Fake-News

Wallraff: Ganz unten

Gepostet am Aktualisiert am

Ich hab´s mit der Informationskompetenz. Allerdings in einem umfassenderen, inhaltlichen Sinn als das in den formalen Checklisten zur Überprüfung der Richtigkeit von Internetlinks gemeint ist.

(Ausgerechnet) Markus Lanz zeigt am Beispiel des Günter Wallraff, wie Zitate von Politikern verfälscht und verkürzt werden und als Waffe gegen diesen Politiker verwendet werden. Ein gutes Lehrbeispiel dafür, worauf man bei Informationen achten sollte.

Advertisements

Informationskompetenz gefragt: Wer zündet wie viele Flüchtlingsheime an?

Gepostet am Aktualisiert am

migrationskriminalität

Früher informierte man sich durch die Tagesschau. Heute informiert man sich hinterher. So läuft es bei den meisten Qualitätsmedien, vor allem, wenn es um Zahlen und Statistiken geht: „Schon mehr als 700 Angriffe auf Flüchtlinge“ heißt es bei der linken Zeit. Bis dann jemand die Fakten checkt. Das gibt es freilich nicht bei ttt, moma, Arte oder Panorama zu sehen. Meist geschieht das in kritischen Internetmedien. Denen wollen Regierung und die Mainstreammedien deswegen das Handwerk legen, mit Gesetzen, Rechercheverbünden, Hausdurchsuchungen und Löschbrigaden.

Peter Grimm auf AchGut macht in diesem Fall den Faktencheck.

Ähnlich läuft es bei antisemitischen Vorfällen. Da sind sich Qualitäsjournalist/-innen einig, dass die Deutschen antisemitischer geworden wären. Es mag sein, dass durch die Möglichkeiten des Internets Antisemiten es einfacher haben, sich zu äußern. Aber es ist ein Trugschluss, von Tweets und Postings auf den Social-Media-Spielwiesen auf die gesamte Gesellschaft zu schließen.

Wenn also eine amtliche Statistik von 87% rechtsextremem Hintergrund bei antisemitschen Straftaten in Deutschland erzählt, ist Vorsicht geboten. Selbst der doch moderate Historiker Wolfsohn spricht von einer Lüge.

Politiker, Qualitätsjournalisten und sogar „Wissenschaftler“ überbieten sich mit Beschwichtigungen und sehen in den Bio-Deutschen das Problem. Beheben wollen sie es mit mehr Geschichtsunterricht und mehr KZ-Gedenkstättenbesuchen.

Ob die eingewanderten, vor allem muslimischen Deutschen, sich in die biodeutsche Vergangenheitsbewältigung integrieren lassen? Wenn schon einem für seine Integrationsleistung mit einem Preis bedachten Özil das Singen der Nationalhymne schwerfällt, warum sollten andere Einwanderer ähnlicher Herkunft und ähnlichen Glaubens und ihre Nachkommen sich für Auschwitz entschuldigen?

Max Dieter Moor findet Gefallen am Agitprop

Gepostet am Aktualisiert am

Vor Jahrzehnten war die Sendung „Titel, Thesen Temperamente“ für mich Kult. Die Entfremdung begann, als sie im ARD-Programm öfters verschoben wurde, vor allem nach hinten. Arbeitnehmer mussten da schon ins Bett.

Der Viehzüchter Max Dieter Moor hat aus der Sendung inzwischen ein Machwerk geformt, mit dem er demnächst den „Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis“ bekommen wird.

Moors neuer Beitrag zur ARD-Hetzkultur ist ein Filmchen – wie könnte es anders sein? – über die menschenrechtsverachtende Kultur von EU, Bundesregierung, Tunesien, CSU, AfD. (Das bringt der Meister des Fake-TV locker in einem Beitrag unter.)

Die vorhergehende Hetzsendung von Moor

Die neueste Hetzsendung von Max Moor  (19.8.18)

Vor 70 Jahren: Berliner Luftbrücke

Gepostet am Aktualisiert am

Luftbruecke
Quelle: US Air Force Historical Research Agency via Cees Steijger (1991), „A History of USAFE“, Voyageur, ISBN: 1853100757; USAF photo 070119-F-0000R-101 [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4559179
Vor 70 Jahren, am 26.6.1948, begann die „Luftbrücke“, durch die Berlin-West von westdeutschen Flugplätzen über ein Jahr lang (bis September 1949) mit Lebensmitteln, Arzneimitteln, Treibstoff und Kohle versorgt wurde.

Es war eine logistische Meisterleistung. Alle drei Minuten landete eine Maschine. Die Briten setzten sogar Wasserflugzeuge ein, die auf Havel und Wannsee aufsetzten.

Die Sowjets hatten die Land- und Wasserwege zwischen Westdeutschland und Berlin-West gekappt, weil sie verärgert über die Einführung der D-Mark in den Westzonen waren. Schikanen und Einschränkungen gab es schon ein halbes Jahr, bis dann der gesamte Verkehr gestoppt wurde. (Siehe Wikipedia!)

Die DDR-Propaganda machte sich lustig über die Blockade. Man glaubte nicht daran, dass die Versorgung von über 2 Millionen Menschen aus der Luft zu schaffen wäre.

Bekannt kommt einem vor, dass die Sowjets und die SED Fake-News streuten: Auf dem Rückflug würden die alliierten Piloten Wertgegenstände, Teppiche und Möbel ausfliegen. (Dieses Narrativ wird heute noch gern in linksextremen Kreisen aufgewärmt.) Ausgeflogen wurden allerdings Kinder, die in Westdeutschland Ferien machen durften, und Ostzonenflüchtlinge, die nicht auf dem Landweg nach Westdeutschland reisen konnten.

Zurückhaltung übte die Bonner Bundesregierung. Sie trat nicht sehr engagiert für die Deutschen in Berlin-West ein. Das überließ sie den Alliierten.

Putins Propagandasender öffnet neue Kanäle

Gepostet am Aktualisiert am

putin portal

Russia Today, seit einiger Zeit nur noch RT, ist der Auslandspropagandasender Putins, der ganz im Stil westlicher Nachrichtensendungen dazu beitragen soll, Fake-News zu verbreiten. Chefin Margarita Simonyan spricht nicht zufällig davon, dass ihr Nachrichtenststudio einem militärischen Gefechtsstand ähnele.

RT Deutsch hat seinen Sitz in Berlin. Ebenfalls in Berlin sitzt der Sender Ruptly. Er ist ein Klon von RT. Neuerdings hat RT auch zwei Kanäle, die vornehmlich auf Youtube und Facebook auftreten. Sie sollen die Jüngeren, die nicht mehr fernsehen, erreichen.

Neben RT, das 2005 auf Sendung ging, gibt es seit 2014 auch das Nachrichtenportal Sputnik. So hieß die Auslandszeitschrift der Sowjetunion. Sputnik hat in 34 Ländern 130 Redaktionen. Sputnik inszenierte u. a. die Kampagne „Unser Mädchen Lisa“ über einen angeblich von Migranten vergewaltigten russlanddeutschen Teenager in Berlin. Auch der russische Außenminister Lawrow scheute sich nicht, den Fall anzuheizen.

In St. Petersburg sitzen zudem vierhundert staatliche Angestellte, die täglich einige tausend Kommentare auf Blogs, in Facebook und Twitter verbreiten.

Jetzt hat RT zwei neue Kanäle:

ICYMI, In case you missed it, ist kaum noch als russische Propaganda erkennbar. Es geht um alles, was die Youtube-Generation mag, nur manchmal sind pro-russische Verlautbarungen eingestreut. Gelegentlich bekommen Themen am Schluss einen prorussischen, antiwestlichen Dreh. Etwa, wenn ein Metoo-Beitrag damit endet, dass sich der Westen aber nicht um Frauen im Jemen oder im Irak kümmere.

Dass ICYMI zu RT gehört wird auch daran erkennbar, dass RT-Moderatoren auftreten.

The Now ging aus einer RT-Talkshow hervor. Es ist ebenfalls auf Youtube und Facebook aktiv. The Now ist höchst unterhaltsam. Die russische Sicht auf das Weltgeschehen kommt kaum vor. Dafür werden angebliche westliche Fake-News entlarvt und vor allem gibt es Vermischtes über Computerspiele oder einen Mann, der Hunde küsst. Nur wenn es um das Gedenken an die sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkrieges geht, wird erkennbar, wo der Sender zu Hause ist.

nach EU vs Disinfo

Neue Bilder von Pallywood-Inszenierungen

Gepostet am Aktualisiert am

Schade, dass man das bei Moma, Panorama und Arte nie zu sehen bekommt:

pallywood
Kriegsberichterstatterin zünftig mit Gasmaske
pally6
Fotograf von vorn

Den Rest des Beitrags lesen »

Anja Reschke und die Zahl der Vergewaltigungen

Gepostet am Aktualisiert am

Anja Reschke

Wie Anja Reschke, NDR-Journalistin des Jahres, manipuliert. Wo bleibt der hauseigene Faktenfinder? Sie ist leider keine respektable Journalistin, sondern eine linke Aktivistin, die ihre Position als unbelangbare TV-Mitarbeiterin schamlos ausnutzt.

Nachtrag: Frau Reschke lässt ihren Panorama-Kollegen Kaveh Kooroshy zu den Vorfällen an der Berliner Polizei-Akademie schreiben, dass besorgte Bürger das eigentliche Problem wären. Die wollten nicht, dass Mustafa in Zukunft den Strafzettel schreibt. Und seit wann „kriminelle Verwandte zu einem Berufsverbot als Polizist führen müssten?“ (via youwatch)

Nachtrag 8.5.18: Medienschaffende vergeben gern Preise an Medienschaffende. Jetzt ist die Journalistin Reschke auch in den Genuss eines Preises für ihre journalistische Arbeit gekommen.

ARD produziert weiterhin Fake-News: Imad Karim

Gepostet am Aktualisiert am

Wie ARD-Journalist Claus Hanischdörfer manipuliert:

Der Eifer, mit dem Journalisten gegen kritische Blogger, Youtuber, Webseitenbetreiber und Buchautoren kämpfen, scheint mir auch darin begründet zu sein, dass sie mit ihren Medien Zeitung, Nachrichtensendungen und Talk-Shows nicht mehr das Monopol auf Information haben. Verräterisch sind auch die Hinweise auf die Zahlen der Follower. Manche Zeitung, die unter Auflagenschwund leidet, kann von solchen Zahlen nur träumen.

Noch ein Beispiel:

Die „Journalisten“, die sich ARD-Faktenfinder nennen, sind keine Zierde ihres Berufsstandes. Wie primitiv sie vorgehen, zeigt Stefan Schubert, Ex-Polizist und Buchautor, am Beispiel der Charterflüge, mit denen irakische Schutzsuchende von der Bundesregierung nach Deutschland geholt werden.

 

Besser als Aktionskunst: ndr-Panorama

Gepostet am Aktualisiert am

Politaktivistin Anja Reschke, die u.a. die ndr-Panorama-Sendung moderiert, zeigte am 7.9. einen Bericht über angebliche Terrorverdächtige in Mecklenburg-Vorpommern, bei denen eine Todesliste mit Namen linker Aktivisten gefunden worden wäre. Es gab einen Einsatz von Sondereinsatzkommandos der Polizei, die Wohnungen, auch die eines Unverdächtigen, durchsuchten. Ganz besonders erschreckend: ein führender Kopf der verdächtigen Gruppe ist Polizist im Landeskriminalamt.

Um 19.15 meldete der ndr, dass es die Todesliste nicht gäbe.

Das hinderte die Panorama-Redaktion nicht daran, mit der nunmehr zum Fake gewordenen Todesliste um 20.25 Uhr auf Sendung zu gehen.

reschkeReschke 2

Bei den vom SEK besuchten Personen handelt es sich um „Prepper“, d.h. Menschen, die sich auf einen Notstand vorbereiten, für den sie Schutzräume bauen, Proviantlager anlegen und mit (legalen) Waffen üben.

Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz gab es bis dato nicht. Für den martialischen SEK-Einsatz gibt es keine Erklärung.

(nach Journalistenwatch)