Zwei SED-Kader unterhalten sich 1988

Hubertus Knabe hat die (verkürzte) Transkription eines Tondokuments der BStU veröffentlicht. Die Stasi hatte ein Gespräch zweier SED-Kader im Jahr 1988 belauscht: Heinz Felfe, einst Topquelle des KGB im Bundesnachrichtendienst. Nach achtjähriger Haft hatte man ihn ausgetauscht und zum Professor an der Sektion Kriminalistik der Berliner Humboldt-Universität gemacht. Der andere war Fred Müller, Direktor des … Zwei SED-Kader unterhalten sich 1988 weiterlesen

Das MfS in Nordhausen

In einem neu erschienenen Buch wird die Arbeit einer Kreisdienststelle der Staatssicherheit dargestellt. Der Landkreis Nordhausen/Thüringen grenzte an den Staat des Klassenfeindes, die "faschistoide" BRD. Nordhausen besaß mehrere Industriekombinate. Viel Arbeit also für das MfS. Dokumentiert ist auch ein Fall des O.i.B.E, des Offiziers im besonderen Einsatz, Lothar Eichentopf. Er zersetzte eine Familie. Psychoterror gegen … Das MfS in Nordhausen weiterlesen

Stasi-TV

Die Ostberliner Kommunisten ließen die aus ihrer Sicht neuralgischen Orte in Berlin und Leipzig mit fest installierten Videokameras und mobilen Kameratrupps überwachen, so den Alexanderplatz, im Prenzlauer Berg, Bahnhof Friedrichstraße, die Eingänge einiger Hotels und Werktore von Betrieben. In einem ehemaligen Straßenbahntunnel lag die Schaltzentrale mit der Monitorwand. Spiegel-Autor Peter Wensierski berichtet.

Die Stasi-Giesskanne

Diese beiden Objekte fand ich im Berliner Spionagemuseum: Eine Gießkanne, wie sie 1982 bei der Beerdigung von Robert Havemann eingesetzt wurde, um unauffällig Teilnehmer zu fotografieren. Der "Überwachungs-Trabi": In der Seitentür waren Infrarotstrahler eingebaut, die durch die Lackierung der Wagentür blitzen konnten, für Menschen unsichtbar. (Im Museum ohne Türlackierung!) Der für das menschliche Auge nicht … Die Stasi-Giesskanne weiterlesen