@mauerfall89: Wie war das 1989?

Gepostet am Aktualisiert am

Eine schöne Idee: Nachrichten und Fotos aus der Zeit des Mauerfalls auf Twitter: @mauerfall89

Leider ist Twitter nur auf den mobilen Geräten zu sehen, auf meinem Monitor sehe ich es nicht.

Advertisements

Vor 75 Jahren: Der Ribbentrop-Molotow-Pakt

Gepostet am Aktualisiert am

Am 23.8.1939 wurde der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt unterzeichnet. Außenminister Ribbentrop war mit seinen Bemühungen um eine Verständigung mit Groß-Britannien gescheitert. Für ihn war der Vertrag mit der UdSSR ein großer persönlicher Erfolg. (Er war später dagegen, dass Russland von der Wehrmacht überfallen wurde.) Stalin hatte erkannt, dass Hitler nun doch kein vorübergehendes Phänomen war, deshalb verbündete er sich nach dem Scheitern von Verhandlungen mit London und Paris mit ihm, nicht zuletzt, um die westlichen Mächte zu ärgern. Immerhin zwei Jahre, 1939 bis 1941, unterstützte er mit Öl-, Getreide- und anderen Rohstoff-Lieferungen Hitlers Krieg im Westen.

In einem geheimen Zusatzprotokoll gestand Hitler Stalin Finnland, Estland und Lettland, Bessarabien und die Nordbukowina zu. Das Deutsche Reich sollte Litauen erhalten. Stalin lieferte Hitler im Gegenzug tausende deutsche Kommunisten aus, die seit 1933 in die Sowjetunion geflohen waren und von denen viele im Zuge des Roten Terrors im GULag gelandet waren.

Hitler bekam durch den Vertrag freie Hand gegenüber Polen. Er hoffte, England und Frankreich würden nicht eingreifen, wenn er gegen Polen Krieg führte. Beide Diktatoren teilten sich das Land. Auch Stalin war kein Freund der Polen. Der polnische General Pilsudski hatte in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg die noch schwache Sowjetunion militärisch besiegt und sich Teile Litauens und der Ukraine (Wolhynien, Ostgalizien) einverleibt. Stalin war damals einer der Befehlshaber der von Pilsudski besiegten Roten Armee gewesen. Für die Russen war die Besetzung Ostpolens ein Akt der Befreiung der dort von Polen unterdrückten Völker. (Nach russischen Angaben waren von den 10 Millionen Einwohnern nur 1 Million Polen, die anderen vor allem Ukrainer, Weißrussen und Juden. Andere Quellen sprechen von 5 Millionen polnisch Sprechenden. Polen hatte in der Zwischenkriegszeit eine rigorose Polonisierungspolitik betrieben. Aus dem russisch besetzten Polen wurden nach polnischen Angaben 800.000 bis 1,2 Mio. Menschen nach Sibirien und Zentralasien deportiert – mehrheitlich Polen; es waren aber auch Deutsche und Juden dabei. Die Sterblichkeit lag bei 30%. Nach sowjetischen Angaben belief sich die Zahl der Deportierten nur auf 300.000. Allein 250.000 bis 300.000  polnische Soldaten gerieten in sowjetische Gefangenschaft. Keinem wurde der Status von Kriegsgefangenen zuerkannt, tausende wurden ‚liquidiert‚.

Hitler und Ribbentrop befolgten bis 1938 die von allen vorhergehenden Weimarer Regierungen verfolgte Polen-Politik: Verzicht auf die im Versailler Friedensvertrag abgetretene Provinz Posen-Westpreußen, aber Rückgabe der Freien Stadt Danzig bei Gewährung polnischer Zugangsrechte zu den Häfen der Stadt und einen exterritorialen Straßenkorridor durch das abgetretene Gebiet nach Ostpreußen. Polen war zu keinen Verhandlungen bereit gewesen. Schon bei den in Versailles festgelegten Volksabstimmungen hatte Polen auch Gebiete mit deutscher Abstimmungsmehrheit für sich gefordert. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, so dass britische Soldaten, die die Abstimmung überwachen sollten, Deutsche schützen mussten.

Die polnische Regierung hatte mehrfach in London um Beistand bei einem Überfall auf das Reich gebeten. Eine deutsch-polnische Grenze an Oder und Neiße wurde in der Zwischenkriegszeit als realistisches und berechtigtes polnisches Ziel gesehen.

Die Aufteilung Polens unter den beiden Diktatoren markiert den Beginn des Zweiten Weltkriegs.

Vera Lengsfeld erinnert an den Hitler-Stalin-Pakt, u. a. daran, dass Wehrmacht und Rote Armee 1939 im besetzten Polen gemeinsame Paraden abhielten, dass der NKWD und die Gestapo dort Koordinierungstreffen durchführten. Das Europäische Parlament habe 2009 eine Entschließung „zum Gewissen Europas und zum Totalitarismus“ angenommen hat, mit der Forderung, den 23. August zum gemeinsamen Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime zu erklären. Seitdem ist dieser Gedenktag fester Bestandteil der Erinnerungskultur der baltischen und anderer osteuropäischer Staaten. Bis heute verlaufe die Erinnerung an den Hitler-Stalin-Pakt in Europa sehr unterschiedlich. In Polen und im Baltikum sei das deutsch-sowjetische Abkommen ein zentraler Bezugspunkt der nationalen Erinnerungskulturen.

Das fiel mir schon in der Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam auf, einem ehemaligen KGB-Gefängnis: Das einzige, was man dort lesen konnte: „Die Hitlerarmee überfiel 1939 Polen.“

Auch die Linkspartei spricht nicht gerne über den Hitler-Stalin-Pakt. In bewährter Manier gedenkt sie an diesem historischen Datum des Stalinisten „Teddy“ Thälmann. Der wurde, so Frau Lengsfeld, am 18. 8. im KZ ermordet. Stalin hatte nicht das geringste Interesse, seinen treuen Anhänger ins Arbeiter-und-Bauern-Paradies zu holen.

Die Gebiete, die Hitler 1939 Stalin zugestand, werden heute von den deutschen Putin-Versteher/-innen als legitime Einflusssphären Russlands angesehen.

Putin redet davon, die Russischsprachigen in den Nachbarstaaten heim ins Reich zu holen. Hitler machte 1938 in Österreich und in der Tschechoslowakei, 1939 in Danzig dasselbe.

Updates November 2014: Putin lobt den Ribbentrop-Molotow-Vertrag. Timothy Snyder dazu. Der polnische Historiker Wlodzimierz Borodziej dazu. Borodziej stellt übrigens fest, dass Polen nach dem Ende der UdSSR darauf verzichtet habe, auf der Rückgabe des 1945 von Stalin weggenommenen Ostpolens zu bestehen.

Das Olympische Dorf von 1936 in Elstal

Gepostet am Aktualisiert am

Die gemeinnützige Stftung der Deutschen Kreditbank (DKB) nimmt sich des verfallenden Dorfes seit etwa zehn Jshren an. Man versucht den Verfall zu stoppen und ausgewählte Gebäude behutsam zu restaurieren. Eine Führung lohnt. Man erfährt eine ganze Menge.

Die Anlage wurde geschickt in die Lanschaft eingebettet. Es gab einen kleinen See mit einer finnischen Sauna, einen Aussichtspunkt mit einer Getränkebar, mehrere Speisesäle, ein Theatersaal, ein Krankenhaus, Geschäfte, ein hotelähnliches Empfangsgebäude. Das Dorf grenzte unmittelbar an Kasernengelände. Die Gegend zwischen Spandau und Potsdam war schon seit dem Kaiserreich militärisch genutztes Gelände. Die Wehmacht war zuständig für die Logistik der olympischen Spiele und die Betreuung der Mannschaften durch Ordonnanzen. Die gesamte Anlage sollte nach den Spielen militärisch genutzt werden. Das wurde beim Bau schon berücksichtigt.

Die Architekten bauten sehr modern, verwendeten Stahl und Stahlbeton, ersannen komfortable Sportstätten mit elektrischer Verdunklung und Entlüftung durch das Dach. Und alles in nur zwei Jahren Bauzeit. Unwillkürlich fällt einem der BER ein. Den Sportlern gefiel das Dorf sehr. Alles war betont zivil, der Antisemitismus der Deutschen störte nicht besonders, es gab auch Antisemiten unter den US-Trainern.

Von 1945 bis 1992 nutzte die Sowjetarmee das Dorf, vor allem als Wohngebiet für Offiziersfamilien.

Das einzige militärische Element im Dorf war ein Wandrelief im Hindenburghaus, dem Veranstaltungsgebäude:

Olympia (13)

 

1945 wurde es von den Russen zugemauert. Dafür war auf der Rückseite, im Filmsaal, ein wandhoher Lenin angebracht worden:

Olympia (12)

 

Ein Philosoph als Putin-Versteher

Gepostet am Aktualisiert am

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin gilt laut Stern als einer der renommiertesten Philosophen Deutschlands. Das war er bisher auch für mich. Bis ich darauf aufmerksam wurde – durch den Blog von Boris Reitschuster -, dass er sich als Putin-Versteher geriert. Bei Ex-Kanzler Schröder ist nachvollziehbar, dass er seinen Arbeitgeber als lupenreinen Demokraten ausgeben muss. Dass der Philosoph Prof. Dr. Nida-Rümelin ihn noch übertrifft, war mir neu.

Einige Highlights aus seinem Stern-Artikel:

Er erwartet in einer hoch entwickelten Demokratie eine gewisse kritische Distanz gegenüber Nato- und CIA-gesteuerten Informationen. (Es ging in dem Absatz um den Flugzeugabschuss.)

„Im Vergleich allerdings zum chinesischen Regime ist die politische Praxis Putins noch vergleichsweise zivil.“

Im Vergleich zur Praxis des saudischen Feudal-Regimes könnte Russland als Hort der Menschenrechte durchgehen, jedenfalls werden dort ehebrechende Frauen nicht gesteinigt, Russland finanziere keine islamistischen Terroristen, und es gäbe sogar Parlaments- und Präsidialwahlen mit konkurrierenden Parteien. Der renommierte Professor hat anscheinend noch nie davon gehört, dass kritische Journalisten ermordet, unabhängige Zeitungen und Fernsehsender verboten und kremlkritische Gegenkandidaten wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden.

Der Russlandkenner misstraut Nato- und CIA-gesteuerten Informationen und verlässt sich anscheinend lieber auf das russische Fernsehen.

Sein Argumentationsmuster ist der Whataboutism. Den Rest des Beitrags lesen »

Silke Kettelhake: Sonja: „negativ-dekadent“. Eine rebellische Jugend in der DDR

Gepostet am Aktualisiert am

 Die Jugendjahre von Sonja Rachow waren ein Albtraum. Sonja stört den Unterricht, Sonja hängt mit Langhaarigen ab und hört Rockmusik. Sie schaufelt mit beim Ausbau des Rostocker Hafens und weiß, dass ihr der Weg hinaus in die Welt versagt bleiben wird. Sie könnte locker das Abitur machen, aber sie hat eine große Klappe.

Ihre Mutter ist Männern zugeneigt und macht Karriere in der SED. Das lästige Kind hatte sie in die Wochenkrippe abgeschoben. Mit ihrem zweiten Mann, einem Musiker, reist sie um die Welt und kümmert sich nicht um ihr Kind.

Aus dem widerborstigen Teenager wird bald ein Fall für die Stasi: Sonja, negativ-dekadent. Überwachung, Verhaftung, Verhöre, Heime, Strafen und am Ende steht die Einweisung in den berüchtigten Jugendknast, den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau. Dort sollen die Schulschwänzer, Langhaarigen, Westmusikhörenden und Arbeitsverweigerer zu DDR-Bürgern umerzogen werden, mit militärischem Drill, hinter vergitterten Fenstern, bewacht von Hunden und Aufsehern.

Fünfundzwanzig neue Schlagstöcke braucht der Jugendwerkhof jährlich. Dabei sollte man laut Dienstanweisung nur in die Weichteile schlagen.

Die Journalistin Silke Kettelhake erzählt die Geschichte der Sonja Rachow und dokumentiert dabei ausführlich die Repression in der SED-Diktatur. Sie zitiert aus Dienstvorschriften und der dicken Stasiakte von Sonja, sie streift den Alltag eines Ehepaares aus der DDR-Oberschicht und man erfährt von der Entstehung der Bürgerrechtsbewegung im Norden der DDR.

Denn Sonja Rachow wird sich im Neuen Forum engagieren und Demonstrationen organisieren.

Es erscheint wie ein Wunder, dass sie nach dieser unfassbar schlimmen Kindheit und den Torturen im Jugendwerkhof, eine Berufsausbildung nachgeholt hat, in zweiter Ehe glücklich verheiratet ist und gesunde Kinder hat.

Es gibt viele Insassen der DDR-Besserungsanstalten, Durchgangsheime, Arbeitslager, offenen Jugendwerkhöfe und eben Torgau, die physische und psychische Schäden davon getragen haben, unter denen sie heute noch leiden. 4.500 durchlitten Torgau, fast 100.000 die ca. 55 offenen Jugendwerkhöfe.

Wer heute das DDR-Schulsystem loben zu müssen glaubt, sollte sich eingestehen, dass die Jugendwerkhöfe dazu gehören. Wer auch nur ein wenig unangepasst und auffällig war, wurde aus der regulären Schule entfernt. Ihm blieb ein Leben als Hilfsarbeiter. Eine nennenswerte Berufsausbildung gab es dort nicht und wer es verließ war immer als ehemaliger Insasse identifizierbar.

Dass der „Vater“ der Jugendwerkhöfe nach der Revolution einen Lehrauftrag an einer kirchlichen pädagogischen Hochschule in Hamburg erhielt, irritiert.

Es gibt nur wenig Sach- und biographische Literatur zu diesem Thema, daher ist es verdienstvoll, dass Sonja Rachow ihr Schweigen gebrochen und Silke Kettelhake daraus dieses Buch gemacht hat.

 

– Wikipedia: Geschlossener Jugendwerkhof Torgau

– Andreas Freund: Jugendwerkhöfe und Sonderheime in der DDR

– Michael Voigt: Der Geschlossene Jugendwerkhof von Torgau: ein rotes Verbrechen

 

Ralph Giordano zum Tod von Wolfgang Leonhard

Gepostet am Aktualisiert am

in der Jüdischen Allgemeinen

 

Nachtrag 10.12.14: Ralph Giordano ist heute im Alter von 91 Jahren gestorben.

Verdanken wir die „Wende“ einem Reformstau in der SED?

Gepostet am Aktualisiert am

„Die gestaute Republik. Missglückter Generationswechsel und Reformstau als Voraussetzungen der Friedlichen Revolution“. So heißt ein Essay des Journalisten Christian Booß, ehemaliger BStU-Pressesprecher und derzeitige Projektkoordinator in der Forschungsabteilung.

Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt dazu: „Das Gelingen der Friedlichen Revolution ist nicht allein dem mutigen Engagement der oppositionellen Gruppen in der DDR zu verdanken. Ermöglicht wurde es vor allem auch durch das Zögern und Zurückweichen der SED, wie Christian Booß in seinem Essay darlegt.“

Die Erinnerung an Männer und Frauen, die den politischen Umbruch 1989 angestoßen haben, hält Christian Booß zwar aus geschichtspädagogischen Gründen für richtig. Als dominante Ursache für das Gelingen der Friedlichen Revolution griffe der Blick auf die Bürgerrechtsbewegung aber zu kurz. Das Protestpotenzial sei doch überschaubar gewesen. Die SED sei auf 175.000 Verhaftungen vorbereitet gewesen. „Rein numerisch hätte das durchaus ´ausgereicht`, um die Volksbewegung zu unterdrücken.“  Die Protestbewegung sei immer dann stärker geworden, wenn die SED Schwächen gezeigt hätte. (Ausnahme Leipzig, wo der Protest schon anfänglich groß war.) Ist das so erstaunlich, dass eine Protestbewegung vorwärtsdrängt, wenn die Staatsmacht zurückweicht? Gorbatschows Perestroika lässt grüßen. Gleichwohl sei der Staat aber auch nicht implodiert. Es läge auf der Hand, dass gerade die Agonie der Staatspartei, ihr Zögern und widersprüchliches Handeln, eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für den Erfolg der Revolution war. Das erscheint mir etwas irrlichternd zu sein.

Dann kommt die Hauptthese: Den Rest des Beitrags lesen »

Dr. Gysi ließ die SED-Mitgliederkartei vernichten

Gepostet am Aktualisiert am

Die PDS behauptet von sich, sich brutalstmöglichst mit der DDR auseinandergesetzt zu haben und einen Neuanfang gewagt zu haben. Dazu gehörte anscheinend auch die unter Gregor Gysi vollzogene, bis heute beschwiegene Vernichtung der SED-Kaderakten im Jahr 1990, im Keller des Hauses der Parlamentarier. So ließ sich unbelastet anfangen.

45 Jahre zuvor hatten Funktionäre dasselbe mit der NSDAP-Mitgliederkartei machen wollen. Das wurde von amerikanischen Soldaten vereitelt.

Als Kohl die Mauer baute

Gepostet am Aktualisiert am

Bestimmt gibt es in Twitter oder Facebook den Satz aus der Überschrift. Da ist es dann besser, die Sache fällt ganz dem Vergessen anheim: Was geschah am 13. August 1961?

Nicht nur die Brandenburger rot-rote Regierungsmannschaft und Herr Sellering in Schwerin haben da Erinnerungslücken: „Rund die Hälfte der Deutschen kann diese Frage nicht beantworten, pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Das ergab eine aktuelle Umfrage von infratest dimap. Bei den unter 30-Jährigen konnten sogar nur 32 Prozent das historische Ereignis richtig einordnen.“(Reinhard Mohr in Die Welt)

Webseite „workuta.de“

Gepostet am Aktualisiert am

Eingangstor zu Schacht 40 in Workuta. Das kommunistische Staatswappen blieb erhalten. Foto v. 1.8.13 (c) Stefan Krikowski

Ungefähr 35.000 deutsche Staatsbürger wurden von 1945 bis 1953 in der Sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR von sowjetischen Militärtribunalen abgeurteilt. Meist wurden sie zu 25 Jahren Arbeitslager in Workuta, im Norden Russlands, verurteilt. Mindestens 1.000 Menschen verloren allein zwischen 1950 und 53 durch Hinrichtungen ihr Leben. (Nach „Erschossen in Moskau. Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950 -1953, Metropol-Verlag, 3. Aufl. 2008

An sie will das Portal workuta.de von Stefan Krikowski erinnern. Die sehr ansprechend und übersichtlich gestaltete Seite enthält Biographien deutscher Häftlinge und Informationen zu GULag und Workuta.

Danke an Stefan Krikowski für das Foto und die Informationen im Text.