Israelkritik

Antisemitismus und Linkspartei (3)

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haensel-linkspartei

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Sozialisten im Bundestag, Heike Haensel, spricht vom Kriegstreiber. Sie meint nicht den Iran, nicht Assad, nicht Erdogan, nicht die Hisbollah. Sie meint Israel.

Es ist die übliche Besessenheit vom bösen Juden bei den Linken. Die wären überall am Werk. In München waren sie erfolgreich: Die Sicherheitskonferenz wäre eine „Kriegstreiberkonferenz“ weiß die Politikerin.

Spiegel-Augstein nennt das wie sein Ziehvater Rudolf Augstein Israelisierung, der ehemalige Linksparteiler und jetziger AfDler Gedeon jüdischer Weltmacht.

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Gabriel setzt einseitige Nahostpolitik fort

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Sigmar Gabriel weiß nicht, warum er Israel unterstützen sollte. Für ihn ist Israel der Störenfried in Nahost. Aus ihrer Sympathie für die arabischen Palästinenser machen er und die SPD schon lange keinen Hehl.

Israels Sicherheit wäre deutsche Staatsräson, sagt die Kanzlerin. Was das bedeutet, weiß niemand. Jetzt hat Gabriel diese laue Aussage gänzlich entwertet.

Auch der Koalitionsvertrag gibt seine Position wieder: Israel ist schuld. Kein kritisches Wort über Terror, Menschenrechtsverletzungen, Korruption und fehlende Verhandlungsbereitschaft der Araber. Wenn das Westjordanland judenrein ist, wird alles gut.

Warum Israel unterstützt werden sollte, erklärt Gerd Buurmann.

Adrian F. Lauber enthüllt die missratene Vergangenheitsbewältigung Gabriels: „Was fällt den Juden eigentlich ein umzuziehen, ohne vorher bei der SPD um Erlaubnis zu ersuchen?“

 

ARD-Tagesschau zum Hamas-Tunnel

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Es hat sich inzwischen eigentlich herumgesprochen, wie die „Unbelangbaren“ in den linksgrünen Medien mit Israel umspringen.

Das stört sie nicht im Geringsten. Sie machen so weiter. Sie wissen sich im Einklang mit außenpolitischen Linie der Bundesregierung in Sachen Nahost.

Vor vielen Jahren hatte Günter Wallraff die Methoden der Bild-Zeitung bekannt gemacht. Er hatte unerkannt als Insider in der Kölner Redaktion gearbeitet und erfahren, nach welchen Regeln Nachrichten so formuliert werden mussten, dass sie reißerisch klangen und den Verkauf ankurbelten. Dass dabei Menschen skrupellos bloßgestellt wurden, war den Journalist/-innen egal. Man gab der Geschichte ja nur einen kleinen Dreh.

Der Dauerbrenner der Medien bei Israel ist, den Juden vorzuwerfen, sie würden Gaza beschießen. Auch wenn ein Waffenstillstand vereinbart worden war. Im weiteren Verlauf des „Berichts“ stellt sich dann heraus, dass Israel auf Beschuss der Hamas reagiert.

Jetzt lief das wieder ähnlich: Die israelischen Streitkräfte entdecken einen diesmal besonders langen Tunnel, der unter einem Grenzübergang verlief. (Die diversen Hamas Milizen verbauen in den für Terrorzwecke genutzten Tunnels den Zement, den Israel für den Wohnungsbau liefert.) Das konnte man so auch in objektiv berichtenden Medien lesen. Die Armee ließ den Grenzübergang zwei Tage sperren und zerstörte in dieser Zeit den Tunnel.

Das machen die Tagesschau-Journalisten daraus: „Israel sperrt Grenzübergang“ lautet die Schlagzeile.

Entschuldigung für vielen R- und Tippfehler in der ersten Version. Das kommt davon, wenn man schon längst woanders sein müsste, aber noch ganz schnell fertig schreiben will.

Mangelhafte journalistische Kompetenz: Sächsische Zeitung

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Der Judenhass, der sich in diesen Tagen in Berlin zeigte, wo die Polizei auf dem Kurfürstendamm einen Chanukka-Leuchter bewachen musste und der palästinensische Mob grölend durch Straßen und U-Bahnhöfe zog, wird zunehmen. Hunderttausende nahöstlicher Einwanderer werden uns ihre Sichtweise nahebringen. Sie stoßen auf viel Sympathie, nicht nur bei traditionell judenfeindlichen Rechtsextremisten, sondern, was schlimmer ist, in der linksgrünen Mitte. Wenn sozialdemokratische Spitzenpolitiker nicht hinterm Berg halten mit ihrer Sympathie für die arabisch-palästinensischen Führer, die ÖR-Medien israelfeindliche Dokumentationen senden und die Ausstrahlung unangenehmer Wahrheiten zu verhindern suchen, Qualitätsmedien wie Spiegel und Süddeutsche, zunehmend auch die FAZ, Israel als Sündenbock darstellen, muss auch eine Provinzzeitung nicht länger hinterm Berg halten.

In Sächsischen Zeitung verwebt die Journalistin Jann Jannke ihr geschichtliches Halbwissen und ihre Gutmenschenzuneigung zu nahöstlichen Geflüchteten zu einem anrührenden Narrativ. Anstatt realistisch über die korrupte Herrschaft von Hamas und PLO zu berichten, über die Milliarden, mit denen Europa und USA Terroristen unterstützt, über den beängstigenden Erfolg, mit dem die Araber 3000 Jahre jüdische Geschichte, mit Unterstützung von UNO und UNESCO, in die Tonne treten, übernimmt sie ohne jeden Faktencheck das Bild der armen arabischen Opfer der bösen Juden. Der Artikel strotzt vor Halbwahrheiten und Falschdarstellungen. Die Journalistin weiß es wohl nicht besser. Dumm ist sie aber wohl nicht, denn sie vergewissert sich der Zeugenschaft der üblichen jüdischen Israelhasser. Sie übernimmt unkritisch, was ihr der arabische Einwanderer in den Block diktiert: das bombenwerfende Israel, die imperialistische Kolonie Israel, die rechtlosen Araber in Israel…

Ausführlich zum unsäglichen Artikel: Richard Volkmann auf Salonkolumnisten

Man wird in den nächsten Jahren dank der Einwanderer, die uns geschenkt wurden und zu einem bunten Deutschland beitragen sollen, jüdische Einrichtungen verstärkt bewachen und vom Tragen von Kippa und dem Zeigen der israelischen Flagge in Deutschland abraten müssen. In Wien, wo Hilter seinen Judenhass lernte, wird man inzwischen für das Zeigen des Davidsterns bestraft.

 

god bless hitler
Quelle

Da in der Sächsischen Zeitung die Reporter den Chefredakteuren zugordnet sind, könnte man erwarten, dass die drüberschauen, was ihre Mitarbeiter verfasst haben. Also entspricht das, was erscheint, der Linie des Blatts.

Bis 1990 war die Zeitung ein Zentralorgan der SED und entsprechend antizionistisch ausgerichtet. Viel geändert hat sich da anscheinend nicht.

 

Laut Facebook erlaubt!

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facebook
(c) Facebook

Fällt laut Facebook nicht unter Hassrede!

Es geht das Gerücht, dass Facebook Syrer in den Löschzentren beschäftige, wegen der Arabischkenntnisse. Das würde erklären, warum antisemitische und israelfeindliche Veröffentlichungen erlaubt bleiben, jede noch so sachliche Islamkritik aber Gefahr läuft, gelöscht zu werden. Die Verantwortlichen bei Facebook verweigern jegliche Auskunft.

Wie die Deutsche Welle Israel delegitimiert

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ARD-InformationspolitikDie Deutsche Welle (DW) ist der staatliche deutsche Auslandsrundfunk und gleichzeitig Mitglied der öffentlich-rechtlich, also nicht-staatlich organisierten ARD. Auf Grund seiner rechtlichen Konstruktion (siehe Wikipedia; Stand 24.12.17) ist er, anders als die ARD zumindest staatsnah. Im Aufsichtsrat sitzen Mitglieder von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat.

Wer jetzt meint, daraus ergäbe sich eine besondere Sorgfaltspflicht in der Berichterstattung über Israel, wenn nicht gar ein Verzicht auf Israel-Bashing, sieht sich getäuscht. Die pro-palästinensische Haltung des Auswärtigen Amtes spiegelt sich im Programm der DW.

Haolam hat das an einem Beispiel analysiert und vergisst auch die Reaktion der Unbelangbaren der DW nicht.

Siehe auch Manfred Gerstenfeld über die israelfeindliche ARD!

Antiisraelische „Meisterleistungen“ der Qualitätsmedien

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SPON-Fakes

Zusammengestellt auf „Abseits vom mainstream“

Angesichts der zahlreichen Beispiele dürfte es der Jury des Grimme-Preises schwerfallen, einen Schlagzeilen-Dichter auszuzeichnen.

 

Die 10 irrsten UN-Resolutionen gegen Israel

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Hillel Neuer, Chef der NGO UN-Watch, hat sie zusammengestellt:

„The 10 most insane UN anti-Israel actions of 2017“

Die Vereinten Nationen widmen einen erheblichen Teil ihrer Aufmerksamkeit Israel und der Westbank. Kein anderer Teil der Welt, keine anderer Konflikt, kein Krieg, nicht die zigfache Opferzahl beschäftigt die Diplomaten mehr.

Neben der UNRWA, einer UN-Organisation, die seit 1948 damit beschäftigt ist, arabische palästinensische Flüchtlinge und die stetig wachsende Zahl ihrer Nachkommen zu verwalten und zu versorgen, gibt es das Komitee für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes (Committee on the Exercise of the Inalienable Rights of the Palestinian People) mit einem eigenen Sekretariat. Das Komitee finanziert Kampagnen gegen Israel. Es empfiehlt den Vertretern des palästinensischen Volkes, Groß-Britannien wegen der Balfour-Deklaration zu verklagen und überhaupt internationale Gerichte und Menschenrechtsgerichtshöfe gegen Israel anzu rufen.

Die UN-Expertin für Frauenrechte lieferte einen Westbank-Reisebericht ab, in dem letztlich der Besatzungsmacht Israel die Schuld daran gegeben wurde, dass muslimische Ehemänner ihre Frauen schlagen.

Nachdem aus der ehemals überwiegend jüdisch-christlich bewohnten Stadt Hebron Juden und christliche Araber weggegangen sind, erhielt die Stadt von der UNESCO den Welterbestatus für ihr palästinensisch-arabisches Kulturerbe.

Wieso muss die Westbank judenrein sein?

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Die Israelfeinde in der Arte-Redaktion verkünden unaufhörlich ihr Feindbild. Sie besitzen die „Produktionsmittel“, wir tumben Zuschauer dürfen zahlen.

Schon vor einem Jahr gab es ein Beispiel für pro-palästinensische Propaganda. Ich hatte das schon im Blog erwähnt.

Nun lese ich wieder, was damals im Blog „unbesorgt“ zu diesem Film gesagt wurde. Das ist so erfrischend nüchtern und unideologisch. Man fragt sich, wieso alle, auch der FAZ-Palästina-Korrespondent Stahnke, von jüdischen Siedlern reden und schreiben, die den Arabern das Land wegnähmen. Sie schreiben Geschichte neu, übernehmen die Narrative der palästinensischen Spin-Doktoren und leben ihre Gutmenschen-, Menschenrechts-, Islamophilie-Überzeugungen gegen die Juden aus.

Hier noch einmal der Link zum Text auf „Unbesorgt“ und zum arte-Film.

Die Überschrift stammt aus dem verlinkten Blogpost.

Auch die FAZ im Lager der Israelkritiker

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hamas.JPGDie Berichte des Nahostkorrespondenten Jochen Stahnke finde ich irritierend. Er schreibt verständnisvoll über die Einschränkungen der Pressefreiheit im Gebiet der arabischen Palästinenser. Auf Twitter lässt er sich kaum eine Missetat der israelischen Besatzer entgehen. Er spricht wie selbstverständlich von palästinensischer Kultur und dem palästinensischen Volk.

Noch nie habe ich von ihm etwas gelesen, was dem Inhalt des Films „Eyeless in Gaza“ entspräche. Dass arabische homosexuelle Palästinenser Schutz in Israel suchen, das finde ich in der FAZ nicht.

Die Berichterstattung ist, gelinde gesagt, von vornehmer Zurückhaltung geprägt. Lässt es sich nicht vermeiden, einmal etwas Missliches über Hamas oder Dr. Abbas zu vermelden, wird es als Aussage von Dritten kolportiert. Breiten Raum nehmen die Darstellungen und Rechtfertigungen der arabischen Offiziellen ein.

Vielleicht sollte Herr Stahnke seinen Wohnsitz nach Ramallah verlegen, um näher am Geschehen zu sein. Bei aller Reserviertheit gegenüber Israel, als Wohnsitz bevorzugt er dann doch Tel Aviv. Letztlich ist er auch Korrepondent für Israel, nicht für Nahost. Über die Korruption in der Familie Nethanjahu oder das Treiben der Evangelikalen (Nachtrag: FAZ v. 22.1.17) in Jerusalem zu berichten ist halt risikoloser als über Millionäre in Gaza.

Gerne überlässt man die Nahostberichterstattung der für ihre Unvoreingenommenheit berühmten dpa. Von der übernimmt die FAZ dann die Meldung, dass Israel zur Eskalation beitrüge, weil die Armee einen Hamas- oder IS-Tunnel sprengt, der auf israelisches Staatsgebiet führt. Der Hinweis, dass das ausgerechnet kurz vor der Übergabe der Grenzkontrolle in Gaza an die Autonomiebehörde passiert, darf nicht fehlen. Anderswo lese ich, dass der Iran die neue Einigkeit von Hamas und PLO hintertreibe. Für die FAZ ist es allein Israel.

Heute kommentiert FAZ-Redakteur Rainer Hermann: „Hundert Jahre Unfrieden“.

Für ihn sind Engländer, die die Rechte des palästinensischen Volkes missachten und ihr Land den Juden geben, die Urheber der Ursünde. Seither sind dann die Juden an allem schuld. Israel wolle keine Zweistaatenlösung liest man. Es verweigere dem palästinensischen Volk, dessen jahrhundertealte Geschichte und Kultur auch für Herrmann eine Realität zu sein scheint, das Recht auf einen Staat.

Man kann durchaus vermuten, dass Israel kein gesteigertes Interesse an einem Hamas/IS/Fatah-Staat hat, einem erwartbaren weiteren nahöstlichen Failed State. Vor allem deswegen, weil nichts dafür spricht, dass dann weniger Tunnel nach Israel gegraben würden oder weniger Raketen die israelischen Städte bedrohen würden.

Was aber bei dem FAZ-Redakteur verblüfft: An keiner Stelle erwähnt er, dass die palästinensischen Araberführer zig Gelegenheiten verstreichen ließen, um in der Staatsgründung weiterzukommen oder gar einen Staat zu gründen. Für die FAZ-Mitarbeiter ist es immer Israel, das für Unfrieden in der Region sorgt.

Kann es sein, dass die Araberführer gar keinen eigenen Staat wollen? Dass ihr Ziel die Vernichtung Israels ist und bleibt? Das haben in diesen Tagen wieder Dr. Abbas und der Chef der Hamas in Gaza bekräftigt.

Hermann formuliert einen besonders niederträchtigen Satz: Das Prinzip der zionistischen Landnahme wäre, sich das Land nicht durch Kämpfen anzueignen, sondern durch Siedlungen.

Dass Israel sich in 70 Jahren mehrmals gegen zahlenmässig überlegene arabische Armeen zur Wehr setzen musste und siegte, dafür war im Kommentar Hermanns auf Seite 1(!) der FAZ kein Platz mehr.

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