Medien

Das Ende der digitalen Kostenlos-Kultur naht

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Bei der FAZ ist es immerhin noch ein spannendes Suchspiel: Manches steht auf der Homepage, ist aber nicht über Google zu finden, manchmal ist es umgekehrt. Oder es gibt verschlungene, überraschende andere Suchwege, auf denen man fündig wird. Wobei ich nicht ausschließen kann, dass derjenige, der den Artikel auf seiner Seite öffentlich macht, dafür gezahlt hat. faz.net bietet mir als registriertem FAZ-Abonnenten keinen erkennbaren Mehrwert.

Die Bezahlschranken nehmen zu. Handelsblatt und Die Welt/N24 verlangen Geld. Cicero ebenso, dann aber wird der Artikel plötzlich freigegeben. Bei taz und Tichys Einblick konnte man schummeln und sagen, man zahlt schon. Auf die taz kann ich verzichten, auf Bild auch, Tichy tut schon weh. Die Printausgabe von Tichys Einblick kaufe ich seit langem gelegentlich.

Manche Medien erlauben einen oder zwei Artikel und halten dann die Hand auf. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Fast alle Blogs bitten mittlerweile um einen Obulus.

Ich will mich nicht beschweren. Es war immer klar, dass die Vielfalt qualitätvoller, kostenloser Informations- und Meinungsmedien nicht ewig dauern kann. Die Suche nach geeigneten Bezahlsystemen hält ja schon eine Weile an. Da liegt für mich das Problem.

Ich zahle für drei gedruckte Zeitungen. Ich experimentiere mit kostenpflichtigen News-Aggregatoren. Die überzeugen mich noch nicht. Ich fürchte, das Zahlen einzelner Artikel aus verschiedenen Medien, so bequem sich das über eine Plattform abwickeln lässt, wird auf Dauer teuer.

Möglicherweise geht es zurück zum Ausgangspunkt: Jahrzehntelang habe ich eine Tageszeitung gelesen. Mehr nicht. Abgesehen vom Spiegel. Also wird die FAZ das Rennen machen und ich hoffe, dass sich bei ihr Genderwahn und Israelkritik nicht allzusehr ausbreiten.

Selbstverständlich war es schon immer ratsam, sich nicht auf eine Informationsquelle zu verlassen. Die Notwendigkeit, mehrere Informationsquellen zu benutzen, nahm erst überhand, als sich bemerkbar machte, dass man den Nachrichtensendungen der ö.-r. Anstalten nicht mehr trauen konnte. Bei den Printmedien entwickelte sich, ähnlich wie in der DDR, eine gemeinsame Linie der Berichterstattung, von taz über FR, SZ, Zeit, Tagesspiegel und Spiegel, der man erst entkam, wenn man zu NZZ und Basler Zeitung griff. Deswegen auch blühten die kritischen Blogs auf: AchGut, Tichys Einblick, philosophia perennis, youwatch.

Es wird nicht mehr so sein wie früher. Die linksgrünen Mainstream-Medien werden weiterhin an Auflage verlieren, bis sie die Printausgaben ganz einstellen oder als Luxusgut veredeln. Das TV-Oligopol wird sich einerseits noch mächtiger fühlen und uns vorgaukeln, Hüter der Demokratie und Meinungsfreiheit zu sein. Es wird andererseits in seiner Akzeptanz auf den Status des DDR-Staatsfernsehens herabsinken. Vielleicht wird es einen liberal-konservativen Blog-Aggregator geben, vergleichbar mit AchGut, für den es sich lohnt, einen Obulus zu entrichten.

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Wie in der DDR? Kann doch nicht sein? Doch!

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In Tagesschau lässt die ARD stolz verkünden, dass sie ein Sparprogramm verabschiedet hat und jetzt prüfen lässt. Sogar bei den Pensionen der Mitarbeiter werde gekürzt.

Gerade zuvor hatte ich, allerdings nicht in der Tagesschau-App, sondern bei der Konkurrenz, einer Zeitung, gelesen, dass die Pensionserhöhung bei den ö.-r. Anstalten ein Skandal sei, angesichts der üppigen Gehälter und den ständigen Erhöhungen der Rundfunksteuer. Sie wollen in acht Jahren 2 Milliarden einsparen. Das sind 250 Mio pro Jahr, bei 8 Mrd Einahmen pro Jahr. Das sind 3 % im Jahr. Eine Erhöhung der Rundfunksteuer ist aber auch vorgesehen.

Die Pensionen steigen regelmäßig um 1 % im Jahr. Das wurde schon vom sozialistischen Ministerpräsidenten Ramelow kritisiert.

Kann es sein, dass der „Staatsrundfunk“, wie der Sprecher der Bundesregierung, Bela Anda, ihn nennt, sich in den Nachrichten eine eigene Welt schafft? Die nichts mit der Realität draußen zu tun hat? So, wie es in der DDR war? Da gab es keine freie Presse und keinen staatsfernen Rundfunk. Alle berichteten das von der Partei Vorgegebene.

In Kommentaren im Internet schreiben Menschen, die in der DDR gelebt haben, dass die Medien der Berliner Republik sie an die DDR-Medien erinnern.

Ich sträubte mich früher dagegen, wenn es gewieften Kommunisten gelang, ihr System im besseren Licht erscheinen zu lassen, trotz aller Repression, fehlender Meinungsfreiheit, trotz aller Mängel des Wirtschaftssystems und der dogmatischen Ideologie. Sie fanden immer Flecken auf der weißen westdeutschen Weste, ein „Terrorurteil“ der BRD-Justiz gegen einen aufrechten Kommunisten, ein Berufsverbot, die Not der Flaschen sammelnden Alten, Armen und Wohnungssuchenden. Sie stritten Verfehlungen in der DDR gar nicht ab, sondern erfanden oder übertrieben Missetaten des Westens.

Daher fiel es mir bisher schwer, die gelenkten ostdeutschen Zeitungen und das Fernsehen mit der westdeutschen Medienlandschaft gleichzusetzen.

Zwar fiel mir auch auf, dass in der Bewertung der Flüchtlingskrise allein die Willkommenskultur im Mittelpunkt statt. Dass ein Migrationshintergrund bei Straftaten verschwiegen wurde, dass man bei Straftaten gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsheime jahrelang Landkarten mit Fähnchen und lange Tabellen zu sehen bekam, auf denen jede einzelne Tat festgehalten worden war, aber nicht bei Vergewaltigung und Mord durch Asylbewerber. Trump wurde auf Titelbildern mehrerer Zeitungen einhellig als Hitler-Wiedergänger dargestellt. Bei der Berichterstattung über die AfD gaben viele Journalisten ihre Sorgfalt, Ausgewogenheit und Sachlichkeit auf und wurden selbst zu Aktivisten, wie Frau Reschke oder Frau Slomka.

Dasselbe gilt für den menschengemachten Klimawandel, wo eine Einheitsmeinung zur Alleinschuld von CO2 an Vogelsterben, Starkregen, Tsunamis und schmelzendem Grönlandeis vorzuherrschen scheint, über den Nahostkonflikt, wo die Israelis die Störenfriede sind, die immer zuerst schießen.

Der Einfluss von Politikern auf ARD/ZDF ist allerdings lange bekannt. Egal, ob Berichte über einen im ARD-Studio tobenden Minister Gabriel oder am Telefon drohenden Ministerpräsidenten Wulff wahr sind oder nicht.

Mein Glaube an die Unterscheidbarkeit der Medienlandschaft der Bundesrepublik von der ostdeutschen Einheitspresse ist erschüttert.

Ich habe inzwischen Menschen gefragt, die in der DDR gelebt haben und die meiner Einschätzung nach weder rechtsextrem noch DDR-Verteidiger sind. Sie sagen unumwunden, die derzeitige Presse- und TV-Landschaft erinnere sie an die DDR.

Wer ist hier einseitig? Über den Umgang mit AfD-Provokationen

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In meinem Freundeskreis werde ich, weil ich natürlich gerne politisiere, wegen meiner „Einseitigkeit“ gerügt. Nie würde ich rassistisches, faschistisches Gerede von AfD-Politikern verurteilen. Sondern immer nur die Verfehlungen seriöser Qualitätsmedien und der ARD/ZDF hervorheben.

Ich muss mich nicht pausenlos echauffieren über antisemitische und faschistische Sprache und Denke. Tue es aber durchaus. Ungern aber, wenn schon Talkshows, brandenburg-aktuell, Tagesschau und Tagesspiegel-Kommentatoren das Abendprogramm mit Empörung über die AfD füllen.

Mein Gerechtigkeitssinn ist verletzt, wenn ich das verbale Dauerfeuer von Medien und Politikern gegen die AfD erlebe und dabei immer wieder erfahre, wie groß die Desinformation ist. 

Allein in den letzten Tagen gab es genügend Beispiele:

Alexander Gauland, der dabei wohl genau weiß, warum er was sagt, lobte die deutschen Soldaten der beiden Weltkriege. Der darauf einsetzende mediale Tsunami war wohlkalkuliert.

ndr-info ging erst einmal noch weiter:

ndr-fake

Als Herr Meuthen am Wahlabend darauf hinweisen wollte, dass das Lob ursprünglich von Francois Mitterand gekommen war, wurde ihm von dem ARD-Journalisten das Wort entzogen.

Als Herr Gauland am selben Abend davon sprach, dass die AfD ab jetzt die Kanzlerin jagen würde, erkannten die Qualitätsmedien prompt, dass die Verrohung der Sprache in den Bundestag einziehen würde. Es ist das Verdienst von Jan Fleischhauer, entdeckt zu haben, dass die Urheberschaft dem grünen Politiker Ludger Volmer zukommt, der damit 1964 dem Bundeskanzler Kohl gedroht hatte.

Update: Ulli Kulke hat auf AchGut zusammengetragen, wer alles schon in der Bundespoltik jagte:

„Die Regierung jagen“ gehörte schon immer zum Parlamentarismus

Er hat 14 Beispiele zusammengetragen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Die „Welt“ schrieb am 13.1.2016 über die Aufbereitung der Vorfälle an Silvester vor dem Kölner Hauptbahnhof: „Die Opposition jagt Jäger und will die Krise in der Sicherheitspolitik auch der Ministerpräsidentin anlasten.“
 
Die „Stuttgarter Zeitung“ kommentierte das Aufstreben der FDP nach dem Dreikönigstreffen am 7.1.2016: „Auf dem Rezeptzettel des neuen Hoffnungsträgers der FDP steht in großen Lettern: ‚Wir werden die Regierung jagen!'“
 
Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet über den grünen Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer am 25.11.2007 mit den Worten: „Er wünscht sich, dass die Grünen mit ihren Pfunden wuchern. Strompreise, Kohlekraftwerke, sparsame Autos – Themen gebe es genug. Man müsse die Bundeskanzlerin jagen und an ihren Versprechungen messen.“

Weitere Beispiele
 
Auch auf das „Mahnmal der Schande“ als Bezeichnung für das Berliner Holocaust-Denkmal, gebührt dem AfD-Politiker Höcke nicht die Urheberschaft. Davon sprach auch schon der Antisemit Rudolf Augstein, Martin Walser sprach ähnlich, sein Sohn Jakob Augstein, den man durchaus als Antisemiten bezeichnen kann, bagatellisiert die Worte seines leiblichen Vaters.  An den Qualitätsmedien ging das vorbei. Sie erregen sich (durchaus mit Recht) über Höcke, unterschlagen aber leider das Vorhergegangene.

Gaulands Bemerkung, die SPD-Staatsministerin Özoguz in der Türkei zu entsorgen, wurde i. d. R. nicht in Zusammenhang mit Özoguz´Frechheit gebracht, außer der Sprache keine deutsche Kultur entdecken zu können, auch gleichzeitig eine multikulturelle Gesellschaft statt Integration in die deutsche zu fordern. Daher müssen sich wohl die Deutschen, wenn man sie so noch nennen darf, in die multiplen Kulturen, die es gäbe, integrieren.) Abgesehen davon lassen sich auch Politiker entdecken, die gelegentlich von der Entsorgung eines unliebsamen Politikers oder Ministers reden.

SPD-Spitzenpolitiker Johannes Kars wollte schon Kanzlerin Merkel entsorgen, hält aber Gauland für ein rechtsradikales Arschloch, weil er Frau Özoguz entsorgen will.

Die durch die Parteien irrlichternde Ex-Piratin und Berliner Linken-Landesvorstandsmitglied Julia Schramm arbeitet für Amadeu-Antonio-Stiftung und hetzt gegen alles außerhalb des Kommunismus: „Morgen wird Deutschland brennen“.

(Nachtrag 27.9.17) SPD-Ex-Ministerin und neue Bundestagsfraktionschefin Andrea Nahles zur CDU: „Ab morgen kriegen sie in die Fresse“

Wenn AfD-Politiker sich rechtsextrem äußern oder mit exakt kalkulierten Zitaten für Aufregung sorgen, ist das schlimm genug. Wenn die Qualitätsmedien aber unvollständig berichten, durch Weglassen lügen, dann finde ich das schlimmer für die politische Kultur in diesem Land.

Besser als Aktionskunst: ndr-Panorama

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Politaktivistin Anja Reschke, die u.a. die ndr-Panorama-Sendung moderiert, zeigte am 7.9. einen Bericht über angebliche Terrorverdächtige in Mecklenburg-Vorpommern, bei denen eine Todesliste mit Namen linker Aktivisten gefunden worden wäre. Es gab einen Einsatz von Sondereinsatzkommandos der Polizei, die Wohnungen, auch die eines Unverdächtigen, durchsuchten. Ganz besonders erschreckend: ein führender Kopf der verdächtigen Gruppe ist Polizist im Landeskriminalamt.

Um 19.15 meldete der ndr, dass es die Todesliste nicht gäbe.

Das hinderte die Panorama-Redaktion nicht daran, mit der nunmehr zum Fake gewordenen Todesliste um 20.25 Uhr auf Sendung zu gehen.

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Bei den vom SEK besuchten Personen handelt es sich um „Prepper“, d.h. Menschen, die sich auf einen Notstand vorbereiten, für den sie Schutzräume bauen, Proviantlager anlegen und mit (legalen) Waffen üben.

Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz gab es bis dato nicht. Für den martialischen SEK-Einsatz gibt es keine Erklärung.

(nach Journalistenwatch)

Ach, die Politik!

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Was mich anödet, sind die gestanzten Parolen unserer politischen Elite.

Da höre ich von drei verschiedenen Grünen denselben Satz: „Jedesmal, wenn ich ein Windrad sehe, freue ich mich.“

Vom in Moskau in marxistischer Ökonomie promovierten Dr. Bartsch höre ich kurz hintereinander in drei verschiedenen Veranstaltungen seinen Lieblingssatz vom armen Rentner, der Flaschen sammeln muss.

Mir scheint, alle haben in ihren Wahlkreisen einen Taxifahrer oder einen, der Busse fährt (M. Schulz), eine Alleinerziehende, einen zwergwüchsigen siebenjährigen Sohn, dem die tödlichen Dieselauspuffgase direkt ins Gesicht geblasen werden (Cem Özdemir) oder sie selbst stammen aus einem Arbeiterhaushalt und wissen genau deshalb, was Armut bedeutet.

Man sieht die Spin-Doktoren und Kreativdirektoren der Werbeagenturen vor sich, wie sie ihr Mantra predigen: immer konkret bleiben, immer personalisieren, Human Interest ist besser als präzise Zahlen und Konzepte.

Ansonsten immer wolkig und unangreibar bleiben: „weltoffen und gerecht“, „Zeit für Gerechtigkeit“, „Mehr Geld für Bildung“, „Mehr Geld für Kinder“, „Für Frieden“, „Mehr Respekt für …“

Nur in einem Fall ist alles erlaubt, Hetze, Hass, Fakes, falsche Zahlen, Spott und Häme: Wenn es um die AfD geht. Man muss kein Freund der AfD sein, aber die Schlammschlacht der ZDF-„Moderatorin“ Slomka im Einklang mit nahezu allen parteipolitischen Kontrahenten der AfD und dem johlenden Publikum gegen die AfD-Politikerin Alice Weidel war ein Tiefpunkt des politisch-medialen Kampfes gegen die AfD. Den Rest des Beitrags lesen »

Schwule und Bisexuelle verdienen weniger: Sexuality Pay Gap entdeckt!

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Eine neue Sau wird durchs mediale Dorf gejagt: der Sexuality Pay Gap. Angeblich verdienten Homosexuelle weniger als Heterosexuelle. Und dies nicht auf Grund schlechterer Ausbildung oder schlechter bezahlter Tätigkeit. Nein, sondern weil sie zu einer sexuellen Minderheit gehören würden.

Michael Klein hat schon 2014 nachgewiesen, dass solche Untersuchungen keine Wissenschaft, sondern Junk Science sind. 2014 will ein griechischer Sozialwissenschaftler durch Telefoninterviews mit 12.111 Personen, von denen 540 homosexuell waren (= 4.4.%), herausgefunden haben, dass diese schlechter bezahlt werden.

2017 sind es Wissenschaftler*innen, die im Namen des Deutschen Instituts der Wirtschaft (DIW) dasselbe herausgefunden haben wollen: 2,14 € Differenz beim Bruttolohn. Für die DIW-Expert*innen war es noch schwerer, ein in ihrem Sinne erfreuliches Ergebnis zu bekommen, da in der Datenwolke SOEP von 39.000 Probanden nur ca. 459 sich als nicht heterosexuell ausgegeben hatten. Um sicherere Ergebnisse zu bekommen, wurden Bisexuelle den Homosexuellen zugeschlagen. Bekanntermaßen sind Bisexuelle in unterschiedlicher Ausprägung nicht nur homo-, sondern auch heterosexuell. Hätte man nicht jede/n befragen müssen, wo er/sie sich einordnen würde? Da die homosexuellen Arbeitnehmer für statistische Berechnungen auch unter Einbeziehung aller Heterosexuellen immer noch zu wenig sind, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen, wurde ihre Zahl mit einem Faktor multipliziert, um sie größer erscheinen zu lassen usw. usw.

Michael Klein schlägt sarkastisch vor, dass man solchen Wissenschaftlern den Zugang zu Computern sperrt, damit sie statistische Tricksereien unterlassen.

Die taz schlägt vor, nun auch die berufliche Benachteiligung von trans* und inter* Menschen zu erforschen.

Was fast untergeht: der Gehaltsunterschied zwischen homesexuellen Frauen und heterosexuellen Frauen ist sehr gering. Es gibt US-amerikanische Studien, in denen weibliche Homosexuelle mehr verdienen als weibliche Heterosexuelle. Müsste man da nicht eine Quote einführen?

Wenn ich mir vorstelle, dass meine einzigen Informationsquellen Die Zeit, Der Spiegel oder Tagesspiegel wären…

 

Ideologen an die Front!

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Ob „Asylkrise“, ob „Umwelt“, ob „Gerechtigkeit“, „Geschwindigkeit“ oder „Menschenrechte“: Der vielgepriesene „gesellschaftliche Diskurs“ wird überall von Ideologen bestimmt, die ihren jeweiligen Lieblingswahn für wichtiger halten als die Realität. Die individuellen Lieblings-Wahnvorstellungen versammeln sich lediglich unter einem gemeinsamen Generalwahn, was wiederum das Ideologentum in Deutschland insgesamt so besonders gründlich macht: Die Hitlerei. Sie lauert als Generalgefahr hinter jeder Straßenecke.

(von jouwatch, Autor für mich nicht zu erkennen)

Das kommt einem bekannt vor: Wie ARD und ZDF über die Erderwärmung berichten

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Weglassen ist eine einfache Form der Lüge. Wie oft habe ich diesen traurig-schönen Satz von Christoph Hein schon verwenden müssen.

Ähnlich wie bei der Migrationskrise geht es beim menschengemachten Klimawandel zu. Abweichende, kritische Äußerungen werden als rechtspopulistisch abgetan. DIE Wissenschaft hätte bewiesen, dass das von Menschen erzeugte CO2 das Klima wandelt. Basta! Wer geglaubt hat, dass Wissenschaft von kritischer Diskussion lebt, von Überprüfung und Falsifikation von Hypothesen, sieht verwundert, dass eine Reihe von Klimaforschern und Umweltaktivisten, unterstützt von den Mainstream-Printmedien und dem ö.-r. TV, neue Dogmen verkünden.

Das hier verlinkte 30- minütige Video ist die verkürzte Version eines dreimal so langen. Hier weisen unabhängige Wissenschaftler am Beispiel der so genannten Erdmitteltemperatur von 15 Grad nach, wie ARD und ZDF, aber auch andere TV-Sender seit Jahren von immer heißeren Kalenderjahren reden, aber weder die Steigerung in Diagrammbalken maßstabsgerecht angeben, noch in der Regel die absolute Temperatur (die unter den seit Jahrtausenden angenommenen 15 Grad liegt!) verschweigen. Klimawissenschaftler schreiben ihre Texte um oder widersprechen sich. Sogar die NASA ändert nachträglich Daten und macht aus Abkühlung Erwärmung!

Am Rande kommt auch Dunja Hayali, die Allround-Expertin, vor, die die Zuschauer zum Dialog auffordert, aber kritische Fragen auf ihrem Twitteraccount sperrt.

klimawandel und Moral

Wer noch mehr wissen will, etwa warum die Computerprognosen, mit denen einige Klimaforscher und die ö.-r. Medien Politik und Publikum erschrecken, falsch sind, sehe sich zusätzlich dieses Video an. Prof. Dr. Friedrich-Karl Ewert über Erderwärmung: Was wurde gemessen und wie wurde ausgewertet? Vortrag auf der 9. Internationalen Klima- und Energiekonferenz, Essen 2015. Auch Tim Ball schreibt in seinem Buch über die korrumpierte Klimaforschung darüber.
Prof. Ewert berichtet von den terrestrischen Messungen der Temperatur mittels lokaler Wetterstationen und deren Trends. Das Ergebnis ist überraschend. Von durchgängiger Erwärmung ist nichts zu finden, stattdessen aber zyklische Erwärmungs- und Abkühlungsphasen. Ein Einfluss des CO2 ist darin nicht erkennbar.

In den letzten 100 Jahren sind die Temperaturen an verschiedenen Orten um 0, 16/0,08,  0,37 Grad gestiegen.

Gut sichtbar wird auch, wie man mit Diagrammen und Durchschnittstemperaturen manipulieren kann.

Das Netz der Messtationen ist übrigens nicht etwa weltweit gleichmäßig verteilt, sondern konzentriert sich auf die dicht besiedelten Erdgebiete. Das Stationsnetz wurde zudem in den letzen Jahren ausgedünnt!

Investigativer Journalismus: auf den Hund gekommen

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Der famose Rechercheverbund von ndr, WDR und Süddeutscher Zeitung war wieder einmal investigativ. Ich bin wohl noch geprägt vom investigativen Journalismus des früheren Spiegels und US-amerikanischer Vorbilder (Watergate). Deswegen tue ich mir schwer, den Rechercheverbund ernst zu nehmen.

Jetzt berichtet (ab ca. 7:00) die Tagesschau von einer neuen Glanzleistung: Der Rechercheverbund will die Verbindungen zwischen dem VW-Konzern und der früheren brasilianischen Militärdiktatur aufgedeckt haben. Der Konzern habe sich an Entführungen beteiligt und Menschenrechte verletzt. Bravo!

Was man zu sehen bekommt: Akten der brasilianischen Staatsanwaltschaft, Zeugenaussagen,Statements brasilianischer Ankläger. Die investigative Leistung der Mannschaft um Herrn Mascolo bestand wohl vor allem darin, aus dem Portugiesischen ins Deutsche übersetzen zu lassen.

Nachtrag: Einer der investigativen Mitarbeiter des WDR ist Jürgen Döschner, gleichzeitig „Energieexperte“ des ARD-Rundfunks, mit Sitz in der Chefredaktion des WDR..

Er schrieb kürzlich auf Twitter:

Doeschner WDR

ARD-Energieexperte Döschner wurde für seine „sachlichen Beiträge“ zur Energiewende mit seinem „unabgängigen Standpunkt“ von EuroSolar ausgezeichnet – Eurosolar ist die Lobby-Organisation der Solarindustrie. (Quelle: EIKE)

Es gibt statistische Berechnungen von Gesundheitsrisiken bei Stickoxiden oder Feinstaub. Dabei wird auch Todesfälle angenommen.

Aber dass die Autoindustrie Zehntausende unschuldiger Menschen vergast, wie es der ARD-Energieexperte zu wissen glaubte, war dann sogar für den WDR zu viel. Döschner löschte nach kurzer Gegenwehr seinen Tweet.

Zur Beurteilung der Berechnung von möglichen Toten durch Feinstaub, Stickoxide und CO2 unbedingt dies lesen!