Hamas

Wer informiert uns wie über Nahost?

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Die in Palästina bestehende UN-Flüchtlingsverwaltung UNRWA hat anscheinend einen Tunnel unter einem UNRWA-Schulcampus in Beit Hanun/Gaza, in der Nähe des Grenzübergangs Erez nach Israel, versiegeln lassen. Sie verurteilt das Graben unter UNRWA-Schulen. Link

Sollte die Nachricht, die von der Zivilverwaltung der israelischen Streitkräfte COGAT verbreitet wird, zutreffen, wäre das ein neuer Kurs der bisher von der Hamas kontrollierten UN-Behörde. Bisher waren in UNRWA-Schulen auch Waffendepots der Hamas-Brigaden.

Ich erhalte viele Informationen aus israelischen und israelfreundlichen Quellen. Was mich immer schon wundert: Warum erfährt man davon nichts von den Nahost-Experten des ÖRR-TV, der FAZ usw.? Dafür aber jede Schandtat der israelischen Armee (IDF) und der „Siedler“? Sind das Fakes der israelischen Propaganda? Vergleiche den WDR- und Arte-Bohai um den Antisemitismusfilm oder „Eyeless in Gaza“!

Seit 2001 bis heute wurden allein aus Beit Hanun unablässig Quassam-Raketen auf Israel abgefeuert. Bei Gegenangriffen der israelischen Armee wurden zweimal auch Zivilisten getötet. Vor allem das steht in Wikipedia und in den Google-Treffermeldungen.

Typisch für deutsche Qualitätsmedien ist der Tagesspiegel: Erst im allerletzten Satz wird erwähnt, dass die Araber auf Israel feuern. Was diesmal fehlt: Die arabischen Raketen richten in der Regel keinen Schaden an. Hintergrundrauschen sozusagen.

Die israelfeindliche israelische NGO „B’Tselem“, mit der sich Außenminister Gabriel unbedingt treffen musste, wirft der IDF vor, bei einer Besetzung Beit Hanuns 2006, Araber, darunter Kinder als Schutzschilde in einem Gebäude benutzt zu haben. Das ist gängige Praxis der Hamas, die Wohnhausdächer als Abschussbasen benutzt. Das wurde aber von „B’Tselem“ noch nie kritisiert. In „unseren“ Zeitungen steht dann: „Israel zerstört Wohnhäuser in Gaza.“  Bleibt zu hoffen, dass Herr Gabriel die selektive Anwendung von Menschenrechten bei der Menschenrechtsorganisation, mit der linke deutsche Antisemiten sympathisieren, angesprochen hat.

Dumm gelaufen ist einer von zwei Angriffen von 2006 mit 17 toten Zivilisten allerdings, weil Israel zugab, der Angriff beruhe auf einem Irrtum und sei ein Versehen.

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„Eyeless in Gaza“ wird garantiert nicht im deutschen TV laufen

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Der australische Filmemacher Robert Magid hat  einen Film gemacht, der deutlich zeigt , was die meisten Medien bis heute kaum thematisieren und vielleicht auch nicht wissen wollen: dass die Hamas, die nach dem israelischen Abzug im Jahr 2005 und den Kämpfen mit der Fatah zwei Jahre später die Macht im Gazastreifen ergriffen hat, ihre Raketen bevorzugt aus dicht besiedelten Wohngebieten auf Israel abfeuert. Dass sie Einrichtungen der Vereinten Nationen, Krankenhäuser, Schulen und Moscheen als Waffen- und Munitionsdepots missbraucht. Dass sie der Bevölkerung untersagt, ihre Häuser zu verlassen, wenn Israel den Bewohnern per Flugblatt einen Militärschlag ankündigt, der Stellungen der Gotteskrieger in Wohngebieten gilt.

In «Eyeless in Gaza» ist vieles zu sehen, was in Europa kaum oder gar nicht bekannt ist. Ein indisches Fernsehteam zeigt, wie Raketen der Hamas aus einem Wohngebiet abgeschossen werden. Ein Reporter berichtet, wie er nach einem Bericht über kriegerische Aktivitäten der Hamas ausgewiesen wurde. Ein anderer Berichterstatter erzählt, dass Raketen der Hamas im Gazastreifen niedergingen und dort Palästinenser töteten, woraufhin die Hamas die Spuren zu verwischen versuchte. Der Journalist verliess Gaza anschliessend aus Angst vor Repressalien. Matti Friedman, ein früherer Korrespondent der Nachrichtenagentur «Associated Press», legt dar, welcher Druck auf Reporter im Gazastreifen ausgeübt wird; er kritisiert aber auch, dass sich viele Medien freiwillig selbst zensieren und unterschlagen, dass das Bildmaterial zum grössten Teil von Palästinensern produziert wird, die nur das liefern, was der Hamas passt.

Der Trailer 

Der Film (gebührenpflichtig, auf vimeo)

(nach Audiatur online; dort unbedingt das Interview mit dem Filmemacher lesen!)

Nicht nur Schwule flüchten aus Gaza

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Schwule Palästinenser flüchten nach Israel

Realität der PA: Schwule und Lesben fliehen nach Israel

Aber Jugendliche flüchten auch aus nicht-sexuellen Gründen

Flucht aus Gaza wegen der von Hamas verursachten Lebensbedingungen: Audio-Clip Deutschlandfunk (ab 4:15 bis 0:24)

Herr Schönenborn, Frau Hayali, Herr Diberder, wäre das kein Anlass für ausgewogenes Qualitäts-TV?

Update 6. 9. 17: Bei COGAT (Israels Coordination of Government Activities in the Territories) ist zu lesen, dass Hamas gegen Zahlung von 3.000 Dollar eine schnelle Ausreise nach Ägypten verspricht.

Israel will Gaza wirtschaftlich entwickeln

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Eine verrückte Idee? Die israelische Regierung bemüht sich um eine Besserung der humanitären Lage in Gaza: Bis zu 150 arabische Unternehmer aus Israel sollen dort aktiv werden.

Ohne Genaueres zu wissen, wünschte ich, dass daraus etwas Positives entstehen könnte. An einer Verbesserung der Lage der Menschen in Gaza hat die regierende Hamas kein Interesse. Ihre Funktionäre sind allein daran interessiert, Israel zu bekämpfen und zu vernichten. Die Region wirtschaftlich voranzubringen, wollen sie nicht, könnten sie wahrscheinlich auch nicht. Dass es ihnen selbst in Gaza gut geht, genügt ihnen. Als sich Israel aus Gaza zurückzog, wusste die Hamas nichts Besseres, als alsbald mit dem Beschuss von Israel anzufangen und in Gaza gebliebene Israelis zu vertreiben.

Die Funktionäre von der Palästinensischen Autonomiebehörde versuchen, der Hamas zu schaden, in dem sie z. B. Israel dazu drängen, keinen Strom mehr nach Gaza zu liefern. Auch sie verstehen nichts von Wirtschaftspolitik und Infrastrukturmaßnahmen und überlassen die Wasser- und Benzinversorgung auf der Westbank den Israelis. Einen erheblichen Teil der ausländischen Milliarden geben sie für die Versorgung von Märtyrerfamilien aus. Die Sorge um das Wohlergehen der Menschen treibt sie so wenig um wie die Hamas. Solange die „Hilfsgelder“ aus dem Ausland fließen, mit dem sie ihr eigenes Wohlergehen und die Kampagnen gegen Israel finanzieren können, erkennen sie keinen Änderungsbedarf.

Für die Kirchen und linke Organisationen in Europa, für linke europäische Journalist/-innen sowie auch einige Regierungen ist der Status Quo in den arabischen Gebieten Palästinas ebenfalls willkommen. Man kann sich als Gutmensch fühlen, als Antirasst/-in, Antikolonialist/-in und Antifaschist/-in, wenn man Israel als faschistischen Staat denunziert.

In Deutschland werde ich das Gefühl nicht los, dass die Enkel näher bei den Großvätern sind, als ihnen bewusst ist.

COGAT1     COGAT2    COGAT3

Siehe auch hier!

Die besten Jahre der palästinensischen Geschichte waren wirtschaftlich die unter der „Besatzung“. UNCTAD-Statistiken beweisen das ungewollt.

„Als die Israelis noch da waren, ging es uns besser.“

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Ich komme vom Einkaufen, sitze im Auto und bin vom Donner gerührt. Meist höre ich Jazz-Radio. Wenn es dort Werbung gibt, schalte ich zu Deutschlandfunk (DLF) oder Antenne Brandenburg. Es ist irgendwo zwischen 9 und 10 Uhr. Im DLF gibt es einen Beitrag zu palästinensischen Flüchtlingen in Griechenland. Man kennt es : Die EU, die Griechen, die Bundesregierung, deren Blockaden und Versäumnisse.

Dann traue ich meinen Ohren nicht:  Ein palästinensischer Schutzsuchender, wie man jetzt korrekt sagt, ist in Griechenland gestrandet und hofft auf den Nachzug seiner Familie. Er erzählt: „Als die Israelis noch in Gaza waren, ging es uns viel besser.“

Es gäbe kaum Strom, nur schmutziges Wasser, kein Benzin. Die Hamas tue nichts dagegen. Er wurde bei der Machtübernahme der Hamas entlassen, seinen Job bekam ein Hamas-Mitglied. Er berichtet von der Überwachung durch die Islamisten, davon, dass die Hamas-Herrschenden von den Blockademaßnahmen der Ägypter und Israelis weniger getroffen würden als die einfachen Leute. Hunderte palästinensischer Araber, so heißt es, fliehen aus dem Gazastreifen.

Ich bin sprachlos. Seit wann wird so etwas im ö.-r. Rundfunk gesendet, gar im DLF? Das ist doch völlig unausgewogen. Gab es einen Faktencheck? Die Faktenchecker des Herrn Schönenborn sitzen doch in Köln gleich nebenan. Wurde ein Hamas-Vertreter um eine Stellungnahme gebeten? Oder hat man der Hamas ein Fax geschickt, damit sie widersprechen konnte?

Der Hör-Clip

Wie Hamas Israel bekämpft

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Einer krebskranken Frau, die wie monatlich tausende solcher Fälle, nach Israel einreisen durfte, um in einem Krankenhaus behandelt zu werden, hat die Hamas als medizinisches Material ausgewiesene Sprengstroffröhrchen mitgegeben.

Hamas gibt die Milliarden aus Europa und den Golf-Staaten nicht für medizinische Betreuung aus. Gerade die Gaza-Oberschicht begibt sich gerne zum Erzfeind unters Messer.

Hamas untertunnelt Gaza für militärische Zwecke. Deswegen ist Zement für zivile Bauvorhaben knapp. Sie erweitern ihre Marine und experimentieren mit Drohnen.

Israel scheint eine neue Strategie zu suchen. Bei einem neuen Krieg wollen die israelischen Streitkräfte nicht mehr wie bisher dreimal, nur eine Waffenruhe herstellen, sondern durch einen Sieg die Hamas dauerhaft ausschalten. Allerdings sind eine Besetzung des Gazastreifens und eine Militärverwaltung nicht erstrebenswert.

Zur Zeit riegelt Israel die Grenze zu Gaza durch eine Mauer ab. Sie reicht so tief unter die Erde, dass Hamas-Tunnel nach Israel abgeschnitten werden.

Mit Theater, Tanz und Lügen gegen Israel

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Neben der erfolgreichen Pressekampagne arbeiten Hamas und PLO zurzeit an einer kulturellen Offensive. So tourt ein „Palästinensisches Nationaltheater“ durch Europa. Erzählt wird die 70jährige Unterdrückung der Araber durch die Juden. Im Tanztheater wird zum Jihad aufgerufen und es gibt Malwettbewerbe.

Nebenbei schult die Hamas Kinder zu Terroristen. Der Schweizer Kabarettist und Autor Franz Hohler lässt sich von arabischen Lehrern versichern, dass sie ihre Schüler zum Frieden erziehen.

Die dubiose Rolle der UN im Gazastreifen

Kinder tanzen gegen Israel

The UNRWA Road to Terror

UN-„Menschenrechts“rat verteidigt den palästinensischen Terror gegen Israel. Und der deutsche Botschafter steuert sein Scherflein bei.

UNRWA-Sprecher leugnet, anti-israelisch zu sein

Sprecher Gunness verteidigt  die Benutzung von antiisraelischen Lehrbüchern in UN-Schulen in Gaza damit, dass arabische Schulen in Ost-Jerusalem die gleichen benutzen würden. Der UNRWA-Sprecher redet auch hier, und hier.

 

 

 

Ergänzung: Aus dem Hamas-Kinderfernsehen:

Aus Gaza Singapur machen?

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Der Traum, dass Gaza ein zweites Singapur werden könnte, ein blühender Knotenpunkt zwischen Europa und Nahost, ist nicht neu. Das wäre schon 2005 möglich gewesen, nach dem Abzug der israelischen Armee und 13.000 bis dahin dort lebenden Israelis. Aber für PLO und Hamas ist die Vernichtung Israels das ein und alles. Das „Gefängnis Gaza“ von dem Dunja Hayali, Jakob Augstein und der Israel-Korrespondent des Bayrischen Rundfunks mit Vorliebe reden, ist weniger die Schuld der Juden (oder der USA und der NATO) als der Hamas, die Armut und Arbeitslosigkeit der Araber als Basis des Kampfes gegen Israel braucht.

Auch die einstigen Hoffnungen einer blühenden Freihandelszone von Syrien über Libanon, Jordanien, Israel bis Ägypten, mit offenen Grenzen und durchgehenden Bahn und Straßenverbindungen, scheiterten nicht an Israel, sondern am Hass und dem Vernichtungswillen der Araber. (Dass die palästinensischen Araber in der arabischen Welt nicht sonderlich beliebt sind – Ägypten und Jordanien sperren z. B. ihre Grenzen für Palästinenser- tut ein Übriges.)

Nun ging Israel in die Initiative: Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman schlug den Bau eines Seehafens, eines Flughafens und eines Industriegebiets vor, die zur Schaffung von 40.000 Arbeitsstellen im Gazastreifen beitragen würden – wenn die Hamas der Entmilitarisierung sowie der Zerstörung der Tunnel und Raketen zustimmen würde.

Man muss nicht lange überlegen, wie das ausging: Die Hamas ist nicht an der Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Untertanen interessiert. Sie will kein Singapur. „Das israelische Angebot ist lächerlich“, erklärte der palästinensische Politikwissenschaftler Ibrahim Al-Madhoun. „Die Hamas hat es zurückgewiesen, weil sie aus dem Thema der Befreiung des Landes und der Palästinenser kein wirtschaftliches Thema machen will.“

(nach Audiatur Online)

Passt zum vorstehenden Bericht m. E. ganz gut: Leben in Gaza und auf der Westbank vor Beginn der arabischen Intifada.

Steinmeier und Israel

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Reaktion auf antisemitische UN-Resolution:

Offener Brief von Gerd Buurmann an Steinmeier

Der ehemalige deutsche Außenminister und jetzige Bundespräsident reagierte positiv auf eine antiisraelische UN-Resolution, die durch die Stimmenthaltung der Obama-USA im Sicherheitsrat ermöglich wurde.
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