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taz

Wer ist schuld am Wahldebakel?

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german-shepherdIm Leitmedium des Schweinejournalismus, der taz, recycelt der Redakteur für besondere Aufgaben, Jan Feddersen, das Narrativ von der faschistoiden westdeutschen Bundesrepublik. Die wäre schuld am Wahlerfolg der AfD. Der Faschismus wäre in Westdeutschland nie wirklich ausgerottet gewesen. „Im Alltagsleben war es damals so: Frauen sind dem Manne untertan, und sie waren es qua Heirat buchstäblich – nicht mehr allein geschäftsfähig, ihre Männer hatten Einspruchsrecht. Kinder waren noch in Schulen und Elternhäusern Gewalt ausgesetzt, buchstäblich (,) nicht nur struktureller. Es wurde geschlagen, geohrfeigt, gepeitscht, gedemütigt.“ Jetzt räche sich die ausgebliebene Bewältigung der Vergangenheit.

Im Freitag des Israel- und USA-Hassers Augstein kopiert ein „Journalist“ das beliebte linke Narrativ „Von Luther zu Hitler: „Es rächt sich, dass die Bundesrepublik Deutschland nie antifaschistisch war, wenn sie ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus zu klären suchte und selten erklären wollte, weshalb sie ab 1949 die NS-Funktionseliten von den Juristen über die Verwaltungsbürokraten bis zu den Militärs ungerührt übernommen hat. Und das in staatstragender Funktion. Ein sich damit identifizierendes deutsch-nationales Milieu war jahrzehntelang in der CDU Adenauers, Kiesingers, Barzels und Kohls zuhause. Es hat nun offenbar in der AfD ein politisches Exil gefunden, um dieser Partei zusammen mit deren Stammwählern in Ostdeutschland Platz 3 zu sichern.“ Gerade noch hat der herumirrende Schreiber die Kurve zu den ostdeutschen AfD-Stammwählern(?) gekriegt.

(zitiert bei Perlentaucher)

Zur faschistoiden BRD und der antifaschistischen DDR

Was ich noch loswerden wollte: Der Justizminister wird nicht mehr Heiko Maas heißen.

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taz für Israel-Boykott

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taz-Journalist Daniel Bax kritisiert den Berliner Regierenden Bürgermeister, weil der sich endlich auch aufrafft, der antisemitischen BDS-Bewegung keine Räume mehr zu geben. Zuletzt hatten die BDS-Fanatiker eine Holocaustüberlebende niedergeschrien.

Der sich für unbelangbar haltende Journalist Bax verklagt Menschen, die seine antiisraelische Haltung kritisieren. Getroffen hat es Benjamin Weinthal, den Europa-Korrespondenten der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post“.

Bax läuft mit den Antisemiten Lejeune und David Sheen demonstrierend durch Berlin und zieht jetzt beleidigt vor Gericht, weil man seine antiisraelische Berichterstattung kritisiert.

Nachtrag 13.9.17: Wie könnte es anders sein: Im linken Tagesspiegel (TS) darf Bax erläutern, warum er jetzt einen rechten Israeli wegen Verharmlosung des Holocaust verklagt, weil er von ihm als „Judenreferent“ der taz bezeichnet wurde.

Dass Bax nichts gegen den antisemitischen BDS und seine Krawalle in Berlin hat, wird vom TS-Interviewer nicht erwähnt.

 

taz verteidigt israelfeindlichen Kurs von Arte

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Es ist schon verwunderlich, aber die Schweinejournalisten von der Tageszeitung lassen nichts aus. Die Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland, und das waren beileibe nicht die einzigen, gilt der taz-Journalsitin als Einmischung in die Programmhoheit des französisch-deutschen Senders Arte. Der macht zurzeit verstärkt von sich reden mit seiner araberfreundlichen Programmgestaltung. Während er einen israelfreundlichen Film erst auf Grund des öffentlichen Drucks, mit den peinlichen „Faktenchecks“ des WDR versehen, ausstrahlt, senden die Straßburger Unbelangbaren einen Film einer antiisraelischen Aktivistin ganz ohne Faktencheck.

Marlene Halser missbilligt, dass die Interessenvertretung der Juden in Deutschland sich zum zweiten Mal in die Programmgestaltung des Senders einmischt.

Allenfalls die israelische Botschaft hätte eine gewisse Berechtigung.

Wogegen ich mir unschwer vorstellen kann, was Frau Halser dann schreiben würde: Wie kommt die Vertretung eines ausländischen Staates dazu, sich in die Programmgestaltung eines öffentlich-rechtlichen Senders einzumischen?

(nach Jüdische Allgemeine)

Neues von den Schweinejournalisten

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Die taz hat wieder einmal gezeigt, woher sie ihre Qualitätsmaßstäbe bezieht: aus der Jauchegrube.

taz Tod Kohls

Immerhin: der Chefredakteur entschuldigt sich.

Dunja Hayali besucht „Dunkeldeutschland“

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Die preisgekrönte Moma-Moderatorin und Nahost-Expertin verblüfft ihre Fans: Sie ließ sich von der Jungen Freiheit interviewen. Anja Meier vom Leitmedium des Schweinejournalismus, der Tageszeitung, ist fassungslos. Zwar referiert sie einige Gründe, warum das Vorgehen Hayalis eines Journalisten würdig ist, bis hin zum Zitat vom Philosophen Gadamer.

Es klingt dennoch resigniert, wenn sie feststellt, das die Medien in Deutschland nun mal frei wären. Aber müsse es gleich die Junge Freiheit sein? Und dann fällt ihr der rettende Vergleich ein: Früher hätten kluge Leute ja auch gesagt, man müsse mit der Stasi reden, in dem Irrglauben, man könne etwas bewirken.

Der Vergleich der rechten Jungen Freiheit mit der Stasi dürfte der innenpolitischen Sprecherin der sozialistischen Fraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, nicht gefallen. Die Bundestagsabgeordnete lobte die Geheimdienstler 2010 für ihre mutige Arbeit. (Sie zieht sich aus dem Bundestag zurück. Dabei hätte sie doch in einer rotrotgrünen Regierung Geheimdienstkoordinatorin werden können.)

Link

Siehe auch im Blog!

Update 26. Mai 2017: Jetzt macht Frau Hayali eine Weltreise, um im Schnelldurchgang zu zeigen, wie die bösen Populisten UNS die Demokratie wegnehmen. Die Kommentare zum Bericht auf Welt Online reichen aus. Alles gesagt!

Die grünen Schilderstürmer

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Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin betrete ich, wenn ich auf eine Toilette muss oder in der Caféteria etwas trinken möchte. Von den Ausstellungen war ich so enttäuscht, dass ich sie seit Jahren nicht mehr beachte. Zeitungskritiken bestätigen mich in meiner Meinung. So war das auch mit der Ausstellung über den deutschen Kolonialismus. Man kennt die Tendenz von DDR-Schulbüchern.

In Afrika ist der Forscher Gustav Nachtigal hoch angesehen. Orte, Straßen und Plätze sind nach ihm benannt und Denkmäler gibt es. Niemand macht Anstalten im postkolonialistischen Afrika, dies zu ändern. Nachtigal war ein Kritiker des muslimischen Menschenhandels mit Schwarzen. Er hinterließ ein umfangreiches ethnographisches und geographisches Werk.

Das DHM nennt ihn einen „Verbrecher“, die Journalistin der taz sekundiert: ein „Unterdrücker“ und „Kolonialherr der übleren Sorte“.

Das ist also die Allianz der Gutmenschen, die Fake-News produzieren: ein provinzielles Museum, dem keine Ausstellung gelingt, Schweinejournalisten und infantile Bezirkpolitiker*innen, die 1984 spielen.

Der unbedingt lesenswerte Text von Ulli Kulke, auf den ich mich beziehe, nennt sehenswerte Videoclips, die – man staune – im Museum gezeigt werden. Die Gutmenschen sollten sie auf jeden Fall anschauen.

Deniz Yücel über Gauck: „Der eitle Zonenpfaffe“

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yucel

Eine Marketingidee von Deniz Yücel und seiner Kollegin Meliy Kiyak ist es, Hasstiraden zu schreiben und dann durch die Lande zu reisen, um die Hass-Mails, die sie daraufhin erhalten, vorzulesen und Betroffenheit zu erzeugen. (Yücel zum Publikum: „Wieso lachen Sie?“)

Das Leitmedium des Schweinejournalismus, die taz, war sein „Spielplatz“. Mag sein, dass man Yücel am besten versteht, wenn man ihm das glaubt: Er will nur spielen. Sein Hass auf Joachim Gauck, sein Hass auf Thilo Sarrazin, sein Hass auf Deutschland ist gespielt.

Dass der Komiker und Grimme-Preisträger Jan Böhmermann die Anzeigenkampagne für den kurdischen Kollegen Yüzel mitorganisiert hat, stützt diese Interpretation.

So wird auch sein Wechsel von einer linksextremen zu einer, sagen wir, rechtsliberalen Zeitung nachvollziehbar. (So rechts, wie man sie immer noch hält, ist Die Welt schon lange nicht mehr. Der Wechsel von Journalisten zwischen Zeitungsredaktionen unterschiedlicher politischer Couleur ist heute normal. Erklärt die Stromlinienform der Mitarbeiter die Einstimmigkeit vieler Medien im Kampf gegen alles, was rechts und „islamophob“ ist, und den Einsatz für eine grenzenlose Willkommenskultur?

Aus Deniz Yücels taz-Kolumne:

Yücel scheint, ähnlich wie Augstein von Israel, von Gauck besessen zu sein.

Hier liefert er den Häscherinnen der Kahane-Stiftung und ihrer medialen Claque eine Schwarze Liste nicht-linker Publizisten:

Ausgerechnet mit diesem deutschen und türkischen Staatsbürger soll man sich solidarisieren.

Um wieder von Yücels übler Hetze herunterzukommen, ein Auszug aus einem ARD-Interview am 11. Juni 2010 mit Joachim Gauck:

Frage: War der Versuch des Kommunismus auf deutschem Boden ebenso totalitär wie der Nationalsozialismus?

Gauck: Nein, das war er natürlich nicht. Ich bin ein Deutscher. Wissen Sie, ich musste in Deutschland lernen, in diesem Land noch sein zu wollen. Da war ich ein junger Mann und fing an zu lesen und zu denken, ich war begeistert für Schiller und für die Freiheit. Ich litt unter dem Kommunismus, weil mein Vater weg war. Aber dann wurde ich erwachsen. Schon als Jugendlicher habe ich in diese Bücher geschaut, ‚Der gelbe Stern‘, ich war entsetzt. Ich habe meine Eltern gefragt: „Was, was habt ihr gemacht, was wisst ihr?“ Sie wussten nichts. Also dann habe ich gelernt, was das bedeutet in diesem Land aufzuwachsen. Dazu wollte ich noch an Gott glauben, nach Auschwitz. Das war für mich wirklich so prägend, dass ich tief heimatlos war in diesem Land. Erst ganz, ganz langsam bin ich wieder beheimatet worden. Deshalb ist für mich immer das schwarze Loch der Geschichte der Nationalsozialismus. Es gibt keine Aussage, die belegen würde, dass ich je anders gedacht hätte. Aber, es war in der Medizin so: Als die medizinische Wissenschaft die Pest besiegt hatte, ging sie auch daran, die Cholera zu besiegen. Wenn wir eine Diktatur negativ beurteilen, die wir als die verbrecherischste beurteilen, dann dürfen wir der nächsten auch Aufmerksamkeit zuwenden und dürfen alles tun, damit sie nicht wiederkommt. Diese Diktatur nicht irgendwie schönen durch einen, sagen wir mal ‚Biedermeierblick‘.

Machen wir es kurz: „Je ne suis pas Deniz“.

Zu Deniz Yüzels Gauck-Hass passt dieser Beitrag aus meinem früheren Blog. (Die Hinweise auf Unterricht kann man überlesen.)

Der hessische Ministerpräsident Koch sicherte sich 1999 den Wahlsieg durch eine Kampagne gegen den Doppelpass, die doppelte Staatsangehörigkeit von Migranten. Gerade hatte die rot-grüne Bundesregierung die Regelung abgeschafft, dass junge Türkischstämmige, die als in Deutschland Geborene deutsche Staatsangehörige wurden, sich als Volljährige nicht mehr zwischen deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft entscheiden mussten. (Türken waren sie für die Türkei automatisch, da sie von türkischen Eltern abstammten.)

Die Aufregung war groß. Jeder anständige linke oder linksliberale Hesse wandte sich empört ab. Zum Glück für Koch gab es noch keine Twitter-Hashtags und auch Change.org war noch nicht zur Rettung des Abendlandes mit Petitionen und Unterschriftensammlungen angetreten. Ein 100 Millionen schweres Programm der Bundesregierung für „Demokratie und Toleranz. Gegen Koch“ gab es auch nicht. Und auch die Antifa hatte das Abfackeln der Autos von Andersdenkenden noch nicht flächendeckend eingeführt.

In der „taz“ schrieb Yücel einen Bericht mit dem Titel: „Super, Deutschland schafft sich ab!“. Darin heißt es:

Deniz Yücel über das Deutschensterben

„Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab! …

Besonders erfreulich: Die Einwanderer… leisten ihren Beitrag zum (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.“

Nachgetragen wurde dieser Gedanke, den ich mir lange verkniffen habe:

Wenn Yücel so über die Türken und die Türkei schreibt, wie er über Deutschland und die Deutschen geschrieben hat, kann ich Erdogan verstehen.

taz-Bloggerin rastet aus. Ob das die Auflage rettet?

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Die taz, die linkspopulistische Tageszeitung, hat es schwer in diesen Zeiten, in der auch die überregionalen Zeitungen überwiegend linksorientiert sind, sich zu behaupten. Was macht man dann, um nicht übersehen zu werden? Man haut auf die Pauke.

So ist ihr „Schweinejournalismus“ (Jürgen Trittin über die taz) unvergessen.

In Thilo Sarrazin sieht sie eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ („flapsige Randbemerkung“ – taz-Kommentar – der Dichterin und Journalistin Mely Kiyak), bringt die AfD mit Euthanasie in Verbindung und hetzt gegen den „Super-Gauck“.

Nachtrag 1. 10. 17: Der Dichterin und Journalistin Kiyak neueste Prosa: „Millionen Gastarbeiter kamen in dieses Land und haben es aufgebaut. Weil es die Deutschen nicht hinbekommen haben.“

Jetzt watscht die taz-Bloggerin Hengameh Yaghoobifarah, nach eigenen Angaben studierte Medienkulturwissenschaftlerin, gleich die ganze genderophobe Gesellschaft in diesem „beschissenen Land“ ab:

„Auf der ganzen Welt machen sich unter völkischem Jubel Faschos breit. Auch hierzulande ist die Situation für Frauen, Queers, Transpersonen, Personen of Color, Schwarze Personen, Menschen mit Behinderung, Geflüchtete und alle, die in der Intersektion dieser Identitäten leben, nach wie vor bedrohlich.“

Frau Hengameh Yaghoobifarah lebt nach wie vor in dieser Intersektion, nämlich in Berlin. Und sie meint NICHT die tätlichen Angriffe auf Frauen durch Nafris in Köln!

 

taz findet Gefallen am Schweinejournalismus

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Schon bisher war die Tageszeitung nicht zimperlich, wenn es darum ging Andersdenkende durch ihre Schreiber/-innen diffamieren zu lassen. Jetzt war man so „kreativ“, Donald Trump mit der Euthanasie der Nazis in Zusammenhang zu bringen.

taz

(via Sciencefiles)

Ernst Nolte ist gestorben

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„Ernst Nolte ist tot… Er gehörte der Neuen Rechten an.“ Das weiß die Tagesschau gestern Abend zu erzählen. Kein Satz mehr, kein Verweis auf das Informationsangebot der Redaktion im Internet. Wie schon beim Narrativ ihres Reporters über Israel kann man nur fassungslos den Kopf schütteln.

Der ehemalige Geschichts- und spätere Universitätslehrer hat zwei fulminante Bücher geschrieben: Die Habilitationsschrift „Der Faschismus in seiner Epoche“ (1963) und „Der europäische Bürgerkrieg 1917-1945“, 1987 (zusammen mit François Furet). Den Vergleich der Faschismen der 20er Jahre im ersteren Buch hatte bisher kein Historiker geleistet.

Den Faschismus begriff er als Antimarxismus. Er sah ihn als Reaktion auf den Siegeszug der Bolschewisten: „Dem Rassenkrieg der Nationalsozialisten ging der Klassenkrieg der Kommunisten voraus“ schrieb er.

Es ist in der Tat eine bedenkenswerte These. Wer die frühen Jahre der Weimarer Republik betrachtet, sieht die Begeisterung vieler Intellektueller und Künstler für die junge Sowjetunion. Es gab die kommunistischen Umsturzversuche in Berlin, Hamburg, im Ruhrgebiet, in Thüringen und Sachsen. (Ich bin darauf schon einmal im Blog eingegangen.) Lenin prahlte 1920, dass die Bourgeoisie in Europa vor dem Bolschewismus zittere. Stalin ließ für die Kollektivierung der Landwirtschaft zu Beginn der 30er Jahre Millionen polnischer und ukrainischer Bauern verhungern. 1937, auf dem Höhepunkt des Roten Terrors, ließ er fast eine Million Sowjetbürger erschießen, angeblich alles Konterrevolutionäre, Agenten, Kapitalisten, Rechtsabweichler. All das war schon zur selben Zeit in Mittel- und Westeuropa nicht unbekannt.

Aber die These überforderte die vorherrschende bundesdeutsche Geschichtswissenschaft. Nolte, der eher Geschichtsphilosoph als Geschichtsforscher war, erforschte den „kausalen Nexus“ zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus auch selbst nicht weiter. Es gibt heute Historiker, die unbefangener damit umgehen, dass es einen Zusammenhang von Bolschewismus und Nationalsozialismus gibt.

Er schrieb den missverständlichen Satz, dass an Auschwitz, am Holocaust, noch nicht alles erforscht wäre. Obwohl er keinen Zweifel daran ließ, dass die Nazis das „Böse“ verkörperten, der Holocaust Kern der nationalsozialistischen Ideologie gewesen wäre, wurde es einsam um ihn. Der marxistische Sozialphilosoph Jürgen Habermas entfesselte einen Shitstorm gegen Nolte und angebliche Gesinnungsgenossen, den Historikerstreit, dem sich nahezu aller Historiker anschlossen, mit Ausnahme von Stürmer und Hildebrand. Der Historikerstreit fand seine Fortsetzung auf der Straße: Noltes Wagen wurde abgefackelt.

Zuflucht fand er zuletzt nur in rechten Publikationsorganen. Seine Publikationen fokussierten zunehmend den Staat Israel. Dessen Gründung mitten in muslimisch-arabischem Gebiet sah er kritisch („Ursünde“)

Dass die Tagesschau die Kampagne der Aktivist*innen der linken Antonio-Amadeu-Stiftung mitmacht, die unterschiedslos die CDU(!), Konservative, Rechtskonservative, Nationalisten und Rechtspopulisten zum rechtsextremen rechten Rand zählt, ist ein Skandal.

Ein sachlicher Film von 2013 über Ernst Nolte (via AchGut)

Der Film vergegenwärtigt noch einmal den Umgang mit Nolte. Da sind die linken Student*innen, die seinen „kausalen Nexus“ erklärt haben wollen, ihn dann aber ausbuhen, wenn er ihn erklärt. Die Mainstream-Historiker befürchten, dass er den Holocaust-Leugner*innen Auftrieb gäbe und sehen den bundesrepublikanischen Konsens über die Singularität der Naziverbrechen gefährdet. Prof. Christian Meier glaubt, Nolte mit einer kabarettistischen Einlage lächerlich machen zu können. Nolte pariert, indem er Meier informiert, dass die „putzigen“ Worte, über die sich Prof. Dr. Meier lustig macht,  von Friedrich Nietzsche stammen. (1:05:00)

Die Tageszeitung taz personalisierte 1988 schon so, wie sie es auch später mit Sarrazin machte („zuckende, lispelnde Fratze“): Nolte habe ein Gesicht wie ein SS-Obersturmbannführer, schrieb ihr Schreiberling damals.