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Wieso muss die Westbank judenrein sein?

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Die Israelfeinde in der Arte-Redaktion verkünden unaufhörlich ihr Feindbild. Sie besitzen die „Produktionsmittel“, wir tumben Zuschauer dürfen zahlen.

Schon vor einem Jahr gab es ein Beispiel für pro-palästinensische Propaganda. Ich hatte das schon im Blog erwähnt.

Nun lese ich wieder, was damals im Blog „unbesorgt“ zu diesem Film gesagt wurde. Das ist so erfrischend nüchtern und unideologisch. Man fragt sich, wieso alle, auch der FAZ-Palästina-Korrespondent Stahnke, von jüdischen Siedlern reden und schreiben, die den Arabern das Land wegnähmen. Sie schreiben Geschichte neu, übernehmen die Narrative der palästinensischen Spin-Doktoren und leben ihre Gutmenschen-, Menschenrechts-, Islamophilie-Überzeugungen gegen die Juden aus.

Hier noch einmal der Link zum Text auf „Unbesorgt“ und zum arte-Film.

Die Überschrift stammt aus dem verlinkten Blogpost.

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Arte und der Antisemitismus

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Die Damen und Herren des französisch-deutschen Sender arte haben mit aller Gewalt verhindern wollen, dass ein Film gezeigt werden konnte, der den arabischen Antisemitismus in den Pariser Vorstädten zeigt. Dabei wurde auch die für arte und diesen Film zuständige Redakteurin beim WDR in den Ruhestand gemobbt. Der Kölner Sender gab sich für einen fragwürdigen Faktencheck und eine parteiliche Talkshow her. Alles, weil die Arte-Unbelangbaren den in Frankreich unübersehbaren Antisemitismus, die Gewalt gegen Juden und die jüdische Fluchtwelle nach Israel nicht ins Programm nehmen dürfen.

Wie viel einfacher ist es den Antisemitismus in Deutschland zu zeigen. Dabei gelingt sogar das Kunststück, trotz der muslimischen Antisemiten und des türkischen SPD-Politikers, der alles für denkbar hält, aber nicht auf die Idee kommt, dass es eine muslimischen Antisemitsmus geben könnte, in der Programmzeitschrift darauf hinzuweisen, dass die AfD-Wiedergänger der Nazis jetzt im Bundestag säßen und sich eine Brücke zum historischen deutschen Antisemitismus ziehen lässt.

Gerne zeigt arte auch antiisraelische, mit Hamas sympathisierende Filme über Gaza. Der Film der Aktivistin Anne Paq „Gaza: Ist das ein Leben?“ wurde keinem Faktencheck unterzogen, sondern von zwei Arte-Redakteuren abgenommen, denen der Antisemitismus im Film nicht aufgefallen war.

Heute Abend im Programm der Feiglinge.

Im Übrigen durchaus sehenswert. Wir leben ja nicht im Frankreich artes.

taz verteidigt israelfeindlichen Kurs von Arte

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Es ist schon verwunderlich, aber die Schweinejournalisten von der Tageszeitung lassen nichts aus. Die Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland, und das waren beileibe nicht die einzigen, gilt der taz-Journalsitin als Einmischung in die Programmhoheit des französisch-deutschen Senders Arte. Der macht zurzeit verstärkt von sich reden mit seiner araberfreundlichen Programmgestaltung. Während er einen israelfreundlichen Film erst auf Grund des öffentlichen Drucks, mit den peinlichen „Faktenchecks“ des WDR versehen, ausstrahlt, senden die Straßburger Unbelangbaren einen Film einer antiisraelischen Aktivistin ganz ohne Faktencheck.

Marlene Halser missbilligt, dass die Interessenvertretung der Juden in Deutschland sich zum zweiten Mal in die Programmgestaltung des Senders einmischt.

Allenfalls die israelische Botschaft hätte eine gewisse Berechtigung.

Wogegen ich mir unschwer vorstellen kann, was Frau Halser dann schreiben würde: Wie kommt die Vertretung eines ausländischen Staates dazu, sich in die Programmgestaltung eines öffentlich-rechtlichen Senders einzumischen?

(nach Jüdische Allgemeine)

Arroganz bei Arte

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Die Linksextremistin Anne Paq, die für Arte einen antiisraelischen Film machte.

Arte zeigt immer wieder Filme, in denen Israel schlecht und die palästinensischen Araber gut wegkommen. Zuletzt „Gaza – ist das ein Leben?“.

Das Berliner Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V. (JFDA) hat, inspiriert vom Faktencheck des Herrn WDR-Chefredakteurs Schönenborn bei einem ungeliebten, weil mit Israel sympathisierenden Film, die Reportage der Mitarbeiterin eines antisemitischen Online-Portals einem Faktencheck unterzogen.

Die „Antwort“ von Pressefrau Claude-Anne Savin zeigt erneut die Präpotenz und Arroganz, die in diesem französisch-deutschen Sender herrscht.

Wie Arte-Reporterin Paq denkt, zeigt ein Zitat im Perlentaucher (unter „Medien“): „Die Palästinensische Autonomiebehörde handelt mehr und mehr wie ein Handlanger der Israelis … Die Palästinensische Autonomiebehörde muss weg.“

Über Arte-Frankreich sagt der französische Journalist Jean-Patrick Grumberg in einem Interview auf Gatestone:

„Frankreich ist ein Land, in dem kommunistische Bürgermeister die palästinensischen Mörder von Juden als Ehrenbürger feiern. Die Direktoren von ARTE France wären niemals eingestellt worden, wenn sie verdächtigt worden wären, proisraelisch oder Konservative zu sein. Radikal zu sein hingegen wird begrüßt.“

Die Journalisten in Frankreich, so Grumberg, seien „fast ausnahmslos antiisraelisch“, wer für Israel sei, müsse dies verheimlichen, sonst drohten ihm Konsequenzen. „In dieser unglaublichen Umgebung sind die Fernsehsender France Television und ARTE die schlimmsten unter den Islamo-Linken.

Anfangs weigerte sich die französische Programmdirektion, überhaupt eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa zu produzieren, weil sie genau wusste, dass dabei der moslemische Antisemitismus zur Sprache käme, und das ist ein Tabu in Frankreich, vor allem unter Linken und in den Medien.“

Arte wurde 2016 aus deutschen Zwangsgebühren mit 125 Mio € finanziert.

Joachim Schröder über den Umgang des WDR mit seiner Antisemitismusdoku

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Es ist noch widerlicher, als man schon bisher wusste: Joachim Schröder erzählt, was sich auf den Fluren von Arte und WDR abspielte.

Eigentlich genügt schon die Beckmesserei bei der anfänglichen Abbas-Sequenz: Er hätte doch gar nicht von Brunnenvergiftung gesprochen, sondern von Wasser vergiften, meinen Herrn Schönenborns Faktenchecker/-innen. Und wie immer ist Weglassen die einfachste Form der Lüge: Nicht gesprochen wird beim WDR vom Antisemitismus des Mamoud Abbas, seiner Foltermiliz, seiner Abschaffung von Wahlen, seiner Begünstigung des Terrorismus.

Aber Schröder bringt es auf den Punkt: Nach diesem Film lässt sich Antisemitismus nicht mehr bequem bei den alten und neuen Nazis abladen. Der Film zeigt den linken, aggressiven Juden- und Israelhass, der sich in die Mitte der Gesellschaft, in Parteien und Medien ausbreitet.

Auch der überheblich wirkende Jörg Schönenborn, Erfinder des betreuten Fernsehens, ist kurz sehen.

Schröder erklärt, warum aus dem Kreis der sonst so sehr um Meinungs- und Pressefreiheit bemühten Medienschaffenden und Journalistenverbände kein Protest kommt.

Link: Götz Alys Kommentar zur Schmierenkomödie Schönenborns

Manfred Gerstenfeld, ehem. Vors. des Päsidiums des Jerusalem Center for Public Affairs, fasst die Kampagne von Arte und WDR gegen die Filmemacher noch einmal zusammen.

 

bild.de zeigt, was Arte verhindert

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Der Film von Hafner und Schröder, selbst wenn er der handwerklich schlechteste aller Zeiten wäre, bringt das über Jahre aufgebaute Lügengebäude der meisten Medien über die wirklichen Ursachen des europäischen Hasses auf Israel und die Ursachen des ungelösten Konflikts zwischen Arabern und Juden jedenfalls mühelos zum Einsturz: Diese Ursache ist der neue, alte, ewige, unveränderliche Antisemitismus in Europa, der den neuen, alten, ewigen, unveränderlichen Antisemitismus in der islamischen Welt nur zu gern füttert.

Update: Den Film „Auserwählt und Ausgegrenzt. Antisemitismus in Europa“ gibt es auf Youtube!

 

Jetzt konnte man für ein paar Stunden auf bild.de sehen, warum Herr Diberder den Film nicht zeigen wollte. Den Rest des Beitrags lesen »

Neues von den öff.-rechtl. Zensoren

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Inzwischen haben auch die grünlinken Mainstreammedien und die FAZ den Skandal um die verweigerte Ausstrahlung des Antisemitismusfilms „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner durch arte und WDR aufgegriffen. Nachdem der Zentralrat der Juden protestiert hat.

Dass der Programmdirektor Le Diberder des französisch-deutschen Senders kein Öl ins islamistische Feuer in Frankreich gießen will, mag nachvollziehbar sein. Dass die deutschen Demokratieabgabezahler sein hohes Gehalt mitfinanzieren und der WDR strammsteht, weniger.

Der Film wäre nicht ergebnisoffen, wird von den unbelangbaren Direktoren und Abteilungsleitern in Straßburg und Köln gesagt. Wie muss man sich das vorstellen? Ein ergebnisoffener Film über Antisemitismus? Ich höre das auch von DDR-Forscher*innen. Am besten man addiert die Pros und Contras der SED-Diktatur bzw. des Antisemitismus, so dass die Zuschauer sich dann ihr Narrativ heraussuchen.

Was wurde vereinbart, wenn den Filmemachern jetzt vorgeworfen wird, sie wären von der Vereinbarung abgewichen? Ich stelle mir vor, es wird eine Dokumentation zu einem Thema gemacht und heraus kommt etwas, woran man am Anfang gar nicht gedacht hat.

Es sieht nach etwas anderem aus: Wer den Film sehen konnte, sagt, dass man Bilder aus Gaza sieht, die man von den ARD- und ZDF-Resident*innen in Israel bisher nicht gesehen hätte. Das von unseren Medien gepflegte Bild vom „Freiluftgefängnis“ Gaza (Dunja Hayali) wird wohl etwas erschüttert.

(Gleich noch eine Kostprobe von der Art der Berichterstattung des Markus Rosch, Bayerischer Rundfunk: „In Jerusalem leben jüdische Siedler, Christen und Muslime auf engstem Raum“. Jüdische Siedler, nicht etwa Juden!; nochmal der Link zur Zusammenstellung der spezifischen Art der Israel-Berichterstattung im ö-r. TV.

Haben die Damen und Herren des ö.-r. TV erwartet, man liefert ihnen ein paar Bilder und O-Töne von Pegida-, NPD- und AfD-Nazis? Wäre der Film dann gesendet worden?

Jetzt legt der WDR, der die Herstellung ein Jahr begleitet und vor fünf Monaten abgenommen hat, nach: Der Film wäre handwerklich schlecht und werde den Qualitätsmaßstäben des Fernsehens nicht gerecht. Die Filmemacher müssen kurzfristig Quellen für ihre Aussage vorlegen, dass europäische Hilfsgelder für terroristische Zwecke ausgegeben werden.

Keine Probleme hatte der WDR dagegen bei der Ausstrahlung eines Films, bei dem dem niederländischen Rechtspopulisten Wilders dubiose israelische Verbindungen unterstellt wurden. Letztlich sollen es die Juden gewesen sein, die Wilders zu seinem antiislamischen Kurs bewegt hätten. Welche Qualitätsmaßstäbe wurden da angelegt? (Das wurde ein klein wenig korrigiert, als der Film in der Mediathek stand.)

Le Diberder fühlt sich tief betroffen von den Vorwürfen in den sozialen Medien. Er zeigt lieber einen Film über Israels Besatzungsregime. Dieser Film ist so fehlerhaft und manipulativ, dass ich ihm seine tiefe Betroffenheit nicht abnehme. Er ist einer der hoch bezahlten Unbelangbaren, die nervös werden, weil ihre „Qualitätsmaßstäbe“ nicht mehr kritiklos hingenommen werden.

Ob er noch alle Tassen im Schrank habe, hätte ich jeden gefragt, der mir noch vor zehn Jahr prophezeit hätte, dass 2017 ein Programmdirektor die Ausstrahlung einer seriös recherchierten Dokumentation verweigern könnte, weil sie sich nicht in die „editoriale Linie einfüge“. Mindestens hätte ich dem Unkenrufer entgegen gehalten, dass die Chefs kooperierender Anstalten dem Durchgeknallten in den Arm fallen würden.“ (Thomas Rietzschel auf AchGut)

…, da der Film nicht liefert, was beauftragt war.

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So steht es in der Ablehnung des ARD-Senders WDR zur Ausstrahlung der Dokumentation „Auserwählt und Ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ von Joachim Schroeder und Sophie Hafner.

Nun haben zahlreiche bekannte Personen, auf deren Urteil ich viel gebe, den Film gelobt. Jetzt tut es gerade Gerd Buurmann auf haolam.de: „Eine so umfassende und doch auf neunzig Minuten komprimierte Dokumentation über die Wurzeln des aktuellen Judenhass‘ im Europa des frühen 21. Jahrhundert habe ich noch nie auf einem öffentlich-rechtlichen Sender gesehen. Es ist daher ein Skandal, dass sich arte und der WDR weigern, die Dokumentation zu zeigen, denn sie unterstützen damit den Hass durch aktives Schweigen.“ (Der gesamte Text)

Buurmann beschreibt, was im Film zu sehen ist: „Gelder von Brot für die Welt, Misereor und der Europäischen Union werden im 21. Jahrhundert benutzt, um im Nahen Osten Judenhass zu finanzieren. Die Dokumentation zeigt zudem, wie Gelder aus Europa und von den Vereinten Nationen benutzt werden, um arabische Kinder zu missbrauchen, indem sie dazu gezwungen werden, als Schutzschilde zu fungieren. Besonders nachhaltig bleiben dabei die Bilder aus Gaza im Gedächtnis. Solche Bilder aus Gaza wurden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch nie gezeigt.“

Könnte die Ablehnung darin liegen?

Von der ARD ist man die Beiträge von Mitarbeiter/-innen gewohnt, die israelkritische linke Wasser-Experten interviewen, und die Moma-Talks von Herrn Todenhöfer und Frau Hayali. Da müssen diese Sequenzen einen Schock ausgelöst haben.

Ausgerechnet der WDR, der sich zugute hält, ein Investigativteam zu beschäftigen, den „Rechercheverbund von WDR, ndr und SZ“, der unermüdlich auf der Suche nach Skandalen und Geheimpapieren sein soll.

Wenn man genauer hinschaut, kochen sie mit Wasser: Manches wird ihnen in den Briefkasten geworfen, manches haben sie von ausländischen Kollegen, manches, was ihnen „vorliegt“, wie es so schön heißt, ist eine Urteilsbegründung oder eine Studie, die sie drei Tage vor der sowieso vorgesehenen Veröffentlichung als Scoop exklusiv hinausposaunen. Der bekannteste Coup war, dass es auch in Panama Briefkastenfirmen gibt.

Man sollte Herrn Mascolos Truppe nach Gaza schicken!

Update 6.6.17: Mir kommt inzwischen der Gedanke, dass die Nicht-Ausstrahlung des Films etwas mit dem 50. Jahrestages des von Israel gewonnenen Sechstagekrieges zu tun haben könnte. Die Medien sind voll von Enthüllungen und neuen Dokumenten, die nachweisen sollen, dass Israel eigentlich gar nicht richtig bedroht wurde, dass es sowieso die stärkere und besser ausgerüstete Armee hatte, dass es im israelischen Siegestaumel zu Vertreibungen und Erschießungen gekommen ist.

Vergessen wird, dass die Vernichtung Israels seit 1948 Ziel der Araber war, dass Nasser die Zufahrt zum israelischen Hafen Eilat gesperrt hatte, dass er auf der Sinai-Halbinsel Truppen aufgestellt hatte. Dass es zahlenmäßig weniger waren, als die Israelis dann einmarschieren ließen, ist ja wohl nicht deren schuld.

Wahr ist, dass sich der israelische Sieg nicht auszahlte, sondern ein immer bedrohlicher werdender Ballast ist. Israelische Stimmen, die das voraussagten, gab es schon 1967. Die Hoffnung, Land gegen Frieden erfüllte sich nicht. Israel gab die Sinai-Halbinsel zurück, zog sich aus Gaza und dem Südlibanon zurück. Von Gaza und dem Südlibanon wird es seit dem Rückzug beschossen, neuerdings auch vom Sinai aus. Israel schloss die Grenzen nach Gaza und zur arabisch bewohnten Westbank, als die Intifada begann. Anfänglich konnten die Araber der Westbank noch durch Israel an die Mittelmeerküste fahren. Damit war SChluss, als die Araber mit Rasketen nach Israel schossen.

Die arabischen Palästinenser waren an Friedensgesprächen nicht interessiert, sie nahmen manchmal gar nicht teil. Schon gar nicht gründeten sie einen Nationalstaat in ihrem Teil der Westbank. Sie sind bis heute noch nicht einmal in der Lage, in Gaza und in ihren Gebieten auf der Westbank für eine stabile Infrastruktur zu sorgen(Wasserversorgung, Kanalisation, Strom, Benzin). Kritische Journalisten kommen ins Gefängnis, Demonstranten werden Gaza niedergeknüppelt, die Milliarden der EU versickern in den Taschen der Herrschenden, mit ihnen werden Waffen und Zement für die Tunnel nach Israel gekauft und sie verschaffen den Familien der Terroristen ein auskömmliches Gehalt.

Der französisch-deutsche Sender Arte strahlt heute Abend eine früher vom israelischen Militär zensierte und lange Zeit unter Verschluss gehaltene Dokumentation aus, in der die umjubelten Helden des Sechs-Tages-Krieges bedrückt von Übergriffen und Erschießungen erzählen und ein schlimmes Besatzungsregime befürchten.

Der WDR dichtete kürzlich dem niederländischen Rechtspopulisten eine dubiose israelische Connection an. (Er hat den Film dann in der Mediathek ein wenig bearbeitet.)

Arte verweigert Ausstrahlung eines Films über Antisemitismus

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Mena-Watch berichtet von einem Zensurfall bei Arte, dem französisch-deutschen Sender. Es geht um eine Dokumentation zum Antisemitismus in Europa. Die Franzosen bei Arte wollten Film von Anfang an nicht. Nun verhinderte Programmchef Le Diberder die Ausstrahlung. Der WDR schließt sich ihm an.

Der Trailer zum Film

Ich habe den rbb gebeten, den Film auszustrahlen. Nicht zuletzt mit dem Hinweis, dass die leitende rbb-Redakteurin Petra Lidschreiber die Amadeu-Antonio-Stiftung durch Miktgliedschaft in deren Stiftungbeirat unterstützt. Die Stiftung ist u. a. auch gegen Antisemitismus aktiv:

Sehr geehrte Damen und Herren, der französisch-deutsche Kanal Arte hat nach längerem Hin und Her nun einen Film nicht ausgestrahlt, den die französischen Partner des TV-Kanals aus innenpolitischen Gründen von Anfang an verhindern wollten. Die Dokumentation zum Antisemitismus in Europa heißt „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa“.

Ich fand sowohl den Trailer interessant, als auch die zustimmenden Äußerungen von Persönlichkeiten, deren Meinung ich schätze.

Es wäre so wichtig, angesichts des wachsenden Antisemitismus in Europa, nicht zuletzt auf den Berliner Straßen, wenn der rbb diese Dokumentation senden würde.

Zwar hat sie ein Kulturabteilungsleiter des WDR ebenfalls abgelehnt, ich hoffe aber, dass er nicht für die ganze ARD spricht.

Da der rbb in Gestalt der leitenden Redakteurin Petra Lidschreiber die Amadeu-Antonio-Stiftung unterstützt, die u. a. auch gegen Antisemitismus aktiv ist, bin ich zuversichtlich, dass meine Bitte nicht erfolglos ist. Mit freundlichen Grüßen

 

Zum Antisemitismus in Frankreich: „Das strukturelle Unbehagen französischer Juden“ von Manfred Gerstenfeld

Update 4.6.: rbb hat mir noch nicht geantwortet. Ich lese gerade, dass der Film auch zeigt, dass deutsche Hilfsgelder für die palästinensischen Araber (Brot für den Welt, Misereot) für Terroristen ausgegeben werden. So etwas ist natürlich einseitig und darf nicht gezeigt werden. (Nachtrag: rbb hat freundlich und ausführlich geantwortet, aber so, wie es zu erwarten war.)

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“, dieser Kampfruf auf einer linksalternativen Berliner Demo ist auch zu hören

Hier geht es weiter!

Arte wird sehr kritisch, wenn es um einen israelfreundlichen Film geht. Beim Gegenteil haben sie keine Probleme.

Arte sieht israelischen Landraub

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Der Israelhass unseres zwangsgebührenfinanzierten Fernsehens ist leider Routine für die Medienschaffenden.

  • Will man kritische Interviews mit palästinensischen Funktionär/-innen sehen, muss man schon zu amerikanischen Sendern ausweichen. In Deutschland wird dagegen der israelische Botschafter zurechtgewiesen: „Die Fragen stelle ich hier!“ bellt der Deutschlandfunkmoderator. (Leider finde ich den Mitschnitt bei DLF nicht.)
  • Klaus Kleber vom ZDF ist begeistert von der „kreativen“ Programmierkunst palästinensischer Mädchen. Die haben nämlich ein Spiel geschrieben, bei dem auf Tischen Trennwände aufgestellt werden, wegen der allfälligen Geschlechtertrennung an öffentlichen Orten.
  • Wenn Hamas-Sympathisanten über das von Israel so gebeutelte und unterdrückte Gaza im TV-Morgenmagazin reden, bestätigt Moderatorin Hayali: „Ja, Gaza, Ghetto mit Meerblick“ anstatt kritische Rückfragen zu stellen, etwa warum der von Israel gelieferte Zement für die Befestigung unterirdischer Gänge und nicht für Wohnungsbau verwendet wird.
  • Das ZDF interviewt eine linksextreme Aktivistin, die behauptet, israelische Kinder würden zum Hass auf Palästinenser erzogen.
  • Wie der Mord eines „gebürtigen Dänen“ an einem Juden in der Tagesschau „verkauft“ wird.
  • Diesen Text von Henryk M. Broder hatte ich zwei Jahre auf meiner Festplatte „geparkt“, weil ich ihn zu drastisch formuliert fand. Das finde ich zwei Jahre später angesichts der Hamas-Sympathisant/-innen in Politik und Medien nicht mehr.
  • Kürzlich zeigte Arte „Der kleine Steinewerfer von Silwan“ – darin wird einfühlsam über arabische Kinder in Jerusalem berichtet, die ihre Nachbarschaft judenrein machen wollen.
  • Jetzt zeigte Arte eine Dokumentation über Siedler in der Westbank, die in das judenfeindliche Narrativ unserer öffentlich-rechtlichen Medien passt.

Ergänzend dazu ein Auszug aus einem Text von Axel Feuerherdt: Israel und die Siedlungen. Ein Hindernis für den Frieden?:

Das israelische Dilemma

Dass der Siedlungsbau ein grosses, wenn nicht sogar das grösste Friedenshindernis schlechthin im Nahen Osten darstellt, ist längst zu einer Art Mantra geworden, zu einer Selbstverständlichkeit, die keinerlei Begründung zu bedürfen scheint. Folgt man ihr, dann müsste Israel nur seine Exklaven, Aussenposten und Grenzorte abbauen und könnte fortan in trauter Harmonie mit seinen Nachbarn leben. Dass das nicht stimmt, hat sich spätestens 2005 gezeigt, als der damalige israelische Premierminister Ariel Sharon die israelischen Siedlungen im Gazastreifen auflösen liess und die Hamas daraufhin mit einem Raketenbeschuss begann, der bis heute nie dauerhaft zum Erliegen kam. Israel verschärfte schliesslich notgedrungen die Grenzkontrollen – und zog sich dafür den Vorwurf zu, das «grösste Freiluftgefängnis der Welt» errichtet zu haben.

Dass sich die Palästinenser mit einem Abzug der Siedler nicht zufrieden geben würden, war aber schon früher deutlich geworden. Im Jahr 2000 beispielsweise bot der israelische Premierminister Ehud Barak während der Verhandlungen von Camp David unter anderem an, zahlreiche Siedlungen zu räumen; zudem wollte er die nahe der «Grünen Linie» liegenden Siedlungsblöcke – in denen die grosse Mehrheit der Siedler lebt – ins israelische Staatsgebiet eingliedern und diese Massnahme durch einen territorialen Austausch mit den Palästinensern abgelten. Die palästinensische Seite unter Yassir Arafat lehnte diesen so grosszügigen wie praktikablen Vorschlag jedoch ab und blies stattdessen zur zweiten «Intifada» mit ihren zahllosen Selbstmordattentaten. Arafats Nachfolger Mahmud Abbas wies im Jahr 2008 ein noch weiter gehendes Angebot des israelischen Premierministers Ehud Olmert ebenfalls zurück.

Es gäbe mehr zu sagen über die rechtliche und politische Situation der Westbank und Palästinas überhaupt. Jedenfalls taugt die Verkürzung auf israelischen Landraub nur für linke und rechte Hassprediger. Hier erst einmal ein Link zu einer weitestgehend unbekannten Facette der Pläne am Ende des Ersten Weltkriegs, der Zeit des Zusammenbruchs des Osmanischen Reiches, zu dem der Landstrich Palästina gehörte.

Siehe zur Rechtslage in der Westbank