Islam

Blütezeit des Islam als Vorgeschichte Europas?

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Wir mussten es in der Schule lernen, unsere politische Elite beschwört es heute noch: Ohne die Araber wäre das griechisch-römische Erbe der Antike nicht nach Europa gelangt und hätte nicht Fundament für Wissenschaft und Philosophie in Europa werden können.

Wie so oft, gelten die alten Gewissheiten nicht mehr. Neuere Forschungen, neue Funde erschüttern alte Weltbilder.

Es waren weniger arabische Gelehrte als Juden und Christen, die die Schriften der Antike nach Europa brachten und sie davor bewahrten, vergessen, gar verbrannt zu werden.

„[Es sind Hobbyorientalisten,] die von einem goldenen Zeitalter des Islams sprechen, in dem antike Literatur ins Arabische übersetzt, dort gepflegt und weiterentwickelt worden sei. Fakt ist, dass arabische Christen und Juden die Werke Griechenlands und Roms übersetzten und retteten, die Muslime und ihre Herrscher hingegen an ihnen nicht interessiert waren, … Von daher ist die angebliche kulturelle Blüte- und Hochzeit des Islams, die manchmal als Vorbedingung der europäischen Renaissance oder gar als arabische Renaissance zusammenfabuliert wird, eher ein Märchen aus 1000 und 1 Nacht.“

Weiterlesen bei: Ralf Ostner,Die Buchfeindlichkeit in der arabischen und muslimischen Welt

Ostner gibt leider keine Quellen für sein Urteil an.

Ich finde in John Desmond Bernals vierbändigem Kompendium „Wissenschaft“, Band 1, Die Entstehung der Wissenschaft, in Deutsch bei Rowohlt 1970, dazu etwas. Bernal ist nicht ganz so rigide wie Ostner. Griechische Wissenschaft und Philosophie wurde ins Arabische übersetzt. Es gab Weiterentwicklungen und neue Erfindungen, insbesondere in Optik, Chemie und Medizin, also durchaus eine Blütezeit, die zeitlich dem europäischen Mittelalter entspricht.

Der Hauptgrund für das nachfolgende Absterben und der bis heute anhaltende Niedergang von Wissenschaft  in der arabischen Welt war, dass es nicht gelang, wissenschaftliches Denken und die Lehren des Islam miteinander zu verbinden.

Siehe auch Paul Nellen auf AchGut

 
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Warum verschwindet ein islamkritischer Text aus dem ZEIT-Archiv?

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Prof. em. Basam Tibi schreibt für die Basler Zeitung Kolumnen. Er erläutert darin die Strategien der von Saudi-Arabien und der Türkei finanzierten und gesteuerten Islam-Verbände in Europa. So in: Die verdeckte Islamisierung Europas am 11. 10.16.

Darin lese ich auch dies:

„Vor 14 Jahren, 2002, habe ich einen Artikel in der Zeit unter dem Titel «Selig sind die Belogenen. Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen und westlichem Wunschdenken» veröffentlicht. Ich wurde danach wegen dieser Aufklärungsarbeit jahrelang belästigt, bedrängt und auch bedroht. Vor einigen Monaten erhielt ich eine Leserzuschrift, worin mir berichtet wurde, dass mein Artikel aus dem Zeit-Archiv entfernt worden sei. Als ich mich selbst erkundigte, was der Grund dafür sei, wurde ich an die Zeit-Rechtsabteilung verwiesen, die mir nur ausweichende Information gab.“

Kleiner Konflikt wg. kultureller Überforderung

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Eine Zweitklässlerin wurde in Berlin von einem geflüchteten Mitschüler mit dem Tod bedroht. Sie würde nicht an Allah glauben. Ihre Mutter ist jüdisch.

Die Berliner Zeitung berichtet aus dem Berliner Schulalltag. Heute Morgen erfahre ich aus den Rundfunknachrichten, dass uns ein Politiker auffordert, stärker gegen den wachsenden Antisemitismus in der Bevölkerung vorzugehen. Jeder trüge Verantwortung. Peinlich vermieden wird das Wort „Islam“. Es muss ja nicht gleich ein Generalverdacht gegen alle Muslime ausgesprochen werden. (Einzig das Simon-Weisenthal-Center spricht vom Import des muslimischen Antisemitismus.)

bushido

 

 

Auch im Kindergarten: Kampf gegen Rassismus und Faschismus

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Die Ansätze für Rassismusverhinderung bei Vierjährigen hat die Bundesregierung binnen eines Jahres verdoppelt. Ob ein Evaluationsbericht ausschlaggebend für die Erhöhung ist, ist unklar.

Für Absolventen der Sozialwissenschaften ist das eine interessante Geschäftsidee. Nicht zuletzt für Sozialpädagogen, die keine Anstellung beim Jugendamt bekommen haben. gründen einen Verein. Gründen Sie einen Verein oder ein Institut mit einem seriösen Namen, z. B.: Internationale Akademie für innovative Pädagogik! Planen Sie ein Projekt mit hochwissenschaftlichen Namen, z. B. SIP – systemisch-interkultureller Präventionsansatz! Reden Sie Englisch: „Play together“! Dafür gab es 2016 50.000 und 2017 101.000 € Fördermittel der Bundesregierung. Und das Jugendamt wird auf sie zukommen.

Michael Klein hat sich der Sache auf Science Files angenommen.

Nicht zu vergessen das famose Projekt „Demokratie leben“. Merkwürdig: je mehr Gelder des Staates an „zivilgesellschaftliche“ Akteure fließen, desto stärker wachsen Rassismus und Faschismus.

Insbesondere wäre zu fragen, was islamische Verbände qualifiziert, für Toleranz- oder gendersensible und multikulturelle Projekte Geld zu erhalten angesichts von Scharia, Ehrenmord, Genitalverstümmelung, Tod bei Austritt aus der Religion, Prügel bei Verweigerung des ehelichen Beischlafs usw.

Wie Genderistinnen ticken

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Die Genderprofessorin Dr. Lutz stellt die „verbale Entgleisung“ des FDP-Politikers Rainer Brüderle den sexuellen Übergriffen an Silvester 2015 in mehreren deutschen Städten gleich.

Das Ergebnis ist eine Weißwaschung dieser Tätergruppe. Die  Wissenschaftlerin nutzt dafür alle gängigen Klischees, die man aus der deutschen Migrationsforschung und von der linken SA kennt: Generalverdacht gegen Schutzsuchende, Marginalisierung der Schutzsuchenden durch die Mehrheitsgesellschaft. Die Weißen führten auf sexueller Ebene den Krieg gegen Zuwanderer fort. Sie würden sogar die Silvesterereignisse mit den Vergewaltigungen während der Tahrir-Demonstrationen in Kairo vergleichen, die wahrscheinlich vom Regime angeordnet worden wären.

In ihrem Eifer merkt die Professorin nicht, dass sie verharmlost: Für sie ist die Hand auf dem Oberschenkel anscheinend genauso schlimm wie der Ehrenmord, der mit Video gefilmt wird oder das Zerschneiden des Gesichts einer Frau oder die aufforderung eines Imams, Frauen zu schlagen, damit sexuell zu Diensten stehen. Denn das alles erwähnt sie gar nicht. Schlimmer als Köln – „sexuelle Handgreiflichkeiten“ – gibt es für sie bei marginalisierten Einwanderern nicht.

Es gehe doch darum, dass es sich in den deutschen Städten (Sie erwähnt immer nur Köln) um einen „Versuch marginalisierter Männer [handele], sich den Status hegemonialer Männlichkeit mit körperlicher und krimineller Gewalt ´zurückzuerobern`“. Der Zusammenhang mit Brüderles und Weinsteins Untaten werde bagatellisiert. Wer nur über „Köln“ debattiere, stärke die Rechten. Da schließt sich der Kreis: Die Nazis sind an allem schuld!

Einmal in Fahrt schießt die Genderistin auch gegen ihre weißen Geschlechtsgenossinnen: Analog zur Stigmatisierung von männlichen ´muslimischen` Migranten als latenter Gefahr hätte es sich etabliert, Migrantinnen – insbesondere aus muslimischen Ländern – in erster Linie als Opfer patriarchalischer Herrschaftsverhältnisse ihrer Herkunftskulturen wahrzunehmen. Dass Migrantinnen auch Opfer von Rassismus sein können, werde dabei ausgeblendet. Auch dieses Narrativ ermögliche Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft eine positive Selbstaufwertung. Oder, wie es die Politologinnen Maria do Mar Castro-Varela und Nikita Dhawan formulieren würden: die Figur der ´emanzipierten westlichen Frau` benötigte ein Alter Ego – eine ´unterdrückte Andere, um Befreiung überhaupt denken und leben zu können`“.

Prof. Dr. Helma Lutz, geschäftsführende Direktorin des Cornelia-Goethe-Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, J. W. Goethe-Universität, Frankfurt a. M.: Was #MeToo und die Kölner Silvesternacht eint.

Eine Anregung für weitere Genderstudien.

Neues von Laura Himmelreich: die Frau, die ein unglückliches Kompliment eines älteren Politikers beim Absacker in einer Hotelbar als Sexismus empfand, ist jetzt Chefin eines Internetportals, das „über Pornofilme, Prostitution als „Sexarbeit”, befriedigende Blowjobs und Frauen, die in Kursen gegenseitig ihre Vulvas besichtigen, berichtet, alles illustriert mit viel nackter Frauenhaut.“

(Den Hinweis auf die Rede der Geschlechterforscherin verdanke ich Wolfgang Meins auf AchGut.)

Bevor die Scharia alles kaputt machte

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Es gibt ein berührendes Fotoprojekt, in dem Fotos von Menschen gezeigt werden, die aus der Zeit stammen, bevor die Islamisten mit ihrem Steinzeit-Islam das Leben in den arabischen Gesellschaften vermiesten.

Ein Interview mit dem Urheber, Emrah Erken

 

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Wie die Bundestagsvizepräsidentin dazu steht.

Statt des Worts zum Sonntag

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Michael Klonovsky: „Am 24. Dezember gab eine Freundin meiner Frau, Pianistin auch sie, ein Essen, und einer der Gäste, ein russischer Cellist, ist auf dem Heimweg von einem Rudel junger Araber ins Koma geprügelt worden. Geschehen zu Karlsruhe in der Heiligen Nacht. Ich erzähle das, weil der Musiker diese Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde; er hatte eine Schädelfraktur und ein gebrochenes Fußgelenk. Die Hände sind gottlob unverletzt geblieben…

Ich fragte vor zwei Tagen nach einer Weltrangliste der „shithole countries“ (Donald Trump) und bin geneigt, ein christliches Land, in dem ein Musiker von einer Gruppe importierter muslimischer Primär- oder Sekundäranalphabeten ins Hospital getreten wird, weil die mit dem Feiertag der Geburt des Heilands nichts anderes anzufangen wissen, zumindest in den Kreis der Kandidaten auf diesen Schandtitel zu wählen…“

Weiterlesen auf dem Blog von Michael Klonovsky

KIKA zeigt: Andersherum funktioniert Integration!

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Der Kinderkanal KIKA (Zielgruppe 3-13 Jahre alt) zeigt eine Dokumentation über ein deutsch-syrisches Liebespaar: „Malvina, Diaa und die Liebe“.

Beim Alter des vollbärtigen, brustbehaarten, tiefreligiösen Jugendlichen gerät der ARD/ZDF-Kanal ins Schlingern: Im Film gibt es erst einmal bei ihm keine Altersangabe, dann heißt es im gedruckten Programm 17, das wird auf Nachfrage in 19 geändert. In einem Zeitungsbericht aus 2016 über das Pärchen, ein Jahr vor der TV-Dokumentation, ist sein Alter aber schon mit 18 angegeben.

Diaa minderjährig

Die von einem preisgekrönten (worauf KIKA hinweist) Filmemacher hergestellte Dokumentation zeigt, wie Malvina mit den Forderungen ihres Lovers umgeht: Sie gibt meist nach. Den Rest des Beitrags lesen »

Cem Özdemir und die christlich-abendländische Kultur

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Was wohl seine Mitvorsitzende, die abgebrochene Theologiestudentin Göring-Eckardt, dazu gesagt hat?

2010 beantwortete ein Praktikant im Büro Özdemir „im Namen von Herrn Özdemir“ einen Brief. Darin schreibt der damalige Praktikant und heutige Friedensforscher an der Universität Potsdam Leon Schettler:

„Ich denke, dass die Christlich-abendländische Kultur als solche nicht existiert. Vielmehr wird sie konstruiert, um andere Gruppen von ihr auszuschliessen.“

Das Büro nimmt dazu auf Facebook Stellung. Da wird dann auf – umstrittene – christlich-jüdische Kultur und – umstrittene – deutsche Leitkultur rekurriert und die Apposition „als solche“ seziert. Menschenrechte und Gleichberechtigung würden universell gelten und hätten keinen Bezug zum Abendland. Daher sähen die Grünen keine Widersprüche zwischen Islam und Grundgesetz.

Der Islamwissenschaftler und Theologe Fouad Adel schreibt dazu passend: „Im Islam gibt es ganz klar abgestufte Menschenwürde und –rechte als islamisches Dogma. Islamwissenschaftler und Gelehrte schreiben dazu: „Vor dem Gesetz des Islam sind nicht alle Menschen gleich. In einem islamischen Staat, wo die Scharia konsequent angewandt wird, bleiben grundsätzliche Unterschiede zwischen Muslimen und Nichtmuslimen, zwischen Männern und Frauen sowie zwischen freien und versklavten Menschen.”

Ob sie bei der Tagesschau schon nervös geworden sind?

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ARD-Informationspolitik

Kann man die Spitzenverdiener in ARD und ZDF noch ernst nehmen?

Der „Streit unter Jugendlichen“, der in Kandel dazu führte, dass ein angeblich(*) 15jähriger Afghane seine deutsche Exfreundin erstach, ist kein Ereignis von nationaler Bedeutung, Beziehungstat, Einzelfall. Außerdem „genießen Jugendliche einen besonderen Schutz“ (ein Tagesschau-Chef zum Vorwurf, warum man nicht zeitnah über den Mord berichtete habe). Wovor will er den Täter schützen? Das Mädchen ist ja längst tot und muss nicht mehr geschützt werden.

(*) Altersbestimmung von angeblich noch nicht volljährigen Schutzsuchenden wäre Körperverletzung, sagen die Grünen im Münchner Stadtparlament und die grüne Familienministerin von Rheinland-Pfalz(!). Auch die Jungsozialisten und die FDP sind nicht begeistert. Bei der Altersfeststellung minderjähriger Prostituierter wird allerdings keine Rücksicht auf Menschenrechte genommen.

So geht das seit Monaten, wenn es sich um Morde und Vergewaltigungen von Frauen durch Schutzsuchende handelt. Der ndr meldet am Tag, als der Mord geschah, die Amadeu-Antonio-Behauptung, dass rechte Kriminalität gegenüber Schutzsuchenden neue Höhen erklommen hätte.

Die nicht durch einen Zwangsbeitrag finanzierten Qualitätsmedien sind nicht viel besser:  Der Spiegel macht eine Rühr-mich-Geschichte zu Gunsten des afghanischen Mörders  daraus.

In der Welt mutmaßt eine Expertin, dass der arme Täter während der Flucht eine seelische Verletzung erlitten habe.

Focus online lässt einen Experten schwafeln: „… grundsätzlich ist das Frauenbild von jungen Afghanen von Wertschätzung geprägt.“ Michael Klonovski zitiert dagegen auf seinem Blog andere Ansichten über afghanische Kultur: „Violence against women and girls is exceptionally high in Afghanistan and is almost at a pandemic level, with up to 87.2 percent of women having experienced some form of violence“ (Phumzile Mlambo-Ngcuka, Präsidentin von „UN Women“).
Mohammad Musa Mahmodi, geschäftsführender Direktor der Unabhängigen Menschenrechtskommission für Afghanistan: „Diskriminierung von Frauen und die Gewalt gegen sie sind seit Jahrhunderten in der afghanischen Gesellschaft verankert.“ Amnesty International: „… Fälle gemeldet, in denen Frauen und Mädchen geschlagen, verstümmelt, entführt oder getötet werden.“ Nochmals Amnesty International: „Nach einer Statistik des afghanischen Gesundheitsministeriums wurden für das Jahr 2014 offiziell 4466 Selbstmordversuche durch Gifteinnahme und 2301 durch Selbstanzünden erfasst. (…) Als wichtigster Grund  bei Frauen galt geschlechtsspezifische Gewalt.“

Bei Jouwatch finde ich den Hinweis auf diese Aktion:

Mitnehmen_de
https://fluechtlinge-mitnehmen.de/

Aus dem (inzwischen gesperrten) Facebook-Profil des angeblich 15jährigen Mörders.

Der Bürgermeister von Kandel macht einen sprachlos.

Henryk Broder über die „Jungs bei ARD-Aktuell“

Wie schlimm das Versagen der Umgang der Tagesschau in diesem Fall ist, macht Sebastian Geissler auf salonkolumnisten. com deutlich deutlich.

Der Nachtrag über einen „Integrationsfilm“ des Kinderkanals KIKA steht jetzt hier.