Genderismus

Postmodernismus ist die Mutter der Fake-News

Gepostet am Aktualisiert am

Den Postmodernisten oder Poststrukturalisten, am bekanntesten sind Foucauld, Lacan, Lyotard und Baudrillard, gebührt die Ehre, herkömmliche Wissenschaft, Rationalismus, Aufklärung und Liberalismus als „Narrative“, Erzählungen, gleichwertig neben Kreationismus und Islamismus gestellt zu haben. Alles ist unterschiedslos narrativ. Empirische Forschung ist von Gestern, es geht jetzt vor allem um Diskurse. Ihre Sprache ist schwer verständlich. Kritiker entlarven sie als sprachspielerischen Nonsens, in dem gerne mathematische und naturwissenschaftliche Begriffe verwendet werden..

Link: Klaus Laermann, Lacancan und Derridada, Zeit Online, 30.5.1986

Das Faktische und das Postfaktische sind nicht nur gleichberechtigt, das Faktische, wissenschaftliche Erkenntnis, wird denunziert: Sie wäre abhängig vom Geschlecht, der Rasse, der sexuellen Orientierung des Wissenschaftlers, wäre Ausdruck von Macht (weißer, europäischer Männer).

Wenn die russische Propaganda fünf Versionen vom Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine erzählt, sind das aus postmoderner Sicht ernstzunehmende Narrative. Objektivität, belegbare Beweise? Siehe oben!

Dieses Konzept hat den Genderismus ermöglicht, der jetzt naturwissenschaftliche Erkenntnis bedroht, die Gendersterne eingeführt hat und in der vorherrschenden heterosexuellen Dominanzkultur eine Aggression gegenüber anderen Formen sexueller Existenz sieht.

Womit die linken, wenngleich nicht vulgär-marxistischen postmodernen Sprachrevolutionär*innen nicht gerechnet haben, ist, dass auch die Rechten postmodern wurden und Narrative und Diskurse erfinden und verbreiten.

Die helle Aufregung darüber hat die Jagd von linken Journalisten und Linguisten nach rechten gefakten und postfaktischen Erzählungen ausgelöst. (Oder hat jemand schon einmal gehört, dass „postfaktisch“ auf linke Parolen angewandt worden wäre?) Auch das postmoderne Konzept, mit „Identität“ den Individualismus westlicher Gesellschaften zugunsten von Gruppenmerkmalen – Transgender, Queer, Araber, Schwarzer, Weißer, Geflüchtete – auszuhebeln, wurde von Rechten übernommen, z. B. den „Identitären“. Sie treten, übrigens nach französischem Vorbild, für die Erhaltung und Förderung kultureller Identität gegen die von ihnen behauptete Islamisierung Europas ein.

Daran können die Gesetze von Herrn Maas und die Millionen € von Frau Schwesig zur Bekämpfung von AfD und Identitären wenig ändern. Der Geist ist aus der Flasche.

 

Gender-Studie: Warum spielen mehr Männer E-Gitarre als Harfe?

Gepostet am Aktualisiert am

Der vollständige Titel des genderistischen Forschungsprojekts lautet: «Musik und Gender: Othering und Selbstaffirmierung in der europäischen Musikgeschichte. Warum spielen mehr Männer E-Gitarre als Harfe?».

Der Vortrag einer Genderistin der Berliner Humboldt-Universität in der Schweiz handelt von „sexualpolitisch aufgeladenen okzidentalen Überlegenheitsnarrativen und paradoxen Rückkopplungsaspekten von Fremd- und Eigenwahrnehmung der abendländischen Liebes- und Sexualordnung“.

Dies zitiert die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) in einem informativen, nur leicht ironischen Artikel über die Welt der Gender Studies, einem staatsfinanzierten Selbstbestätigungszirkel. Und fragt, zu was für Erkenntnissen die eng vernetzte Gender-Gemeinschaft bisher beigetragen hat – und was sie genau macht mit ihren Fördergeldern.

Der Bericht enthält auch ein kleines Glossar zu Wörtern der Genderwissenschaft.

Der Neusprech fängt gerade erst an

Gepostet am Aktualisiert am

Wer glaubt, dass es nach Jahrtausenden männlicher Dominanz recht und billig ist, Frauen gleich berechtigt zu erwähnen, also Bürgerinnen und Bürger, Fußballspielerinnen und -spieler und Lehrer*innenzimmer zu sagen, wird erschrocken erkennen, dass die Sprachpolizei noch lange nicht am Ende ist.

Wie es weitergeht, ist schon in deutschen Universitäten zu erkennen. fortgeschrittener ist man in den USA und Groß-Britannien. Eine britische Hochschule führt eine Schwarze Liste von verpönten Begriffen: man-made (handgemacht), manpower (Arbeitskraft) mankind (Menschheit), als Ersatz dafür: humanity!! Auf der Liste fehlt die Insel Man.

Die sprachlichen Vorschriften sind nur ein Teil der zunehmenden Verbote und Einschränkungen an Hochschulen. Auftritts- und Publikationsverbote dienen angeblich dem Schutz von Minderheiten vor Aggressionen und Diskriminierung.

Die Denk- und Sprechverbote sickern auch in die Gesellschaft ein. Sprachregelungen werden inzwischen auch bei der BBC angewendet. (Nach Gina Thomas, „Es wird eng mit der Denkfreiheit auf dem Campus“, FAZ v. 15.3.17, p 11)

Die Avantgarde der Kämpfer*innen gegen Mikroaggressionen und andere Diskriminierungen von Minderheiten jagt inzwischen die Aneignung fremder kultureller Zeichen, etwa die Kostümierung als Indianer im Karneval, das Tragen von indianischem Schmuck durch nicht-indianische Frauen oder das Nachkochen afrikanischer Gerichte durch weiße Bewohner von New Yorker Lofts.

In Deutschland gibt man sich Mühe zu folgen: In rbb-aktuell ist z. B. nur noch von „Geflüchteten“ die Rede, nicht mehr von Flüchtlingen, seit Sprachwissenschaftler herausgefunden haben wollen, dass -ling diskriminierend gemeint wäre. Die Uni Leipzig schreibt in ihrer Grundordnung nur noch die weibliche Form von Professor.

Die wollen wirklich wieder in den Bundestag!

Gepostet am Aktualisiert am

Grünen-MdBs mit Schamlippen-Mützchen
(c) Die Grünen/Friederike Schwebl

Pussy Hat meint, das Geschlechtsteil auf dem Kopf tragen. Zweck der Häkeleien von rosa Mützchen in Form weiblicher Genitalien ist, gegen den Frauen-Verächter Donald Trump zu protestieren.

Pikant ist, dass US-amerikanische Islamistinnen wie Linda Sarsour den Women´s March gegen Trump mitorganisieren. Da protestiert dann eine bunte Truppe von Kopftuchträgerinnen und Pussy-Hat-Bemützten, homophoben Muslimen und LBGTQ-Aktvistinnen und Ex-Außenminister Kerry gemeinsam gegen Trump. Wie inzwischen öfter, muss man ins Ausland ausweichen, um darüber präzise informiert werden. Die Basler Zeitung berichtet, auch der Wiener Standard.

Katharina Szabo schreibt auf AchGut: „Kämpferisch sorgten die alten weißen Damen des amerikanischen Showbiz (Cher, Madonna; GS) für musikalische Untermalung und ließen einen Hauch von 68 und Woodstock durch die Reihen der protestierenden Feministinnen wehen. Aber nicht nur musikalisch, sondern auch optisch ging es auf der Frauenrechts-Parade bunt, vielfältig und schrill zu.

Das zum modischen Must-Have erklärte Accessoire des Tages war eine von den Demonstrantinnen  getragene zweizipfelige rosa Häkelmütze, die die weiblichen Schamlippen symbolisieren sollte. Wahlweise war auch ein Hijab erlaubt, Kopfbedeckung musste aber sein.

Moment mal, stutzt man da, wie passt das zusammen? Schamlippen-Mützchen und Hijab. Beißt sich das nicht?  Nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten erkennt man, dass beide Kopfbedeckungen die Frau auf ihre Geschlechtsorgane reduzieren. Der Hijab schützt sie vor lüsternen Blicken von Männern, das Schamlippen-Mützchen schreit in die Welt: ich bin eine Frau!

Und so lagen sie sich also in den Armen an diesem Tag, den so mancher begeisterte mediale Kommentator folgerichtig zu einer Art „amerikanischen Frühling“  ausgerufen hatte, vereint im gemeinsamen Ziel, dem weißen Mann und seinem Unterdrückungsapparat den Kampf anzusagen, amerikanische Islamistinnen und amerikanische Feministinnen.“

Weibliche Kulturschaffende, Journalistinnen, Genderprofessorinnen und grüne Politikerinnen machen gemeinsame Sache mit Islamistinnen.

Auf der Plattform des medienkritischen Gatestone-Instutes wird gefragt, wo die amerikanischen Feministinnen waren, als die ägyptischen Frauen um Unterstützung gegen gegen die Muslim-Bruderschaft baten, die iranischen Frauen gegen die Unterdrückung durch die Mullahs protestierten. Gefragt wird auch, warum die Ex-Außenmnisterin Albright durch Sanktionen (u. a. gegen Medikamente) dass ein halbe Million irakischer Kinder starben, aber jetzt bräche ihr das Herz wegen der Einreisesperre gegn sieben muslimische Staaten. (N.B.: Hoffentlich wird einmal untersucht werden, wie sehr Präsident Obama mit Milliarden Dollars islamistische Regimes unterstützte (Hamas, PLO, Muslim-Brüder.)

Samuel Schirmbeck, der für die ARD viele Jahre hervorragend aus Nordafrika berichtet hat, zitiert die feministische algerische Schriftstellerin Wassyla Tamzali, die in Richtung Europa frage: „Muss ich von nun an verschleiert sein, um gesehen zu werden?“

Schirmbeck_islamischerKreuzzug_RZ.indd

 

Samuel Schirmbeck, Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen, Zürich 2016

 

Die deutschen Grünen/Bündnis90 häkeln eifrig mit. (Siehe Foto oben) Was die Partei sonst noch tut, kann man auf Unbesorgt.de lesen und diesem Link: Grüne wollen noch mehr Gender-Wissenschaft.

Zum Nachtisch: Frau Göring-Eckardt twittert, dass Donald Duck eine Namensänderung beantragt: Er will nicht länger Donald heißen. Ein Leser twittert zurück: „Und was ist mit Göring?“.

 

Grüne wollen noch mehr Genderprofessorinnen

Gepostet am Aktualisiert am

gruene salzgitter
Die Grünen Salzgitter

Gender Studies sind als Wissenschaft umstritten. Darin geht es vor allem um die Reinigung der Sprache von der Dominanz des Männlichen, von kolonialistischen, sexistischen und rassistischen Ausdrücken, um Geschlecht und Wald (als Beispiel für eine Forschungsarbeit), um die Suche nach weiteren Geschlechtern (zwischen 16 und 60 sollen es inzwischen sein), um die soziale Konstruktion von Geschlecht, gegen die Dominanz naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Gegen den Irrglauben, die heterosexuelle Fortpflanzung sei die einzig mögliche: „Gegen dieses beliebte Argument der Gebärfähigkeit von Frauen sprechen mehrere Punkte. Fortpflanzung ist zwar zur Arterhaltung des Menschen nötig, aber deshalb muss nicht jeder Einzelne auf klassischem Weg Kinder bekommen können. Es hat sich gezeigt, dass Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht so verbreitet ist, wie oft angenommen.“ (Professorin Doktorin Heinz-Jürgen Voß in: Fluter – Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung am 17. September 2012).

Publikationen von Genderwissenschaftlerinnen sind Pamphlete, Leitartikel oder Forderungen und halten wissenschaftlichen Ansprüchen nicht stand. Was an gesichertem Wissen von GenderprofessorInnen vermittelt wird, ist schwer zu finden. „Es besteht … keine Trennung zwischen Beschreibungen, Werturteilen, Erklärungen, Wünschen, Hoffnungen, politischen Zielsetzungen usw. Daher entziehen sich solche Ansätze einer systematischen theoretischen und letztlich auch einer systematischen empirischen Analyse…“ (in: Alexander Ulfig, „Der Mythos von der sozialen Konstruktion“)

Allerdings ist das Studium der Gender Studies Ausgangsbasis für eine Vielzahl von Stellen, vor allem in Behörden, Ministerien, Instituten, Universitäten und in den Medien. Den Rest des Beitrags lesen »

Wer Schwule akzeptiert, ist islamophob

Gepostet am Aktualisiert am

In USA sind die Aktivist*innen der Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen-, Transgender- und Queer-Szene israelfeindlich. Bei der Wortführerin, der jüdischen Profx Judith Butler, sprechen manche auch von Antisemitismus (Bettina Röhl über Butler). Zusammen mit schwulenfeindlichen Araber*innen kämpfen sie gegen die Juden.

Auch bisher schon sind der Kampf der Aktivist*innen für korrekte Sprache, gegen Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, ihr Einsatz für diskriminierte Minderheiten und gegen heterosexuelle Dominanz beängstigend protofaschistisch. Wer sich von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Genderisten nicht überzeugen lässt (Das Geschlecht wäre nicht biologisch, sondern sozial determiniert; es gäbe unzählige Geschlechter, nicht nur zwei) ist rechts. Man kann den immer neu entdeckten unterdrückten Minderheiten, Geschlechtern und Diskriminierungen kaum noch folgen.

Jetzt hat die amerikanische LSGBTQ-Gemeinde einen neuen Feind entdeckt: Israel.

Achtung, das wird eine intellektuelle Geisterbahnfahrt!. Mit einem Wort: queer – eigenartig.

Israel gewähre seinen Schwulen nur eine scheinbare Gleichberechtigung. Das tue es nur, um von seiner Unterdrückung der Araber in den besetzten Gebieten abzulenken. Der Verweis der gesamten westlichen Welt auf die Schwulenfeindlichkeit des Islam diene nur der Verschärfung von islamophoben Sicherheitsmaßnahmen. Man rechtfertige die damit, die liberale Haltung gegenüber Schwulen usw. zu verteidigen. Alles klar? Dann weiter!

Eine palästinensische LSGBTQ-Gruppe verkündet in der US-amerikanischen LSGBTQ-Gemeinde die Auffassung, dass die israelische Besatzung den Kampf gegen die Homophobie im arabischen Palästina behindere. Die Gruppe hat ihr Hauptquartier nicht etwa im Herrschaftsgebiet von PLO und Hamas, sondern in Jerusalem!

Profx Butler sympathisiert mit der Hamas aus einem einleuchtenden Grund: Sie wären antiimperialistisch und gehörten somit zur Linken. Natürlich fühlt sich die jüdische Israelhasserin missverstanden und hat das nur „deskriptiv“ gemeint.

All das rechtfertigt, dass der schwule Mob in USA Israelis am Reden hindert, dass die Genderaktivist*innen dem jüdischen Staat die Auslöschung wünschen.

Ausführlich dazu: Lizas Welt und Jungle World

Manchmal frage ich mich, warum ich dazu schreibe. In meiner Umgebung stoße ich auf Unverständnis, wenn ich auf die Intoleranz und den Fanatismus linker Aktivist*innen hinweise. Das würde man doch im normalen Alltag gar nicht mitkriegen, was sich da in linken Kreisen abspiele. Gegen rechts heißt es aber sensibel: „Wehret den Anfängen!“

 

Sachlicher Feminismus geht doch auch!

Gepostet am Aktualisiert am

Da ich gerade wieder – diesmal in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung –  belehrt wurde, dass Kritiker der Gender-Ideologie Rechte sind, hier ein paar Informationen über „Leistungen“ der Gendersekte:

1. Die Bundeswissenschaftsministerin finanziert genderistische Unterrichtsmaterialien.

Als ich noch Lehrer war und mir vom BMBW Unterstützung für Schulbibliotheken erhoffte, wurde ich mit dem Hinweis beschieden, dafür sei der Bund nicht zuständig. Das wusste ich zwar schon vorher, aber da das Ministerium Computer für Schulen bezahlt, obwohl es da auch nicht zuständig ist, traute ich mich zu fragen.

Scheinbar ist es aber hierfür zuständig: Es finanziert einen Sammelband, in dem dafür geworben wird, dass mehr Schülerinnen MINT-Fächer studieren (Mathe, Physik usw.) Es geht um „geschlechtergerechte“ Berufsorientierung. Wie die aussieht, zeigt eine Unterrichtseinheit für Schüler der Jahrgangsstufen 7/8.

Ich zitiere aus Science Files:  „In drei Unterrichtsstunden sollen Geschlechterrollen und geschlechterbezogene Arbeitsteilung erlernt werden. Mit den Unterrichtsmaterialien soll bei den Schülern ein Verständnis dafür initiiert werden, dass „historisch gewachsene und noch heute wirksame Ursachen ungleicher Geschlechterverhältnisse in der Mathematik u.a. auch mit geschlechtsstereotypen Zuschreibungen von Tätigkeitsberufen und Fähigkeiten in Verbindung gebracht werden können.“

Unterrichtsgegenstand ist das Bodenwischen. Den Rest des Beitrags lesen »

Genderforschung at its best

Gepostet am Aktualisiert am

Im Blog Science Files wird dankenswerter Weise auf den Unfug hingewiesen, den die Genderideolog*innen treiben. Das ist ein unverzichtbares Gegengift zum linken Tagesspiegel, in dem Genderredakteurinnen den Genderismus propagieren. (Leider brauche ich das Blatt, um regional auf dem Laufenden zu bleiben.)

Kürzlich wurden den Science-Files-Lesern vier Abstracts von Studien vorgelegt. Eine der dazu gehörenden Studien sei in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht worden, schrieb Michael Klein. Die Leser sollten sagen, welcher Text es war. Es ging um

  • Geschlecht und Bestattungsunternehmen
  • Geschlecht und Freizeit
  • Geschlecht und Wald
  • Geschlecht und Landwirtschaft
  • Geschlecht und Kaffee

Im Originaltext wurden von ihm viermal die Forschungsgegenstände ausgetauscht. Hier sind die fünf Texte.

Das Ergebnis der Leserbefragung: 80% lagen falsch. Mit mir bin ich zufrieden. Ich hatte richtig getippt. Kein Wunder, ich habe schon, nicht zuletzt dank Science Files, von manch genderistischen Blödsinn gelesen.

Neue Gender-Studie in Meck-Pom

Gepostet am Aktualisiert am

Der FAZ-Korrespndent für den deutschen Norden, Frank Pergande, gehört zu meinen Lieblingsjournalisten. (Krimis schreibt er auch.) Er schildert höchst aufschlussreich die politische Situation in Mecklenburg-Vorpommern.

Jetzt stellt er am 28.12.16, p. 7, eine Studie zu Homosexuellen in Vorpommern vor. Er macht das so, wie ich es mir in den TV-Nachrichten wünschen würde, wenn es dort heißt: „Eine neue Studie besagt, dass…“ und dann die Pressemitteilung des jeweiligen Befragungsinstituts verlesen wird.

Bei Pergande erfährt man über die neue Studie:

Sie wurde vom Bundesfrauenministerium finanziert. Träger ist ein Verein „Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern“. Der Verein war zuvor in Ludwigslust regional feministisch tätig und „aus geschlechterreflektierender Perspekive“ für demokratische Teilhabe und gegen Rechtsextremismus  aktiv. Finanziert wurde er von der Antonio-Amadeu-Stiftung, die wiederum von zwei Bundesministerien finanziert wird.

Auch über die Methode informiert Frank Pergande: Es wurden an zwei Schulen Gruppen- und Einzelinterviews durchgeführt.

Zudem gab es einen Exkurs zur Situation „queerer Geflüchteter“. Das Ergebnis der Studie, die von den Verfasser*innen als wissenschaftlich angesehen werde: „Homo- und Trans*feindlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern.“ Der Alltag im Land sei durch und durch heterosexuell angelegt. In den Schulen würde kaum über LGBT-Menschen gesprochen. Homophobie, Rassismus und Rechtsextremismus werden zusammen gesehen.

Aus den Erkenntnissen ihrer Studie leiten die Verfasser*innen Forderungen ab: Der noch von der Landesfrauenministerin Schwesig auf den Weg gebrachte Landesaktionsplan für Gleichberechtigung und Akzeptanz sexueller Vielfalt gehe nicht weit genug. Man brauche eine eigene Haushaltsstelle und ein professionelles Beratungsnetz sowie Aufnahme der LGBT-Anliegen in die Lehrpläne.

Die Oktoberfestlüge

Gepostet am Aktualisiert am

Der bei GenderistInnen beliebte Vergleich der Silvesterereignisse mit dem Oktoberfest (deutsche „rape culture“), von den Damen bei taz (durch Grimme-Preisträgerin und Medienberaterin Anne Wiezorek), Spiegel Online, , Morgenmagazin des ZDF, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadtanzeiger und ARD gerne übernommen, hat die Münchner Polizei nicht amüsiert. Ihre Zahlen sehen etwas anders aus.

Der FAZ-Blogger Don Alphonso schreibt: „Die Zahl der Anzeigen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 21 auf 31 – eine Steigerung von fast 50%. Das wäre eigentlich ein gefundenes Fressen für die Anhängerinnen der Rape Culture, denn gleichzeitig ging die Besucherzahl auf der Wiesn deutlich zurück. Feministinnen könnten bei empfänglichen Medien wie ARD, ZDF, Spiegel Online und Vice behaupten, dass das Risiko pro Besucherin um über die Hälfte angestiegen ist – und obendrein noch ihre beliebten Dunkelziffern drauf setzen.

Sie tun es nicht und werden es nicht tun, denn die Polizei hat fast 2/3 der mutmasslichen Täter erwischt. Und die Tatverdächtigen auch nach Herkunft aufgeschlüsselt:

Bei den festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um 2 deutsche Staatsangehörige und 16 ausländische Staatsbürger (darunter 6 Asylbewerber)

Einer der beiden deutschen mutmasslichen Täter ist dem Vernehmen nach ein männlicher Busfahrer, der sich an einem betrunkenen Mann oral verging.

(Ein Update v. 10.2.16 wurde nachträglich zu diesem Posting; siehe Link!)