Palästina

Der achtzigste Jahrestag der Zweistaatenlösung

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Seit 80 Jahren wollen die Araber keine Zweistaatenlösung in Palästina. Sie wollen seit 80 Jahren die Eliminierung der Juden.

Auch Abbas, Kampfname Abu Mazen, hat zuletzt 2011, 2014 und 2016 bekräftigt, dass er niemals einen jüdischen Staat anerkennen werde.

Es lohnt sich, wie immer bei aktuellen Problemen, ein Blick in die Geschichte:

„Der achtzigste Jahrestag der Zweistaatenlösung“ von Rick Richman

 

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„Eyeless in Gaza“ wird garantiert nicht im deutschen TV laufen

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Der australische Filmemacher Robert Magid hat  einen Film gemacht, der deutlich zeigt , was die meisten Medien bis heute kaum thematisieren und vielleicht auch nicht wissen wollen: dass die Hamas, die nach dem israelischen Abzug im Jahr 2005 und den Kämpfen mit der Fatah zwei Jahre später die Macht im Gazastreifen ergriffen hat, ihre Raketen bevorzugt aus dicht besiedelten Wohngebieten auf Israel abfeuert. Dass sie Einrichtungen der Vereinten Nationen, Krankenhäuser, Schulen und Moscheen als Waffen- und Munitionsdepots missbraucht. Dass sie der Bevölkerung untersagt, ihre Häuser zu verlassen, wenn Israel den Bewohnern per Flugblatt einen Militärschlag ankündigt, der Stellungen der Gotteskrieger in Wohngebieten gilt.

In «Eyeless in Gaza» ist vieles zu sehen, was in Europa kaum oder gar nicht bekannt ist. Ein indisches Fernsehteam zeigt, wie Raketen der Hamas aus einem Wohngebiet abgeschossen werden. Ein Reporter berichtet, wie er nach einem Bericht über kriegerische Aktivitäten der Hamas ausgewiesen wurde. Ein anderer Berichterstatter erzählt, dass Raketen der Hamas im Gazastreifen niedergingen und dort Palästinenser töteten, woraufhin die Hamas die Spuren zu verwischen versuchte. Der Journalist verliess Gaza anschliessend aus Angst vor Repressalien. Matti Friedman, ein früherer Korrespondent der Nachrichtenagentur «Associated Press», legt dar, welcher Druck auf Reporter im Gazastreifen ausgeübt wird; er kritisiert aber auch, dass sich viele Medien freiwillig selbst zensieren und unterschlagen, dass das Bildmaterial zum grössten Teil von Palästinensern produziert wird, die nur das liefern, was der Hamas passt.

Der Trailer 

Der Film (gebührenpflichtig, auf vimeo)

(nach Audiatur online; dort unbedingt das Interview mit dem Filmemacher lesen!)

Das Palästina-Märchen

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Wir wissen in Deutschland seit ein paar Jahren, wie man Flüchtlinge empfängt. Es wird Willkommenskultur genannt. Man spricht von der Bereicherung durch die hereinströmenden Schutzsuchenden, von gut ausgebildeten Arbeitskräften, von der Belebung entlegener Gebiete durch Zuzug der Schutzsuchenden. Sie werden rundum versorgt, Unterkunft, Krankenbehandlung, Sprachkurse, Berufsausbildung. Kurzfristig erhalten sie Schulabschlüsse. Die, die nicht arbeiten, bekommen alles, was sie zum Leben brauchen, auch ohne, dass sie arbeiten gehen müssen. Es gibt Willkommensklassen in Schulen. Die Familien der allein geflüchteten Männer und Jugendlichen werden nachgeholt. Man streitet sich, ob man kriminell gewordene Schutzsuchende des Landes verweisen darf.

Die aufnehmenden Deutschen machen sich ganz klein, sie sprechen nicht mehr von Deutschland, von Nation, von deutscher Kultur und Geschichte. Man unterscheidet nur zwischen „denen, die schon länger hier sind“ und denen, die hier Schutz suchen. Wer von denen, die schon länger hier sind, von Nation und deutscher Leitkultur spricht, von Aufklärung und Humanismus als europäischen kulturellen Hochleistungen, gilt als rechtsradikal. Wenn Schutzsuchende vergewaltigen, springen ihnen Genderistinnen zur Seite, die sagen, das würden die Männer, die hier schon länger lebten, doch auch tun. Die Zugewanderten sind keine Freunde von Homosexualität, dennoch sympathisieren Verbände von Schwulen, die schon länger hier leben, mit den homophoben Herkunftsländern der Schutzsuchende. Die Kirchen praktizieren die Willkommenskultur besonders freudig. Sie vernachlässigen darüber sogar das Mitleiden mit ihren verfolgten Glaubensbrüdern in den Herkunftsländern der Schutzsuchenden.

Die Schutzsuchenden und die Willkommenskulturaktivisten sprechen zwar von Integration, meinen aber etwas anderes: Es gäbe multiple Kulturen und Ethnien. Die bisherige Dominanzkultur müsse auf die Schutzsuchenden zugehen, sich einordnen und bescheiden. Schon werden Quoten für Schutzsuchende und das Wahlrecht für alle gefordert. Um Schutzsuchende nicht zu kränken, werden ihre Speisevorschriften in öffentlichen Einrichtungen eingeführt und bei Kirchen, die zufällig auf Warenverpackungen abgebildet sind, die Kreuze wegretuschiert.

Gehen wir jetzt einmal mit diesem Bild einer vollkommenen Willkommenskultur in eine andere Weltgegend.

Nehmen wir einmal an, es hätte schon immer ein palästinensisches Volk gegeben. Nehmen wir weiter an, dieses Volk hätte seit biblischen Zeiten in einem Land namens Palästina gelebt, seine Kultur, seine Sprache, seine Literatur und Architektur gepflegt. Davon zeugten Museen, Baudenkmäler, literarische und musikalische Kunstwerke.

Die dortigen Zuwanderer behaupten, in diesem Gebiet hätten ihre Vorfahren seit Jahrtausenden gelebt. Städte, die heute von der UNO zum palästinensischen Weltkulturerbe gezählt würden, seien nie palästinensisch gewesen.

Die biblischen Geschichten aus Galiläa, die Festung Masada, der jüdische Tempel in Jerusalem, gehören aber, so sagen die Palästinenser und ihre Freunde in Europa ins Reich der Sagen. Seit Jahrtausenden würde das palästinensische Volk zwischen Syrien und Ägypten leben und sonst niemand.

Nehmen wir weiter an, ab dem Ende des 19. Jahrhunderts kommen Flüchtlinge in das friedliche, dicht besiedelte, blühende Land Palästina. Sie kommen vor allem aus Polen und aus Russland, wo sie gehasst, häufig auch erschlagen werden.

Verstärkt kommen sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie werden jetzt in allen mittel- und osteuropäischen Ländern schikaniert, ausgegrenzt und auch getötet. Am schlimmsten treiben es am Schluss die Deutschen, die Millionen ermorden.

Aber in Palästina gibt es keine Willkommenskultur! Obwohl dort die Zuwanderung wirklich für eine Bereicherung sorgt: Dort, wo die Zuwanderer siedeln, wird die Wüste grün, es entstehen fruchtbare Plantagen. In denen und in von den Zuwanderern gegründeten Betrieben finden auch viele, die schon länger in Palästina leben, Arbeit. Das dünn besiedelte Land belebt sich.

Aber ähnlich wie auch in Deutschland gibt es Palästinenser, die gar nicht glücklich darüber sind, dass ihnen Zuwanderer aufgezwungen wurden. Die fügen sich nicht in ihre Kultur, die Gläubige von Ungläubigen streng unterscheidet und Ungläubige als Dhimmis, als Menschen zweiter Klasse, behandelt.

Die Zuwanderer gründen deswegen einen eigenen Staat, obwohl das anfänglich keineswegs ihr Ziel war.

Jetzt schworen die, die angeblich schon länger in Palästina lebten, die Zuwanderer ins Meer zu werfen. Ihr Präsident erklärt unter dem Beifall des Europäischen Parlaments, dass die Zugewanderten die Brunnen der Einheimischen vergiften würden. Der deutsche Präsident verneigt sich vor dem Grab eines palästinensischen Führers, der Terrorakte gegen die Zugewanderten organisierte. Seine Untertanen eifern ihm nach. Sie erstechen Zugewanderte im Schlaf in ihren Häusern, fahren sie mit Autos über den Haufen, richten in Schulen der Zugewanderten Massaker an. Sie sprengen sich in Autobussen in die Luft, beschießen ihre Siedlungen.

Anstatt palästinensische Willkommenskultur einzufordern und von Dunkelpalästinensern und palästinensischem Pack zu reden, werfen Zeitungen und andere Medien in Europa und Amerika den Zugezogenen vor, sie wären Rassisten und Imperialisten. Der Terror, unter dem die Siedler leiden, hätte eine berechtigte Ursache, wäre nicht vergleichbar mit dem Terror, unter dem Europa leiden würde. Er sei selbst verschuldet.

Das mit dem ins Meer werfen klappte bisher nicht. Vielmehr bleiben die Zugewanderten in mehreren Kriegen siegreich. Selbst die Preisgabe eroberter Gebiete führt nicht zum Frieden. Im Gegenteil, das werden Operationsbasen für Terroristen. Ein erobertes Gebiet geben die Zuwanderer nur zum kleineren Teil zurück und nutzen den Rest selbst für Siedlungen. Das ginge nun gar nicht, sagen die, die angeblich schon länger dort lebten. Allerdings gehörte es zu keiner Zeit ihrem Volk oder gar ihrem Staat, den es bis heute nicht gibt. Abgesehen davon hatten die Zuwanderer die Palästinenser und die mit ihnen verbündeten Nachbarstaaten militärisch besiegt und der Nachbar, der vorher das umstrittene Gebiet besetzt hatte, hatte sich zurückgezogen. Er hatte früher nie erwogen, das Gebiet an Palästinenser  „zurück“zugeben.

Sehr weit hergeholt? Ich finde nicht.

Es geht noch weiter: Ähnlich wie die Araber ihre Kriege gegen Israel, hat Deutschland den Zweiten Weltkrieg verloren.

Was wäre, wenn die Deutschen (falls ich das Wort noch benutzen darf) sich, ähnlich wie die Palästinenser, nicht mit ihrer Niederlage abgefunden hätten, und seit Jahren Stettin beschießen würden?

Polen hat 1945 über 20% des Reichsgebietes besetzen dürfen, sogar Gebiete wie Stettin und das Ufer links der Oder, obwohl das im Potsdamer Vertrag gar nicht vorgesehen war. Aber das ist jetzt so und ich will daran nichts ändern. So ist das nun einmal, wenn man einen Krieg vom Zaun bricht und ihn dann auch noch verliert. Was mich aber stört, ist, dass für die Araber in Palästina andere Regeln gelten.

Link: „Mit dem Duden auf der Suche nach den Palästinensergebieten“ von Ulrich W. Sahm

Link: Das erfundene Volk“ von Y.K. Cherson

Antiisraelische Demagogen bei 3sat

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Profx Judith Butler darf in 3sat-Kulturzeit unwidersprochen ihre Hetze gegen Israel verbreiten. Und nicht nur das, der ganze Clip vom 18.8.17 ist geschmeidige BDS-Propaganda.

Weiße Vorherrschaft über Europa und staatlichen Rassismus gegenüber den armen Arabern erkennt die preisgekrönte Philosophin in Israel. Leider erfährt man von den Medienschaffenden nicht viel über den BDS, außer dass er unverständlicherweise zunehmend im Ausland verboten wird.

Frau Butler interessiert vor allem, ob man Israel nicht mehr kritisieren dürfe, ob das Antisemitismus ist, ob man BDS so einfach verbieten dürfe. Und dann dürfen die großen Namen („viele Prominente“ stünden hinter BDS) des Pop zum Israelboykott aufrufen. Ein riesiges organisiertes Sytem mache den Israelboykotteuren das Leben schwer, klagt Popgröße Roger Waters. Früher nannte man das jüdische Weltverschwörung. Die absagenden Araber geben ihre Statements ab. Die BDS-Kampagne hätte mächtige Gegner. Was ich demagogisch an 3Sat nenne: Bruchlos, von einem Bild zum andern, geht es vom weißen Rassismus der Juden zu den weißen Rassisten in Charlottesville über.

Sogar die Sprecherstimme ist glänzend gewählt, ein bisschen mitleidig, ein bisschen vorwurfsvoll, man wird doch wohl noch fragen dürfen.

Bei 3sat, ähnlich wie bei Arte und WDR, sind solche Sendungen mittlerweile deutscher Medienalltag.

Nachtrag 28.8.17: Mir galt „Kulturzeit“ auf 3sat bisher als seriöses Programm. Obwohl ich zugeben muss, dass ich es so gut wie nie gesehen habe. Vielleicht war es auch deswegen so. Denn gestern gerate ich zufällig in die Sendung. Das Buch eines venezolanischen Autors über den Commandante Chavez wird vorgestellt. Die seltsam verkürzte Berichterstattung hierzulande über Venezuela habe ich schon im Blog erwähnt. Der Moderatorin gelingt es im Interview des Autors, von Wirtschaftskrise zu reden, ohne den geringsten Hinweis darauf, warum dieses ölreichste Land der Erde vor die Hunde gegangen ist. Sie deutet allenfalls zart an, dass Chavez die Wirtschaft in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Darf man im öffentlichen TV nicht mehr von Verstaatlichung, Korruption und Sozialismus sprechen? Gleich zweimal wird aber erwähnt, dass die USA Wirtschaftssanktionen verhängt haben.

Kein Wunder, dass es den Venezolanern, mit Ausnahme der sozialistischen Kader, so schlecht geht: Die USA wieder einmal.

Passt ganz gut zur Notiz von  den antiisraelischen 3Sat-Demagogen: BDS stört Popkonzert einer israelischen Sängerin in Marokko.

„Als die Israelis noch da waren, ging es uns besser.“

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Ich komme vom Einkaufen, sitze im Auto und bin vom Donner gerührt. Meist höre ich Jazz-Radio. Wenn es dort Werbung gibt, schalte ich zu Deutschlandfunk (DLF) oder Antenne Brandenburg. Es ist irgendwo zwischen 9 und 10 Uhr. Im DLF gibt es einen Beitrag zu palästinensischen Flüchtlingen in Griechenland. Man kennt es : Die EU, die Griechen, die Bundesregierung, ihre Blockaden und Versäumnisse.

Dann traue ich meinen Ohren nicht:  Ein palästinensischer Schutzsuchender, wie man jetzt korrekt sagt, ist in Griechenland gestrandet und hofft auf den Nachzug seiner Familie. Er erzählt: „Als die Israelis noch in Gaza waren, ging es uns viel besser.“ Es gibt kaum Strom, nur schmutziges Wasser, kein Benzin. Die Hamas tue nichts dagegen. Er wurde bei der Machtübernahme der Hamas entlassen, seinen Job bekam ein Hamas-Mitglied. Er berichtet von der Überwachung durch die Islamisten, davon, dass die Hamas-Herrschenden von den Blockademaßnahmen der Ägypter und Israelis weniger getroffen würden als die einfachen Leute. Hunderte palästinensischer Araber, so heißt es, fliehen aus dem Gazastreifen.

Ich bin sprachlos. Seit wann wird so etwas im ö.-r. Rundfunk gesendet, gar im DLF? Das ist doch völlig unausgewogen. Gab es einen Faktencheck? Die Faktenchecker des Herrn Schönenborn sitzen doch in Köln gleich nebenan. Wurde ein Hamas-Vertreter um eine Stellungnahme gebeten? Oder hat man der Hamas ein Fax geschickt, damit sie widersprechen konnte?

Der Hör-Clip

Ahnungsloses Außenministerium

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Herr Schulz, jetzt SPD-Vorsitzender, hält Abbasens Rede über jüdische Brunnenvergifter für inspirierend, Herr Steinmeier (SPD) verneigt sich am Grab Arafats und legt einen Kranz nieder, Herr Gabriel (SPD) bezeichnet den Antisemiten Abbas als seinen Freund. Und die damalige Pressefrau des Auswärtigen Amtes, Sawchan Chebli (SPD), bestätigte, dass dem Amt keine Erkenntnisse darüber vorlägen, dass die Millionen, die die Regierung jährlich überweist, an die Angehörigen der Mörder von Israelis weitergeleitet werden. Die erhalten lebenslang Versorgungsbezüge von der Palästinensischen Autonomiebehörde von bis zu 3.000 € monatlich. Auch wenn man nicht hochrechnet, wie viele arabische Terroristen bejubelte „Märtyrer“ wurden oder im Gefängnis sitzen und wie groß deren Verwandtschaft ist, ahnt man, dass das nicht aus der Portokasse bezahlt werden kann. Aber Hamas und PLO erhalten Milliarden aus Europa, früher auch USA (Obama!), aus Iran und den Golfstaaten sowie von den europäischen NGOs, wie Pax Christi, Misereor und Brot für die Welt.

Immerhin hätte Großzügigkeit gegenüber den palästinensischen Arabern eine Tradition in Deutschland. Die Flugzeugentführer/-innen und Attentäter/-innen der 70er Jahre hat die Bundesregierung so schnell wie möglich abgeschoben, anstatt sie die volle Härte des Gesetzes, wie das heute so schön heißt, spüren zu lassen.

Was passiert eigentlich mit dem Geld? Ökonomische Fortschritte machen die arabischen Palästinenser ja nicht. Sichtbar ist, dass die Milliarden aus dem Ausland bei der Bevölkerung nicht ankommen, die Oberschicht dagegen teure Villen am Strand von Gaza besitzt, dicke Autos fährt und gerne im Fünfsternehotel in Gaza tagt.

Irgendwo las ich, dass die lebenslange Versorgung der Sippen der Terroristen vom Auswärtigen Amt als Sozialleistung bezeichnet wird. Google liefert aber keinen Hinweis auf deutsche Regierungsstellen als Quelle.

Überrascht hat mich ein Beitrag des rbb in „Kontraste“, der den Opferkult der Araber und die Millionen für Opferrenten problematisiert.

Ist das ein Zeichen für eine größere Ausgewogenheit im ö.-r. TV? Noch hat man den widerlichen Umgang des WDR mit der Antisemitismusdokumentation von Joachim Schröder in Erinnerung. Der „Faktencheck“ des Herrn Schönenborn bestand u. a. darin, dass er sich von Pax Christi per Fax die Auskunft holte, sie hätten nie Gelder an Terroristen gezahlt. Damit war für ihn klar, dass der Film einseitig pro-israelisch ist. In dem wurde den NGOs genau dies vorgeworfen. Mein Kommentar, in dem ich auf diesen merkwürdigen Faktencheck hinwies, wurde vom WDR nicht freigeschaltet.

Gehört der WDR nicht einem Rechercheverbund an, der wöchentlich mit Investigationserfolgen aufwartet?

Nachtrag 27.7.17: Neben den „staatsmännischen“ Gesten der SPD-Spitze gibt es in den Niederungen der Partei auch offene antiisraelische Hetze. Hier ein ehemaliger Pressesprecher und jetziger Referatsleiter im NRW-Wirtschaftsministerium.

Die Wandlung von Terror in ein Menschenrecht

 

Hebron: palästinensisches Weltkulturerbe?

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Die Unesco inszeniert gerade eine Geschichtslegende: Juden kamen erst in der Neuzeit in das Heimatland des palästinensischen Volkes. (Das Volk, das es nie gab, ist die nächste Legende.)

Hebron, das gefährdete palästinensische Weltkulturerbe, ist ein weiterer Coup der Araber zur Delegitimierung Israels. Begleitet wird die Inszenierung vom Wohlwollen  deutscher Print- und TV-Medien. Israelis kommen da vor allem als Siedler vor, als Besatzer, die in der Abwehr harmloser Raketen über die Stränge schlagen und sofort zurückschießen, wenn ein Araber Juden absticht.

Zur Erinnerung: das Hebron-Protokoll

Der archäologische Dschihad gegen die Juden

Auszug: „Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak bot 2001 Arafat ein Friedensabkommen an: einen arabisch-palästinensischen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt zu gründen. Arafat machte nicht einmal einen Gegenvorschlag. Der damalige amerikanische Vermittler Dennis Ross erinnert sich: `Tatsächlich hat er selbst während der 15 Tage dauernden Konferenz keine einzige Idee vorgebracht. … Die einzige neue Idee, die er in Camp David vorgebracht hat, war, dass der Tempel nicht in Jerusalem gestanden habe, sondern in Nablus.´“

Sind die Siedler an allem schuld?

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Die Besessenheit mit der in Deutschland Kritik an Israel geübt wird, wird nicht nur in den araberfreundlichen Sendungen der ö.-r. Korrespondenten von ARD und ZDF deutlich. Die beliebteste Zielgruppe der hässlichen Juden sind die Siedler. Sie sind es, die den armen, unschuldigen, palästinensischen Arabern das meiste Leid zufügen.

Es gibt unbestritten Hardcore-Siedler, religiöse Fanatiker, denen, lebten sie hierzulande die Antifa die Autos anzünden würde, und die Zeit würde Hausbesuche empfehlen. Das ist gegenüber AfD-Politikern in Deutschland Praxis.

Aber ein wenig mehr Ausgewogenheit und Sachlichkeit würde z. B. dem Auswärtigen Amt und seinem Chef gut anstehen. Das AA schreibt auf seiner Webseite: „Israel versteht sich als demokratischer Staat.“ Wie viel Bosheit darin steckt, merkt man, wenn man statt Israel z.B. die Schweiz oder die Niederlande einsetzte.

Die Hamas überlässt der Bundesregierung den Bau von Kläranlagen und Abwassersystemen in Gaza. Anders als bei den israelischen Siedlungen, lässt man hier offen, vom Versagen der Hamas-Verwaltung zu sprechen.

In dem verlinkten Text setzt sich Nikoline Hansen mit der deutschen Fokussierung auf die israelischen Siedlungen als Haupthindernis einer Zweistaatenlösung auseinander.

Wie unrealistisch eine Zweistaatenlösung ist, weil von den palästinensischen Arabern nicht gewollt, steht u.a. hier.

Gibt es ein palästinensisches Volk?

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Ich bin auf der Suche nach Literatur zum palästinensischen Volk.

Das Volks-Narrativ ist in aller Munde. Seit 3.000 Jahren wäre Palästina palästinensisch. So wird das im WDR-Schul- und Kinderfernsehen erzählt (den Link suche ich noch). Der Israel-Resident der ARD spricht von Christen und Arabern, die in Jerusalem wohnen und von jüdischen Siedlern. Die UNO, in der demokratisch verfasste Staaten in der Minderheit sind, stellt Hebron als arabisches Weltkulturerbe unter Denkmalschutz. (Wahrscheinlich beschließen sie demnächst, dass Adolf Hitler unter falschem Namen in Braunau lebt.)

Ich krame in meinen Erinnerungen an die Bibel und das Römische Imperium. Immer kommen da Juden in Palästina vor. Aber scheinbar ist das bloß eine Legende. Aktuell ist dagegen:

Die Juden wären, abgesehen von frühen Eindringlingen ab Ende des 19. Jahrhunderts, erst 1947/48 eingewandert und nähmen dem palästinensischen Volk das Land weg.

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