Berlin

38 Gender-Profx allein in Berlin

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Michael Klein hat auf seinem Blog Science Files nachgezählt.

Deutlich erkennbar wird in seinem Beitrag, „dass Gender Studies kein eigenständiges Fach, keine wissenschaftliche Disziplin, sondern ein Mitesser sind, der versucht, die Leistungen anderer Fächer zu usurpieren und für sich zu reklamieren.“

Siehe auch: Gender Hairdresser Gap!

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Warum schaffen wir das nicht?

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Nachrichten aus den letzten 48 Stunden:

Bei der Gedenkfeier für den von Amri ermordeten polnischen LKW-Fahrer war der polnische Staatspräsident anwesend. Da der rbb-Reporter, der gerade eben von der Feier berichtete, den deutschen Botschafter nicht erwähnte, nehme ich an, dass der nicht anwesend war.

Es waren britische Fahrer-Kollegen, die nach dem Mord Geld für die Familie des Opfers gesammelt hatten, nicht deutsche.

Auf der Gedenkfeier für die Opfer des islamistischen Terroranschlags sprach der Imam einer Moschee, die der Verfassungsschutz beobachtet.

Ein Landgericht hatte das erstinstanzliche Urteil gegen die „Scharia-Police“-Aktivisten aufgehoben und sie frei gesprochen. Jetzt ist der BGH dran und der rbb-Reporter ist skeptisch, ob der BGH den Freispruch aufhebt. Der Anwalt der Muslime sagt: „Von den Jungs ging doch keine Bedrohung aus. Wer sollte sich bedroht fühlen?“ Warum haben die das dann eigentlich gemacht?

Die Welle der antisemitischen Demonstrationen hat die politische Elite kalt erwischt.

Es dauerte ein paar Tage, um etwas dazu sagen. Dann kam es routiniert: „Das darf nicht geduldet werden.“ „Das geht gar nicht.“ Noch nicht einmal Sätze wie: „Wir werden mit aller Härte dagegen vorgehen“ fielen. Herr Maas verurteilt zwar, schlug aber bisher keine Gesetzesverschärfung vor. Man beeilte sich, darauf hinzuweisen, dass Fahnen verbrennen nicht so einfach zu bestrafen wäre. Und wenn Ausländer Ausländern den Tod wünschen, ist die Strafbewehrung strittig. Da passte der Satz der Bundeskanzlerin wie die Faust aufs Auge, dass (Antisemitismus und) Fremdenhass nicht geduldet würden. Wenn nun aber Fremde Fremde hassen?

Die Berliner Polizei meldete die erste Demo als friedlich und gewaltfrei. Sind Todesdrohungen, das Anstecken von israelischen Flaggen und von Davidsternen in Berlin so normal, dass niemand mehr Anstoß nimmt? Es geht ja bei den Berliner Al Quds-Demos seit Jahren so zu.

Die Kriegsberichterstatter standen derweil enttäuscht in Jerusalem herum, weil der Dritte Weltkrieg nicht ausbrach. Dass in über 20 deutschen Städten gegen Israel gehetzt und teilweise auch gewalttätig demonstriert wurde, musste ich mir in den Medien zusammensuchen. Auch die TV-Nachrichten darüber waren nicht sehr zahlreich. In Berlin wurde nicht nur vor dem Brandenburger Tor, sondern auch im arabischen Neukölln und vor dem Bundeskanzleramt demonstriert. Auch schon bei der Anreise in der U-Bahn wurde Juden der Tod gewünscht. Es waren allein in Berlin tausende. Demonstrant/-innen

Jetzt lese ich in der FAZ, dass es ja nur wenige tausend waren. Wenn 200 Neonazis auftauchen, wird die Wiederkehr von Auschwitz beschworen. Wenn israelische Fahnen und Davidsterne angezündet werden, inmitten tausender Demonstranten, gilt es zuallererst, den Generalverdacht zu vermeiden. Es wären ja nur ganz wenige, die gezündelt hätten. Die FAZ spricht von einem Stoffstück, auf dem ein Davidstern drauf war. Sie ist bemüht zu differenzieren. Längst nicht alle arabischen Migranten wären antisemitisch. Es werden Umfragen zitiert. Allenfalls bei Syrern und Irakern sei Antisemitismus gesellschaftsfähig.

Das Bundesamt für Migration habe 779 Schutzsuchende, darunter auch Syrer und Iraker, befragt. 97% lehnten Antisemitismus ab. Aber selbst die Forscher sind irritiert ob der widersprüchlichen Antworten: Man respektiere Juden, aber Israel müsse vernichtet werden. Das ist ganz nach dem Geschmack der linken Israelfeinde. Sie unterstützen Hamas und BDS, gratulieren aber den Juden zu Chanukka.

arabischer Antisemitismus

Die Organisation „Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland“ (PGD) akzeptiert nach eigenen Angaben keinen Antisemitismus. Das hindert sie nicht, Sprechchöre mit Hassparolen zu initiieren.

Die Facebook-Redakteure von „Die Bundesregierung“ watschen jeden Kommentator ab, der es wagt, Flüchtlingskrise und Masseneinwanderung in Verbindung mit den antisemitischen Krawallen zu bringen. Zu unsachlich, weil man doch gar nicht wisse, ob nicht auch Deutsche unter den Demonstranten waren. Außerdem wäre nur ein kleiner Prozentsatz gewalttätig geworden.

Die Israelfeinde von der Boykott-NGO BDS liefen auch mit. Wieso fragt kein Journalist, warum der Außenminister wegen eines Gesprächstermins mit diesen Fanatikern den Termin bei Netanjahu aufs Spiel setzte. Er hätte sich doch jetzt locker mit ihnen am Rande der Demo treffen können, nur ein kurzer Fußweg von seinem Amtssitz entfernt.

Wenn es um die Fehltritte von Trump geht, können sich unsere grünlinken Mainstreammedien nicht einkriegen. Wenn Erdogan zum Mord an Juden aufruft, taucht das noch nicht einmal unter Vermischtes auf. Wenn Russland „West“-Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennt, juckt das unsere „Unbelangbaren“ nicht. Wenn arabische Staaten „Ost“-Jerusalem zur Hauptstadt der arabischen Palästinenser proklamieren, ist das keinen Leitartikel wert.

Nachtrag: Bundespräsident Steinmeier reibt sich zwar an der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA, aber er nimmt doch deutlicher als alle anderen Politiker/-innen Stellung: Deutschland habe Verantwortung für die Sicherheit Israels und lehne jede Form von Rassismus und Antisemitismus ab. Auch für die Einwanderer gebe es keine Ausnahme.

FAZ-online zitiert Steinmeier in der Schlagzeile mit: „Der Antisemitismus ist noch nicht überwunden.“ Der Satz erinnert mich an den seit 70 Jahren gleichbleibenden harten Kern von ca. 5% Nazis in Deutschland. Zur derzeitigen durch in Deutschland lebende Araber geschaffenen Situation passt er allerdings nicht. Letztlich traut sich auch der Bundespräsident nicht, unseren palästinensischen Wutbürger/-innen Einhalt zu gebieten. Bei Pegida und AfD war man um drastische Vergleiche nicht verlegen.

Steinmeier hat wenigstens angemessener Stellung genommen als die Bundeskanzlerin. Da hat er wohl seit seiner Kranzniederlegung am Grab des Terrorpaten Arafat dazugelernt.

Andererseits lässt das SPD-geführte Außenministerium seinen UN-Botschafter in der Regel den unzähligen israelfeindlichen Entschließungen zustimmen. Steinmeier hat sie sogar ausdrücklich begrüßt.

Berlin ist weltoffen und tolerant

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chanukka polizei
(c) german media watch; gesehen bei philosophia perennis

In Berlin werden Chanukka-Leuchter angezündet und Davidsterne verbrannt.

Am Brandenburger Tor legt der palästinensische Mob eine Pause beim Verbrennen von israelischen Fahnen und Davidsternen ein. Denn am Tor wird der Beginn des jüdischen Chanukkafestes gefeiert. Zwar war zeitgleich daneben eine muslimische Demo angemeldet, aber auf Bitten der Polizei an den Berliner Hauptbahnhof verlegt worden.  Ein großer Davidstern strahlt über den Pariser Platz, der von einem Wasserwerfer, einem gepanzerten Mannschaftstransporter, Polizisten und Absperrgittern geschützt wird. Vorgestern wurde hier noch ein Davidstern verbrannt.

Der Imam der islamistischen Dar-as Salam-Moschee, Mohamed Taha Sabri, erhielt vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller 2015 den Landesverdienstorden.

Die Bundeskanzlerin erwähnt, leicht verspätet, dass sie gegen Antisemitismus und Fremdenhass wäre. Fremdenhass? Wie bitte?

Jakob Augstein (auf Twitter) und die Tagesschau (auf ihrer Webseite) weisen darauf hin, dass das Verbrennen von Fahnen nur in bestimmten Fällen strafbar sei, grundsätzlich aber nicht. Vor ein paar Jahren stürmte die Duisburger Polizei eine Wohnung, um zwei israelische Flaggen zu beschlagnahmen, die während einer Hamas-Demonstration am Fenster gezeigt worden waren. Auf der Straße brüllten die Araber „Tod den Juden“.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) präsentierte ein Rechtsgutachten, in dem das Eindringen in die Wohnung und die Beschlagnahme als rechtlich einwandfrei beurteilt wurden. Die GdP fordert Politiker, die das Verhalten der Polizei kritisert hatten, auf, sich zu entschuldigen.

In einer anderen deutschen Stadt wurde das Chanukkafest abgesagt aus Angst vor Störungen durch die palästinensischen Mitbürger/-innen. Auch im kleineren Rahmen im Rathaus ginge es nicht, weil das Rathaus mehrere Eingänge hätte.

Es geht bloß um Israel und nicht um die AfD

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Nachdem sich ein AfD-Landtagsabgeordneter kritisch gegenüber Juden äußerte, wurde gegen die gesamte AfD geschossen.
Wenn tausende Moslems in Deutschland seit Tagen gegen Juden auf die Straße gehen, ihnen den Tod wünschen, wo ist da der Tagesschau-Brennpunkt, wo ist die Antifa, wo ist Annetta Kahanes Zensurbehörde, wo ist der spinnerte Aktivist Ruch, wo sind die Lichterketten und die machtvollen Gegendemonstrationen? Wo ist die Bundeskanzlerin?

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt: „Dass Gegendemonstrationen gegen diesen eingewanderten Antisemitismus am Wochenende ausblieben, wundert mich nicht. Der deutsche Linke demonstriert nur gegen deutsche Antisemiten.“ (zit. nach youwatch)

BDS, die palästinensische Israelhasser-NGO, die auf die Vernichtung Israels hinarbeitet, ist in Berlin dabei und türkische Faschisten sind es. Fühlen sich die BDS-Aktivist*/Innen deswegen hier sicherer als in Jerusalem, weil sie die palästinenser-freundlichen Gesten deutscher Politiker zu schätzen wissen? Steinmeier legte einen Kranz am Grab Arafats nieder, der die Flugzeugentführungen erfunden hat und den Münchner Terroranschlag 1972 guthieß, Gabriel ließ einen Termin bei Netanjahu platzen, weil sein Wunsch, einen Termin bei BDS zu bekommen, größer war.

Bernd Zeller zeichnet die passende Karikatur.

Nachtrag: Wer sich wunderte, warum die Tagesschau anfänglich nicht über die palästinensischen Demos in deutschen Städten berichtete: „Natürlich kann man im Nachhinein fragen, warum wir nicht schon früher berichtet haben. Uns erschien es aber bei diesem Thema gerade wichtig, politische Stellungnahmen einzubinden und auch etwas hintergründiger zu berichten.“ So die Antwort von Tagesschau-aktuell auf eine Leseranfrage, warum sie erst nach einer Merkel-Stellungnahme über die Fahnenverbrennung berichtete.

 

Enttäuschung bei den Medien: Wenige Araber protestieren in Jerusalem

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Mehr Kameraleute als Aktivisten, berichtet ein Journalist.

Die Hotels in Jerusalem sind voll wegen des Medienrummels. In Eurabia, in Berlin und Göteborg, ist der Protest gegen die erneute „Deligimation“ der arabischen Palästinenser  (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) zur Enttäuschung der extra nach Israel gereisten „Kriegsberichterstatter/-innen“ sehr viel stärker. vielleicht haben sie jetzt Zeit, um das Nachtleben von Tel Aviv zu genießen.

Jerusalem-protest
Foto von Joe Dyke, AFP-Korrespondent

Aus Ramallah berichtet Björn Stritzel (Bild) via Twitter, dass die Autofahrer genervt waren wegen einer Demonstration, aber sonst der übliche Shopping-Trubel herrschte.

Was sonst noch passiert: In Syrien bombardierten russische und syrische Flugzeuge Häuser. Aus Gaza werden Raketen nach Israel geschossen, alle bis auf eine werden abgefangen. Diese landet in einem Kindergarten. Hamas-Führer Hanyieh bekräftigt wieder einmal: Israel gibt es nicht. Dann könne es auch keine Hauptstadt geben. In Berlin wird seit Tagen gegen Israel demonstriert, werden Flaggen verbrannt und antisemitische Hassparolen gerufen.

Dazu schweigen die Qualitätsmedien und die grünlinke politische Elite mehr oder weniger. Während in der Tagesschau gestern in einem schnell gesprochenen Schlusssatz bemerkt wurde, dass die Proteste in Nahost abgeflaut sind, fehlte ein Hinweis auf seit drei Tagen in Berlin und anderen deutschen Städten stattfindende antisemitische Demos mit 1.000 Teilnehmer*/Innen, die US-Fahnen verbrennen und „Tod den Juden“ schreien. Ist halt nicht gegen die AfD zu verwenden.

Unterdessen zeigt sich, dass die Reaktion in der arabischen Welt schnell verebbt. Und das obwohl der palästinensische Rote Halbmond in seinen Krankentransporten Steinewerfer und Flaggenverbrenner zu den mit Journalisten verabredeten Orten fährt.

Einer der wenigen Journalisten, die Klartext reden, ist Julian Reichelt von Bild.

Update 12.12.17: Dagegen tobt sich der arabische Mob in europäischen Städten aus. Gleichzeitig lehnt die EU, schon länger antiisraelisch, eine Unterstützung Israels in der Jerusalem-Frage ab. Groß-Britannien überwies gerade wieder frische Millionen an die Palästinenser, als ein arabischer Terrorist einen Israeli erstach.

Die deutsche Politik erklärt pflichtschuldigst, dass das , was da auf den Straßen in deutschen Städten passiere, nicht geduldet werde, und wendet sich im nächsten Satz wieder Trump und Jerusalem zu. Man hat in Berlin schon 2014 antijüdische Ausschreitungen in Kauf genommen. Und da man inzwischen weiß, dass das Abbrennen von Flaggen keine Straftat ist, greift die Polizei nicht ein. Ein gutmeinender Polizeipsychologe empfiehlt, den schutzsuchenden Arabern in Kursen zu vermitteln, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz hätte.

Die Protektion der Palästinenser geht ja weiter: Eine arabische Airline darf sich weigern, von deutschem Boden aus einen jüdischen Passagier zu befördern, weil das in ihrem Herkunftsland so Sitte sei. Ein deutscher Richter hält das für rechtens. Ein Politologieprofessor darf in der ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen behaupten, religiöse Toleranz hätte es auch im jordanisch annektierten Teil von Jerusalem schon gegeben. Das Gegenteil war der Fall, aber weder die unbedarfte Journalistin noch ein Schlussredakteur korrigieren das. Ein anderer FAZ-Schreiber schwingt eine noch größere Keule.

Der deutsche Außenminister Gabriel vertritt nach Erdogan und den iranischen Mullahs die kritischste Position gegenüber Israel: Er lud einen iranischen Religionsführer zu einer Tagung in Berlin ein, der Israels Vernichtung predigt. Er nennt Israel einen Apartheidstaat, wissend, dass es israelische Araber gibt und die Palästinenser einen Staat ohne Juden wollen. Er relativiert den Holocaust, in dem er behauptet, die SPD hätte unter den Nazis genauso gelitten wie die europäischen Juden. Er vergleicht israelische Maßnahmen gegen das Land verleumdende NGOs wie B´Tselem und BDS mit den Maßnahmen in Russland und der Türkei.

Kann man es israelischen Zeitungen verdenken, dass sie daran erinnern, dass Sigmar Gabriel selbst seinen Vater als einen bis zum letzten Atemzug überzeugten Nazi genannt habe?

(Der Gabriel-Abschnitt vor allem nach Jerusalem Post)

Journalisten der Bild-Zeitung retten in diesen Tagen die Ehre des deutschen Journalismus.

In Berlin-Kreuzberg werden nicht nur Drogendealer in Ausstellungen gewürdigt

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Jetzt würdigt eine Ausstellung einen der Mörder vom Pariser Bataclan als Märtyrer.

Der ausstellende Verein wird vom Berliner Hauptstadtkulturfonds finanziert.

Gunnar Schupelius kommentiert das in der Berliner Zeitung (online 29.11.17)

Tamara Wermli über Zustände an US-Unis

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Die amerikanischen Universitäten sind zur Spielwiese postmoderner Sensibelchen verkommen. Tamara Wermli wieder einmal at its best:

 

 

 

Wenn man sich an deutschen Universitäten umsieht, so gibt es auch hier einiges Besorgnis Erregende zu entdecken:

An der Freien Universität Berlin wird im „Fach“ postkoloniale Studien gelehrt, dass die Kolonialmacht Israel nach dem Vorbild der USA und Australiens die Ureinwohner, die Palästinenser, ausrotte.

In Hamburg geht es um das Vordringen des Religiösen in der Universität.

Wie der Berliner Bezirk Lichtenberg DDR-Vergangenheit bewältigt

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Im Berliner Bezirk Lichtenberg regiert die Linkspartei. Gesine Lötzsch, die gerne Wege zum Kommunismus sucht, hat hier ihren Wahlkreis. Zu den Einwohnern zählen die SED-Mitglieder, die im Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen und im MfS die DDR gegen den Imperialismus verteidigten. Das Gefängnisareal, auf keiner Karte markiert, war ein (gesperrter) Stadtteil im Stadtteil. Dann war da noch das Ministerium für Staatssicherheit.  Auch die sowjetische Besatzungsmacht hatte hier ihre einschlägigen Einrichtungen.

Nicht zuletzt diese Heerscharen an ehemaligen Bediensteten sichern den SED-Nachfolgern bis heute hohe Wahlergebnisse im Bezirk.

Während es früher schon einmal vorkam, dass Hinweisschilder auf die Gedenkstätte Hohenschönhausen im Stadtteil abmontiert wurden, geht man heute geschickter vor.

via Twitter @earlybird90

 

Mit neuen Synagogen gegen Antisemitismus in Berlin?

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Was in Berlin passiert, reicht für 100 Jahre Bloggen, schreibt Alexander Wendt in „Tödliche Verwahrlosung in Berlin“. Jedenfalls bleibe ich in diesem Post noch einmal bei Berlin.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, wirbt heute in der FAZ für den Bau von Synagogen in Berlin. Er erweist sich als Kenner der Situation der Synagogen, ihrer Zerstörungen und ihres Wiederaufbaus.

Sein besonderes Anliegen gilt der Wiedererrichtung der Synagoge am Fraenkelufer in Kreuzberg.

Er appelliert an die Verantwortung der Deutschen für die Verbrechen der Vergangenheit. Er begründet den Neubau mit AFD und Pegida und damit, dass Juden mit Kippa sich nicht mehr in Stadtteile wie Kreuzberg und Neukölln trauen.

Schon mit diesem Satz erzeugt er ein schiefes Bild. Es sind nicht AfD und Pegida, die den Juden in Berlin das Leben schwer machen, ihre Kinder in den Schulen mobben, Juden zusammenschlagen, „Jude, Jude, feiges Schwein!“ grölen. Da hätte er ruhig etwas präziser werden können.

Vielleicht können Juden, wenn sie in Kreuzberg demnächst von AfD- und Pegida-Anhängern durch die Straßen gejagt werden, in der neuen Synagoge Zuflucht suchen.

Bei allem Respekt für Herrn Saleh, wichtiger als eine Synagoge zu bauen, wäre es, die Polizei in die Lage zu versetzen, das Grölen antisemitischer Parolen zu verbieten, das Anpöbeln von Juden in den Straßen zu unterbinden, Schulleitung für Antisemitismus in ihren Schulen zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass keine Mitglieder libanesischer Großclans in die Reihen der Berliner Polizei gelangen.

Wenn das gelingt, dann, erst dann, wäre an eine neue Synagoge in Berlin zu denken.

In seiner Fraktion hat Saleh ganz andere Probleme. Ihm, der gerne dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller den Parteivorsitz abnehmen würde, werden von seinen Stellvertetern wegen Führungsschwächen schwere Vorwürfe gemacht. Er würde nur an seiner eigenen Profilierung arbeiten.

Bundeszentrale f. pol. Bildung dreht vollends durch: Sturm auf den Reichstag

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Es reicht nicht, dass diese Bundesbehörde Kritik am Genderwahn für rechtspopulistisch erklären lässt und ihr Präsident das Narrativ der kolonialistischen Aneignung ostdeutscher Richterstellen durch Westdeutsche fortschreibt. Jetzt unterstützt diese Einrichtung auch die Wiederholung des Sturms auf das Winterpalais. Was soll gestürmt werden? Das Petrersburger Winterpalais als Originalschauplatz läge nahe. Aber das trauen sie sich nicht. Sie stürmen den Reichstag in Berlin, den Sitz des Bundestages. Warum ausgerechnet das Parlament und nicht wie in Petersburg  den Sitz der Regierung? Sie kennen wahrscheinlich den Unterschied nicht. Der Bundestag ist für das von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützte Künstlervölkchen ein Hort von Unterdrückung und Ausbeutung.

Linke, voran die Linkspartei, auch die taz und das Land Berlin, unterstützen dieses Happening ebenfalls:

„Genau hundert Jahre nach dem legendären „Sturm auf den Winterpalast“ soll das neu gewählte deutsche Parlament symbolisch herausgefordert werden: Was sind die Forderungen des globalen Dritten Standes? Wer fehlt im Gebäude des Reichstags, in dem seit 1999 das deutsche Parlament internationale Politik macht? Vor dem Reichstagsgebäude erfolgt ein Reenactment des historischen Sturms auf den St. Petersburger Winterpalast von 1917: eines der wirkmächtigsten Bilder der Menschheitsgeschichte, das am Ursprung der größten Revolution der Moderne steht. Stürmen wir gemeinsam auf den Reichstag! Schaffen wir ein neues, zukunftsweisendes Symbol für globale Demokratie und internationale Solidarität im 21. Jahrhundert!…

SIE NENNEN ES DEMOKRATIE –WIR NENNEN ES AUSBEUTUNG!

Gerade wurde das deutsche Parlament gewählt. Aber nicht einmal ein Bruchteil der von der deutschen Politik Betroffenen sind im Bundestag vertreten. Auch im Zeitalter von Massenmigration und Klimawandel wird globale Politik von nationalen Lobbys gemacht – und überall dort verhindert, wo sie deren Interessen zuwiderläuft. Indem die AfD zur dritten politischen Kraft in Deutschland geworden ist, wurden die nationalen Kräfte im Bundestag sogar noch einmal klar gestärkt. Aber ein nationales Parlament, das seine Interessen global durchsetzt, ist kein Ort der Demokratie. Es ist ein Instrument der Herrschaft und der Ausbeutung.“

Der Reichstagssturm am 7.11. 17 hatte durchaus Ähnlichkeiten mit dem Sturm auf das Winterpalais. Der war keine große Revolution, wie sie Sergej Eisenstein als Film-Fake dargestellt hat, sondern der Putsch einer Kompanie bolschewistischer Miliz. So war die Schau des notorischen Künstler-Aktivisten Milo Rau ein Sturm im Wasserglas mit einer Handvoll Aktivisten und nicht das Ende der Berliner Republik. Dem wäre nicht viel hinzuzufügen, wenn es nicht die Claqueure und Sponsoren aus Regierungskreisen gäbe, die diesen Unfug gutheißen und hinterher Millionen Euro locker machen, um Menschen, die diesen Firlefanz satt haben, zu bekämpfen, weil sie AfD wählen.“  Link

Berlin scheint besonders attraktiv zu sein für Salonkommunisten und  Aktionskünstler*Innen. Die Zahl von Kongressen, Festivals, Demonstrationen und Happenings, in denen liberale Demokratie und Rechtsstaat verhöhnt werden, ist nicht gerade klein. Die Kreativschaffenden und linksalternativen Politprofis wissen, dass in Berlin das Geld auf der Straße liegt. Der Senat von Berlin und Teile der Bundesregierung unterstützen bis jetzt jeden linken Unfug.

Als nächstes Event konnte doch ein „Reenactment“, so nennen die Aktivisten ihr Projekt, der Hinrichtung Ludwigs des XVI. sein. Natürlich in Berlin. Man könnte eine Volksbefragung durchführen…