Medien

Wer steckt hinter der palästinensischen Gewalt?

Gepostet am Aktualisiert am

Prof. Efraim Karsh ist Leiter des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, emeritierter Professor für Middle East and Mediterranean Studies am King‘s College in London und Herausgeber des The Middle East Quarterly. Er wirft einen nüchternen Blick auf die Gewalturheber im arabischen Palästina. Er kommt dabei zu einem anderen Ergebnis als dem, das uns in den Narrativen europäischer NGOs und Journalisten nahe gelegt wird.

Die fanatischen Aktivisten, die Hamas-Funktionäre, die Planer der Flugzeugentführungen, Intifadas und Selbstmordattentate stammen aus gebildeten und wohlhabenden arabischen Familien: Arafat, Habbash, Osama bin Laden, Scheich Ahmed Yassin, Hamas-Anführer Ismail Haniyeh, sein aus Kuwait stammender Militärchef Khaled Mashaal.

Die Hälfte der Selbstmord-Attentäter der ersten 5 Jahre der Al-Aksa-Intifada hatten Hochschulreife bzw. Hochschulstudium. Nur 13% der Selbstmordattentäter von Hamas und Islamischem Dschihad in der Zeit von 1980 bis 2003 stammten aus armen Verhältnissen. Dagegen gelten 32% der arabischen Bevölkerung Palästinas (außerhalb Israels) als arm. Mehr als die Hälfte der Selbstmordattentäter hatte – im Vergleich zu 15 % der allgemeinen Bevölkerung – einen höheren Bildungsabschluss.

80 % der einfachen Leute waren gegen Terroranschläge auf israelische Zivilisten. Bei Universitätsabsolventen betrug dieser Prozentsatz hingegen lediglich 55 % bzw. 65 %. ebenfalls 80% der weniger Gebildeten waren für einen Friedensprozess mit Israel.

Andere Indikatoren zeigen, ebenfalls, dass nicht die sozioökonomische Verelendung Ursache des Strebens nach Vernichtung Israels sind. Der Lebensstandard und das Pro-Kopf-Einkommen lag viele Jahrzehnte höher als in manchen arabischen Staaten. Davon zeugt noch heute die längere Lebenserwartung und der Anteil übergewichtiger Kinder.

Allerdings ist der Lebensstandard in Gaza, seit dort die Hamas-Terroristen herrschen, sehr viel niedriger als zur Zeit der israelischen Besetzung. Das sehen auch die Gaza-Einwohner so.

Erst dann, wenn die Bevölkerung ihre Machthaber entmachtet, die Gewalt aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben entfernt und die Vorzüge einer friedlichen Koexistenz mit Israel erkennt, wird der Gazastreifen einer besseren Zukunft entgegen sehen.

nach: Die ökonomische Misere ist nicht der Grund für die palästinensische Gewalt

Was wäre es schön, wenn die Informationsvermittler in unseren Qualitätsmedien nicht nur Fotos von friedlichen, Drachen bauenden Jugendlichen zeigten, das „Freiluftgefängnis Gaza“ beweinten und von Volksfesten der arabischen Zivilgesellschaft am Grenzzaun fabulierten. Etwas mehr Realitätssinn und weniger Aktivismus könnte vielleicht sogar den Rückgang der Auflagen stoppen.

Advertisements

rbb-Inforadio: Haltung statt Information

Gepostet am Aktualisiert am

Man ist es gewohnt, dass die ARD-Sender vorzugsweise über schlimme Rechtspopulisten und strebsame Schutzsuchende berichten. Ein Höhepunkt war zuletzt ein „Interview“ im rbb-Inforadio mit einer Dame des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“. rbb-Haltungsjournalist Jakob Bauer hielt der Frau das Mikrofon hin und die schwadronierte vom Tyrannenmord und lobte die Gewaltbereitschaft von PETA und Greenpeace.

Kritsch befragt werden bei der ARD österreichische Bundeskanzler und israelische Botschafter, aber keine Linksextremisten.

Auf AchGut

Siehe u. a. auch hier im Blog!

Gender Pay Gap: 2,3%

Gepostet am

Die regelmäßig in den Nachrichtensendungen vermeldeten 23 oder 21% werden leider von den hauseigenen Faktenfindern nicht erklärt. Welche Faktoren unberücksichtigt bleiben steht hier.

Noch kürzer: Es gibt mehr männliche Chefärzte und mehr weibliche Krankenpfleger. In der Tagesschau bekäme das die Meldung: Männer verdienen im Gesundheitswesen mehr als Frauen. Und jetzt das Wetter…

Die Welt durchsucht die Literaturszene nach rechten Autoren

Gepostet am Aktualisiert am

An der Hatz gegen alles, was sie für rechts halten beteiligt, sich die grüne Heinrich-Böll-Stiftung mit einer Adressensammlung von Genderismuskritikern. (Die ist bekanntlich, wie nicht zuletzt die Bundeszentrale für pol. Bildung verbreitete, rechts.)

Die linke Amadeu-Antonio-Stiftung ist, mit Millionen € der Bundesregierung im Rücken, aktiv, um die Bedrohung des Landes durch den neuen Faschismus zu stoppen und die vermeintlichen Täter mit Namen und Adresse zu nennen.

Jetzt durchleuchtet die Zeitung Die Welt die Literaturszene und entlarvt zehn rechte Schriftsteller: „In Deutschland gibt es wieder Rechtsintellektuelle, die mit großem Selbstbewusstsein öffentlich auftreten. Welcher Schriftsteller hat eigentlich was gesagt? Welche Positionen gehen gar nicht?“ (gebührenpflichtiger Text)

Was passiert als nächstes?

Gepostet am Aktualisiert am

Man kommt mit dem Kopfschütteln nicht mehr nach.

Die Kulturschaffenden vom Stadttheater Cottbus spielen als Widerstandshandlung gegen die Proteste gegen zu viele Schutzsuchende in ihrer Stadt sogleich Brechts Arturo Ui.

Buchautor Uwe Tellkamp spricht von Gesinnungskorridor und Gesinnungsdiktatur, von Regierungslinie und Jubelorgien der Mainstreampresse über die Zuwanderung. Er ist der Meinung, 95% der Schutzsuchenden seien Wirtschaftsflüchtlinge.* Der Suhrkamp-Verlag distanziert sich sofort von seinem Autor Tellkamp. Man könnte als unbedarfter Leser ja zu der Auffassung kommen, er gäbe die Meinung des Suhrkamp-Verlages wieder.

Die FAZ tritt nach: Tellkamp führt den Fall Sarrazin an. Der Mann sei Opfer einer Hetzkampagne. Dem hält FAZ-Schreiber Stefan Locke entgegen: Sarrazin hätte viel Geld mit seinen Büchern verdient und außerdem sei er bis heute ein freier Mann. Bei Locke hätte ich durch seine Sachsen-Berichte eigentlich gewarnt sein sollen.

Update 17.3.18: Herr Locke hat seine Ablehnung der Tellkampschen Zustandsbeschreibung zu einem  Kommentar auf Seite 1 der FAZ ausgebaut. Er findet es infam, wenn Kritiker der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und des Kampfes gegen AfD und Rechtspopulismus von Meinungsdiktatur der „Qualitätsmedien“ reden und sich selbst als Opfer dieser Diktatur bezeichneten. Er sieht die „Tumulte auf der Frankfurter Buchmesse“ als Ausdruck von Meinungsfreiheit. Schlimm findet er, wenn Rechtspopulisten das Gebaren von Börsenverein, linken Verlagen, dem Suhrkamp-Verlag im Falle Tellkamps und die einhellige Verurteilung Tellkamps von taz bis FAZ an den Ostblock erinnert. Locke hat die FAZ endgültig ins grünlinke Lager überführt.

Die früher einmal liberale Wochenzeitung Die Zeit warnt vor dem Gebrauch des Wortes Heimat.

Die Antifa, die linke SA, verhindert unter den Augen der Polizei in Hamburg mehrmals Demonstrationen gegen die Bundeskanzlerin und schlägt, ebenfalls in Anwesenheit der Polizei, Menschenzusammen, die an der Demo teilnehmen wollen.

Kleinigkeiten, wie immer weiter ausufernde Koalitionsverträge, Abstimmungen von Parteimitgliedern über das Stimmverhalten ihrer Bundestagsabgeordneten und neuerdings die Koordination der SPD-Minister durch den SPD-Vizekanzler seien nur am Rande erwähnt.

Was passiert als nächstes?

 

* Zahlen von Wikipedia: Im Jahr 2014 wurden in Deutschland 202.834 Asylanträge gestellt.[95] Es wurden 128.911 Entscheidungen getroffen. 1,8 % der Anträge führten zu einer Anerkennung nach Artikel 16a GG als Asylberechtigte. Weitere 24,1 % wurden als Flüchtlinge nach § 3 Abs. 1 AsylG anerkannt, weitere 4 % erhielten subsidiären Schutz nach § 4 Abs. 1, bei weiteren 1,6 % wurde ein Abschiebungsverbot festgestellt. Im weitesten Sinne „erfolgreich“ endeten somit 31,5 % der Asylanträge (sog. „Gesamtschutzquote“). 33,4 % der Anträge wurden nach Sachprüfung abgelehnt.[96][97] Abzüglich der formellen Erledigungen, ergibt sich nach Berechnungen von Hilfsorganisationen eine bereinigte Gesamtschutzquote von 48,5 %. Werden erfolgreiche Klagen gegen Behördenentscheidungen mit einbezogen, wurden demnach mehr als die Hälfte der Antragsteller 2014 als schutzberechtigt anerkannt.

Auch wenn angeblich die Hälfte der Flüchtlinge hierzulande einen Schutzstatus, u. a. politisches Asyl, erhalten, hat Tellkamp nicht automatisch Unrecht. Es ist z. B. unklar, wie viele der Antragsteller wirklich aus Syrien stammen, warum nicht zuerst Frauen und Kinder aus Kriegsgebieten fliehen, sondern junge Männer, warum anerkannte Flüchtlinge ihre Heimat (wenn der Begriff erlaubt ist) hin und wieder besuchen, obwohl sie angeblich wg. div. Verfolgungsgründe hier Schutz suchen. Warum „verlieren“ Schutzsuchende ihre Ausweise, aber nie ihr Handy?

Trump und die Medien

Gepostet am

Nicht dass ich Trump-Fan wäre. Aber wenn ich das Dauerfeuer der ÖR- und Zeitungs-Schaffenden gegen ihn sehe, werde ich misstrauisch.

Inzwischen weiß man auch, dass Vorgänger Obama keineswegs die Lichtgestalt ist, als die er gesehen wird. Er hat die US-amerikanischen Millionenzahlungen an PLO und Hamas noch einmal erhöht, ohne jegliche Auflagen. Er hat seine Umweltbehörde zur Klimaschützer-Zentrale ausgebaut und im Nahen Osten ein schwaches Bild abgegeben.

Bevor ich etwas zu Gunsten Trumps sage, habe ich mir angewöhnt, etwas schlechtes über ihn zu bemerken. Denn ich gelte, wenn ich etwas Gutes über den US-Präsidenten sage, noch viel mehr, wenn es um die AfD geht, sofort als Rechter, dem dann auch schon mal Auschwitz – „Wehret den Anfängen!“ – entgegengehalten wird.

Das erinnert mich an meine erste Zeit in einem Lehrerkollegium in den 80er Jahren. Damals machte eine maoistische Sekte von sich reden, der Kommunistische Bund Westdeutschland, KBW. Eine ansonsten ganz nette Kollegin war 150prozentige KBWlerin. Wenn sie einmal etwas durchaus Akzeptables in der Gesamtkonferenz geäußert hatte und man dazu Stellung nehmen wollte, war es ratsam, als Vorbemerkung den KBW grundsätzlich abzulehnen, wenn man das Wort behalten wollte.

Die Geschichte ging noch weiter: Der Schulleiter, ein Gewerkschafter und SPD-Politiker, verfolgte die Kollegin unerbittlich und schaffte es, dass sie aus dem Schuldienst entlassen wurde. Sie hatte im Unterricht von Simbabwe gesprochen, als der Staat noch Rhodesien hieß, und vor dem Schulgelände Flugblätter an Schüler verteilt. Als sie dann einen Job als Sekretärin gefunden hatte, rief er bei der Firma an…

Was Trump angeht, finde ich jetzt auf der Seite des Deutschen Arbeitgeber Verbandes aufschlussreiche Anmerkungen eines deutschen, zurzeit in den USA lebenden Politikwissenschaftlers. Er erwähnt im Konflikt zwischen Trump und den linksliberalen US-Medien, allen voran CNN, einiges, das so in Deutschland nicht zu lesen ist.

Antifaschistische Erziehung in ARD-Kindersendungen

Gepostet am Aktualisiert am

Nicht nur die erwachsenen Gebührenzahler werden von den ÖR-Medien politisch korrekt informiert und unterhalten (Tatort!). Wichtig für die Unbelangbaren in den TV-Anstalten sind die Kinder:

ndr-indoktrination

 

BR-Indoktrination

via philosophia perennis und jouwatch

Siehe auch: Bundeszentrale f. pol. Bildung

Enttäuschung bei den Medien: Wenige Araber protestieren in Jerusalem

Gepostet am Aktualisiert am

Mehr Kameraleute als Aktivisten, berichtet ein Journalist.

Die Hotels in Jerusalem sind voll wegen des Medienrummels. In Eurabia, in Berlin und Göteborg, ist der Protest gegen die erneute „Deligimation“ der arabischen Palästinenser  (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) zur Enttäuschung der extra nach Israel gereisten „Kriegsberichterstatter/-innen“ sehr viel stärker. vielleicht haben sie jetzt Zeit, um das Nachtleben von Tel Aviv zu genießen.

Jerusalem-protest
Foto von Joe Dyke, AFP-Korrespondent

Aus Ramallah berichtet Björn Stritzel (Bild) via Twitter, dass die Autofahrer genervt waren wegen einer Demonstration, aber sonst der übliche Shopping-Trubel herrschte.

Was sonst noch passiert: In Syrien bombardierten russische und syrische Flugzeuge Häuser. Aus Gaza werden Raketen nach Israel geschossen, alle bis auf eine werden abgefangen. Diese landet in einem Kindergarten. Hamas-Führer Hanyieh bekräftigt wieder einmal: Israel gibt es nicht. Dann könne es auch keine Hauptstadt geben. In Berlin wird seit Tagen gegen Israel demonstriert, werden Flaggen verbrannt und antisemitische Hassparolen gerufen.

Dazu schweigen die Qualitätsmedien und die grünlinke politische Elite mehr oder weniger. Während in der Tagesschau gestern in einem schnell gesprochenen Schlusssatz bemerkt wurde, dass die Proteste in Nahost abgeflaut sind, fehlte ein Hinweis auf seit drei Tagen in Berlin und anderen deutschen Städten stattfindende antisemitische Demos mit 1.000 Teilnehmer*/Innen, die US-Fahnen verbrennen und „Tod den Juden“ schreien. Ist halt nicht gegen die AfD zu verwenden.

Unterdessen zeigt sich, dass die Reaktion in der arabischen Welt schnell verebbt. Und das obwohl der palästinensische Rote Halbmond in seinen Krankentransporten Steinewerfer und Flaggenverbrenner zu den mit Journalisten verabredeten Orten fährt.

Einer der wenigen Journalisten, die Klartext reden, ist Julian Reichelt von Bild.

Update 12.12.17: Dagegen tobt sich der arabische Mob in europäischen Städten aus. Gleichzeitig lehnt die EU, schon länger antiisraelisch, eine Unterstützung Israels in der Jerusalem-Frage ab. Groß-Britannien überwies gerade wieder frische Millionen an die Palästinenser, als ein arabischer Terrorist einen Israeli erstach.

Die deutsche Politik erklärt pflichtschuldigst, dass das , was da auf den Straßen in deutschen Städten passiere, nicht geduldet werde, und wendet sich im nächsten Satz wieder Trump und Jerusalem zu. Man hat in Berlin schon 2014 antijüdische Ausschreitungen in Kauf genommen. Und da man inzwischen weiß, dass das Abbrennen von Flaggen keine Straftat ist, greift die Polizei nicht ein. Ein gutmeinender Polizeipsychologe empfiehlt, den schutzsuchenden Arabern in Kursen zu vermitteln, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz hätte.

Die Protektion der Palästinenser geht ja weiter: Eine arabische Airline darf sich weigern, von deutschem Boden aus einen jüdischen Passagier zu befördern, weil das in ihrem Herkunftsland so Sitte sei. Ein deutscher Richter hält das für rechtens. Ein Politologieprofessor darf in der ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen behaupten, religiöse Toleranz hätte es auch im jordanisch annektierten Teil von Jerusalem schon gegeben. Das Gegenteil war der Fall, aber weder die unbedarfte Journalistin noch ein Schlussredakteur korrigieren das. Ein anderer FAZ-Schreiber schwingt eine noch größere Keule.

Der deutsche Außenminister Gabriel vertritt nach Erdogan und den iranischen Mullahs die kritischste Position gegenüber Israel: Er lud einen iranischen Religionsführer zu einer Tagung in Berlin ein, der Israels Vernichtung predigt. Er nennt Israel einen Apartheidstaat, wissend, dass es israelische Araber gibt und die Palästinenser einen Staat ohne Juden wollen. Er relativiert den Holocaust, in dem er behauptet, die SPD hätte unter den Nazis genauso gelitten wie die europäischen Juden. Er vergleicht israelische Maßnahmen gegen das Land verleumdende NGOs wie B´Tselem und BDS mit den Maßnahmen in Russland und der Türkei.

Kann man es israelischen Zeitungen verdenken, dass sie daran erinnern, dass Sigmar Gabriel selbst seinen Vater als einen bis zum letzten Atemzug überzeugten Nazi genannt habe?

(Der Gabriel-Abschnitt vor allem nach Jerusalem Post)

Journalisten der Bild-Zeitung retten in diesen Tagen die Ehre des deutschen Journalismus.

Ziehen die Medien Selbstverwirklicher an?

Gepostet am

Die Leserin Anna Guarini hat am 23.3.17 auf AchGut zu einem Text einen Kommentar geschrieben, der auch für sich allein stehen könnte:

„Ich habe keine Angst vor Robotern. Schon eher vor “phantasievollen” Journalisten. Solchen, die aus einem längeren, differenzierten Trump-Interview eine Schlagzeile basteln wie “Trump hält Nato für überflüssig”. “Gauland beleidigt Boateng.” Oder ähnliches. Wenn man wissen will, was ich meine, muss man nur seine tägliche Zeitung aufschlagen. Unsere Journalisten sind viel zu phantasievoll. Wären sie etwas mehr voller Ratio und voller journalistischer Kompetenz, wäre das Zeitunglesen heute viel weniger mühsam. Denn es würde uns der Aufgabe entheben, die “Nachrichten” anhand anderer Quellen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Nun ja, Ex-DDR-Bürger sind das ja gewöhnt.

Die spannende Frage ist, wie konnte der Journalismus in Deutschland so verkommen? Sind wir einem grossen Märchen aufgesessen? Ist 1989 nicht etwa die DDR, sondern die BRD untergegangen? Ich glaube, es ist eine Zeitgeistfrage. Heute will sich jeder selbst verwirklichen – Dienstleistung ist out. Und deshalb ziehen Medien kleine, eitle, von sich überzeugt Selbstverwirklicher an, die man leider (so ihr Selbstbild) nicht an die politischen Machthebel lässt. Also machen sie eben Politik über die Medien. Indem sie den Leser nicht informieren, sondern belehren. Das Problem, dass sie in den meisten Fällen dazu nicht das Wissen haben, ist keines. Denn Faktenwissen ist elitär, also undemokratisch. Möglicherweise sogar faschistoid. Gesinnungsethik ist doch viel wichtiger. Motto: Und wenn ich auch ein Trottel bin – ein besserer Mensch als der Leser bin ich allemal.“

Der Kommentar galt dem Text „Roboterjournalismus? Brauchen wir nicht, haben wir schon“ von Wolfgang Röhl.

Wie Muslime in Paris auftreten

Gepostet am Aktualisiert am

Es ist billig, davon zu reden, dass der Islam zu Deutschland gehöre, ohne auf die Konsequenzen aufmerksam zu machen:

Zur freien Religionsausübung gehört für Muslime anscheinend das öffentliche Beten. Mir begegnete das vor Jahren schon auf einem Autobahnparkplatz. Da breitete ein junger Muslim seinen Gebetsteppich auf dem schmalen Bürgersteig neben einer an einem Tisch rastenden Familie aus. Die stellten sofort ihr Radio aus, da er böse guckte. Wer von vom  Parkplatz zum Rasthaus wollte, musste an der Stelle, an der der Muslim seinen Hintern in die Höhe streckte, auf die Fahrbahn ausweichen.

In Paris hat das öffentliche Beten von Muslimen solche Ausmaße angenommen, dass Bürger jetzt dagegen protestierten, französische Fahnen schwenkend. Sofort gab es Tumult und Beschimpfungen durch die Islamanhänger. An anderer Stelle in Paris wurde ein öffentlicher Gottesdienst abgehalten und dabei zum Töten von Ungläubigen aufgerufen.

Man stelle sich das in Deutschland vor: Die Bundestagsvizepräsidentin würde das Recht auf ungestörte Religionsausübung betonen. Noch Außenminister Gabriel würde vom Pack reden, das gegen unsere islamischen Mitbürger*Innen hetze, Cem Özdemir würde vor einer Wiederkehr von Auschwitz warnen, die Jungen Grünen würden ein Verbot der Herstellung von Deutschlandfahnen fordern und die Antifa würde sich den Imamen als Security beim öffentlichen Freitagsgebet und dem öffentlichen Schlachten von Tieren beim Opferfest zur Verfügung stellen und einen Hausbesuch beim AfD-MdB Albrecht Glaser machen, begleitet von Anja Reschke und einem Kamerateam des NDR.

via philosophia perennis; Ruptly gehört zum russischen RT-Netzwerk. Russland lässt sich die Islamisierung Westeuropas nicht entgehen. Der WDR-Korrespondent war wohl gerade in Gaza, um die israelische Übergriffe zu dokumentieren.

Ich erinnere mich nicht, jemals in der Tagesschau etwas davon gesehen zu haben, was auf Youtube zahlreich dokumentiert wird.

In Deutschland geht es gesitteter zu: Man diskutiert über Baurecht (einer Moschee). Und wer nicht über Baurecht reden will, sondern über Islam, dem wird das Wort entzogen:

 

Auch was inzwischen, aus Anlass des Gedenkens an den islamistischen Massenmord 2014 im Pariser Bataclan und anderen Orten zu hören ist. Vor einem Jahr enthüllte ein Untersuchungsbericht der französischen Nationalversammlung, was die Polizei im Bataclan nach den Exekutionen im 1. Stock fand: Es soll Enthauptungen, Folterungen, Verstümmelung von Sexualorganen gegeben haben. Fox News, New York Post und oe24.at haben berichtet. Hundertprozentige Belege gibt es allerdings nicht.