Pallywood

Warum darf man das nicht in der Tagesschau sehen?

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Dass Israel den Medienkrieg gegen die Herrscher im arabischen Palästina verliert, können wir täglich im ÖR verfolgen. In diesem Blog gab es schon einige Male Fotos von den Pallywood-Produktionen zu sehen: den „schwer verletzten“ Jungen, der lachend von der Bahre hüpft, als die Kamera ausgeschaltet wird, die Meute der Presseleute, die auf Armlänge einen Steinewerfer im Halbkreis umstehen, der auf einer menschenleeren Straße angeblich Steine gegen Israelis wirft, der verzweifelte Vater, der sein angeblich von Israelis erschossenes Kind in die Höhe hält (das zu diesem Zeitpunkt noch lebte!). Es war, wie sich herausstellte, von Arabern erschossen worden.

Jetzt hat Gerd Buurmann Videoclips zusammengestellt, die ich noch nie bei Dunja Hayali oder Claus Kleber oder in der Tagesschau sehen durfte. U. a. diesen:

 

 

Buurmann sagt deutlich, worum es Hamas usw. geht: Die Lust der Europäer auf Bilder von arabischen Kindern zu befriedigen, die von Juden getötet wurden.

Siehe auch: Kann es sein, dass ARD und ZDF einseitig sind?

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Neue Bilder von Pallywood-Inszenierungen

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Schade, dass man das bei Moma, Panorama und Arte nie zu sehen bekommt:

pallywood
Kriegsberichterstatterin zünftig mit Gasmaske
pally6
Fotograf von vorn

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Enttäuschung bei den Medien: Wenige Araber protestieren in Jerusalem

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Mehr Kameraleute als Aktivisten, berichtet ein Journalist.

Die Hotels in Jerusalem sind voll wegen des Medienrummels. In Eurabia, in Berlin und Göteborg, ist der Protest gegen die erneute „Deligimation“ der arabischen Palästinenser  (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) zur Enttäuschung der extra nach Israel gereisten „Kriegsberichterstatter/-innen“ sehr viel stärker. vielleicht haben sie jetzt Zeit, um das Nachtleben von Tel Aviv zu genießen.

Jerusalem-protest
Foto von Joe Dyke, AFP-Korrespondent

Aus Ramallah berichtet Björn Stritzel (Bild) via Twitter, dass die Autofahrer genervt waren wegen einer Demonstration, aber sonst der übliche Shopping-Trubel herrschte.

Was sonst noch passiert: In Syrien bombardierten russische und syrische Flugzeuge Häuser. Aus Gaza werden Raketen nach Israel geschossen, alle bis auf eine werden abgefangen. Diese landet in einem Kindergarten. Hamas-Führer Hanyieh bekräftigt wieder einmal: Israel gibt es nicht. Dann könne es auch keine Hauptstadt geben. In Berlin wird seit Tagen gegen Israel demonstriert, werden Flaggen verbrannt und antisemitische Hassparolen gerufen.

Dazu schweigen die Qualitätsmedien und die grünlinke politische Elite mehr oder weniger. Während in der Tagesschau gestern in einem schnell gesprochenen Schlusssatz bemerkt wurde, dass die Proteste in Nahost abgeflaut sind, fehlte ein Hinweis auf seit drei Tagen in Berlin und anderen deutschen Städten stattfindende antisemitische Demos mit 1.000 Teilnehmer*/Innen, die US-Fahnen verbrennen und „Tod den Juden“ schreien. Ist halt nicht gegen die AfD zu verwenden.

Unterdessen zeigt sich, dass die Reaktion in der arabischen Welt schnell verebbt. Und das obwohl der palästinensische Rote Halbmond in seinen Krankentransporten Steinewerfer und Flaggenverbrenner zu den mit Journalisten verabredeten Orten fährt.

Einer der wenigen Journalisten, die Klartext reden, ist Julian Reichelt von Bild.

Update 12.12.17: Dagegen tobt sich der arabische Mob in europäischen Städten aus. Gleichzeitig lehnt die EU, schon länger antiisraelisch, eine Unterstützung Israels in der Jerusalem-Frage ab. Groß-Britannien überwies gerade wieder frische Millionen an die Palästinenser, als ein arabischer Terrorist einen Israeli erstach.

Die deutsche Politik erklärt pflichtschuldigst, dass das , was da auf den Straßen in deutschen Städten passiere, nicht geduldet werde, und wendet sich im nächsten Satz wieder Trump und Jerusalem zu. Man hat in Berlin schon 2014 antijüdische Ausschreitungen in Kauf genommen. Und da man inzwischen weiß, dass das Abbrennen von Flaggen keine Straftat ist, greift die Polizei nicht ein. Ein gutmeinender Polizeipsychologe empfiehlt, den schutzsuchenden Arabern in Kursen zu vermitteln, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz hätte.

Die Protektion der Palästinenser geht ja weiter: Eine arabische Airline darf sich weigern, von deutschem Boden aus einen jüdischen Passagier zu befördern, weil das in ihrem Herkunftsland so Sitte sei. Ein deutscher Richter hält das für rechtens. Ein Politologieprofessor darf in der ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen behaupten, religiöse Toleranz hätte es auch im jordanisch annektierten Teil von Jerusalem schon gegeben. Das Gegenteil war der Fall, aber weder die unbedarfte Journalistin noch ein Schlussredakteur korrigieren das. Ein anderer FAZ-Schreiber schwingt eine noch größere Keule.

Der deutsche Außenminister Gabriel vertritt nach Erdogan und den iranischen Mullahs die kritischste Position gegenüber Israel: Er lud einen iranischen Religionsführer zu einer Tagung in Berlin ein, der Israels Vernichtung predigt. Er nennt Israel einen Apartheidstaat, wissend, dass es israelische Araber gibt und die Palästinenser einen Staat ohne Juden wollen. Er relativiert den Holocaust, in dem er behauptet, die SPD hätte unter den Nazis genauso gelitten wie die europäischen Juden. Er vergleicht israelische Maßnahmen gegen das Land verleumdende NGOs wie B´Tselem und BDS mit den Maßnahmen in Russland und der Türkei.

Kann man es israelischen Zeitungen verdenken, dass sie daran erinnern, dass Sigmar Gabriel selbst seinen Vater als einen bis zum letzten Atemzug überzeugten Nazi genannt habe?

(Der Gabriel-Abschnitt vor allem nach Jerusalem Post)

Journalisten der Bild-Zeitung retten in diesen Tagen die Ehre des deutschen Journalismus.

„Eyeless in Gaza“ wird garantiert nicht im deutschen TV laufen

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Der australische Filmemacher Robert Magid hat  einen Film gemacht, der deutlich zeigt , was die meisten Medien bis heute kaum thematisieren und vielleicht auch nicht wissen wollen: dass die Hamas, die nach dem israelischen Abzug im Jahr 2005 und den Kämpfen mit der Fatah zwei Jahre später die Macht im Gazastreifen ergriffen hat, ihre Raketen bevorzugt aus dicht besiedelten Wohngebieten auf Israel abfeuert. Dass sie Einrichtungen der Vereinten Nationen, Krankenhäuser, Schulen und Moscheen als Waffen- und Munitionsdepots missbraucht. Dass sie der Bevölkerung untersagt, ihre Häuser zu verlassen, wenn Israel den Bewohnern per Flugblatt einen Militärschlag ankündigt, der Stellungen der Gotteskrieger in Wohngebieten gilt.

In «Eyeless in Gaza» ist vieles zu sehen, was in Europa kaum oder gar nicht bekannt ist. Ein indisches Fernsehteam zeigt, wie Raketen der Hamas aus einem Wohngebiet abgeschossen werden. Ein Reporter berichtet, wie er nach einem Bericht über kriegerische Aktivitäten der Hamas ausgewiesen wurde. Ein anderer Berichterstatter erzählt, dass Raketen der Hamas im Gazastreifen niedergingen und dort Palästinenser töteten, woraufhin die Hamas die Spuren zu verwischen versuchte. Der Journalist verliess Gaza anschliessend aus Angst vor Repressalien. Matti Friedman, ein früherer Korrespondent der Nachrichtenagentur «Associated Press», legt dar, welcher Druck auf Reporter im Gazastreifen ausgeübt wird; er kritisiert aber auch, dass sich viele Medien freiwillig selbst zensieren und unterschlagen, dass das Bildmaterial zum grössten Teil von Palästinensern produziert wird, die nur das liefern, was der Hamas passt.

Der Trailer 

Der Film (gebührenpflichtig, auf vimeo)

(nach Audiatur online; dort unbedingt das Interview mit dem Filmemacher lesen!)

UNO-Propaganda gegen Israel

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Mit falschen Fotos machen die UNRWA und Journalisten Stimmung gegen Israel.

Die UNO und ihre Heuchelei: Israel-Boykott

Pallywood: Den Informationskrieg gegen Hamas hat Israel verloren

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Bilder und Filme können lügen: Die Darstellung absolutistischer Herrscher durch Auftragsmaler, die Propagandafilme der Nazis oder die retuschierten Fotos kommunistischer Politbüros, auf denen die gerade in Ungnade gefallenen Mitglieder fehlten. Bisweilen war noch ein Fuß oder ein Arm auf dem Foto übriggeblieben.

Heute gibt die PR-Maschine von Hamas und Fatah. Deren inszenierte Aufnahmen finden ihren Weg in die Nachrichtensendungen westlicher TV-Anstalten, wie z. B. BBC oder France 2. In Anlehnung an die Traumfabrik Hollywood spricht man von Pallywood.

Für die Weltpresse inszeniert
Für die Weltpresse inszeniert

Der UN-Menschenrechtsrat rügt seit Jahren nahezu ausschließlich Verstöße Israels. 61mal in den neun Jahren des Bestehens wurde Israel verurteilt, der Iran fünfmal, China nullmal, Kuba nullmal, Russland nullmal.

Falls es ein Dokument gibt, das Hamas und Israel gleichermaßen beschuldigt, fehlt die Hamas anschließend bei der Verurteilung durch den Rat. In Regel werden die antiisraelischen Beschlüsse des Rats nur mit den Gegenstimmen der USA und Israels gefasst. D. h. auch Deutschland und Frankreich stimmen wie China, Russland, Iran, Katar, Weißrussland, Venezuela oder Bolivien gegen Israel. Inzwischen stimmen die Vollversamlung und der Sicherheitsrat ähnlich ab. Besessen von Drang, Israel zu rügen, übersehen sie den Rest der Welt.

Der palästinensischen PR-Industrie gelingt es seit Jahren erfolgreich, westlichen Medien inszenierte Nachrichten anzubieten. So z. B. die Bilder des palästinensischen Vaters und seines von Landsleuten erschossenen Kindes, das selbstverständlich von israelischen Soldaten getötet worden sein soll. Oder das von der arabischen Schauspielerin, die gerne von den Hamas-Kommunikationsexperten engagiert wird, um z. B. einem israelischen Soldaten in die Hand zu beißen. Oder vom angeblich von Israel verschuldeten Stromausfall in Gaza, wo mit Kerzen demonstrierende Hamas-Anhänger gezeigt werden. Allerdings sind im Hintergrund die hell erleuchteten Schaufenster von Gaza-Stadt zu sehen. Oder von telegen inszenierten Gefechten mit humpelnden „Getroffenen“ und pünktlich auftauchenden Krankenwagen, bei denen aus anderer Kameraperspektive erkennbar ist, dass daneben arabische Hausfrauen ungerührt einkaufen gehen, aber keinesfalls Deckung suchen. Vom „Toten“, der, umringt von Kamerateams, von der Trage fällt, aufsteht und sich wieder auf die Trage legt.

Mir erzählte vor Jahren ein Taxifahrer in Beirut, als wir an einem leeren Zeltlager auf einem Platz in der Innenstadt vorbeifuhren: „Hier demonstrieren immer wieder von der Hisbollah bezahlte Bürgerinnen und Bürger vor Fernsehkameras.“ (Hisbollah ist Verbündeter der Hamas im Libanon.)

Während westliche Medien seit Jahren auf die Hamasfilme dankbar zugreifen, obwohl es zahlreiche Dokumentationen zu den Fälschungen und Inszenierungen gibt, staunen Araber über den Langmut, mit dem israelische Soldaten sich von Kindern beschimpfen und betatschen lassen, umringt von Instrukteuren, die Kinder ins Bild schieben und Kamerafrauen, die in Armeslänge von den Soldaten entfernt, filmen: „Unsere Leute hätten die Kinder längst erschossen“ sagen sie.

Hier zwei aus Dutzenden Youtube-Clips über Pallywood:

Die Süddeutsche Zeitung kämpft mit: Sie scheut nicht den Abdruck einer antisemitisch wirkenden Karikatur. Die Zeichnung selbst ist dabei gar nicht antisemitisch. Der Cartoonist war entsetzt, als er hörte, dass seine Zeichnung als Illustration zur Besprechung zweier israelkritischer Bücher genutzt wurde. Verantwortlich dafür war die Redakteurin Franziska Augstein. Die SZ-Redaktion entschuldigte sich. Augstein sprach nur von einem Missverständnis.

Noch eine antiisraelische Falschmeldung: Angeblich müssten jüdische Israelis und arabische Israelis in getrennten Bussen fahren.

Der Bayerische Rundfunk produziert seine Pallywood-Filme gleich selbst: Reporter Markus Rosch darüber, was er im  Gaza-Streifen sieht. Dass er bei den Flächenmaßen irrt, ist wohl eine Freud´sche Fehlleistung, aber nicht das Wesentliche an seinem Narrativ.

Israelfeind Rosch erneut

Noch mehr Pallywood hier

Das Schulfernsehen von WDR und SWR zeigt einen völlig einseitigen Bericht über den Palästina-Konflikt. Vergleiche dazu: „Israel ist böse, Terror ist gut“.

Und hier im Blog

Eine Fahrt durch den Gaza-Streifen 2011

(Der Text ist eine gekürzte Version meines Beitrags von 2015 in Basedow1764)

Zitat aus Lizas Welt:
„Er [der Informationskrieg] war bereits vor dem Krieg verloren. Wir wissen, dass wir eine weitaus bessere Stellung in der Europäischen Gemeinschaft hätten, wenn wir bluten würden. Wir haben jedoch nicht die Absicht, wieder zu bluten. Deshalb existiert der Staat Israel.“

Jaakov Amidror, der ehemalige Chef des Nationalen Sicherheitsrats, im Interview auf tagesschau.de zur Aussage von Richard C. Schneider, Israel habe den Medienkrieg bereits verloren.

30. Juli 2014