Die FAZ als Lehrbeispiel für das aktuelle Versagen des politischen Journalismus

Der nachfolgend verlinkte Text erschien nicht etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), sondern ist ein Text über ein Stück in der FAZ, an dem gezeigt werden kann, wie sehr Journalismus in Deutschland auf den Hund gekommen ist: Gerd Held, Sie kennen keine Res Publica mehr, auf Tichys Einblick

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Verursacher von Hetzjagden und Zusammenrottungen: Journalist/-innen

Jürgen Fritz schreibt: "Journalisten von der BILD wollen von dem Filmersteller, einer Privatperson, einem YouTuber namens Henryk Stöckl, nicht gefilmt werden und Luisa Schlitter von der BILD versucht, die Kamera weg zuschlagen. Was hier passiert, ist eine Schlüsselszene: Die Beobachter, die über andere berichten, wollen selbst nicht beobachtet werden und wollen nicht, dass über sie berichtet wird.  … Verursacher von Hetzjagden und Zusammenrottungen: Journalist/-innen weiterlesen

Lesetipp: Seymour Hersh, Reporter

Seymour M. Hersh, Reporter: A Memoir "Wie das Nachrichtengeschäft derzeit aufgestellt ist, treibt es einen in den Wahnsinn. Wie gedankenlos und dumpf das geworden ist. Geschwindigkeit verdummt, Cable News (TV-Nachrichtenkanäle) sind ein Desaster." Zitat aus einem Interview in der NZZ Hersh berichtet von seinen Vietnam-Reportagen.Was er von der US-Kriegsführung erzählt, ist noch schlimmer, als ich … Lesetipp: Seymour Hersh, Reporter weiterlesen

War der BND in Richtung DDR schlafmützig oder nicht?

Das im u.a. Link zu findende Interview führte der Spiegel-Mitarbeiter Klaus Wiegrefe 2017 mit dem Historiker Rolf-Dieter Müller. Müller hatte im Auftrag des BND die Geschichte des Dienstes erforscht. Aber nicht nur des Themas wegen ist der Artikel lesenswert. Er enthält auch berufstypische Techniken des Journalisten: Zuspitzung, Übertreibung, Fehlurteile. Müller antwortet mit bewundernswerter Zurückhaltung. "Der … War der BND in Richtung DDR schlafmützig oder nicht? weiterlesen

Warum Journalisten überwiegend links sind

Roger Köppel, Chefredakteur der Schweizer Weltwoche, erinnert sich an einen Satz eines NZZ-Redakteurs aus der Zeit, als er selbst dort Redakteur war: „Auslandredaktor Christoph Mühlemann, Sturmgeschütz im Kalten Krieg, aber auch Brillantautor von feinster Bildung, hatte es mir während eines gemeinsamen Abenddiensts erklärt: Die meisten Journalisten sind links aus Unfähigkeit, denn der Marxismus ist einfacher … Warum Journalisten überwiegend links sind weiterlesen

Die Zeit: Kotau vor Internetshitstorm

Der Medienwissenschatler Matthias Kepplinger sagt in einem Interview: "Mit der deutschen Einheit zerbrach die Idee des demokratischen Sozialismus, der die linke Mehrheit der Journalisten anhing. Das war eine schwere und lange nachwirkende Niederlage. Die Migrantenkrise bot die Chance, die linke Meinungshoheit wieder herzustellen und zugleich die alte Forderung nach einer multikulturellen Gesellschaft durchzusetzen. Die Flüchtlingsfrage … Die Zeit: Kotau vor Internetshitstorm weiterlesen

Wenn Journalisten zu Aktivisten werden

... haben sie zuvor ein Seminar bei George Soros besucht. Der Börsenspekulant Soros finanziert mit Milliardenbeträgen Gruppierungen, die die Abschaffung von Grenzen, den Multikulturalismus, die Masseneinwanderung und den Linkspopulismus fördern und Rechtsberatung für Einwanderer organisieren.. Die sind weltweit tätig: z. B. in den USA, in Armenien, Mazedonien, Ungarn, Georgien, Israel, Litauen, Österreich und Deutschland. Der … Wenn Journalisten zu Aktivisten werden weiterlesen

Eine Zeitung interviewt einen politischen Gegner

Wie Journalisten mit Interviewpartnern umspringen, die sie nicht mögen, kann man im ÖR oft erleben. Opfer der Präpotenz deutscher Vertreter/-innen der Vierten Gewalt war in jüngster Zeit z. B. der österreichische Bundeskanzler, im Deutschlandfunk herrschte der Journalist den israelischen Botschafter an. AfD-Politikern ins Wort zu fallen oder sie nicht ausreden zu lassen, qualifiziert anscheinend für … Eine Zeitung interviewt einen politischen Gegner weiterlesen

Journalisten: Richter in eigener Sache

Rainer Grell, AchGut-Autor schreibt über Erfahrungen mit Journalisten in seiner Zeit als leitender Beamter in einer Landesregierung: Gute Presse, schlechte Presse Grimm zitiert den Rechtswissenschaftler Dr. Ulrich Vosgerau: "[Er] beschreibt sehr anschaulich die hilflose Situation des Normalbürgers, der ins Visier der Presse geraten ist: „Real agieren Massenmedien nicht selten als alternative Staatsgewalt oder jedenfalls politische … Journalisten: Richter in eigener Sache weiterlesen