Israel

Enttäuschung bei den Medien: Wenige Araber protestieren in Jerusalem

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Mehr Kameraleute als Aktivisten, berichtet ein Journalist.

Die Hotels in Jerusalem sind voll wegen des Medienrummels. In Eurabia, in Berlin und Göteborg, ist der Protest gegen die erneute „Deligimation“ der arabischen Palästinenser  (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) zur Enttäuschung der extra nach Israel gereisten „Kriegsberichterstatter/-innen“ sehr viel stärker. vielleicht haben sie jetzt Zeit, um das Nachtleben von Tel Aviv zu genießen.

Jerusalem-protest
Foto von Joe Dyke, AFP-Korrespondent

Aus Ramallah berichtet Björn Stritzel (Bild) via Twitter, dass die Autofahrer genervt waren wegen einer Demonstration, aber sonst der übliche Shopping-Trubel herrschte.

Was sonst noch passiert: In Syrien bombardierten russische und syrische Flugzeuge Häuser. Aus Gaza werden Raketen nach Israel geschossen, alle bis auf eine werden abgefangen. Diese landet in einem Kindergarten. Hamas-Führer Hanyieh bekräftigt wieder einmal: Israel gibt es nicht. Dann könne es auch keine Hauptstadt geben. In Berlin wird seit Tagen gegen Israel demonstriert, werden Flaggen verbrannt und antisemitische Hassparolen gerufen.

Dazu schweigen die Qualitätsmedien und die grünlinke politische Elite mehr oder weniger. Während in der Tagesschau gestern in einem schnell gesprochenen Schlussatz bemerkt wurde, dass die Proteste in Nahost abgeflaut sind, fehlte ein Hinweis auf seit drei Tagen in Berlin stattfindende antisemitische Demos mit 1.000 Teilnehmer*/Innen, die US-Fahnen verbrennen und „Tod den Juden“ schreien. Ist halt nicht gegen die AfD zu verwenden.

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FAZ: Gründung Israels zerstörte die bürgerliche Ordnung in der arabischen Welt

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Die antiisraelische Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gewinnt an Fahrt. Nahostexperte Rainer Hermann darf wieder ran: „Zerstörer Trump“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.12.17, p12.

Er zeigt auf, zu welchen Verwerfungen die Existenz des Staates Israel und die aktuelle Aggression der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem führt: Die Türkei würde vom Westen weggezogen. Dabei sei sie der südöstliche Pfeiler der NATO. Sollen die USA die Türkei versöhnlich stimmen, indem sie den Prediger Gülen an Erdogan ausliefern und Israel sich anbieten, die Besatzungen türkischer „Friedensschiffe“ für die Hamas kostenlos von El Al einfliegen zu lassen, statt der beschwerlichen Reise über das Mittelmeer?

Einmal in Fahrt, hebt er zum vernichtenden Schlag an: „Israel hatte schon einmal arabische Staaten delegitimiert. So hatten 1948 die Gründung des Staates und die arabische Niederlage im folgenden Krieg zum Sturz der bürgerlichen Ordnung in der arabischen Welt geführt.“ Frankf. Allg. Sonntagszeitung v. 10.12.17, p12

Auch die Bundesregierung stimmt für die Umbenennung des Jerusalemer Tempelbergs

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Die Geschwindigkeit, mit der die über 3000 Jahre währende jüdische Geschichte Palästinas abgeräumt wird, ist erstaunlich.

Die UNO hat wieder einmal ein halbes Dutzend Israel verurteilende Resolutionen verabschiedet, eine Gewohnheit, die besteht, seit die arabischen Staaten die Mehrheit dort bilden. Die Obama-Administration schloss sich der Auffassung an, dass die heiligen jüdischen Stätten in Jerusalem besetztes Territorium wären und eigentlich den Arabern gehörten.

Warum aber der deutsche UNO-Botschafter – nicht zum ersten Mal antiisraelisch votierend – für die Umbenennung des Tempelbergs ist, verstehe ich nicht? Bekäme anderenfalls die Beziehung Sigmar Gabriels zu seinen Freunden in Teheran einen Knick oder läuft sein Vorgänger im Amt Gefahr, keinen Kranz mehr am Grabe des Terroristen Arafat niederlegen zu dürfen?

Link zu Audiatur Online. Dort das Schaubild mit dem Abstimmungsverhalten der UN-Mitgliedsstaaten ansehen.

Das Eintreten für Israels Existenzrecht kommt anscheinend nur noch in Sonntagsreden deutscher Politiker/-innen vor.  

Ai Weiwei vermarktet die Flüchtlingskrise

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Während eine Aktivistentruppe ertrunkene Flüchtlinge vor dem Kanzleramt bestatten möchte, hängt Ai Weiwei Schwimmwesten an den Säulen des Schauspielhauses am  Gendarmenmarkt auf. Derweil stehen am Brandenburger Tor Orginalbusse senkrecht, mit denen sich Islamisten im Syrienkrieg vor Angriffen schützten.

Der Kunstunternehmer Ai Weiwei produziert schon wieder zum Thema Geflüchtete. Dass Ai in seinem neuen Film die Hauptrolle spielt und nicht die Geflüchteten, ist dem Mainstream-Feuilleton kaum aufgefallen. Auch nicht seine wichtigste Botschaft: Die Juden sind schuld! Denn es geht letztendlich um palästinensische Flüchtlinge und deren Elend in Gaza und im Libanon. Dass die arabischen Herrscher Gaza nicht entwickelt haben, als es Israel judenrein verließ, muss einen Kunstschaffenden nicht weiter interessieren.

Tamara Wermli über Zustände an US-Unis

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Die amerikanischen Universitäten sind zur Spielwiese postmoderner Sensibelchen verkommen. Tamara Wermli wieder einmal at its best:

 

 

 

Wenn man sich an deutschen Universitäten umsieht, so gibt es auch hier einiges Besorgnis Erregende zu entdecken:

An der Freien Universität Berlin wird im „Fach“ postkoloniale Studien gelehrt, dass die Kolonialmacht Israel nach dem Vorbild der USA und Australiens die Ureinwohner, die Palästinenser, ausrotte.

In Hamburg geht es um das Vordringen des Religiösen in der Universität.

Gibt es auch arabische Siedler in Palästina?

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palestine fakeLeider hat sich das arabische Narrativ vom „palästinensischen Volk“ als den Ureinwohnern und den jüdischen Eindringlingen bei europäischen Linksextremisten und der deutschen Mainstreampresse durchgesetzt.

Was fehlt, wird hier nachgetragen:

Die arabischen Arbeitskräfte, die wegen der von den jüdischen Neueinwanderern geschaffenen Arbeitplätze kamen. Das Zahlenverhältnis von Juden und Arabern in Jerusalem. Der Zuzug der Araber in die jüdischen Städte in Palästina. Die völkerrechtliche Lage nach dem Ende des Osmanischen Reichs.

In der Zwischenkriegszeit protestierten die Araber im britischen Mandatsgebiet dagegen, Palästinenser genannt zu werden. Palästinenser, das waren die Juden.

Karte: Eine von mehreren gefakten arabischen Karten

Arafat war kein Wirtschaftspolitiker

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Fähigere Politiker als Yassir Arafat, an dessen Grab unser Bundespräsident sich gerade verneigte, hätten aus Gaza längst ein zweites Singapur gemacht. Aber er war kein Wirtschaftspolitiker. Lieber finanzierte er Terrorakte.

Die arabischen Herrscher in Palästina wollten keine wirtschaftliche Entwicklung. Sie beschossen stattdessen Israel und wollen es – bis heute – vernichten.

„Auch aus den Angeboten von 1995/96 im Rahmen der Osloer Abkommen haben sie nichts gemacht. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat die 24 Jahre, die seit der Unterzeichnung des Osloer Abkommens vergangen sind, nicht genutzt, um eine palästinensische Wirtschaft aufzubauen.

Stattdessen hat die Palästinensische Autonomiebehörde einen übergrossen öffentlichen Sektor mit mehr als 180.000 Regierungsangestellten geschaffen, deren Gehälter grösstenteils aus ausländischen Finanzhilfen bezahlt werden.“ Hier weiterlesen!

Auch die FAZ im Lager der Israelkritiker

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hamas.JPGDie Berichte des Nahostkorrespondenten Jochen Stahnke finde ich irritierend. Er schreibt verständnisvoll über die Einschränkungen der Pressefreiheit im Gebiet der arabischen Palästinenser. Auf Twitter lässt er sich kaum eine Missetat der israelischen Besatzer entgehen. Er spricht wie selbstverständlich von palästinensischer Kultur und dem palästinensischen Volk.

Noch nie habe ich von ihm etwas gelesen, was dem Inhalt des Films „Eyeless in Gaza“ entspräche. Dass arabische homosexuelle Palästinenser Schutz in Israel suchen, das finde ich in der FAZ nicht.

Die Berichterstattung ist, gelinde gesagt, von vornehmer Zurückhaltung geprägt. Lässt es sich nicht vermeiden, einmal etwas Missliches über Hamas oder Abbas zu vermelden, wird es als Aussage von Dritten kolportiert. Breiten Raum nehmen die Darstellungen und Rechtfertigungen der arabischen Offiziellen ein.

Vielleicht sollte Herr Stahnke seinen Wohnsitz nach Ramallah verlegen, um näher am Geschehen zu sein. Bei aller Reserviertheit gegenüber Israel, als Wohnsitz bevorzugt er dann doch Tel Aviv.

Gerne überlässt man die Nahostberichterstattung der für ihre Unvoreingenommenheit berühmten dpa. Von der übernimmt die FAZ dann die Meldung, dass Israel zur Eskalation beitrüge, weil die Armee einen Hamas- oder IS-Tunnel sprengt, der auf israelisches Staatsgebiet führt. Der Hinweis, dass das ausgerechnet kurz vor der Übergabe der Grenzkontrolle in Gaza an die Autonomiebehörde passiert, darf nicht fehlen. Anderswo lese ich, dass der Iran die neue Einigkeit von Hamas und PLO hintertreibe. Für die FAZ ist es allein Israel.

Heute kommentiert FAZ-Redakteur Rainer Hermann: „Hundert Jahre Unfrieden“.

Für ihn sind Engländer, die die Rechte des palästinensischen Volkes missachten und ihr Land den Juden geben, die Urheber der Ursünde. Seither sind dann die Juden an allem schuld. Israel wolle keine Zweistaatenlösung liest man. Es verweigere dem palästinensischen Volk, dessen jahrhundertealte Geschichte und Kultur auch für Herrmann eine Realität zu sein scheint, das Recht auf einen Staat.

Man kann durchaus vermuten, dass Israel kein gesteigertes Interesse an einem Hamas/IS/Fatah-Staat hat, einem erwartbaren weiteren nahöstlichen Failed State. Vor allem deswegen, weil nichts dafür spricht, dass dann weniger Tunnel nach Israel gegraben würden oder weniger Raketen die israelischen Städte bedrohen würden.

Was aber bei dem FAZ-Redakteur verblüfft: An keiner Stelle erwähnt er, dass die palästinensischen Araberführer zig Gelegenheiten verstreichen ließen, um in der Staatsgründung weiterzukommen oder gar den Staat zu gründen. Es ist allein Israel, das für Unfrieden in der Region sorgt.

Kann es sein, dass die Araberführer gar keinen eigenen Staat wollen? Dass ihr Ziel die Vernichtung Israels ist und bleibt? Das haben in diesen Tagen sowohl Abbas als auch der Regierungschef der Hamas in Gaza wieder bekräftigt.

Einen besonders niederträchtigen Satz formuliert Hermann: Das Prinzip der zionistischen Landnahme wäre, sich das Land nicht durch Kämpfen anzueignen, sondern durch Siedlungen.

Dass Israel sich in 70 Jahren mehrmals gegen zahlenmässig überlegene arabische Armeen zur Wehr setzen musste und siegte, dafür war im Kommentar auf Seite 1(!) der FAZ kein Platz mehr.

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Eyeless in Gaza: Wie wir desinformiert werden

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Ich habe mir inzwischen den Film Eyeless in Gaza angesehen. Der Titel meint etwa: Die westlichen Journalisten laufen blind durch Gaza. Sie zeigen, wie Hamas die Welt sieht. Es ist nicht erlaubt, zu zeigen, wie Hamas aus Wohngebieten Raketen auf Israel abschießt. Nicht erlaubt sind Fotos von arabischen Terroristen, die durch israelischen Beschuss verletzt wurden. Nur verletzte Kinder dürfen gezeigt werden. Oft übernehmen Hamas-treue arabische Journalisten die Berichterstattung für westliche Medien. Kritische arabische Journalisten berichten im Film von den Hamas-Folterkellern, in die sie gebracht wurden.

Hamas-Gegner werden öffentlich, ohne Gerichtsurteil, hingerichtet, Tote werden hinter Motorrädern durch die Straßen geschleift.

Distinguierte palästinensische Würdenträger erzählen ohne Augenzwinkern, dass die Juden am Ersten und Zweiten Weltkrieg schuld wären und den Holocaust maßlos übetrieben.

Über die Kriegsverbrechen der Hamas und des IS in Gaza berichten westliche Nahost-Korrespondent/-innen nicht. Die schießen aus  Wohngebieten ihre Raketen nach Israel. In dem Film ist ein westlicher Journalist zu sehen, der neben einer Schule steht, die ein Waffenlager der Hamas ist. Das Thema des Berichterstatters ist einzig und allein die israelische Gegenwehr. Als neben ihm eine Rakete abgeschossen wird, bringt er es nicht fertig zu sagen, dass es eine Hamas-Rakete ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Wer informiert uns wie über Nahost?

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Die in Palästina bestehende UN-Flüchtlingsverwaltung UNRWA hat anscheinend einen Tunnel unter einem UNRWA-Schulcampus in Beit Hanun/Gaza, in der Nähe des Grenzübergangs Erez nach Israel, versiegeln lassen. Sie verurteilt das Graben unter UNRWA-Schulen. Link

Sollte die Nachricht, die von der Zivilverwaltung der israelischen Streitkräfte COGAT verbreitet wird, zutreffen, wäre das ein neuer Kurs der bisher von der Hamas kontrollierten UN-Behörde. Bisher waren in UNRWA-Schulen auch Waffendepots der Hamas-Brigaden.

Ich erhalte viele Informationen aus israelischen und israelfreundlichen Quellen. Was mich immer schon wundert: Warum erfährt man davon nichts von den Nahost-Experten des ÖRR-TV, der FAZ usw.? Dafür aber jede Schandtat der israelischen Armee (IDF) und der „Siedler“? Sind das Fakes der israelischen Propaganda? Vergleiche den WDR- und Arte-Bohai um den Antisemitismusfilm oder „Eyeless in Gaza“!

Seit 2001 bis heute wurden allein aus Beit Hanun unablässig Quassam-Raketen auf Israel abgefeuert. Bei Gegenangriffen der israelischen Armee wurden zweimal auch Zivilisten getötet. Vor allem das steht in Wikipedia und in den Google-Treffermeldungen.

Typisch für deutsche Qualitätsmedien ist der Tagesspiegel: Erst im allerletzten Satz wird erwähnt, dass die Araber auf Israel feuern. Was diesmal fehlt: Die arabischen Raketen richten in der Regel keinen Schaden an. Hintergrundrauschen sozusagen.

Die israelfeindliche israelische NGO „B’Tselem“, mit der sich Außenminister Gabriel unbedingt treffen musste, wirft der IDF vor, bei einer Besetzung Beit Hanuns 2006, Araber, darunter Kinder als Schutzschilde in einem Gebäude benutzt zu haben. Das ist gängige Praxis der Hamas, die Wohnhausdächer als Abschussbasen benutzt. Das wurde aber von „B’Tselem“ noch nie kritisiert. In „unseren“ Zeitungen steht dann: „Israel zerstört Wohnhäuser in Gaza.“  Bleibt zu hoffen, dass Herr Gabriel die selektive Anwendung von Menschenrechten bei der Menschenrechtsorganisation, mit der linke deutsche Antisemiten sympathisieren, angesprochen hat.

Dumm gelaufen ist einer von zwei Angriffen von 2006 mit 17 toten Zivilisten allerdings, weil Israel zugab, der Angriff beruhe auf einem Irrtum und sei ein Versehen.