rbb

Hurra! Weniger DDR-Grenztote! Glauben Faktenfinder bei rbb und Tagesspiegel

Gepostet am Aktualisiert am

grenzregime

Die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Schroeder und Dr. Jochen Staadt legten im vergangenen Jahr eine Untersuchung über Opfer des DDR-Grenzregimes vor.

Im Klappentext heißt es: „Dieses Handbuch enthält die Biografien von 327 Todesopfern aus Ost und West, denen das DDR-Grenzregime zum Verhängnis wurde. Bei den Flüchtlingen, die erschossen, durch Minen und Selbstschussanlagen ums Leben kamen oder in Grenzgewässern ertranken, handelte es sich überwiegend um junge Menschen, die sich bewusst für den lebensgefährlichen Weg in die Freiheit und gegen die SED-Diktatur entschieden hatten. Zu ihrem Gedenken soll dieses Handbuch beitragen.

Es enthält auch die Lebensgeschichten von Zivilpersonen aus beiden deutschen Staaten, die ohne Fluchtabsichten dem DDR-Grenzregime zum Opfer fielen, und weiterhin die Schicksale von deutschen und sowjetischen Deserteuren, deren Fahnenfluchten an der DDR-Grenze tödlich scheiterten. Zusätzliche biografische Angaben widmen sich Grenzsoldaten, die aus Verzweiflung über die Zwänge des Dienstes in den Grenztruppen Suizid begingen, sowie jenen DDR-Grenzwächtern, die von westlicher Seite, von Fahnenflüchtigen oder von eigenen Kameraden, irrtümlich als Flüchtlinge erschossen wurden.“

Anderthalb Jahre später berichten rbb und Berliner Tagesspiegel, dass erhebliche Zweifel an der Zahl 327 Grenztote bestünden.

rbb und Tagesspiegel, dort zumal der Autor Alexander Fröhlich, sind bei mir schon lange nicht mehr über jeden Zweifel erhaben. Andererseits wurde ich von Untersuchungen der beiden Wissenschaftler noch nie enttäuscht.

Deshalb verunsicherte mich die Lektüre des Tagesspiegels. (rbb hatte ich nicht gesehen.) Verdächtig war für mich allenfalls, dass es wieder Alexander Fröhlich war. Er soll laut Tagesspiegel gründlich und umfassend über die Affäre um den Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe berichtet haben. Mir fehlten darin allerdings Angaben, die ich anderswo durchaus fand. Von wegen umfassend!

Der Vorwurf gegen Schroeder/Staadt war, dass die Zahlen in erheblichem Ausmaß unrichtig wären, weil die beiden Wissenschaftler auch Selbstmorde von Grenzschutzsoldaten mitgezählt hätten und Hinrichtungen wegen Fahnenflucht oder Dienstverweigerung. Alexander Fröhlich schrieb in ein und derselben Zeitungsausgabe gleich zwei Texte dazu.

rbb-„Investigativjournalistin“ Gabi Probst erregt sich:

„Die Bundeszentrale für Politische Bildung sponsert derzeit eine Sonderauflage von 2000 Exemplaren des Buches. Die Zahl 327 könnte einst in den Geschichtsbüchern stehen“.

Science Files-Blogger Michael Klein kommentiert dazu: „Und natürlich würden sich folgende Generationen furchtbar darüber erregen, dass nicht 327, sondern vielleicht nur 307 oder 317 oder 326 Tote in einem der vielen Zusammenhänge stehen, die zwischen einem menschenverachtenden Regime und der Möglichkeit, zu Tode zu kommen, vorhanden sind.“

Michael Klein veröffentlicht eine Stellungnahme der beiden Wissenschaftler (Die ich mir im rbb und Tagesspiegel gewünscht hätte!):

  • Das erste und ausführlichste Kapitel der wissenschaftlichen Studie enthält auf 417 Seiten 238 „Biografien der Todesopfer im innerdeutschen Grenzgebiet 1949-1989“.
  • Im zweiten Kapitel der Studie werden auf 51 Seiten 25 „Todesfälle in Ausübung des Grenzdienstes“ beschrieben. Hierbei handelt es sich um DDR-Grenzpolizisten und Grenzsoldaten, die von westlicher Seite oder von Fahnenflüchtigen erschossen wurden.
  • Im dritten Kapitel werden auf 27 Seiten 21 „Todesfälle im kausalen Zusammenhang des DDR-Grenzregimes“ dargestellt.
  • Im vierten Kapitel geht es auf 45 Seiten um 43 biografische Darstellungen über „Suizide in den Grenztruppen“.
  • Das fünfte Kapitel enthält auf 54 Seiten Informationen über „weitere Todes- und Verdachtsfälle“ und Begründungen dafür, warum diese nicht in die biografischen Kapitel aufgenommen worden sind.
Advertisements

rbb: Tagelange rechte Gewalt in Chemnitz

Gepostet am Aktualisiert am

Tagelange rechte Gewalt?

Wir dürfen gerade miterleben, wie der medial-politische Komplex eine Legende strickt.

In den 7.30-Uhr-Nachrichten im Rundfunkkanal Antenne des rbb wurde eine „tagelange rechtsextreme Gewalt“ in Chemnitz gemeldet. Wiederholt wird es alle 30 Minuten.

Das Selbstverständnis der Journalismus-Preisträgerin Dunja Hayali gilt flächendeckend. Als sie von einer Normalbürgerin gesagt bekommt, dass sie doch neutral berichten müsse, weist sie das, wie immer hochmütig von oben herab blickend, zurück: „Dazu bin ich nicht verpflichtet!“

ard-antifa-zeckenbissIch hatte naiv erwartet, dass es sich herumspricht, dass es die Hetzjagden und Zusammenrottungen, von denen Frau Merkel und ihr Regierungssprecher phantasieren, nicht gegeben hat. (Nachtrag: Seibert beruft sich auf einen Tagesschau-Clip (s. o.), den sie anscheinend von einer Antifa Zeckenbiss hatten.) Anders als in Hamburg oder Frankfurt gab es keine Barrikaden, keine verwüsteten und geplünderten Geschäfte, keine reihenweise eingeworfenen Schaufenster, gab es zwei und nicht Hunderte verletzte Polizisten. Die Bundespolizei wurde dem Land Sachsen von Frau Merkel aufgedrängt, nach Polizeiaussagen war sie nicht nötig.

Die-Zeit-Aktivist Holger Stark spricht am 29. August 2018 im Blatt vom „Lynchmob“ in Chemnitz. Herr Trittin will Pogrome gesehen haben.

In der Tagesschau zeigen sie einen Clip von einer anderen Demonstration und die Aufnahme einer Amateurfilmerin (s. o.),

Ein mdr-Kamerateam, geil auf Bilder von Neonazis, will sogar von einem Wohnungsbalkon filmen. Der halbwüchsige Sohn der Familie hat sie hereingelassen. Als der Vater nach Hause kommt, wirft er die Bande hinaus. Der mdr hat sich inzwischen wohl von einem Anwalt beraten lassen. Denn von den zuerst angedrohten Anzeigen – Körperverletzung!, Sachbeschädigung!, Pressefreiheit! – redet man nicht mehr. Der Anwalt wird den Unbelangbaren erklärt haben, dass es nicht ganz so einfach ist, von einem Privatbalkon aus in der Gegend herumzufilmen und die Bilder öffentlich zu machen.

Noch reihen sich Gerichte und Staatsanwaltschaften nicht in die Linksfront ein, die vom Bundespräsidenten über die Minister Barley und Maas, die Grünen und Sozialisten bis zur Qualitätspresse und den Zwangsgebührensendern reicht.

Nachtrag 07.09.18: Jetzt fallen die linken Medienschaffenden und Politiker über den Verfassungsschutzpräsidenten her, weil der Zweifel an dem Antifa-Video geäußert hat. Sie wollen seine Ablösung. Ich hätte zuerst darum gebeten, die Zweifel an dem Antifa-Filmchen zu erörtern.

Abgesehen davon davon: Ich hatte nicht den Eindruck, dass es eine Hetzjagd war. Der junge Migrant geht auf die Gruppe zu und wird verjagt. Was daran war eine Hetzjagd?

Und wenn infratest-dimap im Auftrag der ARD herausfinden sollte, dass die Mehrheit der Befragten es für eine Hetzjagd hält: Wie viele gab es denn nun? Frau Merkel spricht im Plural und will Videos (Plural) gesehen haben. Wer hat sie noch gesehen.

Vielleicht kann der Fakten(er)finder der ARD etwas herausfinden? (Oh Gott, der lieber doch nicht !)

Ein angeblicher Augenzeuge ordnet den Clip von Antifa/tagesschau ein.

 

Zensur beim rbb

Gepostet am Aktualisiert am

Der brandenburgische Ministerpräsident Woidke hatte vor zwei Jahren in erstaunlicher Offenheit erzählt, dass alle politischen Straftaten, die nicht sofort eindeutig als linke eingeordnet werden, als rechte Straftaten gewertet werden.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: In Berlin ermittelt der Staatsschutz bei jedem abgefackelten Auto. So gut wie nie lässt sich ermitteln, dass Linksautonome, Linksalternative oder AntifaSA es waren. Auflösung ohne hinreichenden Tatverdacht nach Brandenburger Modell: Rechtsextreme waren es.

Nun wird uns alle paar Monate erklärt, dass Brandenburg eine zehnfach höhere Zahl rechtsextremer Straftaten vorweisen könne als andere Bundesländer.

Damit niemand auf die Idee kommt, die denkwürdige Zählweise der rot-roten Brandenburger Koalition als eine Ursache für die verfälschende Statistik zu nehmen, hat der rbb, die zuständige ARD-Länderanstalt, den Videoclip, der Woidkes Erklärung vor dem brandenburgischen Landtag wiedergibt, gelöscht.

Auf Youtube gibt es ihn noch (Kritisch kommentiert, Quelle unbekannt) Und hier! (Der Interviewer kriegt gar nicht mit, was Woidke (bei ca. 1:19) sagt, sondern plaudert ungerührt weiter über die hohe rechte Kriminalitätsrate.

Damit soll nicht wegerklärt werden, dass die ehemals neuen Bundesländer ein höheres Rechtsextremismuspotential haben als die westdeutschen. Ganz unschuldig ist die DDR-Hinterlassenschaft nicht daran. In Brandenburg gab es auch lange Zeit – Ministerpräsident Stolpe – ein Desinteresse des Staates. Siehe dazu auch bei Google Books die Darstellung der durchaus vorhandenen, aber nicht ausreichenden Brandenburger Maßnahmen (in Auszügen)

rbb und Cottbus: Rückfall in alte Gewohnheiten

Gepostet am Aktualisiert am

Es gab zwischendurch einen Lichtblick in der rbb-Berichterstattung. Da war Cottbus vorübergehend nicht mehr nur Hochburg von Neonazis und rechtem „Pack“, wie Sigmar Gabriel zu sagen pflegt. Der rbb versuchte sich an einer Diskussionsveranstaltung. Die üblichen Interviews zur Lage in Cottbus, bei denen der Oberbürgermeister, der Polizeipräsident, der Theaterintendant und ein Aktivist eines antifaschistischen Projekts reden durften, schienen der Vergangenheit anzugehören. (Der Theaterintendant ließ „Biedermann und die Brandstifter“ oder „Aruro Ui“ aufführen als Beitrag der Kulturschaffenden zum Kampf gegen Rechts.)

Das Tauwetter hielt nicht lange an. Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt, dass eine rbb-Redakteurin bei der antifaschistischen Kahane-Stiftung Amadeu Antonio engagiert ist und der Rechtsextremismusexperte des ARD-Senders, Olaf Sundermayer, sich daran beteiligte, den britischen Filmemacher Tommy Robinson beim Interviewen Cottbusser Bürger zu stören.

Steffen Melzer, Objektiv ist die ausschließlich subjektive Berichterstattung des RBB

rbb-Inforadio: Haltung statt Information

Gepostet am Aktualisiert am

Man ist es gewohnt, dass die ARD-Sender vorzugsweise über schlimme Rechtspopulisten und strebsame Schutzsuchende berichten. Ein Höhepunkt war zuletzt ein „Interview“ im rbb-Inforadio mit einer Dame des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“. rbb-Haltungsjournalist Jakob Bauer hielt der Frau das Mikrofon hin und die schwadronierte vom Tyrannenmord und lobte die Gewaltbereitschaft von PETA und Greenpeace.

Kritsch befragt werden bei der ARD österreichische Bundeskanzler und israelische Botschafter, aber keine Linksextremisten.

Auf AchGut

Siehe u. a. auch hier im Blog!

Muslime und Christen in einer deutschen Schule auf der Westbank

Gepostet am Aktualisiert am

Der brandenburgische Landesvater Woidke bereist mit einer Delegation Israel und das Gebiet der Palästinensischen Administration. Drei noch lebenden Insassen von NS-Vernichtungslagern verleiht er einen Verdienstorden, weil sie in brandenburgischen Schulen als Zeitzeugen auftreten. Im Westjordanland besucht er eine deutsche Schule, in der muslimische und christliche Araber gemeinsam zum Abitur geführt werden. Der rbb wiederholt die Meldung vom Schulbesuch heute stündlich.

Gut so! Aber wenn die Christenverfolgung im arabischen Palästina so weitergeht wie bisher, wird das Territorium bald christenrein sein. In Nazareth, einer ehemals mehrheitlich jüdischen Stadt, verbietet der muslimische Bürgermeister Weihnachtsfeiern und Weihnachtsbäume. Christliche Araber verlassen die arabisch dominierte Westbank und Gaza wegen der anhaltenden Diskriminierung. Kirchenführer stehen in der arabischen Welt, auch im arabischen Palästina unter dem Druck der muslimischen Regimes. Extremistische Kirchenleute in Jerusalem sind erklärte Israelgegner. Was mit ihnen und ihren Immobilien passiert, wenn sie nicht mehr zu Israel gehören, sondern zu einem islamischen Staat, kann man an der jordanischen Besatzungszeit von Ost-Jerusalem sehen.

Die Radiomeldung von der vorbildlichen deutschen Schule muss der Radiohörer selbst einordnen in dieses Gesamtbild. Dafür reicht selbstredend die Zeit in einer Nachrichtensendung nicht.

Nachtrag: Woidke findet es natürlich unerträglich, wenn der Antisemit Abbas, verkündet, die Juden wären selbst schuld am Holocaust. Aber es gelingt ihm, wie bei Sozialdemokraten bisher üblich, damit auch einen Seitenhieb auf Israel zu verbinden: Abbas´Holocaust-Lüge nütze den Hardlinern auf beiden Seiten.

Cottbus: statt Braunkohle braunes Pack?

Gepostet am Aktualisiert am

„Cottbus kommt!“ könnte man in Übernahme eines Slogans aus Leipzig sagen. Die 100.000-Einwohner-Stadt wirkt anziehend. Im vorletzten Beitrag habe ich das schon ausgeführt. Die fehlenden schnellen Bahnverbindungen nach Berlin und Dresden haben das nicht verhindert.

In den letzten Tagen aber hörte es sich an, als ob Cottbus ein brandenburgisches Heidenau wäre. Es gab eine Demonstration, an der 2.500 Fremdenfeinde und Fremdenfeindinnen teilgenommen haben sollen. Plötzlich wird wieder über die rechtsextreme Szene in der Lausitz geschrieben. Der Brandenburger CDU-Vorsitzende warnt vor der starken AfD im Südosten des Landes.

Ein Mitarbeiter des rbb, anwesend bei der Demo der Cottbuser „Ausländerfeinde“, berichtet empört, dass er als „Pack“ beschimpft wurde, dass eine Kollegin von einem Tisch geschubst worden war und zwei weitere tätlich angegriffen worden waren. Beschimpft wurden sie von älteren Frauen wegen ihrer Berichterstattung als „Lügenpresse!“ Überdies hat ein Feuerwehrmann aus seinem Dienstfahrzeug heraus den Demonstranten einen solidarischen Gruß zugerufen. Das nahm PNN/Tagesspiegel am 23.1. zum Anlass, die Hälfte der Seite 2 mit diesem Vorkommnis zu füllen und dabei gleich die Rechtslastigkeit der Feuerwehr in ganz Brandenburg unter die Lupe zu nehmen.

Was war geschehen?

Den Rest des Beitrags lesen »

Propagandasender rbb

Gepostet am Aktualisiert am

rbb-kontraste
Standbild rbb-Webseite

rbb-Intendantin Patrizia Schlesinger:

Alle Kolleginnen und Kollegen berichten unabhängig und recherchieren vor der Ausstrahlung von Beiträgen gründlich – dafür sind sie ausgebildet… 

 

Eine derartig plump propagandistische Sendung hatte ich bisher nur im DDR-Fernsehen gesehen.

Der rbb produziert das Magazin „Kontraste“. Das war einmal eine hervorragende SFB-Sendung in Sachen Deutschlandpolitik und DDR.

Am 18.1. kam in der Sendung ein Clip von Herrn Markus Pohl über „Klimaleugner“.

Die Bilder am Anfang lassen ahnen, was kommt: ein vom Wirbelsturm verursachter Verkehrsunfall und auf einer Eisscholle treibende Eisbären.

Für wie blöde hält der rbb seine Zwangsgebührenzahler? Dass die Eisbären-Fotomontage ein Fake ist und Eisbären nicht wegen Klimaerwärmung aussterben, sondern sich stark vermehrt haben, ist an den Aktivisten in Potsdam-Babelsberg vorbei gegangen.

Die „Klimaleugner“ befinden sich natürlich alle in der AfD und sind Rentner. Ihre wissenschaftöichen Grade werden verschwiegen. Sie würden den „Treibhauseffekt“ leugnen, obwohl er doch in den Schulbüchern stünde. Sie leugnen den entscheidenden Einfluss des CO2 auf das Weltklima. Sie folgen einem vor Jahren von Exxon geschmierten Wissenschaftler. Der notorische „Klimaexperte“ Lesch, Astrophysiker und laut Klappentext eines seiner Bücher „Unterhaltungskünstler der Astronomie“, eilt von Sendung zu Sendung und erklärt die Psyche der „Klimaleugner“: Das wären alte Männer, denen der Stolz auf eine erfolgreiche deutsche Wirtschaftspolitik kaputt gemacht würde. Diese nämlich, auf wachsender CO2-Emission aufbauend, führe in die Klimakatastrophe.

Dass das ÖR-TV derart ungehemmt agitiert statt informiert und Propaganda im Sinne des Potsdamer Klimafolgenforschungsinstituts betreibt, ist eine Verhöhnung wehrloser Zwangsgebührenzahler.

Der Chef vom Dienst bei der Sendung, Althammer, antwortet ungeschminkt: „Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an.“ (Link)

Wofür steht ÖR-TV-Journalismus noch? Sachlichkeit, Kontroversität, audiatur et altera pars? Was für einen Begriff von Wissenschaft haben die Babelsberger Unbelangbaren?

Nie gehört von den gerichtsnotorischen Fälschungen der IPCC-Daten? Nie gehört von der Nicht-Existenz des Treibhauseffekts? Nie gehört von den Klimastatistiken, die keine signifikantere Erwärmung im Industriezeitalter aufzeigen als im industrielosen Mittelalter, nie gehört von der Problematik der Computermodelle, die nicht evaluiert wurden, nie gehört von der Problematik, eine Weltdurchschnittstemperatur zu messen? Nie gehört von den Irrtümern in den alarmistischen Prophezeiungen der Klimaforscher?

Der eigentliche Skandal ist nicht der Clip des „Journalisten“ Markus Pohl. Der Skandal ist, dass so etwas im öffentlich-rechtlichen TV gesendet wird. Ohne Widerspruch, ohne rechtfertigende Talkshow, wie sie bei Antisemitismus-Dokus und deutsch-arabischen Liebes-Dokus an der Tagesordnung ist.

Verweis auf nur zwei der zahlreichen Texte im Blog: hier und hier. Mehr unter dem Stichwort „Klimawandel“

Ein Kameramann kommentiert die rbb-Propagandasendung: „Da ich den RBB-Beitrag komplett gesehen habe, ist mir noch mehr aufgefallen. Die Reporter traten nicht als „Reporter“ auf die normal höflich fragen stellen und das Aufnehmen. Sie traten vielmehr „frech-arrogant und überheblich“ auf wie Verhörführer mit kriminell Verdächtigen.

Dazu wurden alle Tricks der Kameraführung eingesetzt, etwa Lesch und Rahmstorf (für den Zuschauer unbewußt) „postiv“ nett ins Bild zu setzen (in Bücherumgebung, hell/freundlich). Dagegen als totaler Kontrast der Mann vom Berliner Kreis-CDU, mit praller Großaufnahme per Teleperspektive ins (errötende*) Gesicht, eine Art „Verhör-Perspektive“ mit der Zuschauer oftmals unbewußt „Beschuldigt“ verbinden. Wer selbst langjährige Praxis als Kameramann hat, der erkennt solche Feinheiten.“ (Quelle)

 

Sundermeyer2
Aktivist oder rbb-Journalist?

Vertrauenserweckender ist die Rechtsextremismus-Berichterstattung des rbb letztlich trotz Zwischenhochs auch nicht, zumindest, was den Mitarbeiter Olaf Sundermeyer angeht.

Siehe Nachtrag v. 8.2.18 zu einem Cottbus-Beitrag!

 

Die ökonomischen Kosten des – unbewiesenen – menschengemachten Klimawandels, auf Heller und Pfennig berechnet

Gepostet am Aktualisiert am

Die Berichte des Weltklimarates, der Lobbyorganisation der Klimaalarmisten, wimmeln von Konjunktiven: könnte, vielleicht, möglich. Die Statistiken des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass Starkregen nicht zugenommen hat, ebensowenig die Hurrikane in der Karibik. Dies und die gerichtsnotorischen Manipulationen an den Klimadaten des IPCC sowie die teilweise erschreckend geringe Qualifikation der „Wissenschaftler“ sind keine Themen für Rechercheverbünde und Faktenchecker*Innen des ö.-r. Rundfunks. Stattdessen hängt man dort an den Lippen der Klimaalarmisten.

Prof. Schellnhuber weiß: „Die Klima-Mathematik ist brutal klar: Die Welt kann zwar nicht innerhalb von wenigen Jahren geheilt werden, aber wenn wir nichts tun, dann können wir sie durch Fahrlässigkeit bereits bis 2020 tödlich verwunden.“ (zit. nach PNN v. 5.7.17, Jan Kixmüller, „Nur noch drei Jahre“

Klimapapst Schellnhuber ist schon einen Schritt weiter. Er lässt die ökonomischen Kosten des – unbewiesenen – menschengemachten Klimawandels berechnen. Sind schon die zugrundeliegenden Klimadaten unzuverlässig und fehlerhaft, sollen jetzt wenigstens die Folgekosten genau errechnet werden: Die Toten der Dieselabgase, die Klimaflüchtlinge, die von überflutenden Südseeinseln in die bundesdeutschen Aufnahmelager flüchten, die Ausfälle im Wintertourimus wegen der angeblich wärmeren Winter. Ob sie dagegenrechnen, dass die Erwärmung den Rheumakranken hilft und Urlaubsflüge auf die Malediven erübrigt?

46_03_34---Clouds_web.jpgDie Moderatorin von brandenburg-aktuell des rbb gestern Abend hängt natürlich an den Lippen des Meisters. Bilder der Apokalypse, mit denen man die Schadensrechnungen des Potsdam-Institus für Klimafolgenforschung illustrieren kann, gibt es genug: Sturmflut, Hurrikan, aussterbende Eisbären, Kinderwagen neben Auspuffrohren.

Es war klar, dass die Konferenz der Potsdamer Klima-Alarmisten zu den Kosten des menschengemachten Klimawandels ein großes Presse-Echo finden würde.

Nachdem die IPCC-Forscher ihre Klimadaten zu den einzig wahren Werten der Wissenschaft gemacht haben, unpassende Daten wegließen oder fälschten und gegenteilige Meinungen erfolgreich aus Wikipedia und den Medien eliminieren konnten, gehen die Damen und Herren des „Potsdam-Instituts“ PIK jetzt dazu über, die Kosten des von ihnen behaupteten Klimawandels in ihren Computern berechnen zu lassen.

PNN-Klima-Experte Jan Kixmüller alarmiert seine Leser alle paar Jahre über die PIK-Prophezeiungen. Heute interviewt er dazu eine Klimafolgenexpertin des Instituts. Forscherin Dr. Katja Frieler ist „Lead of PIK Flagship activity PRIMAP“. PRIMAP soll ein Computer-Modell des gesamten Weltklimas nachbilden.

Was auffällt: Das Institut sieht sich nicht mehr nur für Klimafolgen zuständig. Frau Dr. Frieler nennt Klima und Wetter immer in einem Atemzug. So wird jedes Wetterphänomen automatisch ein Element des Klimawandels. So erleben wir das schon in den Medien: Jeder Starkregen, jede Flutwelle, jeder Hurrikan wird zum Zeichen des Klimawandels umgedeutet. Statistiken, die das Gegenteil beweisen, findet man nicht in der Tagesschau oder im TS.

Die 70.000 Hitzetoten des heißen Sommers von 2003: Der Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel wäre unstreitig, sagt Wikipedia und gibt eine einzige Quelle, ein Computermodell, an. Wenn man liest, dass die Klimaalarmisten tausende von Wikipedia-Artikeln im Sinne des IPCCs (um)formuliert haben…

Auch Dr. Frieler behauptet das im Gespräch mit Jan Kixmüller. 2003 liegt im Zeitraum, in dem die laut Klima-Alarmisten ständig steigende Welttemperatur nicht angestiegen ist. Die Weltdurchschnittstemperatur liegt im Übrigen um 1 Grad niedriger als vor 50 Jahren. Deswegen ist letztere in IPCC-Publikationen nicht mehr zu finden.

Wenn es zu einer Dürre kommt und Getreidepreise steigen, kann das PIK beweisen, dass es einen Zusammenhang gibt! Die Forscherin hat auch einen Vorschlag, was man dagegen tun kann. Nein, jetzt kommt nicht das SUV- oder das Diesel-Verbot, nein, man muss Vorräte für Dürrezeiten anlegen! Und man könne die Produktivität verbessern. (Zur Problematik der Gentechnik in der Landwirtschaft wird aber nichts gesagt.) Frau Dr. Frielers Studie könne, so sagt sie, helfen, zukünfig Preisspitzen zu vermeiden.

Von Haiti las man kürzlich, dass dort nepalesische UN-Soldaten die Cholera eingeschleppt hätten. Dr. Frieler in der PNN hat ein anderes Narrativ:  Der erste Ausbruch der Epidemie war nach einem starken Erdbeben(!).  Nach dem ersten Absinken der Infektionen gab es wieder einen Anstieg, „begleitet“ von starken Regenfällen. Der neuerliche Anstieg soll von „zusätzlichen Erregern“ gekommen sein, die vom Regen in die Flüsse gespült worden wären. Regnete es Cholera-Erreger?

Bevor Jan Kixmüller zur weltweiten Migration vor der Erwärmung der Erde kommt, gibt Frau Dr. Frieler zu: Der Zusammenhang mit dem Niederschlag ist bei der Cholera allerdings nicht immer eindeutig.

Das Interview

 

 

Die AfD, die abgehängten Ossis und demonstrierende Polen auf der Oderbrücke

Gepostet am Aktualisiert am

Gestern Abend fand ich brandenburg-aktuell, die abendliche Nachrichtensendung des rbb, besonders sehenswert. Das ist nicht oft der Fall, abgesehen von der jedes Mal kreativ aufbereiteten Wettervorhersage. So viel passiert halt in Brandenburg nicht, außer rechtsextremen Brandstiftern, rechtsextremen Fremdenhassern und strebsamen Schutzsuchenden, die sich zur Grundschullehrerin und zum Busfahrer qualifizieren und die syrische Familie, die endlich eine Wohnung beziehen kann. Und dann darf natürlich – gefühlt allabendlich – die AfD nicht fehlen.

Was war vorgestern (7.10.) so anders? Gar nicht viel.

Ein kurzer Clip von der deutsch-polnischen Grenze. Auf der Oderbrücke zwischen Frankfurt und Slubice demonstrierten polnische Christen gegen die Islamisierung Europas. Das geschah wohl an vielen Grenzübergängen Polens.

Und beim rbb dröhnendes Schweigen. Während sonst Beiträge an- und nicht zuletzt abmoderiert werden, manchmal flapsig, manchmal mit Widerspruch gegen die in einem Beitrag berichteten Meinungen, passierte dieses Mal nichts. Es gab auch keinen einordnenden Kommentar, etwa eines Friedensforschers der Universität Potsdam, einer der Diversity anhängenden grünen Antifaschistin oder eines Vertreters des Zentralrats der Muslime, die die polnische Islamophobie anprangern. Auch wurden keine Stimmen von Passanten eingefangen, sonst so unvermeidlich wie überflüssig für eine Nachrichtensendung.

Es hatte der Redaktion wohl die Sprache verschlagen, wie politisch unkorrekt die Nachbarn da auftraten. Den Rest des Beitrags lesen »