Medien

ÖR und Presseverlage wollen gemeinsame Plattform bilden

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Was schon bei der „Recherche“ funktioniert, soll vertieft werden. Zeitungsverlage und öffentlich-rechtlicher Rundfunk (ÖR) sollen eine gemeinsame Plattform bilden, finanziert aus der „Demokratieabgabe“, den Zwangsgebühren.

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Der Spiegel und der Matsch

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Ich habe zuletzt zu mehreren Texten aus dem Spiegel-Archiv verlinkt, insbesondere zur rubrik „einestages“. Dort werden zumeist kleinere Begebenheiten und Erlebnisse erzählt, die Einblick in den DDR-Alltag geben.

Das heißt nicht, dass ich den Spiegel, den ich über 50 Jahre regelmäßig gelesen hatte, wieder lesen würde. Um Gottes Willen, nein!

Dass das Blatt zu Recht einen Auflagenschwund erlebt, beweist das Stück auf Spiegel Online v. 24.8.18, das ein Doktor der Philosophie veröffentlichen durfte. (9 Jahre Studium und Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin: Dr. Johannes Thumfart, Der Matsch in den Institutionen, SPON 24.8.18

Der Philosoph ist besorgt, weil der Öffentliche Dienst Reaktionäre anziehen oder hervorbringen würde. Seine Besorgnis rührt vom Fall des LKA-Bediensteten, der in Dresden bei Pegida mitlief und dem ein ÖR-Kamerateam auf die Pelle rückte.

Dazu ein Kommentar bei Tichys Einblick:

Als Historiker sollte man manche Druckwerke als Dokumente aufbewahren. Eines wird dieser Artikel der Nachwelt idealtypisch vermitteln: den Zusammenbruch jedweder Form nachvollziehbarer Rationalität im 2.Jahrzehnt des 21.Jahrhunderts in Deutschland. Hier ist die Generation „irgendwas mit Medien“ zum Zuge gekommen und pflegt journalistisches Borderline. Um beim Psychologischen zu bleiben: irgendwie atmet das Elaborat den Geist der Panik vor dem erwarteten Absturz. Seien wir darum optimistisch – vielleicht ist der Spiegel bald nur noch Objekt für Historiker. (Von einem, der mit dem Spiegel aufgewachsen ist.)

 

Eine Nachbemerkung zum Dresdner Vorkommnis, das Wellen bis zur Bundeskanzlerin schlägt: Als in Cottbus der rbb-Journalist Olaf Sundermeyer und andere einen britischen Kameramann am Drehen hinderten, krähte kein Hahn danach. Nun ja, der Mann ist Rechtspopulist.

Wie immer lohnt ein Blick in die NZZ.

Gibt es abhängige Tageszeitungen und unsoziale Medien?

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Es ist ja nicht allein so, dass man den Informationen der Qualitätsmedien nicht mehr vorbehaltlos trauen kann. Auch die Sprache leidet.

Aus dem Zettelkasten von Erik Lommatzsch

Ich könnte ergänzen: Warum erhalten nur rechte Parteien das Attribut populistisch?

Warum sind Kritiker „erneuerbarer“ Energien oder des menschengemachten Klimawandels „umstritten“, aber nicht Armutsstudien der Sopzialindustrie und Zahlen der Kriminalitätsstatistik.

Warum gibt es nur noch „Schutzsuchende“, aber keine Flüchtlinge mehr?

Wer steckt hinter der palästinensischen Gewalt?

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Prof. Efraim Karsh ist Leiter des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, emeritierter Professor für Middle East and Mediterranean Studies am King‘s College in London und Herausgeber des The Middle East Quarterly. Er wirft einen nüchternen Blick auf die Gewalturheber im arabischen Palästina. Er kommt dabei zu einem anderen Ergebnis als dem, das uns in den Narrativen europäischer NGOs und Journalisten nahe gelegt wird.

Die fanatischen Aktivisten, die Hamas-Funktionäre, die Planer der Flugzeugentführungen, Intifadas und Selbstmordattentate stammen aus gebildeten und wohlhabenden arabischen Familien: Arafat, Habbash, Osama bin Laden, Scheich Ahmed Yassin, Hamas-Anführer Ismail Haniyeh, sein aus Kuwait stammender Militärchef Khaled Mashaal.

Die Hälfte der Selbstmord-Attentäter der ersten 5 Jahre der Al-Aksa-Intifada hatten Hochschulreife bzw. Hochschulstudium. Nur 13% der Selbstmordattentäter von Hamas und Islamischem Dschihad in der Zeit von 1980 bis 2003 stammten aus armen Verhältnissen. Dagegen gelten 32% der arabischen Bevölkerung Palästinas (außerhalb Israels) als arm. Mehr als die Hälfte der Selbstmordattentäter hatte – im Vergleich zu 15 % der allgemeinen Bevölkerung – einen höheren Bildungsabschluss.

80 % der einfachen Leute waren gegen Terroranschläge auf israelische Zivilisten. Bei Universitätsabsolventen betrug dieser Prozentsatz hingegen lediglich 55 % bzw. 65 %. ebenfalls 80% der weniger Gebildeten waren für einen Friedensprozess mit Israel.

Andere Indikatoren zeigen, ebenfalls, dass nicht die sozioökonomische Verelendung Ursache des Strebens nach Vernichtung Israels sind. Der Lebensstandard und das Pro-Kopf-Einkommen lag viele Jahrzehnte höher als in manchen arabischen Staaten. Davon zeugt noch heute die längere Lebenserwartung und der Anteil übergewichtiger Kinder.

Allerdings ist der Lebensstandard in Gaza, seit dort die Hamas-Terroristen herrschen, sehr viel niedriger als zur Zeit der israelischen Besetzung. Das sehen auch die Gaza-Einwohner so.

Erst dann, wenn die Bevölkerung ihre Machthaber entmachtet, die Gewalt aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben entfernt und die Vorzüge einer friedlichen Koexistenz mit Israel erkennt, wird der Gazastreifen einer besseren Zukunft entgegen sehen.

nach: Die ökonomische Misere ist nicht der Grund für die palästinensische Gewalt

Was wäre es schön, wenn die Informationsvermittler in unseren Qualitätsmedien nicht nur Fotos von friedlichen, Drachen bauenden Jugendlichen zeigten, das „Freiluftgefängnis Gaza“ beweinten und von Volksfesten der arabischen Zivilgesellschaft am Grenzzaun fabulierten. Etwas mehr Realitätssinn und weniger Aktivismus könnte vielleicht sogar den Rückgang der Auflagen stoppen.

rbb-Inforadio: Haltung statt Information

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Man ist es gewohnt, dass die ARD-Sender vorzugsweise über schlimme Rechtspopulisten und strebsame Schutzsuchende berichten. Ein Höhepunkt war zuletzt ein „Interview“ im rbb-Inforadio mit einer Dame des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“. rbb-Haltungsjournalist Jakob Bauer hielt der Frau das Mikrofon hin und die schwadronierte vom Tyrannenmord und lobte die Gewaltbereitschaft von PETA und Greenpeace.

Kritsch befragt werden bei der ARD österreichische Bundeskanzler und israelische Botschafter, aber keine Linksextremisten.

Auf AchGut

Siehe u. a. auch hier im Blog!

Gender Pay Gap: 2,3%

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Die regelmäßig in den Nachrichtensendungen vermeldeten 23 oder 21% werden leider von den hauseigenen Faktenfindern nicht erklärt. Welche Faktoren unberücksichtigt bleiben steht hier.

Noch kürzer: Es gibt mehr männliche Chefärzte und mehr weibliche Krankenpfleger. In der Tagesschau bekäme das die Meldung: Männer verdienen im Gesundheitswesen mehr als Frauen. Und jetzt das Wetter…

Die Welt durchsucht die Literaturszene nach rechten Autoren

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An der Hatz gegen alles, was sie für rechts halten beteiligt, sich die grüne Heinrich-Böll-Stiftung mit einer Adressensammlung von Genderismuskritikern. (Die ist bekanntlich, wie nicht zuletzt die Bundeszentrale für pol. Bildung verbreitete, rechts.)

Die linke Amadeu-Antonio-Stiftung ist, mit Millionen € der Bundesregierung im Rücken, aktiv, um die Bedrohung des Landes durch den neuen Faschismus zu stoppen und die vermeintlichen Täter mit Namen und Adresse zu nennen.

Jetzt durchleuchtet die Zeitung Die Welt die Literaturszene und entlarvt zehn rechte Schriftsteller: „In Deutschland gibt es wieder Rechtsintellektuelle, die mit großem Selbstbewusstsein öffentlich auftreten. Welcher Schriftsteller hat eigentlich was gesagt? Welche Positionen gehen gar nicht?“ (gebührenpflichtiger Text)

Was passiert als nächstes?

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Man kommt mit dem Kopfschütteln nicht mehr nach.

Die Kulturschaffenden vom Stadttheater Cottbus spielen als Widerstandshandlung gegen die Proteste gegen zu viele Schutzsuchende in ihrer Stadt sogleich Brechts Arturo Ui.

Buchautor Uwe Tellkamp spricht von Gesinnungskorridor und Gesinnungsdiktatur, von Regierungslinie und Jubelorgien der Mainstreampresse über die Zuwanderung. Er ist der Meinung, 95% der Schutzsuchenden seien Wirtschaftsflüchtlinge.* Der Suhrkamp-Verlag distanziert sich sofort von seinem Autor Tellkamp. Man könnte als unbedarfter Leser ja zu der Auffassung kommen, er gäbe die Meinung des Suhrkamp-Verlages wieder.

Die FAZ tritt nach: Tellkamp führt den Fall Sarrazin an. Der Mann sei Opfer einer Hetzkampagne. Dem hält FAZ-Schreiber Stefan Locke entgegen: Sarrazin hätte viel Geld mit seinen Büchern verdient und außerdem sei er bis heute ein freier Mann. Bei Locke hätte ich durch seine Sachsen-Berichte eigentlich gewarnt sein sollen.

Update 17.3.18: Herr Locke hat seine Ablehnung der Tellkampschen Zustandsbeschreibung zu einem  Kommentar auf Seite 1 der FAZ ausgebaut. Er findet es infam, wenn Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und des Kampfes gegen AfD und Rechtspopulismus von Meinungsdiktatur der „Qualitätsmedien“ reden und sich selbst als Opfer dieser Diktatur bezeichneten. Er sieht die „Tumulte auf der Frankfurter Buchmesse“ als Ausdruck von Meinungsfreiheit. Schlimm findet er, wenn Rechtspopulisten das Gebaren von Börsenverein, linken Verlagen, dem Suhrkamp-Verlag im Falle Tellkamps und die einhellige Verurteilung Tellkamps von taz bis FAZ an den Ostblock erinnert. Locke hat die FAZ endgültig ins grünlinke Lager überführt.

Die früher einmal liberale Wochenzeitung Die Zeit warnt vor dem Gebrauch des Wortes Heimat.

Die Antifa, die linke SA, verhindert unter den Augen der Polizei in Hamburg mehrmals Demonstrationen gegen die Bundeskanzlerin und schlägt, ebenfalls in Anwesenheit der Polizei, Menschenzusammen, die an der Demo teilnehmen wollen.

Kleinigkeiten, wie immer weiter ausufernde Koalitionsverträge, Abstimmungen von Parteimitgliedern über das Stimmverhalten ihrer Bundestagsabgeordneten und neuerdings die Koordination der SPD-Minister durch den SPD-Vizekanzler seien nur am Rande erwähnt.

Was passiert als nächstes?

 

* Zahlen von Wikipedia: Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 202.834 Asylanträge gestellt.[95] Es wurden 128.911 Entscheidungen getroffen. 1,8 % der Anträge führten zu einer Anerkennung nach Artikel 16a GG als Asylberechtigte. Weitere 24,1 % wurden als Flüchtlinge nach § 3 Abs. 1 AsylG anerkannt, weitere 4 % erhielten subsidiären Schutz nach § 4 Abs. 1, bei weiteren 1,6 % wurde ein Abschiebungsverbot festgestellt. Im weitesten Sinne „erfolgreich“ endeten somit 31,5 % der Asylanträge (sog. „Gesamtschutzquote“). 33,4 % der Anträge wurden nach Sachprüfung abgelehnt.[96][97] Abzüglich der formellen Erledigungen, ergibt sich nach Berechnungen von Hilfsorganisationen eine bereinigte Gesamtschutzquote von 48,5 %. Werden erfolgreiche Klagen gegen Behördenentscheidungen mit einbezogen, wurden demnach mehr als die Hälfte der Antragsteller 2014 als schutzberechtigt anerkannt.

Auch wenn angeblich die Hälfte der Flüchtlinge hierzulande einen Schutzstatus, u. a. politisches Asyl, erhalten, hat Tellkamp nicht automatisch Unrecht. Es ist z. B. unklar, wie viele der Antragsteller wirklich aus Syrien stammen, warum nicht zuerst Frauen und Kinder aus Kriegsgebieten fliehen, sondern junge Männer, warum anerkannte Flüchtlinge ihre Heimat (wenn der Begriff erlaubt ist) hin und wieder besuchen, obwohl sie angeblich wg. div. Verfolgungsgründe hier Schutz suchen. Warum „verlieren“ Schutzsuchende ihre Ausweise, aber nie ihr Handy?

Trump und die Medien

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Nicht dass ich Trump-Fan wäre. Aber wenn ich das Dauerfeuer der ÖR- und Zeitungs-Schaffenden gegen ihn sehe, werde ich misstrauisch.

Inzwischen weiß man auch, dass Vorgänger Obama keineswegs die Lichtgestalt ist, als die er gesehen wird. Er hat die US-amerikanischen Millionenzahlungen an PLO und Hamas noch einmal erhöht, ohne jegliche Auflagen. Er hat seine Umweltbehörde zur Klimaschützer-Zentrale ausgebaut und im Nahen Osten ein schwaches Bild abgegeben.

Bevor ich etwas zu Gunsten Trumps sage, habe ich mir angewöhnt, etwas schlechtes über ihn zu bemerken. Denn ich gelte, wenn ich etwas Gutes über den US-Präsidenten sage, noch viel mehr, wenn es um die AfD geht, sofort als Rechter, dem dann auch schon mal Auschwitz – „Wehret den Anfängen!“ – entgegengehalten wird.

Das erinnert mich an meine erste Zeit in einem Lehrerkollegium in den 80er Jahren. Damals machte eine maoistische Sekte von sich reden, der Kommunistische Bund Westdeutschland, KBW. Eine ansonsten ganz nette Kollegin war 150prozentige KBWlerin. Wenn sie einmal etwas durchaus Akzeptables in der Gesamtkonferenz geäußert hatte und man dazu Stellung nehmen wollte, war es ratsam, als Vorbemerkung den KBW grundsätzlich abzulehnen, wenn man das Wort behalten wollte.

Die Geschichte ging noch weiter: Der Schulleiter, ein Gewerkschafter und SPD-Politiker, verfolgte die Kollegin unerbittlich und schaffte es, dass sie aus dem Schuldienst entlassen wurde. Sie hatte im Unterricht von Simbabwe gesprochen, als der Staat noch Rhodesien hieß, und vor dem Schulgelände Flugblätter an Schüler verteilt. Als sie dann einen Job als Sekretärin gefunden hatte, rief er bei der Firma an…

Was Trump angeht, finde ich jetzt auf der Seite des Deutschen Arbeitgeber Verbandes aufschlussreiche Anmerkungen eines deutschen, zurzeit in den USA lebenden Politikwissenschaftlers. Er erwähnt im Konflikt zwischen Trump und den linksliberalen US-Medien, allen voran CNN, einiges, das so in Deutschland nicht zu lesen ist.

Antifaschistische Erziehung in ARD-Kindersendungen

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Nicht nur die erwachsenen Gebührenzahler werden von den ÖR-Medien politisch korrekt informiert und unterhalten (Tatort!). Wichtig für die Unbelangbaren in den TV-Anstalten sind die Kinder:

ndr-indoktrination

 

BR-Indoktrination

via philosophia perennis und jouwatch

Siehe auch: Bundeszentrale f. pol. Bildung