Informationskompetenz

Deutsche Medien fassen Putin mit Samthandschuhen an

Gepostet am Aktualisiert am

Putins Fürsprecher bekommen… hierzulande regelmäßig eine große Bühne. (Russlandkenner und -liebhaber Boris Reitschuster)

Reitschuster nennt Beispiele: Die Zusammensetzung von Talkshows zugunsten Putins, die Zusammenarbeit ÖRR und RT. Kreml-Lobbyisten werden als Experten vorgestellt.

Und Namen: Platzeck, Krone-Schmalz, Verheugen, Theveßen, Illner, Maischberger, Lanz.

Advertisements

Bildung und Elternhaus, OECD und empirische Bildungsforschung

Gepostet am Aktualisiert am

Die OECD-Bildungsexperten schießen seit 40 Jahren gegen das deutsche Bildungssystem. Einer der gebetsmühlenhaft vorgetragenen Vorwürfe: Nirgendwo anders auf der Welt wäre der Schulerfolg so sehr vom Elternhaus abhängig wie in Deutschland.

Nun nimmt sich Bildungsforscher Klaus Bölling die jüngste Studie von OECD und Vodaphone (von 2015) vor. (Es war eine Sonderauswertung von PISA-Daten.)

Die Forscher benutzen den Fachausdruck Resilienz für ihr Fach und meinen damit, dass Schüler trotz eines benachteiligten Sozialstatus in den PISA-Tests Komptenzstufen erreichen, die ihnen aktive gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. In Deutschland wurde eine Verbesserung von einem Viertel der betroffenen Schülergruppe auf ein Drittel festgestellt. Deutschland liegt damit über dem OECD-Durchschnitt. Innerhalb von 9 Jahren eine beachtliche Steigerung bei der Bildungsgerechtigkeit.

Die OECD wäre aber nicht die OECD, wenn sie nicht darauf hinweisen würde, dass bei aller Verbesserung der Zusammenhang von Schulleistung und sozialer Herkunft in Deutschland immer noch „sehr ausgeprägt“ wäre. Obwohl die neue Auswertung eher das Gegenteil nahelegt.

Nun haben die OECD-Bildungforscher einen Durchschnittswert für die Abhängigkeit des Schulerfolgs vom Sozialstatus errechnet, der bei 13% liegt. D. h. 13% der Unterschiede im Schulerfolg können durch den häuslichen Sozialstatus erklärt werden. Werte zwischen 11 und 15% sind statistisch nicht signifikant abweichend. Länder, die einen Wert zwischen 16 und 26 haben, hätten demnach einen auffälligen Zusammenhang von Schulerfolg und Sozialstatus. Deutschlands Schulwesen steht bei 16. (Zur Erinnerung: bis zum Wert 15 erstreckt sich der Durchschnitt. 16 wäre also allenfalls schwach signifikant.

Rainer Bölling zeigt, was die OECD über Deutschland alternativ hätte schreiben können: „In Deutschland waren 84% der Leistungsunterschiede zwischen Schülern unabhängig von der sozialen Herkunft. Deutschland steht damit besser dar als PISA-Gesamtsieger Singapur“

Rainer Bölling, Die Mär von der sozialen Ungerechtigkeit, in: FAZ vom 20.5.18, p 7

Patrick Gensing, ARD-Faktenerfinder

Gepostet am

Ein Freudscher Versprecher enthüllt Gensings Selbstverständnis.

Der ARD-Faktenerfinder Patrick Gensing stammt aus der linksextremen Szene: Freier Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung, Fan der Band Feine-Sahne-Fischfilet, Sympathisant der AntifaSA.

gensinglinksextrem

Als sich Frauen in der #120dB-Kampagne gegen die Masseneinwanderung aus frauenfeindlichen Kulturen wandten, „widerlegt“ Gensing mit der Kriminalstatistik von 2004 einen Anstieg der Kriminalität von Geflüchteten.

Fragen zu seiner Antifa-Tätigkeit, seiner Sympathie für die Rote Flora in Hamburg, seiner Tätigkeit für die Ex-Stasifrau Anetta Kahane beantwortet ARD-Mitarbeiter Gensing nicht.

Anders als etwa in USA ist es deutschen Journalisten nicht untersagt, selbst politisch aktiv zu werden.

Die Klima-Betrüger

Gepostet am Aktualisiert am

Eisbär_Fake

Im Wall Street Journal schrieben kürzlich Präsident Peter Wood und David Randall von der National Association of Scholars, dass man vielen in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichten Forschungsergebnissen nicht trauen darf.

Insbesondere die Klimawissenschaft sei ein Mischmasch unzuverlässiger Statistiken, willkürlichen Forschungsverfahren und politisiertem gleichgeschaltetem Denken.

Ein Whistleblower der staatlichen Klima-Organisation NOAA der USA hatte bekannt gemacht, dass allen Messungen zum Trotz Erwärmungsdaten und Meerespiegelanstiegs-Projektionen manipuliert worden waren bzw. bekannte Softwarefehler nicht korrigiert worden waren, um politisch erwünschte alarmistische Ergebnisse zu bekommen.

Weiterlesen bei EIKE

Siehe auch Links zum menschengemachten Klimawandel!

Erneut: Wie Wikipedia manipuliert

Gepostet am

Ich bewundere trotz allem die Wikipedia-Macher. Es gelang ihnen, ein im Wesentlichen glaubwürdiges, umfassendes, aktuelles Lexikon zu machen, obwohl im Grunde jeder seinen Senf beisteuern kann. Ob es dauerhaft gelingt, kompetente Autoren zu finden und eine engmaschige Qualitätskontrolle durchzuhalten, ist fraglich. Schon wird geklagt, dass mit dem Abgang der ersten Generation der Wikipedia-Macher, der Glanz zu verblassen droht.

Bei allem Lob ist Wikipedia nicht gefeit gegen die Wichtigtuer, die ihre Namensartikel selbst schreiben und den Lebenslauf aus einem Bewerbungsschreiben einstellen. Hobbyhistoriker kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen, so dass aus Lexikonartikeln Monographien werden. Da wird beim Vietnamkrieg nahezu jeder vom amerikanischen Agent Orange-Gift entlaubte Urwaldbaum genannt. Darüber werden dann die nordvietnamesischen Gräueltaten und Kriegsverbrechen vergessen.

Dazu habe ich alles Nötige u.a. hier geschrieben.

Heutiges Beispiel für die Voreingenommenheit bei Wikipedia ist der Artikel über Chaim Noll. Der Publizist wird in Wikipedia die rechte Ecke gestellt, weil nicht die breite Palette der Medien genannt wird, in denen er veröffentlicht hat, sondern nur rechtskonservative Blätter.

Immerhin: Kaum macht Noll das publik, wird der Artikel korrigiert.

Informationskompetenz gefragt: Luftverschmutzung und 6.000 Tote

Gepostet am Aktualisiert am

Bei der ARD ist seit einem Jahr ein Fakefinder in Amt und Würden. Manche nennen ihn auch Fakererfinder. Natürlich findet er nichts in seinem eigenen Laden.

Verdienste hätte sich Herr Gensing erwerben können, wenn er die 6.000 Toten gesucht hätte, die das Umweltbundesamt (UBW) erfunden hat. Die sollen am Stickstoffdioxid, NO2, gestorben sein, das im Straßenverkehr emittiert wird.

Bekannt ist, dass Umweltschützer, Umweltministerium, Umweltbundesamt und alle anderen einschlägigen Aktivisten, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bekämpfen und baldmöglichst verbieten wollen. Dass die Luftverschmutzung in den vergangenen 30 Jahren drastisch reduziert wurde, interessiert die Eiferer nicht.

Man darf die Faktenfindung nicht den Umweltaktivisten und den Faktenfindern überlassen. man muss sie selbst in die Hand nehmen. Das unabhängige Klima-Institut EIKE, dessen Chef AfD-Mitglied ist, hat dazu aufgerufen, einmal die Luftmessstationen in den Großstädten näher anzuschauen.

Was dabei herausgekommen ist, ist bemerkenswert. Allein die Fotos der verdreckten Container sprechen Bände. Die von der EU vorgeschriebenen Abstände zur Fahrbahn (mind. 2,50 m) werden nicht eingehalten, stattdessen sind es eher 25 cm. Balkone und Bäume hindern Luftaustausch. Gerne werden verkehrsreiche Kreuzungen ausgewählt; eine Station liegt an einer frequentierten Bushaltestelle, die Auspuffgase gehen direkt auf die Messfühler. Wenn Messstellen keine erhöhten Werte bringen, werden sie abgebaut und dorthin gebracht, wo man sich höhere Werte erhofft. Lagekarten zeigen, dass die Messstationen direkt an der Fahrbahn vielbefahrener Straßen als repräsentativ für das gesamte Stadtgebiet, also auch für Wohngebiete, Nebenstraßen, Wälder und Parks, genommen werden.

Die Kalibrierung der Messgeräte ist ein komplizierter Vorgang. Angesichts der Erschütterung, die direkt daneben fahrende Fahrzeuge verursachen, ist erstaunlich, dass ihre Genauigkeit nicht angezweifelt wird.

Eine Vertiefung hätte auch das Thema Höchstwerte verdient. In der Regel sind Höchstwerte sehr vorsichtig angesetzte Werte, die auf Vermutungen und Schätzungen basieren. Niemand will sich vorwerfen lassen, fahrlässig bei der Festsetzung gewesen zu sein, also ist man äußerst großzügig.

Nur selten erfährt man, dass bei Tierversuchen eingetretene Todesfälle auf Quantitäten des Gifts oder des Schadstoffes beruhen, die auf Menschen umgerechnet riesige Mengen bedeuten würden.

Wie man mit Luftmessstationen manipuliert.

Schlimmes befürchten lässt die Deutsche Umwelthilfe, der millionenschwere, von der Bundesregierung unterstützte Abmahnverein, der jetzt selbst Messstationen errichten will.

Siehe auch die Links zu „Auto und Umwelt“!

 

Gender Pay Gap: 2,3%

Gepostet am

Die regelmäßig in den Nachrichtensendungen vermeldeten 23 oder 21% werden leider von den hauseigenen Faktenfindern nicht erklärt. Welche Faktoren unberücksichtigt bleiben steht hier.

Noch kürzer: Es gibt mehr männliche Chefärzte und mehr weibliche Krankenpfleger. In der Tagesschau bekäme das die Meldung: Männer verdienen im Gesundheitswesen mehr als Frauen. Und jetzt das Wetter…

Wie die Tagesschau aus dem Bundestag berichtet

Gepostet am Aktualisiert am

Die Tagesschau setzt den Filter für die Information der Öffentlichkeit über Bundestagssitzungen:

Im Bundestag gilt die für einen Rechtsstaat maßgebliche Regel, dass sich Redner der Regierung und der Opposition ablösen. Wenn also ein Redner der Regierungs(sparteien) redet, folgt die Oppostion in der Reihenfolge der Stärke der Parteien. D. h. in der jetzigen Regierungsperiode antwortet ein AfD-Vertreter als erster. Das geschieht so im Bundestag, auch in der Bundestagszeitung „Das Parlament“. (Die zu lesen sich lohnt, weil man da ausführlich lesen kann, welchen Sinn oder Unsinn MdBs äußern.)

Nicht so in der Tagesschau. Selbstverständlich muss man sich angesichts der Kürze der Sendezeit beschränken. Man könnte auch argumentieren, dass die Sozialisten und die Grünen die besseren Redner und/oder Argumente haben. Bei der Tagesschau darf der gemeine Zuschauer das allerdings nicht überprüfen.

Dass die AfD dort überproportional unter den Tisch fällt, liegt nicht an schlechten Rednern. Das erkennt man bei Phönix oder Lektüre von Das Parlament.

Jürgen Fritz hat sich in seinem Blog die Mühe gemacht, die Manipulation der Rednerliste zu protokollieren: Nach einer Rede des Bundesfinanzministers Scholz geht es so weiter:

  1. Christian Dürr (FDP)
  2. Andreas Scheuer (CSU)
  3. Ingrid Remmers (Die Linke)
  4. Franziska Giffey (SPD)
  5. Mariana Harder-Kühnel (AfD)

Im Bundestag kam ordnungsgemäß nach dem Regierungsmitglied Scholz Peter Boehringer (AfD), der zudem auch Vorsitzender des Haushaltsausschusses ist. In der Tagesschau dürfen gleich drei Bundesminister (Scholz, Scheuerl, Giffey) auftreten, bevor ein AfD-MdB (nicht aber der Vorsitzende des Haushaltsausschusses) gezeigt wird.

Allerdings wird schon auf der Internetseite des Deutschen Bundestages das Prinzip Rede/Gegenrede aufgegeben:

  1. Olaf Scholz (SPD)
  2. Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) – Auf Regierung folgt Regierung!?
  3. Achim Post (SPD) – Und dann nochmal Regierung?! Das hat ja noch weniger mit dialektischem Denken zu tun!
  4. Christian Dürr (FDP) – Jetzt kommt die Opposition. Und wer wieder zuerst?
  5. Fabio De Masi (Die Linke)
  6. Anja Hajduk (Bündnis 90/Die Grünen) – Die müssen ja auch mal erwähnt werden, auch wenn sie die Kleinsten sind. Und ganz unten kommt dann
  7. Peter Boehringer (AfD) – Nicht an zweiter Stelle, wo er hingehört, nein an siebter.  Immerhin wird er erwähnt.

(Die Kommentare sind, leicht gekürzt, ebenfalls von Jürgen Fritz)

Jürgen Fritz: Wie die Tagesschau systematisch manipuliert, verdreht und die Demokratie untergräbt

Horst Meier, Auch Rechte haben Rechte

Vier Wochen beobachtete Jerzy Röder die Partei-Präferenzen der Tagesschau-Redaktion aus. Das Ergebnis ist wenig überraschend

Statistik richtig lesen!

Gepostet am Aktualisiert am

Es geht einmal mehr um die nachlässige und inkompetente Information durch Nachrichtenmedien und und die Tücken der Statistik.

Es geht um die Masern-Schutzimpfung und den Widerstand dagegen:

Claudia Ehrenstein von Die Welt erzählt von 280 Toten infolge von Masernkomplikationen (SSPE) zwischen 2007 und 2015. Frau Ehrenstein verwechselt hier die Krankenhausstatistik mit der Todesfallstatistik. diese zählt im gleichen Zeitraum 29 Todesfälle. Ein Forschungsprojekt zu seltenen Kinderkrankheiten, ESPE, kommt zwischen 2003 und 2009 auf 19 Fälle.

Ein erhöhter Anteil bei Kindern mit Migrationshintergrund ist allerdings feststellbar. Ein Kind wurde für die SSPED-Behandlung nach Deutschland gebracht.

(nach einer Mitteilung von Angelika Müller, EFI, Interessengemeinschaft Eltern für Impfaufklärung)