ARD

rbb-Inforadio: Haltung statt Information

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Man ist es gewohnt, dass die ARD-Sender vorzugsweise über schlimme Rechtspopulisten und strebsame Schutzsuchende berichten. Ein Höhepunkt war zuletzt ein „Interview“ im rbb-Inforadio mit einer Dame des linksextremen „Zentrums für politische Schönheit“. rbb-Haltungsjournalist Jakob Bauer hielt der Frau das Mikrofon hin und die schwadronierte vom Tyrannenmord und lobte die Gewaltbereitschaft von PETA und Greenpeace.

Kritsch befragt werden bei der ARD österreichische Bundeskanzler und israelische Botschafter, aber keine Linksextremisten.

Auf AchGut

Siehe u. a. auch hier im Blog!

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Wow! Es gibt also doch Binnenpluralismus bei der ARD

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Oder war es ein Versehen?

tagesthemen

Deutsche Medien Marktführer bei Israelkritik

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Ich bin immer von Neuem erstaunt, wie parteiisch der ÖRR über Israel informiert. Ich will mich nicht daran gewöhnen. Über kein anderes Land der Welt wird so voreingenommen „berichtet“.

Richard C. Schneider war der letzte ÖRR-Korrespondent, bei dem ich nicht jedes Mal überlegt habe, ob das stimmt, was er sagt.

Prof. Monika Schwarz-Friesel von der TU Berlin forscht seit vielen Jahren über Antisemitismus. Ein erstes Fazit ihrer noch nicht veröffentlichten neuesten Studie:

Kein anderes Land der Welt wird in deutschen Medien so oft und scharf kritisiert wie Israel.

Liegt das daran, dass die deutschen Korrespondent/-innen in Israel voreingenommen sind und ihre Heimatsender auf deren Material vertrauen oder sind es die Redakteur/-innen der Heimatsender, die ihnen sagen, was sie berichten sollen?

Unvergesslich sind für mich die Berichte von Markus Rosch über die Wasserversorgung auf der Westbank oder die Kanalisation in Gaza. Da konnte er Fleißpunkte sammeln.

Oder die ZDF-Journalistin Nicola Albrecht, die weiß, dass israelische Kinder zum Töten palästinensischer Araber aufgehetzt würden.

Dann ist da aber auch die subtile Wortwahl der Tagesschau. Da ist von „mutmasslich“ und „offenbar“ die Rede, wenn es um iranische Aggression gegen Israel geht. Selbst RT verzichtet auf distanzierende Adjektive und Adverbien, sondern redet Klartext.

Oder der präpotente Umgang des WDR mit der Antisemitismus-Doku. Die für die Doku verantwortliche Redakteurin fühlte sich veranlasst, den Sender zu verlassen.

Und nun auch Frau Glass, die ARD-Studio-Chefin in Tel Aviv. Sie fertigt eine im Großen und Ganzen sehenswerte Dokumentation für den ARD-Weltspiegel über das vielfältige Leben im heutigen Israel an: Eine Motorradfahrergruppe von Juden und christlichen Arabern. Der Chef ist Tätowierer und setzt eine siebenhundertjährige Familientradition fort. Ein Pädagoge bringt schwer erziehbaren Jugendlichen das Surfen bei, darunter zwei Araberinnen. Wie die arg orthodoxen Juden in Mea Shearim zu religionskonformen Lösungen zur Wahrung der Sabbatruhe gelangen. Der mit Luftdruck betriebene Rollstuhl (keine körperliche Arbeit am Sabbat) darf benutzt werden.

Aber dann auch wieder die üblichen Klischees deutscher Israel-Berichterstattung: Weil Trump den USA-Beitrag zur UNRWA nicht mehr zahlt, droht Hungersnot in Gaza auszubrechen. Erzählt ein UNRWA-Funktionär anschaulich.

Dass neben den EU- und UNO-Milliarden Israel täglich hunderte LKW mit Nahrungsmitteln, Arzneimitteln und Baumaterialien, meist kostenlos, nach Gaza schickt, dafür reicht die Zeit nicht. Dass die arabischen Palästinenser seit Jahrzehnten die weltweit höchste Pro-Kopf-Unterstützung von UNO, EU und europäischen Staaten erhalten, dafür reicht die Zeit nicht. Wo sind die Milliarden geblieben? Aber wegen des bösen Trump bricht die Nahrungsmittelversorgung in Gaza zusammen. Dafür reicht die Zeit!

ard_susanneglass

Frau Glass gibt in einem weiteren Tweet zu, dass sie weiß, dass auf diese Drachen Hakenkreuze gemalt werden und damit Brandsätze auf israelische Felder geflogen werden. Sie will das „dann weiter beobachten. Natürlich kritisch.“

Warum filmt sie vermummte Jugendliche beim friedlichen Basteln und stellt nur dieses Foto auf ihren Twitter-Account? Der heißt übrigens @ARDSusanneGlass!

Fotos, die es bei @ARDSusanneGlass nicht zu sehen gab:

 

 

Ansehen! Max Raabe auf Tour in Israel

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Noch bis 13.5.18 in der 3sat-Mediathek

Nachdem, was und wie sie sonst über Israel berichten, hätte ich nicht erwartet, dass ARD-Sender diese Sendung (mit-)produziert haben.

Palästinenser sollen Frieden machen oder den Mund halten

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Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman legt nach: In einem Gespräch vor jüdischen Managern in New York warf er den Arabern in Palästina vor, jahrzehntelang Gelegenheiten für Friedenschluss mit Israel nicht genutzt zu haben. Sie sollten endlich Friedensvorschläge akzeptieren oder den Mund halten.

Wie wäre es, die EU ersetzte ihre Außenbeauftragte Mogherini durch den Kronprinzen?

Siehe auch hier!

Der ARD-Studioleiter in Kairo, Carsten Kühntopp, missbilligt die Haltung des Kronprinzen zu Israel. Anders war es nicht zu erwarten. Sie entspricht nicht der Haltung der ARD. Wo kämen wir hin, wenn die ARD melden müsste, dass es nicht Israel ist, das Nahost destabilisiert?

Demagogie von Max Moor und seinem „ttt“

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Max Moor (links) fing schon demagogisch an und so ging es mit Harald Welzer, Julie Zeh, Michel Friedmann (Bild rechts) und einer Extremismusforscherin weiter.

  • Moor: Was bisher Glatzen in Springerstiefeln dachten, denken jetzt Rechtspopulisten.
  • Friedmann: „Es gibt 2017/18 keine Masseneinwanderung“.
  • Die Extremismusforscherin: Ihr Computerprogramm ordnet 50% der 100.000 Unterzeichner der „Erklärung 2018“ eindeutig rechten Bewegungen zu.

Bisher 90 Seiten empörte Kommentare von Zwangsgebührenzahlern zu einer unsäglichen Sendung von „ttt“ im ÖR-TV.

Schade, ich hätte gerne gewusst, wie man mit den Veränderungen, die eine Masseneinwanderung von überwiegend beruflich wenig qualifizierten Muslimen für Staat und Gesellschaft bedeutet, umgeht. Das interessierte Moor und Gefolge nicht. Ihn interessierte auch der Wortlaut der Resolution nicht und ein Verfasser kam auch nicht zu Wort. Es ging, wie üblich im ÖR-TV, nur darum, wie man all die Nazis entlarvt und an der Machtergreifung hindert. Und da regten wir uns früher über die Demagogie des DDR-Fernsehens auf.

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/videos/sendung-vom-08042018-video-108.html

 

Ich war einmal Fan von Sonia Mikich

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Das war vor fast 30 Jahren, als sie ARD-Korrespondentin in Moskau war.

Heute moderiert sie die Aktuelle Kamera…

Mikich

„Weil die Gesellschaft aber immer mehr zerbröselt … ist eine gemeinsame Öffentlichkeit so wichtig.“

Frau Mikich verwechselt da etwas. Zum Glück stellt die ARD nicht die „gemeinsame Öffentlichkeit“ dar. Frau Mikich ist bei 1984 stehen geblieben.

Der Anschluss Österreichs. Neuauflage?

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Nachdem der unverfrorene Versuch der Qualitätsjournalistinnen Maischberger und Slomka, Bundeskanzler Kurz vorzuführen, misslang, mischt sich jetzt die „Elite“ der deutschen Qualitätsmedien ein.

Sie sorgen sich um die Meinungsfreiheit in Österreich und schicken einen offenen Brief an den Bundeskanzler: Marietta Slomka, Claus Kleber, Maybrit Illner, Petra Gerster, Frank Plasberg, Anne Will, Thomas Roth, ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender u. a.  (Sonia Mikich, WDR-Chefredakteurin – „Kurz sieht wie ein Pimpf aus“ – fehlt.)

Auslöser war ein Tweet des rechten österreichischen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache

Strache

via philosophia perennis; mit der kompletten Namensliste

 

Eigentlich ganz einfach

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Beatrix von Storch, AfD-MdB, in einer Maischberger-Talkshow zu WDR-Intendant Tom Buhrow:

„Der Unterschied zwischen mir und Ihnen ist, dass ich Politik mache und Sie mit unseren Gebühren – den Zwangsgebühren – Fernsehen machen. Sie müssen neutral sein, ich mache Politik!“