AfD

Der Humanist und die Nazi-Schlampe

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Johannes Richardt ist Novo-Chefredakteur und Gründungsmitglied des „humanistischen Think-Tanks Freiblickinstitut e.V.“ Seine Plattform Novo – Argumente für den Fortschritt fand ich sehr links orientiert, aber ganz brauchbar. Bei einem Humanisten und Gründer eines Freiblickinstituts kann man nicht sehr falsch liegen, dachte ich.

Dachte ich zumindest bisher.

Was ist geschehen? Der NDR-Humorist Christian Ehring machte in seiner Satiresendung den Böhmermann. Er bezeichnete die neue Vorzeigefrau der AfD als Nazi-Schlampe. Den Rest des Beitrags lesen »

Warum Rechtsextremismus langlebig ist

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Rechtsextremismus-WarnungDie mit Millionen Steuergeldern betriebenen Netzwerke, Stiftungen, Organisationen und Vereine, die mit Flyern, Broschüren, Webseiten, schwarzen Listen, Schulungskursen und Unterrichtsbesuchen gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rechtskonservatismus kämpfen, haben ein Interesse daran, dass Rechtsextremismus usw. nicht wirklich verschwinden.

(Seit ich mich für Politik interessiere, das sind 55 Jahre, kommt jede seriöse Studie zu dem Ergebnis, dass es in Deutschland einen harten Kern von 5% Nazis gibt. Die werden auch mit den Millionen € teuren Kampagnen von Werbeagenturen und Hunderten von „zivilgesellschaftlichen“ Bündnissen und Aktionsgruppen  nicht verschwinden.)

Dank geneigter Journalist*innen gelingt es ihnen, einen Rechtsextremismus-Hype zu erzeugen. Es ist schlimm genug, dass es Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten in Deutschland gibt. Es ist aber unnötig, einen Popanz zu errichten. Das ist ähnlich wie bei der „Armutsindustrie“: Eine Flut von Statistiken und Umfragen suggeriert wachsende Armut, die Kinder, Alte, Alleinerziehende, gering verdienende Familien bedrohte. Linke Parteien fordern noch mehr Milliarden für die Sozialpolitik und noch höhere Steuern für die „Reichen“. Dabei geraten die wirklich Armen aus dem Blick.

Vergleichbar läuft das beim rechten Extremismus. Letztes aktuelles Beispiel ist Geert Wilders in den Niederlanden. Der ist mit seiner Ein-Mann-Partei seit Jahren weit davon entfernt, die Niederlande regieren zu können. Dort hat es in den letzten Jahren immerhin zwei Morde durch Islamisten gegeben. Der WDR dichtet Wilders zuletzt noch Sympathie für Israel an, was für Linke ganz klar ein Zeichen von Islamophobie ist. (Vor lauter Begeisterung, dass dank der weltweiten Aufmerksamkeit verhindert wurde, dass Wilders die Macht über die Niederlande übernahm, wurde übersehen, dass die niederländischen Sozialdemokraten nahezu verschwunden sind: von 35 auf 5%, und mit 3% eine muslimische Partei neu ins Parlament einzog.

Was soll man davon halten, dass z. B. die Tagesschau den Wilders-Hype mitmacht und dann, nach der Wahl, fragt, ob nicht die Medien einen Hype verursacht hätten? Es beweist letztlich, was Medienkritiker sagen: dass Journalisten in jedem Fall das letzte Wort behalten. An ihnen kommt man nicht vorbei.

So wie mit Wilders machen sie es auch mit der AfD: Wenn man die ö.-r. TV-Sender und die Mainstream-Zeitungen liest, bekommt man den Eindruck, die Machtergreifung der AfD stünde unmittelbar bevor.

Auf Science Files gibt es Tabellen zu linken und rechten Straftaten zu lesen und die Zahl wissenschaftlicher Arbeiten zu Links- und Rechtsextremismus wird gegenübergestellt. Hier eine ebenfalls bemerkenswerte Liste.

Ein Suchlauf im Blog zu diesem Thema hier!

 

Vielleicht sollten die linken und linksliberalen Gutmenschen, die jetzt befürchten, dass der Faschismus kurz vor der Machtergreifung steht, darüber nachdenken, dass die Zunahme von konservativen, nationalistischen, rechtspopulistischen oder identitären Äußerungen damit zusammenhängen könnte, dass das linke und linksliberale Milieu in den Medien und der Politik eine kontroverse Diskussion brisanter Themen scheut.

Wer meint, dass

  • Obergrenzen bei der Einwanderung und die Abschiebung abgelehnter Asylanten nur ein Thema von Fremdenfeind*innen wäre
  • dass Islamismus nichts mit Islam zu tun hat
  • die Deutschtürken Erdogan und seine Diktatur gewählt haben, weil sie nicht integriert wurden
  • die Schule bei der Förderung türkischer und arabischer Kinder versage, aber nicht von den Elternhäusern spricht
  • das Schwenken eines Deutschlandfähnchens exzessiver Nationalismus wäre
  • wer den Sprachtest für türkische Familiennachzügler*innen („Importbräute“) abschafft
  • an den Unis eine linke, feministisch-genderistische Zensur eingeführt und nicht-linke Professoren drangsaliert werden müssen
  • Steuern erhöht und Renten für immer neue Gruppen eingeführt werden müssen
  • Multikulti die einzig zulässige Weisheit wäre
  • unbequeme, aber wissenschaftlich begründete Aussagen bekämpft (z. B. mit dem „March of Science“)

muss sich nicht wundern, wenn das Pendel nach rechts schwenkt.

Dass die beiden christlichen Kirchen sich nicht zu schade sind, gegen die AfD zu demonstrieren, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie verbogen unsere politische Kultur ist.

In Jerusalem trauen sich die Kirchenführer nicht, ihr Kreuz umzuhängen, weil sie fürchten, muslimische Würdenträger zu verletzen. Gegen die Unterdrückung und Ermordung von Christen im Nahen Osten gehen sie nicht auf die Straße, aber gegen die AfD hauen sie auf die Pauke. Wenn ich nicht schon lange ausgetreten wäre, würde ich es jetzt tun, obwohl meine Sympathie nicht der AfD gehört.

Stirbt der politische Karneval an Political Correctness?

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Die Büttenreden in der Mainzer und Kölner Fastnacht sind legendär. Sie sind oft drastisch, manchmal unter der Gürtellinie, aber immer, wie es die Tradition will, unverblümte Kritik an den Herrschenden, denen da oben, wenigstens einmal im Jahr.

Diese Zeit scheint sich ihrem Ende zuzuneigen, wenn man liest, was sich in Köln zugetragen hat. Dort hat ein bekannter und beliebter Büttenredner es gewagt, die Linksgrünen Peter und Roth zu kritisieren.Der Karnevalist ist pensionierter Polizist und nahm zu Frau Peters Kritik an der schießwütigen Polizei Stellung.

Sexistisch, frauenfeindlich, unter der Gürtellinie, befand ein IG-Metall-Gewerkschaftsfunktionär und lud besagten Karnevalisten aus. Der als Ersatz eingeladene Büttenredner sagte aus Solidarität mit dem Kollegen ab.

Köln hat nun einen Büttenredner weniger, weil der Kritisierte den Aufstand der linken Gutmenschen gegen seine Rede nicht verkraftete und den Karnevalsjob an den Nagel hängte.

Ein grüner Kölner Bürgermeister forderte den Karnevalsverein auf, den Büttenrednern künftig rote Linien vorzuschreiben.

(via AchGut von Novo-Argumente)

Update: Die Kölner Karnevalisten üben sich schon mal in PC: Sie verlangen vom Maritim-Hotel, seinen Kongresssaal nach der Nutzung durch die Jecken nicht an die AfD zu vermieten.

Der Direktor bleibt bisher gelassen: Er will das Urteil über die AfD lieber den Wählern überlassen.

Inzwischen hat der linke Mob einen Boykottaufruf gegen die Maritim-Kette gestartet und verteilt auf Flyern die Durchwahlnummer des Kölner Hoteldirektors. Hat der Politologe Gerald Hensel, ehemals Werber bei der Agentur Scholz & Friends, eine neue Aufgabe gefunden?

Update: Die Maritim-Hotelkette folgt den Boykottaufrufen: Sie vermieten nicht mehr an die AfD.

Die nächste Kampagne:

Die Antonio-Amadeu-Stiftung hat mit Millionenförderung der Bundesregierung und publizistischer Unterstützung von Zeitungen definieren dürfen, was alles als rechts zu gelten hat und damit verfolgt werden darf.

Jetzt erwischt es den Karneval.

Annetta Kahane und ihre Stiftung zeigen dabei ganz unverhohlen, aus welcher Ecke sie stammen: Die Stiftung und der Verein der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke. starten gemeinsam eine Kampagne, die vor sechs Jahren in den USA begann: „Ich bin kein Kostüm“.

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Karnevalskostüm

 

 

 

        

Karnevalskostüme sind rassistisch.

Wer sich als Indianer, Geisha, Ölscheich, Josefine Baker verkleidet, vergeht sich an einer fremden Kultur, eignet sich etwas an, was ihm nicht zusteht, diskriminiert eine kulturelle Minderheit usw. usw.

Natürlich bleibt bei solchen überspannten Einfällen die pfiffige Gegenwehr nicht aus. In den USA kursieren diese Running Gags:

Poster gegen die überspannte Kostüm-Kampagne
via: http://unbesorgt.de/karneval-in-der-besserungsanstalt-fuer-korrektes-verkleiden/

 

Nachwort: Es sieht so aus, als ob man die Überschrift mit Ja beantworten kann.

Die große Kappensitzung in Mainz soll eine Anti-AfD-Sitzung gewesen sein und in Düsseldorf wurde der beliebte Hitler-Vergleich dargestellt.

Früher war Karneval eine Zeit gewesen, in der ungestraft die da oben ausgelacht werden durften. Heute reden die Karnevalisten so als ob sie Politiker oder Journalisten wären. Und Frau Ministerpräsidentin Kraft fährt am Rosenmontag mit im Zug und wirft fleißig Karamelbonbons auf die Zuschauer.

Video via Tapfer im Nirgendwo

„Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“

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In Hannover gab es zum Ende letzten Jahres eine Anti-AfD-Demonstration. Angeführt wurde sie von einem Schwarzen Block, gerufen wurden Slogans wie „Deutschland verrecke!“ und „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“. Auch die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth lief mit. Während sich andere mitgelaufene, nicht-linksetremistische Demonstranten später von den Hetzparolen distanzierten, war von Claudia Roth nichts dergleichen zu hören.

Jetzt in Dresden bei der Einheitsfeier holte sie die Parole „Deutschland verrecke“ wieder ein. (Siehe Link!) Aber anders als in Hannover, wo sie schwieg, schimpft sie jetzt auf die Dresdner Polizei, die mit den lautstarken Rechten sympathisieren würde.

Mir ist nicht in Erinnerung, dass je Polizisten, die Sitzblockaden gegen genehmigte Demonstrationen duldeten, Sympathie für Linksextremismus vorgeworfen wurde.

Waren die Trillerpreifen bei Verdi-Demonstrationen leiser?

Ein Parteifreund Roths von den Berliner Grünen twittert, dass man Dresden noch einmal bombardieren sollte. Zu seinen Gunsten spricht, dass er wohl vom plumpen Böhmermann-Syndrom befallen ist.

Wetten, dass sich jetzt alle rechte Hetzparolen im Netz jagenden Gutmenschen auf die Roth-Kritiker/-innen stürzen werden?: Wir müssen unsere Politiker/-innen vor rechten Buhrufen und Trillerpfeifen schützen.

Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme Anti-Rechts-Aktion

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In der Kriminologie gibt es das Lüchow-Dannenberg-Syndrom. Gemeint ist damit das Phänomen, dass die Erhöhung der Polizeipräsenz an einem Ort eine Erhöhung der statistisch erfassten Vergehen nach sich zieht.

In diesem Landkreis liegt das Atommülllager Gorleben. Wegen der Proteste und Aktionen der Kernkraftgegner ist die Polizei dort erheblich aufgestockt worden. Wenn gerade einmal keine Aktion in Gorleben stattfindet, werden die Polizisten im polizeilichen Alltagsbetrieb eingesetzt. Das hat dazu geführt, dass in ungleich mehr Verdachtsfällen als anderswo ermittelt wird.

Mir scheint, dass dieses Phänomen auch in der Politik gilt. In den Medien wird tagtäglich über Rechtspopulisten geredet. Keine Nachrichten-, Magazin-, Satire- oder Talkshow-Sendung vergeht, ohne dass vor AfD, Rassisten, Islam- und Genderkritikern gewarnt wird.

So wie sich die Polizei im Wendland vermehrte, vermehren sich Anti-Rechts-Projekte. Den Rest des Beitrags lesen »

Der Tag danach…

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Das Wahlergebnis für die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat das Umdenken beschleunigt.

Abgezeichnet hat es sich schon seit ein paar Wochen: Ein Jahr lang haben fast alle Medien und die Bundestagparteien für (noch mehr) Willkommenskultur, für (noch mehr) Toleranz gegenüber Islam und Geflüchteten (man sagt nicht mehr Flüchtlinge), für Ausbildungsplätze, Sprachkurse, Familiennachzug, Wohnungen statt Aufnahmeheime und für unbegrenzte Einwanderung ausgesprochen.

Wer von Begrenzung sprach, von Nichtanerkennung der Asylgründe, von konsequenter Abschiebung oder den Zumutungen eines intoleranten Islamismus, wurde von Journalist/-innen und Karikaturisten (Tagesspiegel!) als Dunkeldeutscher, Ausländerfeind und islamophob beschimpft. Wenn eine Schulkonferenz beschloss, dass Kinder aus 30 Nationen sich auf einem deutschen Schulhof in Deutsch unterhalten sollten, gab es Aufruhr in den sog. sozialen Medien, Strafanzeigen wegen Diskriminierung und besorgte Leitartikel. Den Rest des Beitrags lesen »

Potsdam: Antifa bekämpft überall Rechtsabweichler

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1. Potsdamer Linksextremist/-innen (sogar die PNN verwenden das Wort am 24.8.16, p 18!) haben ein Treffen von elf AfD-Anhängern in einem Privathaus unterbunden. Die Personen konnten das Haus schließlich unter Polizeischutz verlassen. Die 60 Antifaschist/-innen warfen Mülltonnen auf die Straße, blockierten eine Ausfahrt und beschimpften die Personen. Die Polizei war mit 14 Einsatzwagen am Tatort.

2. Die Garnisonkirchenstiftung will mit dem ZDF zusammen am 11. September auf dem Gelände der Ruine einen „Fernsehgottesdienst“ durchführen. Dagegen wollen die linken Gegner des Wiederaufbaus der von der SED gesprengten, im Zweiten Weltkrieg beschädigten Kirche zeitgleich demonstrieren.

GarnisonkircheDie Garnisonkirche gilt Linken als Nazikirche. Gegen Inanspruchnahme durch die Nazis hatte sich die Gemeinde in den 30er Jahren, bisweilen erfolgreich, gewehrt. Nazi war der Pfarrer der Potsdamer Nikolaikirche, nicht der der Garnisonkirche. Die Nazis feierten die Reichstagseröffnung, die notgedrungen in Potsdam stattfand, weil der Berliner Reichstag durch Brandstiftung unbrauchbar geworden war, post festum als Tag der Versöhnung Preußens mit dem Nationalsozialismus. Da passte es, dass die Garnisonkirche auch die Särge von Hohenzollern beherbergte und sie Kirche für die Familien Potsdamer Regimenter war. Man kann mit der gnadenlosen Feindschaft gegen den Wiederaufbau gleich mehrere Fliegen auf einen Schlag treffen: die Nazifaschisten, die Klerikalfaschisten und die Adelsfaschisten.

3. Das am 1.9. stattfindende OSZE-Treffen in Potsdam nahmen linke Aktivist*innen zum Anlass, gegen die OSZE zu protestieren. Sie hissten kurzzeitig ein Transparent auf der Kuppel der Nikolaikirche: „Fuck OSZE!“. Zum Treffen selbst wird es in Potsdam sicher hoch hergehen.

Zur OSZE durchaus brauchbar: der Wikipedia-Artikel.

Die Vorläufer-Organisation KSZE trug maßgeblich dazu bei, den Ostblock „aufzuweichen“. Die um internationale Anerkennung und bessere Handelsbeziehungen kämpfenden Ostblockstaaten, allen voran die DDR, akzeptierten nur widerwillig die KSZE-„Körbe“, in denen es u. a. um die Gewährung von Menschenrechten und um Umweltstandards ging. Die „Schlussakte von Helsinki“ unterschrieben Vertreter von 57 Staaten in Ost und West. Immer mehr Menschen in der DDR beriefen sich in ihren Ausreiseanträgen und ihren politischen Aktivitäten darauf.

Möglicherweise haben die Linksextremist*innen nicht vergessen, dass die KSZE/OSZE ein Sargnagel für den Sozialismus in Europa war. Nicht nur die Potsdamer Antifaschist*innen und die diversen linksalternativen Friedensgruppen sind gegen die OSZE. Auch Moskau kritisiert die OSZE ständig. Ihr Einsatz zum Schutz von Minderheiten, für Menschenrechte und freie Medien, gegen Antisemitismus und ihre Polizeimissionen z. B. in der Ost-Ukraine. sind nicht erwünscht.

3. Keine Aktion gegen Faschisten ist (oder vielleicht doch? Ist doch die geschädigte Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Bewahrerin des „barockfaschistischen“ Erbes) der illegale Bau einer Skateranlage auf einem Randstück des Parks Babelsberg, unmittelbar neben einem „linksalternativen“ Kulturzentrum, das kostenlos ein städtisches Grundstück benutzen darf. (In Potsdam gibt es mehrere linksextremistische Kulturzentren, die die finanzielle Förderung durch die Stadt und ihre Firmen und die Gastfreundschaft auf städtischem Gelände genießen.)

Die Linksextremisten benutzten zum Bau sogar stiftungseigene Materialien. Das Gelände wäre ungenutzt gewesen, sagen sie. Das haben Grünflächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden, so an sich.

Wie immer in Fällen antifaschistischer Aktionen in Potsdam, findet die Sache den ungeteilten Beifall der linken Parteien „Die Andere“ und „Die Linke.“

Gendergerechte Anrede

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Im brandenburgischen Landtag hat ein Abgeordneter gerade gendergerecht seinen Redebeitrag mit der Anrede aller geschlechtlich Denkbaren Individuen eingeleitet, sehr zum Unwillen des Landtagspräsidenten, aber eben gendergerecht.

Genderwissenschaftler_innen behaupten die angebliche Vielfalt der Geschlechter gerne, um die angeblich diskriminierende Vorherrschaft der heterosexuellen, weißen, rassistischen, eurozentrierten Homophoben zu bekämpfen, also der ca. 96% der Menschen, die biologisch weitestgehend dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können. Für Genderisten ist die Zweigeschlechtlichkeit ein kulturelles Konstrukt, damit Männer über Frauen herrschen können. Man wäre nicht lebenslang auf ein Geschlecht festgelegt, sondern könne wechseln. (So eine Geschlechterforscherin der TU Berlin im Tagesspiegel)

Genderaktivistinnen haben den in der englischen Sprache immer bestehenden Sinnzusammenhang von Sex und Gender, dem biologischen Geschlecht und dem daraus folgenden sozialen Geschlecht beendet und behaupten, dass Geschlecht sozial konstruiert wäre.

Genderaktivistinnen verändern die Sprache. (Sie produzierten „Sprachmüll“, sagt der Jurist Prof. Isensee). Sie sind erfolgreiche Lobbyist_innen und erhalten Geld von Ministerien für ihre Projekte. Sie publizieren Studien über immer wieder neue Diskriminierungen aller nicht-männlichen Geschlechter durch die weißen, europazentrierten Rassisten (Um Lieblingswörter der Genderwissenschaftler*innen zu benutzen.) Sie verhindern genderkritische Publikationen, genderkritische Veranstaltungen an Universitäten und schreiben für Kultusministerien Sexualkunde-Lehrpläne.

In immer mehr universitären Fachbereichen gibt es Genderforschung, z. B. Geschlecht und Physik, Gendersensibilität in der Chemie, an jeder Universität gibt es Genderinstitute und pro Uni Dutzende von Gleichstellungsbeauftragten.

In Bangladesch gibt es ein von Deutschland bezahltes Projekt über gendersensiblen Schutz vor Sturmflut. Jede Entdeckung eines sich selbst begattenden Regenwurmes, eines homosexuellen Flamingos oder die sexuelle Unbestimmtheit der Schleimpilze wird als Beleg für die „queere Performativität der Natur“ (Genderaktivistin Profx Karen Barad) und als Sargnagel der Zweigeschlechtlichkeit gefeiert. Dass die Natur über Jahrmillionen an der heterosexuellen Reproduktion der Lebewesen festhält, muss ein Irrweg sein.

In Norwegen wurde ein Genderinstitut geschlossen, als sich herausstellte, dass trotz jahrzehntelanger progressiver norwegischer Erziehung Jungen auch ohne durch die Umwelt beinflusst zu sein, zum Spielzeugauto griffen und Mädchen zur Puppe.

Der Professor für sexuelle Bildung, Heinz-Jürgen Voss, ist der Meinung, die Nazis hätten die klare Zweiteilung der Geschlechter erfunden. Der Meinung, dass Genderkritiker/-innen mindestens Rechtspopulist/-innen sind, sind inzwischen nahezu alle Mainstream-Presseorgane und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Politische Bildung gegen rechts? (2): Wie die Medien zum Erfolg der AfD beitragen

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Im Teil 1 schrieb ich davon, dass nach den Wahlerfolgen von Rechtspopulisten jetzt auf einmal die politische Bildung wieder wichtig wird. Sie soll es richten und die Bürger*innen vor den rechten AktivistInnen warnen.

Auf einen interessanten Aspekt macht Dr. Thomas Petersen, Projektleiter beim Institut für Demoskopie in Allensbach, aufmerksam. Seine These: Die Medien haben gründliche Vorarbeit für den Erfolg der AfD geleistet.

In Rundfunk, TV und fast allen Mainstream-Zeitungen wurde und wird aus vollem Rohr gegen die AfD geschossen. Den Rest des Beitrags lesen »

Quiz: Zitate von der Linkspartei oder der AfD?

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Die Welt hat ein Quiz zusammengestellt, bei dem es darum geht, Zitate den Linken oder den Rechten zuzuordnen.

Fundstelle: Am unteren Rand eines Textes über die Linke-Co-Vorsitzende Katja Kipping.

Nachtrag: Man könnte die FPÖ noch dazu nehmen: Die sind, wie die beiden Vorgenannten, gegen TTIP, gegen Neoliberalismus, für die Rücknahme von Sanktionen gegen Russland.