Berlin

Arabische Familienclans ziehen in den vornehmen Berliner Westen

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Arabische Familienclans in Berlin residieren nicht länger in Neukölln, sondern integrieren sich zunehmend lieber im besseren Berliner Westen, in Wilmersdorf. dort erwerben sie Immobilien und Restaurants. Dort kommt es inzwischen auch zu Messerstechereien, mit denen Rivalitäten ausgetragen werden.

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Berliner Polizei-Ausbildung: Deutsch-Diktat abgeschafft

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63% der Berliner Polizeibewerber erhielten 2016 die Note 6 in der Deutschprüfung. Obwohl statt eines ganzen Diktats wie in manch anderen Bundesländern nur ein Multiple-Choice-Text auszufüllen ist.

Das steht im Untersuchungsbericht eines bayerischen Polizeiführers, der nach den Vorkomnissen und Gerüchten über Zustände an der Polizeiakademie entstand.

Auch wenn die Unterwanderung der Polizei mit Bewerbern aus arabischen Clans anscheinend nicht zutrifft, so führt nicht zuletzt der gestiegene Anteil an Polizeischülern mit Migrationshintergrund zu den mangelhaften Deutschkenntnissen. Der Ausfall von einem Drittel der Deutschstunden trug wohl auch nicht zu besseren Deutschkenntnissen bei.

Aber braucht man in den von Migranten dominierten Stadtteilen unbedingt Deutsch?

Vor 70 Jahren: Berliner Luftbrücke

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Luftbruecke
Quelle: US Air Force Historical Research Agency via Cees Steijger (1991), „A History of USAFE“, Voyageur, ISBN: 1853100757; USAF photo 070119-F-0000R-101 [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4559179
Vor 70 Jahren, am 26.6.1948, begann die „Luftbrücke“, durch die Berlin-West von westdeutschen Flugplätzen über ein Jahr lang (bis September 1949) mit Lebensmitteln, Arzneimitteln, Treibstoff und Kohle versorgt wurde.

Es war eine logistische Meisterleistung. Alle drei Minuten landete eine Maschine. Die Briten setzten sogar Wasserflugzeuge ein, die auf Havel und Wannsee aufsetzten.

Die Sowjets hatten die Land- und Wasserwege zwischen Westdeutschland und Berlin-West gekappt, weil sie verärgert über die Einführung der D-Mark in den Westzonen waren. Schikanen und Einschränkungen gab es schon ein halbes Jahr, bis dann der gesamte Verkehr gestoppt wurde. (Siehe Wikipedia!)

Die DDR-Propaganda machte sich lustig über die Blockade. Man glaubte nicht daran, dass die Versorgung von über 2 Millionen Menschen aus der Luft zu schaffen wäre.

Bekannt kommt einem vor, dass die Sowjets und die SED Fake-News streuten: Auf dem Rückflug würden die alliierten Piloten Wertgegenstände, Teppiche und Möbel ausfliegen. (Dieses Narrativ wird heute noch gern in linksextremen Kreisen aufgewärmt.) Ausgeflogen wurden allerdings Kinder, die in Westdeutschland Ferien machen durften, und Ostzonenflüchtlinge, die nicht auf dem Landweg nach Westdeutschland reisen konnten.

Zurückhaltung übte die Bonner Bundesregierung. Sie trat nicht sehr engagiert für die Deutschen in Berlin-West ein. Das überließ sie den Alliierten.

Woher kommt der wachsende Antisemitismus?

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Die CDU-Nachwuchshoffnung Kramp-Karrenbauer weiß es: von der AfD. Wahrscheinlich hatte sie den Auschwitzsong des Echo-Preisträgers Kollegah gehört und assoziiert: Auschwitz-Aha-AfD.

Ich sehe eine nicht unwesentliche Ursache für die Zunahme von Antisemitismus – abgesehen vom importierten der Muslime – in der nahezu besessenen Israelkritik der Medien und von Teilen der politischen Elite.

Das Gedenken an Naziverbrechen verträgt sich bestens mit Kritik an den kolonialistischen jüdischen Besatzern in Palästina. Jede Woche wird über neu verlegte Pflastersteine, über die Holocaust-Überlebende in einer Schulklasse oder eine Klassenfahrt nach Buchenwald berichtet. Meist noch in der selben Ausgabe wird – unter Verzicht auf allzu viel präzise Fakten – von den bösen israelischen Soldaten berichtet, die brutal friedlich demonstrierende Araber daran hindern, israelische Wälder und Felder in Brand zu stecken, oder über rechte israelische Politiker, die den heimatvertriebenen Arabern seit 70 Jahren verwehren, ihren eigenen Staat zu gründen.

Man begründet fein ziseliert, dass Israelkritik mit Antisemitismus aber auch überhaupt gar nichts zu tun hätte. Im Gegenteil. Es wäre doch nur gut gemeint, den Juden aufzuzeigen, wohin ihre Unterdrückung der bedauernswerten palästinensischen Nation führt. Man kennt das ja aus der eigenen Geschichte und will den Juden nur gute Ratschläge erteilen.

Das Wort, dass nur tote Juden gute Juden seien, ist nicht von der Hand zu weisen, angesichts der schon genannten Erinnerungskultur und der gleichzeitigen Gleichgültigkeit gegenüber dem wachsenden alltäglichen Antisemitismus.

judenhasserin_berlinDa schreibt ein israelischer Journalist, der in Berlin ein Restaurant besitzt, dass die bisherige Begeisterung junger Israelis für das hippe Berlin nachzulassen scheint und in Berlin lebende Israelis wieder nach Tel Aviv zurückgehen wollen. Wenn man vermeidet, Hebräisch zu reden, die Kippa versteckt, am Prenzlauer Berg mit dem Gürtel geschlagen und am Bahnhof Zoo angepöbelt wird, ist die Zeit der deutsch-jüdischen Annäherung, so es sie überhaupt nennenswert gegeben hat, wohl vorbei. Dieselben Deutschen, die betroffen des Holocausts gedenken, überlassen den Protest gegen gegenwärtige antisemitische Vorkommnisse dem Zentralrat der Juden.

Er erzählt von einem Markt am Prenzlauer Berg mit einem palästinensischen Falafelverkäufer. Der fing zu schreien an, als er Hebräisch hörte. Der Marktleiter erzählt, dass der Araber ein netter Kerl wäre und völlig unauffällig. Nur wenn er mal einen Juden sähe, würde er herumschreien.

Es gibt eine ausgezeichnete linguistische Untersuchung von 14.000 antisemitischen und antiisraelischen Schreiben, die an den Zentralrat der Juden und die israelische Botschaft geschickt worden waren: Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert von Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz, de Gruyter 2012.

Ein Hinweis auf das hier beschriebene Problem ist wohl auch, dass diese Untersuchung als Buch und als E-Book 90€ kostet, gebraucht um die 60€, als Taschenbuch immerhin noch 25€. Eine preiswerte, gekürzte Taschenbuchausgabe zu 9,80 oder 14,90€ gibt es nicht. Die Bundeszentrale für politische Bildung kauft seit Jahren fast nur noch Genderliteratur, Kapitalismuskritik oder Ungleichheitsstudien an.

Prof. Schwarz-Friesel und Prof. Reinharz zeigen, dass es keineswegs nur Rechtsextremisten sind, die antisemitische Briefe schreiben. Die Judenfeindschaft der gutbürgerlichen Mitte wird eher von linken antisemitischen und antizionistischen Denkmustern geprägt.

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Berlin: Extremisten unter sich

Update: Die alljährliche Al-Quds-Demonstration für die Auslöschung Israels fand gerade wieder statt.

Nachtrag: Siehe dazu auch die Verteidigung der Meinungsfreiheit des FAZ-Redakteurs Patrick Bahners; auch hier!

Zu den Gegendemonstranten gehört auch eine israelfreundliche Fraktion der Berliner AntifaSA.

Das Berliner Abgeordnetenhaus konnte sich nicht dazu entschließen, einem AfD-Antrag zur Verurteilung dieser Demonstration zuzustimmen. (Wieso kam keine andere Fraktion auf diese Idee?) Der Antrag wurde an einen Ausschuss verwiesen!

 

FU Berlin setzt israelfeindlichen Kurs fort

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Die Berliner FU lässt sich nicht beirren. Wieder hat sie eine Israelhasserin zum Vortrag eingeladen, Susan Slyomovics.

Prof Slyomovics gehört zu der Gruppe der Israel-hassenden Juden. Sie unterstützt selbstredend die Israel-Boykott-NGO BDS. Zionisten, die sie für rechts hält(!), hätten die Idee mit den deutschen Entschädigungszahlungen für Holocaustopfer gehabt. Sie hat eine Lücke entdeckt: Internierte Juden in Nordafrika wurden von der Jewish Claims Conference im Vergleich zu KZ-Insassen vernachlässigt.

Prof. Slyomovics setzt den Massenmord der Deutschen an europäischen Juden dem gleich, was jetzt auf der Westbank und in Gaza passiert. Die jüdische Kolonialmacht müsste die Palästinenser mit Wiedergutmachungszahlungen entschädigen, wie das die Deutschen getan hätten: Was die Deutschen den Juden angetan haben, ist das, was die Israelis den Palästinensern angetan haben.“

Gerne wird sie nach Deutschland eingeladen, so etwa in die Uni Mainz, jetzt nach Berlin. Die Anthropologie- und Gender-Professorin mit Nahost-Schwerpunkt trägt über den Holocaust vor, den die Juden an den palästinensischen Arabern begehen würden.

Kritik prallt an der FU-Leitung ab: Die Freie Universität Berlin sei „ein Ort, an dem Antisemitismus grundsätzlich nicht geduldet wird“, sagt der Pressesprecher. Jegliche Diskriminierung von Menschen werde an der Universität nicht toleriert. „Die Freie Universität ist ein weltanschaulich neutraler und unparteiischer Ort, an dem der wissenschaftliche Diskurs und die akademische Freiheit im Mittelpunkt stehen…“

„Eine moralische Katastrophe“ von Judith Sevinc Basad

Hilde Benjamin war eine starke Frau

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So schwerfällig ist die Berliner Bürokratie gar nicht:

Kay Ehrhardt macht auf eine Broschüre des Bezirksamtes von Berlin-Steglitz-Zehlendorf aufmerksam: „Starke Frauen“, in der die berüchtigte SED-Justizministerin Hilde Benjamin als „starke Frau“ gewürdigt wird.

Kurze Zeit später führt der Link zur Broschüre auf der Bezirksamt-Webseite ins Leere.

Benjamin besuchte in Steglitz die Schule.

Der sozialistische „Arbeitskreis kritischer Jurist*/-Innen an der Humboldt-Universität zu Berlin“ hat auf seiner Webseite 2004 eine einfühlsame Biographie eingestellt.

Nachtrag: Dankenswerter Weise hat mir die FDP-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung die Broschüre als pdf zugesandt.

Bei vielen Würdigungen ist der Verfasser angegeben. Der Benjamin-Text gehört zu denjenigen, bei denen er fehlt.

Der Text der kritischen Juristen ist schon fast kritisch im Vergleich zum Text des Bezirksamtes. Die fortschrittliche, antifaschistische, feministische Genossin Benjamin war selbst ein Opfer: Die SED und die Sowjets hätten ihr die Urteile vorgeschrieben.

Da wäre es doch angebracht, dass die Bezirksverordnetenversammlung sie ehrt, mit einer Büste im Stadtpark oder einem Straßennamen. (Die Sedanstraße müsste doch schleunigst umbenannt werden.)

Update: Es ist zu hören, dass der Senat interveniert hätte. Die Broschüre soll neu gedruckt werden.

Genüsslich erzählt Journalist Boris Buchholz im Tagesspiegel, dass ein Linken-Politiker ein Buch über starke Steglitzer Frauen aus dem Jahr 1990 entdeckt habe, das ebenfalls Hilde Benjamin würdige. Ein CDU-Bezirksbürgermeister hatte damals, ohne daran Anstoß zu nehmen, ein Vorwort geschrieben.

Tempora mutantur…

Das Brandenburger Tor bei Google Arts and Culture

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Google hat bedeutende Bauwerke der Welt digitalisiert. Man kann sie auch innen virtuell besichtigen. Beim Berliner Brandenburger Tor gibt es nichts Inners zu besichtigen. Aber das Bauwerk gehört zu den von Google auserwählten Objekten.

Wie das Berliner Abgeordnetenhaus Antisemitismus verurteilt

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„Das Berliner Abgeordnetenhaus wollte am Donnerstag den Hass auf Juden verurteilen, der auf den Straßen der Stadt immer häufiger erkennbar wird. Doch ganz so eindeutig fiel die Verurteilung nicht aus.

Denn erstens wurde in der Resolution, die mehrere Parteien gemeinsam verabschiedeten, nicht erwähnt, von wem der Antisemitismus ausgeht, den man verurteilen wollte…“

Weiterlesen, was Gunnar Schupelius in der Berliner Zeitung darüber schreibt, wie in Berlin muslimischer Antisemitismus relativiert wird.

Nicht nur im Berliner Abgeordentenhaus! Auch die Bundestagsdebatte war verlogen.

„Die populärsten Juden in Deutschland sind heute Herr und Frau Stolperstein.“
Alexander Wendt, zit. von Michael Klonovsky auf acta diurna

Matthias Oomen und seine Putztruppe

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Im Vergleich zum Parteifreund Matthias Oomen könnte einem die grüne Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth fast sympathisch erscheinen.

Oomen denunzierte kürzlich als einfacher Leserbriefschreiber mit Hilfe seiner Unterstützer im linken Berliner Tagesspiegel eine Leserbriefschreiberin, die sich über Zustände auf S-Bahnhöfen und in U-Bahnen beklagte. Für den Grünen Oomen ist sie  rassistisch usw. Außerdem behauptete er wahrheitswidrig, seine Jugend in Berlin verbracht zu haben.

Jetzt erhielt Oomen wegen dieses Verhaltens eine ironisch-zurückhaltende E-Mail aus Frankfurt am Main. Er schickt daraufhin „zuständigkeitshalber“ seinen Freunden von den Frankfurter Antifa-Faschisten die Adresse des Schreibers. Das gibt er auf seinem Twitter-Account auch bekannt.

Hier nachzulesen!

Womit sich Verkehrsexperte Oomen sonst noch beschäftigt.