Martin Schulz

Außenminister Schulz? Au weia!

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Hat sich erledigt! Er soll es nun doch nicht werden. Wandert er jetzt nach Florida aus oder wird er ein hohes Tier in der EU?

Schulz erklärt gerade: „Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurückstehen müssen.“

Bin gespannt auf die erste Reise unseres Außenministers in spe nach Israel. Als Dr. Abbas im Europa-Parlament von Rabbinern sprach, die Trinkwasser vergiften wollen, damit arabische Kinder sterben, sprach er von einer inspirierenden Rede. Als er 2014 in der Knesset reden durfte, fragte er, wieso jüdische Siedler viermal so viel Wasser bekommen wie arabische Bauern. Nach dem Tumult entschuldigte er sich. Er hätte genauer recherchieren sollen.

Wenn ich den Gedanken weiterspinne: Wohin wird er eigentlich noch reisen können? Österreich, USA, Ungarn, Groß-Britannien, Polen? Gegen wen hat er noch gehetzt? Auch mit Macron müsste er es sich verderben, wenn er konsequent wäre! Macron rüstet auf wie Trump. Macron sagt analog zu Trump: Frankreich zuerst!

Glückwunsch an Frau Merkel. Außenpolitik bleibt im Kanzleramt.

Nachtrag: Gerade hat Dr. Abbas davon gesprochen, dass Jerusalem den Muslimen und den Christen gehöre. Da müsste Schulz doch wieder begeistert twittern.

Aber da könnte ein weiter amtierender Außenminister Gabriel nahtlos anknüpfen.

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Obergrenze? Welche Obergrenze?

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Wenn ich mir ansehe, wie unglücklich der SPD-Vorsitzende in Deutschland agiert, wundere ich mich, dass er in Brüssel so viel Ansehen und Einfluss gewinnen konnte. Aber lassen wir das.

Jetzt erklärt Martin Schulz, eine angebliche Festlegung von Obergrenzen hätte es in den Sondierungs-/Koalitionsverhandlungen gar nicht gegeben. Die Medienschaffenden könnten nicht lesen, schimpft er. Auch das ist nicht dazu angetan, das Ansehen in deutsche Politik und deutsche Politiker zu mehren.

Dabei hätte er doch wissen können, dass die EU-Kommission deutsche Bemühungen um Begrenzung der Einwanderung von „Schutzsuchenden“ konterkariert. Die Verhandlungen, egal, ob man es Sondierungen oder Koalitionsverhandlungen nennt, sind in diesem Punkt bereits Makulatur.

Die EU-Kommission hat im Oktober 2017 die Dublin-Regeln geändert. Nicht mehr das EU-Land, das ein Schutzsuchender zuerst betritt, soll für sein Asylverfahren zuständig sein, sondern das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers leben. Mündliche Auskunft genügt. Es kann auch Gruppenasyl geben für Menschen, die zusammenbleiben wollen. Schutzsuchende, die keinen „Anker“ in einem bestimmten Landhaben, sollen auf die EU-Mitglieder aufgeteilt werden und dann dort registriert werden. Was das für Deutschland bedeutet, dürfte ziemlich klar sein.

Das EU-Parlament hat zugestimmt, auch die Mehrzahl der deutschen Abgeordneten. Jetzt fehlt noch der EU-Rat.

Quelle

Zum Wirtschaftsminister langt es für M. Schulz jedenfalls nicht

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Vor Jahrzehnten hätte ich mir noch nicht vorstellen können, dass ich einmal die Stellungnahme eines Konzernchefs für richtig halte und die eines SPD-Vorsitzenden in derselben Angelegenheit für eine Unverschämtheit.

Vorstandschef Joe Kaeser von Siemens hat in einem Offenen Brief auf die Pöbeleien von Martin Schulz aus Anlass der Entlassungen bei Siemens geantwortet.

Populist Schulz hatte dem Konzern Manchester-Kapitalismus und Verantwortungslosigkeit vorgeworfen. Die grünlinken Mainstream-Medien folgten dieser Linie weitestgehend.

Kaeser schreibt: „[Den] Vorwürfen möchte ich entgegentreten und, gerade auch in Zeiten politischer Unklarheit, einige wichtige Fakten zur Diskussion beitragen.

Unser Haus hat allein in den letzten fünf Jahren über 20 Milliarden Euro an Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen an den deutschen Staat überwiesen. Wenn man die Kapitalertragssteuer auf die Dividende mitberücksichtigt, dann kommen nochmals 3,5 Mrd. Euro dazu. In der Tat hat die letzte Bundesregierung die gesamte Wirtschaft im Exportland Deutschland und auch Siemens erfolgreich und umsichtig unterstützt. Der Wohlstand in unserem Heimatland ist historisch hoch, gut geführte Unternehmen eilen von Rekord zu Rekord und Deutschland ist in der Welt so angesehen wie noch nie. Das gilt im Übrigen auch für Siemens , das von 15.000 Meinungsführern aus 65 Ländern kürzlich zum angesehensten Unternehmen der Welt gewählt wurde.
Ich hoffe, dass Ihnen diese Fakten Anreiz sind, nochmals über die Definition von „Staatsprofiteuren“ nachzudenken.
Es würde mich auch interessieren, von Ihnen zu hören, welche „Managementfehler“ Sie im Zusammenhang mit dem Energieerzeugungsgeschäft bei Siemens konkret sehen…“ Hier weiterlesen (The European)

Siehe auch „Martin Schulz und die Zahlen“

Nachtrag 1.12.17: Dabei sind die Entlassungen ein „Erfolg“ rotschwarzgrüner Umweltpolitik.

Das Brandenburger Grünen-MdB Annalena Baerbock und Parteifreunde fragten im Frühjahr 2016 die Bundesregierung nach der Exportförderung von Kohle-, Erdgas- und Atomprojekten mit Hermesbürgschaften (staatl. Garantien bei etwaigen Zahlungsausfällen). Absicht des Fragenkataloges war es, aufzeigen, dass die Bundesregierung fortschrittliche grüne Umwelt- und Energiepläne durch Förderung von antiquierten Formen der Energiegewinnung konterkariere.
Siemens gehörte zu den Anbietern modernster, umweltfreundlicher Gas- und Kohlekraftwerke. Allein China baut 200 neue Kohlekrafwerke. Die CO2-Vermeidung ist deutlich geringer als sie bei Siemens-Technologie wäre.
Die Weiterentwicklung von Atomkraftwerken läuft schon lange an Deutschland vorbei.
Michel Limburg, Vizepräsident des unabhängigen Umweltinstituts EIKE hält neben den Siemens-Managern auch die Medien für mitschuldig an den Siemens-Entlassungen. Die folgten bei Umwelt- und Energiethemen unkritisch dem grünlinken Trend. Er schreibt an den Chefredakteur der Berliner Morgenpost:
„Der Chefreporter der Berliner Morgenpost, Joachim Fahrun, vergießt in seinem heutigen Leitartikel (nur im Printbereich zugänglich) heuchlerische Krokodilstränen, weil auch Berlin mit seinen großen Siemens Kraftwerksfertigungsstätten vom Kahlschlag betroffen ist. Er macht dafür – gar nicht mal so abwegig – das Siemens Management verantwortlich. Das ist auch verantwortlich, aber keinen Deut mehr als Joachim Fahrun und fast alle seine Kollegen der Medienbranche. Sie haben sich nicht nur nicht gewehrt, sondern den Kahlschlag – und nicht nur bei Siemens- sehenden Auges herbei geschrieben, geredet, gefilmt. Die aktuelle Klimakatastrophenberichterstattung ist dafür ein ganz übliches Beispiel. Und jetzt, wo die künstlich herbeigeredete Epidemie auf breiter Front beginnt, in immer mehr Branchen ihre vielen Opfer zu fordern, klagen diese Leute an. Meine Frage: Wo waren sie die letzten Jahre? Was haben sie in dieser Zeit geschreiben, gesendet, gesagt?Ich schrieb daraufhin der Morgenpost (redaktion@morgenpost.de) heute den folgenden Leserbrief:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Chefreporter Joachim Fahrun regt sich über die geplanten Entlassungen bei der Siemens Kraftwerkssparte auf. Doch dabei vergießt er Krokodilstränen. Waren es doch Herr Fahrun und so gut wie alle Kolleginnen und Kollegen der schreibenden Zunft, die seit Jahren die Chimäre von der drohenden Klimakatastrophe verbreiten, deren Konsequenzen (letztlich „die große Transformation (WBGU)“) sich jetzt, wie eine Epidemie, durch alle Teile unserer Wirtschaft fressen.
Stichwort: Völlig unsinniger Kohleausstieg! Stichwort: Vergötterung der unbrauchbaren sog. „Erneuerbaren“. Stichwort: Dieselskandal auf Grund willkürlich niedriger Grenzwerte. Und und und. Die Beispiele der Opfer dieser Hysterie sind Legion.
Wieso hat Herr Fahrun, so wenig wie viele andere, bemerkt oder wahrhaben wollen, dass das eine 1:1 mit dem anderen zusammenhängt? Und dagegen angeschrieben? Was hinderte ihn? Waren es ideologische Scheuklappen? Denn fehlendes besseres Wissen kann es nicht sein. Das ist seit Jahren bei allen ehrlichen und unabhängigen Fachleuten da, wird aber nicht abgerufen. Sie kamen und kamen nicht zu Wort.
Also bitte keine weiteren Krokodilstränen mehr, wenn auch die Automobilindustrie – nach der bereits abwandernden Chemie und Grundstoffindustrie, den einstmals kraftstrotzenden Versorgen etc. hierzulande zumacht. Sie haben doch das Drama mit angerichtet.
Gestatten Sie mir eine letzte Frage: Wovon sollen die dann Arbeitslosen ihre Morgenpost kaufen, wenn sie ihren Job verloren haben und nicht mal mehr ihre Stromrechnung bezahlen können?
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Limburg
Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)

in: „Kahlschlagland – Siemens: Es brennt lichterloh!“, 17.11.17

Martin Schulz und die Zahlen

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SPD gender paygap

 

Da Martin Schulz glücklicherweise keine Chancen hat, Bundeskanzler zu werden, gewinnt er Zeit, sich besser zu informieren.

Z. B. in diesem Blog

 

Der dazu passende rührende Tweet, der auch nicht richtiger ist.

schulz genderpay

Was die SPD von Muslimen gelernt hat

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Nach den G20-Krawallen haben die Sozialdemokraten Stegner, Gabriel und Schulz ein bekanntes Narrativ übernommen: Die Gewaltexzesse der Linksautonomen haben überhaupt nichts mit links zu tun. Das wäre reine unpolitische Kriminalität. (Die potentiellen linken Koalitionspartner denken nicht anders.

Wie wäre es, wenn jemand dieses Erklärungsmuster auf Brandanschläge auf Migrantenheime oder die NSU-Morde anwenden würde?

Was mich bei unserem Kanzlerkandidaten überrascht, ist seine mangelhafte Geschichtskenntnis. Lenins Ermordung von Priestern und der Zarenfamilie, Stalins Terror, Pol Pots und Maos Massenmorde, die Tötungen des MfS, um nur krasse Gewaltakte zu nennen, hatten also nichts mit linker Idologie zu tun, sondern waren Taten von Kriminellen?

SPD-Politiker und Israel

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Gemeinhin weiß man die schärfsten Israelkritiker/-innen und Antisemit/-innen bei der extremen Linken und Rechten. Es irritiert mich, dass auch SPD-Politiker Israel als den Hauptstörenfried in Nahost ansehen und sich in Wort und Tat entsprechend verhalten.

Steinmeier Arafat GrabDer neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, immer noch ein bisschen Außenminister, legt zum ersten Mal für einen deutschen Politiker am Grab von Jassir Arafat einen Kranz nieder. Dem Arafat, unter dessen Ägide die Palästinenser begannen, die deutschen RAF-Terroristen militärisch auszubilden, Flugzeuge zu entführen und in München israelische Sportler ermordeten. Erst kürzlich hatte sich Steinmeier positiv zur neuesten antiisraelischen Entschließung des UN-Sicherheitsrates geäußert. (Siehe auch im Blog Unbesorgt.de)

Nachtrag 31.1.18: Jetzt war war Steinmeier auch im Libanon. Was redet er dort? Er lobt die vorbildliche Zusammenarbeit über konfessionelle Grenzen hinweg. Das mache ihn zum Vorbild für die ganze Region.

Man fasst sich an den Kopf. Der Libanon konnte sich vor einigen Jahren vom syrischen Einfluss befreien. Jetzt ist er fest in der Hand der iranischen Mullahs und der von ihnen finanzierten Hisbollah, die so mächtig wie nie ist. Das Land ächzt unter der Last der arabischen Palästina-Flüchtlinge und der syrischen Kriegsflüchtlinge. Den Christen im Libanon geht es nicht besser als anderswo in muslimischen Ländern.

Da ist mir Bundespräsident Lübke sympathischer, der angeblich nicht wusste, wo er war, als er eine Rede hielt. Allerdings muss ich Lübke im Gegensatz zu Steinmeier in Schutz nehmen. Lübke litt zunehmend unter Durchblutungsstörungen im Gehirn. Die Krankheit blieb lange Zeit unerkannt. Allerdings haben Journalisten des Qualitätsmagazins Der Spiegel ihm die meisten Versprecher in den Mund gelegt.

SPD-Vorsitzender Martin Schulz applaudiert dem PLO-Chef Abbas stehend im Europaparlament für eine „inspirierende Rede“ und wirft mit falschen Zahlen den Israelis in deren Parlament vor, den Arabern auf der Westbank das Wasser zu verknappen. Sigmar Gabriel nennt Abbas seinen Freund und trifft sich mit Breaking the Silence, die Fake-News über Kriegsverbrechen der israelischen Armee verbreiten. Dass er neben den Juden die Sozialdemokraten als zweite wichtige Opfergruppe im Holocaust sieht, wie soll man da reagieren? Schreien, weinen, mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen?

Eher am Rande, da m. E. noch nicht explizit antiisraelisch aufgetreten, seien genannt die muslimischen Lobbyistinnen Staatsministerin Ayhan Özoguz und die Berliner Staatssekretärin und Scharia-Befürworterin Sawsan Chebli.

Dies hier ist sicher ein Albtraum für Frau Chebli:

 

(Video via philosophia perennis)

Anna Prizkau in der FAZ am 30.5.17 zu den vielen „Versehen“ der SPD im Umgang mit Juden und Israel.

Auch Helmut Schmidt sollte nicht vergessen werden.

Volker Beck: Einseitige Gespräche: Deutsche Politiker treffen in Israel meist linke Aktivisten

Umverteilung und Energiewende

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Zurzeit ist mir die Information über die aus dem Ruder laufende Umstellung auf erneuerbare Energien wichtiger als die Beobachtung und Kommentierung der DDR-Aufarbeitung. Den Rest des Beitrags lesen »

Warum ist die EU antiisraelisch?

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  • Der frisch gebackene SPD-Vorsitzende Martin Schulz lobte den Chef der palästinensischen Administration, Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, wegen dessen „inspirierender Rede“ (Schulz) vor dem EU-Parlament. Dieses applaudiert stehend. In der Rede hatte Abbas empört davon berichtet, dass jüdische Rabbis aufgefordert hätten, Brunnen in Gaza zu vergiften. Das hat er dann später an anderer, weniger prominenter Stelle widerrufen. Aber in den sog. sozialen Netzwerken war der erneute angebliche jüdische Ritualmord längst angekommen. Andere Lügen dementiert der Antisemit Abbas gar nicht. Er regiert übrigens seit zehn Jahren, obwohl er nur für vier gewählt wurde.
  • Als die israelische Regierung in Ost-Jerusalem des 50. Jahrestages des Jom-Kippur-Krieges gedachte, nahm kein Botschafter eines EU-Landes teil. Jordanien hatte im Angriffskrieg gegen Israel (am Gründungstag) Ost-Jerusalem und die Westbank besetzt. Während dieser über 17jährigen Besatzung wurde weder aus Europa noch von Arabern eine Räumung gefordert. 1967 besetzte Israel diese Gebiete. Jordanien und andere arabische Staaten hatten zum zweiten Mal Israel überfallen und wurden zum zweiten Mal besiegt. Mit gleichem Recht, wie jetzt EU und Araber die Räumung Jerusalems von Israel fordern, könnte Deutschland die Herausgabe von Stettin von Polen fordern.
  • Die EU unterstützt die Boykottbewegung BDS von Hamas und antiisraelischen jüdischen Aktivist*innen. Israelische Produkte von der Westbank, 2% des israelischen Exports, müssen in der EU besonders gekennzeichnet werden. Zeitgleich mit dem Boykottbeschluss startete einen neue Terroroffensive in Palästina wohnender Araber gegen Israel. Die EU verlangt das nicht bei Waren aus der Westsahara (von Marokko besetzt), Nordzypern (von der Türkei besetzt), Korsika (von Frankreich besetzt), Gibraltar (von Groß-Britannien besetzt) oder der Krim (von Russland besetzt).
  • Die EU finanziert arabischen Wohnungsbau in den israelisch kontrollierten C-Gebieten der Westbank ohne Absprache mit Israel. Baumaterial wird von der EU finanziert und geliefert, gebaut wird heimlich in der Nacht.
  • Nachtrag: Leila Khaled, eine arabisch-palästinensische Terroristin, die an mehreren Flugzeugentführerungen beteiligt waren, wurde eingeladen, im EU-Parlament über Frauen im palästinensischen Widerstand zu reden.

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Medienechodemoskopie

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Thomas Petersen, Projektleiter am Institut für Demoskopie Allensbach und Privatdozent an der Technischen Universität Dresden schreibt auf „Die Salonkolumnisten“ zum Medienecho auf die Medienechodemoskopie. Hier ein Auszug:

„Am 24. Januar gab der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bekannt, dass er auf die Kanzlerkandidatur und den Parteivorsitz verzichten werde, und schlug Martin Schulz zum Nachfolger vor. Es folgten Martin-Schulz-Jubelfestspiele in vielen führenden Massenmedien. Die „Süddeutsche Zeitung“ zeigte am 26. Januar einen strahlenden Schulz auf dem Titelbild. Die Schlagzeile lautete: „Schulz setzt auf Sieg.“ Die „Zeit“ schrieb, noch relativ zurückhaltend, ebenfalls auf der Titelseite: „Aufschlag SPD“. Der „Focus“ sprach von „Merkels gefährlichstem Gegner“ und das Titelbild des „Spiegels“ zeigte Schulz mit einem heiligenscheinartigen Strahlkranz um den Kopf. Dazu – witzig, witzig – die Schlagzeile „Sankt Martin.“ Die Berichterstattung war so intensiv, dass sie kurzzeitig sogar die Artikel über Donald Trump an die Seite drängte…

Als dann die erste große Welle der Berichterstattung durch die Blätter gerauscht war, wurde die Umfrageforschung ins Spiel gebracht: Drei Tage nach der Nominierung von Schulz tauchten die ersten – von Medien beauftragten – Umfrageergebnisse auf. Die zeigten – Überraschung – dass die Zahl der SPD-Anhänger gestiegen war. Seitdem bekomme ich täglich Anrufe von Journalisten, die mich bitten, ich möchte doch mal erklären, warum die SPD in den Umfragen plötzlich stärker wird. Ja, warum wohl?

Ein sich selbst nährendes System

In Allensbach nennen wir solche Umfragen Medienecho-Demoskopie. Es wäre ein Wunder gewesen, wenn die Parteizahlen für die SPD unmittelbar nach einem derartigen medialen Trommelfeuer nicht gestiegen wären. Doch das hinderte die Redaktionen nicht daran, die Umfragen, die das Echo ihrer eigenen Berichterstattung dokumentierten, wiederum zum Anlass für weitere Berichterstattung zu nehmen: Der „Stern“ stellte Schulz am 16. Februar auf dem Titelblatt als „Den Eroberer“ vor, der „Spiegel“ zeigte am 11. Februar in einer Bildmontage, wie Schulz scheinbar mit dem Finger eine Merkel-Statue umstößt. Die Schlagzeile dazu lautete „Merkeldämmerung – kippt sie?“ So schließt sich der Kreis, und es entsteht ein sich selbst nährendes System aus Berichten und oberflächlichen Blitzumfragen, die sich umeinander drehen und wie ein Spielzeug-Propeller vom Boden der Wirklichkeit abheben.

… Richtig ärgerlich wird es, wenn man merkt, dass man in einer großangelegten Kampagne als Erfolgskontrolle und gleichzeitig als Kampagneninstrument missbraucht werden soll. Zuletzt war das im Skandal um Christian Wulff der Fall: Zunächst arbeitete man wochenlang daran, den Ruf des Bundespräsidenten zu ruinieren. Dann gab man Umfragen in Auftrag, die natürlich zeigten, dass das Ansehen Wulffs in der Bevölkerung gelitten hatte. Diese Ergebnisse wurden dann wiederum ausführlich dargestellt und als Beleg für die angeblich geringe Glaubwürdigkeit Wulffs angeführt. So produzierten die beteiligten Medien selbst die gewünschte „Nachricht“ und konnten dem Opfer der Diffamierungskampagne auch noch die Schuld für deren Folgen in die Schuhe schieben.“

Bricht in Nahost der Frieden aus, wenn Israel verschwindet?

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memri: Schlaegerei im arabischen TV-Studio

Die Besessenheit, mit der europäische Linke, Araberinnen und Araber und UNO-Institutionen an der Abschaffung Israels arbeiten, wird spätestens 2041 der Erkenntnis weichen, dass auch dann kein Frieden in Nahost ausbrechen wird.

Der Youtube-Kanal von Memri

Mehr gefällig?
Abbas vor dem EU-Parlament: „Jüdische Rabbis haben dazu aufgefordert, unser Wasser zu vergiften.“ Bundeskanzlerkandidat Schulz twitterte anschließend: „Inspirierende Rede“.

Der israelische Orientalist Edy Cohen hat die auf der Webseite stehenden 18 Bücher und die Moskauer Dissertation des als gemäßigt geltenden palästinensischen Politikers Mahmud Abbas gelesen und aus dem Arabischen übersetzt. Bisher hat das niemand gewagt. Auch Cohen erhielt keine Unterstützung von Stiftungen und Organisationen. Man befürchtet Mittelkürzungen durch die EU, wenn man den Mythos vom gemäßigten Palästinenser-Präsidenten ankratzt.

Fazit der Untersuchung: Abbas leugnet den Holocaust, leugnet Verbrennungsöfen in Auschwitz, gibt gleichzeitig den Juden eine Mitschuld am Holocaust, schreibt von geheimer Kooperation von Juden und Nazis. (via haOlam.de)

Der Journalist Filip Piatov hört Abbas bei der Konrad-Adenauer-Stiftung(!): „Wer Trump für den Erfinder von systematischen Lügen hält, sollte Palästinenserpräsident und Fake-News-Grossmeister Mahmoud Abbas zuhören. Gestern hatte ich diese Ehre. Der Mann schafft es, 70 Jahre Geschichte vollständig zu verzerren, ohne einen einzigen Aufschrei zu produzieren. Die Weltgemeinschaft hört zu, nickt und unterstützt ihn. Er fordert zwei Staaten und behält für sich, dass der Palästinenserstaat natürlich judenrein zu sein habe. Er nennt die Vertreibung der Palästinenser 1948 eine historische Katastrophe, ohne die zeitgleiche Vertreibung hunderttausender Juden auch nur zu erwähnen. Er beklagt den Unwillen der Israelis zu verhandeln und verschweigt, dass es die Araber waren, die 1947 den Teilungsplan ablehnten. Er verspricht, Ost-Jerusalem zu einer offenen Stadt zu machen und verschweigt, dass Juden bis 1967 keinen Zugang zu ihren heiligen Stätten hatten. Er lobt die Bildung der Palästinenser und verheimlicht, dass in palästinensischen Schulbüchern gegen Juden gehetzt wird. Er nennt Siedlungen das grösste Friedenshindernis und erwähnt den Terror mit keinem Wort. Er schwärmt von der palästinensischen Demokratie und verschweigt, dass er vor zwölf Jahren für vier Jahre ins Amt gewählt wurde.“ Das beste Zitat des Abends: „Wir hatten einen fertig ausgehandelten Friedensplan mit Ehud Olmert, doch plötzlich ist der im Gefängnis gelandet“ Zu den Fakten: Abbas hatte auf die Friedensangebote von Olmert nicht einmal reagiert – und ins Gefängnis kam Olmert erst Jahre nach seiner Amtszeit als Premier.

 

Weitere Links:

Zur Quelle: MEMRI, Middle East Media Research Institute, ist (wirklich) eine Gründung israelischer Geheimdienstoffiziere, die realistisch über den Islam berichten wollen. Das bedarf keines großen Aufwandes: Man muss nur die Freitagspredigten von Tunesien bis Iran mitfilmen.