Palästina

Die Nazi-Ortsgruppen von Palästina

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Dass es eine Landesgruppe Palästina der NSDAP gab, ist wenig bekannt. Es hat nichts mit Juden und nichts mit den Hitlerfans unter den Arabern zu tun.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Templer entstanden, eine pietistische schwäbische Sekte, die in Palästina ein eigenes Reich Gottes gründen wollte. (Es besteht kein Zusammenhang mit dem Templerorden.) Bis zum Beginn der 1930er Jahre waren ca. 2.300 Templer eingewandert. Zu Arabern („faul“) und Juden (christlicher Antisemitismus und wirtschaftlicher Neid) gab es keine Kontakte.

Siehe dazu: „Es ist schon eine ganz nette Hitlergemeinde hier“ – SPIEGEL Einestages

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Gaza in Potsdam?

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Ein Filmregisseur vermisst die DDR im Potsdamer Stadtbild. Weil er deswegen seine Heimat verloren hat, ist er in die innere Emigration gegangen.

Er vergleicht sein Schicksal mit dem heimatvertriebenener Palästinenser. In PNN/Tagesspiegel darf er wehklagen. Hoffentlich beschießt er jetzt nicht das Palais Barberini mit Raketen und brennt den Rasen im Neuen Garten ab.

Wo ist das Geld geblieben?

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Die USA geben den palästinensischen Arabern zehnmal so viel finanzielle Unterstützung wie alle arabischen Bruderstaaten zusammen. (2017 364 Millionen Dollar. Dazu kommen ca. 300 Millionen von nichtstaatlichen Us-amerikanischen Organisationen,)

Das hätte ich gerne an deutlich sichtbarer Stelle in den Berichten der Nahost-Korrespondenten von ARD und FAZ gelesen oder gehört.

 

Störer Israel

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Der Israel-Korrespondent der FAZ, Jochen Stahnke, hat seiner einäugigen Berichterstattung ein neues Stück hinzugefügt: „Dem jüdischen Volke“ überschreibt er es (FAZ v. 27.7.18, Leitkommentar p 1). Es geht um den aktuellen Aufreger, die neuen Festlegungen zur israelischen Verfassung.

Lassen wir unbeachtet, dass er zu erwähnen vergisst, dass die arabische Sprache weiterhin einen besonderen Status hat: Es bleibt bei dem bisherigen Status. Amtssprache war sie nie.

Selbstredend verwendet Stahnke auch das beliebte Klischee vom Verstoß gegen Völkerrecht, Genfer Konvention usw., wenn Israel die Westbank und Gaza besetzen würde.

Und er redet vom palästinensischen Volk und Staat, als ob es das seit Jahrtausenden (wie die palästinensisch-arabische Propaganda behauptet) gegeben hätte. Dabei waren sich bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts Araber und Juden einig, dass letztere die Palästinenser wären. Kein in Palästina lebender Araber hätte sich Palästineser genannt.

Damit hat Herr Stahnke das im Westen, in der arabischen Welt und in der FAZ beliebte Szenario skizziert: Mit ihrem kolonialistischen Projekt eines jüdischen Staates im Herzen und auf dem Staatsgebiet des palästinensischen Volkes werden die Juden zu einer Apartheids- und Besatzungsmacht, die ein friedliches, Ackerbau und Viehzucht betreibendes Völkchen drangsalieren, ihnen Land rauben und kein Wasser zuteilen.

Nun hatten sechs arabische Armeen Israel überfallen, aber nicht ihr Ziel erreicht, die Juden ins Meer zu treiben. Jordanien besetzte immerhin die Westbank und annektierte einen Teil Jerusalems. Jordanien besetzte damals kein palästinensisches Staatsgebiet. Israel nahm 1967 die Westbank den Jordaniern ab. (Die israelische Regierung hatte Jordanien 1967 gewarnt, am bevorstehenden neuen Krieg gegen Israel teilzunehmen. Sie taten es dennoch und verloren die Westbank und den jordanischen teil Jerusalems an Israel. Das Völkerrecht und die Genfer Konvention verbieten so etwas nicht. (Man könnte mit der völker- und staatsrechtlichen Argumentation, mit der Israels Besatzungs- und Siedlungsrecht bestritten wird, gut und gerne die Grenzziehungen und Vertreibungen in Mitteleuropa nach 1945 in Frage stellen.)

Siehe auch Das Völkerrecht und der Staat Israel

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EU und palästinensischer Terror

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mogherini_abbas

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini widerlegt die israelischen Vorwürfe nicht, Brüssel unterstütze antiisraelischen Terror und Boykott, sondern bestreitet nur.

Ist ganz Israel eine illegale Siedlung?

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Die Zerlegung des Mythos der israelischen `Siedlungen´

„Israel ist keine Besatzungsmacht und nahm das Land keinem anderen Staat ab. Faktisch ist ein Großteil des Landes, von dem Israel vorgeworfen wird, es besetze dieses, in Wirklichkeit Land, das 1948 während des Unabhängigkeitskrieges einfallenden arabischen Armeen abgenommen wurde. Der einzige Unterschied zwischen Westjerusalem und Ostjerusalem – zwischen einem Dorf, das von der israelischen anerkannt ist und einer „Siedlung“, die von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wird – ist der, dass die so genannten „Siedlungen“ sich auf Gebiet befinden, das die muslimischen Invasionsarmeen eroberten und 17 Jahre lang hielten.

Die einzige Rechtsgrundlage die Juden, die 1967 in die Häuser zurückkehrten, aus denen sie 1948 vertrieben wurden, als „Siedler“ anzuprangern, besteht darin, die arabisch-muslimische Eroberung dieser Gebiete anzuerkennen. Doch diese Eroberungen wurden nie anerkannt oder akzeptiert. Nicht einmal von der internationalen Gemeinschaft.“

Daniel Greenfield, FrontPageMag

Verbrannte Erde in Palästina

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Die Strategie der Hamas erinnert an die Naziherrschaft: Wenn wir schon nicht gewinnen, zerstören wir so viel wie möglich.

Warum zerstören palästinensische Araber das Land, das sie angeblich lieben, wird im Blog „Abseits vom Mainstream -Heplev“ gefragt:

Sie sagen, sie lieben das Land

PLO-Funktionär verflucht Demonstranten in Ramallah

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Der Versuch arabischer Vertreter der Zivilgesellschaft (ein m. E. fragwürdiger, von der FAZ erfundener Begriff) in Gaza und im von der palästinensischen Administration (PA) beherrschten Teil der Westbank, gegen ihre Herrscher zu protestieren, endet immer im Krankenhaus oder im Gefängnis, auch die Erschießung von hamaskritischen Demonstranten kommt vor. Ein PA-Funktionär verfluchte in Hebron Mitte Juni Araber, die in Ramallah für die Aufhebung der Sanktionen demonstrierten, die Abbas gegen Gaza verhängt hat, das von der verfeindeten Hamas beherrscht wird. Abbas bezahlt den Israelis den Strom nicht, den die nach Gaza liefern, er importiert keine Arzneimittel und er bezahlt die PA-Mitarbeiter in Gaza nicht.

Den friedlichen Protest einiger Hundert Demonstranten am 13. Juni in Ramallah ließ Abbas von seiner Polizei gewaltsam beenden.

Eine deutschsprachige Google-Suche fand nur englischsprachige Zeitungs- und Agenturberichte. Einen Link zu einem deutschen Qualitätsmedium fand ich nicht (angeschaut: Treffermeldungen 1-20).

Die taz berichtet einen Tag später – über eine erneute, die 71.(?) Verurteilung Israels durch die UNO.

Bericht in den deutschsprachigen Palästina-Nachrichten

Bericht des Gatestone-Instituts (in Englisch)

Auch einem Amnesty-International-Beobachter wurde übel mitgespielt. Ob das Amnesty Nahost zum Nachdenken über seine israelfeindliche Haltung bringt?

Deutschlands Staatsräson und Millionen Steuergelder für die UNRWA

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Die UNO-Sonderbehörde UNRWA verwaltet seit 69 Jahren palästinensische Flüchtlinge. Sie sorgt dafür, dass sie in Lagern im Libanon, in Syrien, im arabischen Palästina(!) versorgt sind. Da der Flüchtlingsstatus vererbt wird, sind aus den ca. 700.000 aus den Kriegen, die die Araber gegen Israel führten zwischen 4 und 7 Millionen geworden. Wie viele von den Israelis wirklich vertrieben wurden und wie viele nur vorübergehend auf Anraten der arabischen Militärs die Wohnungen räumten, ist unklar. Die Mehrheit jedenfalls wurde nicht von den Israelis vertrieben.

Bemühungen um eine Integration der Flüchtlinge gibt es in keinem Staat. Ägypten hat Flüchtlinge vertrieben. In Syrien werden die Flüchtlingslager bombardiert, im Libanon wurden sie von der libanesischen Armee besetzt, weil sich Terroristen dort festgesetzt hatten. In Häusern, die Israel im Westjordanland für Flüchtlinge gebaut hatte, wohnen jetzt PLO-Funktionäre.

So etwas wie die deutsche Willkommenskultur ist unbekannt. Auch die Integration von Millionen aus Ostmitteleuropa Vertriebenen in der Bundesrepublik ist kein Vorbild. Ein Rückkehrrecht dieser Deutschen zu behaupten, gilt als Revanchismus.

Was ich nicht verstehe, ist die Doppelzüngigkeit der deutschen Regierung. Da wird einerseits das Existenzrecht Israels zur deutschen Staatsräson erklärt. Andererseits wird mit Millionen € die UNRWA unterstützt und damit die Nicht-Integration der Flüchtlinge, ihr Flüchtlingsstatus bis zum St.-Nimmerleinstag perpetuiert und der Anspruch auf Vernichtung des Staates Israel unterstützt.

Wie man gleichzeitig von Zwei-Staaten-Lösung reden kann, erschließt sich mir nicht. Die UNRWA wird sich erst dann auflösen, wenn die 4 bis 7 Millionen, und täglich werden es mehr, in ihre „Heimat“, das heutige Israel, „zurückgekehrt“ sein werden. Nämlich dann, wenn es Israel nicht mehr gibt.

Kleinere deutsche Sympathiekundgebungen für die arabischen Palästinenser seien nur am Rande erwähnt: Die Kranzniederlegung unseres Staatsoberhauptes am Grab des Terroristen Arafat oder, dass sich ein Außenminister lieber mit israelfeindlichen NGOs trifft als mit dem Premierminister Israels. Die Sympathie der deutschen Intelligenzblätter für die palästinensische Propaganda gehört auch dazu.

Wie die Bundesregierung ihre Millionenzahlungen an UNRWA verteidigt, steht in der Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der AfD.

Vielleicht spendiert das Außenministerium als Ausgleich ein paar Stolpersteine.

Wohl eine vergebliche Hoffnung. Sie sind noch nicht einmal zu noch weniger Empathie in der Lage.

Fotos aus dem „Freiluftgefängnis“ Gaza (Dunja Hayali, ZDF).

Deutschlands laue Haltung zu den Raketen- und Mörserangriffen aus Gaza.

Wer steckt hinter der palästinensischen Gewalt?

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Prof. Efraim Karsh ist Leiter des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, emeritierter Professor für Middle East and Mediterranean Studies am King‘s College in London und Herausgeber des The Middle East Quarterly. Er wirft einen nüchternen Blick auf die Gewalturheber im arabischen Palästina. Er kommt dabei zu einem anderen Ergebnis als dem, das uns in den Narrativen europäischer NGOs und Journalisten nahe gelegt wird.

Die fanatischen Aktivisten, die Hamas-Funktionäre, die Planer der Flugzeugentführungen, Intifadas und Selbstmordattentate stammen aus gebildeten und wohlhabenden arabischen Familien: Arafat, Habbash, Osama bin Laden, Scheich Ahmed Yassin, Hamas-Anführer Ismail Haniyeh, sein aus Kuwait stammender Militärchef Khaled Mashaal.

Die Hälfte der Selbstmord-Attentäter der ersten 5 Jahre der Al-Aksa-Intifada hatten Hochschulreife bzw. Hochschulstudium. Nur 13% der Selbstmordattentäter von Hamas und Islamischem Dschihad in der Zeit von 1980 bis 2003 stammten aus armen Verhältnissen. Dagegen gelten 32% der arabischen Bevölkerung Palästinas (außerhalb Israels) als arm. Mehr als die Hälfte der Selbstmordattentäter hatte – im Vergleich zu 15 % der allgemeinen Bevölkerung – einen höheren Bildungsabschluss.

80 % der einfachen Leute waren gegen Terroranschläge auf israelische Zivilisten. Bei Universitätsabsolventen betrug dieser Prozentsatz hingegen lediglich 55 % bzw. 65 %. ebenfalls 80% der weniger Gebildeten waren für einen Friedensprozess mit Israel.

Andere Indikatoren zeigen, ebenfalls, dass nicht die sozioökonomische Verelendung Ursache des Strebens nach Vernichtung Israels sind. Der Lebensstandard und das Pro-Kopf-Einkommen lag viele Jahrzehnte höher als in manchen arabischen Staaten. Davon zeugt noch heute die längere Lebenserwartung und der Anteil übergewichtiger Kinder.

Allerdings ist der Lebensstandard in Gaza, seit dort die Hamas-Terroristen herrschen, sehr viel niedriger als zur Zeit der israelischen Besetzung. Das sehen auch die Gaza-Einwohner so.

Erst dann, wenn die Bevölkerung ihre Machthaber entmachtet, die Gewalt aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben entfernt und die Vorzüge einer friedlichen Koexistenz mit Israel erkennt, wird der Gazastreifen einer besseren Zukunft entgegen sehen.

nach: Die ökonomische Misere ist nicht der Grund für die palästinensische Gewalt

Was wäre es schön, wenn die Informationsvermittler in unseren Qualitätsmedien nicht nur Fotos von friedlichen, Drachen bauenden Jugendlichen zeigten, das „Freiluftgefängnis Gaza“ beweinten und von Volksfesten der arabischen Zivilgesellschaft am Grenzzaun fabulierten. Etwas mehr Realitätssinn und weniger Aktivismus könnte vielleicht sogar den Rückgang der Auflagen stoppen.