Palästina

Deutschlands Staatsräson und Millionen Steuergelder für die UNRWA

Gepostet am Aktualisiert am

Die UNO-Sonderbehörde UNRWA verwaltet seit 69 Jahren palästinensische Flüchtlinge. Sie sorgt dafür, dass sie in Lagern im Libanon, in Syrien, im arabischen Palästina(!) versorgt sind. Da der Flüchtlingsstatus vererbt wird, sind aus den ca. 700.000 aus den Kriegen, die die Araber gegen Israel führten zwischen 4 und 7 Millionen geworden. Wie viele von den Israelis wirklich vertrieben wurden und wie viele nur vorübergehend auf Anraten der arabischen Militärs die Wohnungen räumten, ist unklar. Die Mehrheit jedenfalls wurde nicht von den Israelis vertrieben.

Bemühungen um eine Integration der Flüchtlinge gibt es in keinem Staat. Ägypten hat Flüchtlinge vertrieben. In Syrien werden die Flüchtlingslager bombardiert, im Libanon wurden sie von der libanesischen Armee besetzt, weil sich Terroristen dort festgesetzt hatten. In Häusern, die Israel im Westjordanland für Flüchtlinge gebaut hatte, wohnen jetzt PLO-Funktionäre.

So etwas wie die deutsche Willkommenskultur ist unbekannt. Auch die Integration von Millionen aus Ostmitteleuropa Vertriebenen in der Bundesrepublik ist kein Vorbild. Ein Rückkehrrecht dieser Deutschen zu behaupten, gilt als Revanchismus.

Was ich nicht verstehe, ist die Doppelzüngigkeit der deutschen Regierung. Da wird einerseits das Existenzrecht Israels zur deutschen Staatsräson erklärt. Andererseits wird mit Millionen € die UNRWA unterstützt und damit die Nicht-Integration der Flüchtlinge, ihr Flüchtlingsstatus bis zum St.-Nimmerleinstag perpetuiert und der Anspruch auf Vernichtung des Staates Israel unterstützt.

Wie man gleichzeitig von Zwei-Staaten-Lösung reden kann, erschließt sich mir nicht. Die UNRWA wird sich erst dann auflösen, wenn die 4 bis 7 Millionen, und täglich werden es mehr, in ihre „Heimat“, das heutige Israel, „zurückgekehrt“ sein werden. Nämlich dann, wenn es Israel nicht mehr gibt.

Kleinere deutsche Sympathiekundgebungen für die arabischen Palästinenser seien nur am Rande erwähnt: Die Kranzniederlegung unseres Staatsoberhauptes am Grab des Terroristen Arafat oder, dass sich ein ehemaliger Außenminister lieber mit israelfeindlichen NGOs trifft als mit dem Premierminister Israels. Die Sympathie der deutschen Intelligenzblätter für palästinensische Propaganda gehört auch dazu.

Wie die Bundesregierung ihre Millionenzahlungen an UNRWA verteidigt, steht in der Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der AfD.

Vielleicht spendiert das Außenministerium als Ausgleich ein paar Stolpersteine.

Fotos aus dem „Freiluftgefängnis“ Gaza (Dunja Hayali, ZDF).

Advertisements

Wer steckt hinter der palästinensischen Gewalt?

Gepostet am Aktualisiert am

Prof. Efraim Karsh ist Leiter des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, emeritierter Professor für Middle East and Mediterranean Studies am King‘s College in London und Herausgeber des The Middle East Quarterly. Er wirft einen nüchternen Blick auf die Gewalturheber im arabischen Palästina. Er kommt dabei zu einem anderen Ergebnis als dem, das uns in den Narrativen europäischer NGOs und Journalisten nahe gelegt wird.

Die fanatischen Aktivisten, die Hamas-Funktionäre, die Planer der Flugzeugentführungen, Intifadas und Selbstmordattentate stammen aus gebildeten und wohlhabenden arabischen Familien: Arafat, Habbash, Osama bin Laden, Scheich Ahmed Yassin, Hamas-Anführer Ismail Haniyeh, sein aus Kuwait stammender Militärchef Khaled Mashaal.

Die Hälfte der Selbstmord-Attentäter der ersten 5 Jahre der Al-Aksa-Intifada hatten Hochschulreife bzw. Hochschulstudium. Nur 13% der Selbstmordattentäter von Hamas und Islamischem Dschihad in der Zeit von 1980 bis 2003 stammten aus armen Verhältnissen. Dagegen gelten 32% der arabischen Bevölkerung Palästinas (außerhalb Israels) als arm. Mehr als die Hälfte der Selbstmordattentäter hatte – im Vergleich zu 15 % der allgemeinen Bevölkerung – einen höheren Bildungsabschluss.

80 % der einfachen Leute waren gegen Terroranschläge auf israelische Zivilisten. Bei Universitätsabsolventen betrug dieser Prozentsatz hingegen lediglich 55 % bzw. 65 %. ebenfalls 80% der weniger Gebildeten waren für einen Friedensprozess mit Israel.

Andere Indikatoren zeigen, ebenfalls, dass nicht die sozioökonomische Verelendung Ursache des Strebens nach Vernichtung Israels sind. Der Lebensstandard und das Pro-Kopf-Einkommen lag viele Jahrzehnte höher als in manchen arabischen Staaten. Davon zeugt noch heute die längere Lebenserwartung und der Anteil übergewichtiger Kinder.

Allerdings ist der Lebensstandard in Gaza, seit dort die Hamas-Terroristen herrschen, sehr viel niedriger als zur Zeit der israelischen Besetzung. Das sehen auch die Gaza-Einwohner so.

Erst dann, wenn die Bevölkerung ihre Machthaber entmachtet, die Gewalt aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben entfernt und die Vorzüge einer friedlichen Koexistenz mit Israel erkennt, wird der Gazastreifen einer besseren Zukunft entgegen sehen.

nach: Die ökonomische Misere ist nicht der Grund für die palästinensische Gewalt

Was wäre es schön, wenn die Informationsvermittler in unseren Qualitätsmedien nicht nur Fotos von friedlichen, Drachen bauenden Jugendlichen zeigten, das „Freiluftgefängnis Gaza“ beweinten und von Volksfesten der arabischen Zivilgesellschaft am Grenzzaun fabulierten. Etwas mehr Realitätssinn und weniger Aktivismus könnte vielleicht sogar den Rückgang der Auflagen stoppen.

FU Berlin setzt israelfeindlichen Kurs fort

Gepostet am Aktualisiert am

Die Berliner FU lässt sich nicht beirren. Wieder hat sie eine Israelhasserin zum Vortrag eingeladen, Susan Slyomovics.

Prof Slyomovics gehört zu der Gruppe der Israel-hassenden Juden. Sie unterstützt selbstredend die Israel-Boykott-NGO BDS. Zionisten, die sie für rechts hält(!), hätten die Idee mit den deutschen Entschädigungszahlungen für Holocaustopfer gehabt. Sie hat eine Lücke entdeckt: Internierte Juden in Nordafrika wurden von der Jewish Claims Conference im Vergleich zu KZ-Insassen vernachlässigt.

Prof. Slyomovics setzt den Massenmord der Deutschen an europäischen Juden dem gleich, was jetzt auf der Westbank und in Gaza passiert. Die jüdische Kolonialmacht müsste die Palästinenser mit Wiedergutmachungszahlungen entschädigen, wie das die Deutschen getan hätten: Was die Deutschen den Juden angetan haben, ist das, was die Israelis den Palästinensern angetan haben.“

Gerne wird sie nach Deutschland eingeladen, so etwa in die Uni Mainz, jetzt nach Berlin. Die Anthropologie- und Gender-Professorin mit Nahost-Schwerpunkt trägt über den Holocaust vor, den die Juden an den palästinensischen Arabern begehen würden.

Kritik prallt an der FU-Leitung ab: Die Freie Universität Berlin sei „ein Ort, an dem Antisemitismus grundsätzlich nicht geduldet wird“, sagt der Pressesprecher. Jegliche Diskriminierung von Menschen werde an der Universität nicht toleriert. „Die Freie Universität ist ein weltanschaulich neutraler und unparteiischer Ort, an dem der wissenschaftliche Diskurs und die akademische Freiheit im Mittelpunkt stehen…“

„Eine moralische Katastrophe“ von Judith Sevinc Basad

Das Narrativ von der Nakba als Urgrund der palästinensischen Nation

Gepostet am

Seit vielen Jahren arbeiten die palästinensischen Propagandaeinrichtungen am Narrativ der jahrtausendealten palästinensischen Nation und ihren kulturellen Schätzen. Unterstützt werden sie von der UN und ihren Unterorganisationen etwa dadurch, dass die jüdische Stadt Hebron als palästinensisches Weltkulturerbe gilt oder für den Tempelberg die arabische Bezeichnung verwendet wird. Auch die Bundesregierung befolgt das. Schriftrollen, die Funde vom Toten Meer, die bedeutsam für Juden- und Christentum sind, werden als palästinensisches Kulturerbe gesehen und ihre Herausgabe wird verlangt. Israel erlaubt nicht, sie in ausländischen Museen zu zeigen, weil damit zu rechnen ist, dass fremde Regierungen sie zugunsten der Palästinenser beschlagnahmen werden.

Eine wesentliche Rolle spielen, in Ermangelung eines weiter in die Vergangenheit reichende „nationalen“ Gedächtnisses, die Erzählungen von der Nakba, der Flucht und Vertreibung in den von Arabern geführten Kriegen gegen Israel.

Nun hat der Sozialwissenschaftler Abbad Yahya in Ramallah die Erinnerungen an die Nakba untersucht. Er stellt fest, dass sie sehr schablonenhaft sind, sich oft bis in den Wortlaut gleichen und alle den Opferstatus betonen.

Bei seinen eigenen Befragungen von Frauen eines arabischen Dorfes stieß er auf Abweichungen von der ideologisch gefestigten Linie. Die Frauen verklärten nicht die Vorkriegszeit, die Zeit vor dem 48er Überfall auf Israel. Das ist sonst üblich in den Nakba-Narrativen.

Die Frauen berichteten von den regelmäßigen Überfällen von Banden und Familienclans aus anderen arabischen Dörfern. Durch die israelischen Soldaten wurden diese Räuber dezimiert. Für die Frauen brachten die Israelis größere Freiheiten, als ihnen vorher gewährt wurde. Die Verklärung von Land und Grundbesitz und deren Verlust durch  Flucht und Vertreibung verdeckt gegenläufige Entwicklungen. Landlose Araber lebten vor 1948 als eine Art Leibeigene.

Abbad Yahya, Oral History and Dual Marginalization: Palestinian Peasant Women and Nakba Narratives, in: Jerusalem Quarterly 70

(nach FAZ[!] v. 23.5.18, p N3)

Die deutsche Nakba: FAZ-Interview mit einem palästinensischen Menschenrechtler

Gepostet am Aktualisiert am

gazafriedlich.JPG
Twitter-Screenshot: Foto vom „Friedensmarsch“

FAZ-Israelexperte Jochen Stahnke stellt einem Mudar Kassis von der Universität Birzeit/Westbank Fragen zu Hamas, Israel und dem „Friedensmarsch.

Die Fragen und Antworten stehen im Feuilleton der FAZ v. 22.3.18, auf Seite 13, neben Texten zu den Filmfestspielen in Cannes und der Würdigung eines Literaturwissenschaftlers. Sie stehen nicht im Politikteil. Beim ersten Überfliegen von „Dann bleibt den Palästinensern nur noch der Mars“ fragte ich mich, ob Mudar Kassis an der palästinensischen Universität als Wissenschaftler oder als Kantinenpächter arbeitet. Erst auf den zweiten Blick entdeckte ich die Unterzeile der Überschrift. Der Herr ist Direktor des Instituts für Demokratie und Menschenrechte an besagter Alma Mater. Wenn er den Titel seines Instituts ernst nähme, wäre er voll ausgelastet mit der Menschenrechtssituation im palästinensischen Gebiet. Die Hamas wirft bekanntlich Gegner aus den Reihen der Fatah von Hochhäusern. Um die Pressefreiheit ist es nicht nur in Gaza, sondern auch im Gebiet der Palästinensischen Administration schlecht bestellt. Homosexuelle fliehen vor Gefängnis und Hinrichtung nach Israel. Abbas regiert seit zehn Jahren, ohne dass er gewählt wurde. Korruption ist allgegenwärtig.

All das interessiert den palästinensischen Wissenschaftler nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Richard C. Schneider: Alltag im Ausnahmezustand. Mein Blick auf Israel

Gepostet am Aktualisiert am

Richard C. SchneiderDie Lektüre war wohltuend! Das Wort mag im Zusammenhang mit dem Palästina-Konflikt unpassend erscheinen. Aber bisher versuchte ich, mir ein Bild zu machen, das einerseits aus dem entstand, was die Mainstreammedien von taz über Süddeutsche bis FAZ, von dpa über Arte bis Moma an stereotyper Israelkritik vorführen: die Sympathie für die vermeintlichen Opfer, die Palästinenser, und die Verniedlichung palästinensischen Terrors.

Andererseits informiere ich mich aus Blogs, Internetseiten und Beiträgen von Publizisten mit Sympathie für Israel und die Israelis. Diese haben bei mir einen Vertrauensvorschuss. Sie informieren nachprüfbar präziser und vollständiger. Den Krieg gegen die palästinensischen Kommunikationsmedien haben sie allerdings längst verloren.

Da ist das Buch von Richard C. Schneider ein Lichtblick.

Es gelingt ihm, einen kurzen, verständlichen Überblick über die Vorgeschichte der aktuellen Situation zu geben. Für die Israelis sind die Shoah und die Kriege, die zur Verteidigung des jungen Staates geführt werden mussten, Traumata. Der unbedingte Wille, nie mehr wie Schafe zur Schlachtbank geführt zu werden, führte zu einem wirtschaftlich erfolgreichen, militärisch starken Staat.

Aber genau diese Überwindung des Traumas hat das Land beschädigt. Überheblichkeit und Arroganz bescheinigt Schneider den Israelis, vor allem gegenüber den Palästinensern.

Die Palästinenser dagegen haben sich in einen Opferstatus eingegraben. Sie werden darin bestärkt von mitleidigen, zahlungskräftigen Europäern.

Schneider zeigt, wieso die Siedlerbewegung so mächtig werden konnte und warum sich Nethanjahu so lange an der Macht halten konnte. (Dass er, wie andere Hardliner vor ihm, zu Friedensgesprächen bereit war, hätte deutlicher werden können.)

Die seit Generationen bestehende Spaltung der israelischen Gesellschaft in die tonangebenden aschkenasischen (aus Europa stammenden) und den sephardischen (orientalischen) Juden ist nicht überwunden, aller formeller, rechtlicher Gleichheit zum Trotz. Die religiösen Ultras leben auf Steuerzahlerkosten und vermehren sich eifrig. Die Zukunftsaussichten des Landes sieht auch Schneider wenig zuversichtlich. Andererseits, das Ende Israels wurde schon oft vorhergesagt.

Die Palästinenser sind für Israel kein ernstzunehmender Gesprächspartner mehr. Sie sind es aber auch für die umliegenden arabischen Staaten nicht. Die haben die Nase voll davon, dass der Konflikt das beherrschende Thema der arabischen Welt sein soll. Sie wollen lieber mit dem wirtschaftlich erfolgreichen Israel kooperieren und es neuerdings auch als Verbündeten gegen Iran, der Hamas, Hisbollah und andere Terrorgruppen finanziert, an ihrer Seite haben. Andererseits sind sie sich untereinander nicht grün.

Vielsagend ist diese Begebenheit: Er ist in der Familie eines Selbstmordattentäters und will herausbekommen, wie die Eltern denken. Der Vater ist nur imstande, über den Satan USA und den Satan Israel zu reden. Mit einiger Überredungskunst darf er die Ehefrau, in Anwesenheit der Tochter, sprechen. Auch sie schimpft auf die verschiedenen Teufel, die einem aus der palästinensischen Propaganda geläufig sind. Bis die Tochter ruft: „Mama!“ Da weint sie und beschuldigt den Imam, den Sohn verhetzt zu haben.

Es ist der differenzierte Blick, der das Buch von Richard C. Schneider so glaubwürdig macht. Da hätte er gar nicht mehr diskutieren müssen, ob ein Jude objektiv über Israel schreiben könne.

 

Wieso gab es 1948 keinen palästinensischen Staat?

Gepostet am

Es gab ja einen UNO-Teilungsbeschluss. Es gab die Erwartung, dass zwei Staaten entstehen würden, nachdem eine Föderation nicht zustande gekommen war. Das Interesse der umliegenden arabischen Staaten an einem Krieg gegen die Juden war gering. Wieso haben die palästinensischen Araber keinen eigenen Staat gegründet, sondern kennen bis heute nur ein Ziel, den jüdischen Staat zu vernichten und die Juden ins Meer zu treiben?

Im ersten Nahostkrieg 1947/48 wurden  6.000 Juden getötet und eine unbekannte Zahl von Arabern. 700.000 flohen auf Anraten der arabischen Armeeführer aus dem Kriegsgebiet (in der Hoffnung bald als Sieger zuückkehren zu können) oder wurden von den Israelis vertrieben. Danach gab es Israel noch immer und sogar ein wenig größer. Aber das arabische Palästina gab es nicht mehr. Bis 1967 besetzte Jordanien die Westbank und Ostjerusalem. In Jerusalem zerstörten die Jordanier 34 von 35 Synagogen und vertrieb die Juden. Ägypten übernahm den Gazastreifen.

Wieso kam es zu dem Überfall der sechs arabischen Armeen auf Israel am zweiten Tag des Bestehens des Staates? Obwohl die arabischen Nachbarstaaten keineswegs darauf scharf gewesen waren?

Amin al Husseini und Adolf Hitler
Der Führer empfing in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop den Grossmufti von Palästina, Sayid Amin al Husseini, zu einer herzlichen und für die Zukunft der arabischen Länder bedeutungsvollen Unterredung. 9.12.41 Quelle: Presse Hoffmann

Es lag wohl an Amin el-Husseini, dem Mufti von Jerusalem. Er war ein Judenhasser, der schon mit Hitler kooperiert hatte und eigentlich in Europa als Kriegsverbrecher verurteilt werden sollte.

Der Mufti genoß auf der arabischen Straße und bei den antisemitschen ägyptischen Moslembrüdern hohes Ansehen. Ihm und den Moslembrüdern gelang es, durch Drohungen und Morde, Ägypten und andere Staaten zum Krieg zu drängen.

Dr. Matthias Küntzel: „The Aftershock of the Nazi War against the Jews, 1947-1948: Could War in the Middle East Have Been Prevented?“

Kurzfassung auf Deutsch

 

Warum darf man das nicht in der Tagesschau sehen?

Gepostet am Aktualisiert am

Dass Israel den Medienkrieg gegen die Herrscher im arabischen Palästina verliert, können wir täglich im ÖRR verfolgen. In diesem Blog gab es schon einige Male Fotos von den Pallywood-Produktionen: den „schwer verletzten“ Jungen, der lachend von der Bahre hüpft, als die Kamera ausgeschaltet wird, die Meute der Presseleute, die auf Armlänge einen Steinwerfer im Halbkreis umstehen, der angeblich auf einer menschenleeren Straße Steine gegen Israelis wirft, der verzweifelte Vater, der sein angeblich von Israelis erschossenes Kind in die Höhe hällt (das zu diesem Zeitpunkt noch lebte!). Es war, wie sich herausstellte, von Arabern erschossen worden.

Jetzt hat Gerd Buurmann Videoclips zusammengestellt, die ich noch nie bei Dunja Hayali oder Claus Kleber oder in der Tagesschau sehen durfte. U. a. diesen:

 

Buurmann sagt deutlich, worum es Hamas usw. geht: Die Lust der Europäer auf Bilder von arabischen Kindern zu befriedigen, die von Juden getötet wurden.

Siehe auch: Kann es sein, dass ARD und ZDF einseitig sind?

Deutsche Medien Marktführer bei Israelkritik

Gepostet am Aktualisiert am

Ich bin immer von Neuem erstaunt, wie parteiisch der ÖRR über Israel informiert. Ich will mich nicht daran gewöhnen. Über kein anderes Land der Welt wird so voreingenommen „berichtet“.

Richard C. Schneider war der letzte ÖRR-Korrespondent, bei dem ich nicht jedes Mal überlegt habe, ob das stimmt, was er sagt.

Prof. Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin forscht seit vielen Jahren über Antisemitismus. Ein erstes Fazit ihrer noch nicht veröffentlichten neuesten Studie:

Kein anderes Land der Welt wird in deutschen Medien so oft und scharf kritisiert wie Israel.

Liegt das daran, dass die deutschen Korrespondent/-innen in Israel voreingenommen sind und ihre Heimatsender auf deren Material vertrauen oder sind es die Redakteur/-innen der Heimatsender, die ihnen sagen, was sie berichten sollen?

Unvergesslich sind für mich die Berichte von Markus Rosch über die Wasserversorgung auf der Westbank oder die Kanalisation in Gaza. Da konnte er Fleißpunkte sammeln.

Oder die ZDF-Journalistin Nicola Albrecht, die weiß, dass israelische Kinder zum Töten palästinensischer Araber aufgehetzt würden.

Dann ist da aber auch die subtile Wortwahl der Tagesschau. Da ist von „mutmasslich“ und „offenbar“ die Rede, wenn es um iranische Aggression gegen Israel geht. Selbst RT verzichtet auf distanzierende Adjektive und Adverbien, sondern redet Klartext.

Oder der präpotente Umgang des WDR mit der (Arte-)Antisemitismus-Doku. Die für die Doku verantwortliche Redakteurin fühlte sich veranlasst, den Sender zu verlassen.

Und nun auch Frau Glass, die ARD-Studio-Chefin in Tel Aviv. Sie fertigt eine im Großen und Ganzen sehenswerte Dokumentation für den ARD-Weltspiegel über das vielfältige Leben im heutigen Israel an: Eine Motorradfahrergruppe von Juden und christlichen Arabern. Der Chef ist Tätowierer und setzt eine siebenhundertjährige Familientradition fort. Ein Pädagoge bringt schwer erziehbaren Jugendlichen das Surfen bei, darunter zwei Araberinnen. Wie die arg orthodoxen Juden in Mea Shearim zu religionskonformen Lösungen zur Wahrung der Sabbatruhe gelangen: Der mit Luftdruck betriebene Rollstuhl (keine körperliche Arbeit am Sabbat) darf benutzt werden.

Aber dann auch wieder die üblichen Klischees deutscher Israel-Berichterstattung: Weil Trump den USA-Beitrag zur UNRWA nicht mehr zahlt, droht Hungersnot in Gaza auszubrechen. Erzählt ein UNRWA-Funktionär anschaulich.

Dass neben den EU- und UNO-Milliarden Israel täglich hunderte LKW mit Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und Baumaterialien, meist kostenlos, nach Gaza schickt, dafür reicht die Sendezeit nicht. Dass die arabischen Palästinenser seit Jahrzehnten die weltweit höchste Pro-Kopf-Unterstützung von UNO, EU und europäischen Staaten erhalten, dafür reicht die Zeit nicht. Wo sind die Milliarden geblieben? Aber wegen des bösen Trump bricht die Nahrungsmittelversorgung in Gaza zusammen. Dafür reicht die Zeit!

ard_susanneglass

Frau Glass gibt in einem weiteren Tweet zu, dass sie weiß, dass auf diese Drachen Hakenkreuze gemalt werden und damit Brandsätze auf israelische Felder geflogen werden. Sie will das „dann weiter beobachten. Natürlich kritisch.“

Warum filmt sie vermummte Jugendliche beim friedlichen Basteln und stellt nur dieses Foto auf ihren Twitter-Account? Der heißt übrigens @ARDSusanneGlass!

Fotos, die es bei @ARDSusanneGlass nicht zu sehen gab.