Sandra Maischberger

Köstlich: Maischbergers Ausgewogenheit

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Screenshot ARD Mediathek

Der österreichische Bundeskanzler Kurz ist für linksgrüne Medien und Politiker/-innen eine Zumutung; regiert er doch mit einer rechten Partei. Seinem Koalitonspartner, dem FPÖ-Vorsitzenden Strache, werden frühere Kontakte zu Rechtsextremisten vorgeworfen.

Bundeskanzler Kurz bringt viel frischen Wind in die verkrustete österreichische Politik, auch bei den Themen Europa und Migration. Das aber interessiert die deutsche ÖR-Journalistin Maischberger weniger. In ihrer Talkshow muss Kurz Rede und Antwort stehen zu den früheren rechtsextremistischen Kontakten seines Koalitionspartners.

Das allein zeigt schon, in welcher Filterblase unsere ÖR-Medienschaffenden leben. Als wenn das nicht schon genug wäre: Aber nein! Frau Maischberger holt sich als Beistand den früheren grünen Bundesminister und ehemaligen Linksextremisten Jürgen Trittin, früher Kommunistischer Bund, eine maoistische Sekte, als Partner für das Kreuzverhör von Sebastian Kurz. Trittin hält sich vergleichsweise zurück; wahrscheinlich ist ihm seine prekäre Rolle bewusster als der anmaßenden Frau Maischberger.

Was Kurz zur Zumutung für linksgrüne Politk und Medien in Deutschland werden lässt, hat ein Mitarbeiter der Berliner Morgenpost zusammengefasst:

„Die Ehe für alle, die er früher ganz akzeptabel fand, hätte der Kanzler jetzt lieber als eingetragene Partnerschaft weiterlaufen lassen. Die Burka ist für ihn plötzlich ein Riesenproblem. Und überhaupt der Islam: „Das Stadtbild in Wien hat sich verändert, wir müssen gegen den politischen Islamismus ankämpfen.

Und dann sind da natürlich noch die Flüchtlinge. „Die Tür nach Europa war offen, die wollen wir schließen“, sagte Kurz zu diesem Thema. Auch er will Fluchtursachen bekämpfen, sieht nur ganz andere, als etwa die UN oder die deutsche Kanzlerin: „Wir müssen ansetzen, wo das Problem liegt: Bei den Schleppern.“ Dazu müsse die EU-Außengrenze geschützt werden. ( Sasan Abdi-Herrle am )

Nachtrag: Alexander Wendt auf Publico über den unverschämten Umgang Maischbergers mit dem österreichischen Bundeskanzler. Er vergleicht mit einer früheren Talkshow mit Angela Merkel.

Nachtrag: Sorgfältig durchgeplant

Volker Kleinophorst erinnert daran, dass in Talkshows nichts dem Zufall überlassen bleibt:

Maischberger-Choreographie
Quelle: Frau Schwachberger und Herr Kurz
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Frau Maischbergers Parität

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Da ich mir lieber andere Unterhaltungssendungen ansehe, ist mir der vorzeitige Abgang von Herrn Bosbach in einer Maischberger-Talk-Show entgangen. Herr Bosbach ging, weil er die Tiraden der Linksextremistin Jutta Ditfurth nicht mehr ertrug. Da er sich von Frau Maischberger nicht festhalten ließ, forderte sie Frau Ditfurth auf, die Runde ebenfalls zu verlassen. so dumm war die aber nicht und Maischberger entschuldigte sich hinterher auch bei ihr für den Versuch, sie hinauszuwerfen. Sie habe geglaubt, so die Parität wiederherstellen zu können.

Diese Bemerkung erlaubt einen Einblick in die politische Arithmetik von Frau Maischberger. Da ist Frau Ditfurth Exponentin der Linksextremisten. Aus Paritätsgründen braucht es jetzt einen Rechten, Herrn Bosbach (CDU).

Wäre die Parität nicht eher hergestellt, wenn zur Linksextremistin Ditfurth die Neonazis Christian Worch oder Ralf Wohlleben eingeladen würden? Wo bleibt die Parität? Im WDR würde man sagen: die Ausgewogenheit fehlt.