche österreichische Rentensystem, sind stereotype Wahlkampfslogans der Linkspartei

Weitere Fake-News-Beiträge im Blog