Neu: Information über DDR-Unrecht ab jetzt in der Juristenausbildung

Am 10. Juni 2021 beschloss der Deutsche Bundestag, dass die Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Unrecht und dem Unrecht der SED-Diktatur erstmals verpflichtend in die juristische Ausbildung künftiger Richterinnen und Richter aufgenommen wird. Der Bundesrat hat dem Gesetz am 25. Juni 2021 zugestimmt. „Damit ist der Weg frei, um in die Ausbildung künftiger Juristinnen und Juristen … Weiterlesen Neu: Information über DDR-Unrecht ab jetzt in der Juristenausbildung

Warum in der DDR Künstler zu Kulturschaffenden wurden

Petra Riemann schreibt in ihrem Buch "Die Stasi, der König und der Zimmermann" über das Wort "Kulturschaffende": Der Begriff "Kulturschaffende wurde bereits im Nationalsozialismus verwendet. Die DDR hat sich dieser Formulierung anstelle des "Künstlers" gern bedient. Diktaturen haben etwas gegen Künstler. Das Wort verursacht ihnen Unbehagen. Künstler beanspruchen für sich Unabhängigkeitt, Meinungsfreiheit und das Recht, … Weiterlesen Warum in der DDR Künstler zu Kulturschaffenden wurden

Nicht nur youtube zensiert. Auch der Geschichtslehrerverband

Anetta Kahane kümmert sich auch um die DDR-Aufarbeitung. Ihr mit bisher drei Millionen € von der Bundesregierung finanzierte Kampf gegen alles, was ihr und ihren Genossen als rechts erscheint, genügt der Aktivistin nicht mehr. Die Weichzeichnung ihrer ehemaligen politischen Heimat mündete in einer Tagung hinter verschlossenen Türen und einem Buch. Eine Behauptung des Buches: Der … Weiterlesen Nicht nur youtube zensiert. Auch der Geschichtslehrerverband

Kein Import aus Westdeutschland: die DDR-Nazis

In einem früheren Text schrieb ich dazu: Unter der Oberfläche der DDR-Erziehungsdiktatur lebten nationalsozialistische Einstellungen weiter. Über westdeutsche Hakenkreuzschmierereien berichtete die Presse ausführlich. Schmierereien in der DDR wurden beschwiegen. Der Bevollmächtigte der Bundesrepublik in Ostberlin sprach schon 1978 von besorgniserregendem Nationalismus angesichts der Hakenkreuzschmierereien und der Schändung jüdischer Gräber. DDR-Entwicklungshelfer fielen in Afrika wegen ihres … Weiterlesen Kein Import aus Westdeutschland: die DDR-Nazis

Als die Deutsche National-Zeitung Millionen DM von der SED bekam

Die SED hat nicht nur sozialistische Gesinnungsfreunde in der Bundesrepublik finanziert. Sie überbrachten auch rechten Parteien, Gruppierungen und Medien Geld. Das MfS verschickte Drohbriefe in Nazi-Diktion an deutsche Juden, ließ Hakenkreuze auf Gräber schmieren und verfasste Aufrufe zur Geldsammlung für die Verteidigung Eichmanns im Jersualemer Prozess. Hubertus Knabe über die Aktionen der Kommunisten in Westdeutschland … Weiterlesen Als die Deutsche National-Zeitung Millionen DM von der SED bekam

Mediathek der Bundesstiftung Aufarbeitung

Aus Anlass des Wegfalls von Veranstaltungen während der Corona-Krise erinnert die Bundesstiftung Aufarbeitung an ihre Mediathek.

Das Stöbern lohnt sich! Es gibt eine schier unendliche Reihe von Zeitzeugen-Interviews (GULag, 13. August 1961, Umweltbewegung, DDR-Ende) und die Fach-Vorträge der Abend-Veranstaltungen.

Das neue Narrativ: die vielfältige DDR

Thomas Krüger gibt ein Beispiel für vernachlässigte Aspekte der vielfältigen DDR: Die Kombinatsdirektoren hätten in den schwierigen Wirren (sic!) der DDR-Wirtschaft das Improvisieren erlernt. Er sagt diesen Satz in einer Podiumsdiskussion und fragt im Anschluss: "Haben Sie in den vergangenen 30 Jahren deren Geschichte hinreichend mitbekommen?"