Gaza

Ausländische UNRWA-Mitarbeiter flüchten aus Gaza nach Israel

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Die Kürzung der US-amerikanischen Hilfsgelder führt anscheinend zur Entlassung von Mitarbeitern des UN-Sonderhilfswerks für arabische Palästina-Flüchtlinge. Das Hilfswerk betreut die unaufhörlich wachsenden Millionen von Arabern, die angeblich 1948 und 1966 von israelischem Gebiet vertrieben wurden. Sie werden, anders als es das UN-Flüchtlingshilfswerk macht, nicht integriert, sondern in Lagern gehalten. Die UNRWA organisiert u.a. die Schulen, in denen die Kindern zum Hass auf Israel erzogen werden und in denen Hamas-Raketen lagern. Die ausländischen Mitarbeiter gehören zum Management, das diese Schulen beaufsichtigt.

Jetzt werden ausländische Mitarbeiter der UNRWA mit dem Leben bedroht. Wohl eine Reaktion auf die Entlassungen von UNRWA-Angestellten.

Die Bedrohten flüchten. Wohin? Nach Israel!

Der Schweizer UNRWA-Chef Krähenbühl erwähnt die Hilfe der Israelis bei der Flucht seiner Leute nicht. Er spricht von einem vorübergehenden Rückzug aus Gaza.

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Israels Landwirtschaftswunder

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Als ich 21 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und 22 Jahre nach dem Ende des Holocausts mit einer der ersten westdeutschen Studentengruppen Israel besuchte, waren die Grenzen des kleinen Staates unübersehbar. Es gab eine scharfe Trennlinie: hüben sattes Grün oder Obstbaumplantagen, drüben braungraue, steinige Steppe.

80% des israelischen Staatsgebietes waren 1948 landwirtschaftlich nicht genutzter, trockener Boden.

Wie die Israelis ihr Landwirtschaftswunder vollbracht haben, zeigt dieser Film eines indischen TV-Senders (27 Min., in English, Untertitel möglich)

Dazu passt: „Sie sagen, Sie lieben das Land“, Umweltzerstörung durch den „Marsch der Rückkehr“

 

Am Strand von Tel Aviv. Aus der Arbeit deutscher Journalisten in Israel

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Was machen die Nahost-Experten Herr Stahnke (FAZ), Frau Glass (ARD), Herr Rosch (ARD-BR), eigentlich den ganzen Tag? Immerzu in Tel Aviv am Strand liegen, ist doch öde.

Der Hamas-Führer Jahya Sinwar hat erzählt, dass der blutige „Marsch der Rückkehr“ am Grenzzaun zu Israel von der Hamas inszeniert worden war, um die Unzufriedenheit der Einwohner mit den Zuständen, die die Hamas geschaffen hat, auf Israel umzulenken.

Auch wenn man nicht ausschließen kann, dass Sinwar ein Märchenerzähler sein könnte und die Hamas bloß von ihrer Schwäche ablenken möchte, wäre es eine Nachricht wert gewesen.

Google Suche und Google News zeigen mir ausländische Medien, die die Nachricht gebracht haben, aber Fehlanzeige bei deutschen Qualitätsmedien.

Trauriges Israel-Bashing im TV, hier: ARD-Monitor

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ARD-Mitarbeiter Restle sollte sich kundig machen. Die Mainstreammedien sehen in Israel das Hauptübel in Nahost und in seiner Armee Gewalttäter. Was immer zu kurz kommt bei den Medienschaffenden, sind die historische Perspektive und Einordnung.

Dass es den arabischen Palästinensern, voran ihren Führern und Predigern, um die Vernichtung Israels und Tötung der Juden geht, interessiert sie nicht. Sie bedienen den linksgrünen Mainstream, der einen Narren an Opfern gefressen hat, auch wenn die Täter sind: Traurig, Georg Restle, dass Sie das nicht erwähnt haben!

Die Judenhasser von Arte nennen die gewalttätigen Demonstrationen am Gaza-Zaun „Todesmarsch“

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Die Judenhasser von Arte sind erfahrungsresistent. Der widerwärtige Umgang mit der Dokumentation von Hafner/Shapira hat sie nicht zur Besinnung gebracht. Warum auch, sie werden von unseren Zwangsgebühren fürstlich bezahlt. Kritik perlt an ihnen ab.

im in Frankreich beheimateten Sender nimmt man Rücksicht auf die fortgeschrittene Islamisierung des Landes. Die französischen Juden wandern aus, die Muslime beten öffentlich auf Straßen und Plätzen der Großstädte. Informationschef Marco Nassivera, weiß sein Mäntelchen in den Wind zu hängen.

Jetzt wird in einer Arte-„Dokumentation“ vom „Todesmarsch“ am Grenzzaun gesprochen und von israelischen Heckenschützen.

Leider finde ich unter dem Suchwort „Todesmarsch“ nichts auf Arte. Aber jede Menge Pallywoodfilme und B´tselem-Botschaften, wie es sich für ausgewogene Berichterstattung gehört. Das Dreiminutenmachwerk ist eine Human-Interest-Story über einen braven jungen Familienvater, über einen Vater, der jetzt den invaliden Sohn betreut und den Handelskammerchef, der eine sofortige Aufhebung der israelischen (Waffeneinfuhr-)Blockade fordert.

Wie wär´s mit einem Faktencheck der Sendung? Herr Buhrow (WDR), höchster deutscher Arte-Repräsentant, weiß doch, wie das geht.

Update: Arte

Auch ohne Nazi-Keule ist das Filmchen ein Propaganda-Machwerk. Und der Todesmarsch steht weiterhin im Raum. Die französisch-deutschen Unbelangbaren nehmen ja nur den Nazivergleich zurück, nicht die Hetze gegen Israel.

Zur ARTE-Israelhetze siehe auch hier!

Verbrannte Erde in Palästina

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Die Strategie der Hamas erinnert an die Naziherrschaft: Wenn wir schon nicht gewinnen, zerstören wir so viel wie möglich.

Warum zerstören palästinensische Araber das Land, das sie angeblich lieben, wird im Blog „Abseits vom Mainstream -Heplev“ gefragt:

Sie sagen, sie lieben das Land

Linkspartei: Israel soll die Besetzung Gazas beenden

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Die sozialistischen Antisemiten und Israelhasser störten sich nicht an den Hakenkreuzfahnen, die während der „friedlichen“ Proteste an der Grenze zu Israel flatterten. Auch alles andere, was passierte, die Beschädigung des Grenzzauns, das Abfackeln israelischer Felder, das Abfackeln von Lkws an einem Grenzübergang, die zur Versorgung Gazas dienen, das Schieben von Kindern ins Schussfeld israelischer Soldaten, das alles interessiert die Aktivisten nicht. Sie haben in der SED-Nachfolgepartei eine starke Position. Eine der ihren wurde gerade zur Sprecherin des Linksaußen-Landesverbandes in NRW gewählt. Ihren ehemaligen Fraktionschef im Bundestag, Dr. Gysi, haben sie schon einmal zur Flucht aufs Bundestagsklo veranlasst. Jetzt hat der Bundesvorstand etwas verspätet Israel ieder einmal verurteilt und die üblichen Forderungen gestellt.

Was mich wundert ist, dass Linksparteiler sich wundern. Mitglied Andrej Hermlin, erfolgreicher Orchesterleiter, Sohn des DDR-Staatsdichters Stefan Hermlin, der Jude und strammer Kommunist war, bestens mit der Nomenklatura vernetzt, aber auch selbstständig denkend und daher von der Stasi überwacht, aber nie aus der Partei verstoßen.

Andrej Hermlin erzählte einmal von seinen antisemitischen Erlebnissen im Ostberliner Alltag.

Dass er sich nach der sog. Wende ausgerechnet den SED-Nachfolgern anschließt, war wohl schon in der DDR angelegt. Die antisemitischen Vorfälle beeinträchtigten den Glauben an den Kommunismus nicht.

Vom immer gleichen Elend der Linkspartei | mena-watch.com

Nachtrag Jerusalem Post über die Israelfeinde in der Linkspartei (in Englisch)

PLO-Funktionär verflucht Demonstranten in Ramallah

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Der Versuch arabischer Vertreter der Zivilgesellschaft (ein m. E. fragwürdiger, von der FAZ erfundener Begriff) in Gaza und im von der palästinensischen Administration (PA) beherrschten Teil der Westbank, gegen ihre Herrscher zu protestieren, endet immer im Krankenhaus oder im Gefängnis, auch die Erschießung von hamaskritischen Demonstranten kommt vor. Ein PA-Funktionär verfluchte in Hebron Mitte Juni Araber, die in Ramallah für die Aufhebung der Sanktionen demonstrierten, die Abbas gegen Gaza verhängt hat, das von der verfeindeten Hamas beherrscht wird. Abbas bezahlt den Israelis den Strom nicht, den die nach Gaza liefern, er importiert keine Arzneimittel und er bezahlt die PA-Mitarbeiter in Gaza nicht.

Den friedlichen Protest einiger Hundert Demonstranten am 13. Juni in Ramallah ließ Abbas von seiner Polizei gewaltsam beenden.

Eine deutschsprachige Google-Suche fand nur englischsprachige Zeitungs- und Agenturberichte. Einen Link zu einem deutschen Qualitätsmedium fand ich nicht (angeschaut: Treffermeldungen 1-20).

Die taz berichtet einen Tag später – über eine erneute, die 71.(?) Verurteilung Israels durch die UNO.

Bericht in den deutschsprachigen Palästina-Nachrichten

Bericht des Gatestone-Instituts (in Englisch)

Auch einem Amnesty-International-Beobachter wurde übel mitgespielt. Ob das Amnesty Nahost zum Nachdenken über seine israelfeindliche Haltung bringt?

Deutschlands Staatsräson und Millionen Steuergelder für die UNRWA

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Die UNO-Sonderbehörde UNRWA verwaltet seit 69 Jahren palästinensische Flüchtlinge. Sie sorgt dafür, dass sie in Lagern im Libanon, in Syrien, im arabischen Palästina(!) versorgt sind. Da der Flüchtlingsstatus vererbt wird, sind aus den ca. 700.000 aus den Kriegen, die die Araber gegen Israel führten zwischen 4 und 7 Millionen geworden. Wie viele von den Israelis wirklich vertrieben wurden und wie viele nur vorübergehend auf Anraten der arabischen Militärs die Wohnungen räumten, ist unklar. Die Mehrheit jedenfalls wurde nicht von den Israelis vertrieben.

Bemühungen um eine Integration der Flüchtlinge gibt es in keinem Staat. Ägypten hat Flüchtlinge vertrieben. In Syrien werden die Flüchtlingslager bombardiert, im Libanon wurden sie von der libanesischen Armee besetzt, weil sich Terroristen dort festgesetzt hatten. In Häusern, die Israel im Westjordanland für Flüchtlinge gebaut hatte, wohnen jetzt PLO-Funktionäre.

So etwas wie die deutsche Willkommenskultur ist unbekannt. Auch die Integration von Millionen aus Ostmitteleuropa Vertriebenen in der Bundesrepublik ist kein Vorbild. Ein Rückkehrrecht dieser Deutschen zu behaupten, gilt als Revanchismus.

Was ich nicht verstehe, ist die Doppelzüngigkeit der deutschen Regierung. Da wird einerseits das Existenzrecht Israels zur deutschen Staatsräson erklärt. Andererseits wird mit Millionen € die UNRWA unterstützt und damit die Nicht-Integration der Flüchtlinge, ihr Flüchtlingsstatus bis zum St.-Nimmerleinstag perpetuiert und der Anspruch auf Vernichtung des Staates Israel unterstützt.

Wie man gleichzeitig von Zwei-Staaten-Lösung reden kann, erschließt sich mir nicht. Die UNRWA wird sich erst dann auflösen, wenn die 4 bis 7 Millionen, und täglich werden es mehr, in ihre „Heimat“, das heutige Israel, „zurückgekehrt“ sein werden. Nämlich dann, wenn es Israel nicht mehr gibt.

Kleinere deutsche Sympathiekundgebungen für die arabischen Palästinenser seien nur am Rande erwähnt: Die Kranzniederlegung unseres Staatsoberhauptes am Grab des Terroristen Arafat oder, dass sich ein Außenminister lieber mit israelfeindlichen NGOs trifft als mit dem Premierminister Israels. Die Sympathie der deutschen Intelligenzblätter für die palästinensische Propaganda gehört auch dazu.

Wie die Bundesregierung ihre Millionenzahlungen an UNRWA verteidigt, steht in der Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der AfD.

Vielleicht spendiert das Außenministerium als Ausgleich ein paar Stolpersteine.

Wohl eine vergebliche Hoffnung. Sie sind noch nicht einmal zu noch weniger Empathie in der Lage.

Fotos aus dem „Freiluftgefängnis“ Gaza (Dunja Hayali, ZDF).

Deutschlands laue Haltung zu den Raketen- und Mörserangriffen aus Gaza.

Trump hat Recht

Wer steckt hinter der palästinensischen Gewalt?

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Prof. Efraim Karsh ist Leiter des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, emeritierter Professor für Middle East and Mediterranean Studies am King‘s College in London und Herausgeber des The Middle East Quarterly. Er wirft einen nüchternen Blick auf die Gewalturheber im arabischen Palästina. Er kommt dabei zu einem anderen Ergebnis als dem, das uns in den Narrativen europäischer NGOs und Journalisten nahe gelegt wird.

Die fanatischen Aktivisten, die Hamas-Funktionäre, die Planer der Flugzeugentführungen, Intifadas und Selbstmordattentate stammen aus gebildeten und wohlhabenden arabischen Familien: Arafat, Habbash, Osama bin Laden, Scheich Ahmed Yassin, Hamas-Anführer Ismail Haniyeh, sein aus Kuwait stammender Militärchef Khaled Mashaal.

Die Hälfte der Selbstmord-Attentäter der ersten 5 Jahre der Al-Aksa-Intifada hatten Hochschulreife bzw. Hochschulstudium. Nur 13% der Selbstmordattentäter von Hamas und Islamischem Dschihad in der Zeit von 1980 bis 2003 stammten aus armen Verhältnissen. Dagegen gelten 32% der arabischen Bevölkerung Palästinas (außerhalb Israels) als arm. Mehr als die Hälfte der Selbstmordattentäter hatte – im Vergleich zu 15 % der allgemeinen Bevölkerung – einen höheren Bildungsabschluss.

80 % der einfachen Leute waren gegen Terroranschläge auf israelische Zivilisten. Bei Universitätsabsolventen betrug dieser Prozentsatz hingegen lediglich 55 % bzw. 65 %. ebenfalls 80% der weniger Gebildeten waren für einen Friedensprozess mit Israel.

Andere Indikatoren zeigen, ebenfalls, dass nicht die sozioökonomische Verelendung Ursache des Strebens nach Vernichtung Israels sind. Der Lebensstandard und das Pro-Kopf-Einkommen lag viele Jahrzehnte höher als in manchen arabischen Staaten. Davon zeugt noch heute die längere Lebenserwartung und der Anteil übergewichtiger Kinder.

Allerdings ist der Lebensstandard in Gaza, seit dort die Hamas-Terroristen herrschen, sehr viel niedriger als zur Zeit der israelischen Besetzung. Das sehen auch die Gaza-Einwohner so.

Erst dann, wenn die Bevölkerung ihre Machthaber entmachtet, die Gewalt aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben entfernt und die Vorzüge einer friedlichen Koexistenz mit Israel erkennt, wird der Gazastreifen einer besseren Zukunft entgegen sehen.

nach: Die ökonomische Misere ist nicht der Grund für die palästinensische Gewalt

Was wäre es schön, wenn die Informationsvermittler in unseren Qualitätsmedien nicht nur Fotos von friedlichen, Drachen bauenden Jugendlichen zeigten, das „Freiluftgefängnis Gaza“ beweinten und von Volksfesten der arabischen Zivilgesellschaft am Grenzzaun fabulierten. Etwas mehr Realitätssinn und weniger Aktivismus könnte vielleicht sogar den Rückgang der Auflagen stoppen.