Todesurteile in den DDR-Geheimdiensten

Zwischen 160 und 200 Todesurteile wurden in der DDR zwischen 1949 und 1987 vollstreckt. Obwohl sie im Strafgesetzbuch vorgesehen war, behandelte die SED Todesurteile als Staatsgeheimnis. Die Todesursache wurde auf den Totenscheinen gefälscht. Da auch innerhalb der Geheimdienste die Hinrichtungen verschwiegen wurden, verzichtete man allerdings auf den Abschreckungseffekt. Hingerichtet wurden auch 24 Geheimdienstmitarbeiter.  Für sie … Todesurteile in den DDR-Geheimdiensten weiterlesen

Das MfS in Nordhausen

In einem neu erschienenen Buch wird die Arbeit einer Kreisdienststelle der Staatssicherheit dargestellt. Der Landkreis Nordhausen/Thüringen grenzte an den Staat des Klassenfeindes, die "faschistoide" BRD. Nordhausen besaß mehrere Industriekombinate. Viel Arbeit also für das MfS. Dokumentiert ist auch ein Fall des O.i.B.E, des Offiziers im besonderen Einsatz, Lothar Eichentopf. Er zersetzte eine Familie. Psychoterror gegen … Das MfS in Nordhausen weiterlesen

Die Stasi-Giesskanne

Diese beiden Objekte fand ich im Berliner Spionagemuseum: Eine Gießkanne, wie sie 1982 bei der Beerdigung von Robert Havemann eingesetzt wurde, um unauffällig Teilnehmer zu fotografieren. Der "Überwachungs-Trabi": In der Seitentür waren Infrarotstrahler eingebaut, die durch die Lackierung der Wagentür blitzen konnten, für Menschen unsichtbar. (Im Museum ohne Türlackierung!) Der für das menschliche Auge nicht … Die Stasi-Giesskanne weiterlesen

Das Buch der DDR-Opfer

Dr. Hubertus Knabe, Leiter der Gedenkstätte "Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen" und unerbittlicher Gegner der Weichzeichnung von SED und DDR, will eine Datenbank erstellen, in der alle Opfer der SED namentlich erfasst sind. Man kann ihm nur die Daumen drücken und viel Erfolg wünschen. Es wird eine schwierige Sache werden. Nicht nur, weil das Interesse an der Aufarbeitung … Das Buch der DDR-Opfer weiterlesen