Israelkritik

Friedrich-Ebert-Stiftung ehrt Antisemitin Linda Sarsour

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Ein Offener Brief dazu von Stipendiaten und Ehemaligen der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Update: Anscheinend überdenkt die Stiftung die geplante Ehrung.

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Die Judenhasser von Arte nennen die gewalttätigen Demonstrationen am Gaza-Zaun „Todesmarsch“

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Die Judenhasser von Arte sind erfahrungsresistent. Der widerwärtige Umgang mit der Dokumentation von Hafner/Shapira hat sie nicht zur Besinnung gebracht. Warum auch, sie werden von unseren Zwangsgebühren fürstlich bezahlt. Kritik perlt an ihnen ab.

im in Frankreich beheimateten Sender nimmt man Rücksicht auf die fortgeschrittene Islamisierung des Landes. Die französischen Juden wandern aus, die Muslime beten öffentlich auf Straßen und Plätzen der Großstädte. Informationschef Marco Nassivera, weiß sein Mäntelchen in den Wind zu hängen.

Jetzt wird in einer Arte-„Dokumentation“ vom „Todesmarsch“ am Grenzzaun gesprochen und von israelischen Heckenschützen.

Leider finde ich unter dem Suchwort „Todesmarsch“ nichts auf Arte. Aber jede Menge Pallywoodfilme und B´tselem-Botschaften, wie es sich für ausgewogene Berichterstattung gehört. Das Dreiminutenmachwerk ist eine Human-Interest-Story über einen braven jungen Familienvater, über einen Vater, der jetzt den invaliden Sohn betreut und den Handelskammerchef, der eine sofortige Aufhebung der israelischen (Waffeneinfuhr-)Blockade fordert.

Wie wär´s mit einem Faktencheck der Sendung? Herr Buhrow (WDR), höchster deutscher Arte-Repräsentant, weiß doch, wie das geht.

Update: Arte

Auch ohne Nazi-Keule ist das Filmchen ein Propaganda-Machwerk. Und der Todesmarsch steht weiterhin im Raum. Die französisch-deutschen Unbelangbaren nehmen ja nur den Nazivergleich zurück, nicht die Hetze gegen Israel.

Zur ARTE-Israelhetze siehe auch hier!

Die Nicht-Berichterstattung der ARDSusanneGlass

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In meinem ziemlich langen Posting Deutsche Medien Marktführer bei Israelkritik stelle ich zum Schluss ein Twitter-Foto der ARD-Nahost-Korrespondentin Susanne Glass  quasi exemplarisch weniger friedlichen Fotos von dem Sturm auf die Grenze gegenüber.

Solche Fotos fand ich bei der ARD und dem Blog ARDSusanneGlas nicht. (Da ich mir die Tagesschau nicht jeden Tag zumute, kann es sein, dass es doch einmal einen Hinweis auf eine weniger friedliche Aktivität gab. Das ändert m. E. wenig an meiner Feststellung.

Ich poste hier noch einmal die Fotos

ard_susanneglass

Frau Glass gibt in einem weiteren Tweet zu, dass sie weiß, dass auf diese Drachen Hakenkreuze gemalt werden und damit Brandsätze auf israelische Felder geflogen werden. Sie will das „dann weiter beobachten. Natürlich kritisch.“

Warum filmt sie vermummte Jugendliche beim friedlichen Basteln und stellt nur dieses Foto auf ihren Twitter-Account? Der heißt übrigens @ARDSusanneGlass!

Fotos, die es bei @ARDSusanneGlass nicht zu sehen gab:

Woher kommt der wachsende Antisemitismus? (mit Update!)

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Die CDU-Nachwuchshoffnung Kramp-Karrenbauer weiß es: von der AfD. Wahrscheinlich hatte sie den Auschwitzsong des Echo-Preisträgers Kollegah gehört und assoziiert: Auschwitz-Aha-AfD.

Ich sehe eine nicht unwesentliche Ursache für die Zunahme von Antisemitismus – abgesehen vom importierten der Muslime – in der nahezu besessenen Israelkritik der Medien und von Teilen der politischen Elite.

Das Gedenken an Naziverbrechen verträgt sich bestens mit Kritik an den kolonialistischen jüdischen Besatzern in Palästina. Jede Woche wird über neu verlegte Pflastersteine, über die Holocaust-Überlebende in einer Schulklasse oder eine Klassenfahrt nach Buchenwald berichtet. Meist noch in der selben Ausgabe wird – unter Verzicht auf allzu viel präzise Fakten – von den bösen israelischen Soldaten berichtet, die brutal friedlich demonstrierende Araber daran hindern, israelische Wälder und Felder in Brand zu stecken, oder über rechte israelische Politiker, die den heimatvertriebenen Arabern seit 70 Jahren verwehren, ihren eigenen Staat zu gründen.

Man begründet fein ziseliert, dass Israelkritik mit Antisemitismus aber auch überhaupt gar nichts zu tun hätte. Im Gegenteil. Es wäre doch nur gut gemeint, den Juden aufzuzeigen, wohin ihre Unterdrückung der bedauernswerten palästinensischen Nation führt. Man kennt das ja aus der eigenen Geschichte und will den Juden nur gute Ratschläge erteilen.

Das Wort, dass nur tote Juden gute Juden wären, ist nicht von der Hand zu weisen, angesichts der schon genannten Erinnerungskultur und der gleichzeitigen Gleichgültigkeit gegenüber dem wachsenden alltäglichen Antisemitismus.

judenhasserin_berlinDa schreibt ein israelischer Journalist, der in Berlin ein Restaurant besitzt, dass die bisherige Begeisterung junger Israelis für das hippe Berlin nachzulassen scheint und in Berlin lebende Israelis wieder nach Tel Aviv zurückgehen wollen. Wenn man vermeidet, Hebräisch zu reden, die Kippa versteckt, am Prenzlauer Berg mit dem Gürtel geschlagen und am Bahnhof Zoo angepöbelt wird, ist die Zeit der deutsch-jüdischen Annäherung, so es sie überhaupt nennenswert gegeben hat, wohl vorbei. Dieselben Deutschen, die betroffen des Holocausts gedenken, überlassen den Protest gegen gegenwärtige antisemitische Vorkommnisse dem Zentralrat der Juden.

Er erzählt von einem Markt am Prenzlauer Berg mit einem palästinensischen Falafelverkäufer. Der fing zu schreien an, als er Hebräisch hörte. Der Marktleiter erzählt, dass der Araber ein netter Kerl wäre und völlig unauffällig. Nur wenn er mal einen Juden sähe, würde er herumschreien.

Es gibt eine ausgezeichnete linguistische Untersuchung von 14.000 antisemitischen und antiisraelischen Schreiben, die an den Zentralrat der Juden und die israelische Botschaft geschickt worden waren: Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert, von Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz, de Gruyter 2012.

Ein Hinweis auf das hier beschriebene Problem ist wohl auch, dass diese Untersuchung als Buch und als E-Book 90€ kostet, gebraucht um die 60€, als Taschenbuch immerhin noch 25€. Eine preiswerte, gekürzte Taschenbuchausgabe zu 9,80 oder 14,90€ gibt es nicht. Die Bundeszentrale für politische Bildung kauft seit Jahren fast nur noch Genderliteratur, Kapitalismuskritik oder Ungleichheitsstudien an.

Prof. Schwarz-Friesel und Prof. Reinharz zeigen, dass es keineswegs nur Rechtsextremisten sind, die antisemitische Briefe schreiben. Die Judenfeindschaft der gutbürgerlichen Mitte wird eher von linken antisemitischen und antizionistischen Denkmustern geprägt.

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Berlin: Extremisten unter sich

Update: Die alljährliche Berliner Al-Quds-Demonstration für die Auslöschung Israels fand gerade wieder statt. Siehe dazu auch die Verteidigung der Meinungsfreiheit von Israel-Endlösern des FAZ-Redakteurs Patrick Bahners; auch hier!

Zu den Gegendemonstranten gehört auch eine israelfreundliche Fraktion der Berliner AntifaSA.

Das Berliner Abgeordnetenhaus konnte sich nicht dazu entschließen, einem AfD-Antrag zur Verurteilung dieser Demonstration zuzustimmen. (Wieso kam keine andere Fraktion auf diese Idee?) Der Antrag wurde an einen Ausschuss verwiesen!

Update 18.7.18: Und jetzt Junk-Science

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel hat jetzt eine Langzeit-Studie über antisemitische Kommentare im Internet vorgelegt: Antisemitismus 2.0 und die Netzkultur des Hasses. Ihre – mit ihren Daten unzulässige – Schlussfolgerung: der Antisemitismus hätte im „digitalen Zeitalter“ zugenommen.

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass durch die Kommunikationsmöglichkeiten des Internets der Antisemitismus stark zugenommen habe: „Durch die Spezifika der Internetkommunikation (Reziprozität, Schnelligkeit, freie Zugänglichkeit, Multimodalität, Anonymität, globale Verknüpfung) hat die ungefilterte und nahezu grenzenlose Verbreitung judenfeindlichen Gedankengutes allein rein quantitativ ein Ausmaß erreicht, das es nie zuvor gab. Aufgrund der hohen Relevanz der Netz-Partizipation und seiner informationssteuernden, meinungsbildenden und
identitätsstiftenden Funktion akzeleriert das Web 2.0… die Akzeptanz und Norma-
lisierung von Judenfeindschaft in der gesamten Gesellschaft.“ Das mag gar nicht so falsch sein. Aber mit ihren Daten ist das wissenschaftlich nicht belegbar.

Hier wirkt das Peter-Prinzip: Die Linguistin über schreitet beim Thema empirische Sozialforschung ihre wissenschaftlichen Grenzen.

So ist ihre Untersuchung keine Langzeitstudie, wie sie meint. Sie hat innerhalb von vier Jahren von jeweils anderen Personen Internetkommentare zu sechs verschiedenen Ereignisssen gesammelt. In einer Langzeitstudie werden dieselben Personen zu verschiedenen Zeitpunkten befragt. Das war hier nicht der Fall.

Michael Klein von Science Files nennt die Fehler der „Studie“.

 

Mich würde etwas anderes interessieren:

Kann man mit Methoden der empirischen Sozialforschung herausfinden, wie sich die Israelberichterstattung der Mainstreammedien auf den Antisemitismus auswirkt.

Ich nehme an, dass die einseitige Berichterstattung zu Lasten der Juden in Palästina nicht ohne Wirkung bleibt. Ich erinnere mich an Schlagzeilen wie „Israel bricht die Waffenruhe“: Berichtet wurde von einem israelischen Luftangriff auf Gaza. Erst im zweiten Absatz erfuhr man, dass es eine Reaktion auf Raketenbeschuss durch Hamas- oder IS-Milizen war. Oder an Talk-Shows, die nach immer demselben Muster besetzt sind: ein jüdischer Israelgegner, ein jüdischer Israelverteidiger, zwei israelfeindliche Politiker, Professoren oder Journalisten. Oder wenn in der FAZ die Meinung, Israel müsse ausradiert werden, als grundgesetzlich geschützt verteidigt wird. (Aber jegliche zugespitzte Äußerung eines AfD-Politikers als ungeheuerlicher, geschichtsvergessener Anschlag auf die Demokratie geächtet wird.) Oder die verständnisvolle, empathische Darstellung friedlicher Proteste und des lustigen Drachenbauens am Grenzzaun in Gaza durch die ARD-Korrespondentin. Oder wenn der ARD-Korrepondent Fake-News über die Wasserverteilung auf der Westbank verbreitet. Oder wenn eine Journalistin, die von Gaza als Freiluftgefängnis spricht, das Bundesverdienstkreuz und einen TV-Preis für ihre Berichterstattung erhält.

Ob ich hinterher eher Israel zuneige oder die Juden für herzlose Unterdrücker, Imperialisten und Landräuber halte, müsste sich doch messen lassen.

 

SZ kündigt ihrem Karikaturisten

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Nicht zum ersten Mal verwendete Bundesverdienstkreuzträger Hanitzsch antisemitische Stilmittel, wie man sie aus der Nazizeit kennt, in einer gehässigen, „israelkritischen“ Karikatur.  Der 85jährige Künstler weist den Vorwurf des Antisemitismus zurück. Er wäre israelkritisch, mehr nicht.

Nun wurde es sogar der SZ-Chefredaktion zu viel. Sie trennt sich von dem Karikaturisten.

Nicht nur Karikaturen sind in der Süddeutschen umstritten. Auch Texte sind manchmal auffällig. So, als vor zwei Jahren von Zehntausenden Israelis geschrieben wurde, die wegen Nethanjahus Politik dem Land den Rücken gekehrt hätten.

Update November 2018: Hanitzsch erhält eine Preis des Bayerischen Rundfunks.

Ich hätte da noch einen Kandidaten: Der Karikaturist Stuttmann des linken Berliner Tagesspiegels. Er hat zwar schon Preise und Auszeichnungen erhalten. Aber dafür, dass er unermüdlich gegen die USA und die NATO hetzt und Putin verniedlicht, kann man nicht genug gelobt werden. Da dieses Siedlungsgebiet (angeblich) immer weiter nach rechts rückt, muss man dagegenhalten.

 

25 Mythen zu Israel

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„25 Mythen über Israel“:  Fred Maroun, ein Kanadier arabischer Herkunft, der bis 1984 im Libanon lebte, klärt auf über die Narrative zur Delegitimierung Israels.

Deutsche Medien Marktführer bei Israelkritik

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Ich bin immer von Neuem erstaunt, wie parteiisch der ÖR über Israel informiert. Ich will mich nicht daran gewöhnen. Über kein anderes Land der Welt wird so voreingenommen „berichtet“.

Richard C. Schneider war der letzte ÖR-Korrespondent, bei dem ich nicht jedes Mal überlegt habe, ob das stimmt, was er sagt.

Prof. Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin forscht seit vielen Jahren über Antisemitismus. Ein erstes Fazit ihrer noch nicht veröffentlichten neuesten Studie:

Kein anderes Land der Welt wird in deutschen Medien so oft und scharf kritisiert wie Israel.

Liegt das daran, dass die deutschen Korrespondent/-innen in Israel voreingenommen sind und ihre Heimatsender auf deren Material vertrauen oder sind es die Redakteur/-innen der Heimatsender, die ihnen sagen, was sie berichten sollen?

Unvergesslich sind für mich die Berichte von Markus Rosch über die Wasserversorgung auf der Westbank oder die Kanalisation in Gaza. Da konnte er antiisraelische Fleißpunkte sammeln. Oder die ZDF-Journalistin Nicola Albrecht, die weiß, dass israelische Kinder zum Töten palästinensischer Araber aufgehetzt würden.

Dann ist da aber auch die subtile Wortwahl der Tagesschau. Da ist von „mutmasslich“ und „offenbar“ die Rede, wenn es um iranische Aggression gegen Israel geht. Selbst RT verzichtet auf distanzierende Adjektive und Adverbien, sondern redet Klartext.

Oder der präpotente Umgang des WDR mit der Antisemitismus-Doku. Die für die Doku verantwortliche Redakteurin fühlte sich veranlasst, den Sender zu verlassen.

Und nun auch Frau Glass, die ARD-Studio-Chefin in Tel Aviv. Sie fertigt eine im Großen und Ganzen sehenswerte Dokumentation für den ARD-Weltspiegel über das vielfältige Leben im heutigen Israel an: Eine Motorradfahrergruppe von Juden und christlichen Arabern. Der Chef ist Tätowierer und setzt eine siebenhundertjährige Familientradition fort. Ein Pädagoge bringt schwer erziehbaren Jugendlichen das Surfen bei, darunter zwei Araberinnen. Wie die arg orthodoxen Juden in Mea Shearim zu religionskonformen Lösungen zur Wahrung der Sabbatruhe gelangen: Der mit Luftdruck betriebene Rollstuhl (keine körperliche Arbeit am Sabbat) darf benutzt werden.

Aber dann auch wieder die üblichen Klischees deutscher Israel-Berichterstattung: Weil Trump den USA-Beitrag zur UNRWA nicht mehr zahlt, droht Hungersnot in Gaza auszubrechen. Darf ein UNRWA-Funktionär anschaulich erzählen.

Dass Israel täglich hunderte LKW mit Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und Baumaterialien, meist kostenlos, nach Gaza schickt, dafür reicht die Sendezeit nicht. Dass die arabischen Palästinenser seit Jahrzehnten die weltweit höchste Pro-Kopf-Unterstützung von UNO, EU und europäischen Staaten erhalten, dafür reicht die Zeit nicht. Wo sind die Milliarden geblieben? Aber wegen des bösen Trump bricht die Nahrungsmittelversorgung in Gaza zusammen. Dafür reicht die Zeit!

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Frau Glass gibt in einem weiteren Tweet zu, dass sie weiß, dass auf diese Drachen Hakenkreuze gemalt werden und damit Brandsätze auf israelische Felder geflogen werden. Sie will das „dann weiter beobachten. Natürlich kritisch.“

Warum filmt sie vermummte Jugendliche beim friedlichen Basteln und stellt nur dieses Foto auf ihren Twitter-Account? Der heißt übrigens @ARDSusanneGlass!

Fotos, die es bei @ARDSusanneGlass nicht zu sehen gab.

Nachtrag September 2018: Arye Sharuz Shalicar über Art der Israel-Berichterstattung deutscher Medien.

Mehr über Arye Sharuz Shalicar hier!

Cheblismus (3)

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Siehe auch: Der 3-D-Test für Antisemitismus

Die Hamas kommt in den unzähligen Tweets der Sozialdemokratin nicht vor.

Nachträge:

Das palästinensischstämmige SPD-Mitglied war im Gespräch als Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung. Wie heißt die weibliche Form von Bock? Laut Spiegel sollen Juden dagegen interveniert haben.

 

Chebli-deutsch sein

Cheblis Vater lebt mit dem Familienclan seit 50 Jahren in Deutschland. Er wurde mehrfach abgeschoben, kehrte aber immer wieder zurück. Er spricht so gut wie kein Deutsch. Wie kann er enttäuscht sein, dass er nicht als Deutscher akzeptiert wird?

 

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Der andere Heiko Maas

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Es sieht so aus, dass der frühere Justiz- und jetzige Außenminister Heiko Maas den freundschaftlichen Kurs gegenüber Hamas, Abbas und Fatah sowie die Anbiederung an Putin, wie sie von seinen Parteifreunden gepflegt wird, nicht mitmacht. Deswegen kriegt er Ärger bei den Genossinnen und Genossen.

Auf jeden Fall ist er der bestangezogene Außenminister, den Deutschland je hatte.

Update Anfang August: Ich habe mich zu früh gefreut. Außer der schicken Kleidung bleibt auch im neuen Amt nicht viel Sehenswertes.

Er schafft es, bei der Rettung der syrischen Weißhelme Israel nicht zu erwähnen!

Und was die Rassismuskeule des Fußballers Özil angeht, schwingt er diese kräftig mit.

Wie wärs mit einem Kniefall vor Erdogan, ähnlich wie Brandt damals in Warschau?

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Update 3.9.18: Und dann hängt er sich mit Bemerkungen wie „vom Sofa hochkommen“ und „Wachkoma“ an die Hetze der Mainstreammedien gegen Chemnitzer Bürger an.

Update 15.9.18: auch als Aphoristiker glänzt er: „Nicht Migration, sondern der Nationalismus ist die Mutter aller Probleme.“ (In einer Rede über Demokratie und Migration, Berlin, 10.9.18)

Ich gebe es zu, ich war voreilig, was Maas angeht.

Der 3-D-Test für Antisemitismus

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Da die Grenze zwischen berechtigter Kritik an der Politik des Staates Israel und als „Israelkritik“ getarntem Antisemitismus oft nicht leicht zu erkennen ist, hat Natan Sharansky 2004 den 3-D-Test entwickelt.

Israelkritik überschreitet die Grenze zum Antisemitismus demnach…

Dämonisierung

„…wenn der jüdische Staat dämonisiert wird, Israels Handeln ohne jedes Maß dargestellt wird, Vergleiche zwischen Israelis und Nazis und palästinensischen Flüchtlingslagern und Auschwitz gezogen werden – dann ist das Antisemitismus, keine legitime Kritik.“

Doppelte Standards

„…wenn Kritik selektiv auf Israel angewendet wird; wenn allein Israel von der UNO wegen Menschenrechtsverletzungen herausgestellt wird, während das Verhalten bekannter und wichtiger Verletzer wie China, Iran, Kuba und Syrien ignoriert wird; wenn Israels Magen David Adom als einziger der Ambulanzdienste der Welt die Aufnahme ins Internationale Rote Kreuz verweigert wird – dann ist das Antisemitismus.“

Delegitimierung

„…wenn Israel das fundamentale Recht auf Existenz in Abrede gestellt wird, als einzigem Volk auf der Welt, dann ist das Antisemitismus.“

gefunden auf watson.de