Israel

Gaza: Unerschöpflicher Nachwuchs für Hamas

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Gunnar Heinsohn kann eine beeindruckende Forschungs- und Publikationsbilanz in einer ganzen Palette von Themenbereichen vorweisen. (Siehe Wikipedia!). Am bekanntesten sind wohl seine Demographie-Untersuchungen. Er vertritt die These, dass ein hoher Geburtenüberschuss (youth bulge) ein demographischer „Stressfaktor“ wäre, der zu Gewaltausbrüchen beitragen könne.

Noch zugespitzter ist sein Demographischer Kriegs-Index. Er berechnet das Verhältnis der Männer im Alter von 15-19 zu denen im Alter von 55-59 und sieht darin eine Kennziffer für die Wahrscheinlichkeit von Konflikten. Ein Index von 6 meint z. B. dass auf 1.000 55- bis 59jährige Männer 6.000 15- bis 19jährige Männer kommen.

Wenn für die Jungen keine soziale und berufliche Perspektive besteht, was auf Grund der großen Zahl oft unmöglich ist, werden sie kriminell, schließen sich zu Banden zusammen, revoltieren, lassen sich für Bürgerkrieg und Krieg rekrutieren.

Er belegt das u. a. am Beispiel Afghanistans, das einen Index von um die 6 hat. Sowohl die Sowjetunion (Index 0,67) als auch die von den USA (Index 0,96) geführte westliche Militärallianz war in jeweils zehnjährigem Krieg nicht in der Lage, ein Land mit diesem unerschöpflichen Nachwuchs an jungen kampfbereiten Männern zu befrieden.

Heinsohn hat auch den Index für Gaza berechnet: >6!

(Israel: 1,87)

Israel will Gaza wirtschaftlich entwickeln

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Eine verrückte Idee? Die israelische Regierung bemüht sich um eine Besserung der humanitären Lage in Gaza: Bis zu 150 arabische Unternehmer aus Israel sollen dort aktiv werden.

Ohne Genaueres zu wissen, wünschte ich, dass daraus etwas Positives entstehen könnte. An einer Verbesserung der Lage der Menschen in Gaza hat die regierende Hamas kein Interesse. Ihre Funktionäre sind allein daran interessiert, Israel zu bekämpfen und zu vernichten. Die Region wirtschaftlich voranzubringen, wollen sie nicht, könnten sie wahrscheinlich auch nicht. Dass es ihnen selbst in Gaza gut geht, genügt ihnen. Als sich Israel aus Gaza zurückzog, wusste die Hamas nichts Besseres, als alsbald mit dem Beschuss von Israel anzufangen und in Gaza gebliebene Israelis zu vertreiben.

Die Funktionäre von der Palästinensischen Autonomiebehörde versuchen, der Hamas zu schaden, in dem sie z. B. Israel dazu drängen, keinen Strom mehr nach Gaza zu liefern. Auch sie verstehen nichts von Wirtschaftspolitik und Infrastrukturmaßnahmen und überlassen die Wasser- und Benzinversorgung auf der Westbank den Israelis. Einen erheblichen Teil der ausländischen Milliarden geben sie für die Versorgung von Märtyrerfamilien aus. Die Sorge um das Wohlergehen der Menschen treibt sie so wenig um wie die Hamas. Solange die „Hilfsgelder“ aus dem Ausland fließen, mit dem sie ihr eigenes Wohlergehen und die Kampagnen gegen Israel finanzieren können, erkennen sie keinen Änderungsbedarf.

Für die Kirchen und linke Organisationen in Europa, für linke europäische Journalist/-innen sowie auch einige Regierungen ist der Status Quo in den arabischen Gebieten Palästinas ebenfalls willkommen. Man kann sich als Gutmensch fühlen, als Antirasst/-in, Antikolonialist/-in und Antifaschist/-in, wenn man Israel als faschistischen Staat denunziert.

In Deutschland werde ich das Gefühl nicht los, dass die Enkel näher bei den Großvätern sind, als ihnen bewusst ist.

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taz verteidigt israelfeindlichen Kurs von Arte

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Es ist schon verwunderlich, aber die Schweinejournalisten von der Tageszeitung lassen nichts aus. Die Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland, und das waren beileibe nicht die einzigen, gilt der taz-Journalsitin als Einmischung in die Programmhoheit des französisch-deutschen Senders Arte. Der macht zurzeit verstärkt von sich reden mit seiner araberfreundlichen Programmgestaltung. Während er einen israelfreundlichen Film erst auf Grund des öffentlichen Drucks, mit den peinlichen „Faktenchecks“ des WDR versehen, ausstrahlt, senden die Straßburger Unbelangbaren einen Film einer antiisraelischen Aktivistin ganz ohne Faktencheck.

Marlene Halser missbilligt, dass die Interessenvertretung der Juden in Deutschland sich zum zweiten Mal in die Programmgestaltung des Senders einmischt.

Allenfalls die israelische Botschaft hätte eine gewisse Berechtigung.

Wogegen ich mir unschwer vorstellen kann, was Frau Halser dann schreiben würde: Wie kommt die Vertretung eines ausländischen Staates dazu, sich in die Programmgestaltung eines öffentlich-rechtlichen Senders einzumischen?

(nach Jüdische Allgemeine)

Das Völkerrecht, die israelischen Siedler und die Bundesregierung

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Nikoline Hansen beschreibt die verdruckste regierungsamtliche Position.

Ulrich Sahm erläutert dem AA-Referenten für Völkerrecht das Völkerrecht

 

Siehe auch „Gabriels Eiertanz“ und „Ahnungsloses Außenministerium“

Ahnungsloses Außenministerium

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Herr Schulz, jetzt SPD-Vorsitzender, hält Abbasens Rede über jüdische Brunnenvergifter für inspirierend, Herr Steinmeier (SPD) verneigt sich am Grab Arafats und legt einen Kranz nieder, Herr Gabriel (SPD) bezeichnet den Antisemiten Abbas als seinen Freund. Und die damalige Pressefrau des Auswärtigen Amtes, Sawchan Chebli (SPD), bestätigte, dass dem Amt keine Erkenntnisse darüber vorlägen, dass die Millionen, die die Regierung jährlich überweist, an die Angehörigen der Mörder von Israelis weitergeleitet werden. Die erhalten lebenslang Versorgungsbezüge von der Palästinensischen Autonomiebehörde von bis zu 3.000 € monatlich. Auch wenn man nicht hochrechnet, wie viele arabische Terroristen bejubelte „Märtyrer“ wurden oder im Gefängnis sitzen und wie groß deren Verwandtschaft ist, ahnt man, dass das nicht aus der Portokasse bezahlt werden kann. Aber Hamas und PLO erhalten Milliarden aus Europa, früher auch USA (Obama!), aus Iran und den Golfstaaten sowie von den europäischen NGOs, wie Pax Christi, Misereor und Brot für die Welt.

Immerhin hätte Großzügigkeit gegenüber den palästinensischen Arabern eine Tradition in Deutschland. Die Flugzeugentführer/-innen und Attentäter/-innen der 70er Jahre hat die Bundesregierung so schnell wie möglich abgeschoben, anstatt sie die volle Härte des Gesetzes, wie das heute so schön heißt, spüren zu lassen.

Was passiert eigentlich mit dem Geld? Ökonomische Fortschritte machen die arabischen Palästinenser ja nicht. Sichtbar ist, dass die Milliarden aus dem Ausland bei der Bevölkerung nicht ankommen, die Oberschicht dagegen teure Villen am Strand von Gaza besitzt, dicke Autos fährt und gerne im Fünfsternehotel in Gaza tagt.

Irgendwo las ich, dass die lebenslange Versorgung der Sippen der Terroristen vom Auswärtigen Amt als Sozialleistung bezeichnet wird. Google liefert aber keinen Hinweis auf deutsche Regierungsstellen als Quelle.

Überrascht hat mich ein Beitrag des rbb in „Kontraste“, der den Opferkult der Araber und die Millionen für Opferrenten problematisiert.

Ist das ein Zeichen für eine größere Ausgewogenheit im ö.-r. TV? Noch hat man den widerlichen Umgang des WDR mit der Antisemitismusdokumentation von Joachim Schröder in Erinnerung. Der „Faktencheck“ des Herrn Schönenborn bestand u. a. darin, dass er sich von Pax Christi per Fax die Auskunft holte, sie hätten nie Gelder an Terroristen gezahlt. Damit war für ihn klar, dass der Film einseitig pro-israelisch ist. In dem wurde den NGOs genau dies vorgeworfen. Mein Kommentar, in dem ich auf diesen merkwürdigen Faktencheck hinwies, wurde vom WDR nicht freigeschaltet.

Gehört der WDR nicht einem Rechercheverbund an, der wöchentlich mit Investigationserfolgen aufwartet?

Nachtrag 27.7.17: Neben den „staatsmännischen“ Gesten der SPD-Spitze gibt es in den Niederungen der Partei auch offene antiisraelische Hetze. Hier ein ehemaliger Pressesprecher und jetziger Referatsleiter im NRW-Wirtschaftsministerium.

Die Wandlung von Terror in ein Menschenrecht

 

Hebron: palästinensisches Weltkulturerbe?

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Die Unesco inszeniert gerade eine Geschichtslegende: Juden kamen erst in der Neuzeit in das Heimatland des palästinensischen Volkes. (Das Volk, das es nie gab, ist die nächste Legende.)

Hebron, das gefährdete palästinensische Weltkulturerbe, ist ein weiterer Coup der Araber zur Delegitimierung Israels. Begleitet wird die Inszenierung vom Wohlwollen  deutscher Print- und TV-Medien. Israelis kommen da vor allem als Siedler vor, als Besatzer, die in der Abwehr harmloser Raketen über die Stränge schlagen und sofort zurückschießen, wenn ein Araber Juden absticht.

Zur Erinnerung: das Hebron-Protokoll

Der archäologische Dschihad gegen die Juden

Auszug: „Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak bot 2001 Arafat ein Friedensabkommen an: einen arabisch-palästinensischen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt zu gründen. Arafat machte nicht einmal einen Gegenvorschlag. Der damalige amerikanische Vermittler Dennis Ross erinnert sich: `Tatsächlich hat er selbst während der 15 Tage dauernden Konferenz keine einzige Idee vorgebracht. … Die einzige neue Idee, die er in Camp David vorgebracht hat, war, dass der Tempel nicht in Jerusalem gestanden habe, sondern in Nablus.´“

Sind die Siedler an allem schuld?

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Die Besessenheit mit der in Deutschland Kritik an Israel geübt wird, wird nicht nur in den araberfreundlichen Sendungen der ö.-r. Korrespondenten von ARD und ZDF deutlich. Die beliebteste Zielgruppe der hässlichen Juden sind die Siedler. Sie sind es, die den armen, unschuldigen, palästinensischen Arabern das meiste Leid zufügen.

Es gibt unbestritten Hardcore-Siedler, religiöse Fanatiker, denen, lebten sie hierzulande die Antifa die Autos anzünden würde, und die Zeit würde Hausbesuche empfehlen. Das ist gegenüber AfD-Politikern in Deutschland Praxis.

Aber ein wenig mehr Ausgewogenheit und Sachlichkeit würde z. B. dem Auswärtigen Amt und seinem Chef gut anstehen. Das AA schreibt auf seiner Webseite: „Israel versteht sich als demokratischer Staat.“ Wie viel Bosheit darin steckt, merkt man, wenn man statt Israel z.B. die Schweiz oder die Niederlande einsetzte.

Die Hamas überlässt der Bundesregierung den Bau von Kläranlagen und Abwassersystemen in Gaza. Anders als bei den israelischen Siedlungen, lässt man hier offen, vom Versagen der Hamas-Verwaltung zu sprechen.

In dem verlinkten Text setzt sich Nikoline Hansen mit der deutschen Fokussierung auf die israelischen Siedlungen als Haupthindernis einer Zweistaatenlösung auseinander.

Wie unrealistisch eine Zweistaatenlösung ist, weil von den palästinensischen Arabern nicht gewollt, steht u.a. hier.

Wie Hamas Israel bekämpft

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Einer krebskranken Frau, die wie monatlich tausende solcher Fälle, nach Israel einreisen durfte, um in einem Krankenhaus behandelt zu werden, hat die Hamas als medizinisches Material ausgewiesene Sprengstroffröhrchen mitgegeben.

Hamas gibt die Milliarden aus Europa und den Golf-Staaten nicht für medizinische Betreuung aus. Gerade die Gaza-Oberschicht begibt sich gerne zum Erzfeind unters Messer.

Arabische Terroristen feiern in Berlin

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Im Haus des sozialistischen Neuen Deutschlands in Berlin-Friedrichshain feiert die PFLP, die Volksfront für die Befreiung Palästinas, eine palästinensische Terrorgruppe. In den 70er Jahren wurden sie bekannt durch ihre Flugzeugentführungen.