Westberlin

Amerikaner in Berlin(W)

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Das Alliierten-Museum präsentiert eine neue Webseite: Amerikaner in Berlin.

Vorgestellt werden zehn Orte in Berlin-Zehlendorf, u.a. das AFN-Funkhaus, das Hauptquartier und der Militärbahnhof Lichterfelde-West.

Passend dazu erscheint im Christian-Links-Verlag die Broschüre „Die Amerikaner im geteilten Berlin“

Graphic Novel „Berlin – Geteilte Stadt“

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In Berlin (West) gab es vor dem Mauerbau Aufbauklassen für geflüchtete oder für die EOS abgelehnte Schüler/-innen. Sie konnten dort das Abitur machen.

Einer noch in Ostberlin wohnenden Schülerin verhalfen die Lehrer zur Flucht, als im Sommer 1961 die Mauer gebaut wurde. Sie hatte das schriftliche Abitur bereits hinter sich und bereitete sich gerade auf das mündliche Abitur vor.

Diese und andere Geschichten sind zu finden in der Graphic Novel „Berlin – Geteilte Stadt„, von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler, Berlin: Avant-Verlag 2013

 

Für Multiplikatoren usw. erhältlich als Lizenzausgabe bei der Bundeszentrale f. pol. Bildung

Duden kennt nur noch die SED-Wortschöpfung „Westberlin“

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Der Historiker Jochen Staadt macht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung darauf aufmerksam, dass wundersamer Weise die o.a. SED-Wortschöpfung die „Wende“ (auch eine SED-Wortschöpfung) überlebt hat, nicht etwa die westliche Bezeichnung West-Berlin oder Berlin(W). Ein Hinweis auf die Herkunft oder dass die westliche Sprachregelung orthographisch nicht korrekt wäre, fehlt.

Die Duden-Redaktion begründet dies so: Man wolle die historische Schreibweise zwanzig Jahre nach der Vereinigung nicht wieder aufleben lassen. Auch die Schreibung der DDR in Anführungszeichen werde ja heute nicht mehr verwendet.

In der historischen Fachliteratur ist weiterhin, obwohl dem Duden widersprechend, von West-Berlin die Rede.