Universität

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Die amerikanischen Universitäten sind zur Spielwiese postmoderner Sensibelchen verkommen. Tamare Wermli wiede einmal at its best:

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Nicht alleine joggen, nicht allein abends auf dem Unicampus aufhalten

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Aus einem Schreiben des Bundesvorsitzenden:

„Liebe Mitglieder der Liberalen Hochschulgruppen,

mit großem Schrecken sehen wir in letzter Zeit die Verrohung der studentischen Kultur an unseren Hochschulen. Ob Besetzungen von Räumen und Hörsälen, Beleidigungen, Sachbeschädigung oder, wie vorgestern in Hamburg geschehen, sogar schwere Körperverletzung gegenüber Personen, die andere Meinungen vertreten. Einige Gruppen und Personen scheinen unsere Universitäten für rechtsfreie Räume zu halten.

Die Prügelattacke gegen ein Mitglied des RCDS in Hamburg, bei der auch ein LHG-Mitglied, das einzuschreiten versuchte, bedroht wurde, hat das Fass nun zum Überlaufen gebracht.“

Was passiert eigentlich gerade? Ich war einmal LHG-Mitglied und auch Vorsitzender einer lokalen LHG. Aber das war wohl in einer anderen Welt.

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich drauf!“ (Katrin Göring-Eckardt)

Wie man zum Klimaskeptiker gemacht wird

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EisbärEs ist wieder einmal dem unabhängigen EIKE-Institut zu verdanken, dass dieser Bericht ins Deutsche übersetzt wird.

Eine US-Studentin erzählt, wie sie in der Schule, am College und in der Universität die Agitation von Lehrern und Wissenschaftlern über den menschengemachten Klimawandel erdulden musste und sie deswegen immer skeptischer wurde.

Das erinnert mich an die sozialistische Indoktrination in der DDR. Aber das gibt auch Anlass zur Hoffnung. Erfolgreich war die SED damit letztlich nicht.

Nachtrag: Wie Dr. Susanne Götze von der Süddeutschen Zeitung einen Wissenschaftler, der sich auch in der AfD engagiert, in die braune Ecke stellt.

Die Universität: Alma Mater oder Tollhaus?

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Quelle: focus.de

Noch mehr Alma Mater:

Aus dem Vokabular des akademischen Mobs:

Trigger Warning: Vor beängstigenden Texten und Wörtern in der klassischen Literatur muss gewarnt werden (Huckleberry Finn: Rassismus, Ovids Gedichte) oder im Strafrecht die Thematisierung von Verwaltigung vermeiden, weil dadurch Traumata ausgelöst werden könnten.

Mikroaggression: kleine, meist unbeabsichtigte Diskriminierungen, z. B. einen Asiaten fragen, wo er geboren sei oder von Gleichberechtigung zwischen Männern udn FRauen zu reden, weil man alle anderen Geschlechter dadurch diskriminiere.

Cultural Approbiation, kulturelle Aneignung: Wer auf einem Kostümfest einen Sombrero trage oder ein Indianerkostüm anziehe, versündige sich gegenüber kulturellen oder ethnischen Minderheiten.

Safe Space: Rückzugsraum, in dem man nicht belästigt werden darf. In Deutschland gibt es zunehmend Gebetsräume in Unis. Sie werden gerne von von männlichen Muslimen okkupiert. Manche Universitätsleitung verbietet Vorträge von Konservativen, weil linke Student/-innen dadurch verstört werden könnten.

(u. a. nach Zeit-Online)

Genderista gegen Gomringer-Poesie

Eine Außenwand der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin ist mit dem Gedicht „avenidas“ des Alice-Salomon-Poetik-Preisträgers von 2011, Eugen Gomringer, geschmückt.:

avenidas / avenidas y flores / flores / flores y mujeres / avenidas / avenidas y flores y mujeres y / un admirador  (1953 geschrieben)

Jetzt hat der AstA der FH gefordert, das Gedicht müsse weg. Es wäre frauenverachtend, bewunderungswürdiges Objekt im öffentlichen Raum zu sein. Die Hochschulleitung stimmte sofort zu.

Als es 2011 aufgemalt wurde, war eine Frau Rektorin. Der jetzige Rektor ist der Ansicht, wenn sich jemand von dem Gedicht diskriminiert fühlt, müsse man das respektieren.

Nach faz.net

Ich wünsche den Absolvent* (diese Form diskriminierungsfreier Sprachverwendung scheint es jatzt auch zu geben) der FH, die dermaleinst in Brennpunktschulen und Stadtteilbegegnungszentren frauenverachtenden, antisemitischen, sexistischen und rassistischen Schülern und Jugendlichen begegnen, an ihrem Arbeitsplatz Safe Spaces.

Und eine Schulleitung, die nicht bei jeder gedanklichen Ausscheidung von Student Studierenden „Jawoll“ rufen.

 

Wahlen zum Potsdamer Studentenparlament

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Die parteiungebundene Liste von Studenten des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik war im vergangenen Jahr Sieger gewesen. Sie waren angetreten, um mit der ineffizienten Arbeit des linken AStA aufzuräumen, und prangerten dessen finanzielle Unterstützung linker Aktivisten an.

In diesem Jahr reichte es nur für den zweiten Platz (19,4%) hinter den Linkspartei-Studenten (20,0%). die Grünen bekamen 15,6, die Jusos auf 15,2. Der RCDS kam auf 7%, die Liberalen auf 6,8, eine Spaßmachertruppe auf 2,5%. Außerdem gab es eine weitere linke Gruppe.

91,5 % der 22.000 wahlberechtigten Potsdamer Studenten und Studentinnen beteiligten sich nicht an der Wahl des Studentenparlaments. Gegenüber 2016 waren das noch einmal weniger.

Es ist anzunehmen, dass rot-rot-grüne Studenten wieder die Potsdamer Studentenschaft repräsentieren wird.

Uni Potsdam arbeitet ihre Herkunft auf

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Die Universität Potsdam nimmt ihre Entstehungsgeschichte ins Visier, rechtzeitig zum 25. Geburtstag. In der aus diesem Anlass herausgegebenen Festschrift berichtet der Professor für Neuere Geschichte, Manfred Görtemaker, von seinen Untersuchungen. (Hier ein Zeitungsbericht)

Die Universität war 1991 entstanden. Das Personal der Potsdamer Pädagogischen Hochschule „Karl Liebknecht“, der Akademie für Rechts- und Staatswissenschaften und der Juristischen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit wurde mehr oder weniger übernommen. Von der Stasi-Hochschule kamen ca. 50 nichtwissenschaftliche Mitarbeiter/-innen, von den beiden anderen Einrichtungen wurden ca. 1.000 übernommen.

Die in Brandenburg gesetzlich vorgeschriebene Stasi-Überprüfung des Personals im öffentlichen Dienst fand in der Uni nicht statt. Das Wissenschaftsministerium will entsprechende Akten nie bekommen haben, die Hochschule sagt, sie hätte sie abgeschickt. Zu vermuten ist, dass die Regierung Stolpe, vor allem die Sozialministerin Hildebrandt, verhindern wollten, dass in der Zeit nach der Friedlichen Revolution mit ihrer hohen Arbeitslosenzahl nun auch noch Entlassungen im Hochschulbereich dazukamen. (Außerhalb der Universität war man nicht weniger lax, wie die Enquetekommission des Landtages 2011 feststellte.)

Stolpe und Hildebrandt repräsentieren, zusammen mit dem ehemaligen SED-Bezirkschef und späteren PDS/Linken-Spitzenpolitiker Heinz Vietze den „Brandenburger Weg“ des sanften Übergangs der DDR in die Bundesrepublik. Eine personelle Erneuerung oder eine effiziente Universität war nicht beabsichtigt.

Dass mit der Übernahme der Kader und der Mitläufer/-innen den SED-Opfern im Hochschulbereich ein weiteres Mal Unrecht getan wurde, wurde vernachlässigt.  Ca. 60% der PH-Professoren wurden übernommen, ca. 80% der wissenschaftlichen Mitarbeiter und fast 90% des Verwaltungspersonals.

Görtemaker weist darauf hin, dass hier Parallelen zu Westdeutschland bestehen, wo im öffentlichen Dienst die Beamten aus der Nazizeit übernommen wurden (Artikel 131 GG). Ein ehemaliger sozialistischer Brandenburger Justizminister sprach vor einigen Jahren von der „Refaschisierung der BRD“. Dass SED-Kader in Brandenburg die „Wende“ gut überstanden, störte ihn weniger.

Als Nachteil erwies sich, dass die PH-Akademiker bisher für Lehrer zuständig gewesen waren, aber keine Forschung betrieben hatten und nun in einer forschungsintensiven Universität arbeiten sollten. Dass man von einer Universität mehr erwarten sollte als von einer Lehrerbildungsanstalt, war in Potsdam kein Thema. Die Uni war in den 90er Jahren eine PH-dominierte Hochschule. Das Kompetenzproblem bestünde vor allem im akademischen Mittelbau bis heute.

Görtemaker betrieb dann 1994 die vorher unterlassene Stasi-Überprüfung. Das Problem war, dass Belastete schon seit der Modrow-Zeit 1990 ihre Kaderakten frisieren konnten. An der sportwissenschaftlichen Fakultät der Uni waren die Aktenordner gänzlich leer. Der Sport war in der DDR eine Angelegenheit des MfS gewesen, wegen der zu überwachenden Auslandsreisen der Sportler und des geheimen Dopings.

Freunde machte er sich mit der Forderung, endlich das Personal der Universität Potsdam zu überprüfen, nicht. Er wurde beschimpft und benötigte eine geheime Telefonnummer.

Nachtrag 24.2.16: Jetzt protestieren Professoren der ehemaligen Pädagogischen Hochschule „Karl Liebknecht“ gegen die, wie sie sagen, Herabwürdigung durch Prof. Görtemaker. Sie seien diejenigen gewesen, die die neue Universität aufgebaut hätten. Sie jetzt zu schmähen als Ballast für eine forschungsintensive Universität, weil sie nicht geforscht hätten, sondern nur gelehrt, sei empörend. Die PH „Karl Liebknecht“ hätte Universitätsstatus gehabt und es wäre sehr wohl geforscht worden.

Wenn man die Publikationslisten der Wissenschaftler der Potsdamer Uni im Internet ansieht, ist erkennbar, wer ein sehr schmales Portfolio vorweist und wer nicht.