Informationskompetenz

Wäre das nicht eine Aufgabe für Faktenchecker? 65.000 Antifaschisten in Chemnitz?

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„65.000!“ wird mir triumphierend im Freundeskreis entgegengehalten. Und nur 5.000 Nazis beim Trauermarsch um den ermordeten Chemnitzer. Deren „Aufmarsch“ wurde dann auch noch von der Antifa unterbunden.

Nun ist es üblich, dass es eine Differenz bei Teilnehmerzahlen gibt. Der Veranstalter zählt in der Regel doppelt so viel wie die Polizei. Wow! 65.000 grüßen die gewalttätigen Aktivitäten vom Hambacher Forst und trauern zu gewalttätigen Liedern tanzend, die natürlich satirisch gemeint sind, um die von Rechten ermordeten Migranten. (Auch um den einen von zehn Migranten in Chemnitz ermordeten Deutschen.)

Aber auch in diesem Fall gibt es nach Chemnitz eine neue Dimension. Während die Polizei und der Sender n-tv von 20.000 sprechen, vergrößert sich die Teilnehmerzahl bei anderen Zählenden immer schneller: 50.000, 60.000, 65.000. Da bleibt sie dann stehen. Die letzte Zahl benutzte nicht zuletzt das Büro der Oberbürgermeisterin von Chemnitz. Die Polizei nannte zuletzt keine Zahl mehr.

Ich erinnere mich an die Kundgebung am 4.11.89 auf dem Berliner Alexanderplatz. Da sprach man zuletzt von einer Million. Schlaue Leute berechneten dann die Größe des Platzes und den Raum, den ein Mensch in einer Menge benötigt. Dann waren es auf einmal weniger als 500.000. Warum macht das kein Faktenfinder in Chemnitz?

Weil er dann zum Ergebnis käme, dass es nicht mehr als die gewesen sein können, die n-tv und die Polizei nannte: ca. 20.000.

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Wissenschaft im Dienste der Amadeu-Antonio-Stiftung

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Gewalt gegen Schutzsuchende in Deutschland hängt von der Menge fremdenfeindlicher Postings auf Facebook ab. Das ergibt eine „wissenschaftliche“ Studie zweier deutscher Doktoranden an einer englischen Universität.

Für die nicht gerade deutschfreundliche New York Times war das ein gefundenes Fressen. Nach deren Bericht, für den eigens ein Reporter nach Dunkeldeutschland geschickt wurde, zogen die deutschen Qualitätsmedien nach.

Die Forscher wollen herausgefunden haben, dass je nach Anzahl der fremdenfeindlichen Postings auf Facebook, die Gewalttaten gegen Geflüchtete in Deutschland zu- oder abnahmen.

Es war wieder einmal Michael Klein von Science Files, der das Werk der beiden Akademiker auf das reduzierte, was es ist: Junk Science. (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich seinen Beitrag im Januar 2018 übersehen hatte.)

Herr Klein merkt an: Die beiden Doktoranden benutzen Daten der Amadeu-Antonio-Stiftung über Kriminalität gegen Schutzsuchende. Die sind bekanntermaßen nicht nur unzuverlässig, weil überhöht. Die Forscher behaupten, ca. 300.000 Postings sorgfältig gelesen zu haben. Daher glauben sie ausschließen zu können, dass das Wort Flüchtlinge, ihr Signalwort, in einem nachträglichen Kommentar zu einem Vorfall steht. Auch wird nicht klar, ob sie allein die Nennung des Wortes gezählt haben, unabhängig davon, ob positiv oder negativ konnotiert.

So viel wieder einmal zum Thema Informationskompetenz. Die Damen und Herren, die uns in der Tagesschau oder bei Heute und anderen Qualitätsmedien Informationen zuteilen oder vorenthalten, entscheiden, ob sie eine Studie mit dem Attribut „umstritten“ belegen oder nicht. ob sie eine Gegenrede zu einem Politikerstatement zulassen oder nicht, ob sie einen Kommentar zur Nachricht senden oder nicht. Und dann sind sie noch so scheinheilig und beauftragen sog. Faktenfinder, unliebsame Nachrichten, die ihrer Filterblase widersprechen, als Fälschungen auszugeben.

 

Bankrotterklärung der Tagesschau

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Wieder einmal hat die Tagesschau entschieden, über einen „Fall von regionaler Bedeutung“ (Tagesschau-Jargon) nicht zu berichten: Den Mord eines Einwanderers an einem Offenburger Arzt. (Die 10jährige Tochter seh den Mord ihres Vaters. Die Sprechstundenhilfe wurde verletzt.) Am Tag darauf wurde übrigens in einer anderen Region, in Düsseldorf, eine junge Frau auf offener Straße von einem Einwanderer erstochen.

Der Tagesschau-Chef Dr. Kai Gniffke sah sich bemüßigt, eine längere Erklärung zu verfassen, warum Morde von Einwanderern an einzelnen Deutschen nicht berichtenswert wären. Dafür wurde er in den Kommentaren, die zugelassen worden waren, kräftig gelobt.

Ein Indiz für die Verunsicherung des Dr. Gniffke scheint mir aber zu sein, dass er sehr ausführlich begründet, warum der Offenburger Mord nicht in die Tagesschau passt.

Man fragt sich, ob diese Messlatte bei jedem Tagesschau-Beitrag angelegt wird. Welche Relevanz hatte dann ein Busunfall auf der Autobahn (Flixbus, 17.8.18) oder der One-Night-Stand von US-Präsident Trump mit einem Pornostar? Weitere für die Tagesschau berichtenswerte „Einzelfälle“ hier.

Der Höhepunkt der Verteidigung von Herrn Gniffke ist aber, dass seine 300 Mitarbeiter (auch nicht der Rechercheverbund von WDR, ndr und SZ oder der ARD-eigene Faktenchecker; GS) nicht in der Lage waren, anhand amtlicher Statistiken zu recherchieren, dass es eine überproportional hohe Mordrate der muslimischen Zuwanderer gibt. Das ist eines seiner Veröffentlichungkriterien! Gniffke behauptet, dass die Zuwanderer nicht mehr morden würden als Deutsche.

Robert von Löwenstern recherchiert auf AchGut, wozu 300 Tagesschau-Mitarbeiter und der ARD-Faktenerfinder nicht in der Lage sind.

Am Sonntagabend lief dazu passend der vierte(?) pädagogische Tatort: Ein Zuwanderer wird von Rechtsextremisten getötet. Das hätte die Tagesschau ganz sicher gemeldet, wenn es realiter passiert wäre.

Nochmal zum Mitschreiben: Dr. Gniffke und die Statistik

Mein Rat: Statt Tagesschau zu gucken, lieber NZZ und BaZ online lesen.

Informationskompetenz gefragt: Wer zündet wie viele Flüchtlingsheime an?

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migrationskriminalität

Früher informierte man sich durch die Tagesschau. Heute informiert man sich hinterher. So läuft es bei den meisten Qualitätsmedien, vor allem, wenn es um Zahlen und Statistiken geht: „Schon mehr als 700 Angriffe auf Flüchtlinge“ heißt es bei der linken Zeit. Bis dann jemand die Fakten checkt. Das gibt es freilich nicht bei ttt, moma, Arte oder Panorama zu sehen. Meist geschieht das in kritischen Internetmedien. Denen wollen Regierung und die Mainstreammedien deswegen das Handwerk legen, mit Gesetzen, Rechercheverbünden, Hausdurchsuchungen und Löschbrigaden.

Peter Grimm auf AchGut macht in diesem Fall den Faktencheck.

Ähnlich läuft es bei antisemitischen Vorfällen. Da sind sich Qualitäsjournalist/-innen einig, dass die Deutschen antisemitischer geworden wären. Es mag sein, dass durch die Möglichkeiten des Internets Antisemiten es einfacher haben, sich zu äußern. Aber es ist ein Trugschluss, von Tweets und Postings auf den Social-Media-Spielwiesen auf die gesamte Gesellschaft zu schließen.

Wenn also eine amtliche Statistik von 87% rechtsextremem Hintergrund bei antisemitschen Straftaten in Deutschland erzählt, ist Vorsicht geboten. Selbst der doch moderate Historiker Wolfsohn spricht von einer Lüge.

Politiker, Qualitätsjournalisten und sogar „Wissenschaftler“ überbieten sich mit Beschwichtigungen und sehen in den Bio-Deutschen das Problem. Beheben wollen sie es mit mehr Geschichtsunterricht und mehr KZ-Gedenkstättenbesuchen.

Ob die eingewanderten, vor allem muslimischen Deutschen, sich in die biodeutsche Vergangenheitsbewältigung integrieren lassen? Wenn schon einem für seine Integrationsleistung mit einem Preis bedachten Özil das Singen der Nationalhymne schwerfällt, warum sollten andere Einwanderer ähnlicher Herkunft und ähnlichen Glaubens und ihre Nachkommen sich für Auschwitz entschuldigen?

Der Niedergang der Nachrichtensendungen

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Woran liegt es, dass ich den Nachrichtensendungen des ÖR nicht mehr vertraue? Jahrzehnte meines Lebens war die 20-Uhr-Sendung der Tagesschau ein Fixpunkt im Tagesablauf. Inzwischen schalte ich die Glotze meist erst um 20 Uhr 15 ein. Falls nicht ein ARD-Brennpunkt dazwischen grätscht. Oder ich gehe gleich zu Amazon Prime.

Bin ich kritischer geworden? Bin ich besser informiert als früher? Sind die Nachrichtensendungen innerhalb einer Generation unzuverlässiger geworden?

Heute gehe ich meiner Frau auf die Nerven, wenn sie die Tagesschau einstellt: „Das stimmt so nicht!“ rufe ich dazwischen. Oder: „Es gibt schon längst Kritik an dieser Studie.“ Oder: „BBC und CNN haben darüber berichtet, warum die Tagesschau nicht?“

Vorgestern passierte es wieder: Verheerende Waldbrände in Griechenland, viele Tote, große Probleme bei der Bekämpfung. Sagt der Korrespondent im Schlusssatz seines Berichts: „Griechenland unterliegt dem Spardiktat seiner Geldgeber.“

Dummerweise hatte ich in der FAZ gelesen, dass beim Brandschutz in Griechenland nie gespart wurde. Im Gegenteil, seit vier Jahren (Die Schuldenkrise dauert m. E. jetzt 5 Jahre) wurden die Mittel beständig erhöht. Wer lügt jetzt: Die Tagesschau oder die FAZ?

Die Griechenland-Berichterstattung wäre eines eigenen Beitrags würdig. Der Tenor, dass Griechenland von Berlin, der EZB und dem IMF gezwungen würde, die armen Griechen noch ärmer zu machen. Es gibt da auch die Version, dass die Tsipras-Regierung so gut wie alle Reformvorhaben (Abbau der staatlichen Gängelung der Wirtschaft, Privatisierung, Aufbau einer effizienten Steuerverwaltung verwässert, unterläuft, zurücknimmt, aber gerne bei Renten kürzt. Dass bei griechischen Rentnern von einer Ausgangsposition gekürzt wurde, die deutsche Rentner vor Neid erblassen ließe, sei nur am Rande erwähnt.

Nochmal zurück zu den Ausgangsfragen:

Ich habe dank Internet Zugang zu ausländischen Medien in einem höheren Maß als früher.

Es gibt dank Internet, zumindest zur Zeit noch, alternative Medien, die nicht alle rechtspopulistisch oder rechtsextrem sind, auch wenn Bundesregierung, die Eigner der sozialen Medien und die „Qualitätsmedien“, daran arbeiten, ihnen das Leben schwer zu machen, egal ob sie rechtskonservativ, rechtsliberal oder rechtsradikal sind.

Eine neue Generation Journalisten versteht sich als Influencer, die ausschließlich im Sinne ihrer Überzeugungen informieren. Sie sind für ihre Überzeugungen auch aktiv: Bei den Institutionen der ehemaligen Stasi- und PDS-Aktivistin Kahane, bei von der Bundesregierung finanzierten Anti-Rechts-Projekten.

Das gab es früher auch schon, dass sich Journalisten als Meinungsmacher betätigten. Aber die Vermischung von Nachricht und Kommentar ist heute gang und gäbe. Beunruhigend ist auch, dass es bei vielen Themen eine Einheitsmeinung gibt, die von der taz über die Zeit und die Tagesschau bis zur Welt reicht und auch die FAZ streift.

Siehe auch hier oder als Suchwort im Blog-Suchfeld „Tagesschau“ eingeben! (Ca. 100 Einträge)

NDR hält Zuschauer für blöd

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Das Neueste, das der fabelhafte Rechercheverbund der deutschen Qualitätsmedien WDR, ndr und Süddeutsche Zeitung herausgefunden haben will: Wertlose wissenschaftliche Arbeiten würden ohne Peer Review in unseriösen Zeitschriften veröffentlicht. Tausende Forscher/-innen würden in vor allem in Südostaien sitzenden Verlagen veröffentlichen, die ihnen P.R. versprächen, die aber nicht stattfände.

Was die „Fachleute“, die für die Fakefinder tätig waren, nicht wissen, wird im Blog Science Files recherchiert: Die vermeintlich seriösen Verlage wie Springer-Heidelberg wurden dutzende Male Opfer von akademischen Spaßmachern, die ihnen mit einem Computerprogramm generierte Studien unterjubelten. Allein Springer und eine Institution für Ingenieurwissenschaften haben kürzlich 180 Studien gelöscht. Obwohl die seriösen Verlage mit Peer Review arbeiten, also jede eingereichte Studie durch Wissenschaftler begutachtet lassen, bevor sie veröffentlicht wird.

Svea Eckert und Peter Hornung, ndr-„Journalisten“, glauben, dass wahre Wissenschaft einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben muss. Die oben genannten Beispiele kennen sie nicht, zumindest erwähnen sie sie nicht.

Wenn Einsteins Relativitätstheorie zuerst in der Bäckerblume erschienen wäre (Zitatquelle habe ich leider nicht mehr), wäre sie dann Junk Science?

Wenn man sich Peer Review (P.R.) genauer ansieht, fällt einem das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ein. Man kann sich P.R. kaufen. Man kann das Ergebnis natürlich durch die Auswahl der Reviewer beeinflussen. Der Autor der Studie kann selbst Reviewer nennen.

Am schlimmsten bei diesem Bubenstück finde ich, für wie blöd die ndr-Chefs Lutz Marmor und Andreas Cichowicz die Zwangsgebührenzahler halten müssen, dass sie ihnen diese Fake-Reportage vorsetzen.

Michael Limburg von EIKE beschreibt aus eigenem Erleben, wie die beiden sog. Journalisten manipulieren.

Neue Unstatistik: Waffenexportgroßmacht D

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Zu den Lieblingsthemen der Linkspartei zählt der deutsche Waffenexport. Neben der wachsenden Kinder-, Witwen- und Rentnerarmut und dem wachsenden Neofaschismus ist der deutsche Waffenexport die dritte Propaganda-Säule der Linkspopulisten. Es gibt kaum ein Statement der außenpolitischen Experten der Sozialisten, in dem nicht darauf hingewiesen wird, wie sehr die deutschen Rüstungskonzerne weltweit von bewaffneten Konflikten profitieren, sie gar verursachten oder verlängerten.

Nun hat Joachim Krause, Direktor des Instituts  für Sicherheitspolitik der Universität Kiel, einmal genauer nachgeschaut, was es mit dem Waffenexportgiganten Deutschland, dem angeblich drittstärksten Waffenexporteur der Welt, auf sich hat.

Er kommt zu dem Schluss, dass im Gegensatz zur deutschen Regierung, viele autokratische Regierungen ihre Waffengeschäfte weniger publik machen. Er kommt, wie er detailliert in der Zeitschrift Sirius darlegt, zum Ergebnis, dass Deutschland auf Platz 5 oder 6, nicht auf Platz 3, liegen müsse.

Der Vorwurf einer der größten Exporteure von Handfeuerwaffen zu sein, unterschlage, dass es sich dabei vorwiegend um Sport-, Jagd- und Polizeiwaffen handele, nicht um Sturm- und Maschinengewehre.

via Der Tagesspiegel v. 17.7.18

Deutsche Medien fassen Putin mit Samthandschuhen an

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Putins Fürsprecher bekommen… hierzulande regelmäßig eine große Bühne. (Russlandkenner und -liebhaber Boris Reitschuster)

Reitschuster nennt Beispiele: Die Zusammensetzung von Talkshows zugunsten Putins, die Zusammenarbeit ÖRR und RT. Kreml-Lobbyisten werden als Experten vorgestellt.

Und Namen: Platzeck, Krone-Schmalz, Verheugen, Theveßen, Illner, Maischberger, Lanz.

Bildung und Elternhaus, OECD und empirische Bildungsforschung

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Die OECD-Bildungsexperten schießen seit 40 Jahren gegen das deutsche Bildungssystem. Einer der gebetsmühlenhaft vorgetragenen Vorwürfe: Nirgendwo anders auf der Welt wäre der Schulerfolg so sehr vom Elternhaus abhängig wie in Deutschland.

Nun nimmt sich Bildungsforscher Klaus Bölling die jüngste Studie von OECD und Vodaphone (von 2015) vor. (Es war eine Sonderauswertung von PISA-Daten.)

Die Forscher benutzen den Fachausdruck Resilienz für ihr Fach und meinen damit, dass Schüler trotz eines benachteiligten Sozialstatus in den PISA-Tests Komptenzstufen erreichen, die ihnen aktive gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. In Deutschland wurde eine Verbesserung von einem Viertel der betroffenen Schülergruppe auf ein Drittel festgestellt. Deutschland liegt damit über dem OECD-Durchschnitt. Innerhalb von 9 Jahren eine beachtliche Steigerung bei der Bildungsgerechtigkeit.

Die OECD wäre aber nicht die OECD, wenn sie nicht darauf hinweisen würde, dass bei aller Verbesserung der Zusammenhang von Schulleistung und sozialer Herkunft in Deutschland immer noch „sehr ausgeprägt“ wäre. Obwohl die neue Auswertung eher das Gegenteil nahelegt.

Nun haben die OECD-Bildungforscher einen Durchschnittswert für die Abhängigkeit des Schulerfolgs vom Sozialstatus errechnet, der bei 13% liegt. D. h. 13% der Unterschiede im Schulerfolg können durch den häuslichen Sozialstatus erklärt werden. Werte zwischen 11 und 15% sind statistisch nicht signifikant abweichend. Länder, die einen Wert zwischen 16 und 26 haben, hätten demnach einen auffälligen Zusammenhang von Schulerfolg und Sozialstatus. Deutschlands Schulwesen steht bei 16. (Zur Erinnerung: bis zum Wert 15 erstreckt sich der Durchschnitt. 16 wäre also allenfalls schwach signifikant.

Rainer Bölling zeigt, was die OECD über Deutschland alternativ hätte schreiben können: „In Deutschland waren 84% der Leistungsunterschiede zwischen Schülern unabhängig von der sozialen Herkunft. Deutschland steht damit besser dar als PISA-Gesamtsieger Singapur“

Rainer Bölling, Die Mär von der sozialen Ungerechtigkeit, in: FAZ vom 20.5.18, p 7

Patrick Gensing, ARD-Faktenerfinder

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Ein Freudscher Versprecher enthüllt Gensings Selbstverständnis.

Der ARD-Faktenerfinder Patrick Gensing stammt aus der linksextremen Szene: Freier Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung, Fan der Band Feine-Sahne-Fischfilet, Sympathisant der AntifaSA.

gensinglinksextrem

Als sich Frauen in der #120dB-Kampagne gegen die Masseneinwanderung aus frauenfeindlichen Kulturen wandten, „widerlegt“ Gensing mit der Kriminalstatistik von 2004 einen Anstieg der Kriminalität von Geflüchteten.

Fragen zu seiner Antifa-Tätigkeit, seiner Sympathie für die Rote Flora in Hamburg, seiner Tätigkeit für die Ex-Stasifrau Anetta Kahane beantwortet ARD-Mitarbeiter Gensing nicht.

Anders als etwa in USA ist es deutschen Journalisten nicht untersagt, selbst politisch aktiv zu werden.