Informationskompetenz

Tagesschau desinformiert

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Es geht manchmal ganz schnell, quasi im Vorbeigehen. Am Samstagabend, 17.11.2018, in der Nachrichtensendung um 20 Uhr wurde der Europa-Parteitag der AfD und die dazugehörige Gegendemonstration gezeigt. Hauptthema des Parteitages laut Tagesschau: Ablehnung des UN-Migrationspaktes. Dann der Satz: „Er ist völkerrechtlich nicht bindend.“ (5:46; z. B. hier zu sehen).

Was dieser Satz, von den Schleusenwärtern des Nachrichtenstroms autoritativ geäußert, unterschlägt, warum die Wellen bei diesem Thema so hoch schlagen.

Die Bundesregierung, die grünlinken Parteien und die sog. Qualitätsmedien haben diesen Vertrag bis vier Wochen vor seiner Verabschiedung verschwiegen. Er wurde seit zehn Jahren in den UNO-Gremien unter Mitwirkung der Bundesregierung vorbereitet.

Ende Oktober haben die ÖR-Bosse Kai Gniffke (Chefredakteur ARD-aktuell) und Peter Frey (ZDF-Chefredakteur) auf Fragen bei einem AfD-Kreisverband wissen lassen, dass sie von dem Vertrag noch nichts gehört haben. Außenminister Maas ließ von oben herab verlauten, jeder Bürger hätte sich doch informieren können. Stünde doch alles im Netz. Gleichwohl beschloss die Bundesregierung jetzt eine Informationskampagne, in der sie objektiv über den Vertrag berichten will.

Die UN wollen, dass Migranten Einheimischen gleich gestellt werden. Sie sollen, falls sie keine mehr haben, Pässe und Ausweise erhalten, sie sollen sich ihr Zielland aussuchen dürfen, „Diasporas“ sollen unterstützt werden.

Eine unabhängige, objektive und hochwertige Berichterstattung soll gefördert werden. „Medienhäuser, die systematisch Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung gegen Migranten befördern“, dürfen nicht finanziell unterstützt werden. Bei „vollem Respekt für die Freiheit der Presse“ soll eine positive Sicht auf Migration befördert werden.

Sanktionen wegen irregulärer Einreise oder irregulärem Aufenthalt müssen ausgewogen und nicht diskriminierend sein.

Die Staaten verpflichten sich, die Ziele und Bekenntnisse des Pakts zu erfüllen. Mehrere Dutzend Mal heißt es im Pakt: „Wir (d. h. die Unterzeichnerstaaten) verpflichten uns …“

Die UN hat schon ein Monitoring-System geschaffen: Ein extra eingerichtetes Forum prüft alle vier Jahre, welche Fortschritte die Staaten bei der Umsetzung gemacht haben. Die Staaten müssen Berichte dazu verfassen. Der UN-Generalsekretär soll der Generalversammlung alle zwei Jahre über die Umsetzung des Pakts Bericht erstatten.

Was der Tagesschausprecher leichthin verkündet: rechtlich unverbindlich, wird bezweifelt. Juristen weisen darauf hin, dass die UN nicht zum ersten Mal ein „Soft Law“ schaffen: Wenn die Beschlüsse nicht gleich in nationales Recht aufgenommen werden, so orientieren sich Gerichte doch in der Regel an UN-Vereinbarungen und übernehmen sie in ihre Rechtsprechung.

Die Grünen haben im Bundestag der Einfachheit halber beantragt, den Pakt so schnell wie möglich in nationales Recht zu übernehmen.

Die UN-Vereinbarung über Integration führte in Deutschland dazu, dass Förderschulen abgeschafft wurden, obwohl der UN-Vertrag das noch nicht einmal verlangte. Er wurde aber so in Deutschland interpretiert. Jetzt werden behinderte Schüler in allgemein bildenden Schulen unterrichtet, vielfach ohne speziell ausgebildete Lehrer und ohne über die Ausstattung von Förderschulen zu verfügen. Beim sog. menschengemachten Klimawandel werden ebenfalls Forderungen von UN-Organisationen in geltendes Recht oder als Regierungsziel übernommen.

Bei der von der AfD verlangten Debatte im Bundestag plädierte der zukünftige Verfassungsgerichtspräsident, der CDU-Abgeordnete Stefan Harbath, für den Vertrag. Es waren die üblichen Argumente: Die anderen Staaten müssten ihre Leistungen für Flüchtlinge erhöhen. Dank des Paktes würde die Zahl der nach Deutschland Einwandernden sinken. Und im übrigen wäre der Vertrag doch nicht verbindlich.

Es wäre ein Wunder, wenn dieser Verfassungsgerichtspräsident die Beschlüsse des Paktes aus der Rechtsprechung seines Gerichts nicht berücksichtigen würde.

Frau Merkel erklärte gerade in Chemnitz: „Deutschland bleibt souverän. Der Pakt verpflichtet nur alle anderen.“

Für mehr Informationen siehe auch hier:

Der RTL WEST Kommentar zum UN-Migrationspakt

Mit Soft Law die Grundlagen des Rechts aushebeln

 

Für den Erwerb von Informationskompetenz heißt das erneut: Informationen der Tagesschau müssen überprüft werden.

N.B.: Was m. E. überhaupt nicht in unserem „Siedlungsgebiet“ angesprochen wird: Mit Schutzsuchenden, Kriegsflüchtlingen, Klimaflüchtlingen, subsidiär Geduldeten, Asyl Begehrenden hat der UN-Migrationspakt überhaupt nichts im Sinn. (Auch da wird nicht diferenziert,) Den Vereinten Nationen geht es um allein um Auswanderer, um Menschen, die ihre Heimat verlassen, um in einem anderen Land zu arbeiten.

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NDR zensiert Comedian

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Zugegeben, den Kabarettisten Ludger Kusenberg kannte ich nicht. Das liegt vielleicht daran, dass ich sie mir Kabarettsendungen schon lange nicht mehr ansehe. So ungefähr mit dem Tod von Dieter Hildebrandt 2013 hat das angefangen. Zu dem waren wir sogar zum Live-Auftritt gegangen.

Woran lag es? Ich hatte keine Lust, mir das anzuhören, was ich schon beim Frühstück in der Zeitung und abends in der Tagesschau gehört hatte: Dass Trump ein Monster ist, die AfD den Nationalsozialismus wieder einführt, Migration eine gute Sache und der Islam eine friedliche Religion wäre. Auch „Satiren“ wie Erdogan, der Kinderficker und Maaßen, der Schädling, begeistern mich nicht.

Jetzt erzählt Ludger Kusenberg, wie ihn der NDR zensiert hat. Auf Youtube ist sein kompletter Hamburger Auftritt zu sehen und das, was der ÖR-Zensor übrig gelassen hat. (Der Ton ist bei den herausgeschnittenen Szenen leider sehr schlecht.)

Wissenschaftlicher Unfug trotz Peer Review

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Kürzlich präsentierte der fabelhafte Rechercheverbund der deutschen Qualitätsmedien, WDR, ndr und Süddeutsche Zeitung ein neues Highlight seiner Investigationen: Wissenschaftliche Publikationen ohne Peer Review und gar noch in weniger renommierten Magazinen veröffentlicht, wurden als Lügentexte denunziert.

Jetzt haben sich Wissenschaftler wieder einen Spaß erlaubt und neue Fake-Studien lanciert. Sie wurden, nach Peer Review, publiziert!

Mehr von Hoax-Mitproduzentin Helen Pluckrose

Wikipedia.de: Quelle für ideologisch verbrämte Fehlinformationen

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Einen Brief, den Michael Klein und Arne Hoffmann von Science Files 2012 an Wikipedia-Gründer Jimmy Wales geschrieben haben, ruft EIKE in Erinnerung, das Institut, das einen bewundernswerten Kampf gegen die Propagandisten des menschengemachten Klimawandels kämpft.

Auch ich beobachte seit Jahren die Linkslastigkeit und unsachlichen Formulierungen bei politisch-historischen Artikeln. (Siehe mehrere Beiträge auf „Basedow1764“ und diesem Blog!) Alle Artikel zu Klima wurden in der englischsprachigen Wikipedia im Sinne des Weltklimarates überarbeitet oder einfach gelöscht. (In der deutschsprachigen Ausgabe soll angeblich das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung diese Arbeit geleitet haben.

Es scheint aber zwecklos zu sein, das anzusprechen. Wikipedia ist eine riesige Plattform geworden, auf der sich Fanatiker tummeln. Wer soll da noch Gütekriterien implantieren können?

Man kann nur immer wieder darauf hinweisen und warnen.

Mein frühestes Erlebnis in dieser Hinsicht war vor ca. 15 Jahren der eigentlich harmlose Artikel „Schulbibliothek“. Es gab/gibt? einen fanatischen Liebhaber von historischen Schulbibliotheken, also Sammlungen ehrwürdiger Folianten in berühmten Schulen vergangener Jahrhunderte. Darüber schrieb er, ein Archivar. Jeglichen Versuch, auch Absätze unterzubringen, in denen Schulbibliotheken als moderne, multimediale Lernorte beschrieben wurden, löschte er wieder. Irgendwann gab ich entnervt auf. 

Wie die Macht bei Wikipedia verteilt ist.

Die Rohingyars als Opfer: Nur die halbe Wahrheit

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tagesschaudemnaechst

Ein Musterbeispiel für fehlende Informationskompetenz in unseren Qualitätsmedien. Oder ist es Absicht, um die Muslime in Deutschland nicht zu verärgern?

Gibt es eigentlich auch Christen in Myanmar?

Wallraff: Ganz unten

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Ich hab´s mit der Informationskompetenz. Allerdings in einem umfassenderen, inhaltlichen Sinn als das in den formalen Checklisten zur Überprüfung der Richtigkeit von Internetlinks gemeint ist.

(Ausgerechnet) Markus Lanz zeigt am Beispiel des Günter Wallraff, wie Zitate von Politikern verfälscht und verkürzt werden und als Waffe gegen diesen Politiker verwendet werden. Ein gutes Lehrbeispiel dafür, worauf man bei Informationen achten sollte.

Wäre das nicht eine Aufgabe für Faktenchecker? 65.000 Antifaschisten in Chemnitz?

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„65.000!“ wird mir triumphierend im Freundeskreis entgegengehalten. Und nur 5.000 Nazis beim Trauermarsch um den ermordeten Chemnitzer. Deren „Aufmarsch“ wurde dann auch noch von der Antifa unterbunden.

Nun ist es üblich, dass es eine Differenz bei Teilnehmerzahlen gibt. Der Veranstalter zählt in der Regel doppelt so viel wie die Polizei. Wow! 65.000 grüßen die gewalttätigen Aktivitäten vom Hambacher Forst und trauern zu gewalttätigen Liedern tanzend, die natürlich satirisch gemeint sind, um die von Rechten ermordeten Migranten. (Auch um den einen von zehn Migranten in Chemnitz ermordeten Deutschen.)

Aber auch in diesem Fall gibt es nach Chemnitz eine neue Dimension. Während die Polizei und der Sender n-tv von 20.000 sprechen, vergrößert sich die Teilnehmerzahl bei anderen Zählenden immer schneller: 50.000, 60.000, 65.000. Da bleibt sie dann stehen. Die letzte Zahl benutzte nicht zuletzt das Büro der Oberbürgermeisterin von Chemnitz. Die Polizei nannte zuletzt keine Zahl mehr.

Ich erinnere mich an die Kundgebung am 4.11.89 auf dem Berliner Alexanderplatz. Da sprach man zuletzt von einer Million. Schlaue Leute berechneten dann die Größe des Platzes und den Raum, den ein Mensch in einer Menge benötigt. Dann waren es auf einmal weniger als 500.000. Warum macht das kein Faktenfinder in Chemnitz?

Weil er dann zum Ergebnis käme, dass es nicht mehr als die gewesen sein können, die n-tv und die Polizei nannte: ca. 20.000.

Wissenschaft im Dienste der Amadeu-Antonio-Stiftung

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Gewalt gegen Schutzsuchende in Deutschland hängt von der Menge fremdenfeindlicher Postings auf Facebook ab. Das ergibt eine „wissenschaftliche“ Studie zweier deutscher Doktoranden an einer englischen Universität.

Für die nicht gerade deutschfreundliche New York Times war das ein gefundenes Fressen. Nach deren Bericht, für den eigens ein Reporter nach Dunkeldeutschland geschickt wurde, zogen die deutschen Qualitätsmedien nach.

Die Forscher wollen herausgefunden haben, dass je nach Anzahl der fremdenfeindlichen Postings auf Facebook, die Gewalttaten gegen Geflüchtete in Deutschland zu- oder abnahmen.

Es war wieder einmal Michael Klein von Science Files, der das Werk der beiden Akademiker auf das reduzierte, was es ist: Junk Science. (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich seinen Beitrag im Januar 2018 übersehen hatte.)

Herr Klein merkt an: Die beiden Doktoranden benutzen Daten der Amadeu-Antonio-Stiftung über Kriminalität gegen Schutzsuchende. Die sind bekanntermaßen nicht nur unzuverlässig, weil überhöht. Die Forscher behaupten, ca. 300.000 Postings sorgfältig gelesen zu haben. Daher glauben sie ausschließen zu können, dass das Wort Flüchtlinge, ihr Signalwort, in einem nachträglichen Kommentar zu einem Vorfall steht. Auch wird nicht klar, ob sie allein die Nennung des Wortes gezählt haben, unabhängig davon, ob positiv oder negativ konnotiert.

So viel wieder einmal zum Thema Informationskompetenz. Die Damen und Herren, die uns in der Tagesschau oder bei Heute und anderen Qualitätsmedien Informationen zuteilen oder vorenthalten, entscheiden, ob sie eine Studie mit dem Attribut „umstritten“ belegen oder nicht. ob sie eine Gegenrede zu einem Politikerstatement zulassen oder nicht, ob sie einen Kommentar zur Nachricht senden oder nicht. Und dann sind sie noch so scheinheilig und beauftragen sog. Faktenfinder, unliebsame Nachrichten, die ihrer Filterblase widersprechen, als Fälschungen auszugeben.

 

Bankrotterklärung der Tagesschau

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Wieder einmal hat die Tagesschau entschieden, über einen „Fall von regionaler Bedeutung“ (Tagesschau-Jargon) nicht zu berichten: Den Mord eines Einwanderers an einem Offenburger Arzt. (Die 10jährige Tochter seh den Mord ihres Vaters. Die Sprechstundenhilfe wurde verletzt.) Am Tag darauf wurde übrigens in einer anderen Region, in Düsseldorf, eine junge Frau auf offener Straße von einem Einwanderer erstochen.

Der Tagesschau-Chef Dr. Kai Gniffke sah sich bemüßigt, eine längere Erklärung zu verfassen, warum Morde von Einwanderern an einzelnen Deutschen nicht berichtenswert wären. Dafür wurde er in den Kommentaren, die zugelassen worden waren, kräftig gelobt.

Ein Indiz für die Verunsicherung des Dr. Gniffke scheint mir aber zu sein, dass er sehr ausführlich begründet, warum der Offenburger Mord nicht in die Tagesschau passt.

Man fragt sich, ob diese Messlatte bei jedem Tagesschau-Beitrag angelegt wird. Welche Relevanz hatte dann ein Busunfall auf der Autobahn (Flixbus, 17.8.18) oder der One-Night-Stand von US-Präsident Trump mit einem Pornostar? Weitere für die Tagesschau berichtenswerte „Einzelfälle“ hier.

Der Höhepunkt der Verteidigung von Herrn Gniffke ist aber, dass seine 300 Mitarbeiter (auch nicht der Rechercheverbund von WDR, ndr und SZ oder der ARD-eigene Faktenchecker; GS) nicht in der Lage waren, anhand amtlicher Statistiken zu recherchieren, dass es eine überproportional hohe Mordrate der muslimischen Zuwanderer gibt. Das ist eines seiner Veröffentlichungkriterien! Gniffke behauptet, dass die Zuwanderer nicht mehr morden würden als Deutsche.

Robert von Löwenstern recherchiert auf AchGut, wozu 300 Tagesschau-Mitarbeiter und der ARD-Faktenerfinder nicht in der Lage sind.

Am Sonntagabend lief dazu passend der vierte(?) pädagogische Tatort: Ein Zuwanderer wird von Rechtsextremisten getötet. Das hätte die Tagesschau ganz sicher gemeldet, wenn es realiter passiert wäre.

Nochmal zum Mitschreiben: Dr. Gniffke und die Statistik

Mein Rat: Statt Tagesschau zu gucken, lieber NZZ und BaZ online lesen.

Informationskompetenz gefragt: Wer zündet wie viele Flüchtlingsheime an?

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migrationskriminalität

Früher informierte man sich durch die Tagesschau. Heute informiert man sich hinterher. So läuft es bei den meisten Qualitätsmedien, vor allem, wenn es um Zahlen und Statistiken geht: „Schon mehr als 700 Angriffe auf Flüchtlinge“ heißt es bei der linken Zeit. Bis dann jemand die Fakten checkt. Das gibt es freilich nicht bei ttt, moma, Arte oder Panorama zu sehen. Meist geschieht das in kritischen Internetmedien. Denen wollen Regierung und die Mainstreammedien deswegen das Handwerk legen, mit Gesetzen, Rechercheverbünden, Hausdurchsuchungen und Löschbrigaden.

Peter Grimm auf AchGut macht in diesem Fall den Faktencheck.

Ähnlich läuft es bei antisemitischen Vorfällen. Da sind sich Qualitäsjournalist/-innen einig, dass die Deutschen antisemitischer geworden wären. Es mag sein, dass durch die Möglichkeiten des Internets Antisemiten es einfacher haben, sich zu äußern. Aber es ist ein Trugschluss, von Tweets und Postings auf den Social-Media-Spielwiesen auf die gesamte Gesellschaft zu schließen.

Wenn also eine amtliche Statistik von 87% rechtsextremem Hintergrund bei antisemitschen Straftaten in Deutschland erzählt, ist Vorsicht geboten. Selbst der doch moderate Historiker Wolfsohn spricht von einer Lüge.

Politiker, Qualitätsjournalisten und sogar „Wissenschaftler“ überbieten sich mit Beschwichtigungen und sehen in den Bio-Deutschen das Problem. Beheben wollen sie es mit mehr Geschichtsunterricht und mehr KZ-Gedenkstättenbesuchen.

Ob die eingewanderten, vor allem muslimischen Deutschen, sich in die biodeutsche Vergangenheitsbewältigung integrieren lassen? Wenn schon einem für seine Integrationsleistung mit einem Preis bedachten Özil das Singen der Nationalhymne schwerfällt, warum sollten andere Einwanderer ähnlicher Herkunft und ähnlichen Glaubens und ihre Nachkommen sich für Auschwitz entschuldigen?