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taz verteidigt israelfeindlichen Kurs von Arte

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Es ist schon verwunderlich, aber die Schweinejournalisten von der Tageszeitung lassen nichts aus. Die Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland, und das waren beileibe nicht die einzigen, gilt der taz-Journalsitin als Einmischung in die Programmhoheit des französisch-deutschen Senders Arte. Der macht zurzeit verstärkt von sich reden mit seiner araberfreundlichen Programmgestaltung. Während er einen israelfreundlichen Film erst auf Grund des öffentlichen Drucks, mit den peinlichen „Faktenchecks“ des WDR versehen, ausstrahlt, senden die Straßburger Unbelangbaren einen Film einer antiisraelischen Aktivistin ganz ohne Faktencheck.

Marlene Halser missbilligt, dass die Interessenvertretung der Juden in Deutschland sich zum zweiten Mal in die Programmgestaltung des Senders einmischt.

Allenfalls die israelische Botschaft hätte eine gewisse Berechtigung.

Wogegen ich mir unschwer vorstellen kann, was Frau Halser dann schreiben würde: Wie kommt die Vertretung eines ausländischen Staates dazu, sich in die Programmgestaltung eines öffentlich-rechtlichen Senders einzumischen?

(nach Jüdische Allgemeine)

Neues von den Schweinejournalisten

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Die taz hat wieder einmal gezeigt, woher sie ihre Qualitätsmaßstäbe bezieht: aus der Jauchegrube.

taz Tod Kohls

Immerhin: der Chefredakteur entschuldigt sich.

Dunja Hayali besucht „Dunkeldeutschland“

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Die preisgekrönte Moma-Moderatorin und Nahost-Expertin verblüfft ihre Fans: Sie ließ sich von der Jungen Freiheit interviewen. Anja Meier vom Leitmedium des Schweinejournalismus, der Tageszeitung, ist fassungslos. Zwar referiert sie einige Gründe, warum das Vorgehen Hayalis eines Journalisten würdig ist, bis hin zum Zitat vom Philosophen Gadamer.

Es klingt dennoch resigniert, wenn sie feststellt, das die Medien in Deutschland nun mal frei wären. Aber müsse es gleich die Junge Freiheit sein? Und dann fällt ihr der rettende Vergleich ein: Früher hätten kluge Leute ja auch gesagt, man müsse mit der Stasi reden, in dem Irrglauben, man könne etwas bewirken.

Der Vergleich der rechten Jungen Freiheit mit der Stasi dürfte der innenpolitischen Sprecherin der sozialistischen Fraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, nicht gefallen. Die Bundestagsabgeordnete lobte die Geheimdienstler 2010 für ihre mutige Arbeit. (Sie zieht sich aus dem Bundestag zurück. Dabei hätte sie doch in einer rotrotgrünen Regierung Geheimdienstkoordinatorin werden können.)

Link

Siehe auch im Blog!

Update 26. Mai 2017: Jetzt macht Frau Hayali eine Weltreise, um im Schnelldurchgang zu zeigen, wie die bösen Populisten UNS die Demokratie wegnehmen. Die Kommentare zum Bericht auf Welt Online reichen aus. Alles gesagt!

Die grünen Schilderstürmer

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Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin betrete ich, wenn ich auf eine Toilette muss oder in der Caféteria etwas trinken möchte. Von den Ausstellungen war ich so enttäuscht, dass ich sie seit Jahren nicht mehr beachte. Zeitungskritiken bestätigen mich in meiner Meinung. So war das auch mit der Ausstellung über den deutschen Kolonialismus. Man kennt die Tendenz von DDR-Schulbüchern.

In Afrika ist der Forscher Gustav Nachtigal hoch angesehen. Orte, Straßen und Plätze sind nach ihm benannt und Denkmäler gibt es. Niemand macht Anstalten im postkolonialistischen Afrika, dies zu ändern. Nachtigal war ein Kritiker des muslimischen Menschenhandels mit Schwarzen. Er hinterließ ein umfangreiches ethnographisches und geographisches Werk.

Das DHM nennt ihn einen „Verbrecher“, die Journalistin der taz sekundiert: ein „Unterdrücker“ und „Kolonialherr der übleren Sorte“.

Das ist also die Allianz der Gutmenschen, die Fake-News produzieren: ein provinzielles Museum, dem keine Ausstellung gelingt, Schweinejournalisten und infantile Bezirkpolitiker*innen, die 1984 spielen.

Der unbedingt lesenswerte Text von Ulli Kulke, auf den ich mich beziehe, nennt sehenswerte Videoclips, die – man staune – im Museum gezeigt werden. Die Gutmenschen sollten sie auf jeden Fall anschauen.

Deniz Yücel über Gauck: „Der eitle Zonenpfaffe“

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yucel

Eine Marketingidee von Deniz Yücel und seiner Kollegin Meliy Kiyak ist es, Hasstiraden zu schreiben und dann durch die Lande zu reisen, um die Hass-Mails, die sie daraufhin erhalten, vorzulesen und Betroffenheit zu erzeugen. (Yücel zum Publikum: „Wieso lachen Sie?“)

Das Leitmedium des Schweinejournalismus, die taz, war sein „Spielplatz“. Mag sein, dass man Yücel am besten versteht, wenn man ihm das glaubt: Er will nur spielen. Sein Hass auf Joachim Gauck, sein Hass auf Thilo Sarrazin, sein Hass auf Deutschland ist gespielt.

Dass der Komiker und Grimme-Preisträger Jan Böhmermann die Anzeigenkampagne für den kurdischen Kollegen Yüzel mitorganisiert hat, stützt diese Interpretation.

So wird auch sein Wechsel von einer linksextremen zu einer, sagen wir, rechtsliberalen Zeitung nachvollziehbar. (So rechts, wie man sie immer noch hält, ist Die Welt schon lange nicht mehr. Der Wechsel von Journalisten zwischen Zeitungsredaktionen unterschiedlicher politischer Couleur ist heute normal. Erklärt die Stromlinienform der Mitarbeiter die Einstimmigkeit vieler Medien im Kampf gegen alles, was rechts und „islamophob“ ist, und den Einsatz für eine grenzenlose Willkommenskultur?

Aus Deniz Yücels taz-Kolumne:

Yücel scheint, ähnlich wie Augstein von Israel, von Gauck besessen zu sein.

Hier liefert er den Häscherinnen der Kahane-Stiftung und ihrer medialen Claque eine Schwarze Liste nicht-linker Publizisten:

Ausgerechnet mit diesem deutschen und türkischen Staatsbürger soll man sich solidarisieren.

Um wieder von Yücels übler Hetze herunterzukommen, ein Auszug aus einem ARD-Interview am 11. Juni 2010 mit Joachim Gauck:

Frage: War der Versuch des Kommunismus auf deutschem Boden ebenso totalitär wie der Nationalsozialismus?

Gauck: Nein, das war er natürlich nicht. Ich bin ein Deutscher. Wissen Sie, ich musste in Deutschland lernen, in diesem Land noch sein zu wollen. Da war ich ein junger Mann und fing an zu lesen und zu denken, ich war begeistert für Schiller und für die Freiheit. Ich litt unter dem Kommunismus, weil mein Vater weg war. Aber dann wurde ich erwachsen. Schon als Jugendlicher habe ich in diese Bücher geschaut, ‚Der gelbe Stern‘, ich war entsetzt. Ich habe meine Eltern gefragt: „Was, was habt ihr gemacht, was wisst ihr?“ Sie wussten nichts. Also dann habe ich gelernt, was das bedeutet in diesem Land aufzuwachsen. Dazu wollte ich noch an Gott glauben, nach Auschwitz. Das war für mich wirklich so prägend, dass ich tief heimatlos war in diesem Land. Erst ganz, ganz langsam bin ich wieder beheimatet worden. Deshalb ist für mich immer das schwarze Loch der Geschichte der Nationalsozialismus. Es gibt keine Aussage, die belegen würde, dass ich je anders gedacht hätte. Aber, es war in der Medizin so: Als die medizinische Wissenschaft die Pest besiegt hatte, ging sie auch daran, die Cholera zu besiegen. Wenn wir eine Diktatur negativ beurteilen, die wir als die verbrecherischste beurteilen, dann dürfen wir der nächsten auch Aufmerksamkeit zuwenden und dürfen alles tun, damit sie nicht wiederkommt. Diese Diktatur nicht irgendwie schönen durch einen, sagen wir mal ‚Biedermeierblick‘.

Machen wir es kurz: „Je ne suis pas Deniz“.

Zu Deniz Yüzels Gauck-Hass passt dieser Beitrag aus meinem früheren Blog. (Die Hinweise auf Unterricht kann man überlesen.)

Der hessische Ministerpräsident Koch sicherte sich 1999 den Wahlsieg durch eine Kampagne gegen den Doppelpass, die doppelte Staatsangehörigkeit von Migranten. Gerade hatte die rot-grüne Bundesregierung die Regelung abgeschafft, dass junge Türkischstämmige, die als in Deutschland Geborene deutsche Staatangehörige wurden, sich als Volljährige nicht mehr zwischen deutscher und türkischer Staatsbürgerschaft entscheiden mussten. (Türken waren sie für die Türkei automatisch, da sie von türkischen Eltern abstammten.)

Die Aufregung war groß. Jeder anständige linke oder linksliberale Hesse wandte sich empört ab. Zum Glück für Koch gab es noch keine Twitter-Hashtags und auch Change.org war noch nicht zur Rettung des Abendlandes mit Petitionen und Unterschriftensammlungen angetreten. Ein 100 Millionen schweres Programm der Bundesregierung für „Demokratie und Toleranz. Gegen Koch“ gab es auch nicht. Und auch die Antifa hatte das Abfackeln der Autos von Andersdenkenden noch nicht flächendeckend eingeführt.

 

taz-Bloggerin rastet aus. Ob das die Auflage rettet?

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Die taz, die linkspopulistische Tageszeitung, hat es schwer, in diesen Zeiten, in der auch die überregionalen Zeitungen überwiegend linksorientiert sind, sich zu behaupten. Was macht man dann, um nicht übersehen zu werden? Man haut auf die Pauke.

So ist ihr „Schweinejournalismus“ (Jürgen Trittin über die taz) unvergessen.

In Thilo Sarrazin sieht sie eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ („flapsige Randbemerkung“ – taz-Kommentar – der Dichterin und Journalistin Mely Kiyak), bringt die AfD mit Euthanasie in Verbindung und hetzt gegen den „Super-Gauck“.

Jetzt watscht die taz-Bloggerin Hengameh Yaghoobifarah, nach eigenen Angaben studierte Medienkulturwissenschaftlerin, gleich die ganze genderophobe Gesellschaft in diesem „beschissenen Land“ ab:

„Auf der ganzen Welt machen sich unter völkischem Jubel Faschos breit. Auch hierzulande ist die Situation für Frauen, Queers, Transpersonen, Personen of Color, Schwarze Personen, Menschen mit Behinderung, Geflüchtete und alle, die in der Intersektion dieser Identitäten leben, nach wie vor bedrohlich.“

Frau Hengameh Yaghoobifarah lebt nach wie vor in dieser Intersektion, nämlich in Berlin. Und sie meint NICHT die tätlichen Angriffe auf Frauen durch Nafris in Köln!

 

taz findet Gefallen am Schweinejournalismus

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Schon bisher war die Tageszeitung nicht zimperlich, wenn es darum ging Andersdenkende durch ihre Schreiber/-innen diffamieren zu lassen. Jetzt war man so „kreativ“, Donald Trump mit der Euthanasie der Nazis in Zusammenhang zu bringen.

taz

(via Sciencefiles)

Ernst Nolte ist gestorben

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„Ernst Nolte ist tot… Er gehörte der Neuen Rechten an.“ Das weiß die Tagesschau gestern Abend zu erzählen. Kein Satz mehr, kein Verweis auf das Informationsangebot der Redaktion im Internet. Wie schon beim Narrativ ihres Reporters über Israel kann man nur fassungslos den Kopf schütteln.

Der ehemalige Geschichts- und spätere Universitätslehrer hat zwei fulminante Bücher geschrieben: Die Habilitationsschrift „Der Faschismus in seiner Epoche“ (1963) und „Der europäische Bürgerkrieg 1917-1945“, 1987 (zusammen mit François Furet). Den Vergleich der Faschismen der 20er Jahre im ersteren Buch hatte bisher kein Historiker geleistet.

Den Faschismus begriff er als Antimarxismus. Er sah ihn als Reaktion auf den Siegeszug der Bolschewisten: „Dem Rassenkrieg der Nationalsozialisten ging der Klassenkrieg der Kommunisten voraus“ schrieb er.

Es ist in der Tat eine bedenkenswerte These. Wer die frühen Jahre der Weimarer Republik betrachtet, sieht die Begeisterung vieler Intellektueller und Künstler für die junge Sowjetunion. Es gab die kommunistischen Umsturzversuche in Berlin, Hamburg, im Ruhrgebiet, in Thüringen und Sachsen. (Ich bin darauf schon einmal im Blog eingegangen.) Lenin prahlte 1920, dass die Bourgeoisie in Europa vor dem Bolschewismus zittere. Stalin ließ für die Kollektivierung der Landwirtschaft zu Beginn der 30er Jahre Millionen polnischer und ukrainischer Bauern verhungern. 1937, auf dem Höhepunkt des Roten Terrors, ließ er fast eine Million Sowjetbürger erschießen, angeblich alles Konterrevolutionäre, Agenten, Kapitalisten, Rechtsabweichler. All das war schon zur selben Zeit in Mittel- und Westeuropa nicht unbekannt.

Aber die These überforderte die vorherrschende bundesdeutsche Geschichtswissenschaft. Nolte, der eher Geschichtsphilosoph als Geschichtsforscher war, erforschte den „kausalen Nexus“ zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus auch selbst nicht weiter. Es gibt heute Historiker, die unbefangener damit umgehen, dass es einen Zusammenhang von Bolschewismus und Nationalsozialismus gibt.

Er schrieb den missverständlichen Satz, dass an Auschwitz, am Holocaust, noch nicht alles erforscht wäre. Obwohl er keinen Zweifel daran ließ, dass die Nazis das „Böse“ verkörperten, der Holocaust Kern der nationalsozialistischen Ideologie gewesen wäre, wurde es einsam um ihn. Der marxistische Sozialphilosoph Jürgen Habermas entfesselte einen Shitstorm gegen Nolte und angebliche Gesinnungsgenossen, den Historikerstreit, dem sich nahezu aller Historiker anschlossen, mit Ausnahme von Stürmer und Hildebrand. Der Historikerstreit fand seine Fortsetzung auf der Straße: Noltes Wagen wurde abgefackelt.

Zuflucht fand er zuletzt nur in rechten Publikationsorganen. Seine Publikationen fokussierten zunehmend den Staat Israel. Dessen Gründung mitten in muslimisch-arabischem Gebiet sah er kritisch („Ursünde“)

Dass die Tagesschau die Kampagne der Aktivist*innen der linken Antonio-Amadeu-Stiftung mitmacht, die unterschiedslos die CDU(!), Konservative, Rechtskonservative, Nationalisten und Rechtspopulisten zum rechtsextremen rechten Rand zählt, ist ein Skandal.

Ein sachlicher Film von 2013 über Ernst Nolte (via AchGut)

Der Film vergegenwärtigt noch einmal den Umgang mit Nolte. Da sind die linken Student*innen, die seinen „kausalen Nexus“ erklärt haben wollen, ihn dann aber ausbuhen, wenn er ihn erklärt. Die Mainstream-Historiker befürchten, dass er den Holocaust-Leugner*innen Auftrieb gäbe und sehen den bundesrepublikanischen Konsens über die Singularität der Naziverbrechen gefährdet. Prof. Christian Meier glaubt, Nolte mit einer kabarettistischen Einlage lächerlich machen zu können. Nolte pariert, indem er Meier informiert, dass die „putzigen“ Worte, über die sich Prof. Dr. Meier lustig macht,  von Friedrich Nietzsche stammen. (1:05:00)

Die Tageszeitung taz personalisierte 1988 schon so, wie sie es auch später mit Sarrazin machte („zuckende, lispelnde Fratze“): Nolte habe ein Gesicht wie ein SS-Obersturmbannführer, schrieb ihr Schreiberling damals.

 

 

Dunja Hayali: Ja zu antisemitischer Hasspropaganda, nein zu fremdenfeindlicher Hetze

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Bericht dazu im Blog Ruhrbarone

Dass Frau Hayali ihre israelfeindlichen Facebook-Einträge nachträglich glättet und sachlich-kritische Kommentare löscht, aber nicht Hassmails gegen sie als Verfechterin der uneingeschränkten Willkommenskultur, darauf weist Stefan Lauer auf vice hin.

Frau Hayali hat zwei Jahre gebraucht, um zu kapieren, dass sie auf palästinensische Propaganda-Karten hereingefallen ist. Die sollen belegen, dass sich Israel seit 1947 widerrechtlich immer mehr palästinensisches Land angeeignet hätte. Jetzt fügt sie einen Link ein, in dem diese Kartenpropaganda hinterfragt wird und schreibt kleinlaut, dass die Karten nicht ihre Meinung wiedergäben.

Hier ihr selbstgerechter Eintrag auf Facebook: „im jahr 2014 wurde die karte oft geteilt. für die einen ist sie wahr, für andere nicht. wieso darf man das nicht entlarven oder bestätigten, auseinandernehmen oder zurechtrücken? die augen zu verschließen, auch vor falschen dingen, hilft nicht. schon gar nicht, wenn sie im umlauf sind. was hilft ist reden. aufklären.
aber wenn jetzt die mehrheit möchte, lösche ich die karte und alles drumherum verschwindet.“ Im selben Text fügt sie an, sie hätte sich doch entschuldigt. wofür eigentlich, fragt man sich, wenn man den obigen Text liest. Gleichzeitig droht sie jedem, der sie mit Antisemitismus in Verbindung, eine Anzeige an.

israel-palestine-ii

Ich habe Verständnis, wenn sich jemand irrt oder falschen Informationen aufgesessen ist. Da sollte man aber, gerade bei einer solchen verantwortungsvollen öffentlichen Funktion, beim nächsten Kommentar besser aufpassen und sich kundig machen. Es war nicht ihre einzige judenfeindliche Einlassung. Im Morgenmagazin hat sie keine kritische Nachfrage im Interview mit einem deutschen Geschäftsmann, einem proarabischen Lobbyisten, dem sie als Gaza-Experten das Mikrofon hinhält. Sie tritt noch nach: „Ja, Gaza, Ghetto mit Meerblick“.

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Die politische Schönheit der Hauptstadtpresse

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16 Polizisten in Neuruppin verletzt

„Neuruppin – Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen am Rande eines Neonazi-Aufmarsches und von Gegendemonstrationen sind am Samstag in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) nach Polizeiangaben 16 Beamte verletzt worden. Sie hätten sich zumeist Prellungen, Schürfwunden sowie Knalltraumata zugezogen, teilte die Polizeidirektion Nord am Montag mit. Außerdem erlitt ein Polizist nach der Attacke eines Gegendemonstranten eine Bissverletzung an der Hand. Ein anderer sei so schwer am Knie verletzt worden, dass er für unbestimmte Zeit dienstunfähig sei, hieß es.

Wie die Polizei weiter mitteilte, beschmierten Unbekannte eine Geschäftsstelle der Linken von außen mit Farbe. Außerdem seien zwei mutmaßliche Brandstifter gestellt worden. Sie sollen Grasflächen während der Demonstrationen im Neuruppiner Stadtgebiet angesteckt haben.

Rund 1400 Menschen hatten am Samstag gegen den Neonazi-Aufmarsch protestiert. Dabei versperrten Demonstranten den rund 600 Teilnehmern aus der rechten Szene den Weg mit Sitzblockaden. Eine Ausweichroute hatten die Organisatoren der rechten Demonstration abgelehnt. Sie beendeten schließlich von sich aus die Veranstaltung. Laut Polizei waren 1500 Sicherheitskräfte aus Brandenburg, Niedersachsen, Hamburg und der Bundespolizei im Einsatz. dpa/PNN“

Dieser Artikel in den Potsdamer Neuen Nachrichten (PNN) machte mich neugierig.

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