Tagesschau

ZDF-Heute: Jerusalem grenzt an Israel

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Wenn man glaubt, mehr Israel-Bashing ginge in deutschen Qualitätsmedien nicht mehr, setzt die ZDF-Heute-Redaktion noch eins drauf:

Israel grenzt an Jerusalem, erklärt Petra Gerster.

Da sieht man wieder die jüdischen Imperialisten. Sie besetzen das außerhalb ihres Territoriums liegende Jerusalem und lagern sogar ihre Hauptstadt dahin aus.

Siehe Alexander Wendt in Publico!

Die Tagesschau-Journalisten sind fast punktgleich: Für sie beginnt die Geschichte Jerusalems 1967.

Wenn man diese beiden Texte hier gelesen hat: Das historische jüdische Ostjerusalem und Der muslimische Anspruch auf Jerusalem wird klar: Die arabischen Märchenerzähler und ihre Fellow-Traveller in den deutschen Qualitätsmedien haben ganze Arbeit geleistet.

Update: Wo die Tagesschau dagegen besonders gründlich berichtet.

Der Rechtsexperte Christoph Kehlbach der ARD erläutert: Im Strafrechts-Kommentar des ehemaligen Bundesrichters Thomas Fischer heißt es dazu: „Die Gruppe muss Teil der inländischen Bevölkerung sein. (…) Durch Beschimpfung fremder Staaten sind weder deren in Deutschland lebenden (sic; GS) Staatsangehörige angegriffen, noch Teile der deutschen Bevölkerung, die sich dem anderen Staat besonders verbunden fühlen.“

Wer sich also durch das Verbrennen einer Flagge (nur) gegen den Staat Israel wendet, aber nicht gegen „die Juden“ in Deutschland, der begeht keine Volksverhetzung.

Danke, Tagesschau!

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Tagesschau weltweit führend in Trump-kritischer Berichterstattung

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Die Harvard-Universität in Boston  hat die Berichterstattung über die ersten 100 Tage Des US-Präsidenten Donald Trump untersucht. In der ARD-Tagesschau sollen 98% aller Nachrichten über Trump negativ gewesen sein. CNN kam auf CNN 93%, die New York Times auf 87%.

Die ARD-Oberen haben sofort protestiert und sagen, die Studie wäre fehlerhaft. Es seien auch Berichte negativ für die ARD gewertet worden, in denen man sachlich und neutral über negative Stellungnahmen anderer berichtet habe. (nach Meedia v. 23.517)

Tagesschau JerusalemNachtrag 6.12.17: In der Tagesschau-Hauptsendung um 20.15 Uhr wurde das Stereotyp von den einflußreichen jüdischen Geschäftsleuten, die Trumps Wahlkampf finanziert hätten, genannt. Das hatte dpa schon am Jahresanfang verbreitet und fast alle Mainstreammedien übernahmen es.

Im Bericht über Trumps Entscheidung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, stellte der Sprecher einen Zusammenhang her zwischen der Unterstützung amerikanischer Juden für Trump bei der Präsidentenwahl und der Verlegung der Botschaft nach Jerusalem.

Collin McMahon schreibt über das Entsetzen der Tagesschau-Journalist/-innen über die Vorstellung, die US-Botschaft ginge nach Jerusalem.

Der Jurist Alan Dershowitz beschreibt, wie Präsident Obama die jüdischen Stätten in Jerusalem den Arabern zuerkannte, ohne dass es zu irgendwelchen Verhandlungen gekommen wäre. Die Araber erhielten etwas, ohne selbst Konzessionen machen zu müssen. Kein Wunder, dass sie seit 70 Jahren keine Kompromisse eingehen. Der Westen kommt ihnen ja entgegen. (Leider noch nicht auf Deutsch bei Gatestone. Aber es gibt Übersetzungsprograme.)

Wer ist hier einseitig? Über den Umgang mit AfD-Provokationen

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In meinem Freundeskreis werde ich, weil ich gerne politisiere, wegen meiner „Einseitigkeit“ gerügt. Nie würde ich rassistisches, faschistisches Gerede von AfD-Politikern verurteilen. Sondern immer nur die Verfehlungen seriöser Qualitätsmedien und der ARD/ZDF-Sendungen hervorheben.

Ich muss mich nicht pausenlos echauffieren über antisemitische und faschistische Sprache und Denke. Tue es dennoch durchaus. Ungern aber, wenn schon Talkshows, brandenburg-aktuell, Tagesschau und Tagesspiegel-Kommentatoren, von ZDF-heute und heute-show ganz zu schweigen, permanent überquellen von Empörung über die AfD.

Mein Gerechtigkeitssinn ist verletzt, wenn ich dieses verbale Dauerfeuer erlebe und dabei immer wieder merke, wie groß die Desinformation ist. 

Allein in den letzten Tagen gab es genügend Beispiele:

Alexander Gauland, der dabei wohl genau weiß, warum er was sagt, lobte die deutschen Soldaten der beiden Weltkriege. Der darauf einsetzende mediale Tsunami war sicher einkalkuliert.

ndr-info ging erst einmal noch weiter:

ndr-fake

Als Herr Meuthen am Wahlabend darauf hinweisen wollte, dass das Lob ursprünglich von Francois Mitterand gekommen war, wurde ihm von dem ARD-Journalisten das Wort entzogen.

Als Herr Gauland am selben Abend davon sprach, dass die AfD ab jetzt die Kanzlerin jagen würde, erkannten die Qualitätsmedien prompt, dass ab jetzt die Verrohung der Sprache in den Bundestag einziehen würde. Es ist das Verdienst von Jan Fleischhauer entdeckt zu haben, dass die Urheberschaft dem grünen Politiker Ludger Volmer zukommt, der damit 1964 dem Bundeskanzler Kohl gedroht hatte.

Update: Ulli Kulke hat auf AchGut zusammengetragen, wer alles schon in der Bundespolitik jagte. Er hat 14 Beispiele zusammengetragen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

„Die Regierung jagen“ gehörte schon immer zum Parlamentarismus.

Ulli Kulke: Die „Welt“ schrieb am 13.1.2016 über die Aufbereitung der Vorfälle an Silvester vor dem Kölner Hauptbahnhof: „Die Opposition jagt Jäger und will die Krise in der Sicherheitspolitik auch der Ministerpräsidentin anlasten.“
 
Die „Stuttgarter Zeitung“ kommentierte das Aufstreben der FDP nach dem Dreikönigstreffen am 7.1.2016: „Auf dem Rezeptzettel des neuen Hoffnungsträgers der FDP steht in großen Lettern: ‚Wir werden die Regierung jagen!'“
 
Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet über den grünen Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer am 25.11.2007 mit den Worten: „Er wünscht sich, dass die Grünen mit ihren Pfunden wuchern. Strompreise, Kohlekraftwerke, sparsame Autos – Themen gebe es genug. Man müsse die Bundeskanzlerin jagen und an ihren Versprechungen messen.“

Weitere Beispiele
 
Auch auf das „Mahnmal der Schande“ als Bezeichnung für das Berliner Holocaust-Denkmal, gebührt dem AfD-Politiker Höcke nicht die Urheberschaft. Davon sprach auch schon der Antisemit Rudolf Augstein. Martin Walser sprach ähnlich. Sein Sohn Jakob Augstein, den man durchaus als Antisemiten bezeichnen kann, bagatellisiert die Worte seines leiblichen Vaters. (Ziehvater ist R. Augstein. Walser zeugte Jakob mit Maria Carlsson. Sie wurde ein jahr nach Jakobs Geburt Augsteins dritte Ehefrau.) An den Qualitätsmedien ging das vorbei. Sie erregen sich (durchaus mit Recht) über Höcke, unterschlagen aber leider das Andere.

Gaulands Bemerkung, die SPD-Staatsministerin Özoguz in der Türkei zu entsorgen, wurde i. d. R. nicht in Zusammenhang mit Özoguz´Frechheit gebracht, außer der Sprache keine deutsche Kultur entdecken zu können, auch gleichzeitig eine multikulturelle Gesellschaft statt Integration in die deutsche zu fordern. Daher müssen sich wohl die Deutschen, wenn man sie so noch nennen darf, in die multiplen Kulturen, die es gäbe, integrieren. Abgesehen davon lassen sich auch Politiker entdecken, die von der Entsorgung dieses oder jenes unliebsamen Politikers oder Ministers reden.

Frau Özoguz (SPD) wurde auf Facebook gefragt, ob sie das Existenzrecht Israels bejahe.  Immerhin sind ihre beiden Brüder Islamisten, bestreiten Israels Existenzrecht und rufen zum Boykott israelischer Produkte und Israel unterstützender Unternehmen auf (siehe hier und hier). Bei den Themen Kinderehe, Burka-Verbot oder Überwachung von Islamisten unterscheidet sie sich nicht von ihren Brüdern.

2009 nahm sie an einer antiisraelischen Demonstration in Hamburg teil. Bei dieser Demonstration waren der Holocaust geleugnet und Hisbollah-Fahnen gezeigt worden. Nachfragen aus der Presse gab es bei Frau Özoguz nicht. (Ausführlich zu den beiden Absätzen: Ansgar Neuhof auf AchGut)

SPD-Spitzenpolitiker Johannes Kars wollte schon Kanzlerin Merkel entsorgen, hält aber Gauland für ein „rechtsradikales Arschloch“, weil er Frau Özoguz entsorgen will.

Die durch die Parteien irrlichternde Ex-Piratin und Berliner Linken-Landesvorstandsmitglied Julia Schramm arbeitet für die Amadeu-Antonio-Stiftung und hetzt gegen alles außerhalb des Kommunismus: „Morgen wird Deutschland brennen“.

Nachtrag 27.9.17: SPD-Ex-Ministerin und neue Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles zur CDU: „Ab morgen kriegen sie in die Fresse“. War aber spaßig gemeint und daher nach Medienmeinung erlaubt.

Wenn AfD-Politiker sich rechtsextrem äußern oder mit exakt kalkulierten Zitaten für Aufregung sorgen, ist das schlimm genug. Wenn die Qualitätsmedien aber unvollständig berichten oder durch Weglassen lügen, dann finde ich das schlimmer für die politische Kultur in diesem Land.

Hauptberuflich: Tagesschau. Privat: Twitterhetze gegen Andersdenkende

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Es ist kein Wunder, dass es immer wieder Kritik an Tagesschau-Meldungen und -Beiträgen gibt, die handwerkliche Fehler enthalten, unausgewogen oder nicht ergebnisoffen sind. Ich denke u. a. an die Arbeit mancher Nahost-Korrespondent/-innen oder die Desinformation über Armutsstatistiken.

Es ist kein Wunder, wenn man liest, was die Journalistin und Mitarbeiterin von tagesschau.de, Anna-Maria Krause, auf ihrem Twitteraccount @mlle_krawall treibt. Natürlich ist das ein privater Account, aber sie verschweigt nicht ihren Arbeitgeber. (Anscheinend hat sie den Hinweis auf ihre ARD-Tätigkeit geändert und schreibt nur noch „Nachrichtenjournalistin“.) Sie schreibt auch im Blog Publikative.org eines linken Tagesschau-Kollegen und befeuert als ARD-Social-Media-Expertin privat Shitstorms gegen Andersdenkende. Siehe im Blog Deus ex Machina:

Von der Empörung der ARD-Redakteurin zur Morddrohung der Antifa

 

Ich las kürzlich, dass allein an der Universität Halle-Wittenberg 1.000 Studierende Politologie belegt haben. Laut einer Statistik von 2005 gab es damals 25.000 Hauptfachstudenten in Deutschland.

Gibt es so viele Vorstandsposten bei der Linkspartei und Gewerkschaften, Gleichstellungsbeauftragte, Planstellen bei WDR und ndr, in den grünlinken Mainstream-Printmedien, in den Anti-Rechts-Projekten?

Die Parteilichkeit der öff.-rechtl. Medien

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Christoph Lövenich, Redakteur bei Novo. Argumente für den Fortschritt, zeigt an Beispielen aus den Themenbereichen Ernährung, Energie, Verkehr und Wölfe, wie einseitig TV-Redakteure und -Reporter Sachverhalte darstellen und damit ihre Weltsicht verbreiten.

Der WDR zeigte den Beitrag „Strahlendes Erbe, teuer bezahlt – Wie Atomkonzerne den Staat schröpfen“. Sachverständige sind ein MdB der Grünen, ein Greenpeace-Atomexperte, der grüne Präsident des Bundesamts für Strahlenschutzes und die Energiewende-Befürworterin Professorin Claudia Kemfert.

Dass die Subventionierung der Kernenergie preisgünstiger war als die Subventionen der erneuerbaren Energien, die in die Taschen von Herstellerfirmen, Hauseigentümern (Solarpanels) und Grundbesitzern (Windräder) fließen, wird nicht erörtert.

Die WDR-Verbrauchersendung „Markt“ propagiert: „Alle Autos raus aus der Stadt!“. Expertin ist die Grüne Lerke Tyra vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), hauptberuflich Referentin im NRW-Umweltministerium. Hauptargument sind die Emissionen. Ob Umweltzonen wirklich nützen und der Feinstaub durch Verbot von Dieselautos abnimmt, wird nicht erörtert.

Dann geht es noch um die „mächtige“ Milchwirtschaft, vegane Ernährung und um Wölfe. 3Sat widmet sich der zunehmenden Ansiedlung der Wölfe in Mitteleuropa: Der Mensch habe sich mit dem Wolfsbefall „abzufinden“ und „zu arrangieren“. Ein Sozialpsychologe sagt, es wäre „Zeichen einer gewissen höheren Intelligenz, Wölfe zu behalten“.

Die genannten Sendungen stehen für Lövenich exemplarisch für die Berechenbarkeit des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks, bei einer Vielzahl von Themen überwiegend aus einem einseitigen Blickwinkel Stimmungen zu machen. „Sie reflektieren und verbreiten die Anschauungen und Vorurteile der Kreise, in denen die Journalisten privat und beruflich sozialisiert worden sind. Öko-Denken, Gutmenschentum, politische Korrektheit, Regulierungswahn oder auch Ernährungsobsessionen gehören dort zum guten Ton.“ (Lövenich)

Während die Medienmenschen ständig auf die postfaktischen, Fake-News-produzierenden Rechten zeigen, sich dafür gegenseitig loben und mit Preisen beschenken, pfeifen sie auf eine ausgewogene, auf Fakten beruhenden Berichterstattung.

Sie sehen sich als die „Unbelangbaren“, die über die Produktionsmittel verfügen, mit denen man die öffentliche Meinung beeinflusst. An ihnen kommt keiner vorbei.

Daher der Hass – anders kann ich das nicht mehr nennen -, mit dem gegen konservative Blogs wie die von Roland Tichy und Henryk M. Broder angeschrieben wird. Man hat Angst, die Deutungshoheit über die Politik zu verlieren.

Buchcover; Die Unbelangbaren

Weitere Lügen, Zeitungsenten, postfaktische Nachrichten:

  • Die beiden ZDF/ARD-Nahost-Korrespondenten und die gemeinsame MOMA-Sendung (Dunja Hayali) sind anti-israelisch.
  • Der WDR gräbt einen britischen Film über den niederländischen Politiker Geert Wilders aus, verweist auf seine jüdische Großmutter, seine jüdische Frau und einen einjährigen Aufenthalt in einem Kibbuz. Es werden Rechtsextremisten und Muslime als Kronzeugen gegen den Philosemiten Wilders interviewt, darunter ein homophober Scheich. Die Terroranschläge von Paris, Brüssel, Nizza, Berlin kommen in dem acht Jahre alten Film nicht vor. (Quelle) Nachtrag: Der WDR sieht keinen Grund, den Film zu beanstanden. Er stellt aber einen um vier Minuten gekürzten Beitrag in die Mediathek.

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  •  Im mdr sah ich eine Sendung über Häftlingsarbeit in DDR-Gefängnissen. Die SED verkaufte von Häftlingen hergestellte Produkte an westdeutsche Firmen wie Ikea, Salamander und Quelle. Während der 45-Minuten-Dokumentarsendung wurden alle paar Minuten in Black-und-Decker-Manier die Namen der Westkonzerne eingeblendet. Die Botschaft: Schuld an der Ausbeutung der Häftlinge haben vor allem die Kapitalisten
  • Christof Scheid vom ARD-Hauptstadtstudio: „80% der Arbeitnehmer schlafen schlecht.“ Der Journalist beruft sich auf den Gesundheitsreport der DAK. Dort ist von 9,4% die Rede. (Quelle)
  • Aus Angst vor der Phalanx der deutschen Putin-Trolle in Politik und den sog. sozialen Medien wird die Berichterstattung über den Ukrainekrieg in der Tagesschau frisiert.
  • Die Oktoberfestlüge, zuerst im Berliner Regionalblatt Tagesspiegel
  • Die Hitler-Tagebücher im Stern
  • Die Süddeutsche Zeitung behauptet, Tausende Israelis wären vor Netanjahus Politik nach Deutschland geflohen
  • Der WDR-Wirtschaftsjournalist Beckmann wollte im April 2016 errechnet haben, dass 2030 50% der Rentner in Armut leben würden. (Der WDR gehört einem Rechercheverbund für investigativen Journalismus an!). Seine „Rechnung“ lief stundenlang durch alle Medien; auch Ministerin Nahles, die es besser wissen musste, hat es stehen lassen und sofort Vorschläge zur Verhinderung der prognostizierten Altersarmut angekündigt. Der WDR schob nach: Seine Projektion erhöbe nicht den Anspruch, eine wissenschaftliche Studie zu sein. Aber der (linke; GS) Wirtschaftswissenschaftler Hickel hätte sie für plausibel gehalten
  • Die Tagesschau übersetzt ein Statement der neuen UN-Botschafterin Nikki Haley irreführend. Frau Haley kritisiert den UN-Sicherheitsrat dafür, dass er sich ständig einseitig mit Israel befasse und zählt auf, was den UN-Sicherheitsrat in Nahost alles nicht interessieren würde. NDR-Mitarbeiter Georg Schwarte übersetzt so: Frau Haley kritisiere, dass sich der Sicherheitsrat ständig mit dem Friedensprozess in Nahost beschäftige, als ob es keine anderen Probleme in der Welt gäbe. (Quelle)
  • Nachtrag: Das passt auch hierher: Ein zufällig(?) anwesender Redakteur des mdr gestaltete einen TV-Beitrag so, dass die Störer einer Veranstaltung gar nicht ins Bild kamen, die Geschädigten, die AfD, aber als Störenfriede dastanden. Der Blogger, der das aufdeckte, erhielt vom mdr eine gebührenbewehrte Unterlassungsaufforderung, der er aber erfolgreich widersprach (via Science Files)
  • Nachtrag: Die Sprachregelungen bei Attentaten sind auffällig: Was ist gemeint, wenn es heißt „Deutscher sticht Schweizer nieder“?
  • Nachtrag: Der Hessische Rundfunk stellt Leugnung des Holocaust und Leugnung des menschengemachten Klimawandels auf eine Stufe und bezeichnet einen Berater des US-Präsidenten Trump als Antisemiten. Hier die Entschuldigung für diese „journalistischen Fehler“
  • Nachtrag: Die notorisch israelfeindliche ARD-Mitarbeiterin  liefert in der Tagesschau wieder einen Beitrag. Das ZDF steht dem nicht nach.
  • Nachtrag: Die Tagesschau lässt offen, wer die Schläger bei einer Pro-Trump-Demo in den USA waren. Dazu benutzt sie ein Foto, auf dem nur der blutende Kopf eines Mannes zu sehen ist. Das komplette Foto zeigt, dass der Verprügelte ein Pro-Trump-T-shirt trägt.

Was mich beunruhigt: Wie sehr Antisemitismus nicht nur rechts- und linksaußen verbreitet ist, sondern auch in den Mainstreammedien: bei WDR, dpa, SZ, Spiegel-Augstein.

Nachtrag: Arte und WDR verweigern die Ausstrahlung eines Films über Antisemitismus in Europa.

dpa: Die Juden haben Trump auf den Thron verholfen. Mit Update

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dpa, die deutsche Nachrichtenagentur, hat vor der Reise Netanjahus zu Trump den Medien einen Bericht zur Verfügung gestellt, der das Narrativ von den reichen Juden, die Trump zum Präsidenten gemacht hätten, transportiert.

Zahlreiche Medien, darunter etwa der Focus, haben den Artikel 1:1 übernommen.

Volker Beck, Ulrich Sahm, die Hamburger Jüdische Gemeinde und ausländische Medien nahmen Anstoß an Formulierungen wie jüdischer Hardliner, jüdischer Glücksspielmilliardär oder Trumps Berater und Schwiegersohn stamme aus einer strenggläubigen jüdischen Familie, Netanjahu wäre ein Unruheherd im Nahen Osten. Ein Jude sei ein persönlicher Freund Trumps. Das alles wäre nicht gut für Araber. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Tagesschau-App wird es schon richten

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Dass ich PNN/Tagesspiegel einmal über den grünen Klee loben kann, hätte ich mir heute beim Aufstehen nicht träumen lassen. Dabei fing der Morgen schon gut an: Nachdem der Zeitungsbote gestern keine PNN eingeworfen hatte, bekam ich die heutige Ausgabe doppelt. Auf der Meinungsseite, dort,  wo – ich kann es mir auch jetzt nicht verkneifen – die meist unsäglichen Karikaturen von Herrn Stuttmann stehen, gab es einen Kommentar von Torsten Hampel: „Eine Viertelstunde im Korsett“. Er findet, die Tagesschau solle mit ihrer Fernsehsendung überzeugen und nicht mit einer App. Den Rest des Beitrags lesen »

Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung besagt, dass… (mit Updates)

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Wenn in den Nachrichten ein Satz mit „Eine neue Studie besagt…“ anfängt, fällt mir zuerst das Unwort „postfaktisch“ ein, obwohl es ausschließlich als Kampfbegriff gegen Rechtsalternative preisgekrönt wurde. Wenn es in der Tagesschau heißt: „Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung besagt…“, dann ahne ich, dass die Bertelsmänner wieder einmal in der Politik mitmischen wollen.

Jetzt ließ die Stiftung errechnen, dass der Staat in den nächsten 13 Jahren um 60 Milliarden entlastet würde, wenn die Beamten, die überwiegend privat versichert sind, gezwungen würden, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichern zu lassen. Den Rest des Beitrags lesen »