Alliiertenmuseum

Neues vom Alliiertenmuseum

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Von Zeit zu Zeit zieht es mich in das Berliner Alliiertenmuseum.

Kontrollbaracke Checkpoint CharlieEs ist im und neben dem ehemaligen Kino „Outpost“ in einem früheren Wohngebiet der US-Streitkräfte in Berlin-Dahlem. Dokumentiert wird die Zeit des geteilten Berlin im Kalten Krieg anhand von Tondokumenten, Filmen, Fotos und Originaldokumenten. Ein Rosinenbomber der Luftbrücke 1948/49 steht im Freigelände, ein Wachtturm und ein Stück Mauer von der Bernauer Straße, das Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie sowie ein Waggon eines Militärzuges der französischen Streitkräfte. Solche Züge fuhren regelmäßig zwischen Westdeutschland und West-Berlin.

Für mich war die bizarre Situation der „Insel“ West-Berlin Normalität. Ich war mehrmals im Jahr hier. Für die Nachgeborenen ist es kaum vorstellbar, dass an den Grenzen West-Berlins DDR-Bewohner erschossen wurden, beim Fluchtversuch ertranken oder durch eigens gegrabene Tunnel entkamen, im U-Bahntunnel unter dem Ostsektor der Stadt,  in Fahrzeugen trickreich versteckt, in einer US-Militäruniform verkleidet. Der gewaltige Kraftakt der Luftbrücke wird gezeigt, mit der die US- und die britische Luftwaffe den Westteil der Stadt fast ein Jahr aus der Luft versorgten, nachdem die UdSSR die Versorgungswege blockiert hatte.

Eine Sonderausstellung, die leider am 28.1.18 schließt, heißt 100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg. Sie zeigt ausgewählte Objekte, deren Geschichte erzählt wird.

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Die Amerikaner in Berlin(W)

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Das Alliierten-Museum präsentiert eine neue Webseite: Amerikaner in Berlin.

Vorgestellt werden zehn Orte in Berlin-Zehlendorf, u.a. das AFN-Funkhaus, das Hauptquartier und der Militärbahnhof Lichterfelde-West.

Passend dazu erscheint im Christian-Links-Verlag die Broschüre „Die Amerikaner im geteilten Berlin“