Genderismus

Liebeslieder diskriminieren Homosexuelle

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Der Beitrag stand zuerst am 17.2.2015 auf "Basedow1764"

Das wollen Geschlechterforscher/-innen in wissenschaftlichen Studien herausgefunden haben! Für Schule ist das wichtig zu wissen. Alles, was Heterosexualität als Norm erscheinen lässt, ist für LSBTTIQ-Mitmenschen und Genderisten diskriminierend. Also sollten, sagen wir mal, neben „Faust“ und „Kabale und Liebe“, den heterosexuell orientierten Stücken, auch „Brokeback Mountain“ und „Aimeé und Jaguar“ als Bausteine der Erziehung zur Vielfalt in Betracht kommen. Die Sexualkunde-Lehrpläne einiger Bundesländer werden derzeit schon umgeschrieben.

Ich kann mir die beiden letztgenannten Filme durchaus in der Schule vorstellen. (Spielfilmlänge ist während der Unterrichtszeit allerdings illusorisch, abgesehen von den gerne genutzten Schulwochen vor den Ferien.) Ich würde sie manchen Empfehlungen in einem sexualpädagogischen Handbuch oder in GEW-Broschüren vorziehen. Vielleicht nicht in Schulklassen mit mehrheitlich muslimischen Schülern. (Was in einigen Großstädten schon bald die Regel sein wird.)

Wohin das Mainstreaming nicht-heterosexueller Präferenzen führen kann, zeigt die gendersensible Textanalyse deutschen Liedgutes. „Wir können nicht länger einen großen (sic!) Teil der Bevölkerung durch Liebeslieder verstören, die einen heterosexuellen Lebensentwurf feiern, der von diesem Teil der Bevölkerung nicht geteilt wird”, sagt die männliche Geschlechterforscherin David Thaler.

Es ist das gute Recht Homosexueller, ihre Homosexualität zu leben. (Ich erinnere mich an Zeiten, wo der „Lebensentwurf“ von Homosexuellen im krassen Gegensatz zur Lebensweise heterosexueller, i. d. R. monogamer Ehepaare – Stichwort Dark Room, stand.)

Aber man muss nicht bei jedem Arbeitsblatt betonen, dass man für sexuelle Vielfalt ist und heterosexuelle Beziehungen nicht privilegiert.

Siehe u. a. auch hier im Blog!

Wie schnell die sich angeblich durch rassistische, sexistische weiße Männer und dominante heterosexuelle Eheleute unterdrückt fühlende Minderheit der LSBTTIQ Macht über die Mehrheit erlangen kann, zeigen Begebenheiten der letzten Zeit:

  • Ein englischer Wissenschaftler, Tim Hunt, Nobelpreisträger, Mitglied der Royal Society und des Europäischen Forschungsrates, erlaubte sich in einem Vortrag über Frauen in der Wissenschaft diesen Scherz: Entweder verliebe man sich während der Arbeit im Labor in sie oder sie sich in einen und wenn man sie kritisiere, weinten sie. Er wurde in den sog. sozialen Medien mit einem Shitstorm überzogen und flog aus allen seinen Ämtern. Da half es auch nicht, dass seine Frau, eine bekannte Feministin, zu ihm stand.
  • In Westfalen berichtete eine Journalistin von einem Vater, der seine minderjährigen Töchter nicht an der Hochzeit eines schwulen Verwandten teilnehmen lassen wollte. Die Journalistin wurde von einem Shitstorm überzogen und von ihrer Zeitung gekündigt.
  • Wer den Genderismus kritisiert, wäre rechts. So stand es u. a. im Spiegel. So ist es bei der staatlichen Bundeszentrale für politische Bildung zu lesen.)
  • Unvergessen ist die junge Journalistin, die sich mit dem FDP-Altpolitiker Rainer Brüderle zu einem Absacker nachts an einer Hotelbar trifft, eine Bemerkung über ihr Dekolleté ertragen muss, dann in ihrer Illustrierten ihr Erdulden vor Publikum ausbreitet. Allerdings frage ich mich, ob ein älterer Politiker, der sich nachts mit einer jungen Journalistin an die Bar setzt, nicht selbst dran schuld ist. Vielleicht ist das Verhüllungsgebot für Musliminnen gar keine so schlechte Idee. Ihr gefühlloser Arbeitgeber schickt sie noch ein ganzes Jahr zu Terminen mit gemeinsamen Autofahrten zu Brüderle, bevor ihr/ihm einfällt, Brüderle als übergriffigen, sexistischen alten weißen Mann zu verkaufen. Die von Herrn Brüderle sich sexistisch angemacht fühlende Journalistin Laura Himmelreich hatte über die CSU-Politikerin Ilse Aigner geschrieben, sie sei dirndl-tauglich.
  • Heute Morgen, beim Frühstück, ich suchte gerade in den Potsdamer Neuen Nachrichten vergebens einen Artikel über den 17. Juni 1953, als mir ein Prospekt von Karstadt entgegenfiel. Auf der Titelseite prangt eine Schönheit – darf man das sagen, ohne weniger Schöne zu diskriminieren?  – in lila Unterwäsche. Ist das nicht rassistisch angesichts der Mitbürger/-innen muslimischen Glaubens, die sich, dem Gebot des Koran folgend, verhüllen? Aus freien Stücken, wie uns deutsche Islamwissenschaftlerinnen erläutern. Wo bleibt der Shitstorm gegen Karstadt? Nachtrag: Justizminister Maas hat, mit Verweis auf die Kölner Silvester-Ereignisse, einen Gesetzentwurf gegen Unterwäsche-Werbung im öffentlichen Raum vorgelegt!!!

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis rassismus- und diskriminierungssensible Wissenschaftler/-innen die Entfernung der Käthe-Kollwitz-Skulptur „Mutter mit totem Sohn“ in der Berliner Neuen Wache unweit der Humboldt-Universität fordern. Denn die Skulptur ist eine Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Eheleute.

A propos Humboldt: Gendersensible Student/-innen, pardon Studier_x, dieser Institution fordern eine Umbenennung. Die Gebrüder Humboldt waren schließlich rassistische, diskriminierende, sexistische weiße Männer.

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Ulrich Kutschera über die Homoehe

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Im Blog von Dr. David Berger, philosophia perennis, lese ich von einem Interview einer polnischen(!) Zeitung mit dem Biologen und Genderkritiker Prof. Ulrich Kutschera.

Im Anschluss erinnere ich an das, was ich vor zwei Jahren über den Kampf der Genderisten und Kreationisten gegen ihn berichtete.

Hier das in kath.net wieder gegebene Interview über die Homoehe aus Warschau. Prof. Kutschera sagt darin u.a.: „Wer in Deutschland hysterisch brüllt und pseudowissenschaftlichen Unsinn verbreitet, …, wird wahrgenommen, ja sogar hofiert. Mit soliden wissenschaftlichen Argumenten und Wahrheiten hat man da kaum Chancen auf Gehör. “ Auch er wird von Studenten denunziert.

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Martin Schulz und die Zahlen

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SPD gender paygap

 

Da Martin Schulz glücklicherweise keine Chancen hat, Bundeskanzler zu werden, gewinnt er Zeit, sich besser zu informieren.

Z. B. in diesem Blog

 

Der dazu passende rührende Tweet, der auch nicht richtiger ist.

schulz genderpay

Der weibliche Blick auf Gletscher

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Es scheint kein Hoax zu sein, keine Zeitungsente: das Papier eines US-Geschichtsprofessors und Klimaforschers und seiner Mitarbeiter/-innen zu einer genderistischen Forschungsperspektive in der Gletscherforschung. (Hier das Abstract in Englisch; Titel d. Studie steht im letzten Satz.)

Dem Prof. Mark Carey und seinem Team (insgesamt drei Männer und eine Frau) geht es weniger um Klimaforschung als um Erkenntnistheorie. Er kritisiert, dass wissenschaftliche Forschung vor allem aus der westlichen, kolonialistischen, imperialistischen und patriarchalischen Perspektive betrieben wird. Eine feministische Perspektive werde an den Rand gedrängt. Wobei er das macht, was Genderisten fast immer machen: Er vereinahmt den Feminismus für den Genderismus, obwohl er die Fixierung auf heterosexuelle Männer und Frauen ganz im Sinne des Genderismus ablehnt.) Auch will er, ebenfalls typisch für Genderforschung, nicht nur wissenschaftliche Erkenntnis berücksichtigen, sondern auch „andere Wege der Erkenntnis“ wie Kunst und Literatur einbeziehen. In der Tat zitiert er Erzählungen weiblicher Autoren, die in arktischen Regionen spielen. Er will Gletscher in einem sozialen und kulturellen Kontext erforschen.

Ca. 400.000 € bekam er vom National Science Institute für die Erarbeitung der Studie. Sie sorgte vor einem Jahr für ungläubiges Staunen in US-Medien. Ich zweifle immer noch. Obwohl es viele Gender-Studien gibt, bei denen ich mich frage, wie man damit M.A., Dr. oder Profx werden konnte.

Sie erinnert an die Sokal-Affäre: Der Physiker Alain Sokal schrieb 1996 in poststrukturalistischem Jargon über Quantengravitation als linguistisches und soziales Konstrukt. Obwohl er Fehler eingebaut hatte, wurde der Aufsatz in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Es kam damals zu einer Debatte über den womöglich schädlichen Einfluss postmoderner Philosophie auf die Naturwissenschaften.

Andererseits, wenn ich seine Forschungsgebiete und seine Publikationsliste ansehe, schließe ich nicht mehr aus, dass er es ernst meint. Prof. Dr. Carey arbeitet interdisziplinär. Er untersucht, wie Menschen, Indigene in Südamerika z. B., mit Klimaphänomenen umgehen, welche gesellschaftlichen Einflüsse in den Erdwissenschaften wirksam sind(!).

In einem Interview antwortet er auf die Frage, ob ihn die Aufregung über seinen genderistischen Artikel störe. Es ist eine ähnliche Antwort, wie sie kürzlich eine Genderprofx dem Berliner Tagesspiegel gab: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse werden in Fachzeitschriften veröffentlicht. Wenn das Laien in die Hände bekämen, könne das falsch oder gar nicht verstanden werden.

Das passiere Wissenschaftlern seit Jahrhunderten, besonders häufig in letzter Zeit den Klimaforschern.

U. a. nach „Postmodern Glacier professor defends his dreadful study as misunderstood”.

Bei EIKE gibt es einen ins Deutsche übersetzten anderen US-amerikanischen Bericht darüber.

Buntes, diverses Europa?

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Mich wundert schon lange, dass ausgerechnet Feminist/-innen und Genderist/-innen die Verschleierung muslimischer Frauen, neuerdings zunehmend auch junger Mädchen, als Ausdruck von Selbstbestimmung, Emanzipation und Religiosität betrachten. Man konnte von feministischen Selbstversuchen lesen, dass ein Schleier auf der Straße Sicherheit vermittle, Sicherheit vor männlicher Anmache. Da wäre es dann wohl nicht zu den Silvesterereignissen in deutschen Städten gekommen, wenn die Frauen verschleiert gewesen wären.

Es gibt den vorauseilenden Gehorsam mancher Politikerin, den muslimischen Würdenträgern bei Besuchen in deren Heimatländern den Anblick ihres unbedeckten Haupthaares zu ersparen. Wenn sie es nicht macht, wird diese Politikerin hierzulande scharf kritisiert. Die Anpassung ist eine Einbahnstraße, denn beim Gegenbesuch des Würdenträgers verhängt man in Europa nackte Renaissancestatuen und erspart ihm den Händedruck einer unreinen Frau.

Völlig negiert wird von den weißen westlichen Frauenrechtlerinnen der Kampf fortschrittlicher Musliminnen gegen die Verschleierung. Es waren und sind die Islamisten, die die Entwicklung seit ein paar Jahrzehnten zurückdrehen. Und ihre willigen Helferinnen sind Genderistinnen, Feministinnen und linksgrüne Politikerinnen.

Hier die kleine Bildersammlung:

 

 

Das Foto unten rechts stammt von der iranischen Fotografin Kaveh Golestan. Es zeigt eine Protestdemonstration von 100.000 iranischen Frauen 1979 gegen den Kopftuchzwang der Ayatollahs. Mehr Fotos von dieser Demonstration (c) Hengameh Golestan

Update v. 30.7.17:

Protest gegen Schleier 2017

Update 4.8.17: BBC Three versucht, muslimische Verschleierung schönzureden.

Siehe auch „Claudia Roth und das Kopftuch“!

Grünen-Stasi: Liste aller Genderismus-Zweifler

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boellDie Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen erfasst alle, die Genderismus für eine Pseudowissenschaft halten. Agent*In heißt die Plattform, die, wie die ganze Stiftung vom Steuerzahler finanziert wird.

Es geht nicht um eine Diskussion mit genderkritischen Personen oder Institutionen. Es geht schlicht und einfach um eine Liste in der unseligen Tradition von Nazis und Kommunisten. Das passiert zu dem Zeitpunkt, als Ralf Fücks den Stiftungsvorsitz an die evangelische Theologin Ellen Ueberschär abgibt, die jetzt diese Denunziationsagentur mit ca. 180 anonymen Beiträgern (laut FAZ) zu verantworten hat.

Die Böll-Stiftung sammelt Namen von Personen und Organisationen, die von ihr als heteronormativ, ultrakatholisch, familistisch* und antigenderistisch gekennzeichnet werden. Z. B. Harald Martenstein: heteronormativ, Cicero-Journalist Alexander Kissler, ultrakatholisch. *wer die heterosexuelle Ehe und Familie mit Kind befürwortet.

Zu den drei „Redakteuren“ der Denunziationsagentur gehört die Gender-Aktivistin Elisabeth Tuider, die sich einen Namen gemacht hat mit einer Handreichung, in der sie 15Jährige anleitet, über Puffs für alle im Sexualkundeunterricht zu diskutieren und 12Jährige über Vaginalkugeln informiert werden. Sie fühlte sich damals wegen ihrer vielfältigen, von einer Vielzahl von Geschlechtern ausgehenden Sexualkunde diffamiert. Jetzt diffamiert sie alle, die den Genderwahn nicht mitmachen.

Links: AchGut und Unbesorgt.de

Was mir seit einiger Zeit auffällt: Journalist/-innen der linksgrünen Mainstreammedien lesen inzwischen die von Eiferern unter ihnen bekämpften und denunzierten regierungskritischen, liberalen, konservativen oder rechten Blogs und bedienen sich der Informationen. Dagegen ist nichts einzuwenden, im Gegenteil.

So schreibt heute Morgen in PNN/Tagesspiegel Kolumnist Bernd Matthies genau das , was ich gestern Abend auf AchGut und Unbesorgt.de gelesen habe.

Letztlich aber doch mutig für ein Blatt, das sich als Leitmedium für die Genderista sieht und eine Gender-Rubrik leistet. Dort wurde eine journalistische Spitzenleistung fabriziert: Die Ereignisse jener Silvesternächte in deutschen Städten wären dasselbe wie das, was heterosexuelle weiße Männer jedes Jahr auf dem Oktoberfest machten.

Die diensthabende Genderredakteurin hat sich in derselben Tagesspiegel-Ausgabe des menschengemachten Klimawandels angenommen (p 10). Die drei Prozent des von Menschen gemachten CO2-Ausstoßes wären schuld an Starkregen, Hitze, Hagel und Überschwemmung.

Siehe dagegen dazu hier und hier:

Eine deutliche Steigerung der Starkregenereignisse ist seit Mitte der achtziger Jahre nicht festzustellen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch das Landesumweltamt NRW bei einer Untersuchung von zahllosen Wetterstationen in NRW seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute.“ (aus: donnerwetter.de, 1. Link)

„Die bizarre Sehnsucht nach Klimawandel“ (aus: Spiegel Online, 2. Link)

Immerhin: Frau Bemmer schreibt nicht, dass der Penis weißer Männer am Klimawandel schuld wäre.

Am besten, man hält sich an die Gender-Papiere, die die Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht, dann entgeht man mit Sicherheit der grünen Denunziationsagentur: Profx Dr. Christine Bauhardt, Leiterin des Fachgebiets Gender und Globalisierung an der Humboldt- Universität zu Berlin wirft einen einschlägigen Blick auf das Treibhausklima, die vorindustrielle geringe Erwärmung und die globale Wassernutzung: „Männliches Pathos und weibliches Elend“.

Update 6.8.17: Die Denunziationsliste ist nicht mehr erreichbar. Aus der grünen-„nahen“ Stiftung ist zu hören, dass sie überarbeitet werden soll. Die Stiftungsleitung hat kalte Füße bekommen, da einige Eintragungen gegen Presserecht und Datenschutz verstoßen.

Zum Thema staatliche Parteienfinanzierung über Stiftungen

Das passt irgendwie:

Neben der Verteidigung des Genderwahns gehört auch die Sympathie für das sogenannte palästinensische Volk, das Opfer der jüdischen Unterdrücker, zum Aufgabengebiet der vom Steuerzahler unterhaltenen Grünen-Stiftung. Sie bieten hier z. B. Judenhassern im Libanon eine Plattform

boellstiftungpalästina
Gesehen auf Twitter; retweetet von Benjamin Weinthal

 

Die Universität: Alma Mater oder Tollhaus?

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Quelle: focus.de

Noch mehr Alma Mater:

Aus dem Vokabular des akademischen Mobs:

Trigger Warning: Vor beängstigenden Texten und Wörtern in der klassischen Literatur muss gewarnt werden (Huckleberry Finn: Rassismus, Ovids Gedichte) oder im Strafrecht die Thematisierung von Verwaltigung vermeiden, weil dadurch Traumata ausgelöst werden könnten.

Mikroaggression: kleine, meist unbeabsichtigte Diskriminierungen, z. B. einen Asiaten fragen, wo er geboren sei oder von Gleichberechtigung zwischen Männern udn FRauen zu reden, weil man alle anderen Geschlechter dadurch diskriminiere.

Cultural Approbiation, kulturelle Aneignung: Wer auf einem Kostümfest einen Sombrero trage oder ein Indianerkostüm anziehe, versündige sich gegenüber kulturellen oder ethnischen Minderheiten.

Safe Space: Rückzugsraum, in dem man nicht belästigt werden darf. In Deutschland gibt es zunehmend Gebetsräume in Unis. Sie werden gerne von von männlichen Muslimen okkupiert. Manche Universitätsleitung verbietet Vorträge von Konservativen, weil linke Student/-innen dadurch verstört werden könnten.

(u. a. nach Zeit-Online)

Genderista gegen Gomringer-Poesie

Eine Außenwand der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin ist mit dem Gedicht „avenidas“ des Alice-Salomon-Poetik-Preisträgers von 2011, Eugen Gomringer, geschmückt.:

avenidas / avenidas y flores / flores / flores y mujeres / avenidas / avenidas y flores y mujeres y / un admirador  (1953 geschrieben)

Jetzt hat der AstA der FH gefordert, das Gedicht müsse weg. Es wäre frauenverachtend, bewunderungswürdiges Objekt im öffentlichen Raum zu sein. Die Hochschulleitung stimmte sofort zu.

Als es 2011 aufgemalt wurde, war eine Frau Rektorin. Der jetzige Rektor ist der Ansicht, wenn sich jemand von dem Gedicht diskriminiert fühlt, müsse man das respektieren.

Nach faz.net

Ich wünsche den Absolvent* (diese Form diskriminierungsfreier Sprachverwendung scheint es jatzt auch zu geben) der FH, die dermaleinst in Brennpunktschulen und Stadtteilbegegnungszentren frauenverachtenden, antisemitischen, sexistischen und rassistischen Schülern und Jugendlichen begegnen, an ihrem Arbeitsplatz Safe Spaces.

Und eine Schulleitung, die nicht bei jeder gedanklichen Ausscheidung von Student Studierenden „Jawoll“ rufen.

 

Karneval der Kulturen

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Müssen in Berlin der Priesterweg und der Ortsteil Weißensee umbenannt werden? Der Kampf gegen nicht gendergerechte, rassistische oder nationalistische Straßennamen ist maßlos.

Im Wedding soll jetzt der Afrikaforscher Gustav Nachtigal, Gegner des Sklavenhandels, gegen die schwarze Sklavenhändlerin Nzinga von Matamba ausgetauscht werden.

Wie die grüne Bezirksstadträtin mitteilt, sei stundenlang debattiert worden, welche belastetete Namen gegen diskriminierungsfreie ausgetauscht werden sollen.

Kolumnist Harald Martenstein schreibt dazu im Berliner Regionalblatt Tagesspiegel. Wie lange wird er noch in dem linken Blatt mit eigener Redaktion für Queere Kultur und Diversity schreiben dürfen?

Ich las kürzlich ungläubig bei Eike Geisel,  dass der Tagesspiegel in den 90er Jahren ein rechtes Blatt gewesen wäre. Nun war Geisel ein Publizist, der sich mit Israel, dem Zionismus, der „Vergangenheitsbewältigung“ der alten Bundesrepublik mit gnadenloser Härte auseinandersetzte. Er war kein Mainstreamlinker, weder SEW noch grün-alternativ orientiert, kein 68er, aber sicher ein Linker. Da ist eine liberale Zeitung natürlich rechts. (Demnächst mehr von Geisel)

In den zwei Jahrzehnten vor dem Untergang der DDR, als Berlin der Außenposten des Westens jenseits der Zonengrenze war, erinnere ich den Tagesspiegel als liberales Blatt, als einzig lesbare Zeitung im Springer-Land Berlin (W). Und heute? Siehe dazu mehrere Bemerkungen im Blog!

Da ich gerade bei Berlin bin:

In der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg hat sich die rot-rot-grüne Mehrheit eine neue Geschäftsordnung gegeben. In § 26 heißt es: „In der weiteren Aussprache erteilt der/die Sitzungsleiter/in das Wort abwechselnd an eine Frau und einen Mann in der Reihenfolge der Wortmeldungen.“ (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27750920 ©2017)

Noch nicht geregelt zu sein scheint, mit welchem Geschlechtsrollenträger die Redner*innenliste eröffnet wird und wie Intersexuelle und Transsexuelle einzuordnen sind.
Update 28.8.17: Bericht aus Bremen

Männergemachter Klimawandel?

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Was das Europäische Parlament den lieben, langen Tag macht, das habe ich gelegentlich erwähnt:

  • Man applaudiert stehend dem arabischen Palästinenserpräsidenten Abbas, der gerade davon erzählt hatte, dass Rabbis zur Brunnenvergiftung in Gaza aufrufen.
  • Man verabschiedet einen umfassenden Katalog mit Forderungen zur gendergerechten, diversen und bunten Sexualerziehung in den Mitgliedstaaten. (Noichl-Bericht)
  • Man verabschiedet einen Forderungskatalog zur Gendergerechtigkeit im „Klimakampf“.

Entschließungen des EU-Parlaments werden der Kommission und den Mitgliedstaaten zugestellt. Nicht immer landen sie gleich im Archiv oder im Papierkorb. Für die in diesen Papieren angemahnten wissenschaftlichen Studien geben Kommission und nationale Regierungen Geld. Die Genderprotagonisten wissen: Über das EU-Parlament kann man nationalstaatliche Regelungen aushebeln.

Nicht vom EU-Parlament verabschiedet wurde bisher diese Erkenntnis: „Der konzeptionelle Penis ist schuld am Klimawandel“. Die entsprechende Studie hatte eine genderistische Fachzeitschrift veröffentlicht. Als herauskam, dass es sich um eine Satire handelt, wurde die Fachzeitschrift als weniger wichtig ausgegeben.

 

Postmodernismus ist die Mutter der Fake-News

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Den Postmodernisten oder Poststrukturalisten, am bekanntesten sind Foucauld, Lacan, Lyotard und Baudrillard, gebührt die Ehre, herkömmliche Wissenschaft, Rationalismus, Aufklärung und Liberalismus als „Narrative“, Erzählungen, gleichwertig neben Kreationismus und Islamismus gestellt zu haben. Alles ist unterschiedslos narrativ. Empirische Forschung ist von Gestern, es geht jetzt vor allem um Diskurse. Ihre Sprache ist schwer verständlich. Kritiker entlarven sie als sprachspielerischen Nonsens, in dem gerne mathematische und naturwissenschaftliche Begriffe verwendet werden..

Link: Klaus Laermann, Lacancan und Derridada, Zeit Online, 30.5.1986

Das Faktische und das Postfaktische sind nicht nur gleichberechtigt, das Faktische, wissenschaftliche Erkenntnis, wird denunziert: Sie wäre abhängig vom Geschlecht, der Rasse, der sexuellen Orientierung des Wissenschaftlers, wäre Ausdruck von Macht (weißer, europäischer Männer).

Wenn die russische Propaganda fünf Versionen vom Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine erzählt, sind das aus postmoderner Sicht ernstzunehmende Narrative. Objektivität, belegbare Beweise? Siehe oben!

Dieses Konzept hat den Genderismus ermöglicht, der jetzt naturwissenschaftliche Erkenntnis bedroht, die Gendersterne eingeführt hat und in der vorherrschenden heterosexuellen Dominanzkultur eine Aggression gegenüber anderen Formen sexueller Existenz sieht.

Womit die linken, wenngleich nicht vulgär-marxistischen postmodernen Sprachrevolutionär*innen nicht gerechnet haben, ist, dass auch die Rechten postmodern wurden und Narrative und Diskurse erfinden und verbreiten.

Die helle Aufregung darüber hat die Jagd von linken Journalisten und Linguisten nach rechten gefakten und postfaktischen Erzählungen ausgelöst. (Oder hat jemand schon einmal gehört, dass „postfaktisch“ auf linke Parolen angewandt worden wäre?) Auch das postmoderne Konzept, mit „Identität“ den Individualismus westlicher Gesellschaften zugunsten von Gruppenmerkmalen – Transgender, Queer, Araber, Schwarzer, Weißer, Geflüchtete – auszuhebeln, wurde von Rechten übernommen, z. B. den „Identitären“. Sie treten, übrigens nach französischem Vorbild, für die Erhaltung und Förderung kultureller Identität gegen die von ihnen behauptete Islamisierung Europas ein.

Daran können die Gesetze von Herrn Maas und die Millionen € von Frau Schwesig zur Bekämpfung von AfD und Identitären wenig ändern. Der Geist ist aus der Flasche.