Informationskompetenz

Informationskompetenz gefragt: Luftverschmutzung und 6.000 Tote

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Bei der ARD ist seit einem Jahr ein Fakefinder in Amt und Würden. Manche nennen ihn auch Fakererfinder. Natürlich findet er nichts in seinem eigenen Laden.

Verdienste hätte sich Herr Gensing erwerben können, wenn er die 6.000 Toten gesucht hätte, die das Umweltbundesamt (UBW) erfunden hat. Die sollen am Stickstoffdioxid, NO2, gestorben sein, das im Straßenverkehr emittiert wird.

Bekannt ist, dass Umweltschützer, Umweltministerium, Umweltbundesamt und alle anderen einschlägigen Aktivisten, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren bekämpfen und baldmöglichst verbieten wollen. Dass die Luftverschmutzung in den vergangenen 30 Jahren drastisch reduziert wurde, interessiert die Eiferer nicht.

Man darf die Faktenfindung nicht den Umweltaktivisten und den Faktenfindern überlassen. man muss sie selbst in die Hand nehmen. Das unabhängige Klima-Institut EIKE, dessen Chef AfD-Mitglied ist, hat dazu aufgerufen, einmal die Luftmessstationen in den Großstädten näher anzuschauen.

Was dabei herausgekommen ist, ist bemerkenswert. Allein die Fotos der verdreckten Container sprechen Bände. Die von der EU vorgeschriebenen Abstände zur Fahrbahn (mind. 2,50 m) werden nicht eingehalten, stattdessen sind es eher 25 cm. Balkone und Bäume hindern Luftaustausch. Gerne werden verkehrsreiche Kreuzungen ausgewählt; eine Station liegt an einer frequentierten Bushaltestelle, die Auspuffgase gehen direkt auf die Messfühler. Wenn Messstellen keine erhöhten Werte bringen, werden sie abgebaut und dorthin gebracht, wo man sich höhere Werte erhofft. Lagekarten zeigen, dass die Messstationen direkt an der Fahrbahn vielbefahrener Straßen als repräsentativ für das gesamte Stadtgebiet, also auch für Wohngebiete, Nebenstraßen, Wälder und Parks, genommen werden.

Die Kalibrierung der Messgeräte ist ein komplizierter Vorgang. Angesichts der Erschütterung, die direkt daneben fahrende Fahrzeuge verursachen, ist erstaunlich, dass ihre Genauigkeit nicht angezweifelt wird.

Eine Vertiefung hätte auch das Thema Höchstwerte verdient. In der Regel sind Höchstwerte sehr vorsichtig angesetzte Werte, die auf Vermutungen und Schätzungen basieren. Niemand will sich vorwerfen lassen, fahrlässig bei der Festsetzung gewesen zu sein, also ist man äußerst großzügig.

Nur selten erfährt man, dass bei Tierversuchen eingetretene Todesfälle auf Quantitäten des Gifts oder des Schadstoffes beruhen, die auf Menschen umgerechnet riesige Mengen bedeuten würden.

Wie man mit Luftmessstationen manipuliert.

Schlimmes befürchten lässt die Deutsche Umwelthilfe, der millionenschwere, von der Bundesregierung unterstützte Abmahnverein, der jetzt selbst Messstationen errichten will.

Siehe auch die Links zu „Auto und Umwelt“!

 

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Gender Pay Gap: 2,3%

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Die regelmäßig in den Nachrichtensendungen vermeldeten 23 oder 21% werden leider von den hauseigenen Faktenfindern nicht erklärt. Welche Faktoren unberücksichtigt bleiben steht hier.

Noch kürzer: Es gibt mehr männliche Chefärzte und mehr weibliche Krankenpfleger. In der Tagesschau bekäme das die Meldung: Männer verdienen im Gesundheitswesen mehr als Frauen. Und jetzt das Wetter…

Wie die Tagesschau aus dem Bundestag berichtet

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Die Tagesschau setzt den Filter für die Information der Öffentlichkeit über Bundestagssitzungen:

Im Bundestag gilt die für einen Rechtsstaat maßgebliche Regel, dass sich Redner der Regierung und der Opposition ablösen. Wenn also ein Redner der Regierungs(sparteien) redet, folgt die Oppostion in der Reihenfolge der Stärke der Parteien. D. h. in der jetzigen Regierungsperiode antwortet ein AfD-Vertreter als erster. Das geschieht so im Bundestag, auch in der Bundestagszeitung „Das Parlament“. (Die zu lesen sich lohnt, weil man da ausführlich lesen kann, welchen Sinn oder Unsinn MdBs äußern.)

Nicht so in der Tagesschau. Selbstverständlich muss man sich angesichts der Kürze der Sendezeit beschränken. Man könnte auch argumentieren, dass die Sozialisten und die Grünen die besseren Redner und/oder Argumente haben. Bei der Tagesschau darf der gemeine Zuschauer das allerdings nicht überprüfen.

Dass die AfD dort überproportional unter den Tisch fällt, liegt nicht an schlechten Rednern. Das erkennt man bei Phönix oder Lektüre von Das Parlament.

Jürgen Fritz hat sich in seinem Blog die Mühe gemacht, die Manipulation der Rednerliste zu protokollieren: Nach einer Rede des Bundesfinanzministers Scholz geht es so weiter:

  1. Christian Dürr (FDP)
  2. Andreas Scheuer (CSU)
  3. Ingrid Remmers (Die Linke)
  4. Franziska Giffey (SPD)
  5. Mariana Harder-Kühnel (AfD)

Im Bundestag kam ordnungsgemäß nach dem Regierungsmitglied Scholz Peter Boehringer (AfD), der zudem auch Vorsitzender des Haushaltsausschusses ist. In der Tagesschau dürfen gleich drei Bundesminister (Scholz, Scheuerl, Giffey) auftreten, bevor ein AfD-MdB (nicht aber der Vorsitzende des Haushaltsausschusses) gezeigt wird.

Allerdings wird schon auf der Internetseite des Deutschen Bundestages das Prinzip Rede/Gegenrede aufgegeben:

  1. Olaf Scholz (SPD)
  2. Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) – Auf Regierung folgt Regierung!?
  3. Achim Post (SPD) – Und dann nochmal Regierung?! Das hat ja noch weniger mit dialektischem Denken zu tun!
  4. Christian Dürr (FDP) – Jetzt kommt die Opposition. Und wer wieder zuerst?
  5. Fabio De Masi (Die Linke)
  6. Anja Hajduk (Bündnis 90/Die Grünen) – Die müssen ja auch mal erwähnt werden, auch wenn sie die Kleinsten sind. Und ganz unten kommt dann
  7. Peter Boehringer (AfD) – Nicht an zweiter Stelle, wo er hingehört, nein an siebter.  Immerhin wird er erwähnt.

(Die Kommentare sind, leicht gekürzt, ebenfalls von Jürgen Fritz)

Jürgen Fritz: Wie die Tagesschau systematisch manipuliert, verdreht und die Demokratie untergräbt

Horst Meier, Auch Rechte haben Rechte

Statistik richtig lesen!

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Es geht einmal mehr um die nachlässige und inkompetente Information durch Nachrichtenmedien und und die Tücken der Statistik.

Es geht um die Masern-Schutzimpfung und den Widerstand dagegen:

Claudia Ehrenstein von Die Welt erzählt von 280 Toten infolge von Masernkomplikationen (SSPE) zwischen 2007 und 2015. Frau Ehrenstein verwechselt hier die Krankenhausstatistik mit der Todesfallstatistik. diese zählt im gleichen Zeitraum 29 Todesfälle. Ein Forschungsprojekt zu seltenen Kinderkrankheiten, ESPE, kommt zwischen 2003 und 2009 auf 19 Fälle.

Ein erhöhter Anteil bei Kindern mit Migrationshintergrund ist allerdings feststellbar. Ein Kind wurde für die SSPED-Behandlung nach Deutschland gebracht.

(nach einer Mitteilung von Angelika Müller, EFI, Interessengemeinschaft Eltern für Impfaufklärung)

Bauer Willi: ideologiefreie Information über Landwirtschaft

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Zwei bloggende Landwirte wollen den Verbrauchern zum Durchblick im Dickicht der Veganer-, Vegetarier-, Bodenhaltungs-, Bio- und Fahrverbots-Lobby. verhelfen. Bauer Willi heißt der Blog. sie wollen erklären und aufklären. Auch die beliebten Mythen über Massentierhaltung und Legehennen im Käfig werden entzaubert.

Die Mainstreammedien einschließlich ÖR-TV leisten das nicht. Wie gut, dass es unabhängige Blogs gibt!

Dies war mein Einstieg: Die Pestizid-Lüge (Vorwort Frau Künast)

Wie Oxfam auf Haiti Armut bekämpft

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Ein Gutes haben die Parties, die Oxfam-Mitarbeiter mit minderjährigen Prostitutierten in Haiti und im Tschad feierten: Plötzlich erfährt man, dass die Organisation ein milliardenschwerer Akteur der Zivilgesellschaft ist. Die gemeinnützige NGO wird von vielen Staaten, darunter auch Deutschland, von der EU und der UNO mit Millionenbeträgen unterstützt.

Obwohl Armut in der Welt in den vergangenen 200 Jahren von 90% auf 10% zurückgegangen ist, vor allem in marktwirtschaftlich organisierten Staaten, verkünden die Aktivisten unaufhörlich, dass es mit der Armut immer schlimmer würde. Oxfam lässt am laufenden Band Studien anfertigen, in denen Kapitalisten kritisiert werden und vor wachsender weltweiter Armut gewarnt wird. Für Oxfam ein einträgliches Geschäftsmodell.

Hoffentlich haben sie wenigsten die haitianischen Mädchen fair entlohnt und deren Armut ein wenig gemildert.

Für die Vergewaltigungsopfer der Oxfam-Mitarbeiter im Südsudan könnte man ein neues Entwicklungshilfeprojekt starten.

Immerhin wird Oxfam für eine Millio € Mitarbeiter einstellen, die dafür sorgen sollen, dass so etwas nicht mehr vorkommt.

Wie die Deutsche Welle Israel delegitimiert

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ARD-InformationspolitikDie Deutsche Welle (DW) ist der staatliche deutsche Auslandsrundfunk und gleichzeitig Mitglied der öffentlich-rechtlich, also nicht-staatlich organisierten ARD. Auf Grund seiner rechtlichen Konstruktion (siehe Wikipedia; Stand 24.12.17) ist er, anders als die ARD zumindest staatsnah. Im Aufsichtsrat sitzen Mitglieder von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat.

Wer jetzt meint, daraus ergäbe sich eine besondere Sorgfaltspflicht in der Berichterstattung über Israel, wenn nicht gar ein Verzicht auf Israel-Bashing, sieht sich getäuscht. Die pro-palästinensische Haltung des Auswärtigen Amtes spiegelt sich im Programm der DW.

Haolam hat das an einem Beispiel analysiert und vergisst auch die Reaktion der Unbelangbaren der DW nicht.

Siehe auch Manfred Gerstenfeld über die israelfeindliche ARD!

Gaza ganz unvoreingenommen

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hamas karikatur
Quelle: heplev.wordpress.com

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen veranstaltet u. a. Reisen für Journalisten. Diese müssen sich nur mit einem geringen Betrag an den Reisekosten beteiligen.

Christian Böhme von PNN/Tagesspiegel fuhr mit nach Gaza. Heraus kam eine beeindruckende Reportage. Ganz anders, als der Einheitsbrei von Todenhöfer/Hayali/ Augstein und Augstein/Kleber/Rosch/arte.

Böhme erwähnt Israel eher am Rande. Für die Gaza-Einwohner bestimmen Korruption und Unfähigkeit der Hamas-Führung, die ständigen, z. T. blutigen Auseinandersetzungen zwischen Fatah und Hamas den Alltag, deren Unfähigkeit, etwas gegen Armut und Arbeitslosigkeit vorzugehen. Das rigide Grenzmanagement von Ägyptern und Israelis wird verständlich. Aber es wird auch erwähnt, dass Israel täglich Dutzende LKWs mit Medikamenten und Lebensmitteln schickt.

Ich hätte es dem Tagesspiegel nicht zugetraut, das ins Blatt zu rücken. Die Zeitung, von der mein Schwiegervater in Zeiten des Kalten Krieges und des geteilten Berlin sagte, sie sei die einzig lesbare, weil liberale Berliner Zeitung, ist nach links gerückt: Bei manchen Mitarbeitern prägt das persönliche Engagement im Kampf gegen Rechtsextremismus die journalistische Arbeit, Karikaturist Stuttmann zeichnet Trump als LKW-Fahrer wie den Mörder Amis Amri und Panzer der Bundeswehr an der russischen Grenze. Ein Mitarbeiter bedankt sich bei den Antifa-Schlägern für ihren Einsatz gegen Rechts, ein anderer entwickelt die Wahnvorstellung, Rechte hätten ihn überfallen.   

Ein erfrischend realistisches Bild vom Gaza-Streifen. Weiter so!

Was das Bild vervollständigen könnte: Menschen, die aus Gaza fliehen, z. B. Homosexuelle, die in Israel Schutz suchen, die Villen und Privatmoscheen der Oberschicht, die Millionäre, die Verfolgung der Christen, das martialische Auftreten der diversen Milizen, die öffentlichen Hinrichtungen.

Was machen eigentlich die deutschen Nahost-Korrespondent/-innen den ganzen Tag? Liegen sie in Tel Aviv am Hilton-Strand, trinken anschließend auf dem Dizengoff einen Latte macchiato und informieren sich am frühen Abend bei Arte und dem WDR über die Situation in Gaza?

Ohne Link: Christian Böhme, Im Misstrauen vereint, Tagesspiegel v. 15.12.16, p3

Siehe auch: Markus Lanz im ZDF über die schlimmen Juden

Weitere Infos zum Freiluftgefängnis Gaza (Hayali und Todenhöfer):

ZDF-Heute: Jerusalem grenzt an Israel

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ARD-Informationspolitik

Wenn man glaubt, mehr Israel-Bashing ginge in deutschen Qualitätsmedien nicht mehr, setzt die ZDF-Heute-Redaktion noch eins drauf:

Israel grenzt an Jerusalem, erklärt Petra Gerster.

Da sieht man wieder die jüdischen Imperialisten. Sie besetzen das außerhalb ihres Territoriums liegende Jerusalem und lagern sogar ihre Hauptstadt dahin aus.

Siehe Alexander Wendt in Publico!

Die Tagesschau-Journalisten sind fast punktgleich: Für sie beginnt die Geschichte Jerusalems 1967.

Wenn man diese beiden Texte hier gelesen hat: Das historische jüdische Ostjerusalem und Der muslimische Anspruch auf Jerusalem wird klar: Die arabischen Märchenerzähler und ihre Fellow-Traveller in den deutschen Qualitätsmedien haben ganze Arbeit geleistet.

Update: Wo die Tagesschau dagegen besonders gründlich berichtet: Der Rechtsexperte Christoph Kehlbach der ARD erläutert: Im Strafrechts-Kommentar des ehemaligen Bundesrichters Thomas Fischer heißt es dazu: „Die Gruppe muss Teil der inländischen Bevölkerung sein. (…) Durch Beschimpfung fremder Staaten sind weder deren in Deutschland lebenden (sic; GS) Staatsangehörige angegriffen, noch Teile der deutschen Bevölkerung, die sich dem anderen Staat besonders verbunden fühlen.“

Wer sich also durch das Verbrennen einer Flagge (nur) gegen den Staat Israel wendet, aber nicht gegen „die Juden“ in Deutschland, der begeht keine Volksverhetzung.