AfD

Bundestagsreden von AfD-Politikern

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Ich muss gestehen, dass ich gerne Bundestagsreden von AfD-Politikern zuhöre oder sie nachlese. Gar nicht selten sind sie fundierter als das, was von Grünen, Christ-, Sozialdemokraten oder Sozialisten zu hören ist.

Die hochroten Köpfe von empörten Schreiern wie Dr. Anton Hofreiter Grüne), Ulli Nissen und Claudia Moll (SPD) zeigen, dass sie es bisher nicht gewohnt waren, dass jemand völlig anderer Meinung ist als sie.

Im Blog versuche ich, nicht darauf zu verweisen, auch im Bekanntenkreis traue ich mich nicht, davon zu reden. Man kann doch wohl nicht Redner einer „offen nationalsozialistischen“ Partei (F. Merz), einer Partei, deren Abgeordnete sich beim „Aussteigerprogramm für Neonazis melden“ sollte und die rassistisch wäre (C. Özdemir), für überzeugend halten.

Mir ist nicht immer klar, was größer ist: Die Lust der AfD-Politiker an der Provokation oder die Lust der linksgrünen Medien, über jedes Stöckchen zu springen, das ihnen hingehalten wird. Man könnte bei ihnen meinen, dass ein nackter Neonazi-Hintern in Cottbus schlimmer ist als eine durch Hamburg marodierende Horde Linker oder Extremente auf Polizisten werfende Umweltschützer im Hambacher Forst.

Es wäre schade, wenn die Nationalsozialisten in der AfD sich durchsetzten. Die „Qualitätsmedien, die ÖR-Sender und die anderen Parteien hoffen darauf und stürzen sich auf alles, was AfD-Vertreter zu Geschichtspolitik, Vergangenheitsbewältigung, Nation und Heimat sagen.

Ich erinnere mich an einen Gastbeitrag von Dr. Alexander Gauland im linken Tagesspiegel (TS), bei dem die Redakteure entdeckt zu haben glaubten, dass G. bei Hitler abgeschrieben hätte. Dann meldete sich ein linker Soziologe, der belegte, G. hätte aus seinem früheren TS-Artikel abgeschrieben. Ich könnte ergänzen, dass das, was G. über globale Eliten und kosmopolitische Konzernchefs geschrieben hatte, seit Jahren im Wirtschaftsteil der FAZ zu lesen ist.

AfD-MdBs, an deren Reden ich mich erinnere: Joana Cotar, Dr. Michael Espendiller, Dr. Marc Jongen, Markus Frohnmaier, Martin Hebner

 

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Merkels Ziel: Neunzehnhundertvierundachtzig

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Thomas Spahn zitiert auf Tichys Einblick Dr. Angela Merkel. Sie läutet die nächste Phase der Gleichschaltung der öffentlichen Meinung ein:

„Wir wollen zudem Leitlinien für den Umgang mit Parteien schaffen, die in ihren Kampagnen aktiv Desinformation betreiben – und das bedeutet in letzter Konsequenz auch, in solchen Fällen über finanzielle Sanktionen nachzudenken. Denn Politik bedeutet Verantwortung. Wer sich nicht an die demokratischen Spielregeln Europas hält, der kann auch nicht erwarten, von der Europäischen Union Parteienfinanzierung zu erhalten. Auch das ist wehrhafte Demokratie!“

Als sich hier nun Protest bei der unverkennbar gemeinten AfD erhob, fügte Merkel mit süffisantem Blick zu den Abgeordneten dieser Partei hinzu: „Fühlt sich da jemand angesprochen???“

Jüdische Nazis (2)

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Es gibt den bösen deutschen Spruch: „Den Holocaust werden wir den Juden nie verzeihen.“

Jetzt ist die Verifizierung dieser Aussage näher gerückt: Es gibt Juden in der AfD. Na, bitte!

 

Video von Orit Arfa, via AchGut

Jüdische Nazis?

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Michael Klonovski, der auch die Reden für Alexander Gauland schreibt, hat, so vermute ich, die Rede vor der Gründungsversammlung der „Juden in der AfD“ gehalten:

„Meine Damen und Herren, ein alter jüdischer Witz, der in verschiedenen Versionen erzählt wird, geht so: Im New Yorker Central Park sitzt ein Schwarzer auf einer Bank und liest die Jerusalem Post. Ein Jude kommt vorbei und fragt ihn: ‚Neger zu sein genügt Ihnen wohl nicht?‘

Wenn ich in diese Runde schaue, kann ich mir die Frage nicht verkneifen: Jude sein genügt Ihnen wohl nicht?

Wenn sich jetzt Juden auf die Seite der AfD schlagen, ist das natürlich ein Fest für linke Antisemiten. Gönnen wir ihnen die geifernde Lust. Man muss nur das etwas unappetitliche Gedankenexperiment anstellen und sich vorstellen, um wieviel gebremster die öffentliche Empörung ausgefallen wären, wenn sich eine Gruppe ‚Juden in der Antifa‘ gegründet hätte…“ Weiterlesen (Ziemlich weit herunterscrollen oder halt alles lesen. Ist auch nicht verkehrt.)

FAZ-Satire: „Der Vernichtungsreflex“

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Dass es mit der FAZ soo schnell bergab gehen würde, hätte ich nicht erwartet. Aber die Medienhysterie um Chemnitz hat sie voll erwischt.

Die neueste Annäherung an die Standards von taz, Freitag, Zeit, SZ, ttt, Heute und Report steht am 20.9.18 im Feuilleton auf Seite 15: „Der Vernichtungsreflex“ von Kai Spanke. Herr Spanke schreibt über den gefakten AfD-Stand in Berlin-Lichtenberg, an dem Flugblätter an Nationalsozialisten erteilt wurden, eine kleine Menschenjagd stattfand und eine Reporterin angerempelt wird: Eine „aufwendige(sic!) Produktion“, „ein „humoristischer Rundumschlag“ gegen alle, die vom Tod eines jungen Mannes profitieren wollten.

Während des Drehs des Rundumschlags gab es Irritationen unter den Zuschauern wegen des Fakes. „Daraufhin habe man geduldig das Set und die Story erklärt… Jedem hätte klar sein müssen, dass es sich um Satire handelt, da das Filmteam… das Set mit entsprechenden Hinweisen versehen hatte.“

Nun lesen Ostdeutsche, zumal Berlin-Lichtenberger, keine FAZ. Dort durfte nämlich kürzlich Oliver Welke, Macher der Rüpelsendung „Heute-Show“ auf einer ganzen Seite erläutern, was Satire wäre. Nun sehen Schlecky Silberstein, der Erfinder des „Rundumschlags“, der vom Südwestrundfunk (SWR) bezahlt wurde und die Kulturschaffenden dieses ARD-Senders hohe Freiheitsgüter bedroht: die Kunstfreiheit, die  Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit. Wenn ein Kunstschaffender erklärt, er habe eine Satire erschaffen, hat das eine Satire zu sein, basta. Wer das anders sieht ist… na, was schon?

Die AfD versteht halt keine Satire und nimmt übel. Ja, sie klingelt sogar an der Wohnungstür des Spaßmachers, um ihn zu befragen, wie er das mit seinem Rundumschlag gemeint habe.

Jetzt ist die publizistische Hölle los: Faschistische Methoden schreit Satiriker Schlecky Silberstein. Obwohl er in Berlin lebt und wirkt, hat er anscheinend nie etwas davon gehört, wie Antifaschisten mit Menschen umspringen, die sie zum Feind erklären: ihr Auto anzünden, ihre Häuserwand beschmieren, ihre Adresse veröffentlichen, zum Töten aufrufen. Aber erst der „Hausbesuch“ der AfD erinnert Herrn Silberstein an 1933. Es trifft sich, dass er Jude ist, denn prompt gibt es antisemitische Kommentare und anscheinend auch Mordaufrufe. Bei der AfD-Klientel greife der alte Vernichtungsreflex, weiß Silberstein. Dieses Wissen imponiert dem FAZ-Mitarbeiter, er wählt den Satz als Überschrift.

Da haben wir dann das Chemnitz-Syndrom: Es geht nicht um arabische Messerstecher und Totschläger, um eine Stadt, die Zusammenrottungen von kriminellen Geflüchteten satt hat, es geht jetzt nur noch um die antisemitische, nationalsozialistische AfD.

In Chemnitz ereignete sich wie bestellt ein Überfall auf ein jüdisches Restaurant, so dass die Redner/-innen im Bundestag sofort und unisono beim Stichwort Chemnitz rufen konnten: „Antisemitismus, das geht bei uns ganz und gar nicht!“

Wenn 100 Vermummte, wohl ein untrügliches Zeichen für nationalsozialistische Schläger, mehr als ein faustgroßes Loch in einer Fensterscheibe zustande gebracht hätten, wäre das bestimmt bundesweit blitzschnell bekannt geworden. Erstaunlich, dass man vorher nie von Vorfällen um ein jüdisches Restaurant in der angeblichen Nazi-Hochburg gehört hat. Wenn man schon den Rechtsstaat von einem Hitlergruß (dargeboten von einem Arm, auf dem RAF eintätowiert war) und einem nackten nationalsozialistischen Hintern bedroht sieht, wären nationalsozialistische Krawalle vor dem Restaurant wohl nicht unbemerkt geblieben.

Fazit: Schlecky Silberstein ist letztlich doch eine Satire gelungen: Er jubelt dem FAZ-Feuilletonchef seine Presseerklärung als Text eines FAZ-Journalisten unter.

Was sind das für Menschen, denen angesichts dessen, was in Chemnitz alles passiert ist, nichts Besseres einfällt, als ein Satirefilmchen zu machen und zu finanzieren?

Weitere „Meilensteine“ des FAZ-Journalismus siehe hier und hier!

Gefakter AfD-Stand

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afd-fake

Die Filmproduktionsfirma Silberstein GmbH baute in Berlin-Lichtenberg einen AfD-Stand nach, an dem sich als Neo-Nationalsozialisten und Hooligans verkleidete Schauspieler Flugblätter reichen ließen.

Als die Sache aufflog, erklärte der Auftraggeber, der ARD-Sender Südwestrundfunk, wie heute üblich, es würde sich um Satire handeln: siehe Dr. David Berger auf philosophia perennis!

Am Rande bemerkt: In Berlin-Lichtenberg erhielt die Linkspartei bei der Bundestagswahl 2017 29,3%, das höchste aller Berliner Ergebnisse. Alle anderen Parteien lagen unter 19%.

Update 18.9.18: Jetzt behauptet der Urheber, der sich Schlecky Silberstein nennt und sich als Künstler bezeichnet, das von Zwangsgebühren bezahlte Video wäre Satire gewesen. Er hätte am Drehort ignoranten Zuschauern erklären müssen, was Kunstfreiheit wäre.

Im Austeilen ist „Comedian“ Schlecky Silberstein groß. Er will die AfD vorführen. Jetzt inszeniert er sich als Opfer, weil ein Berliner AfD-Politiker an seiner Hausür klingelte und ihn fragen wollte, was er sich bei seinem „Kunstwerk“ gedacht hat.

Berlin-Marzahn: Wo die AfD die Linkspartei beerbt

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NZZ: Wo die AfD der Linken den Rang abläuft.

Wegen der Unterbringung von Schutzsuchenden regt sich Unmut, von dem die Linke einiges abbekommt. Was der Reporter nicht ganz versteht: Seit Jahren lebten doch Polen, Vietnamesen und Russlanddeutsche friedlich mit „Alt-Marzahnern“ zusammen.

Linksfaschistische Krawallbroschüre im ZDF

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Im ZDF-Mittagsmagazin wurde am Tag vor dem AfD-Parteitag im Juni 2018 auf eine linksextremistische Broschüre hingewiesen (Cover s. o.), in der erklärt wird, wie man Autos abfackelt, mit Nagelbrettern Autos stoppt und Farbbeutel herstellt.

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Die Linksfaschisten veröffentlichen in dem Werk auch die Adressen aller Parteibüros der AfD in Deutschland und von einigen der CSU. Privatadressen von AfD-Politikern veröffentlichen sie auf ihrer Webseite.

Sie „rufen anlässlich des AfD-Parteitags in Augsburg zur Revolte gegen das Kollektiv der Deutschen auf.“
zdf
(Anscheinend ist indymedia nicht mehr verboten.)