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Gaza

Wow! Es gibt also doch Binnenpluralismus bei der ARD

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Oder war es ein Versehen?

tagesthemen

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Oberbayern in Gaza?

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Es gehört zu den Besonderheiten des Judentums, dass Juden zu den schärfsten Kritikern Israels und des Zionismus zählen, auch Antisemitismus ist ihnen eine Herzensangelegenheit. Zu ihnen gehören etwa Abraham Melzer, David Ranan und Noam Chomsky. Profx Judith Butler dementiert hinterher ihre Worte (aus dem Zusammenhang gerissen usw.) Aber die Beseitigung Israels befürwortet sie schon.

Eine Besonderheit ist für mich der FAZ-Journalist Dr. Joseph Croituru. Er ist ein intimer Kenner der Geschichte und Theologie des Islam und hat u. a. über Hamas und Selbstmordattentäter aufschlussreich geschrieben.

Sein gestriges Stück in der FAZ (Farben und Töne gegen das Heimweh, 2.5.18, p 13) hinterlässt bei mir allerdings zwiespältige Gefühle.

Die Hamas reformiert sich, wenn man Croituru Glauben schenken mag. Wenn auch auf Druck, etwa aus Ägypten. (solche Einschränkungen stehen gerne in Nebensätzen. wie auch, dass die Vernichtung Israels weiterhin das Ziel ist. In Hauptsätzen steht: Alles Islamistische wäre aus der Charta entfernt worden. Es stünden keine Koran-Zitate und Dschihad-Parolen mehr drin.

Neu sei auch der kulturelle Liberalisierungskurs der Hamas. Es gäbe gemischte Tanzgruppen, die traditionelle palästinensische Tänze aufführten. Mit Tanzen hat es der Islam nicht so. Frauen dürfen das schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Studentinnen der Gaza-Universität würden vermehrt traditionelle palästinensische Trachten anziehen. In Kunstausstellungen würde die „nationale palästinensische Ikonographie“ gezeigt werden. Überall in Gaza würden Kunsthäuser öffnen. Die bildende Kunst, auch sie im Islam nicht sehr verbreitet, werde allerdings eher von Fatah-Gruppen und christlichen Organisationen gefördert. Gaza unter Hamas ist also sichtlich pluralistisch geworden. Warum fliehen Christen aus Gaza, wenn sie dort sogar malen und tanzen dürfen?

Ist das nun Satire? Hat Hamas eine neue Werbeagentur, die zu einer kulturellen Offensive rät?

Dr. Croituru, der intime Kenner des Nahen Ostens, dürfte wissen, dass die palästinensische Nation erst vor ein paar Jahren erfunden wurde. Warum malt er diese Idylle? Die Masse der Bewohner sind arabische Einwanderer, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts aus umliegenden arabischen Territorien einwanderten, angelockt vor allem von den Aussichten auf Arbeitsplätze, dank der aufblühenden Wirtschaftstätigkeit der Zionisten. Dass die „Palästinenser“ Syrer und Ägypter sind, geben aufgeklärte Araber ohne Weiteres zu.

Palästina ist kein arabisches Wort. Die arabischen Bewohner bezeichneten bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts die Israelis als Palästinenser, nicht sich selbst. Eine palästinensische Geschichte oder Literatur gibt es nicht.

Wenn die UNO die Geburtskirche in Betlehem als palästinensisches Weltkulturerbe bezeichnet, kann man nur bitter lachen. Es verrät mehr über die Mehrheitsverhältnisse in der UNESCO als über die angebliche Jahrtausende alte Pally-Kultur.

Wer Croiturus Folklore-Bericht gelesen hat, wird Israel noch kritischer als zuvor sehen. Wie kann ein Aggressor so unbarmherzig sein, mit Scharfschützen gegen tanzende Trachtengruppen und Bilder aus der palästinensischen Kulturgeschichte vorzugehen? Da will doch ein Völkchen bloß in seine alte Heimat zurück.

Fotos vom musischen Protest fand ich keine, aber dieses:

gaza_friedensmarsch
Screenshot Twitter

Der Grenzübergang Rafah zwischen #Gaza und Ägypten

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Karte_Gazastreifen
Auch Wikipedia ist ungenau: Rafah ist seit 2012 ausnahmslos geschlossen. Bei den israelischen Grenzübergängen ist vermerkt, ob sie geschlossen sind.

Wer in der Filterblase der sogenannten Qualitätsmedien lebt, muss annehmen, dass der israelische Grenzübergang Erez nach Gaza mehr geschlossen als geöffnet ist. Das ist nicht der Fall. Geschlossen wird er höchstens für ein paar Stunden nach Intifada-Krawallen, Raketenbeschuss oder Terroranschlägen.

Für Gütertransporte gibt es den Übergang Kerem Shalom. Vier weitere Grenzübergangsstellen wurden allerdings geschlossen. Israel schickt jeden Tag Tonnen von Lebensmitteln, Bau- und Treibstoffen nach Gaza. Es herrscht auch ein reger Verkehr von Krankenwagen ab Grenze in israelische Krankenhäuser. Die Hamas lässt die Infrastruktur von Gaza verkommen. Die israelische Regierung versucht, durch ihre Lieferungen einen Kollaps zu verhindern.

Dass der ägyptische Grenzübergang Rafah seit 2007, seit der Machtübergabe an die Hamas, geschlossen ist, wird selten erwähnt. Ausnahmen gab es bis 2012 zeitweise. Ausreise für Palästinenser war auch in der Öffnungszeit nicht möglich, nur Ausländer durften ihn benutzen. Ägypten ist dabei, den auf der Sinai-Halbinsel gelegenen Teil der Grenzstadt Rafah abzureißen, um die Grenze besser kontrollieren zu können. In einem 500 m breiten Schutzstreifen auf ägyptischer Seite entlang der 13 km langen Grenze wurden Häuser abgerissen und die Bewohner, meist Palästinenser, vertrieben. Allen diplomatischen Bemühungen und dem Drängen der Hamas zum Trotz weigert sich Ägypten, den Übergang, außer bei humanitären Notfällen, zu öffnen. Sogar Delegationen arabischer Staaten, die nach Palästina wollen, müssen über Israel einreisen. Demonstrationen von arabischen Palästinensern an der ägyptischen Grenze wegen der Sperrung der Grenze gibt es nicht. Die Hamas, die zahlreichen Milizen und die „Zivilgesellschaft“ von Gaza wissen, dass die ägyptische Armee weniger zimperlich als die israelische Armee dagegen vorgehen würde. Auch auf der ägyptischen Seite leben palsätinensiche Araber. Für sie ist keine „kleiner Grenzverkehr“ möglich.

Jetzt hat ein in Jerusalem lebender arabischer Journalist einmal beschrieben, wo die Gaza-Blockade wirklich stattfindet: in Rafah: The Real Gaza Blockade.

Nachtrag: Im Rahmen der „friedlichen“ Demonstration für die „Rückkehr“ von 5 Millionen Araber auf israelisches Territorium wurden am Grenzübergang Kerem Shalom Pipelines zerstört, mit denen Israel Gaza mit Treibtoffen versorgt.

Siehe auch: Der Krieg der Hamas gegen die Grenzübergänge

Naiver Gutmenschen-Film über #Gaza

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Spiegel Online ist nicht bekannt dafür, besonders israelfreundlich zu sein. Berühmt-berüchtigt ist die Schlagzeile „Israel erwidert trotz neuer Waffenruhe Beschuss aus Gaza“.

So ist es kein Wunder, dass sie diesen Film zeigen: Mein Gaza – Leben im größten Gefängnis der Welt von Vivienne Kara und Stefan Lamby.

Die Protagonisten sind ein schwuler arabischer Breakdancer, zwei Europäerinnen, die Gaza und die Menschen dort lieben und eine palästinensische Journalistin. Der Breakdancer lebt inzwischen nicht mehr in Gaza, weil er als Schwuler dort nicht leben kann und weil er gerne tanzt. Im Laufe des Films wird ständig gesagt, man dürfe das Land nicht verlassen. Also geht es doch. Oder gibt es eine Fluchtbewegung aus Gaza? Davon ist im Film nicht die Rede, aber sie gibt es.

Die Deutsche Victoria Schneider sagt, sie sähe alles aus der menschlichen Perspektive. Mit Politik hat sie nichts am Hut. Sie spricht von der anhaltenden Traumatisierung der Menschen durch das israelische Bombardement 2014, nicht aber von den jüdischen Kindern, deren Kindergärten Schutzräume haben. Dass Israel 2005 die Besetzung des Gaza-Streifen beendet hat und seit mehr als zehn Jahren von Gaza aus beschossen wird, weiß sie anscheinend nicht. Zumindest ist es ihr nicht der Rede wert.

Wenn, wie Christoph Hein sagt, Weglassen eine einfache Form der Lüge ist, ist Victoria Schneider eine Lügnerin. Den Rest des Beitrags lesen »

Volkskrankheit Übergewicht in Gaza

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Das „Freiluftgefängnis“ Gaza (Journalistin Dunja Hayali) hat ein enormes Übergewichtsproblem. Dreiviertel der Bewohner sind zu dick. Dabei gibt es Obst und Gemüse billig an jeder Straßenecke.

Zwar trainiert der Milizen-Nachwuchs seine Muskeln, Frauen aber sieht man in den 30 Fitness-Centern in Gaza nicht. Dabei ist Frauen in etwa der Hälfte der Studios der Zugang erlaubt. Joggende Frauen mag die Hamas nicht. Überhaupt ist Sport kein großes Thema in Gaza. Eine Fastenklinik mit vier Zweigstellen ist dagegen gut besucht.

„Nicht nur Gaza. Ganz Palästina ist zu dick, die ganze arabische Welt ist zu dick“, sagt der Klinikdirektor. Auch Israel hat das Übergewichtsproblem, allerdings nicht ganz so ausgeprägt wie das arabische Palästina.

Quelle: NZZ

 

Vier-, Drei-, Zwei-, Ein-Staatenlösung?

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Ich bin dankbar für die unten verlinkte Geschichte des Gaza-Streifen seit 1948.

Israel zog sich 2005 aus diesem Landstrich, in dem funktionierende Landwirtschaftsbetriebe geschaffen worden waren, auf. Hunderte Israelis mussten das Gebiet verlassen. Seither, insbesondere nachdem 2007 die Terrororganisation Hamas die Herrschaft übernahm, wird Israel von Gaza aus permanent, also seit über zehn Jahren, beschossen. Wahrlich keine Friedensdividende.

Die Hamas hat das Gebiet heruntergewirtschaftet. Israel versorgt die Menschen, damit die Infrastruktur nicht völlig zusammenbricht. Ägypten hat seinen Grenzübergang dauerhaft geschlossen. Sogar Delegationen aus der arabischen Welt, etwa des Hamas-Finanziers Katar müssen über Israel einreisen.

Wenn man so will, gibt es derzeit eine Dreistaatenlösung: 1. Gaza, 2. die autonom von der PA verwalteten Gebiete auf der Westbank und 3. Israel inkl. Jerusalem. Lassen wir den vierten palästinensischen Staat, Jordanien, einmal weg.

Statt des Geredes von der Unausweichlichkeit und Notwendigkeit der Zweistaatenlösung wünschte ich mir, dass diese hinterfragt, dass darüber realistischer diskutiert wird: Juden und israelische Araber in Israel, Araber und keine Juden und Christen in einem arabischen Palästina? Nach allen Umfragen wird bei einer Wahl, die Abbas seit zehn Jahren verhindert, die Hamas den arabischen Staat regieren. Wird sie dann ihr Ziel, die Juden ins Meer zu treiben, aufgeben?

Von der EU-Außenbeauftragten Mogherini darf man nichts erwarten. Auch der Rest der Welt bemitleidet die Araber, die Medien sympathisieren mit ihnen, UNO, EU und vor allem europäische Staaten finanzieren sie seit 70 Jahren. Wer wird mit den  drei revanchistischen und antisemitischen Organisationen Hamas, Fatah, islamischer Djihad Tacheles reden und vor allem als Vorbedingung für Gespräche verlangen, den Terror zu beenden?

What’s going on in Gaza. A Short History. – Israel National News

Die unbequemen Wahrheiten der Zweistaatenlösung

FAZ: Die „Zivilgesellschaft“ von Gaza

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Foto von der zweiten „friedlichen“ Demonstration der palästinensischen „Zivilgesellschaft“: Quelle: IDF

Die Israelkritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/FAS) ist nicht so deftig wie bei Augstein, wo sie ins Antisemitische übergeht, oder bei Dunja Hayali, die ihr Wissen über Palästina von Todenhöfer und arabischen Propaganda-Landkarten bezieht.

In der FAZ geht es subtiler zu: Rainer Hermann zeigt die historische Ungerechtigkeit der Staatsgründung Israels auf. Sie störe die „bürgerliche Ordnung“ des Nahen Ostens.  Aber schon das Balfour-Versprechen der Engländer wäre ein Vergehen am palästinensischen Volk gewesen. Von dessen jahrhundetealter Existenz scheint der Redakteur auszugehen. Hermann darf seinen historischen „Lückentext“ auf Seite 1 der FAZ verbreiten.

Für das antiisraelische Tagesgeschäft ist Jochen Stahnke zuständig. Er lässt, vor allem auf Twitter, keine Sünde der israelischen Regierung und der Armee aus. Ich werde bestens über die Korruptionsvorwürfe gegen Nethanjahu und über die hohen Mietpreise in Tel Aviv informiert. (Warum residiert Stahnke nicht im billigeren Ramallah?) Über die Millionäre von Gaza, die Einschränkung der Pressefreiheit im arabischen Palästina, die Misswirtschaft und Korruption der Hamas- und Fatah-Elite muss ich mich anderswo informieren.

Heute, am 1. April, liefert Stahnke in der Sonntagszeitung ein kleines Meisterstück ab.  Er kommentiert die Demonstrationen am Grenzzaun zu Israel in Gaza. (Einen Bericht, gar eine Reportage fand ich in der Sonntagszeitung nicht.) In deutschen Zeitungen heißt es über Antifa-Demos gerne: „weitgehend“ friedlich. Das weitgehend lässt Stahnke weg. Den Frieden stören aus seiner Sicht allein die jüdischen Scharfschützen.

Worum es geht, müssen wir uns zusammenreimen. Das soll laut Stahnke zum einen die endgültige US-amerikanische Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt sein. Dann geht es um die Erinnerung an eine Vertreibung von Arabern aus israelischen Gebieten der Westbank. Was bei Stahnke fehlt: die Forderung, sieben Millionen Flüchtlinge auf israelisches Staatsgebiet zu lassen. „Marsch der Rückkehr“ nennen die Aktivisten das. Der Name fehlt im Text.

Stahnke gibt der Sache einen anderen Dreh: Die Menschen in Gaza fühlten sich von der Welt und von der palästinensischen Autonomiebehörde verlassen. Dann zählt er auf: keine Arbeit, wenig Strom, wenig Wasser. Die Jungen bekämen keine Ausreisegenehmigung. Also geht es beim „Marsch der Rückkehr“ um die Verbesserung der Lebensbedingungen ? Um Protest gegen die Misswirtschaft von Hamas und Autonomiebehörde? Die Steine, die Böller, die Pallywood-Inszenierungen? Der Missbrauch von Kleinkindern als Schutzschild?

Für den Leser wird klar: die Israelis sind schuld. Überdies, ergänzt Stahnke: kein Israeli wurde verletzt. Den Rest des Beitrags lesen »

Hamas und Abbas sehnen sich nach Frieden. Trump verhindert ihn

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So sieht das die Nahost-Expertin der Süddeutschen Zeitung, Alexandra Föderl-Schmid.

Thomas Eppinger zeigt auf mena-watch, was die SZ-Journalistin unterschlägt.

Jetzt hoffen die Israelfeinde in den deutschen Qualitätsmedien darauf, dass die EU der Hamas und der PLO die Millionen überweisen, die sie von den USA nicht mehr kriegen. Damit die Prämien für die Terroristenfamilien weiter gezahlt werden können, neue Rakete und Schnellboot gekauft werden und mehr Tunnel gebaut werden können. Krankenhäuser braucht Gaza nicht. Die Hamas-Bonzen und ihre Familien lassen sich in Israel behandeln. Und Dr. Abbas bekommt wohl seinen lang ersehnten Privatjet. Frau Mogherini setzt sich dafür ein, dass die EU die ausbleibenden Millionen der USA übernimmt.

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Auch Malte Lehming im linken Berliner Tagesspiegel meint, die EU solle die Zahlungen der USA unbedingt übernehmen.

Das Foto ist hoffentlich kein Fake. Mogherinis Twitterteam hat ein Foto der Begegnung veröffentlicht, auf dem ein wenig mehr Distanz herrscht. Aber sie auch darauf sind sie sich deutlich näher als Nethanjahu oder Trump und die Hohe Repräsentantin der EU für Äußeres. Für einen muslimischen Mann muss die Nähe auf dem obigen Foto unangenehm sein.

Auf ihrem Twitter-Account ist bei gefühlt 98% Tweets ein Foto, auf dem sie Hände schüttelt, eine Rede hält oder für Selfis bereit steht. Wer sich früher über das Neue Deutschland mokierte, weil in jeder Ausgabe fünf Fotos von Generalsekretär Honecker zu sehen waren, erlebt hier eine fast hundertprozentige Planerfüllung. 

Von Frau Mogherini existieren zahlreiche Fotos, die sie im Iran verschleiert zeigen. Auf ihrer Twitterseite gibt es kein einziges!

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Die Liste der reichsten Terrororganisationen: An der Spitze: Hisbollah und Hamas.

Markus Lanz und die schlimmen Juden

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ARD-Informationspolitik

Das ZDF, in der Zuschauerpräferenz vor der ARD liegend, will sich auch bei der Verurteilung Israels als dem Hauptübel des Nahen Ostens nicht von der ARD die Butter vom Brot nehmen lassen.

Markus Lanz lässt nicht nur Judenhasser zu Wort kommen, sondern unterschlägt Informationen, die zur Urteilsbildung wichtig wären. Sein Bericht über die Missetaten der Juden auf der Westbank ist voller Sympathie für die, die Israel auslöschen wollen.

Gerd Buurmann und Ulrich W. Sahm schreibent über Lanzens unsägliche Reportage.

Sahms sarkastisches Fazit: „Herr Lanz hat eine wunderbar angenehme Stimme. Wenn er sich jetzt auch noch an die Fakten halten würde, könnte aus dem Mann ein echter Reporter werden.“

Für den Grimmepreis wird´s reichen.

Dass beim ZDF die Falschdarstellung Israels und die Verleumdung von Juden kein Einzelfall ist, zeigt die ungeheuerliche Falschnachricht aus 2016, jüdischen Kindern werde die Ermordung von Palästinensern nahegelegt.

 

Weltspitze in sozialer Ungleichheit: die arabischen Palästinensergebiete

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Während hierzulande jeden Monat neue Ungleichheitsstatistiken von der Armutsindustrie veröffentlicht und in den Nachrichtensendungen kommentarlos verlesen werden, bleiben die wirklich krassen Unterschiede in der Welt unerwähnt. Das sind die Staaten im Nahen Osten! An der Spitze stehen die Palästinensergebiete; sie sind weltweit führend in sozialer Ungleichheit.

Und ausgerechnet denen gilt das Mitgefühl der deutschen Gutmenschen. Fast nie, vor allem nicht in den Berichten der Mainstreammedien, wird der Reichtum der nahöstlichen Oberschichten thematisiert. (Nicht gemeint sind die mittelöstlichen Golfstaaten!) Nur in der Antisemitismusdoku von Hafner/Shapira wurden einmal die Prachtvillen mit Pool und Fitnessstudio der Herrscher in Gaza gezeigt. Der Film wurde von den Unbelangbaren bei Arte und WDR erbittert bekämpft.

Die Zahlen stehen im neuesten Bericht zur weltweiten Ungleichheit, den Thomas Piketty und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichten. (Hoffen wir, dass Pikettys Daten belastbar sind. Das ist nicht immer der Fall.). Alexander Wendt schreibt in seinem Blog Publico darüber. Daraus habe ich die Zahlen entnommen:

„In Europa kassieren die obersten zehn Prozent der Gesellschaft 37 Prozent aller Einkommen. Im Nahen Osten fließen 61 Prozent aller Einkommen in die Taschen des obersten Zehntels.“

Der sagenhafte Reichtum der islamistischen Oberschicht in Palästina erklärt sich aus den Zuwendungen der reichen Golfstaaten, den Spenden der islamischen Umma, den Milliarden von EU, UNO und den USA. (Obama hatte noch einmal draufgelegt.) Das Geld kommt nicht bei den Bedürftigen an, sondern bleibt bei den Funktionären von Hamas und Fatah hängen. Schon Arafat war Milliardär, seine in Paris lebende Ehefrau Millionärin. (Allerdings war er schon vorher gut verdienender Bauunternehmer in den Golfstaaten.) Dazu kommt noch das Geld, das die Hoheit über den Schmuggel nach Gaza bringt. Die Hamas enteignet rigoros Geschäfte und Grundstücke. Auch von Geldwäsche für al Quaida und IS ist die Rede.

Die Reichen entbehren in Gaza und auf der Westbank nichts, was es in USA und Europa zu kaufen gibt. Zu den Reichen gehört auch Ismail Haniyeh, bisher Premierminister von Gaza. Er zählt zu den 600 Millionären in Gaza, es gibt allerdings auch Milliardäre im arabischen Palästina. Die Zahl stand in der als glaubwürdig geltenden arabischen, in London erscheinenden Zeitung Asharq al Awsat.

Das Narrativ vom Apartheidstaat Israel als der Ursache allen Übels in Nahost, von der Pallywood-Industrie und Helfershelfern wie Sigmar Gabriel und der EU verbreitet, erfüllt seinen Zweck: Abzulenken von dem obszönen Reichtum der arabischen Oberschicht in Palästina. Wenn die Armen in Gaza und im ganzen Nahen Osten erkennen würden, dass sie ihre Unterdrücker und Ausbeuter selbst gewählt haben, würde mehr und anderes brennen als israelische Fahnen.

Und so berichtet die führende deutsche Qualitätszeitung, die Süddeutsche Zeitung:

SZ

Die taz, notorisch israelkritisch, hatte schon 2009 einen israelhassenden kommunistischen Juden Shir Hever aufgetrieben, der wissen wollte, dass Israel nach den USA das Land mit der größten Ungleichheit wäre.

Einer der wenigen kritischen Kommentare zum taz-Artikel:

„Ist ja schön von der taz, daß sie immer wieder Israelis und Juden zu Wort kommen läßt, die in Opposition zur offizielen israelischen Palästinenser-Politik stehen (gibt es eigentlich noch einen, der in der taz noch nicht veröffentlicht wurde?), aber mich wundert, warum ausgerechnet die taz palästinensische Oppositionelle ignoriert, die sich gegen die offizielle palästinensische Israel-Politik wenden und fordern, den Juden die selben Menschenrechte (nämlich nicht in die Luft gebombt zu werden, nicht mit Kassam-Raketen terrorisiert zu werden, nicht von der vollständigen Auslöschung bedroht zu werden) wie den Palästinensern zuzugestehen…“

Update 26.12.17: Ein Google-Suchlauf („soziale Ungleicheit Palästina“) zeigt bei den ersten 50 Treffern keinen Hinweis auf die aktuelle Piketty-Studie bzw darauf, dass das arabische Palästina an der Spitze sozialer Ungleichheit steht. Der linksextremen taz (s. o.) und den rechtsextremen Deutschen Wirtschaftsnachrichten gelingt es sogar, Israel einen Spitzenplatz an Ungleichheit zuzuweisen.