Obergrenze? Welche Obergrenze?

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Wenn ich mir ansehe, wie unglücklich der SPD-Vorsitzende in Deutschland agiert, wundere ich mich, dass er in Brüssel so viel Ansehen und Einfluss gewinnen konnte. Aber lassen wir das.

Jetzt erklärt Martin Schulz, eine angebliche Festlegung von Obergrenzen hätte es in den Sondierungs-/Koalitionsverhandlungen gar nicht gegeben. Die Medienschaffenden könnten nicht lesen, schimpft er. Auch das ist nicht dazu angetan, das Ansehen in deutsche Politik und deutsche Politiker zu mehren.

Dabei hätte er doch wissen können, dass die EU-Kommission deutsche Bemühungen um Begrenzung der Einwanderung von „Schutzsuchenden“ konterkariert. Die Verhandlungen, egal, ob man es Sondierungen oder Koalitionsverhandlungen nennt, sind in diesem Punkt bereits Makulatur.

Die EU-Kommission hat im Oktober 2017 die Dublin-Regeln geändert. Nicht mehr das EU-Land, das ein Schutzsuchender zuerst betritt, soll für sein Asylverfahren zuständig sein, sondern das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers leben. Mündliche Auskunft genügt. Es kann auch Gruppenasyl geben für Menschen, die zusammenbleiben wollen. Schutzsuchende, die keinen „Anker“ in einem bestimmten Landhaben, sollen auf die EU-Mitglieder aufgeteilt werden und dann dort registriert werden. Was das für Deutschland bedeutet, dürfte ziemlich klar sein.

Das EU-Parlament hat zugestimmt, auch die Mehrzahl der deutschen Abgeordneten. Jetzt fehlt noch der EU-Rat.

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60x Deutschland: Wochenschaubeiträge aus Ost und West

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Die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung hatte ich 2012 vorgestellt. Sie enthält eine Menge interessanter Filme zu den Themen DDR, Deutschlandpolitik und „Wende“.

Neben den damals empfohlenen Filmen erwähne ich heute die Produktion „60x Deutschland“ für jedes Jahr von 1949 bis 1990 (noch bis 2009 weitergeführt). Wochenschaubeiträge aus Ost- und Westdeutschland zusammenstellt. Die Länge ist jeweils 15 Minuten. Z. B. das Jahr 1964.

Es war eines der besten Jahre unter SED-Herrschaft. Die Flucht aus Ostdeutschland konnte Dank der Mauer 1961 weitestgehend gestoppt werden und führte vorübergehend zu einer Konsolidierung. Mit der Regentschaft Erich Honeckers, der Walter Ulbricht stürzte und ab 1971 Erster Sekretär des Zentralkomitees wurde, kam die Planwirtschaft endgültig an ihre Grenzen. Die Kosten der von H. forcierten Sozialpolitik waren von der Zentralverwaltungswirtschaft dauerhaft nicht zu erwirtschaften.

Lang ist´s her, dabei war´s eigentlich gestern.

Statt des Worts zum Sonntag

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Michael Klonovsky: „Am 24. Dezember gab eine Freundin meiner Frau, Pianistin auch sie, ein Essen, und einer der Gäste, ein russischer Cellist, ist auf dem Heimweg von einem Rudel junger Araber ins Koma geprügelt worden. Geschehen zu Karlsruhe in der Heiligen Nacht. Ich erzähle das, weil der Musiker diese Woche aus dem Krankenhaus entlassen wurde; er hatte eine Schädelfraktur und ein gebrochenes Fußgelenk. Die Hände sind gottlob unverletzt geblieben…

Ich fragte vor zwei Tagen nach einer Weltrangliste der „shithole countries“ (Donald Trump) und bin geneigt, ein christliches Land, in dem ein Musiker von einer Gruppe importierter muslimischer Primär- oder Sekundäranalphabeten ins Hospital getreten wird, weil die mit dem Feiertag der Geburt des Heilands nichts anderes anzufangen wissen, zumindest in den Kreis der Kandidaten auf diesen Schandtitel zu wählen…“

Weiterlesen auf dem Blog von Michael Klonovsky

ARD: In Kandel passierte ein vermutetes Tötungsdelikt

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Da ich mir die TV-Nachrichtensendungen seit geraumer Zeit nur noch selten antue, abgesehen vom österreichischen ZIB auf 3Sat, entgehen mir – zum Glück – Tiefpunkte des deutschen Qualitätsjournalismus. Dank Henryk Broder und anderen kritischen Bloggern erfahre ich dann doch noch von den „Glanzleistungen“, für die es demnächst wieder einen Fernsehpreis geben wird.

Der „renommierte“ Konfliktforscher Andreas Zick, Stiftungsratsvorsitzender der linken Amadeu-Antonio-Stiftung, ordnet für uns in den ARD-Tagesthemen die Beziehungstat von regionaler Bedeutung ein.

Zick ist bei den Medienschaffenden beliebt, weil er eine Umfrage gemacht hat, bei der er herausbekam, dass Journalisten unter Rassismusvorwürfen leiden.

Ein Bienensterben-Skeptiker erzählt

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Bienen

Es ist wieder dasselbe Spiel: Umweltaktivisten verfolgen ihre Agrarwende-Agenda und arbeiten Hand in Hand mit alarmistischen Journalisten, denen Quote wichtiger ist als Fakten.

Ein Interview mit dem Bienenforscher Gerhard Liebig auf Novo. Argumente für den Fortschritt

Mangelhafte journalistische Kompetenz: Sächsische Zeitung

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Der Judenhass, der sich in diesen Tagen in Berlin zeigte, wo die Polizei auf dem Kurfürstendamm einen Chanukka-Leuchter bewachen musste und der palästinensische Mob grölend durch Straßen und U-Bahnhöfe zog, wird zunehmen. Hunderttausende nahöstlicher Einwanderer werden uns ihre Sichtweise nahebringen. Sie stoßen auf viel Sympathie, nicht nur bei traditionell judenfeindlichen Rechtsextremisten, sondern, was schlimmer ist, in der linksgrünen Mitte. Wenn sozialdemokratische Spitzenpolitiker nicht hinterm Berg halten mit ihrer Sympathie für die arabisch-palästinensischen Führer, die ÖR-Medien israelfeindliche Dokumentationen senden und die Ausstrahlung unangenehmer Wahrheiten zu verhindern suchen, Qualitätsmedien wie Spiegel und Süddeutsche, zunehmend auch die FAZ, Israel als Sündenbock darstellen, muss auch eine Provinzzeitung nicht länger hinterm Berg halten.

In Sächsischen Zeitung verwebt die Journalistin Jann Jannke ihr geschichtliches Halbwissen und ihre Gutmenschenzuneigung zu nahöstlichen Geflüchteten zu einem anrührenden Narrativ. Anstatt realistisch über die korrupte Herrschaft von Hamas und PLO zu berichten, über die Milliarden, mit denen Europa und USA Terroristen unterstützt, über den beängstigenden Erfolg, mit dem die Araber 3000 Jahre jüdische Geschichte, mit Unterstützung von UNO und UNESCO, in die Tonne treten, übernimmt sie ohne jeden Faktencheck das Bild der armen arabischen Opfer der bösen Juden. Der Artikel strotzt vor Halbwahrheiten und Falschdarstellungen. Die Journalistin weiß es wohl nicht besser. Dumm ist sie aber wohl nicht, denn sie vergewissert sich der Zeugenschaft der üblichen jüdischen Israelhasser. Sie übernimmt unkritisch, was ihr der arabische Einwanderer in den Block diktiert: das bombenwerfende Israel, die imperialistische Kolonie Israel, die rechtlosen Araber in Israel…

Ausführlich zum unsäglichen Artikel: Richard Volkmann auf Salonkolumnisten

Man wird in den nächsten Jahren dank der Einwanderer, die uns geschenkt wurden und zu einem bunten Deutschland beitragen sollen, jüdische Einrichtungen verstärkt bewachen und vom Tragen von Kippa und dem Zeigen der israelischen Flagge in Deutschland abraten müssen. In Wien, wo Hilter seinen Judenhass lernte, wird man inzwischen für das Zeigen des Davidsterns bestraft.

 

god bless hitler
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Da in der Sächsischen Zeitung die Reporter den Chefredakteuren zugordnet sind, könnte man erwarten, dass die drüberschauen, was ihre Mitarbeiter verfasst haben. Also entspricht das, was erscheint, der Linie des Blatts.

Bis 1990 war die Zeitung ein Zentralorgan der SED und entsprechend antizionistisch ausgerichtet. Viel geändert hat sich da anscheinend nicht.

 

Weiterer Fluchttunnel in Berlin entdeckt

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Der neu entdeckte Tunnel befindet sich praktischerweise im Berliner Mauerpark an der Bernauer Straße. Er und weitere Grabungsfunde wie eine Fahrzeugsperre können daher gut in das Ausstellungskonzept der Gedenkstätte eingebunden werden.

Tagesspiegel 12.1.18

Vorsicht! Keine Satire!

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Aus der Pressemitteilung zum Deutschen Fernsehpreis 2018:

„Die ZDF-Moderatorinnen Dunja Hayali und Marietta Slomka wurden in der Kategorie Information (Beste Moderation/Einzelleistung) für den Deutschen Fernsehpreis 2018 nominiert: Dunja Hayali mit ihren Reportagen in der Sendung „dunja hayali“ sowie ihrer Moderation des „ZDF-Morgenmagazins“ und „heute-journal“-Moderatorin Marietta Slomka für ihre präzisen politischen Interviews.“ 

Die Realität macht Satire überflüssig. Auch Dr. Böhmermann ist nominiert.

KIKA zeigt: Andersherum funktioniert Integration!

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Der Kinderkanal KIKA (Zielgruppe 3-13 Jahre alt) zeigt eine Dokumentation über ein deutsch-syrisches Liebespaar: „Malvina, Diaa und die Liebe“.

Beim Alter des vollbärtigen, brustbehaarten, tiefreligiösen Jugendlichen gerät der ARD/ZDF-Kanal ins Schlingern: Im Film gibt es erst einmal bei ihm keine Altersangabe, dann heißt es im gedruckten Programm 17, das wird auf Nachfrage in 19 geändert. In einem Zeitungsbericht aus 2016 über das Pärchen, ein Jahr vor der TV-Dokumentation, ist sein Alter aber schon mit 18 angegeben.

Diaa minderjährig

Die von einem preisgekrönten (worauf KIKA hinweist) Filmemacher hergestellte Dokumentation zeigt, wie Malvina mit den Forderungen ihres Lovers umgeht: Sie gibt meist nach. Den Rest des Beitrags lesen »

38 Gender-Profx allein in Berlin

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Michael Klein hat auf seinem Blog Science Files nachgezählt.

Deutlich erkennbar wird in seinem Beitrag, „dass Gender Studies kein eigenständiges Fach, keine wissenschaftliche Disziplin, sondern ein Mitesser sind, der versucht, die Leistungen anderer Fächer zu usurpieren und für sich zu reklamieren.“

Siehe auch: Gender Hairdresser Gap!