Klimawandel

Lesetipp: Die größten Politik-Irrtümer

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Mein gestriger Besuch im Berliner Deutschen Historischen Museum (DHM) hat sich gelohnt. Ich habe ein Büchlein entdeckt: Die größten Politik-Irrtümer der heutigen Zeit, von Helmut Böttiger. Böttiger kannte ich bisher als lesenswerten Literaturkritiker. Dass er auch fundiert über Klima und Energie schreibt, war mir bisher entgangen.

Ich kann an keiner Buchhandlung vorbeigehen, ohne mich darin umzusehen. Es kann also auch daran gelegen haben, dass ich dem Buch nirgendwo begegnete, weil kein Sortimenter sich traut, Kritisches zum menschengemachten Klimawandel auszulegen. Der Buchladen im DHM hatte es. Eine Google-Suche zeigt, dass die einschlägigen Qualitätsmedien und Perlentaucher das Buch nicht anzeigen oder gar besprechen.

Die Politik-Irrtümer sind u. a.:

  • DDT gefährdet die Umwelt
  • Der deutsche Wald wird bis zum Jahr 2000 gestorben sein
  • Tausende werden an der Vogelgrippe sterben
  • Die Erde erwärmt sich wegen der CO2-Emission
  • Kernenergie ist ein Auslaufmodell

Wer sich auf 20 schmalen Seiten fundiert, aber leicht lesbar über die Fehler, Auslassungen und Fälschungen der Klima-Alarmisten informieren will, sollte das hier lesen.

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Der Meeresspiegel steigt, steigt nicht, steigt doch, steigt doch nicht

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Mindestens so gut, wie Dieter Nuhr in seinen besten Zeiten war: Der Bericht von einer Talkshow über Klimawandel.

Daraus vorab: Klimapapst Prof. Schellnhuber findet, dass der Meeresspiegel im Jahr 3.000 bei anhaltender Erwärmung 60-70 Meter höher wäre als heute. Es wäre einfache Physik, das herauszufinden.

Oder: Der bei Wind- und Sonnenenergie gelegentlich eintretende Stromausfall könne durch große Batterien verhindert werden, wie sie EON zur Zeit baue.

Für eine ö.-r. Talkshow bemerkenswert: Ein „Klimaleugner“ durfte teilnehmen.

Nachtrag 16.10.17: rbb-Radio Antenne macht gerade Werbung für ein Gespräch mit einem Philosophen, der Schellnhubers Klimafolgenforschungsinstitut angehört. Dabei können sich die ö.-r. Journalisten nicht verkneifen, alle Zwangsgebührenzahler, die nicht an Schellnhubers Prophezeiungen glauben, in die AfD-Ecke zu stellen.

Die ökonomischen Kosten des – unbewiesenen – menschengemachten Klimawandels, auf Heller und Pfennig berechnet

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Sogar die Berichte des Weltklimarates, der Lobbyorganisation der Klimaalarmisten, wimmeln von Konjunktiven: könnte, vielleicht, möglich. Die Statistiken des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass Starkregen nicht zugenommen hat, ebensowenig die Hurrikane in der Karibik. Dies und die gerichtsnotorischen Manipulationen an den Klimadaten des IPCC sowie die teilweise erschreckend geringe Qualifikation der „Wissenschaftler“ sind keine Themen für Rechercheverbünde und Faktenchecker*Innen des ö.-r. Rundfunks. Stattdessen hängt man dort an den Lippen der Klimaalarmisten.

Prof. Schellnhuber weiß: „Die Klima-Mathematik ist brutal klar: Die Welt kann zwar nicht innerhalb von wenigen Jahren geheilt werden, aber wenn wir nichts tun, dann können wir sie durch Fahrlässigkeit bereits bis 2020 tödlich verwunden.“ (zit. nach PNN v. 5.7.17, Jan Kixmüller, „Nur noch drei Jahre“

Klimapapst Schellnhuber ist schon einen Schritt weiter. Er lässt die ökonomischen Kosten des – unbewiesenen – menschengemachten Klimawandels berechnen. Sind schon die zugrundeliegenden Klimadaten unzuverlässig und fehlerhaft, sollen jetzt wenigstens die Folgekosten genau errechnet werden: Die Toten der Dieselabgase, die Klimaflüchtlinge, die von überflutenden Südseeinseln in die bundesdeutschen Aufnahmelager flüchten, die Ausfälle im Wintertourimus wegen der angeblich wärmeren Winter. Ob sie dagegenrechnen, dass die Erwärmung den Rheumakranken hilft und Urlaubsflüge auf die Malediven erübrigt?

46_03_34---Clouds_web.jpgDie Moderatorin von brandenburg-aktuell des rbb gestern Abend hängt natürlich an den Lippen des Meisters. Bilder der Apokalypse, mit denen man die Schadensrechnungen des Potsdam-Institus für Klimafolgenforschung illustrieren kann, gibt es genug: Sturmflut, Hurrikan, aussterbende Eisbären, Kinderwagen neben Auspuffrohren.

Es war klar, dass die Konferenz der Potsdamer Klima-Alarmisten zu den Kosten des menschengemachten Klimawandels ein großes Presse-Echo finden würde.

Nachdem die IPCC-Forscher ihre Klimadaten zu den einzig wahren Werten der Wissenschaft gemacht haben, unpassende Daten wegließen oder fälschten und gegenteilige Meinungen erfolgreich aus Wikipedia und den Medien eliminieren konnten, gehen die Damen und Herren des „Potsdam-Instituts“ PIK jetzt dazu über, die Kosten des von ihnen behaupteten Klimawandels in ihren Computern berechnen zu lassen.

PNN-Klima-Experte Jan Kixmüller alarmiert seine Leser alle paar Jahre über die PIK-Prophezeiungen. Heute interviewt er dazu eine Klimafolgenexpertin des Instituts. Forscherin Dr. Katja Frieler ist „Lead of PIK Flagship activity PRIMAP“. PRIMAP soll ein Computer-Modell des gesamten Weltklimas nachbilden.

Was auffällt: Das Institut sieht sich nicht mehr nur für Klimafolgen zuständig. Frau Dr. Frieler nennt Klima und Wetter immer in einem Atemzug. So wird jedes Wetterphänomen automatisch ein Element des Klimawandels. So erleben wir das schon in den Medien: Jeder Starkregen, jede Flutwelle, jeder Hurrikan wird zum Zeichen des Klimawandels umgedeutet. Statistiken, die das Gegenteil beweisen, findet man nicht in der Tagesschau oder im TS.

Die 70.000 Hitzetoten des heißen Sommers von 2003: Der Zusammenhang mit dem menschengemachten Klimawandel wäre unstreitig, sagt schon Wikipedia und gibt eine einzige Quelle, ein Computermodell, an. Wenn man liest, dass die Klimaalarmisten tausende von Wikipedia-Artikeln im Sinne des IPCCs (um)formuliert haben…

Auch Dr. Frieler behauptet das im Gespräch mit Jan Kixmüller. 2003 liegt im Zeitraum, in dem die laut Klima-Alarmisten ständig steigende Welttemperatur nicht angestiegen ist. Die Weltdurchschnittstemperatur liegt im Übrigen um 1 Grad niedriger als vor 50 Jahren. Deswegen ist letztere in IPCC-Publikationen nicht mehr zu finden.

Wenn es zu einer Dürre kommt und Getreidepreise steigen, kann das PIK beweisen, dass es einen Zusammenhang gibt! Die Forscherin hat auch einen Vorschlag, was man dagegen tun kann. Nein, jetzt kommt nicht das SUV- oder das Diesel-Verbot, nein, man muss Vorräte für Dürrezeiten anlegen! Und man könne die Produktivität verbessern. (Zur Problematik der Gentechnik in der Landwirtschaft wird aber nichts gesagt.) Frau Dr. Frielers Studie könne, so sagt sie, helfen, zukünfig Preisspitzen zu vermeiden.

Von Haiti las man kürzlich, dass dort nepalesische UN-Soldaten die Cholera eingeschleppt hätten. Bei Dr. Frieler in der PNN hat ein anderes Narrativ:  Der erste Ausbruch der Epidemie war nach einem starken Erdbeben(!).  Nach dem ersten Absinken der Infektionen gab es wieder einen Anstieg, „begleitet“ von starken Regenfällen. Der neuerliche Anstieg soll von „zusätzlichen Erregern“ gekommen sein, die vom Regen in die Flüsse gespült worden wären. Regnete es Cholera-Erreger?

Bevor Jan Kixmüller zur weltweiten Migration vor der Erwärmung der Erde kommt, gibt Frau Dr. Frieler zu: Der Zusammenhang mit dem Niederschlag ist bei der Cholera allerdings nicht immer eindeutig.

Das Interview

 

 

„Intentional Bias“ bei Googles Suchmaschine?

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Den Verdacht, dass Google die Ergebnisse zu Suchfragen manipuliert, gibt es schon lange. Das gilt etwa für den Vorrang von Treffern auf Seiten wichtiger Werbekunden.(Wohlgemerkt: gemeint sind nicht die als Werbung kenntlich gemachten Treffer!)

Er gilt aber auch, so legt eine neue Studie nahe, für die Bevorzugung linksliberaler Domains gegenüber konservativen. Am Beispiel des Google-internen Rankings von „Klimawandel“-Seiten zeigt Leo Goldstein, dass von einer neutralen Suchmaschinen nicht die Rede sein kann. Er beschreibt, wie die Seiten von „Klimarealisten“ herabgestuft und die von „Klima-Alarmisten“ höher bewertet werden.

Leo Goldstein: „Why are Search Engines so Hostile to Climate Realism?“ und nochmal am 8.9.17

WUWT ist die führende US-amerikanische Seite der Kritiker der These vom menschengemachten Klimawandel. In den Kommentaren zu den o.a. Links ist zu lesen, dass bei einer Suchfrage zu CO2 auf Google erst auf Seite 30 der Treffermeldungen ein kritischer Beitrag auftauchte!

Aus „Wired“: Das große Versprechen des Internets, Ihnen so viel Information zugänglich zu machen, wie Sie wollen. Seine große Gefahr ist, dass das meiste davon Müll ist.

 

Wie man zum Klimaskeptiker gemacht wird

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EisbärEs ist wieder einmal dem unabhängigen EIKE-Institut zu verdanken, dass dieser Bericht ins Deutsche übersetzt wird.

Eine US-Studentin erzählt, wie sie in der Schule, am College und in der Universität die Agitation von Lehrern und Wissenschaftlern über den menschengemachten Klimawandel erdulden musste und sie deswegen immer skeptischer wurde.

Das erinnert mich an die sozialistische Indoktrination in der DDR. Aber das gibt auch Anlass zur Hoffnung. Erfolgreich war die SED damit letztlich nicht.

Nachtrag: Wie Dr. Susanne Götze von der Süddeutschen Zeitung einen Wissenschaftler, der sich auch in der AfD engagiert, in die braune Ecke stellt.

Fake-News über Hurrikane

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Was untersuchen eigentlich die Faktenchecker/-innen unserer Qualitätsmedien? Mit Sicherheit nicht untersuchen sie die falschen Berichte im eigenen Haus.

ipcc hurrican
aus: EIKE-Beitrag

Es gibt ausreichend viele Dokumentationen, die besagen, dass es auch beim Thema Hurrikane wenig Belastendes darüber gibt, dass ihre Stärke und Zahl auffällig, gar dramatisch zunähme. Und das von Menschen erzeugte CO2 schuld daran wäre. Sogar der Weltklimarat IPCC, sozusagen der Heilige Stuhl der Klimaretter, formuliert wieder einmal nur sehr vorsichtig, findet kaum Anzeichn oder höchstens schwache Belege. (Vor Wochen galt das auch für „Starkregen“. Obwohl die Statistik des Deutschen Wetterdienst dazu nichts hergab, schwadronierte sogar ein Wetterdienst-Mitarbeiter in Unkenntnis der Statistik seines Amtes im TV von einer Zunahme.) Mit dabei ist Klimaexpertin und Grimme-Preisträgerin Dunja Hayali.

 

In dem nachfolgend verlinkten Beitrag des unabhängigen Klima- und Energie-Instituts EIKE gefällt mir nicht zuletzt ein Satz gut: Es wird von Forschungen zur Entstehung von Hurrikanen berichtet. Es herrsche Unkenntnis über ihre Entstehung. Nichts deute darauf hin, dass sich in absehbarerer Zeit daran etwas ändert. Dann steht in Klammern: das lässt nebenbei auch einige Erkenntnisse über die Qualität von Klimamodellen zu.

Fake News über Hurrikan Irma von FAZ, FOCUS, Deutschlandfunk, bis hin zu Levermann (PIK) und M. Latif

 

Der weibliche Blick auf Gletscher

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Es scheint kein Hoax zu sein, keine Zeitungsente: das Papier eines US-Geschichtsprofessors und Klimaforschers und seiner Mitarbeiter/-innen zu einer genderistischen Forschungsperspektive in der Gletscherforschung. (Hier das Abstract in Englisch; Titel d. Studie steht im letzten Satz.)

Dem Prof. Mark Carey und seinem Team (insgesamt drei Männer und eine Frau) geht es weniger um Klimaforschung als um Erkenntnistheorie. Er kritisiert, dass wissenschaftliche Forschung vor allem aus der westlichen, kolonialistischen, imperialistischen und patriarchalischen Perspektive betrieben wird. Eine feministische Perspektive werde an den Rand gedrängt. Wobei er das macht, was Genderisten fast immer machen: Er vereinahmt den Feminismus für den Genderismus, obwohl er die Fixierung auf heterosexuelle Männer und Frauen ganz im Sinne des Genderismus ablehnt.) Auch will er, ebenfalls typisch für Genderforschung, nicht nur wissenschaftliche Erkenntnis berücksichtigen, sondern auch „andere Wege der Erkenntnis“ wie Kunst und Literatur einbeziehen. In der Tat zitiert er Erzählungen weiblicher Autoren, die in arktischen Regionen spielen. Er will Gletscher in einem sozialen und kulturellen Kontext erforschen.

Ca. 400.000 € bekam er vom National Science Institute für die Erarbeitung der Studie. Sie sorgte vor einem Jahr für ungläubiges Staunen in US-Medien. Ich zweifle immer noch. Obwohl es viele Gender-Studien gibt, bei denen ich mich frage, wie man damit M.A., Dr. oder Profx werden konnte.

Sie erinnert an die Sokal-Affäre: Der Physiker Alain Sokal schrieb 1996 in poststrukturalistischem Jargon über Quantengravitation als linguistisches und soziales Konstrukt. Obwohl er Fehler eingebaut hatte, wurde der Aufsatz in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Es kam damals zu einer Debatte über den womöglich schädlichen Einfluss postmoderner Philosophie auf die Naturwissenschaften.

Andererseits, wenn ich seine Forschungsgebiete und seine Publikationsliste ansehe, schließe ich nicht mehr aus, dass er es ernst meint. Prof. Dr. Carey arbeitet interdisziplinär. Er untersucht, wie Menschen, Indigene in Südamerika z. B., mit Klimaphänomenen umgehen, welche gesellschaftlichen Einflüsse in den Erdwissenschaften wirksam sind(!).

In einem Interview antwortet er auf die Frage, ob ihn die Aufregung über seinen genderistischen Artikel störe. Es ist eine ähnliche Antwort, wie sie kürzlich eine Genderprofx dem Berliner Tagesspiegel gab: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse werden in Fachzeitschriften veröffentlicht. Wenn das Laien in die Hände bekämen, könne das falsch oder gar nicht verstanden werden.

Das passiere Wissenschaftlern seit Jahrhunderten, besonders häufig in letzter Zeit den Klimaforschern.

U. a. nach „Postmodern Glacier professor defends his dreadful study as misunderstood”.

Bei EIKE gibt es einen ins Deutsche übersetzten anderen US-amerikanischen Bericht darüber.

Ich liebe den rbb (3)

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Der verstorbene ZDF-Moderator Hans-Joachim Friedrich: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein; auch nicht mit einer guten!“

rbb-KONTRASTE-Selbstbild: das kritische Magazin aus Berlin. KONTRASTE bringt Gegensätze auf den Punkt. Keine Politikerphrasen, kein Infotainment: Das Magazin geht den Dingen auf den Grund, neugierig und mit sorgfältiger Recherche. KONTRASTE deckt Hintergründe auf, erklärt Zusammenhänge und bezieht Stellung. KONTRASTE steht für seriöse Information des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: investigativ, analytisch, kritisch.“

Renée Althammer, rbb-Kontraste: Unsere Grundposition ist und bleibt, dass die Erderwärmung seit dem Industriezeitalter auch durch menschliche Faktoren beeinflusst wird. Diesen Einfluss zu begrenzen sehen wir als politische Aufgabe in Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen an.

Hagen Brandstätter, stv. rbb-Intendant, nach einer Beschwerde über die Kontraste-Sendung: „Gestatten Sie mir zunächst, ein sprachliches Missverständnis aufzulö­sen: In seiner Antwort meint Herr Althammer nicht, dass der rbb einen politischen Auftrag habe, sondern es Auftrag der Politik ist, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen.“  

ARD-Moderatorin Carmen Miosga: Journalismus kennt keine alternativen Fakten.

Quelle: rbb-kontraste-darf-weiter-fakenews-verbreiten

Die Klimaleugner-Liste

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Ähnlich wie das MfS der DDR, die Ex-IM Anetta Kahane (wird überarbeitet) oder die grüne Heinrich-Böll-Stiftung (wird überarbeitet) führen auch die Verfechter des menschengemachten Klimawandels eine Schwarze Liste verdächtiger Personen, die ihre Überzeugungen nicht teilen:

klimaleugner

Auch auf Wikipedia denunzieren die Klimaaktivisten „Klimaleugner“ und „Klimaskeptiker“, u.a. in einem 36 Seiten starken Eintrag „Klimaskeptizismus“, der auch eine Liste der Delinquenten enthält.

Wikipedia nennt einen Rechtsstreit, den Dr. Ball verloren hat. NICHT aufgeführt ist der Rechtsstreit den Klimaaktivist Michael Mann gegen Ball angestrengt und verloren hat, weil er sich weigerte, seine Daten und Berechnungen, die Ball angezweifelt hatte, vor Gericht offenzulegen.

Klimawunder, nicht validiert

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Man kann sich in die Klimadiagramme vertiefen, die IPCC-Community produziert, und auch in die, mit denen unabhängige Forscher der Community Fehler nachweisen, nachträgliche Korrekturen oder das Weglassen widersprechender Daten.

Für mich gibt es noch einen einfacheren Weg die Zuverlässigkeit der IPCC-Computermodelle anzuzweifeln: Unsere Wetterfrösche können nicht mit Sicherheit Temperatur und Niederschlag der nächsten Tage, gar Wochen und Monate vorhersagen. Dafür habe ich Verständnis: Das Wettergeschehen ist sehr komplex.

Dann gibt es aber Wissenschaftler, die voraussagen, dass Hannover im Jahr 2057 Küstenstadt geworden sein wird. (Ich habe solche Folien im Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam gesehen.) Dabei ist das Klimageschehen noch viel komplexer als das Wetter. Man weiß über das natürliche Klimageschehen wenig, die Rolle der Ozeane ist kaum erforscht. Aber man will ganz genau, bis auf die Stelle hinter dem Komma, wissen, was menschengemachtes Kohlendioxid in 50 Jahren anrichtet.

Mir ist schon gesagt worden, dass Wettermessungen etwas ganz anderes wären als Klimamessungen. Wieso? Man braucht für beides meteorologische Messdaten! Weder beim Wettergeschehen noch bei Witterungsprognosen noch beim Klimawandel hat man ein vollständiges Wissen vom natürlichen Geschehen, vom seit Jahrmillionen ablaufenden natürlichen Klimawandel. Aber eins weiß die IPCC-Community ganz genau…

In seinem Buch über das Zustandekommen der umstrittenen IPCC-Thesen vom menschengemachten Klimawandel schreibt Tim Ball, dass die Klimasoftware der IPCC-Forscher nie validiert worden wäre. Das aber sei in der Wissenschaft üblich, um herauszufinden, ob digitale Modellrechnungen richtig seien.

Dafür kann ich jetzt ein konkretes Beispiel angeben:

Die These vom Ansteigen der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund des steigenden Anteils des menschengemachten COs wird seit bald 50 Jahren vertreten. Wieso haben die Computermodelle nicht vorhergesagt, dass es von 1998 bis 2014 zu keinem weiteren Ansteigen der vom IPCC ermittelten globalen Durchschnittstemperatur kam? Während der Anteil des menschengemachten CO2 in der Atmosphäre doch weiter zunahm?

Wieso stellt man die „Wärmepause“ erst hinterher fest und hat Mühe, sie zu erklären? Während man andererseits computergenerierte Temperaturkurven bis ins 21. Jahrhundert als gültig ansieht. Die Computermodelle, die ein sich beschleunigendes Ansteigen der Temperatur vorhersagen, sind wohl falsch.

Gespielt wird stattdessen das alte IPCC-Spiel: a) das Ausbleiben des Anstiegs wird bestritten oder b) die Wärme in diesem Jahrzehnt soll von den Ozeanen geschluckt worden sein. Dafür wären 2015/16 die heißesten Jahre seit … gewesen. Dass in 2017 die Temperatur wieder bei dem Wert von 1998 ist, wird nicht erwähnt, man hat Übung im Weglassen.

Die Ozeane der nördlichen Hemisphäre sind in den letzten zehn Jahren kühler geworden! Sie können die Wärme der Atmosphäre nicht „geschluckt“ haben.

Was ist, wenn die von El Nino verursachte starke Erwärmung das nächste Mal weniger stark ist und die reale Temperatur weiterhin nicht ansteigt?

(El Nino muss ich jetzt nicht erklären. Diese Meeresströmung war für IPCC-Klimaforscher nie besonders wichtig, aber man nimmt, was man kriegen kann.)

Nachtrag: Die Weltklimarat-Community hat wohl doch inzwischen eine ganze Reihe Vorhersage-Läufe ihrer Klimaprogramme gemacht (validation, hindcast prediction run). Sie war aber mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Quelle: E-Mail von Roger Pielke an Norman Paige am 12.7. 17; https://judithcurry.com/2017/07/09/framing-the-challenge-for-the-climate-red-team/#comment-853900; https://pielkeclimatesci.files.wordpress.com/2017/02/ppt-136.pdf, daraus Folie 16:

pielke prediction

 

In eigener Sache: Für den angeblich menschengemachten Klimawandel habe ich in meinem (DDR-)Blog noch kein Schlagwort. Ich nehme bisher das Schlagwort „Informationskompetenz“. Es hat leider Eingang in den Schulunterricht gefunden. Gemeint ist, beim Surfen im Internet die Güte der gefundenen Information zu erkennen. Damit sind nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene überfordert.

Für mich bedeutet Informationskompetenz die Fähigkeit, nicht alles zu glauben, was man hört und sieht. Auch nicht, wenn es in der Tagesschau von Experten gesagt wird. Kritisch überprüfen heißt für mich, andere Meinungen, Hypothesen, Studien heranzuziehen.