Palästina

Es geht bloß um Israel und nicht um die AfD

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Nachdem sich ein AfD-Landtagsabgeordneter kritisch gegenüber Juden äußerte, wurde gegen die gesamte AfD geschossen.
Wenn tausende Moslems in Deutschland seit Tagen gegen Juden auf die Straße gehen, ihnen den Tod wünschen, wo ist da der Tagesschau-Brennpunkt, wo ist die Antifa, wo ist Annetta Kahanes Zensurbehörde, wo ist der spinnerte Aktivist Ruch, wo sind die Lichterketten und die machtvollen Gegendemonstrationen?

Bernd Zeller zeichnet die passende Karikatur.

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FAZ: Gründung Israels zerstörte die bürgerliche Ordnung in der arabischen Welt

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Die antiisraelische Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gewinnt an Fahrt. Nahostexperte Rainer Hermann darf wieder ran: „Zerstörer Trump“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.12.17, p12.

Er zeigt auf, zu welchen Verwerfungen die Existenz des Staates Israel und die aktuelle Aggression der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem führt: Die Türkei würde vom Westen weggezogen. Dabei sei sie der südöstliche Pfeiler der NATO. Sollen die USA die Türkei versöhnlich stimmen, indem sie den Prediger Gülen an Erdogan ausliefern und Israel sich anbieten, die Besatzungen türkischer „Friedensschiffe“ für die Hamas kostenlos von El Al einfliegen zu lassen, statt der beschwerlichen Reise über das Mittelmeer?

Einmal in Fahrt, hebt er zum vernichtenden Schlag an: „Israel hatte schon einmal arabische Staaten delegitimiert. So hatten 1948 die Gründung des Staates und die arabische Niederlage im folgenden Krieg zum Sturz der bürgerlichen Ordnung in der arabischen Welt geführt.“ Frankf. Allg. Sonntagszeitung v. 10.12.17, p12

FAZ: Die palästinensischen Araber sind Opfer!

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FAZ-kluger_kopf
CC BY 2.0 ladydi saster

Schade, dass der in Gaza lehrende Professor Atu Abu Saif in dem von Lena Bopp geführten Interview in der FAZ v. 7.12.17, p 8, unwidersprochen die Palästinenser als Opfer darstellen kann, die nichts sehnlicher als Frieden wünschten.
Er will die in Gaza regierende Hamas „ermächtigen“, die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und den Wohnungsbau voranzutreiben. Abgesehen davon, dass sich die Hamas von niemandem ermächtigen lässt: Warum wurde, als Israel Gaza 2005 ohne Vorbedingungen räumte, daraus keine blühende Landschaft? Fruchtbare Plantagen hatte Israel hinterlassen. Warum wurde Gaza zu einer Militärbasis, von der aus Israel beschossen wird? Warum sperren Israel und noch viel strikter Ägypten die Grenze zu Gaza? Wenn Wohnungen nicht fertig gebaut werden, wie der Politologe beklagt: Könnte es daran liegen, dass die Hamas den Zement, den Israel liefert und die EU bezahlt, für Terrortunnel statt für Wohnhäuser verwendet wird?
Israel räumte auch den Sinai. Von dort schießen heute mit der Hamas verbündete Islamisten auf Israel.
Was ist mit den ständig erneuerten arabischen Schwüren, Israel als Staat auszuradieren und die Juden ins Meer zu treiben? Die palästinensische Nationalcharta sagt in Art. 19: Israel bleibt auf ewig illegal. Die Charta der Fatah fordert in Art. 12 die Auslöschung der Zionisten. Die Hamas-Gründungsurkunde besagt in Art. 13: Die Lösung des Problems ist der Jihad, der Krieg gegen die Juden.
Auf Verhandlungsangebote der Israelis zuletzt 2000, 2008 und 2013 antworteten die Araber nicht.
Der Wissenschaftler behauptet, dass Präsident Trump Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt hat. Das war sie auch schon vor Trump. Dort sitzen das Parlament, der oberste Gerichtshof, und der überwiegende Teil der Regierung.
Auch seine Behauptung, Jerusalem wäre schon vor dem Einmarsch der israelischen Streitkräfte unter jordanischer Annexion eine tolerante Stadt gewesen, ist gewagt. Wenn jüdische Grabsteine als Fußboden für jordanische Latrinen benutzt werden und jüdische Friedhöfe mit Wohnhäusern bebaut werden, ist das eine sehr spezifische Art von Toleranz.
Leider ersparte Frau Bopp dem Professor kritische Fragen.

Die FAZ wirbt mit diesem Slogan für sich: „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“. Sie scheint aber manchmal ihre Leser zu unterschätzen. Warum kaufe ich eigentlich eine Zeitung, wenn ich dann feststelle, dass ich für dumm verkauft werde? Ich gehe nicht davon aus, dass Frau Bopp den beschränkten Horizont eines Professors aus Gaza ausstellen wollte.

Sie sollte einmal beim FAZ-eigenen Blogger Don Alphonso vorbeischauen:

„Palästina war nie ein Staat. Nie.
Nach mehreren Jahrhunderten unter den Osmanen war dort britisches Mandatsgebiet. Die Briten teilten den Osten am Ufer des Jordan ab. Dann teilten sie den kleinen Rest auf.
Wem taugte das nicht? Wer griff sofort mit 5 Armeen an? Arabia.

1967 die Befreiung Jerusalems nach einem weiteren Angriffskrieg der Araber. Vor 50 Jahren.

Die Stadt Davids ist die Stadt Israels“

Kürzer kann man es nicht sagen. Hier die Quelle: Rebellen ohne Markt, Eintrag v. 7.12.17, 22 Uhr 23

Siehe auch Joachim Nikolaus Steinhöfel, Thomas Eppinger oder Roger Letsch

Steinhöfel verweist noch auf eine leider nur allzu treffende Satire von Claudio Casula: „So wird man Nahostkorrespondent“. Man könnte herzlich lachen, wenn es nicht wahr wäre.

Siehe auch im Blog hier!

Auch die Bundesregierung stimmt für die Umbenennung des Jerusalemer Tempelbergs

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Die Geschwindigkeit, mit der die über 3000 Jahre währende jüdische Geschichte Palästinas abgeräumt wird, ist erstaunlich.

Die UNO hat wieder einmal ein halbes Dutzend Israel verurteilende Resolutionen verabschiedet, eine Gewohnheit, die besteht, seit die arabischen Staaten die Mehrheit dort bilden. Die Obama-Administration schloss sich der Auffassung an, dass die heiligen jüdischen Stätten in Jerusalem besetztes Territorium wären und eigentlich den Arabern gehörten.

Warum aber der deutsche UNO-Botschafter – nicht zum ersten Mal antiisraelisch votierend – für die Umbenennung des Tempelbergs ist, verstehe ich nicht? Bekäme anderenfalls die Beziehung Sigmar Gabriels zu seinen Freunden in Teheran einen Knick oder läuft sein Vorgänger im Amt Gefahr, keinen Kranz mehr am Grabe des Terroristen Arafat niederlegen zu dürfen?

Link zu Audiatur Online. Dort das Schaubild mit dem Abstimmungsverhalten der UN-Mitgliedsstaaten ansehen.

Das Eintreten für Israels Existenzrecht kommt anscheinend nur noch in Sonntagsreden deutscher Politiker/-innen vor.  

Doppelmoral der EU bezüglich Israel

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Wie doppelbödig die Palästina-Politik der EU und europäischer Staaten ist, zeigt Ruthie Blum auf: Europas Komplizenschaft beim Landraub in der Westbank“, 16.11.17, Redaktion Audiatur.

Siehe auch hier!

Ai Weiwei vermarktet die Flüchtlingskrise

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Während eine Aktivistentruppe ertrunkene Flüchtlinge vor dem Kanzleramt bestatten möchte, hängt Ai Weiwei Schwimmwesten an den Säulen des Schauspielhauses am  Gendarmenmarkt auf. Derweil stehen am Brandenburger Tor Orginalbusse senkrecht, mit denen sich Islamisten im Syrienkrieg vor Angriffen schützten.

Der Kunstunternehmer Ai Weiwei produziert schon wieder zum Thema Geflüchtete. Dass Ai in seinem neuen Film die Hauptrolle spielt und nicht die Geflüchteten, ist dem Mainstream-Feuilleton kaum aufgefallen. Auch nicht seine wichtigste Botschaft: Die Juden sind schuld! Denn es geht letztendlich um palästinensische Flüchtlinge und deren Elend in Gaza und im Libanon. Dass die arabischen Herrscher Gaza nicht entwickelt haben, als es Israel judenrein verließ, muss einen Kunstschaffenden nicht weiter interessieren.

Wem gehören die Qumran-Schriftrollen?

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Wer hätte gedacht, dass es einmal so weit kommt?

Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass die Führer des“palästinensisches Volkes“ die Qumran-Schriftrollen als palästinensisches Kulturgut beanspruchen. Das führt zur Absage einer Ausstellung im Frankfurter Bibelmuseum. Die Bundesregierung sah sich nicht in der Lage, Israel die Rückgabe zu garantieren. So etwas ging dagegen in Österreich und den Niederlanden, wo die Schriftrollen schon ausgestellt wurden.

Die Qumran-Schriftrollen enthalten ca. 15.000 Texte der jüdischen Religion und stammen aus der Zeit 200 vor bis 40 nach Chr. Einige Texte finden sich später in der Bibel. Sie gelten als älteste Bibeltexte.

Die Schriftrollen wurden am nordwestlichen Ufer des Toten Meeres gefunden. Das war von 1948 – 1967, also auch zur Zeit der Funde, von Jordanien annektiert worden. Es handelt sich dabei um die historischen jüdischen Regionen Judäa und Samaria. Die arabischen Führer in Palästina sagen, dass ihr Volk seit Jahrmillionen hier lebe.

(nach Honestly Concerned und anderen Quellen)

Was wird aus Jesus? War er gar kein Jude, sondern Angehöriger des palästinensischen Volkes? Was sagt das Auswärtige Amt?

Update: Das Auswärtige Amt sagt, dass die palästinensische Autonomiebehörde Kulturgegenstände, die auf der Westbank gefunden wurden, beansprucht. Deswegen könne keine Immunitätserklärung gegeben werden. Aber eigentlich sei das Land Hessen dafür zuständig. Das hessische Wissenschaftsministerium erklärt, dass es eine Immunitätserklärung befürwortet habe, aber Frau Grütters abgelehnt habe. (nach FAZ v. 6.12.17, p 4)

Tamara Wermli über Zustände an US-Unis

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Die amerikanischen Universitäten sind zur Spielwiese postmoderner Sensibelchen verkommen. Tamara Wermli wieder einmal at its best:

 

 

 

Wenn man sich an deutschen Universitäten umsieht, so gibt es auch hier einiges Besorgnis Erregende zu entdecken:

An der Freien Universität Berlin wird im „Fach“ postkoloniale Studien gelehrt, dass die Kolonialmacht Israel nach dem Vorbild der USA und Australiens die Ureinwohner, die Palästinenser, ausrotte.

In Hamburg geht es um das Vordringen des Religiösen in der Universität.

Arm in Gaza: Arbeitsloser mit 3 Frauen und 34 Kindern

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Wer gehofft hat, dass die privaten TV-Firmen es besser machen als der ÖRR, sieht sich getäuscht. Eine RTL-Reporterin brachte eine „Human Interest Story“, eine Rühr-mich-Geschichte, aus Gaza.

Die Frauen beklagen, dass sie die Kinder nicht ausreichend ernähren können. Der Familienvater wünscht sich eine vierte, schlankere Bettgenossin.

Henryk Broder schildert das „Schmierenstück“ und seine Korrespondenz mit der selbstgefälligen Journalistin. Auch der Clip ist verlinkt.

So viel ich weiß, darf ein Muslim nur so viele Frauen besitzen, wie er ernähren kann. Da müsste er eigentlich ledig sein. Was sagt die Schariapolizei? Warum erfährt man darüber nichts.

Möglicherweise hat die Journalistin ihren Film sogar kritisch gemeint. Sie interviewt eine arabische Frauenrechtlerin, lässt die Frauen sagen, dass sie eigentlich keine Gebärmaschinen sein wollen. Warum also kein Lob?

Es geht schon los mit der Fehlinformation: Gaza, angeblich eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Erde. Dann spricht sie ständig von arm und Armut. Dabei hat jede der Frauen mit ihren Kindern eine eigene Etage im Haus. Die Frauen und Kinder sehen nicht unterernährt aus. Wer den relativen Wohlstand finanziert, sagt die Reporterin nicht, obwohl sie es weiß. Ihr ständigen Verweise auf Armut lenken davon ab, dass es ihr, wie ich vermute eher um Frauenrechte ging. Aber es folgt kein kritisches Wort zu der verantwortungslosen Familienpolitik der Hamas. Die Islamisten fördern die Kinderproduktion. Arbeitsplätze schaffen ist ein Fremdwort für sie. Über die islamischen Polygamieregeln erfahre ich von ihr nichts.

Man wartet förmlich darauf, dass auch noch Israel die Schuld am Elend der Großfamilie aufgebürdet wird.

Der Reporterin ist klar, dass sie nicht mehr nach Gaza darf, wenn sie kritisch berichtet. Aber ist es das wert? Uns zu desinformieren, damit die Hamas sie wieder reinlässt? Wozu? Solche Filmchen befriedigen allenfalls die Schaulust. Ging es RTL überhaupt nur darum?

Gibt es auch arabische Siedler in Palästina?

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palestine fakeLeider hat sich das arabische Narrativ vom „palästinensischen Volk“ als den Ureinwohnern und den jüdischen Eindringlingen bei europäischen Linksextremisten und der deutschen Mainstreampresse durchgesetzt.

Was fehlt, wird hier nachgetragen:

Die arabischen Arbeitskräfte, die wegen der von den jüdischen Neueinwanderern geschaffenen Arbeitplätze kamen. Das Zahlenverhältnis von Juden und Arabern in Jerusalem. Der Zuzug der Araber in die jüdischen Städte in Palästina. Die völkerrechtliche Lage nach dem Ende des Osmanischen Reichs.

In der Zwischenkriegszeit protestierten die Araber im britischen Mandatsgebiet dagegen, Palästinenser genannt zu werden. Palästinenser, das waren die Juden.

Karte: Eine von mehreren gefakten arabischen Karten