Jassir Arafat

Jassir Arafat, Terrorist und Friedensnobelpreisträger

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Der Bauunternehmer Jassir Arafat, der in einem öffentlichen Park in Gaza eine seiner Villen baute, gilt als palästinensisch-arabischer Politiker, der um Frieden bemüht war. Ganz so war es nicht.

(Sogar) in Wikipedia steht über ihn: „… Terrorist,[2][5][6] Guerillakämpfer,[7] Friedensnobelpreisträger und  Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete. 1957 war er Mitbegründer und später Anführer der palästinensischen Fatah, die jahrzehntelang terroristische Anschläge und Bombenattentate auf israelische, jordanische und libanesische Ziele verübte….“

Unter seiner Ägide gab es die Flugzugentführungen und das Attentat während der Münchner Olympischen Spiele.

Nachträge: Der Dokumentarfilm von Georg M. Hafner „München 1970“

und: Arafats Folterkeller

Was Arafat weniger interessierte: einen funktionierenden arabischen Staat in Palaästina zu schaffen.

Steinmeier Kranz Arafat

 

An Arafats Grab legte Bundespräsident Steinmeier als erster deutscher Politiker gerade einen Kranz nieder.

Ein sehr detaillierter Artikel von David Samuels in The Atlantic Monthly aus dem Jahr 2005, übersetzt in haOlam.de: „Wie Jassir Arafat Palästina zerstörte“

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4. (Den Teil 5 habe ich nicht gefunden.)

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SPD-Politiker und Israel

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Gemeinhin weiß man die schärfsten Israelkritiker/-innen und Antisemit/-innen bei der extremen Linken und Rechten. Es irritiert mich, dass auch SPD-Politiker Israel als den Hauptstörenfried in Nahost ansehen und sich in Wort und Tat entsprechend verhalten.

Steinmeier Arafat GrabDer neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, immer noch ein bisschen Außenminister, legt zum ersten Mal für einen deutschen Politiker am Grab von Jassir Arafat einen Kranz nieder. Dem Arafat, unter dessen Ägide die Palästinenser begannen, die deutschen RAF-Terroristen militärisch auszubilden, Flugzeuge zu entführen und in München israelische Sportler ermordeten. Erst kürzlich hatte sich Steinmeier positiv zur neuesten antiisraelischen Entschließung des UN-Sicherheitsrates geäußert. (Siehe auch im Blog Unbesorgt.de)

SPD-Vorsitzender Martin Schulz applaudiert dem PLO-Chef Abbas stehend im Europaparlament für eine „inspirierende Rede“ und wirft mit falschen Zahlen den Israelis in deren Parlament vor, den Arabern auf der Westbank das Wasser zu verknappen. Sigmar Gabriel nennt Abbas seinen Freund und trifft sich mit Breaking the Silence, die Fake-News über Kriegsverbrechen der israelischen Armee verbreiten. Dass er neben den Juden die Sozialdemokraten als zweite wichtige Opfergruppe im Holocaust sieht, wie soll man da reagieren? Schreien, weinen, mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen?

Eher am Rande, da m. E. noch nicht explizit antiisraelisch aufgetreten, seien genannt die muslimischen Lobbyistinnen Ministerin Ayhan Özoguz und die Berliner Staatssekretärin und Scharia-Befürworterin Sawsan Chebli.

Dies hier ist sicher ein Albtraum für Frau Chebli:

(Video via philosophia perennis)

Anna Prizkau in der FAZ am 30.5.17 zu den vielen „Versehen“ der SPD im Umgang mit Juden und Israel.

Auch Helmut Schmidt sollte nicht vergessen werden.