Einkaufszentrum auf dem Massengrab

Auch eine Art Aufarbeitung: In Weißrussland werden Straßen und Einkaufszentren dort gebaut, wo Stalins Massengräber liegen.

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Stalins letzte Säuberung: die Ärzteverschwörung

Die Ärzteverschwörung war die Idee eines karrieresüchtigen Apparatschiks. Er schaffte es, einen Arzt, der wegen seiner stalinkritischen Äußerungen abgehört wurde, mit denkbaren Behandlungsfehlern bei prominenten Kommunisten in Verbindung zu bringen. Stalin griff die Idee auf...  Der Film steht nicht mehr in der ZDF-Mediathek. Einen Vor- oder Nachspann gibt es nicht. Eine genaue Quellenangabe war mir … Stalins letzte Säuberung: die Ärzteverschwörung weiterlesen

Sandarmoch: Gedenken des Roten Terrors in Zeiten Putins

Im russischen Teil Kareliens, zwischen St. Petersburg und den Solowjezkij-Inseln im Weißen Meer, liegt  Sandarmoch. Allein hier hat Stalin 1937 Tausende Menschen erschießen und verscharren lassen. Ein ganzes Dorf wurde hier liquidiert, über 1.000 Insassen des von Lenin eingerichteten KZ auf den Solowjezkij-Inseln wurden hier erschossen. Die von Putin noch nicht restlos aufgelöste Menchenrechtsorganisation Memorial … Sandarmoch: Gedenken des Roten Terrors in Zeiten Putins weiterlesen

„Stalin war ein Verbrecher“: Ist dieser Satz rechtspopulistisch?

"Extrem aufgeladen" (zur Gänze lesen ist kostenpflichtig) heißt der Artikel (in der Printausgabe) von Verena Hasel im Berliner Lokalblatt Tagesspiegel. Es geht um Demonstrationen antifaschistischer Gutmenschen vor der Praxis eines Zahnarztes in Berlin-Weißensee. Der Mann wird bekämpft, weil er Politiker der AfD ist. Ein Foto, das etwa ein Drittel der Seite einnimmt, zeigt Transparente von … „Stalin war ein Verbrecher“: Ist dieser Satz rechtspopulistisch? weiterlesen

Über Stalins brutale Kriegsführung: Daniel Granin, Mein Leutnant

"Die Wahrheit über Stalins Kriegsführung" überschreibt Vera Lengsfeld ihre Rezension des Buches "Mein Leutnant" von Daniel Granin. Der russische Schriftsteller beschreibt, was viele Jahrzehnte tabu war, was auch die verbündeten Alliierten, die davon Kenntnis hatten, verschwiegen, was aber die einfachen Soldaten wussten: Anfänglich fehlten Uniformen und Waffen. Soldaten wurden ohne Waffen gegen die Wehrmacht gehetzt. … Über Stalins brutale Kriegsführung: Daniel Granin, Mein Leutnant weiterlesen

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ins Massengrab

Eine fast vergessene Aktion aus der unmittelbaren Nachkriegszeit beschreibt der FAZ-Korrespondent für Südosteuropa, Karl-Peter Schwarz: "Eine schändliche Operation" Sechs Millionen Sowjetbürger wurden in den letzten Jahren des Krieges und kurz danach repatriiert, also Stalin ausgeliefert. So war das in Jalta vereinbart worden. Dazu zählten vor allem die Zwangsarbeiter/-innen, die die Deutschen aus den besetzten Ostgebieten … Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ins Massengrab weiterlesen

Der kausale Nexus

Stalin ließ 1940, nachdem Polen zwischen ihm und Hitler aufgeteilt worden war, 25.000 polnische Offiziere und hohe Beamte erschießen, darunter in Katyn, in der Nähe von Smolensk, allein 4.000. Die Russen, vor allem Stalin selbst, hatten nicht vergessen, dass Polen noch Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges gegen die Sowjetunion gekämpft und Teile der … Der kausale Nexus weiterlesen