Antisemitismus

Laut Facebook erlaubt!

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Fällt laut Facebook nicht unter Hassrede!

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Die DDR und die Juden

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Im Beitrag Die Juden und die DDR: Neue Linie ab 1988 und mehreren anderen ging es um Antisemitismus und Aufarbeitung des Massenmordes der Nazis an den europäischen Juden in Ostdeutschland.

Im Beitrag Antisemitismus in der DDR und die Folgen wurde auf eine westdeutsche Arbeit verwiesen. Deren Schwäche ist, dass sie Antisemitismus rechts verortet und in der DDR vor allem Antizionismus erkennt.

Hier habe ich jetzt eine umfassende Darstellung (bis 1967) zum Thema entdeckt:

Mario Keßler (1995), Die SED und die Juden – zwischen Repression und Toleranz. Politische Entwicklungen bis 1967

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Die 10 irrsten UN-Resolutionen gegen Israel

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Hillel Neuer, Chef der NGO UN-Watch, hat sie zusammengestellt:

„The 10 most insane UN anti-Israel actions of 2017“

Die Vereinten Nationen widmen einen erheblichen Teil ihrer Aufmerksamkeit Israel und der Westbank. Kein anderer Teil der Welt, keine anderer Konflikt, kein Krieg, nicht die zigfache Opferzahl beschäftigt die Diplomaten mehr.

Neben der UNRWA, einer UN-Organisation, die seit 1948 damit beschäftigt ist, arabische palästinensische Flüchtlinge und die stetig wachsende Zahl ihrer Nachkommen zu verwalten und zu versorgen, gibt es das Komitee für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes (Committee on the Exercise of the Inalienable Rights of the Palestinian People) mit einem eigenen Sekretariat. Das Komitee finanziert Kampagnen gegen Israel. Es empfiehlt den Vertretern des palästinensischen Volkes, Groß-Britannien wegen der Balfour-Deklaration zu verklagen und überhaupt internationale Gerichte und Menschenrechtsgerichtshöfe gegen Israel anzu rufen.

Die UN-Expertin für Frauenrechte lieferte einen Westbank-Reisebericht ab, in dem letztlich der Besatzungsmacht Israel die Schuld daran gegeben wurde, dass muslimische Ehemänner ihre Frauen schlagen.

Nachdem aus der ehemals überwiegend jüdisch-christlich bewohnten Stadt Hebron Juden und christliche Araber weggegangen sind, erhielt die Stadt von der UNESCO den Welterbestatus für ihr palästinensisch-arabisches Kulturerbe.

Die Dialektik eines marxistischen MdB

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Die Linken-MdB Christine Buchholz gratulierte gerade in einem Tweet den Juden zum Chanukka-Fest. Sie nahm aber vor einigen Jahren schon an einer palästinensischen Demonstration gegen Israel teil. Da bezeichnete sie die Blockade (Ägyptens? Israels?) als eigentliches Problem in Gaza. Sofort danach gab es „Kindermörder Israel!“-Rufe.

Buchholz gehört dem israelfeindlichen trotzkistischen Netzwerk marx21 an. Buchholz sympathisiert mit Hamas, Hisbollah, BDS*, hält die „palästinensische Bewegung“ für „gewaltfrei“. Sie ist gegen ein Existenzrecht Israels. *marx21-Position: „Wir wehren uns gegen die Diffamierung der BDS-Kampagne„/Buchholz in der Jüdischen Allgemeinen: „Die Linke unterstützt BDS nicht.“

Als Staatspräsident Shimon Peres am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag sprach, erhoben sich die Mitglieder. Bis auf Frau Wagenknecht und Frau Buchholz.

Sie ist durchaus für einen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung. Der solle aber gleichzeitig auch für antimuslimischen Rassismus zuständig sein.

Ihre Beschäftigung mit Israel ist genauso obsessiv wie die von Jelpke, Paech (ehem. Linke), Gehrke und Groth. Wenn BDS und Hamas eines Tages die Juden ins Meer getrieben haben werden, wird Buchholz mit reinem Gewissen den deutschen Juden wieder zu Chanukka gratulieren. Denn für eine Antisemitin hält sie sich nicht.

Aus dem Syrienkrieg ist bekannt, dass die Militärexpertin der Sozialisten US-Luftangriffe stoppen wollte, die der Unterstützung von Kurden dienten. Gleichzeitig glaubt sie, dass die marxistische kurdische PKK die einzig legitime Oppositionsgruppe in Syrien wäre.

Die Fotos verdanke ich: http://heckticker.blogspot.de

 

Jerusalem: Israels Hauptstadt

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Bazonline: „Die heilige Stadt der Juden. Die übertriebene Kritik an der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt ist juristisch und rational nicht erklärbar.“

Dass ich einen solchen Artikel wie den der Basler Zeitung nicht in der Zeit, der SZ und FR zu lesen bekomme, ist klar, aber warum steht so etwas nicht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung?

Aber auch „diese Zeitung“, wie ihre Unbelangbaren von sich selbst reden, ist in den Sog linksgrüner Palästinasympathie geraten. Wie anders konnte die glatte Lüge eines arabischen Politologen von FAZ-Interviewerin Lena Bopp unkommentiert bleiben? Der Wissenschaftler behauptete, in der von Jordanien 19 Jahre lang widerrechtlich annektierten Jerusalemer Altstadt hätte es schon religiöse Toleranz gegeben, nicht erst,  nachdem Israel die Annexion beendet hatte.

Der jordanische König hatte 1948 die jüdischen Bewohner der Altstadt, die jetzt arabischer Teil Jerusalems genannt wird, vertrieben, Juden war das Betreten des Tempelbergs verboten, die Zufahrt zur Hebräischen Universität und zum Hadassah-Krankenhaus wurde für Juden gesperrt. Tausende Juden wurden vertrieben. Christen wurden repressiv behandelt, die Religionsausübung eingeschränkt. viele verließen die Stadt.

1967 beteiligte sich der jordanische König wieder am Krieg gegen Israel. Israel besetzte daraufhin das von Jordanien annektierte Jerusalemer Gebiet und machte es für Juden und Christen wieder zugänglich.

2016 ließ US-Präsident Obama zu, dass der UN-Sicherheitsrat in einer Resolution die heiligen jüdischen Stätten, das jüdische Wohngebiet, das Krankenhaus und die Universität als widerrechtlich von israel besetzt ansah und erkannte das Territorium den palästinensischen Arabern zu. Bis dahin galt die noch aus Mandatszeiten geltende Auffassung, das Jerusalem internationels Territorium sei und sein Status in einem Verhandlungsprozess festgelegt werden sollte. Die Araber haben den internationalen Status nie anerkannt. Warum Obama plötzlich Verhandlungsmasse für einen Friedensprozess preisgab und den Arabern ohne Gegenleistung überließ, ist unbekannt.

Es ist nicht bekannt, ob Frau Bopp in die Lokalredaktion oder zu „Schüler schreiben“ versetzt wurde.

Siehe auch hierhier und hier!

 

Warum schaffen wir das nicht?

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Nachrichten aus den letzten 48 Stunden:

Bei der Gedenkfeier für den von Amri ermordeten polnischen LKW-Fahrer war der polnische Staatspräsident anwesend. Da der rbb-Reporter, der gerade eben von der Feier berichtete, den deutschen Botschafter nicht erwähnte, nehme ich an, dass der nicht anwesend war.

Es waren britische Fahrer-Kollegen, die nach dem Mord Geld für die Familie des Opfers gesammelt hatten, nicht deutsche.

Auf der Gedenkfeier für die Opfer des islamistischen Terroranschlags sprach der Imam einer Moschee, die der Verfassungsschutz beobachtet.

Ein Landgericht hatte das erstinstanzliche Urteil gegen die „Scharia-Police“-Aktivisten aufgehoben und sie frei gesprochen. Jetzt ist der BGH dran und der rbb-Reporter ist skeptisch, ob der BGH den Freispruch aufhebt. Der Anwalt der Muslime sagt: „Von den Jungs ging doch keine Bedrohung aus. Wer sollte sich bedroht fühlen?“ Warum haben die das dann eigentlich gemacht?

Die Welle der antisemitischen Demonstrationen hat die politische Elite kalt erwischt.

Es dauerte ein paar Tage, um etwas dazu sagen. Dann kam es routiniert: „Das darf nicht geduldet werden.“ „Das geht gar nicht.“ Noch nicht einmal Sätze wie: „Wir werden mit aller Härte dagegen vorgehen“ fielen. Herr Maas verurteilt zwar, schlug aber bisher keine Gesetzesverschärfung vor. Man beeilte sich, darauf hinzuweisen, dass Fahnen verbrennen nicht so einfach zu bestrafen wäre. Und wenn Ausländer Ausländern den Tod wünschen, ist die Strafbewehrung strittig. Da passte der Satz der Bundeskanzlerin wie die Faust aufs Auge, dass (Antisemitismus und) Fremdenhass nicht geduldet würden. Wenn nun aber Fremde Fremde hassen?

Die Berliner Polizei meldete die erste Demo als friedlich und gewaltfrei. Sind Todesdrohungen, das Anstecken von israelischen Flaggen und von Davidsternen in Berlin so normal, dass niemand mehr Anstoß nimmt? Es geht ja bei den Berliner Al Quds-Demos seit Jahren so zu.

Die Kriegsberichterstatter standen derweil enttäuscht in Jerusalem herum, weil der Dritte Weltkrieg nicht ausbrach. Dass in über 20 deutschen Städten gegen Israel gehetzt und teilweise auch gewalttätig demonstriert wurde, musste ich mir in den Medien zusammensuchen. Auch die TV-Nachrichten darüber waren nicht sehr zahlreich. In Berlin wurde nicht nur vor dem Brandenburger Tor, sondern auch im arabischen Neukölln und vor dem Bundeskanzleramt demonstriert. Auch schon bei der Anreise in der U-Bahn wurde Juden der Tod gewünscht. Es waren allein in Berlin tausende. Demonstrant/-innen

Jetzt lese ich in der FAZ, dass es ja nur wenige tausend waren. Wenn 200 Neonazis auftauchen, wird die Wiederkehr von Auschwitz beschworen. Wenn israelische Fahnen und Davidsterne angezündet werden, inmitten tausender Demonstranten, gilt es zuallererst, den Generalverdacht zu vermeiden. Es wären ja nur ganz wenige, die gezündelt hätten. Die FAZ spricht von einem Stoffstück, auf dem ein Davidstern drauf war. Sie ist bemüht zu differenzieren. Längst nicht alle arabischen Migranten wären antisemitisch. Es werden Umfragen zitiert. Allenfalls bei Syrern und Irakern sei Antisemitismus gesellschaftsfähig.

Das Bundesamt für Migration habe 779 Schutzsuchende, darunter auch Syrer und Iraker, befragt. 97% lehnten Antisemitismus ab. Aber selbst die Forscher sind irritiert ob der widersprüchlichen Antworten: Man respektiere Juden, aber Israel müsse vernichtet werden. Das ist ganz nach dem Geschmack der linken Israelfeinde. Sie unterstützen Hamas und BDS, gratulieren aber den Juden zu Chanukka.

arabischer Antisemitismus

Die Organisation „Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland“ (PGD) akzeptiert nach eigenen Angaben keinen Antisemitismus. Das hindert sie nicht, Sprechchöre mit Hassparolen zu initiieren.

Die Facebook-Redakteure von „Die Bundesregierung“ watschen jeden Kommentator ab, der es wagt, Flüchtlingskrise und Masseneinwanderung in Verbindung mit den antisemitischen Krawallen zu bringen. Zu unsachlich, weil man doch gar nicht wisse, ob nicht auch Deutsche unter den Demonstranten waren. Außerdem wäre nur ein kleiner Prozentsatz gewalttätig geworden.

Die Israelfeinde von der Boykott-NGO BDS liefen auch mit. Wieso fragt kein Journalist, warum der Außenminister wegen eines Gesprächstermins mit diesen Fanatikern den Termin bei Netanjahu aufs Spiel setzte. Er hätte sich doch jetzt locker mit ihnen am Rande der Demo treffen können, nur ein kurzer Fußweg von seinem Amtssitz entfernt.

Wenn es um die Fehltritte von Trump geht, können sich unsere grünlinken Mainstreammedien nicht einkriegen. Wenn Erdogan zum Mord an Juden aufruft, taucht das noch nicht einmal unter Vermischtes auf. Wenn Russland „West“-Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkennt, juckt das unsere „Unbelangbaren“ nicht. Wenn arabische Staaten „Ost“-Jerusalem zur Hauptstadt der arabischen Palästinenser proklamieren, ist das keinen Leitartikel wert.

Nachtrag: Bundespräsident Steinmeier reibt sich zwar an der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA, aber er nimmt doch deutlicher als alle anderen Politiker/-innen Stellung: Deutschland habe Verantwortung für die Sicherheit Israels und lehne jede Form von Rassismus und Antisemitismus ab. Auch für die Einwanderer gebe es keine Ausnahme.

FAZ-online zitiert Steinmeier in der Schlagzeile mit: „Der Antisemitismus ist noch nicht überwunden.“ Der Satz erinnert mich an den seit 70 Jahren gleichbleibenden harten Kern von ca. 5% Nazis in Deutschland. Zur derzeitigen durch in Deutschland lebende Araber geschaffenen Situation passt er allerdings nicht. Letztlich traut sich auch der Bundespräsident nicht, unseren palästinensischen Wutbürger/-innen Einhalt zu gebieten. Bei Pegida und AfD war man um drastische Vergleiche nicht verlegen.

Steinmeier hat wenigstens angemessener Stellung genommen als die Bundeskanzlerin. Da hat er wohl seit seiner Kranzniederlegung am Grab des Terrorpaten Arafat dazugelernt.

Andererseits lässt das SPD-geführte Außenministerium seinen UN-Botschafter in der Regel den unzähligen israelfeindlichen Entschließungen zustimmen. Steinmeier hat sie sogar ausdrücklich begrüßt.

Berlin ist weltoffen und tolerant

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chanukka polizei
(c) german media watch; gesehen bei philosophia perennis

In Berlin werden Chanukka-Leuchter angezündet und Davidsterne verbrannt.

Am Brandenburger Tor legt der palästinensische Mob eine Pause beim Verbrennen von israelischen Fahnen und Davidsternen ein. Denn am Tor wird der Beginn des jüdischen Chanukkafestes gefeiert. Zwar war zeitgleich daneben eine muslimische Demo angemeldet, aber auf Bitten der Polizei an den Berliner Hauptbahnhof verlegt worden.  Ein großer Davidstern strahlt über den Pariser Platz, der von einem Wasserwerfer, einem gepanzerten Mannschaftstransporter, Polizisten und Absperrgittern geschützt wird. Vorgestern wurde hier noch ein Davidstern verbrannt.

Der Imam der islamistischen Dar-as Salam-Moschee, Mohamed Taha Sabri, erhielt vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller 2015 den Landesverdienstorden.

Die Bundeskanzlerin erwähnt, leicht verspätet, dass sie gegen Antisemitismus und Fremdenhass wäre. Fremdenhass? Wie bitte?

Jakob Augstein (auf Twitter) und die Tagesschau (auf ihrer Webseite) weisen darauf hin, dass das Verbrennen von Fahnen nur in bestimmten Fällen strafbar sei, grundsätzlich aber nicht. Vor ein paar Jahren stürmte die Duisburger Polizei eine Wohnung, um zwei israelische Flaggen zu beschlagnahmen, die während einer Hamas-Demonstration am Fenster gezeigt worden waren. Auf der Straße brüllten die Araber „Tod den Juden“.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) präsentierte ein Rechtsgutachten, in dem das Eindringen in die Wohnung und die Beschlagnahme als rechtlich einwandfrei beurteilt wurden. Die GdP fordert Politiker, die das Verhalten der Polizei kritisert hatten, auf, sich zu entschuldigen.

In einer anderen deutschen Stadt wurde das Chanukkafest abgesagt aus Angst vor Störungen durch die palästinensischen Mitbürger/-innen. Auch im kleineren Rahmen im Rathaus ginge es nicht, weil das Rathaus mehrere Eingänge hätte.

Es geht bloß um Israel und nicht um die AfD

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Nachdem sich ein AfD-Landtagsabgeordneter kritisch gegenüber Juden äußerte, wurde gegen die gesamte AfD geschossen.
Wenn tausende Moslems in Deutschland seit Tagen gegen Juden auf die Straße gehen, ihnen den Tod wünschen, wo ist da der Tagesschau-Brennpunkt, wo ist die Antifa, wo ist Annetta Kahanes Zensurbehörde, wo ist der spinnerte Aktivist Ruch, wo sind die Lichterketten und die machtvollen Gegendemonstrationen? Wo ist die Bundeskanzlerin?

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt: „Dass Gegendemonstrationen gegen diesen eingewanderten Antisemitismus am Wochenende ausblieben, wundert mich nicht. Der deutsche Linke demonstriert nur gegen deutsche Antisemiten.“ (zit. nach youwatch)

BDS, die palästinensische Israelhasser-NGO, die auf die Vernichtung Israels hinarbeitet, ist in Berlin dabei und türkische Faschisten sind es. Fühlen sich die BDS-Aktivist*/Innen deswegen hier sicherer als in Jerusalem, weil sie die palästinenser-freundlichen Gesten deutscher Politiker zu schätzen wissen? Steinmeier legte einen Kranz am Grab Arafats nieder, der die Flugzeugentführungen erfunden hat und den Münchner Terroranschlag 1972 guthieß, Gabriel ließ einen Termin bei Netanjahu platzen, weil sein Wunsch, einen Termin bei BDS zu bekommen, größer war.

Bernd Zeller zeichnet die passende Karikatur.

Nachtrag: Wer sich wunderte, warum die Tagesschau anfänglich nicht über die palästinensischen Demos in deutschen Städten berichtete: „Natürlich kann man im Nachhinein fragen, warum wir nicht schon früher berichtet haben. Uns erschien es aber bei diesem Thema gerade wichtig, politische Stellungnahmen einzubinden und auch etwas hintergründiger zu berichten.“ So die Antwort von Tagesschau-aktuell auf eine Leseranfrage, warum sie erst nach einer Merkel-Stellungnahme über die Fahnenverbrennung berichtete.

 

Aachener Friedenspreis sympathisiert mit Antisemiten und Linksextremisten

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1998 erhielt ein Antisemit den Friedenspreis eines Aachener Friedensvereins, weil er jahrelang am Kölner Dom eine „Klagemauer für den Frieden“ aufgebaut hatte und u. a. eine Zeichnung zeigte, in der ein Jude ein palästinensisches Kind verspeist und dazu ein Glas Blut trinkt.

2002 erhielt der „Friedenspädagoge“ Berhard Nolz den Preis. Er ist Geschäftsführer eines „Zentrums für Friedenskultur“ und Bundessprecher von „Pädagoginnen und Pädagogen“ für den Frieden. Er organisiert antiisraelische, antiamerikanische und antifaschistische Gedenktage, Demonstrationen und Ausstellungen. Aus Anlass der Morde vom 11.9.2001 in New York hält er vor Schülern eine USA-kritische Rede. Daraufhin wird er an eine andere Schule versetzt und erhält später den Friedenspreis.

Bis vor kurzem war er Mandatsträger der Linkspartei. Von der trennte er sich, da die Partei eine Aktion gegen Israel nicht vorbehaltlos unterstützte. Dann ist er auch noch Gymnasiallehrer.

2017 erhielten zwei „Schulen ohne Bundeswehr“ den Aachener Friedenspreis, weil sie Bundeswehrsoldaten das Betreten der Gebäude verboten haben.

Gerne werden Friedensfreunde aus Israel gewürdigt, die gegen die „brutalen Unterdrückungsmaßnahmen gegen das palästinesische Volk“ (Vereins-Webseite) protestieren.

Links:

Bundeswehrsoldaten in Schulen zu unerwünschten Personen erklären, ist ein Anfang. In Hannover macht die Bundeswehr regelmäßig ein öffentliches Biwak. Das örtliche Friedensbüro hat zu Demonstrationen aufgerufen.

Seit Jahren werden Bundeswehrfahrzeuge auf Kasernengelände abgebrannt oder Zulieferer geschädigt. Die Schäden gehen in die Millionen.“War starts here“ sagen die Friedensfreunde zu ihren Brandstiftungen. Das macht sie doch sicher in Aachen preiswürdig.

Der arabische Staat Schweden

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Aus einem Interview mit Henryk M. Broder über seinen neuen Film „Der ewige Antisemit“:

Interviewer: In Malmö kursiert unter Juden der sarkastische Witz, dass Schweden der einzige arabische Staat sei, der Israel noch nicht angegriffen habe. Ist der Antisemitismus in der Stadt so schlimm wie oft beschrieben?

Broder: Er ist schlimmer. Allerdings haben wir diesen Witz in Malmö nicht gehört. Es kann sein, dass den Juden inzwischen die Lust am Witzemachen vergangen ist.

In dem umfassenden, gut lesbaren Werk The War of Million Cuts beschreibt der Antisemitismusforscher Manfred Gerstenfeld auch den Antisemitismus und Israelhass schwedischer Sozialdemokraten, darunter den Bürgermeister von Malmö. (Link, dort pp 264-266)

Wer sich an die 1943 aus Dänemark vor Hitler nach Schweden fliehenden Juden erinnert und wie das als leuchtendes Beispiel gepriesen wird, muss sich fragen, wie es dazu gekommen ist, dass gerade schwedische Sozialdemokraten antisemitisch und proarabisch geworden sind. Allerdings empfinden manche Schweden die Liebe muslimischer Schutzsuchender zu ihrem Land inzwischen als bedrohlich.