Palästina

…, da der Film nicht liefert, was beauftragt war.

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So steht es in der Ablehnung des ARD-Senders WDR zur Ausstrahlung der Dokumentation „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner.

Nun haben zahlreiche bekannte Personen, auf deren Urteil ich viel gebe, den Film gelobt. Jetzt tut es gerade Gerd Buurmann auf haolam.de: „Eine so umfassende und doch auf neunzig Minuten komprimierte Dokumentation über die Wurzeln des aktuellen Judenhass‘ im Europa des frühen 21. Jahrhundert habe ich noch nie auf einem öffentlich-rechtlichen Sender gesehen. Es ist daher ein Skandal, dass sich arte und der WDR weigern, die Dokumentation zu zeigen, denn sie unterstützen damit den Hass durch aktives Schweigen.“ (Der gesamte Text)

Buurmann beschreibt, was im Film zu sehen ist: „Gelder von Brot für die Welt, Misereor und der Europäischen Union werden im 21. Jahrhundert benutzt, um im Nahen Osten Judenhass zu finanzieren. Die Dokumentation zeigt zudem, wie Gelder aus Europa und von den Vereinten Nationen benutzt werden, um arabische Kinder zu missbrauchen, indem sie dazu gezwungen werden, als Schutzschilde zu fungieren. Besonders nachhaltig bleiben dabei die Bilder aus Gaza im Gedächtnis. Solche Bilder aus Gaza wurden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch nie gezeigt.“

Könnte die Ablehnung darin liegen?

Von der ARD ist man die Beiträge von Mitarbeiter/-innen gewohnt, die israelkritische linke Wasser-Experten interviewen, und die Moma-Talks von Herrn Todenhöfer und Frau Hayali. Da müssen diese Sequenzen einen Schock ausgelöst haben.

Ausgerechnet der WDR, der sich zugute hält, ein Investigativteam zu beschäftigen, den „Rechercheverbund von WDR, ndr und SZ“, der unermüdlich auf der Suche nach Skandalen und Geheimpapieren sein soll.

Wenn man genauer hinschaut, kochen sie mit Wasser: Manches wird ihnen in den Briefkasten geworfen, manches haben sie von ausländischen Kollegen, manches, was ihnen „vorliegt“, wie es so schön heißt, ist eine Urteilsbegründung oder eine Studie, die sie drei Tage vor der sowieso vorgesehenen Veröffentlichung als Scoop exklusiv hinausposaunen. Der bekannteste Coup war, dass es auch in Panama Briefkastenfirmen gibt.

Man sollte Herrn Mascolos Truppe nach Gaza schicken!

Update 6.6.17: Mir kommt inzwischen der Gedanke, dass die Nicht-Ausstrahlung des Films etwas mit dem 50. Jahrestages des von Israel gewonnenen Sechstagekrieges zu tun haben könnte. Die Medien sind voll von Enthüllungen und neuen Dokumenten, die nachweisen sollen, dass Israel eigentlich gar nicht richtig bedroht wurde, dass es sowieso die stärkere und besser ausgerüstete Armee hatte, dass es im israelischen Siegestaumel zu Vertreibungen und Erschießungen gekommen ist.

Vergessen wird, dass die Vernichtung Israels seit 1948 Ziel der Araber war, dass Nasser die Zufahrt zum israelischen Hafen Eilat gesperrt hatte, dass er auf der Sinai-Halbinsel Truppen aufgestellt hatte. Dass es zahlenmäßig weniger waren, als die Israelis dann einmarschieren ließen, ist ja wohl nicht deren schuld.

Wahr ist, dass sich der israelische Sieg nicht auszahlte, sondern ein immer bedrohlicher werdender Ballast ist. Israelische Stimmen, die das voraussagten, gab es schon 1967. Die Hoffnung, Land gegen Frieden erfüllte sich nicht. Israel gab die Sinai-Halbinsel zurück, zog sich aus Gaza und dem Südlibanon zurück. Von Gaza und dem Südlibanon wird es seit dem Rückzug beschossen, neuerdings auch vom Sinai aus. Israel schloss die Grenzen nach Gaza und zur arabisch bewohnten Westbank, als die Intifada begann. Anfänglich konnten die Araber der Westbank noch durch Israel an die Mittelmeerküste fahren. Damit war SChluss, als die Araber mit Rasketen nach Israel schossen.

Die arabischen Palästinenser waren an Friedensgesprächen nicht interessiert, sie nahmen manchmal gar nicht teil. Schon gar nicht gründeten sie einen Nationalstaat in ihrem Teil der Westbank. Sie sind bis heute noch nicht einmal in der Lage, in Gaza und in ihren Gebieten auf der Westbank für eine stabile Infrastruktur zu sorgen(Wasserversorgung, Kanalisation, Strom, Benzin). Kritische Journalisten kommen ins Gefängnis, Demonstranten werden Gaza niedergeknüppelt, die Milliarden der EU versickern in den Taschen der Herrschenden, mit ihnen werden Waffen und Zement für die Tunnel nach Israel gekauft und sie verschaffen den Familien der Terroristen ein auskömmliches Gehalt.

Der französisch-deutsche Sender Arte strahlt heute Abend eine früher vom israelischen Militär zensierte und lange Zeit unter Verschluss gehaltene Dokumentation aus, in der die umjubelten Helden des Sechs-Tages-Krieges bedrückt von Übergriffen und Erschießungen erzählen und ein schlimmes Besatzungsregime befürchten.

Der WDR dichtete kürzlich dem niederländischen Rechtspopulisten eine dubiose israelische Connection an. (Er hat den Film dann in der Mediathek ein wenig bearbeitet.)

Zur Vorgeschichte des Sechs-Tage-Krieges

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teil 1)Im 50. Jahr nach dem Sechs-Tage-Krieg häufen sich natürlich die Berichte und Dokumentationen. Der Tenor dabei entspricht dem seit Jahren gewachsenen Antisemitismus und der gewachsenen Israelfeindschaft in Deutschland und Europa: der Aggressor war schon damals Israel, allenfalls gibt es auf beiden Seiten Terroristen (FAZ).

Da kann genaueres Hinschauen nicht schaden: Matthias Küntzel auf Teil 1  Teil 2  Teil 3

Jassir Arafat, Terrorist und Friedensnobelpreisträger

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Der Bauunternehmer Jassir Arafat, der in einem öffentlichen Park in Gaza eine seiner Villen baute, gilt als palästinensich-arabischer Politiker, der um Frieden bemüht war. Ganz so war es nicht.

(Sogar) in Wikipedia steht über ihn: „… Terrorist,[2][5][6] Guerillakämpfer,[7] Friedensnobelpreisträger und  Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete. 1957 war er Mitbegründer und später Anführer der palästinensischen Fatah, die jahrzehntelang terroristische Anschläge und Bombenattentate auf israelische, jordanische und libanesische Ziele verübte….“

Unter seiner Ägide gab es die Flugzugentführungen und das Attentat während der Münchner Olympischen Spiele.

Nachtrag: Der Dokumentarfilm von Georg M. Hafner „München 1970“

Was Arafat weniger interessierte: einen funktionierenden arabischen Staat in Palaästina zu schaffen.

Steinmeier Kranz Arafat

 

An Arafats Grab legte Bundespräsident Steinmeier als erster deutscher Politiker gerade einen Kranz nieder.

Ein sehr detaillierter Artikel von David Samuels in The Atlantic Monthly aus dem Jahr 2005, übersetzt in haOlam.de: „Wie Jassir Arafat Palästina zerstörte“

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4. (Den Teil 5 habe ich nicht gefunden.)

Hetzen? Kann auch die Frankfurter Rundschau!

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Die Frankfurter Rundschau (FR) wurde 1945 von Kommunisten und Sozialdemokraten gegründet.

Von 1973 bis 1992 war der vielfach ausgezeichnete Publizist Werner Holzer Chefredakteur. Unter ihm steigerte sich die Auflage von 150.000 auf über 200.000. Von 1962 bis 1973 arbeitete auch der sozialliberale FDP-Politiker und Journalist Karl-Hermann Flach für die Zeitung.

Die FR galt damals neben Süddeutscher Zeitung, Welt und FAZ als Blatt von nationaler Bedeutung, mit linksliberaler, wirtschaftspolitisch mit streng gewerkschaftstreuer Ausrichtung.

Mit der FR habe ich in den frühen 50er Jahren lesen gelernt, als Student war sie für mich unverzichtbar.

Die Krise der Zeitung begann um das Jahr 2000. Es kam viel zusammen. Das zeitungseigene Druckhaus war eine Nummer zu groß, durch Internetplattformen brach in den nächsten Jahren das Anzeigengeschäft zusammen. Fremde Druckaufträge gingen verloren.

Aber die FR durfte nicht sterben. Den Rest des Beitrags lesen »

Mit Theater, Tanz und Lügen gegen Israel

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Neben der erfolgreichen Pressekampagne arbeiten Hamas und PLO zurzeit an einer kulturellen Offensive. So tourt ein „Palästinensisches Nationaltheater“ durch Europa. Erzählt wird die 70jährige Unterdrückung der Araber durch die Juden. Im Tanztheater wird zum Jihad aufgerufen und es gibt Malwettbewerbe.

Nebenbei schult die Hamas Kinder zu Terroristen. Der Schweizer Kabarettist und Autor Franz Hohler lässt sich von arabischen Lehrern versichern, dass sie ihre Schüler zum Frieden erziehen.

Die dubiose Rolle der UN im Gazastreifen

Kinder tanzen gegen Israel

The UNRWA Road to Terror

UN-„Menschenrechts“rat verteidigt den palästinensischen Terror gegen Israel. Und der deutsche Botschafter steuert sein Scherflein bei.

UNRWA-Sprecher leugnet, anti-israelisch zu sein

Sprecher Gunness verteidigt  die Benutzung von antiisraelischen Lehrbüchern in UN-Schulen in Gaza damit, dass arabische Schulen in Ost-Jerusalem die gleichen benutzen würden. Der UNRWA-Sprecher redet auch hier, und hier.

 

 

 

Ergänzung: Aus dem Hamas-Kinderfernsehen:

Ein paar hilfreiche Details zum Kampf der Araber gegen Israel

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israelNach dem Ersten Weltkrieg teilte die Entente das Osmanische Reich auf und schuf einige neue arabische Staaten und Mandatsgebiete. Eines davon war das britische Mandatsgebiet Palästina. Der Name Palästina war seinerzeit ein rein geographischer Begriff. Benutzt hatten ihn zuerst die Römer in der Antike. Sie benannten Judäa in Palästina um.

Das britische Versprechen, eine Heimstätte für Juden in Palästina zu schaffen, wurde 1922 vom Völkerbund einstimmig bestätigt. 1947 bestätigten die UN, der Nachfolger des Völkerbunds, dies mit 2/3-Mehrheit. Zugesprochen wurden dem neuen Staat die Negev-Wüste, ein schmaler Küstenstreifen nördlich des Gaza-Gebietes und Gebiete am See Genezareth. Jerusalem und Bethlehem sollten unter internationaler Verwaltung stehen, Jaffa bei Tel Aviv eine arabische Enklave im jüdischen Gebiet werden. Die beiden Staaten sollten eine Zoll- und Währungsunion bilden und eine gemeinsame Verwaltung für Infrastruktur (Wasser, Strom, Telekommunikation und Verkehr) bilden.

Die biblischen jüdischen Siedlungsgebiete um Hebron, Bethlehem und Jerusalem auf dem Gebiet, das man heute Westbank nennt, während der jordanischen Besatzung Cisjordanien nannte, gehörten nicht dazu. Das palästinensische Gebiet östlich des Jordans (ebenfalls britisches Mandatsgebiet), wurde zum arabischen Königreich Transjordanien (später: Jordanien). Groß-Britannien gab es dem Emir von Mekka als Dank für seine Loyalität zum Vereinigten Königreich. Es wollte damit verhindern, dass das französisch dominierte Syrien seinen Anspruch auf das Territorium durchsetzte. Kein Palästinenser hat gegen diese Vergabe palästinensischen Bodens protestiert.

60% des den Juden angebotenen Gebietes waren unfruchtbare Wüste. Jerusalem, das über Jahrtausende eine Stadt mit mehrheitlich jüdischer Bevölkerung gewesen war, lag im arabischen Gebiet. Dennoch stimmten die jüdischen Interessenvertreter zu. Die Araber lehnten ab. Sie wollten ein arabisches Palästina und keinen jüdischen Staat. Den Rest des Beitrags lesen »

Bricht in Nahost der Frieden aus, wenn Israel verschwindet?

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memri: Schlaegerei im arabischen TV-Studio

Die Besessenheit, mit der europäische Linke, Araberinnen und Araber und UNO-Institutionen an der Abschaffung Israels arbeiten, wird spätestens 2041 der Erkenntnis weichen, dass auch dann kein Frieden in Nahost ausbrechen wird.

Der Youtube-Kanal von Memri

Mehr gefällig?
Abbas vor dem EU-Parlament: „Jüdische Rabbis haben dazu aufgefordert, unser Wasser zu vergiften.“ Bundeskanzlerkandidat Schulz twitterte anschließend: „Inspirierende Rede“.

Der israelische Orientalist Edy Cohen hat die auf der Webseite stehenden 18 Bücher und die Moskauer Dissertation des als gemäßigt geltenden palästinensischen Politikers Mahmud Abbas gelesen und aus dem Arabischen übersetzt. Bisher hat das niemand gewagt. Auch Cohen erhielt keine Unterstützung von Stiftungen und Organisationen. Man befürchtet Mittelkürzungen durch die EU, wenn man den Mythos vom gemäßigten Palästinenser-Präsidenten ankratzt.

Fazit der Untersuchung: Abbas leugnet den Holocaust, leugnet Verbrennungsöfen in Auschwitz, gibt gleichzeitig den Juden eine Mitschuld am Holocaust, schreibt von geheimer Kooperation von Juden und Nazis. (via haOlam.de)

Der Journalist Filip Piatov hört Abbas bei der Konrad-Adenauer-Stiftung(!): „Wer Trump für den Erfinder von systematischen Lügen hält, sollte Palästinenserpräsident und Fake-News-Grossmeister Mahmoud Abbas zuhören. Gestern hatte ich diese Ehre. Der Mann schafft es, 70 Jahre Geschichte vollständig zu verzerren, ohne einen einzigen Aufschrei zu produzieren. Die Weltgemeinschaft hört zu, nickt und unterstützt ihn. Er fordert zwei Staaten und behält für sich, dass der Palästinenserstaat natürlich judenrein zu sein habe. Er nennt die Vertreibung der Palästinenser 1948 eine historische Katastrophe, ohne die zeitgleiche Vertreibung hunderttausender Juden auch nur zu erwähnen. Er beklagt den Unwillen der Israelis zu verhandeln und verschweigt, dass es die Araber waren, die 1947 den Teilungsplan ablehnten. Er verspricht, Ost-Jerusalem zu einer offenen Stadt zu machen und verschweigt, dass Juden bis 1967 keinen Zugang zu ihren heiligen Stätten hatten. Er lobt die Bildung der Palästinenser und verheimlicht, dass in palästinensischen Schulbüchern gegen Juden gehetzt wird. Er nennt Siedlungen das grösste Friedenshindernis und erwähnt den Terror mit keinem Wort. Er schwärmt von der palästinensischen Demokratie und verschweigt, dass er vor zwölf Jahren für vier Jahre ins Amt gewählt wurde.“ Das beste Zitat des Abends: „Wir hatten einen fertig ausgehandelten Friedensplan mit Ehud Olmert, doch plötzlich ist der im Gefängnis gelandet“ Zu den Fakten: Abbas hatte auf die Friedensangebote von Olmert nicht einmal reagiert – und ins Gefängnis kam Olmert erst Jahre nach seiner Amtszeit als Premier.

 

Weitere Links:

Zur Quelle: MEMRI, Middle East Media Research Institute, ist (wirklich) eine Gründung israelischer Geheimdienstoffiziere, die realistisch über den Islam berichten wollen. Das bedarf keines großen Aufwandes: Man muss nur die Freitagspredigten von Tunesien bis Iran mitfilmen.

Pallywood: Den Informationskrieg gegen Hamas hat Israel verloren

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Bilder und Filme können lügen: Die Darstellung absolutistischer Herrscher durch Auftragsmaler, die Propagandafilme der Nazis oder die retuschierten Fotos kommunistischer Politbüros, auf denen die gerade in Ungnade gefallenen Mitglieder fehlten. Bisweilen war noch ein Fuß oder ein Arm auf dem Foto übriggeblieben.

Heute gibt die PR-Maschine von Hamas und Fatah. Deren inszenierte Aufnahmen finden ihren Weg in die Nachrichtensendungen westlicher TV-Anstalten, wie z. B. BBC oder France 2. In Anlehnung an die Traumfabrik Hollywood spricht man von Pallywood.

Für die Weltpresse inszeniert
Für die Weltpresse inszeniert

Der UN-Menschenrechtsrat rügt seit Jahren nahezu ausschließlich Verstöße Israels. 61mal in den neun Jahren des Bestehens wurde Israel verurteilt, der Iran fünfmal, China nullmal, Kuba nullmal, Russland nullmal.

Falls es ein Dokument gibt, das Hamas und Israel gleichermaßen beschuldigt, fehlt die Hamas anschließend bei der Verurteilung durch den Rat. In Regel werden die antiisraelischen Beschlüsse des Rats nur mit den Gegenstimmen der USA und Israels gefasst. D. h. auch Deutschland und Frankreich stimmen wie China, Russland, Iran, Katar, Weißrussland, Venezuela oder Bolivien gegen Israel. Inzwischen stimmen die Vollversamlung und der Sicherheitsrat ähnlich ab. Besessen von Drang, Israel zu rügen, übersehen sie den Rest der Welt.

Der palästinensischen PR-Industrie gelingt es seit Jahren erfolgreich, westlichen Medien inszenierte Nachrichten anzubieten. So z. B. die Bilder des palästinensischen Vaters und seines von Landsleuten erschossenen Kindes, das selbstverständlich von israelischen Soldaten getötet worden sein soll. Oder das von der arabischen Schauspielerin, die gerne von den Hamas-Kommunikationsexperten engagiert wird, um z. B. einem israelischen Soldaten in die Hand zu beißen. Oder vom angeblich von Israel verschuldeten Stromausfall in Gaza, wo mit Kerzen demonstrierende Hamas-Anhänger gezeigt werden. Allerdings sind im Hintergrund die hell erleuchteten Schaufenster von Gaza-Stadt zu sehen. Oder von telegen inszenierten Gefechten mit humpelnden „Getroffenen“ und pünktlich auftauchenden Krankenwagen, bei denen aus anderer Kameraperspektive erkennbar ist, dass daneben arabische Hausfrauen ungerührt einkaufen gehen, aber keinesfalls Deckung suchen. Vom „Toten“, der, umringt von Kamerateams, von der Trage fällt, aufsteht und sich wieder auf die Trage legt.

Mir erzählte vor Jahren ein Taxifahrer in Beirut, als wir an einem leeren Zeltlager auf einem Platz in der Innenstadt vorbeifuhren: „Hier demonstrieren immer wieder von der Hisbollah bezahlte Bürgerinnen und Bürger vor Fernsehkameras.“ (Hisbollah ist Verbündeter der Hamas im Libanon.)

Während westliche Medien seit Jahren auf die Hamasfilme dankbar zugreifen, obwohl es zahlreiche Dokumentationen zu den Fälschungen und Inszenierungen gibt, staunen Araber über den Langmut, mit dem israelische Soldaten sich von Kindern beschimpfen und betatschen lassen, umringt von Instrukteuren, die Kinder ins Bild schieben und Kamerafrauen, die in Armeslänge von den Soldaten entfernt, filmen: „Unsere Leute hätten die Kinder längst erschossen“ sagen sie.

Hier zwei aus Dutzenden Youtube-Clips über Pallywood:

Die Süddeutsche Zeitung kämpft mit: Sie scheut nicht den Abdruck einer antisemitisch wirkenden Karikatur. Die Zeichnung selbst ist dabei gar nicht antisemitisch. Der Cartoonist war entsetzt, als er hörte, dass seine Zeichnung als Illustration zur Besprechung zweier israelkritischer Bücher genutzt wurde. Verantwortlich dafür war die Redakteurin Franziska Augstein. Die SZ-Redaktion entschuldigte sich. Augstein sprach nur von einem Missverständnis.

Noch eine antiisraelische Falschmeldung: Angeblich müssten jüdische Israelis und arabische Israelis in getrennten Bussen fahren.

Der Bayerische Rundfunk produziert seine Pallywood-Filme gleich selbst: Reporter Markus Rosch darüber, was er im  Gaza-Streifen sieht. Dass er bei den Flächenmaßen irrt, ist wohl eine Freud´sche Fehlleistung, aber nicht das Wesentliche an seinem Narrativ.

Israelfeind Rosch erneut

Noch mehr Pallywood hier

Das Schulfernsehen von WDR und SWR zeigt einen völlig einseitigen Bericht über den Palästina-Konflikt. Vergleiche dazu: „Israel ist böse, Terror ist gut“.

Und hier im Blog

Eine Fahrt durch den Gaza-Streifen 2011

(Der Text ist eine gekürzte Version meines Beitrags von 2015 in Basedow1764)

 

Was bringt ein Staat Palästina seinen Bürgern und den Israelis?

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Es ist genau 50 Jahre her, dass ich mit einer der ersten deutschen Studentengruppen nach Israel fahren konnte. (Die Bundeswehr gewährte mir kurz vor dem Ende der Dienstzeit dafür drei Wochen Sonderurlaub.)

Dieses Datum ist wohl der Grund, warum ich mich wieder stärker für Israel interessiere. Allerdings passt auch ein Aspekt zum Hauptthema dieses Blogs: Die Sympathie der Linken für Hamas, der alt- und neulinke Hass auf Israel, der linke Antisemitismus.

Während manche, nicht nur linkspopulistische Kommentare in einem arabischen Staat Palästina neben Israel die Lösung des Nahost-Konflikts sehen, bin ich skeptischer. Ich schließe mich der Meinung an, dass da ein weiterer arabischer Failed State entstehen würde. Was würde sich ändern? Den Rest des Beitrags lesen »