soziale Gerechtigkeit

Ist „soziale Gerechtigkeit“ Unsinn?

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Der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Friedrichs August von Hayek: „Mehr als zehn Jahre lang habe ich mich intensiv damit befasst, den Sinn des Begriff ‚soziale Gerechtigkeit’ herauszufinden… ich bin zu dem Schluss gelangt, dass für eine Gesellschaft freier Menschen dieses Wort überhaupt keinen Sinn hat.“

In einem Buch zum Thema schrieb Hayek, der Ausdruck „soziale Gerechtigkeit“ gehöre „in die Kategorie des Unsinns“.

So zitiert Rainer Zitelmann August von Hayek im European. Hier der gesamte Text des lesenswerten Artikels von Dr. Zitelmann.

Hayek, so zitiert ihn wiederum Thomas Meyer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung v. 9.4.17, meinte, dass „soziale Gerechtigkeit“ ein Trojanisches Pferd sei, mit dem sich der Totalitarismus in die Gesellschaft einschleiche.

Der Staat, so Mayer, könne soziale Gerechtigkeit nur herstellen, indem er die Freiheit der Staatsangehörigen beschränke, also Eigentumsrechte einschränke und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten beschneide. Soziale Gerechtigkeit würde zu einem Machtkampf von Interessengruppen, die für ihre Mitglieder Vorteile erzielen wollten.

Ein liberaler Rechtsstaat verfolge keine Glückvorstellungen, ihm gehe es um Nothilfe für die Armen, aber nicht um ein Konzept für „soziale Gerechtigkeit“.

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