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Tagesschau und Israel – immer wieder parteilich: Carsten Kühntopp

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ARD-Israel

Der das schreibt, ist kein Linksparteiler, kein BDS-Fanatiker, kein Hamas-Funktionär, sondern ein von Zwangsgebühren bezahlter ÖR-Journalist.

Mir wird gelegentlich vorgeworfen, ich würde hart und unversöhnlich verurteilen, bloß weil jemand nicht meiner Meinung wäre oder sich einmal geirrt hätte. Daher geht es hier unversöhnlich weiter: Kühntopp findet die iranische Bedrohung des Nahen Ostens und vor allem Israels gar nicht so schlimm. Dass Saudi-Arabien Israel das Existenzrecht zuspricht, findet er nicht gut, weil dies auf Kosten der arabischen Palästinenser geschähe. Den arabischen Kronprinzen tadelt er, weil der den iranischen Führer Khamenei mit Hitler vergleiche.

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Deutsche Medien fassen Putin mit Samthandschuhen an

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Putins Fürsprecher bekommen… hierzulande regelmäßig eine große Bühne. (Russlandkenner und -liebhaber Boris Reitschuster)

Reitschuster nennt Beispiele: Die Zusammensetzung von Talkshows zugunsten Putins, die Zusammenarbeit ÖRR und RT. Kreml-Lobbyisten werden als Experten vorgestellt.

Und Namen: Platzeck, Krone-Schmalz, Verheugen, Theveßen, Illner, Maischberger, Lanz.

Die Nicht-Berichterstattung der ARDSusanneGlass

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In meinem ziemlich langen Posting Deutsche Medien Marktführer bei Israelkritik stelle ich zum Schluss ein Twitter-Foto der ARD-Nahost-Korrespondentin Susanne Glass  quasi exemplarisch weniger friedlichen Fotos von dem Sturm auf die Grenze gegenüber.

Solche Fotos fand ich bei der ARD und dem Blog ARDSusanneGlas nicht. (Da ich mir die Tagesschau nicht jeden Tag zumute, kann es sein, dass es doch einmal einen Hinweis auf eine weniger friedliche Aktivität gab. Das ändert m. E. wenig an meiner Feststellung.

Ich poste hier noch einmal die Fotos

ard_susanneglass

Frau Glass gibt in einem weiteren Tweet zu, dass sie weiß, dass auf diese Drachen Hakenkreuze gemalt werden und damit Brandsätze auf israelische Felder geflogen werden. Sie will das „dann weiter beobachten. Natürlich kritisch.“

Warum filmt sie vermummte Jugendliche beim friedlichen Basteln und stellt nur dieses Foto auf ihren Twitter-Account? Der heißt übrigens @ARDSusanneGlass!

Fotos, die es bei @ARDSusanneGlass nicht zu sehen gab:

Patrick Gensing, ARD-Faktenerfinder

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Ein Freudscher Versprecher enthüllt Gensings Selbstverständnis.

Der ARD-Faktenerfinder Patrick Gensing stammt aus der linksextremen Szene: Freier Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung, Fan der Band Feine-Sahne-Fischfilet, Sympathisant der AntifaSA.

gensinglinksextrem

Als sich Frauen in der #120dB-Kampagne gegen die Masseneinwanderung aus frauenfeindlichen Kulturen wandten, „widerlegt“ Gensing mit der Kriminalstatistik von 2004 einen Anstieg der Kriminalität von Geflüchteten.

Fragen zu seiner Antifa-Tätigkeit, seiner Sympathie für die Rote Flora in Hamburg, seiner Tätigkeit für die Ex-Stasifrau Anetta Kahane beantwortet ARD-Mitarbeiter Gensing nicht.

Anders als etwa in USA ist es deutschen Journalisten nicht untersagt, selbst politisch aktiv zu werden.

rbb-Inforadio: Haltung statt Information

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Man ist es gewohnt, dass die ARD-Sender vorzugsweise über schlimme Rechtspopulisten und strebsame Schutzsuchende berichten. Ein Höhepunkt war zuletzt ein „Interview“ im rbb-Inforadio mit einer Dame des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“. rbb-Haltungsjournalist Jakob Bauer hielt der Frau das Mikrofon hin und die schwadronierte vom Tyrannenmord und lobte die Gewaltbereitschaft von PETA und Greenpeace.

Kritsch befragt werden bei der ARD österreichische Bundeskanzler und israelische Botschafter, aber keine Linksextremisten.

Auf AchGut

Siehe u. a. auch hier im Blog!

Deutsche Medien Marktführer bei Israelkritik

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Ich bin immer von Neuem erstaunt, wie parteiisch der ÖRR über Israel informiert. Ich will mich nicht daran gewöhnen. Über kein anderes Land der Welt wird so voreingenommen „berichtet“.

Richard C. Schneider war der letzte ÖRR-Korrespondent, bei dem ich nicht jedes Mal überlegt habe, ob das stimmt, was er sagt.

Prof. Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin forscht seit vielen Jahren über Antisemitismus. Ein erstes Fazit ihrer noch nicht veröffentlichten neuesten Studie:

Kein anderes Land der Welt wird in deutschen Medien so oft und scharf kritisiert wie Israel.

Liegt das daran, dass die deutschen Korrespondent/-innen in Israel voreingenommen sind und ihre Heimatsender auf deren Material vertrauen oder sind es die Redakteur/-innen der Heimatsender, die ihnen sagen, was sie berichten sollen?

Unvergesslich sind für mich die Berichte von Markus Rosch über die Wasserversorgung auf der Westbank oder die Kanalisation in Gaza. Da konnte er Fleißpunkte sammeln.

Oder die ZDF-Journalistin Nicola Albrecht, die weiß, dass israelische Kinder zum Töten palästinensischer Araber aufgehetzt würden.

Dann ist da aber auch die subtile Wortwahl der Tagesschau. Da ist von „mutmasslich“ und „offenbar“ die Rede, wenn es um iranische Aggression gegen Israel geht. Selbst RT verzichtet auf distanzierende Adjektive und Adverbien, sondern redet Klartext.

Oder der präpotente Umgang des WDR mit der (Arte-)Antisemitismus-Doku. Die für die Doku verantwortliche Redakteurin fühlte sich veranlasst, den Sender zu verlassen.

Und nun auch Frau Glass, die ARD-Studio-Chefin in Tel Aviv. Sie fertigt eine im Großen und Ganzen sehenswerte Dokumentation für den ARD-Weltspiegel über das vielfältige Leben im heutigen Israel an: Eine Motorradfahrergruppe von Juden und christlichen Arabern. Der Chef ist Tätowierer und setzt eine siebenhundertjährige Familientradition fort. Ein Pädagoge bringt schwer erziehbaren Jugendlichen das Surfen bei, darunter zwei Araberinnen. Wie die arg orthodoxen Juden in Mea Shearim zu religionskonformen Lösungen zur Wahrung der Sabbatruhe gelangen: Der mit Luftdruck betriebene Rollstuhl (keine körperliche Arbeit am Sabbat) darf benutzt werden.

Aber dann auch wieder die üblichen Klischees deutscher Israel-Berichterstattung: Weil Trump den USA-Beitrag zur UNRWA nicht mehr zahlt, droht Hungersnot in Gaza auszubrechen. Erzählt ein UNRWA-Funktionär anschaulich.

Dass neben den EU- und UNO-Milliarden Israel täglich hunderte LKW mit Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und Baumaterialien, meist kostenlos, nach Gaza schickt, dafür reicht die Sendezeit nicht. Dass die arabischen Palästinenser seit Jahrzehnten die weltweit höchste Pro-Kopf-Unterstützung von UNO, EU und europäischen Staaten erhalten, dafür reicht die Zeit nicht. Wo sind die Milliarden geblieben? Aber wegen des bösen Trump bricht die Nahrungsmittelversorgung in Gaza zusammen. Dafür reicht die Zeit!

ard_susanneglass

Frau Glass gibt in einem weiteren Tweet zu, dass sie weiß, dass auf diese Drachen Hakenkreuze gemalt werden und damit Brandsätze auf israelische Felder geflogen werden. Sie will das „dann weiter beobachten. Natürlich kritisch.“

Warum filmt sie vermummte Jugendliche beim friedlichen Basteln und stellt nur dieses Foto auf ihren Twitter-Account? Der heißt übrigens @ARDSusanneGlass!

Fotos, die es bei @ARDSusanneGlass nicht zu sehen gab.

Ansehen! Max Raabe auf Tour in Israel

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Noch bis 13.5.18 in der 3sat-Mediathek

Nachdem, was und wie sie sonst über Israel berichten, hätte ich nicht erwartet, dass ARD-Sender diese Sendung (mit-)produziert haben.

Palästinenser sollen Frieden machen oder den Mund halten

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Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman legt nach: In einem Gespräch vor jüdischen Managern in New York warf er den Arabern in Palästina vor, jahrzehntelang Gelegenheiten für Friedenschluss mit Israel nicht genutzt zu haben. Sie sollten endlich Friedensvorschläge akzeptieren oder den Mund halten.

Wie wäre es, die EU ersetzte ihre Außenbeauftragte Mogherini durch den Kronprinzen?

Siehe auch hier!

Der ARD-Studioleiter in Kairo, Carsten Kühntopp, missbilligt die Haltung des Kronprinzen zu Israel. Anders war es nicht zu erwarten. Sie entspricht nicht der Haltung der ARD. Wo kämen wir hin, wenn die ARD melden müsste, dass es nicht Israel ist, das Nahost destabilisiert?

Demagogie von Max Moor und seinem „ttt“

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Max Moor (links) fing schon demagogisch an und so ging es mit Harald Welzer, Julie Zeh, Michel Friedmann (Bild rechts) und einer Extremismusforscherin weiter.

  • Moor: Was bisher Glatzen in Springerstiefeln dachten, denken jetzt Rechtspopulisten.
  • Friedmann: „Es gibt 2017/18 keine Masseneinwanderung“.
  • Die Extremismusforscherin: Ihr Computerprogramm ordnet 50% der 100.000 Unterzeichner der „Erklärung 2018“ eindeutig rechten Bewegungen zu.

Bisher 90 Seiten empörte Kommentare von Zwangsgebührenzahlern zu einer unsäglichen Sendung von „ttt“ im ÖR-TV.

Schade, ich hätte gerne gewusst, wie man mit den Veränderungen, die eine Masseneinwanderung von überwiegend beruflich wenig qualifizierten Muslimen für Staat und Gesellschaft bedeutet, umgeht. Das interessierte Moor und Gefolge nicht. Ihn interessierte auch der Wortlaut der Resolution nicht und ein Verfasser kam auch nicht zu Wort. Es ging, wie üblich im ÖR-TV, nur darum, wie man all die Nazis entlarvt und an der Machtergreifung hindert. Und da regten wir uns früher über die Demagogie des DDR-Fernsehens auf.

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/sendung-vom-08042018-video-108.html