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Palästina

GroKo will Dämonisierung Israels nicht beenden

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Israel gilt als  Störenfried, die Politik von Hamas und PLO dagegen wird beschönigt. Manfred Gerstenberg formuliert Alternativen zu den rituellen und gestanzten Sätzen zur deutschen Nahostpolitik und benennt das, was nicht gesagt wird.

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Hamas und Abbas sehnen sich nach Frieden. Trump verhindert ihn

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So sieht das die Nahost-Expertin der Süddeutschen Zeitung, Alexandra Föderl-Schmid.

Thomas Eppinger zeigt auf mena-watch, was die SZ-Journalistin unterschlägt.

Jetzt hoffen die Israelfeinde in den deutschen Qualitätsmedien darauf, dass die EU der Hamas und der PLO die Millionen überweisen, die sie von den USA nicht mehr kriegen. Damit die Prämien für die Terroristenfamilien weiter gezahlt werden können, neue Rakete und Schnellboot gekauft werden und mehr Tunnel gebaut werden können. Krankenhäuser braucht Gaza nicht. Die Hamas-Bonzen und ihre Familien lassen sich in Israel behandeln. Und Dr. Abbas bekommt wohl seinen lang ersehnten Privatjet. Frau Mogherini setzt sich dafür ein, dass die EU die ausbleibenden Millionen der USA übernimmt.

mogherini_abbas

Auch Malte Lehming im linken Berliner Tagesspiegel meint, die EU solle die Zahlungen der USA unbedingt übernehmen.

Das Foto ist hoffentlich kein Fake. Mogherinis Twitterteam hat ein Foto der Begegnung veröffentlicht, auf dem ein wenig mehr Distanz herrscht. Aber sie auch darauf sind sie sich deutlich näher als Nethanjahu oder Trump und die Hohe Repräsentantin der EU für Äußeres. Für einen muslimischen Mann muss die Nähe auf dem obigen Foto unangenehm sein.

Auf ihrem Twitter-Account ist bei gefühlt 98% Tweets ein Foto, auf dem sie Hände schüttelt, eine Rede hält oder für Selfis bereit steht. Wer sich früher über das Neue Deutschland mokierte, weil in jeder Ausgabe fünf Fotos von Generalsekretär Honecker zu sehen waren, erlebt hier eine fast hundertprozentige Planerfüllung. 

Von Frau Mogherini existieren zahlreiche Fotos, die sie im Iran verschleiert zeigen. Auf ihrer Twitterseite gibt es kein einziges!

Federica Mogherini_EU_Islam

Die Liste der reichsten Terrororganisationen: An der Spitze: Hisbollah und Hamas.

Abbas ist bereit für Friedensverhandlungen?

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Dr. Mahmoud Abbas, Kampfname Abu Mazen, Antisemit und Holocaustleugner, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Präsident des Staats Palästina, Vorsitzender der Fatah, Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsorganisation, ist sich sicher, dass das EU-Parlament ihm wieder stehend applaudieren, Martin Schulz wieder eine inspirierende Rede gehört haben will und die UNO die xte Anti-Israel-Resolution mit deutscher Zustimmung verabschieden wird:

Er strickte jüngst an der Pallywood-Geschichtslegende weiter: Israel wäre ein koloniales Projekt. Die Juden hätten doch sogar während des Holocausts (Es hat ihn also doch gegeben!) nicht aus Europa weg gewollt. Die Geschichte vom Heiligen Land wäre reine Erfindung. Er wäre bereit für Friedensverhandlungen, für Zweistaatenlösung, für alles, was Frieden bringt.

Auch das ist wieder Geschichtsfälschung. Abgesehen davon, dass arabische Staaten Israel militärisch bekämpft haben und die Vernichtung Israels bis heute im Programm arabisch-palästinensischer Organisationen und Politiker/-innen steht, lässt sich eine mindestens 70jährige Verweigerung von Verhandlungen mit  Israel aufzeigen. Den Rest des Beitrags lesen »

Wer zählt palästinensisch-arabische Flüchtlinge?

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Das Problem der arabischen Flüchtlinge in Paläsina wurde im Blog schon mehrfach erwähnt. 1948 waren es ca. 700.000. (Wobei jetzt außer Acht gelassen wird, wie viele 1948 auf Anraten der arabischen Armeen sich bis zum vermeintlichen Endsieg aus der Schusslinie bringen sollten und wie viele von den Israelis vertrieben wurden.) Von ihnen leben noch ca. 30-50.000.

Nun zählt Abbas 6 Millionen Flüchtlinge, die UNRWA 5 Millionen, im Libanon fehlen 120.000 Flüchtlinge und keiner weiß, wo sie sind, in Jerusalem werden sie doppelt gezählt: als Bewohner der Westbank und als Einwohner Israels.

Eins aber funktioniert seit 70 Jahren: die UNRWA erhält Milliarden Dollar, hat immer ein Defizit und kann die Ausgaben nicht lückenlos nachweisen.

Link

Das neue Schul-Curriculum der arabischen Palästinenser

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Seit 2000 wurde im Gebiet der Palästinensischen Administration nach einem eigenen, mit den Osloer Vereinbarungen abgestimmten Lehrplan unterrichtet. Vorher gab es ägyptische und jordanische Lehrplänen. Jetzt gibt es neue. Sie sind, so eine Studie der Hebräischen Universität in Jerusalem, noch judenfeindlicher als die früheren.

Israel werde dämonisiert, Märtyrer und Aufständische würden glorifiziert. Das neue Curriculum bereite die Schüler auf den nächsten Krieg gegen Israel vor. Auch die Naturwissenschaften werden in die Kriegsvorbereitung einbezogen: Rund um Schleudern und Steinewerfen werden Aufgaben zur Schwerkraft gestellt. Neu ist, dass Religion im islamistischen Sinn propagiert wird. Christen werden als dhimmies geduldet. Die neu erfundene palästinensische Nation wird nicht überbetont, es ist Platz für transnationale Identitäten: Pan-Arabismus, Groß-Syrien, Osmanen.

via Gatestone-Institut

Markus Lanz und die schlimmen Juden

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ARD-Informationspolitik

Das ZDF, in der Zuschauerpräferenz vor der ARD liegend, will sich auch bei der Verurteilung Israels als dem Hauptübel des Nahen Ostens nicht von der ARD die Butter vom Brot nehmen lassen.

Markus Lanz lässt nicht nur Judenhasser zu Wort kommen, sondern unterschlägt Informationen, die zur Urteilsbildung wichtig wären. Sein Bericht über die Missetaten der Juden auf der Westbank ist voller Sympathie für die, die Israel auslöschen wollen.

Gerd Buurmann und Ulrich W. Sahm schreibent über Lanzens unsägliche Reportage.

Sahms sarkastisches Fazit: „Herr Lanz hat eine wunderbar angenehme Stimme. Wenn er sich jetzt auch noch an die Fakten halten würde, könnte aus dem Mann ein echter Reporter werden.“

Für den Grimmepreis wird´s reichen.

Dass beim ZDF die Falschdarstellung Israels und die Verleumdung von Juden kein Einzelfall ist, zeigt die ungeheuerliche Falschnachricht aus 2016, jüdischen Kindern werde die Ermordung von Palästinensern nahegelegt.

 

Neue Bilder von Pallywood-Inszenierungen

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Schade, dass man das bei Moma, Panorama und Arte nie zu sehen bekommt:

pallywood
Kriegsberichterstatterin zünftig mit Gasmaske
pally6
Fotograf von vorn

Den Rest des Beitrags lesen »

Ist der Papst zum Islam konvertiert?

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Dass ihm die muslimischen Flüchtlinge mehr am Herzen liegen als die aus Nahost vertriebenen oder in Nahost ermordeten Christen, haben wir schon mehrfach von Papst Franziskus gehört. Da denkt er sogar ökumenisch. Die evangelischen Bischöfe sorgen sich auch mehr um muslimische Schutzsuchende als um in Irak, Palästina oder Ägypten bedrohte Christen.

Jetzt setzt der Bischof von Rom dem ganzen die Krone auf: Maria und Josef waren Flüchtlinge! Er folgt damit dem Narrativ der palästinensischen UN-Behörde UNRWA.

Da habe ich mein Leben lang die falsche Weihnachtsgeschichte gehört. Darin sind sie nach Bethlehem, um sich dort, in dem Ort, aus dem sie stammten, auf Weisung der römischen Besatzungsmacht, zählen zu lassen. Da das auch andere taten, waren die Hotels überfüllt…

Heute würden sie aus Bethlehem als frühe illegale jüdische Siedler nicht mehr lebend heraus kommen.

Siehe auch: Katholische Ex-Muslime schreiben an den Papst

Michael Klonovski: „Apropos, ihr Brüder und Narren in Christo: Wäre es nicht langsam Zeit, einen Gegenpapst auszurufen, der den Ketzer auf dem Hl. Stuhl exkommuniziert?“

Nachtrag: 100 registrierte Überfälle auf Christen gab es 2017 in Deutschland, darunter Mord, Körperverletzung und Brandstiftung. Dazu gehören auch 14 „christenfeindliche Straftaten“ unter Schutzsuchenden. (Quelle: Bundeskriminalamt)

50 Jahre Terror: eine Erfolgsgeschichte

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Arafat

1968 begann Jassir Arafat auch Flugzeuge als Waffe im Kampf um ein judenfreies Palästina einzusetzen. Ein weiterer terroristischer Höhepunkt war der Anschlag auf jüdische Olympiateilnehmer/-innen in München 1972. Dann kamen Arafats Selbstmordattentäter

Obwohl seit fast 30 Jahren der arabischen Administration in West-Palästina Korruption vorgeworfen wird, erhalten PLO und die 1987 gegründete Hamas Milliarden von EU und  UNO. Die UNO, fest in der Hand arabischer Staaten, verabschiedet am laufenden Band antiisraelische Resolutionen. Konflikte im Rest der Welt werden im Verhältnis 30 : 1 beachtet. Die EU-Organe und die meisten europäischen Staaten, darunter die Bundesrepublik, folgen dieser Linie.

Die tagelangen israelfeindlichen Demonstrationen palästinensischer Araber in Europa werden mehr oder weniger hingenommen. In Berlin vermeidet man offiziell, von einem islamistischen Anschlag auf dem Breitscheidplatz zu sprechen, Anschlag reicht.

Im Fernsehen und in den Schulbüchern des palästinensischen Autonomiegeietes wird der Terror verherrlicht. Araber in Gaza und auf der Westbank tanzen begeistert in den Straßen, wenn wieder einmal einem jüdischen Kind die Kehle durchgeschnitten wurde. Straßen werden nach Killer/-innen benannt. Mahmut Abbas, der Freund unseres Außenministers Gabriel, murmelt gelegentlich für das englischsprachige Publikum etwas von einem abscheulichen Mord. Auf Arabisch hat er das noch nie getan. Ein Publizist des US-amerikanischen Cato-Instituts fragt: „Was ist das für eine Gesellschaft, die die Ermordung von drei schlafenden Kindern gutheißt?“

Anstatt die Araber unmissverständlich aufzufordern, mit dem Terror aufzuhören, beschäftigen sich die deutschen Qualitätsmedien vorzugsweise mit der israelischen Reaktion auf den Raketenbeschuss, mit dem israelischen Boykott Gazas, mit dem israelischen Siedlungsbau, mit dem israelischen Anspruch auf Jerusalem. Palästinenser kommen nur als Opfer vor.

Die arabische Strategie geht auf: Verhandeln mit Israel ist unnötig.

Das Ziel, so kann man es nachlesen und nahezu täglich hören, ist die Vernichtung Israels. Die arabischen Politstrategen und Spin-Doktoren haben es erreicht, Israel zu delegitimieren: Sie erfunden ein Jahrtausende altes palästinensisches Volk, zurzeit erfinden sie das arabische Jerusalem. Medien übernehmen das unreflektiert. Die Propagandaabteilung in Ramallah verbreitet ihre Filmchen von Schauspielerinnen und Kindern, die unendlich leidensfähige israelische Soldaten mit Tritten und Schlägen provozieren. Die Presse wird rechtzeitig zu diesen Inszenierungen eingeladen.

Dass die korrupten Funktionäre und Häuptlinge von Hamas und PLO sich bereichern und unfähig sind, ihre Gebiete wirtschaftlich zu entwickeln, liest man weniger. Aber der Plan funktioniert. Die Zahl der Flüchtlinge wächst mit jeder Geburt. Für die Flüchtlinge sorgt die UNO. Die Familien von Terrorattentätern erhalten Einkommen, die das Durchschnittseinkommen bis zum Dreifachen übersteigen.

Politik und Medien in Europa trauen sich nicht, Hamas und PLO zu sagen, sie sollen endlich mit ihrem weltweiten Terror aufhören, mit dem seit zwanzig Jahren stattfindenden Raketenbeschuss Israels, mit den Endlösungsdrohungen gegenüber den Juden. Sie stürzen sich auf Trump und plappern jetzt das verlogene Narrativ vom arabischen Jerusalem nach. Unser Bundespräsident legt am Grab des korrupten Terroristen Arafat einen Kranz nieder, der Außenminister Gabriel nennt den Antisemiten Abbas seinen Freund und trifft sich lieber mit israelfeindlichen Fanatikern als mit Netanjahu.

Siehe auch „80 Jahre Zweistaatenlösung“!

 

Weltspitze in sozialer Ungleichheit: die arabischen Palästinensergebiete

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Während hierzulande jeden Monat neue Ungleichheitsstatistiken von der Armutsindustrie veröffentlicht und in den Nachrichtensendungen kommentarlos verlesen werden, bleiben die wirklich krassen Unterschiede in der Welt unerwähnt. Das sind die Staaten im Nahen Osten! An der Spitze stehen die Palästinensergebiete; sie sind weltweit führend in sozialer Ungleichheit.

Und ausgerechnet denen gilt das Mitgefühl der deutschen Gutmenschen. Fast nie, vor allem nicht in den Berichten der Mainstreammedien, wird der Reichtum der nahöstlichen Oberschichten thematisiert. (Nicht gemeint sind die mittelöstlichen Golfstaaten!) Nur in der Antisemitismusdoku von Hafner/Shapira wurden einmal die Prachtvillen mit Pool und Fitnessstudio der Herrscher in Gaza gezeigt. Der Film wurde von den Unbelangbaren bei Arte und WDR erbittert bekämpft.

Die Zahlen stehen im neuesten Bericht zur weltweiten Ungleichheit, den Thomas Piketty und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichten. (Hoffen wir, dass Pikettys Daten belastbar sind. Das ist nicht immer der Fall.). Alexander Wendt schreibt in seinem Blog Publico darüber. Daraus habe ich die Zahlen entnommen:

„In Europa kassieren die obersten zehn Prozent der Gesellschaft 37 Prozent aller Einkommen. Im Nahen Osten fließen 61 Prozent aller Einkommen in die Taschen des obersten Zehntels.“

Der sagenhafte Reichtum der islamistischen Oberschicht in Palästina erklärt sich aus den Zuwendungen der reichen Golfstaaten, den Spenden der islamischen Umma, den Milliarden von EU, UNO und den USA. (Obama hatte noch einmal draufgelegt.) Das Geld kommt nicht bei den Bedürftigen an, sondern bleibt bei den Funktionären von Hamas und Fatah hängen. Schon Arafat war Milliardär, seine in Paris lebende Ehefrau Millionärin. (Allerdings war er schon vorher gut verdienender Bauunternehmer in den Golfstaaten.) Dazu kommt noch das Geld, das die Hoheit über den Schmuggel nach Gaza bringt. Die Hamas enteignet rigoros Geschäfte und Grundstücke. Auch von Geldwäsche für al Quaida und IS ist die Rede.

Die Reichen entbehren in Gaza und auf der Westbank nichts, was es in USA und Europa zu kaufen gibt. Zu den Reichen gehört auch Ismail Haniyeh, bisher Premierminister von Gaza. Er zählt zu den 600 Millionären in Gaza, es gibt allerdings auch Milliardäre im arabischen Palästina. Die Zahl stand in der als glaubwürdig geltenden arabischen, in London erscheinenden Zeitung Asharq al Awsat.

Das Narrativ vom Apartheidstaat Israel als der Ursache allen Übels in Nahost, von der Pallywood-Industrie und Helfershelfern wie Sigmar Gabriel und der EU verbreitet, erfüllt seinen Zweck: Abzulenken von dem obszönen Reichtum der arabischen Oberschicht in Palästina. Wenn die Armen in Gaza und im ganzen Nahen Osten erkennen würden, dass sie ihre Unterdrücker und Ausbeuter selbst gewählt haben, würde mehr und anderes brennen als israelische Fahnen.

Und so berichtet die führende deutsche Qualitätszeitung, die Süddeutsche Zeitung:

SZ

Die taz, notorisch israelkritisch, hatte schon 2009 einen israelhassenden kommunistischen Juden Shir Hever aufgetrieben, der wissen wollte, dass Israel nach den USA das Land mit der größten Ungleichheit wäre.

Einer der wenigen kritischen Kommentare zum taz-Artikel:

„Ist ja schön von der taz, daß sie immer wieder Israelis und Juden zu Wort kommen läßt, die in Opposition zur offizielen israelischen Palästinenser-Politik stehen (gibt es eigentlich noch einen, der in der taz noch nicht veröffentlicht wurde?), aber mich wundert, warum ausgerechnet die taz palästinensische Oppositionelle ignoriert, die sich gegen die offizielle palästinensische Israel-Politik wenden und fordern, den Juden die selben Menschenrechte (nämlich nicht in die Luft gebombt zu werden, nicht mit Kassam-Raketen terrorisiert zu werden, nicht von der vollständigen Auslöschung bedroht zu werden) wie den Palästinensern zuzugestehen…“

Update 26.12.17: Ein Google-Suchlauf („soziale Ungleicheit Palästina“) zeigt bei den ersten 50 Treffern keinen Hinweis auf die aktuelle Piketty-Studie bzw darauf, dass das arabische Palästina an der Spitze sozialer Ungleichheit steht. Der linksextremen taz (s. o.) und den rechtsextremen Deutschen Wirtschaftsnachrichten gelingt es sogar, Israel einen Spitzenplatz an Ungleichheit zuzuweisen.