Islam

Unerhört: Frauen im Teheraner Fußballstadion. Bericht auf der Kinderseite

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tagesspiegel

Auf der Kinderseite von PNN/Tagesspiegel („Die Welt durch Kinderaugen“) berichtet Nachwuchs-Reporterin Annabel Waschmann von einem unerhörten Ereignis in Teheran.

Zum ersten Mal nach fast 40 Jahren durften Frauen wieder ins Fußballstadion. In der streng religiösen Chomeini-Diktatur war das verboten worden. (Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das linke Europa dem Islamisten Chomeini zujubelte, der den westlich orientierten Schah Reza Pahlevi stürzte, der seinerseits kein lupenreiner Demokrat war. Aber zur Modernisierungspolitik des Schahs gehörte auch der Plan, den Großgrundbesitz abzuschaffen und das Frauenwahlrecht einzuführen. Dazu kam es nicht mehr.)

Die große Menge der protestierenden Frauen und Männer wurde von der Polizei 15 Minuten vor Anpfiff  überraschend ins Stadion gelassen.

(PNN 25.6.18, p 17)

Gerne hätte ich in der Tagesschau die verschleierte Iran-Korrespondentin der ARD vor dem Stadiontor gesehen.

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1.400 Einzelfälle: Vergewaltigung Minderjähriger in England

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Missbraucht wurden von 1997 bis 2013 1.400 Kinder und Jugendliche in Rotherham und Rochdale, überwiegend von pakistanisch-stämmigen Briten. Sie wurden zur Prostitution gezwungen und in Männergruppen weitergereicht.

Die aus prekären sozialen Verhältnissen stammenden Opfer verkehrten in pakistanischen Imbissbuden, wurden dort mit Snacks, Zigaretten und Alkohol versorgt und von pakistanischen Taxifahrern an ihre „Einsatzorte“ gebracht.

Vorwürfe und auch Anzeigen wurden von der Polizei unter den Teppich gekehrt, da man islamophobe Unruhen in Mittelengland befürchtete.

Erstaunlich, dass ausgerechnet die Arte-TV-Schaffenden das zeigen. Und ganz ohne einordnende Talkshow.

Lesetipp: Antje Sievers: Tanz im Orientexpress – Eine feministische Islamkritik, mit einem Nachwort von Zana Ramadani, Hardcover/Klappenbroschur, 21,0 x 14,5 cm, Verlag Achgut Edition, ISBN 978-3-9819755-0-5, 17,00 €

Grüner Habeck: Es gibt kein Volk

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Der Schriftsteller und Grünen-Chef Robert Habeck kennt keine Völker mehr:

via philosophia perennis

Was für ein Glück: Volksvertreter wird er dann wohl nicht werden wollen. Beim

Assoziationsspiel fällt ihm zu Islam ein: bunt.

Link: Habeck verlangt von den Deutschen, dass sie sich integrieren sollen.

Gehe ich fehl in der Annahme, dass er Ironiker ist?

Wie das Berliner Abgeordnetenhaus Antisemitismus verurteilt

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„Das Berliner Abgeordnetenhaus wollte am Donnerstag den Hass auf Juden verurteilen, der auf den Straßen der Stadt immer häufiger erkennbar wird. Doch ganz so eindeutig fiel die Verurteilung nicht aus.

Denn erstens wurde in der Resolution, die mehrere Parteien gemeinsam verabschiedeten, nicht erwähnt, von wem der Antisemitismus ausgeht, den man verurteilen wollte…“

Weiterlesen, was Gunnar Schupelius in der Berliner Zeitung darüber schreibt, wie in Berlin muslimischer Antisemitismus relativiert wird.

Nicht nur im Berliner Abgeordentenhaus! Auch die Bundestagsdebatte war verlogen.

„Die populärsten Juden in Deutschland sind heute Herr und Frau Stolperstein.“
Alexander Wendt, zit. von Michael Klonovsky auf acta diurna

Kippa vs Schleier?

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Es gibt Schlaumeier, die den Whataboutism gut beherrschen. Sie triumphieren jetzt, weil sie Islamophobie zu entlarven glauben: „Bei der Kippa macht Ihr ein Riesengedöns“ sagen sie, „die Verhüllung der muslimischen Frau wollt Ihr aber verbieten.“

In „Kopftuchfaschismus“ sagt Dr. David Berger das Nötige.

Blütezeit des Islam als Vorgeschichte Europas?

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Wir mussten es in der Schule lernen, unsere politische Elite beschwört es heute noch: Ohne die Araber wäre das griechisch-römische Erbe der Antike nicht nach Europa gelangt und hätte nicht Fundament für Wissenschaft und Philosophie in Europa werden können.

Wie so oft, gelten die alten Gewissheiten nicht mehr. Neuere Forschungen, neue Funde erschüttern alte Weltbilder.

Es waren weniger arabische Gelehrte als Juden und Christen, die die Schriften der Antike nach Europa brachten und sie davor bewahrten, vergessen, gar verbrannt zu werden.

„[Es sind Hobbyorientalisten,] die von einem goldenen Zeitalter des Islams sprechen, in dem antike Literatur ins Arabische übersetzt, dort gepflegt und weiterentwickelt worden sei. Fakt ist, dass arabische Christen und Juden die Werke Griechenlands und Roms übersetzten und retteten, die Muslime und ihre Herrscher hingegen an ihnen nicht interessiert waren, … Von daher ist die angebliche kulturelle Blüte- und Hochzeit des Islams, die manchmal als Vorbedingung der europäischen Renaissance oder gar als arabische Renaissance zusammenfabuliert wird, eher ein Märchen aus 1000 und 1 Nacht.“

Weiterlesen bei: Ralf Ostner,Die Buchfeindlichkeit in der arabischen und muslimischen Welt

Ostner gibt leider keine Quellen für sein Urteil an.

Ich finde in John Desmond Bernals vierbändigem Kompendium „Wissenschaft“, Band 1, Die Entstehung der Wissenschaft, in Deutsch bei Rowohlt 1970, dazu etwas. Bernal ist nicht ganz so rigide wie Ostner. Griechische Wissenschaft und Philosophie wurde ins Arabische übersetzt. Es gab Weiterentwicklungen und neue Erfindungen, insbesondere in Optik, Chemie und Medizin, also durchaus eine Blütezeit, die zeitlich dem europäischen Mittelalter entspricht.

Der Hauptgrund für das nachfolgende Absterben und der bis heute anhaltende Niedergang von Wissenschaft  in der arabischen Welt war, dass es nicht gelang, wissenschaftliches Denken und die Lehren des Islam miteinander zu verbinden.

Siehe auch Paul Nellen auf AchGut

 

Warum verschwindet ein islamkritischer Text aus dem ZEIT-Archiv?

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Prof. em. Basam Tibi schreibt für die Basler Zeitung Kolumnen. Er erläutert darin die Strategien der von Saudi-Arabien und der Türkei finanzierten und gesteuerten Islam-Verbände in Europa. So in: Die verdeckte Islamisierung Europas am 11. 10.16.

Darin lese ich auch dies:

„Vor 14 Jahren, 2002, habe ich einen Artikel in der Zeit unter dem Titel «Selig sind die Belogenen. Der christlich-islamische Dialog beruht auf Täuschungen und westlichem Wunschdenken» veröffentlicht. Ich wurde danach wegen dieser Aufklärungsarbeit jahrelang belästigt, bedrängt und auch bedroht. Vor einigen Monaten erhielt ich eine Leserzuschrift, worin mir berichtet wurde, dass mein Artikel aus dem Zeit-Archiv entfernt worden sei. Als ich mich selbst erkundigte, was der Grund dafür sei, wurde ich an die Zeit-Rechtsabteilung verwiesen, die mir nur ausweichende Information gab.“

Kleiner Konflikt wg. kultureller Überforderung

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Eine Zweitklässlerin wurde in Berlin von einem geflüchteten Mitschüler mit dem Tod bedroht. Sie würde nicht an Allah glauben. Ihre Mutter ist jüdisch.

Die Berliner Zeitung berichtet aus dem Berliner Schulalltag. Heute Morgen erfahre ich aus den Rundfunknachrichten, dass uns ein Politiker auffordert, stärker gegen den wachsenden Antisemitismus in der Bevölkerung vorzugehen. Jeder trüge Verantwortung. Peinlich vermieden wird das Wort „Islam“. Es muss ja nicht gleich ein Generalverdacht gegen alle Muslime ausgesprochen werden. (Einzig das Simon-Weisenthal-Center spricht vom Import des muslimischen Antisemitismus.)

bushido

 

 

Auch im Kindergarten: Kampf gegen Rassismus und Faschismus

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Die Ansätze für Rassismusverhinderung bei Vierjährigen hat die Bundesregierung binnen eines Jahres verdoppelt. Ob ein Evaluationsbericht ausschlaggebend für die Erhöhung ist, ist unklar.

Für Absolventen der Sozialwissenschaften ist das eine interessante Geschäftsidee. Nicht zuletzt für Sozialpädagogen, die keine Anstellung beim Jugendamt bekommen haben. gründen einen Verein. Gründen Sie einen Verein oder ein Institut mit einem seriösen Namen, z. B.: Internationale Akademie für innovative Pädagogik! Planen Sie ein Projekt mit hochwissenschaftlichen Namen, z. B. SIP – systemisch-interkultureller Präventionsansatz! Reden Sie Englisch: „Play together“! Dafür gab es 2016 50.000 und 2017 101.000 € Fördermittel der Bundesregierung. Und das Jugendamt wird auf sie zukommen.

Michael Klein hat sich der Sache auf Science Files angenommen.

Nicht zu vergessen das famose Projekt „Demokratie leben“. Merkwürdig: je mehr Gelder des Staates an „zivilgesellschaftliche“ Akteure fließen, desto stärker wachsen Rassismus und Faschismus.

Insbesondere wäre zu fragen, was islamische Verbände qualifiziert, für Toleranz- oder gendersensible und multikulturelle Projekte Geld zu erhalten angesichts von Scharia, Ehrenmord, Genitalverstümmelung, Tod bei Austritt aus der Religion, Prügel bei Verweigerung des ehelichen Beischlafs usw.

Wie Genderistinnen ticken

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Die Genderprofessorin Dr. Lutz stellt die „verbale Entgleisung“ des FDP-Politikers Rainer Brüderle den sexuellen Übergriffen an Silvester 2015 in mehreren deutschen Städten gleich.

Das Ergebnis ist eine Weißwaschung dieser Tätergruppe. Die  Wissenschaftlerin nutzt dafür alle gängigen Klischees, die man aus der deutschen Migrationsforschung und von der linken SA kennt: Generalverdacht gegen Schutzsuchende, Marginalisierung der Schutzsuchenden durch die Mehrheitsgesellschaft. Die Weißen führten auf sexueller Ebene den Krieg gegen Zuwanderer fort. Sie würden sogar die Silvesterereignisse mit den Vergewaltigungen während der Tahrir-Demonstrationen in Kairo vergleichen, die wahrscheinlich vom Regime angeordnet worden wären.

In ihrem Eifer merkt die Professorin nicht, dass sie verharmlost: Für sie ist die Hand auf dem Oberschenkel anscheinend genauso schlimm wie der Ehrenmord, der mit Video gefilmt wird oder das Zerschneiden des Gesichts einer Frau oder die aufforderung eines Imams, Frauen zu schlagen, damit sexuell zu Diensten stehen. Denn das alles erwähnt sie gar nicht. Schlimmer als Köln – „sexuelle Handgreiflichkeiten“ – gibt es für sie bei marginalisierten Einwanderern nicht.

Es gehe doch darum, dass es sich in den deutschen Städten (Sie erwähnt immer nur Köln) um einen „Versuch marginalisierter Männer [handele], sich den Status hegemonialer Männlichkeit mit körperlicher und krimineller Gewalt ´zurückzuerobern`“. Der Zusammenhang mit Brüderles und Weinsteins Untaten werde bagatellisiert. Wer nur über „Köln“ debattiere, stärke die Rechten. Da schließt sich der Kreis: Die Nazis sind an allem schuld!

Einmal in Fahrt schießt die Genderistin auch gegen ihre weißen Geschlechtsgenossinnen: Analog zur Stigmatisierung von männlichen ´muslimischen` Migranten als latenter Gefahr hätte es sich etabliert, Migrantinnen – insbesondere aus muslimischen Ländern – in erster Linie als Opfer patriarchalischer Herrschaftsverhältnisse ihrer Herkunftskulturen wahrzunehmen. Dass Migrantinnen auch Opfer von Rassismus sein können, werde dabei ausgeblendet. Auch dieses Narrativ ermögliche Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft eine positive Selbstaufwertung. Oder, wie es die Politologinnen Maria do Mar Castro-Varela und Nikita Dhawan formulieren würden: die Figur der ´emanzipierten westlichen Frau` benötigte ein Alter Ego – eine ´unterdrückte Andere, um Befreiung überhaupt denken und leben zu können`“.

Prof. Dr. Helma Lutz, geschäftsführende Direktorin des Cornelia-Goethe-Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, J. W. Goethe-Universität, Frankfurt a. M.: Was #MeToo und die Kölner Silvesternacht eint.

Eine Anregung für weitere Genderstudien.

Neues von Laura Himmelreich: die Frau, die ein unglückliches Kompliment eines älteren Politikers beim Absacker in einer Hotelbar als Sexismus empfand, ist jetzt Chefin eines Internetportals, das „über Pornofilme, Prostitution als „Sexarbeit”, befriedigende Blowjobs und Frauen, die in Kursen gegenseitig ihre Vulvas besichtigen, berichtet, alles illustriert mit viel nackter Frauenhaut.“

(Den Hinweis auf die Rede der Geschlechterforscherin verdanke ich Wolfgang Meins auf AchGut.)