Antisemitismus

Berlin: Araber provoziert Araber mit Kippa

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In Berlin wurden ein arabischer Israeli, der eine Kippa trug, von einem palästinensischen Schutzsuchenden mit einem Ledergürtel geschlagen.

Der Israeli sagt, er hätte beweisen wollen, dass Kippatragen in Berlin sehr wohl möglich sei.

Jakob Augstein, der Antisemit vom Dienst, zeigt Verständnis: Das Tragen der Kippa sei eine Provokation gewesen, verkündet der Spiegel-Mitbesitzer und -Kolumnist per Tweet.

Die Spiegel-Redaktion kommt ihrem Kollegen zu Hilfe und relativiert den schlechten Eindruck, den man von diesem Einzelfall bekommen könnte: Sie verweist auf 1377 rechte Straftaten in ganz Deutschland und bloß 25 aus dem Bereich islamistischer Extremismus. In Berlin könne es sein, dass antisemitische Vorfälle zunähmen.

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Wie verlogen ist das denn? Auschwitz-Rapper erhalten deutschen Musikpreis

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AfD-Politiker Bernd Höcke nennt das Holocaust-Mahnmal in Berlin, wie der Spiegel Jahrzehnte zuvor, ein Denkmal der Schande. Das ist sachlich betrachtet nicht falsch. Es erinnert an die Schandtaten der Deutschen vor 70 Jahren. (Ob er es anders meint, es weghaben möchte, gar den Holocaust anzweifelt, weiß ich nicht.)

Jetzt haben wir ein neues Denkmal der Schande: Den Echo-Preis an die Künstler Farid Bang und Kollegah, die von Gewalt, Ficken und Auschwitz singen.

Das Publikum buht ein bisschen, aber so richtig lässt man sich beim Feiern nicht stören. Einzig Campino kommentiert, als er seinen Preis erhält. Nach den diversen Eklats um die Südtiroler Band Frei.Wild mit ihren vergleichsweise harmlosen, heimatstolzen Texten ist es erstaunlich, wie glatt antisemitische Texte jetzt durchgehen.

Die Musikmanager kennen gewiss die demographische Entwicklung in Deutschland: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund machen schon bald die Hälfte der Kohorte aus. Der Vorname Mohammed gehört zu den Spitzenreitern unter den Namen für Neugeborene. Die Mitte wird bunter, um es im Neusprech der Grünlinken zu sagen.

Die Antifa-Faschisten und die Amadeu-Antonio-Stiftung sind noch im Oster-Urlaub. Die MeToo-Aktivistinnen echauffieren sich über harmlose Gedichte, in denen Frauen und Blumen gepriesen werden, Dass die beiden preisgekrönten Sänger Frauen als Huren besingen, stört sie nicht. Oder haben sie Angst? Die Preisträger drohen ja mit Gewalt. Vor Eugen Gomringer oder Rainer Brüderle brauchen sie dagegen keine Angst zu haben.

Ich weiß, wie das funktioniert: Wenn an meiner Schule eine biodeutsche Kartoffel einen marrokanischstämmigen Mitschüler scheel angesehen hatte (Das war in der Tat der Ausgangspunkt), standen 20 Minuten später drei Dutzend Neffen, Brüder und Freunde auf dem Schulhof, bereit zuzuschlagen. Das war kein Einzelfall, sondern ein in allen Schulen der Region bekanntes Phänomen.

Das Notos Quartett hat inzwischen seinen Echo-Preis zurückgegeben. (Nachtrag: es gibt inzwischen massenhaft Rückgaben.) Den Rest des Beitrags lesen »

SZ glättet antisemitischen Kommentar

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Die Süddeutsche Zeitung ist bekannt für ihre antisemitische und antiisraelische Berichterstattung. Aber manchmal glättet sogar sie ihre Verbalattacken.

So schrieb SZ-Journalist Moritz Baumstieger am 2. 4. 18 um 19.40 Uhr. So ging der überarbeitete Kommentar um 23.49 Uhr online. Einen Hinweis auf die Überarbeitung gibt es nicht.

(nach einem Tweet von Hanning Voigts, Frankfurter Rundschau)

Kleiner Konflikt wg. kultureller Überforderung

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Eine Zweitklässlerin wurde in Berlin von einem geflüchteten Mitschüler mit dem Tod bedroht. Sie würde nicht an Allah glauben. Ihre Mutter ist jüdisch.

Die Berliner Zeitung berichtet aus dem Berliner Schulalltag. Heute Morgen erfahre ich aus den Rundfunknachrichten, dass uns ein Politiker auffordert, stärker gegen den wachsenden Antisemitismus in der Bevölkerung vorzugehen. Jeder trüge Verantwortung. Peinlich vermieden wird das Wort „Islam“. Es muss ja nicht gleich ein Generalverdacht gegen alle Muslime ausgesprochen werden. (Einzig das Simon-Weisenthal-Center spricht vom Import des muslimischen Antisemitismus.)

bushido

 

 

Cheblismus (2)

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Hübschsein genügt nicht, um bei Sozialdemokraten wie Steinmeier (Pressesprecherin bei ex-Bundesaußenminister und bei Müller (Berlin; Staatssekretärin) Karriere zu machen, man darf auch nicht zu viel Fachkompetenz besitzen.

Heute: Sawsan Chebli und die Statistik antisemitischer Straftaten:

Dr. David Berger, Wo liegt die Ursache für die vielen Gewalttaten „von rechts“?

Update 20.3.18: Twitter scheint für die Staatssekretärin erfunden worden zu sein. Sie und ihr Team twittern unaufhörlich. Im Mittelpunkt: Fotos von Sawsan Chebli, ihr Kampf gegen die AfD, ihre Sympathie für die guten Gläubigen und Ungläubigen.

Sie besitzt laut Berliner Morgenpost auch Autogrammkarten. Oder haben das alle drei Dutzend Berliner Staatssekretäre?

Ich lasse es erst einmal gut sein. Wenn sie Bundesintegrationsministerin werden sollte oder Regierende Bürgermeisterin, stellt sich die Frage neu.

chebli

Facebook: Antisemiten willkommen

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Man kann die Fälle kaum noch zählen. Wer Facebook antisemitische Hetze anzeigt, erhält von der Zensurabteilung ein Standardschreiben: „Der beanstandete Text verstößt nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards“.

Der „Fall“ Felix M. Leidecker (CDU)

Der „Fall“ Gerd Buurmann

Buurmann schreibt: „Hasspostings gegen Juden, gegen Israel, gegen die Demokratie und Menschenrechte sind augenscheinlich kein gravierender Stein des Anstosses für Facebook. Nazis, Linksextreme und Islamisten haben nahezu freies Spiel auf Facebook. Mittlerweile kann man Facebook als die größte Hassplattform der Welt bezeichnen.“

 

Was mich wundert: Obwohl alle wissen, dass es bei Facebook einzig ums Geldverdienen geht, dass Facebook mit den Daten der Nutzer Geld macht und selbstherrlich Zensur ausübt, halten fast alle fest an dieser Plattform.

Nachtrag: Auch dies wurde von den Facebook-Zensoren gelöscht.

Hitlers Kinder sind erleichtert

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Die Fixierung auf Israel als Grundübel des Nahen Ostens haben die Mainstreammedien mit Linken in der Linkspartei, Feministinnen und anderen postmodernen Aktivisten gemeinsam. Die Anprangerung des Staates als Apartheidstaat und Kriegstreiber macht auch vor der FAZ nicht Halt, wenn man die Israelexperten Stahnke und Croitoru liest.

Noch mehr beschäftigt sich die ARD-Tagesschau damit, ein hässliches Bild von Israel zu zeigen. Sie können nicht nur den Ton manipulieren, wie kürzlich, um Trump vorzuführen. Jetzt manipulieren sie mit Bildern und führen so wieder einmal Israel vor.

Tagesschau_Israel

Das Titelfoto von Tagesschau-Online stammt von einer Demonstration der illegalen Einwanderer. Es wurde erst weiter unten im Text erläutert, aber nach Zuschauerprotesten sofort ausgetauscht.

nach Stefan Frank auf AchGut

israel_tagesschau

Ist es nicht ungemein entlastend, wenn Hitlers Kinder und Enkel zeigen können, dass die Juden die Nazis von heute sind? 

 

Laut Facebook erlaubt!

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facebook
(c) Facebook

Fällt laut Facebook nicht unter Hassrede!

Es geht das Gerücht, dass Facebook Syrer in den Löschzentren beschäftige, wegen der Arabischkenntnisse. Das würde erklären, warum antisemitische und israelfeindliche Veröffentlichungen erlaubt bleiben, jede noch so sachliche Islamkritik aber Gefahr läuft, gelöscht zu werden. Die Verantwortlichen bei Facebook verweigern jegliche Auskunft.

Die DDR und die Juden

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Im Beitrag Die Juden und die DDR: Neue Linie ab 1988 und mehreren anderen ging es um Antisemitismus und Aufarbeitung des Massenmordes der Nazis an den europäischen Juden in Ostdeutschland.

Im Beitrag Antisemitismus in der DDR und die Folgen wurde auf eine westdeutsche Arbeit verwiesen. Deren Schwäche ist, dass sie Antisemitismus rechts verortet und in der DDR vor allem Antizionismus erkennt.

Hier habe ich jetzt eine umfassende Darstellung (bis 1967) zum Thema entdeckt:

Mario Keßler (1995), Die SED und die Juden – zwischen Repression und Toleranz. Politische Entwicklungen bis 1967

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Die 10 irrsten UN-Resolutionen gegen Israel

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Hillel Neuer, Chef der NGO UN-Watch, hat sie zusammengestellt:

„The 10 most insane UN anti-Israel actions of 2017“

Die Vereinten Nationen widmen einen erheblichen Teil ihrer Aufmerksamkeit Israel und der Westbank. Kein anderer Teil der Welt, keine anderer Konflikt, kein Krieg, nicht die zigfache Opferzahl beschäftigt die Diplomaten mehr.

Neben der UNRWA, einer UN-Organisation, die seit 1948 damit beschäftigt ist, arabische palästinensische Flüchtlinge und die stetig wachsende Zahl ihrer Nachkommen zu verwalten und zu versorgen, gibt es das Komitee für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes (Committee on the Exercise of the Inalienable Rights of the Palestinian People) mit einem eigenen Sekretariat. Das Komitee finanziert Kampagnen gegen Israel. Es empfiehlt den Vertretern des palästinensischen Volkes, Groß-Britannien wegen der Balfour-Deklaration zu verklagen und überhaupt internationale Gerichte und Menschenrechtsgerichtshöfe gegen Israel anzu rufen.

Die UN-Expertin für Frauenrechte lieferte einen Westbank-Reisebericht ab, in dem letztlich der Besatzungsmacht Israel die Schuld daran gegeben wurde, dass muslimische Ehemänner ihre Frauen schlagen.

Nachdem aus der ehemals überwiegend jüdisch-christlich bewohnten Stadt Hebron Juden und christliche Araber weggegangen sind, erhielt die Stadt von der UNESCO den Welterbestatus für ihr palästinensisch-arabisches Kulturerbe.