Berlin

Berlin: Araber provoziert Araber mit Kippa

Gepostet am Aktualisiert am

In Berlin wurden ein arabischer Israeli, der eine Kippa trug, von einem palästinensischen Schutzsuchenden mit einem Ledergürtel geschlagen.

Der Israeli sagt, er hätte beweisen wollen, dass Kippatragen in Berlin sehr wohl möglich sei.

Jakob Augstein, der Antisemit vom Dienst, zeigt Verständnis: Das Tragen der Kippa sei eine Provokation gewesen, verkündet der Spiegel-Mitbesitzer und -Kolumnist per Tweet.

Die Spiegel-Redaktion kommt ihrem Kollegen zu Hilfe und relativiert den schlechten Eindruck, den man von diesem Einzelfall bekommen könnte: Sie verweist auf 1377 rechte Straftaten in ganz Deutschland und bloß 25 aus dem Bereich islamistischer Extremismus. In Berlin könne es sein, dass antisemitische Vorfälle zunähmen.

Advertisements

US-Soldaten auf Einkaufstour in Ostberlin

Gepostet am

Die US-amerikanische Regierung legte Wert auf die gemeinsame Zuständigkeit der Alliierten für Geamt-Berlin. Sie legte Wert auf ihr Recht, jederzeit und unkontrolliert den Ostteil der Stadt betreten zu dürfen. Die Sowjets respektierten das, sehr zum Ärger der SED, die Ostberlin Hauptstadt der DDR nannte.

Die westlichen Allierten zeigten in Ostberlin Präsenz durch Fahrten mit Militärfahrzeugen. Armeeangehörige und ihre Familien, nicht zuletzt neu nach Berlin versetzte Soldaten, sollten den Ostteil in einer Stadtrundfahrt kennenlernen.

Erlaubt waren aber auch private Besuche (in Uniform). Die nahmen ab den 70ern zu, was daran lag, dass die Amerikaner in Berlin (und in der Bundesrepublik) das Privileg des günstigen Dollarkurses zur D-Mark (1:4) verloren.

Einkaufen und Essen im billigen Ostberlin versprach Linderung. Die Einkaufstouren in Privatwagen oder Bussen der Streitkräfte nahm zu. Die Wagen fuhren vollgepackt über den Kontrollpunkt Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße zurück. Auch die Besuche in Ostberliner Restaurants und in den neuen Nobelhotels waren beliebt.

SED-Zeitungen wetterten gegen die Einkaufstouren. Die kommunistische Planwirtschaft war nicht dazu geschaffen, für Shoppingtouren des Klassenfeindes zu produzieren. Das MfS legte eine Kartei der Autofahrer an, die die Amerikaner mit der Lichthupe grüßten. Man verfolgte Kontaktaufnahmen, entdeckte aber keine konspirativen Vorgänge.

Ein Verbot kam nicht in Frage. Die SED unter Honecker pries ja ihre Weltoffenheit an und meldete stolz wachsenden ausländischen Tourismus. Das Verbot, US-Amerikaner in einem Lokal zu bedienen, blieb ein Einzelfall und wurde nach Protesten – wegen des Umsatzausfalls – schnell wieder aufgehoben.

Den US-Streitkräften war das Ausmaß der Exkursionen unangenehm. Wöchentlich fanden mehre Bustouren statt. Die Busse parkten vor den Konsum-Warenhäusern. Die Zahl der Busse und der Fahrten wurde reduziert.

Quelle: Stefanie Eisenhuth, Freizeit beim Feind. US-amerikanische Soldaten in Ost-Berlin, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 15 (2018), H. 1, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2018/id=5555, Druckausgabe: S. 11-39.

Wenn Leser die Zeitung machen müssen: der Tagesspiegel

Gepostet am Aktualisiert am

tagesspiegel

Der Berliner Tagesspiegel braucht einen Leserbrief, um auf die Zustände in Berliner U-Bahnhöfen aufmerksam zu werden!

Der hier verlinkte Artikel ist ein Leserbrief! Immerhin ist das selbst ernannte Berliner Leitmedium dafür zu loben, dass es die Leser zu Wort kommen lässt.

(Als Kommentar wurde mein oben stehender Satz von der Zensur auf TS-Online nicht zugelassen.)

Kurze Zeit später veröffentlichte der Tagesspiegel auf der Leserbriefseite einen Kommentar des Lesers Matthias Oomen. Der sollte wohl stellenweise eine Satire sein, unter dem Motto „Früher war alles besser“. Die kritische Leserin stellt Oomen in die rechte, ausländerfeindliche Ecke. Online wird der Leserbrief dann in voller Länge veröffentlicht, versehen mit dem Hinweis, dass er Grüne(sic!) Mobilitätspolitik mache.

Oomen erwähnt auch eine Berliner Kindheit. Bei Wikipedia, in seinem Namensartikel, schreibt er, dass er Abitur in Baden gemacht hat und danach in NRW und MeckPomm für die Grünen tätig war. Kindheit in Berlin?

Oomen gilt als Verkehrsfachmann der Berliner Grünen. Sein Twitter-Auftritt ist gelegentlich umstritten. So forderte er, die Bombardierung Dresdens zu wiederholen.

Kleiner Konflikt wg. kultureller Überforderung

Gepostet am Aktualisiert am

Eine Zweitklässlerin wurde in Berlin von einem geflüchteten Mitschüler mit dem Tod bedroht. Sie würde nicht an Allah glauben. Ihre Mutter ist jüdisch.

Die Berliner Zeitung berichtet aus dem Berliner Schulalltag. Heute Morgen erfahre ich aus den Rundfunknachrichten, dass uns ein Politiker auffordert, stärker gegen den wachsenden Antisemitismus in der Bevölkerung vorzugehen. Jeder trüge Verantwortung. Peinlich vermieden wird das Wort „Islam“. Es muss ja nicht gleich ein Generalverdacht gegen alle Muslime ausgesprochen werden. (Einzig das Simon-Weisenthal-Center spricht vom Import des muslimischen Antisemitismus.)

bushido

 

 

AStA-Sumpf an der Humboldt-Uni zu Berlin

Gepostet am

beberlin

Eigentlich ist man es von der Humboldt-Universität gewohnt, dass sie eine sichere Bank für Linksextremisten ist.

Das ging schon während der sog. Wende los, als man den überflüssig gewordenen kommunistischen Gesellschaftswissenschaftlern der SED-vorzeige-Uni goldene Brücken baute. Der Theologe, Rektor und IM Fink und Studenten hauten dennoch auf den Putz und brachen eine Kampagne  gegen die Kolonisierung der Uni durch die westlichen Machthaber vom Zaun. Trotzkistische Studenten dürfen bis heute Professoren terrorisieren, lange Zeit unter Duldung der Hochschulleitung. Immerhin dürfen sie den Uni-Server nicht mehr dafür benutzen.

Auf den Genderismus an dieser Uni gehe ich jetzt nicht ein, der Text würde zu lang.

Jetzt wurde durch eine Anfrage eines AfD-Abgeordneten bekannt, dass es dem Rektorat aber auch der Berliner Wissenschaftssenatorin unbekannt ist, an wen der AStA Aufwandsentschädigungen bis zu 735 Euro monatlich zahlt.

114.000 € werden dafür jährlich ausgezahlt und keiner weiß, an wen!

Der AStA-Haushalt von 780.000 € Steuergeldern wurde vor 17 Jahren zuletzt geprüft.

(Als ich Vorsitzender eines kleinen gemeinnützigen Vereins war, der jährlich über ca. 8.000 € Mitgliedsbeiträge verfügte, zweifelte die Finanzbeamtin die Steuererklärung für den Verein an: „Sie haben doch sicher ein Sommerfest gemacht und Bratwurst verkauft.“ Diese Einnahmen müssen Sie versteuern!)

91% der Studenten beteiligen sich nicht an der Wahl des AStA. Vielleicht ist das ein Teil des Problems. Die linksextremen Grüppchen verteilen jährlich fast eine Million, ohne dass ihnen jemand auf die Finger sieht.

(nach Cicero)

Erneut Wachschutz an Berliner Schule. Schulamt überrascht

Gepostet am Aktualisiert am

berlin
Berlin, Potsdamer Platz; pixabay

An der Brennpunktgrundschule Spreewaldschule in Berlin-Schöneberg gibt es seit drei Wochen einen Wachschutz. Jetzt ist die Politik aufgewacht und schießt aus allen Rohren auf die Schulleiterin.

Die Spreewald-Grundschule ist eine Schule, in der 90% der Schüler Migrationshintergrund haben. (Eine Zeitung schreibt von 99%; Grünen-Chef Habeck hätte seine Freude: Hier findet statt, was er verlangt: Die Deutschen müssen sich integrieren.) An der Schule gibt es eine Theatergruppe. Zusammen mit der Universität Potsdam wurde ein Sprachförderprogramm entwickelt.

In fast jeder Schulwoche gab es 2016 einen Gewaltzwischenfall. Väter dringen ein und verprügeln Kinder, die ihrem Kind Unrecht getan haben sollen. Schüler schlagen Schüler und Lehrer. Es gibt Morddrohungen. Die Schulleiterin beklagt, dass im Jugendamt niemand mehr ans Telefon gehe. Seit einem halben Jahr beantragt sie im Bauamt eine neue Schließanlage für die Eingangstür. Als sie die schließlich mit schulischen Geldern bezahlen will, erteilt das Bauamt keinen Bauauftrag. Sie kündigt an, einen Wachschutz, wie ihn andere Berliner Schulen auch haben, einzustellen.

Als er endlich da ist und die Presse berichtet, wacht die Verwaltung und die Politik auf… und sieht in der Schulleiterin das Problem.

Eine SPD-Bezirksverordnete stellt mit Blick auf die Spreewaldschule auf Facebook fest, dass manche Schulen das Opfer ihrer Schulleitung wären.

Der Schulstadtrat wirbt um Verständnis für das überlastete Bauamt und wusste von allem nichts. Was er weiß ist: Es hätte Alternativen zum Wachschutz gegeben, wenn man ihn gefragt hätte.

Der Schuljurist weist darauf hin, dass die Aufsichtspflicht bei den Lehrern und nicht beim Sicherheitsdienst läge. Und strittig ist, ob die Schule das Geld dafür aus den Sondermitteln für Brennpunktschulen nehmen darf.

Das Schulverwaltungsamt fordert von der Schulleiterin einen Bericht. Auch wenn sie wie alle Schulleiter mit immer mehr Aufgaben zugeschüttet wird, stellt sie den gerne zusammen, weil sie ihren Brief- und E-Mail-Verkehr mit den Bezirksämtern nur noch kopieren muss.

In Berlin stinkt der Fisch nicht nur vom Kopfe her, wie man angesichts von BER und Staatssekretären wie Chebli und ehemaligen Staatssekretären wie dem Linksextremisten Holm glauben könnte. Es ist auch der „tiefe Staat“ der Bezirke mit ihrem parteipolitischen Filz, der für Berliner Fehlentwicklungen verantwortlich ist.

Die Leiterin der Spreewaldschule wollte gerne den Träger der schulischen Kita wechseln. Das wurde ihr nicht erlaubt. Der Träger, den sie loswerden wollte, gehört zum sozialdemokratischen Netzwerk des Bezirks.

(nach diversen Zeitungsberichten)

 

Riexinger ist kein Leo Trotzki

Gepostet am Aktualisiert am

aber er wandelt auf seinen Spuren.

Es geht nichts über eine solide historische Bildung. Gerade in Zeiten der erregten Twitter-Threads und atemloser Campact-Aktionen. Das beweist Markus Ermler:

Der Wissenschaftler ordnet den erbarmungslosen Kampf innerhalb der Linkspartei zwischen den „no border, no nation“-Aktivisten (Kipping, Riexinger, die Berliner Integrationssenatorin Elke Breitenbach) und den nationalen Sozialisten (Lafontaine, Wagenknecht), die die Grenzen der Aufnahmefähigkeit erkennen und Rücksicht auf die besonders betroffenen deutschen Unterschichten nehmen wollen, in die Tradition kommunistischer Auseinandersetzungen zwischen Internationalisten und nationalen Sozialisten ein – Trotzki vs. Stalin, aber auch Luxemburg vs. Bernstein.

In Teilen der Linkspartei gelten Lafontaine/Wagenknecht als Nazis.

Mit Trotzki wagt Ermler auch einen Blick in die Zukunft: Trotzki hat in „Die permanente Revolution“ 1928 beschrieben, wohin seine Umgestaltung der Gesellschaft führen soll: zum Bürgerkrieg, der so lange dauert, bis die ganze Welt die neue Gesellschaft geworden ist.

Markus Ermler, Linkspartei goes Latte macchiato

Dr. Ermler nimmt auch gleich noch einen Artikel in der Riexinger-Trotzki-Tradition im Neuen Deutschland auseinander. Er ist entsetzt, dass beide Verfasserinnen so unwissenschaftlich drauflosschreiben, obwohl von beiden gesagt wird, sie hätten einmal wissenschaftlich gearbeitet. Eine ist überdies die derzeitige Berliner Integrationssenatorin: „Offene Grenzen für alle“

Senat bringt sexuelle Vielfalt in Berliner Kitas

Gepostet am Aktualisiert am

Nicht alles in Berlin klappt so gut wie die Umwandlung der Stadt in ein buntes, diverses, multikulturelles LGBSTQ-Paradies.

berlinqueer

Im Vorwort der Broschüre, deren Cover hier zu sehen ist, wünscht Sigrid Klebba, die Staatssekretärin für Jugend und Familie „Viel Freude und Erfolg beim Einsatz der Materialien“.

Dass in der Amtsbezeichnung der Staatssekretärin noch das Wort „Familie“ vorkommt, kann nur an der Langsamkeit der Berliner Verwaltung liegen. Denn Familie verweist auf eine heteronormative Verbindung und diskriminiert alle andersgeschlechtlichen Formen des Zusammenlebens. Das Aufgabengebiet der Staatssekretärin ist aber auf der Höhe der Zeit: „Jugend und sexuelle Vielfalt“.

In der Broschüre soll „Geschlechtsvarianz“ Schwerpunkt der Kita-Sexualkunde werden. Z.B. mit diesem Fall: Kim (fünfeinhalb) ist „geschlechtsvariant“. Das Kind berichtet: „Mein Name ist für Jungs und für Mädchen. Ich möchte mal einen Bart haben, Brüste mit Milch drin, Baby im Bauch, Penis und Scheide und eine hohe Stimme.“

Man sollte meinen, dass die Bildungsverwaltung unter Hochdruck daran arbeitet, Berlin von den hintersten Plätzen im deutschen Schulleistungsranking wegzukriegen. Aber es gibt scheinbar Wichtigeres.

Gunnar Schupelius in der BZ

sexualkunde Berlin