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rbb-Inforadio: Haltung statt Information

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Man ist es gewohnt, dass die ARD-Sender vorzugsweise über schlimme Rechtspopulisten und strebsame Schutzsuchende berichten. Ein Höhepunkt war zuletzt ein „Interview“ im rbb-Inforadio mit einer Dame des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“. rbb-Haltungsjournalist Jakob Bauer hielt der Frau das Mikrofon hin und die schwadronierte vom Tyrannenmord und lobte die Gewaltbereitschaft von PETA und Greenpeace.

Kritsch befragt werden bei der ARD österreichische Bundeskanzler und israelische Botschafter, aber keine Linksextremisten.

Auf AchGut

Siehe u. a. auch hier im Blog!

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Muslime und Christen in einer deutschen Schule auf der Westbank

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Der brandenburgische Landesvater Woidke bereist mit einer Delegation Israel und das Gebiet der Palästinensischen Administration. Drei noch lebenden Insassen von NS-Vernichtungslagern verleiht er einen Verdienstorden, weil sie in brandenburgischen Schulen als Zeitzeugen auftreten. Im Westjordanland besucht er eine deutsche Schule, in der muslimische und christliche Araber gemeinsam zum Abitur geführt werden. Der rbb wiederholt die Meldung vom Schulbesuch heute stündlich.

Gut so! Aber wenn die Christenverfolgung im arabischen Palästina so weitergeht wie bisher, wird das Territorium bald christenrein sein. In Nazareth, einer ehemals mehrheitlich jüdischen Stadt, verbietet der muslimische Bürgermeister Weihnachtsfeiern und Weihnachtsbäume. Christliche Araber verlassen die arabisch dominierte Westbank und Gaza wegen der anhaltenden Diskriminierung. Kirchenführer stehen in der arabischen Welt, auch im arabischen Palästina unter dem Druck der muslimischen Regimes. Extremistische Kirchenleute in Jerusalem sind erklärte Israelgegner. Was mit ihnen und ihren Immobilien passiert, wenn sie nicht mehr zu Israel gehören, sondern zu einem islamischen Staat, kann man an der jordanischen Besatzungszeit von Ost-Jerusalem sehen.

Die Radiomeldung von der vorbildlichen deutschen Schule muss der Radiohörer selbst einordnen in dieses Gesamtbild. Dafür reicht selbstredend die Zeit in einer Nachrichtensendung nicht.

Nachtrag: Woidke findet es natürlich unerträglich, wenn der Antisemit Abbas, verkündet, die Juden wären selbst schuld am Holocaust. Aber es gelingt ihm, wie bei Sozialdemokraten bisher üblich, damit auch einen Seitenhieb auf Israel zu verbinden: Abbas´Holocaust-Lüge nütze den Hardlinern auf beiden Seiten.

Cottbus: statt Braunkohle braunes Pack?

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„Cottbus kommt!“ könnte man in Übernahme eines Slogans aus Leipzig sagen. Die 100.000-Einwohner-Stadt wirkt anziehend. Im vorletzten Beitrag habe ich das schon ausgeführt. Die fehlenden schnellen Bahnverbindungen nach Berlin und Dresden haben das nicht verhindert.

In den letzten Tagen aber hörte es sich an, als ob Cottbus ein brandenburgisches Heidenau wäre. Es gab eine Demonstration, an der 2.500 Fremdenfeinde und Fremdenfeindinnen teilgenommen haben sollen. Plötzlich wird wieder über die rechtsextreme Szene in der Lausitz geschrieben. Der Brandenburger CDU-Vorsitzende warnt vor der starken AfD im Südosten des Landes.

Ein Mitarbeiter des rbb, anwesend bei der Demo der Cottbuser „Ausländerfeinde“, berichtet empört, dass er als „Pack“ beschimpft wurde, dass eine Kollegin von einem Tisch geschubst worden war und zwei weitere tätlich angegriffen worden waren. Beschimpft wurden sie von älteren Frauen wegen ihrer Berichterstattung als „Lügenpresse!“ Überdies hat ein Feuerwehrmann aus seinem Dienstfahrzeug heraus den Demonstranten einen solidarischen Gruß zugerufen. Das nahm PNN/Tagesspiegel am 23.1. zum Anlass, die Hälfte der Seite 2 mit diesem Vorkommnis zu füllen und dabei gleich die Rechtslastigkeit der Feuerwehr in ganz Brandenburg unter die Lupe zu nehmen.

Was war geschehen?

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Propagandasender rbb

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rbb-kontraste
Standbild rbb-Webseite

Eine derartig plump propagandistische Sendung hatte ich bisher nur im DDR-Fernsehen gesehen.

Der rbb produziert das Magazin „Kontraste“. Das war einmal eine hervorragende SFB-Sendung in Sachen Deutschlandpolitik und DDR.

Am 18.1. kam in der Sendung ein Clip von Herrn Markus Pohl über „Klimaleugner“.

Die Bilder am Anfang lassen ahnen, was kommt: ein vom Wirbelsturm verursachter Verkehrsunfall, auf einer Eisscholle treibende Eisbären.

Für wie blöde hält der rbb seine Zwangsgebührenzahler? Dass die Eisbären-Fotomontage ein Fake ist und Eisbären nicht wegen Klimaerwärmung aussterben, sondern sich stark vermehrt haben, ist an den Aktivisten in Potsdam-Babelsberg vorbei gegangen.

Die „Klimaleugner“ befinden sich natürlich alle in der AfD und sind Rentner. Sie leugnen den „Treibhauseffekt“, obwohl er doch in den Schulbüchern stünde. Sie leugnen den entscheidenden Einfluss des CO2 auf das Weltklima. Sie folgen einem vor Jahren von Exxon geschmierten Wissenschaftler. Der notorische „Klimaexperte“ Lesch, Astrophysiker und laut Klappentext eines seiner Bücher „Unterhaltungskünstler der Astronomie“, eilt von Sendung zu Sendung und erklärt die Psyche der „Klimaleugner“: Das wären alte Männer, denen der Stolz auf eine erfolgreiche deutsche Wirtschaftspolitik kaputt gemacht würde. Diese nämlich, auf wachsender CO2-Emission aufbauend, führe in die Klimakatastrophe.

Dass das ÖR-TV derart ungehemmt agitiert statt informiert und Propaganda im Sinne des Potsdamer Klimafolgenforschungsinstituts betreibt, ist eine Verhöhnung wehrloser Zwangsgebührenzahler.

Wofür steht ÖR-TV-Journalismus noch? Sachlichkeit, Kontroversität, audiatur et altera pars? Was für einen Begriff von Wissenschaft haben die Babelsberger Unbelangbaren?

Nie gehört von den gerichtsnotorischen Fälschungen der IPCC-Daten? Nie gehört von der Nicht-Existenz des Treibhauseffekts? Nie gehört von den Klimastatistiken, die keine signifikantere Erwärmung im Industriezeitalter aufzeigen als im industrielosen Mittelalter, nie gehört von der Problematik der Computermodelle, die nicht evaluiert wurden, nie gehört von der Problematik, eine Weltdurchschnittstemperatur zu messen? Nie gehört von den Irrtümern in den alarmistischen Prophezeiungen der Klimaforscher?

Der eigentliche Skandal ist nicht der Clip des „Journalisten“ Markus Pohl. Der Skandal ist, dass so etwas im öffentlich-rechtlichen TV gesendet wird. Ohne Widerspruch, ohne rechtfertigende Talkshow, wie sie bei Antisemitismus-Dokus und deutsch-arabischen Liebes-Dokus an der Tagesordnung ist.

Verweis auf nur zwei der zahlreichen Texte im Blog: hier und hier. Mehr unter dem Stichwort „Klimawandel“

Sundermeyer2
Aktivist oder rbb-Journalist?

Vertrauenserweckender ist die Rechtsextremismus-Berichterstattung des rbb letztlich trotz Zwischenhochs auch nicht, zumindest, was den Mitarbeiter Olaf Sundermeyer angeht.

Siehe Nachtrag v. 8.2.18 zu einem Cottbus-Beitrag!

 

Die ökonomischen Kosten des – unbewiesenen – menschengemachten Klimawandels, auf Heller und Pfennig berechnet

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Die Berichte des Weltklimarates, der Lobbyorganisation der Klimaalarmisten, wimmeln von Konjunktiven: könnte, vielleicht, möglich. Die Statistiken des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass Starkregen nicht zugenommen hat, ebensowenig die Hurrikane in der Karibik. Dies und die gerichtsnotorischen Manipulationen an den Klimadaten des IPCC sowie die teilweise erschreckend geringe Qualifikation der „Wissenschaftler“ sind keine Themen für Rechercheverbünde und Faktenchecker*Innen des ö.-r. Rundfunks. Stattdessen hängt man dort an den Lippen der Klimaalarmisten.

Prof. Schellnhuber weiß: „Die Klima-Mathematik ist brutal klar: Die Welt kann zwar nicht innerhalb von wenigen Jahren geheilt werden, aber wenn wir nichts tun, dann können wir sie durch Fahrlässigkeit bereits bis 2020 tödlich verwunden.“ (zit. nach PNN v. 5.7.17, Jan Kixmüller, „Nur noch drei Jahre“

Klimapapst Schellnhuber ist schon einen Schritt weiter. Er lässt die ökonomischen Kosten des – unbewiesenen – menschengemachten Klimawandels berechnen. Sind schon die zugrundeliegenden Klimadaten unzuverlässig und fehlerhaft, sollen jetzt wenigstens die Folgekosten genau errechnet werden: Die Toten der Dieselabgase, die Klimaflüchtlinge, die von überflutenden Südseeinseln in die bundesdeutschen Aufnahmelager flüchten, die Ausfälle im Wintertourimus wegen der angeblich wärmeren Winter. Ob sie dagegenrechnen, dass die Erwärmung den Rheumakranken hilft und Urlaubsflüge auf die Malediven erübrigt?

46_03_34---Clouds_web.jpgDie Moderatorin von brandenburg-aktuell des rbb gestern Abend hängt natürlich an den Lippen des Meisters. Bilder der Apokalypse, mit denen man die Schadensrechnungen des Potsdam-Institus für Klimafolgenforschung illustrieren kann, gibt es genug: Sturmflut, Hurrikan, aussterbende Eisbären, Kinderwagen neben Auspuffrohren.

Es war klar, dass die Konferenz der Potsdamer Klima-Alarmisten zu den Kosten des menschengemachten Klimawandels ein großes Presse-Echo finden würde.

Nachdem die IPCC-Forscher ihre Klimadaten zu den einzig wahren Werten der Wissenschaft gemacht haben, unpassende Daten wegließen oder fälschten und gegenteilige Meinungen erfolgreich aus Wikipedia und den Medien eliminieren konnten, gehen die Damen und Herren des „Potsdam-Instituts“ PIK jetzt dazu über, die Kosten des von ihnen behaupteten Klimawandels in ihren Computern berechnen zu lassen.

PNN-Klima-Experte Jan Kixmüller alarmiert seine Leser alle paar Jahre über die PIK-Prophezeiungen. Heute interviewt er dazu eine Klimafolgenexpertin des Instituts. Forscherin Dr. Katja Frieler ist „Lead of PIK Flagship activity PRIMAP“. PRIMAP soll ein Computer-Modell des gesamten Weltklimas nachbilden.

Was auffällt: Das Institut sieht sich nicht mehr nur für Klimafolgen zuständig. Frau Dr. Frieler nennt Klima und Wetter immer in einem Atemzug. So wird jedes Wetterphänomen automatisch ein Element des Klimawandels. So erleben wir das schon in den Medien: Jeder Starkregen, jede Flutwelle, jeder Hurrikan wird zum Zeichen des Klimawandels umgedeutet. Statistiken, die das Gegenteil beweisen, findet man nicht in der Tagesschau oder im TS.

Die 70.000 Hitzetoten des heißen Sommers von 2003: Der Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel wäre unstreitig, sagt Wikipedia und gibt eine einzige Quelle, ein Computermodell, an. Wenn man liest, dass die Klimaalarmisten tausende von Wikipedia-Artikeln im Sinne des IPCCs (um)formuliert haben…

Auch Dr. Frieler behauptet das im Gespräch mit Jan Kixmüller. 2003 liegt im Zeitraum, in dem die laut Klima-Alarmisten ständig steigende Welttemperatur nicht angestiegen ist. Die Weltdurchschnittstemperatur liegt im Übrigen um 1 Grad niedriger als vor 50 Jahren. Deswegen ist letztere in IPCC-Publikationen nicht mehr zu finden.

Wenn es zu einer Dürre kommt und Getreidepreise steigen, kann das PIK beweisen, dass es einen Zusammenhang gibt! Die Forscherin hat auch einen Vorschlag, was man dagegen tun kann. Nein, jetzt kommt nicht das SUV- oder das Diesel-Verbot, nein, man muss Vorräte für Dürrezeiten anlegen! Und man könne die Produktivität verbessern. (Zur Problematik der Gentechnik in der Landwirtschaft wird aber nichts gesagt.) Frau Dr. Frielers Studie könne, so sagt sie, helfen, zukünfig Preisspitzen zu vermeiden.

Von Haiti las man kürzlich, dass dort nepalesische UN-Soldaten die Cholera eingeschleppt hätten. Dr. Frieler in der PNN hat ein anderes Narrativ:  Der erste Ausbruch der Epidemie war nach einem starken Erdbeben(!).  Nach dem ersten Absinken der Infektionen gab es wieder einen Anstieg, „begleitet“ von starken Regenfällen. Der neuerliche Anstieg soll von „zusätzlichen Erregern“ gekommen sein, die vom Regen in die Flüsse gespült worden wären. Regnete es Cholera-Erreger?

Bevor Jan Kixmüller zur weltweiten Migration vor der Erwärmung der Erde kommt, gibt Frau Dr. Frieler zu: Der Zusammenhang mit dem Niederschlag ist bei der Cholera allerdings nicht immer eindeutig.

Das Interview

 

 

Die AfD, die abgehängten Ossis und demonstrierende Polen auf der Oderbrücke

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Gestern Abend fand ich brandenburg-aktuell, die abendliche Nachrichtensendung des rbb, besonders sehenswert. Das ist nicht oft der Fall, abgesehen von der kreativen Wettervorhersage. Soviel passiert halt in Brandenburg nicht, außer rechtsextremen Brandstiftern, rechtsextremen Fremdenhassern und strebsamen Schutzsuchenden, die sich zur Grundschullehrerin und zum Busfahrer qualifizieren und die syrische Familie, die endlich eine Wohnung beziehen kann. Und dann darf natürlich – gefühlt allabendlich – die AfD nicht fehlen.

Was war vorgestern (7.10.) so anders? Gar nicht viel.

Ein kurzer Clip von der deutsch-polnischen Grenze. Auf der Oderbrücke zwischen Frankfurt und Slubice demonstrierten polnische Christen gegen die Islamisierung Europas. Das geschah wohl an vielen Grenzübergängen Polens.

Und dann dröhnendes Schweigen. Während sonst Beiträge an- und nicht zuletzt abmoderiert werden, manchmal flapsig, manchmal mit Widerspruch gegen die in einem Beitrag geäußerten Meinungen, passierte dieses Mal nichts. Es gab auch keinen einordnenden Kommentar, etwa eines Politologen der Universität Potsdam oder eines Vertreters des Zentralrats der Muslime, der die polnische Islamophobie anprangert. Auch wurden keine Stimmen von Passanten eingefangen, sonst so unvermeidlich wie überflüssig für eine Nachrichtensendung.

Es hatte der Redaktion wohl die Sprache verschlagen, wie politisch unkorrekt die Nachbarn da auftraten. Den Rest des Beitrags lesen »

In Brandenburg: Ein Nazi als Pfarrer?

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Bloß nicht langweilen: mutiger, kantiger, mutiger, auffälliger, relevanter. Mit diesen Sprüchen präsentiert sich der rbb neuerdings. Auf jeden Fall sind seine Programmtrailer lauter und knalliger geworden.

Von rbb-aktuell kann man das nicht sagen. Es bleibt beim Üblichen: Kuchen backen für Geflüchtete, Bashing für die AfD.

Am Sonntag z. B. in brandenburg-aktuell um 19 Uhr 30. Es geht um die Pfarrgemeinde Ihlow in Ostbrandenburg, 30 Kirchenmitglieder. Einige sind seit langem empört, dass ihr Pfarrerehepaar anscheinend AfD-nah ist. Der Wortführer der fünf Ihlower Christen sagt, was ihn befremdet: Die Pfarrersleute fordern eine Begrenzung der Einwanderung aus muslimischen Ländern und wenden sich gegen die rechtspopulistische Auffassung des Pfarrerehepaars, die Schutzsuchenden sollten in ihrer Heimatregion, in ihrem Kulturkreis untergebracht werden. Eine Position, die, wie der Sprecher der Unzufriedenen sagt, auch die von Herrn Gauland wäre.

Das wollen er und seine Mitstreiter/-innen in Ihlow, in ihrer Kirche, nicht dulden.

Der evangelische Superintendent kommt zu Wort und erklärt, dass die Vorwürfe gegen die beiden Pfarrersleute sowohl innerkirchlich als auch von außen überprüft worden wären und sich als unzutreffend erwiesen hätten.

Die Lösung des Kirchenamtes: Die Kirchengemeinde Ihlow gehört jetzt vorerst zu einem anderen Kirchensprengel.

So weit ist die Berichterstattung dem Rundfunkgesetz entsprechend ausgewogen. Dann kommt der Knaller: „Doch 14 andere Dörfer bleiben bei dem Pfarrerehepaar„, sagt die rbb-Mitarbeiterin.

Was stimmt denn nun? 4-5 Protestanten in Ihlow, wie der Kirchenbeamte sagt, oder 15 protestierende Kirchengemeinden, wie es die Reporterin des rbb vermutet?

Link (wahrscheinlich nur sehr kurzzeitig aufrufbar)

Es ist nicht mein Ehrgeiz alle solche Fälle zu sammeln: Wenn das stimmt, was ich gelesen habe, gibt es irgendwo in Nordeutschland ein Ehepaar, bei dem sie Kreisvorsitzende der SPD ist und ihr Mann Vorstandsmitglied bei der AfD. Jetzt soll ihr von Genossen nahegelegt worden, sich scheiden zu lassen.

Vor einiger Zeit hätte ich „Fake“ gerufen. Inzwischen halte ich auch das für glaubhaft.

 

Ich liebe den rbb (3)

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Der verstorbene ZDF-Moderator Hans-Joachim Friedrich: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein; auch nicht mit einer guten!“

ARD-Moderatorin Caren Miosga: Journalismus kennt keine alternativen Fakten.

  1. rbb-KONTRASTE-Selbstbild: das kritische Magazin aus Berlin. KONTRASTE bringt Gegensätze auf den Punkt. Keine Politikerphrasen, kein Infotainment: Das Magazin geht den Dingen auf den Grund, neugierig und mit sorgfältiger Recherche. KONTRASTE deckt Hintergründe auf, erklärt Zusammenhänge und bezieht Stellung. KONTRASTE steht für seriöse Information des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: investigativ, analytisch, kritisch.“

Renée Althammer, rbb-Kontraste: Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen, sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an.

Hagen Brandstätter, stv. rbb-Intendant, nach einer Beschwerde über die Kontraste-Sendung: „Gestatten Sie mir zunächst, ein sprachliches Missverständnis aufzulö­sen: In seiner Antwort meint Herr Althammer nicht, dass der rbb einen politischen Auftrag habe, sondern es Auftrag der Politik ist, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen.“  

Quelle: rbb-kontraste-darf-weiter-fakenews-verbreiten

2. Der rbb und die Berliner Luft (Dezember 2017)

Update 18.1.18: Dass die Umwelt- und Klima-„Experten“ des rbb Probleme haben, sachkundig und wissenschaftsorientiert über Klimawandel zu berichten, zeigt ein neuerlicher Höhepunkt: die rbb-Kontraste-Sendung über Klimaleugner. Man hält sich nicht mehr damit auf über die IPCC- und PIK-Computerberechnungen zu verbreiten, sondern hetzt frontal gegen „Klimaleugner“: Propagandasender rbb

Update 23.1.18: Twitterkönig Bastian Sorge von rbb24 (Natürlich als Privatmann)

rbb24

Zum Mord in Lünen

rbb-Journalist Sorge ist anscheinend nicht lernfähig. Im Sommer 2017 nannte er den Mord eines Islamisten in Hamburg einen Raubüberfall von höchstens lokaler Bedeutung, obwohl die Polizei-Ermittler dem längst widersprochen hatten.

Ich liebe den rbb (2)

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rbb inforadiioBei den Themen Einwanderung, Islam, AfD und Klimawandel fühle ich mich von den ö.-r. Medien überfüttert. Erträglich wäre es, wenn die TV-Schaffenden nicht so einseitig informieren würden. Und vor allem nicht nur ihre Meinung predigen würden und Andersdenkende in die rechte Ecke stellten.

Der ARD-Sender rbb hat ein Wissenschaftsjournal: WissensWerte. „Gibt es eine Klimakatastrophe?“ stand am 09.06.2017 auf dem Programm.

Der „freie“ Wissenschaftsredakteur Thomas Prinzler weiß:

„Das Grönlandeis taut, die Alpengletscher auch, die Eisbären ertrinken, Hitzewellen und Dürreperioden wechseln sich ab, Holland ist überflutet  und  Palmen wachsen in Brandenburg:  Prima Klima! Glaubt man den Schlagzeilen, steht die Klimakatastrophe ins Haus. Der amerikanische Wissenschaftler Stephen Pacala aus Princeton sagt  aber: „Vor unseren Türen lauern Monster, die man rütteln hört“. Alle reden vom Klima – vor allem darüber, dass das Monster aufgehalten werden muss. Bis auf Donald Trump…“

 

Andreas Demmig macht sich die Mühe des Faktenchecks zu den steilen Thesen des Wissenschaftsjournalisten:

  1. Taut Grönlandeis?
  2. Tauen Alpengletscher?
  3. Ertrinken Eisbären?
  4. Ist Holland überflutet?
  5. Wachsen Palmen in Brandenburg?

Auch falls sich Herr Demmig irrt: Warum benutzt T. Prinzler nicht wenigstens das Adjektiv „umstritten“, sondern kennt nur eine Wahrheit?

Was vom „Wissenschafts“-Journalisten T. Prinzler zu halten ist, offenbart sich am deutlichsten darin: Für ihn sind die Wissenschaftler, die die Computerberechnungen der Klimafolgenforscher bezweifeln und widerlegen, „alte Herren“.

Lieber rbb, Ihr braucht eine Faktencheck-Abteilung!

Zum ersten rbb-Beitrag in diesem Blog: Ich liebe den rbb…

Nachtrag: Ein dickes Lob bekommt der rbb aber für seinen Leserservice. Anders als etwa bei Arte erhalte ich eine Antwort, und dann auch noch eine ausführliche.

Arte verweigert Ausstrahlung eines Films über Antisemitismus

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Mena-Watch berichtet von einem Zensurfall bei Arte, dem französisch-deutschen Sender. Es geht um eine Dokumentation zum Antisemitismus in Europa. Die Franzosen bei Arte wollten Film von Anfang an nicht. Nun verhinderte Programmchef Le Diberder die Ausstrahlung. Der WDR schließt sich ihm an.

Der Trailer zum Film

Ich habe den rbb gebeten, den Film auszustrahlen. Nicht zuletzt mit dem Hinweis, dass die leitende rbb-Redakteurin Petra Lidschreiber die Amadeu-Antonio-Stiftung durch Miktgliedschaft in deren Stiftungbeirat unterstützt. Die Stiftung ist u. a. auch gegen Antisemitismus aktiv:

Sehr geehrte Damen und Herren, der französisch-deutsche Kanal Arte hat nach längerem Hin und Her nun einen Film nicht ausgestrahlt, den die französischen Partner des TV-Kanals aus innenpolitischen Gründen von Anfang an verhindern wollten. Die Dokumentation zum Antisemitismus in Europa heißt „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“.

Ich fand sowohl den Trailer interessant, als auch die zustimmenden Äußerungen von Persönlichkeiten, deren Meinung ich schätze.

Es wäre so wichtig, angesichts des wachsenden Antisemitismus in Europa, nicht zuletzt auf den Berliner Straßen, wenn der rbb diese Dokumentation senden würde.

Zwar hat sie ein Kulturabteilungsleiter des WDR ebenfalls abgelehnt, ich hoffe aber, dass er nicht für die ganze ARD spricht.

Da der rbb in Gestalt der leitenden Redakteurin Petra Lidschreiber die Amadeu-Antonio-Stiftung unterstützt, die u. a. auch gegen Antisemitismus aktiv ist, bin ich zuversichtlich, dass meine Bitte nicht erfolglos ist. Mit freundlichen Grüßen

 

Zum Antisemitismus in Frankreich: „Das strukturelle Unbehagen französischer Juden“ von Manfred Gerstenfeld

Update 4.6.: rbb hat mir noch nicht geantwortet. Ich lese gerade, dass der Film auch zeigt, dass deutsche Hilfsgelder für die palästinensischen Araber (Brot für den Welt, Misereot) für Terroristen ausgegeben werden. So etwas ist natürlich einseitig und darf nicht gezeigt werden. (Nachtrag: rbb hat freundlich und ausführlich geantwortet, aber so, wie es zu erwarten war.)

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“, dieser Kampfruf auf einer linksalternativen Berliner Demo ist auch zu hören

Hier geht es weiter!

Arte wird sehr kritisch, wenn es um einen israelfreundlichen Film geht. Beim Gegenteil haben sie keine Probleme.