Lügenpresse

Antiisraelische „Meisterleistungen“ der Qualitätsmedien

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SPON-Fakes

Zusammengestellt auf „Abseits vom mainstream“

Angesichts der zahlreichen Beispiele dürfte es der Jury des Grimme-Preises schwerfallen, einen Schlagzeilen-Dichter auszuzeichnen.

 

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Warum ich die ZEIT nicht mehr lese

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Im Freundeskreis wurde mir kürzlich vorgeworfen, ich hätte mich in einer Filterblase eingerichtet, weil ich „Die Zeit“ nicht mehr lesen würde. Andere Meinungen würde ich nicht mehr zur Kenntnis nehmen wollen.

Da kommt mir ein Text auf Journalistenwatch gerade recht, in dem mehrere Beispiele für die „Berichterstattung“ der Zeit aufgeführt werden. Nicht zuletzt wird auch beschrieben, wie infam die Journalist*Innen des Blattes mit dem erfolgreichen Blog Journalistenwatch umspringen.

Dazu passt m. E. dieser kleine historische Exkurs:

Dass „Die Zeit“ sich einmal in die linksgrüne Ecke schreibt, war am Anfang nicht zu erwarten gewesen. Sie ging nämlich aus einer erfolgreichen Gründung von Reichprogandaminister Goebbels hervor. 1940 wurde von ihm die Wochenzeitung „Das Reich“ gestartet. Sie hatte bald, nur vom Völkischen Beobachter übertroffen, die höchste Auflage einer Zeitung im Nazi-Deutschland. Auch im Ausland genoß sie Ansehen.

Es gab nur wenige NSDAP-Mitglieder unter ihren Redakteuren. Überwiegend waren es bürgerliche Autoren: Margret Boveri, Karl Korn, Gerd Gaiser, Wolfgang Weyrauch, Joachim Fernau, Elisabeth Noelle. Sie unterschied sich von den übrigen, gleichgeschalteten, schrillen Naziblättern. Die Mitarbeiter wurden nicht so stark gegängelt wie in den anderen deutschen Zeitungen. Es war die einzige Möglichkeit für NS-ferne Journalisten Arbeit zu finden, die man scheinbar mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, wohl wissend, dass gerade diese Zeitung das Ansehen der Nazis im In- und Ausland mehrte.

Gebildete Journalisten schrieben für gebildete Leser ein „anständiges Deutsch“ (Harry Pross), wie es noch in der Weimarer Republik üblich gewesen war. Reisereportagen gaben Einblick in das Leben in den von den Deutschen besetzten Hauptstädten. In gepflegter Sprache schilderten sie auch den Vernichtungskrieg im Osten und idyllische Eckchen in den osteuropäischen Ghettos, zur höheren Ehre des NS-Staates.

Erster Chefredakteur der 1946 gegründeten „Zeit“ war Ernst Samhaber. Er war auch Mitarbeiter im „Reich“ gewesen. auch im Layout schien „Die Zeit“ eine Fortsetzung von „Das Reich“ zu sein.

„Die im `Reich´ beschriebene Wirklichkeit hatte mit der Wirklichkeit des Dritten Reiches nichts mehr zu tun.“ (Hans Dieter Müller in der Einleitung zu: Facsimile Querschnitt durch das Reich, hrsg. von Hans Dieter Müller, München: Scherz 1964, p 19)

Es war Lügenpresse auf hohem sprachlichen Niveau.

Siehe auch „Die Zeit und ihr Hass auf Israel“!

Tagesspiegel: Lügen- oder Lückenpresse?

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Gegen die AfD ist alles erlaubt. Neues zur Berichterstattung des Tagesspiegels, dem selbst ernannten Leitmedium der Berliner Wirtschaft.

Westmedien

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Mir aus der Seele gesprochen: Gunter Weißgerber über „Westpresse“ vor 1989 und heute

Eingeschränkt demokratiefähig: die deutsche Presse

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Klaus D. Leciejewski liest, obwohl er in Kuba lebt, deutsche Zeitungen. Was er beobachtet, kommt zumindest in die Nähe von Lügenpresse:

„Deutsche Zeitungen korrigieren sich nicht.“

Warum es gut ist, dass es neben der Presse unabhängige Blogs gibt

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Als ich neulich im Tagesspiegel vom „umstrittenen“ Dresdner Prof. Werner Patzelt las, der angeblich Pegida-Sympathisant wäre, hatte ich mich entschlossen, das nicht im Blog aufzugreifen. Derartiges passiert so oft, dass man kaum hinterher käme. Da wird eine Behauptung linksextremer Studenten unkritisch übernommen und bleibt als Etikett haften. Der unbedarfte Leser ist zunächst noch dankbar, suggeriert das Blatt doch, der Schreiber, die Schreiberin wisse Bescheid über den Betroffenen und überlasse den einfachen Leser nicht nur den Aussagen des Betroffenen. Dabei ist es nichts anderes als Recherchefaulheit und womöglich politische Sympathie für die Kampagnen linker Aktivist*innen.

Jetzt lese ich, dass Science Files am Beispiel des Schicksals des Prof. Patzelt die „Diffamierungsspirale“ beschreibt, die von linken Aktivisten begonnen und von den Medien weiter gesponnen wird. Da nicht von journalistischer Fake-News-Produktion zu sprechen, fällt schwer. Science Files verlinkt zum Blog Prof. Patzelts, der, ausgehend vom Attribut im Tagesspiegel, aufzeigt, was dem Leser vorenthalten wird.

Update 29.3.17: Unbekannte haben Prof. Patzelts Auto in Dresden abgefackelt.

Patzelts Reaktion laut Junger Freiheit: „Der antifaschistische Abwehrkampf hat einen großen Sieg errungen. Durch das Anzünden meines Autos wurde der weitere Vormarsch des Nazismus und Faschismus in Deutschland gestoppt.“

Eine nicht-repräsentative Studie von Prof. Franz Walter zu den Pegida-Gegendemonstranten.

Siehe auch hier!

Wie erkennt man Lügenpresse?

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Die Hilfestellung eines Journalisten:

krautreporter

Zugegeben, meine Überschrift zu diesem Posting ist ein wenig reißerisch. Die zehn Punkte sind aber durchaus alltagstauglich.

Für die Beurteilung der Berichterstattung der linksliberalen Mainstreampresse und öff.-rechtl. Sender reicht das sicher nicht aus. Aber es gibt inzwischen seriöse Internetblogs, die ziemlich genau zitieren und belegen, dass es keineswegs nur Dunkeldeutsche, Pack, Nazis und Rechtspopulisten sind, die hetzen oder Nachrichten erfinden.

„Lügenpresse“ ist ein polemischer Begriff, mit dem die SED westliche Medien unglaubwürdig machen wollte und in diesen Zeiten wird den linksliberalen und linken Medien aus dem rechten politischen Spektrum der Vorwurf gemacht, sie würden Nachrichten verschweigen, zurückhalten oder verharmlosen, die eine kritische Sicht auf Muslime und Migranten hervorrufen könnten.

Die Bundeszentrale für politische Bildung lässt uns durch den Rechtspopulismusexperten, den Politologen Prof. Dr. Frank Decker, weismachen, dass „Lügenpresse“ ein Nazi-Kampfbegriff wäre, auch wenn das Wort schon im 18. Jahrhundert im deutschen Sprachraum nachweisbar sei (bpb-Magazin 09, p 25). Nun ist Decker Rechtspopulismusspezialist. Daher wird ihm entgangen sein, dass „Lügenpresse“ auch von den 68ern gegen bürgerliche Zeitungen benutzt wurde und 1989 von demonstrierenden DDR-Bewohnern gegen SED-Zeitungen.

(Der Beitrag erschien im Januar 2016 zuerst auf meinem früheren Blog Basedow1764)

ZDF-Studie: TV-Nachrichten sind besonders vertrauenswürdig

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Das ZDF hat bei der Forschungsgruppe Wahlen eine Studie in Auftrag gegeben, die das Vertrauen in die Medien nachweisen soll.

Es ist die dritte seit Juni 2015. ARD und ZDF hätten die höchste Vertrauenswürdigkeit, gefolgt von den regionalen Tageszeitungen. Die Werte aller drei Befragungen sind in etwa gleich, Abweichungen sind minimal.

Beim Glaubwürdigkeitsvergleich des gesamten Programms mit anderen Medien liegt das öffentl.-rechtl. TV hinter den regionalen Tageszeitungen und sogar hinter dem Spiegel:

https://www.zdf.de/zdfunternehmen/angebote-112.html
https://www.zdf.de/zdfunternehmen/angebote-112.html

So ganz verstehe ich den ZDF-Bericht nun doch nicht: die Glaubwürdigkeit der öR rangiert hinter dem Spiegel, aber Tagesschau und Heute sind der Gipfel der Glaubwürdigkeit.

Postfaktisch: Wie Antifa und Medien kooperieren

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Don Alphonso, Blogger auf faz.net, hat am Beispiel Bautzen zusammengestellt, warum er der Berichterstattung in der Zeit, der taz, im Tagesspiegel, der Süddeutschen usw. nicht recht traut:

„… da reicht ein einziger Zeuge oder auch nur ein Verdacht, das wird dann auch von Medien aufgegriffen, sobald es bei den Trending Topics bei Twitter ist. Und weil das deckungsgleich mit dem klassischen Antifa-arme-Opfer-böser-Staat-Polizei-und-Nazis-unter-einer-Decke-Narrativ ist, bin ich da so vorsichtig wie bei den Bildern aus dem Gazastreifen oder Syrien oder der Taz, wo man genau weiss, dass weinende Kinder und verzweifelte Mütter immer gehen. Ist das Weltbild erst einmal stimmig, sind die Rollen verteilt, muss man nur noch die passenden Beispiele liefern. Der asylfreundliche/nazifeindliche Netzmob unterscheidet sich bei seinen Reflexen grundsätzlich nicht von Mobs, die Hillary Clinton im Gefängnis werfen wollen, oder von jenen, denen Ulfkotte oder Elsässer als Künder der Wahrheiten gelten.“

Don Alphonso stellt sachlich und nüchtern Fragen und zeigt auf, dass man nicht alles glauben soll, was in der Zeitung steht.

Wann bekommt Don Alphonso einen Grimme-Preis?

Es geht gleich weiter: Er kommentiert die Statistik eines „Mediendienstes Integration“.

Der behauptet, nach Umrechnung der absoluten Geflüchtetenzahl auf die Zahl pro Einwohner, dass Ungarn die meisten Flüchtenden aufgenommen hätte. Ungarn? Das stimmt insofern, dass Ungarn von seinen Flüchtlingen EU-konform Asylanträge verlangte. Dann aber zogen die Geflüchteten über die Grenze und warfen die Papiere weg.

Von 42.000 Flüchtlingen des Jahres 2014 halten sich noch ca. 500 in Ungarn auf. 2015 stellten 177.000 in Ungarn einen Antrag und wieder leerten sich Lager, mit staatlicher Nachhilfe, schnell.

Die Statistikexpert*innen des Mediendienstes Integration errechnen, dass auf jeden Ungarn und natürlich jede Ungarin rein rechnerisch 17,7 Geflüchtete kommen. Die Deutschen landen weit abgeschlagen im Mittelfeld der Länder: 9 pro Einwohner/-in.

Natürlich übernehmen Schreiber*innen von Zeit Online, des Spiegels, der SZ und die Kahane-Stiftung die Statistik des Mediendienstes. Der Verfasser der Meldung schreibt selbst für die Zeit.

Der Mediendienst wird von der Bundesregierung finanziell unterstützt, in einem „Fachbeirat“ unterstützen ihn Journalisten und weitere Experten. Darin sitzt auch Dunja Hayali, die auch schon mal mit einer Landkarte der Hamas über Israel informiert. Frau Hayali ist Preisträgerin „Goldene Kamera für Beste Information“.

Das hatte ich schon meinen Schülern beigebracht: Erst mal fragen: Was ist ein Mediendienst Integration? Welches Interesse hat der? Wer steckt dahinter? Woher kommt das Geld?

Presseschelte

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„Lügenblatt“, Steidl-Verlag 1980; eig. Foto

Lang ist es her, dass ich meinen Schülern das Zeitunglesen nahe legte. In meinem Deutsch- und Politikunterricht fand regelmäßig Zeitungsanalyse statt. Die weltanschauliche Orientierung der Zeitungen wurde durch Fallanalysen, im Vergleich der Berichterstattung zu einem Ereignis, herausgefunden. Die journalistischen Textsorten wurden geübt. Regeln für Reportage, Nachricht und Kommentar wurden erkannt, vor allem der Unterschied von Kommentar und Nachricht. Die Tricks der Human-Interest-Stories der Bildzeitung wurden, dank Günter Wallraff, durchschaut.

Gelegentlich stellte mir ein Verlag einen Klassensatz zur Verfügung. Wir besuchten eine Zeitungsredaktion. In der Schulbibliothek gab es eine Tageszeitung.

Meine Schüler konnten es kaum fassen, dass ich mehrere Zeitungen las.

Heute würde ich die Lektüre von Zeitungen nicht mehr so enthusiastisch empfehlen.

Ich bin unzufrieden mit der Berichterstattung von Zeitungen, bei nur wenigen Ausnahmen. (Politik im Fernsehen ist noch problematischer. Dazu vielleicht ein anderes Mal.)

Ich darf, bei aller Pressekritik, nicht vergessen, mich von den „Lügenpresse“-Schreiern von links und rechts zu distanzieren. (Dass das Wort von der Lügenpresse auch eine linke Geschichte hat, fällt gerne unter den Tisch.) Den Rest des Beitrags lesen »