Planwirtschaft

Die Ostdeutschen in der Treuhandanstalt

Gepostet am Aktualisiert am

Bekannt ist, dass die Treuhand eine Erfindung von Bürgerrechtlern war. Man ging von der unrealistischen Annahme aus, dass die DDR-Wirtschaft ein rentables Konglomerat wäre. Sie sollte endlich in Volkseigentum übergehen und die DDR-Einwohner in Form von Anteilscheinen am Gewinn beteiligt werden. In diesem Sinne begann die Treuhand Anfang 1990 zu arbeiten!

Die Treuhand war eine ostdeutsche Erfindung. Anfänglich wurde sie von der Bundesregierung noch nicht als Einrichtung gesehen, die weltweit Käufer für die 8.000 Betriebe suchen sollte oder beim Fehlen von Überlebenschancen die Betriebe schließen und wenigstens die Immobilien gewinnbringend verkaufen sollten. Die ursprüngliche Idee, als eine riesige Aktiengesellschaft zu verstehen und Volksaktien auszugeben, platzte mit der Eröffnungsbilanz. Die SED hatte die Staatsschulden auf die Kombinate gebucht, so dass die erheblich verschuldet an den Neustart gingen. Wegen des Zusammenbruchs des gesamten Ostblocks fehlten die dortigen Kunden, die klaglos die DDR-Produkte abgenommen hatten, jetzt aber auf dem Weltmarkt einkauften.

Viele Produktionsstätten waren veraltet und entsprachen nicht westdeutschen Umwelt- und Arbeitsschutzauflagen.

Abgesehen von Vorzeigebetrieben und -produkten waren die meisten Produkte nicht weltmarktfähig. (Es war keine kapitalistische Verschwörung, dass die DDR-Bewohner sich auf westdeutsche Automarken stürzten und die VEB Automobilwerk Zwickau auf dem Trabant sitzen blieb.)

Mehr zur Treuhand in früheren Blogbeiträgen

Jetzt lese ich einer Ausgabe von Gerbergasse 18, einer wichtigen Zeitschrift zur DDR-Aufarbeitung aus Jena, dass der Historiker Markus Böick zu den ostdeutschen Treuhand Mitarbeiter/-innen geforscht hat und weitere Forschungen dazu fordert. (Angeblich ist die DDR doch überforscht!) Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

60x Deutschland: Wochenschaubeiträge aus Ost und West

Gepostet am

Die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung hatte ich 2012 vorgestellt. Sie enthält eine Menge interessanter Filme zu den Themen DDR, Deutschlandpolitik und „Wende“.

Neben den damals empfohlenen Filmen erwähne ich heute die Produktion „60x Deutschland“ für jedes Jahr von 1949 bis 1990 (noch bis 2009 weitergeführt). Wochenschaubeiträge aus Ost- und Westdeutschland zusammenstellt. Die Länge ist jeweils 15 Minuten. Z. B. das Jahr 1964.

Es war eines der besten Jahre unter SED-Herrschaft. Die Flucht aus Ostdeutschland konnte Dank der Mauer 1961 weitestgehend gestoppt werden und führte vorübergehend zu einer Konsolidierung. Mit der Regentschaft Erich Honeckers, der Walter Ulbricht stürzte und ab 1971 Erster Sekretär des Zentralkomitees wurde, kam die Planwirtschaft endgültig an ihre Grenzen. Die Kosten der von H. forcierten Sozialpolitik waren von der Zentralverwaltungswirtschaft dauerhaft nicht zu erwirtschaften.

Lang ist´s her, dabei war´s eigentlich gestern.

Der Goldbroiler. Eine Fallstudie zur Planwirtschaft

Gepostet am Aktualisiert am

Eine Kundenbedürfnisse befriedigende Gastronomie war nicht Herzensangelegenheit der sozialistischen Wirtschaftsplaner. Im Vordergrund stand der Auf- und Ausbau der kollektiven Nahrungsaufnahme in Betriebskantinen, Schulen, Krankenhäusern, Kinderbetreuungseinrichtungen und FDGB-Ferienheimen. Das sollte auch dazu dienen, das individuelle Einkaufen von Lebensmitteln und den Besuch von Gaststätten einzuschränken. Die Versorgungsmängel, sichtbar in leeren Schaufenstern und Regalen wäre weniger erkennbar gewesen. Die Zahl der privaten Gaststätten ging in Berlin in den 60er Jahren um ein Drittel zurück. Die der staatlichen nahm aber nicht zu.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, vor allem frischen, war ein schwieriges Geschäft für die marxistischen Ökonomen.

Nach dem Vorbild der westdeutschen „Wienerwald-Restaurants“ eröffneten 1967 in Ostberlin drei „Goldbroiler“-Gaststätten, in denen gegrillte halbe Hähnchen angeboten wurden. Diese gastronomischen Einrichtungen wurden überrannt. Die industrielle Mastanlage in Königs-Wusterhausen konnte den Bedarf nicht erfüllen, eine weitere musste eingerichtet werden. Die aus England stammenden Grillgeräte brachen im Dauerbetrieb zusammen. Das Personal wechselte wegen der hohen Arbeitsbelastung häufig und reichte auch nicht aus.

Es war wohl nicht möglich, Hähnchen mit einer Standardgröße und einem Standardgewicht zu züchten. Aber es gab den Standardpreis von 3,50 Mark pro Hälfte. Der kostendeckende Preis hätte bei 6 Mark liegen müssen. Der staatliche Zuschuss für die drei ersten Berliner Gaststätten betrug 800.000 Mark. Man ging dazu über, die Hähnchen nach Gewicht zu verkaufen…

Patrice G. Poutrus, Die Erfindung des Goldbroilers. Über den Zusammenhang zwischen Herrschaftssicherung und Konsumentwicklung in der DDR

Köln 2002, digital erfasst in: Zeithistorische Studien / Die Erfindung des Goldbroilers. Über den Zusammenhang zw. Herrschaftssicherung und Konsumentwicklung in der DDR (Band 19)

Lese-Vorschlag: Die Seiten 201 – 226

Siehe auch u. a. im Blog: Tentmann, Die Herrschaft der Dinge und Suchergebnis „Planwirtschaft“

Nachtrag: Über die Produktion von Streichholzschachteln in Kuba schreibt Klaus Leciejewski. Es ist keine Satire, sondern eine exakte Beschreibung von Planwirtschaft!

Knappes Gut Bildung

Gepostet am

Vera Lengsfeld berichtet von einer Seminarveranstaltung für Betriebswirtschaftsstudenten, in der sie danach fragte, in welcher der Wirtschaftsformen Plan- und Marktwirtschaft der Staat das Sagen habe. Nach langem Schweigen habe sich ein Student gemeldet und auf Marktwirtschaft getippt. Erst ein Dritter hätte richtig geraten: Vera Lengsfeld, „Bildungskatastrophe live“. AchGut 16.11.17

Westarbeiter in der DDR

Gepostet am

Die SED ließ sich Ende der 70er Jahre von der westdeutschen Hoechst AG in Schkopau bei Halle ein hochmodernes PVC-Werk bauen. Die SED war dazu weder technologisch noch finanziell in der Lage.

Die Baukosten von 1,3 Milliarden D-Mark wurden dadurch bezahlt, dass 80% des produzierten PVC an die Hoechst AG geliefert wurden. Über 2.000 westdeutsche Arbeiter und Ingenieure bauten es und konnten es Honecker zwei Monate früher als geplant übergeben. Innerhalb von 8 Jahren war das Werk dann abbezahlt. Dann kam der Zusammenbruch der DDR.

Für die Stasi war die Überwachung der Westdeutschen eine gewaltige Aufgabe.Wenn die Beziehungen zwischen einem Westdeutschen und einer Ostdeutschen zu eng wurden, verlangte das MfS den Austausch des Mannes. Das ging reibungslos, erzählt der westdeutsche Personalleiter, denn als Kompensation konnte man dafür Vergünstigungen an einer anderen Stelle erreichen.

Die meisten Arbeiter verschwanden ab Freitagnachmittag in den Westen. Mit längeren Arbeitszeiten und Doppelschichten konnte man lange Wochenenden herausholen. Einige wenige zogen mit der Familie in Neubauwohnungen in Halle-Neustadt, auf die DDR-Bewohner dann noch drei Jahre länger warten mussten.

Der Film Bau auf, bau auf – Westarbeiter in der DDR(43 min) erzählt die Geschichte des Projekts.

Auch der Versandhandel rettete die DDR nicht

Gepostet am Aktualisiert am

Die unschönen Schlangen vor den Geschäften trübten das Bild vom Arbeiter-und-Bauern-Paradies DDR. Um das zu verhindern, verfielen die Planwirtschaftsbürokraten  auf die Idee, einen Versandhandel aufzuziehen.

Was auf den ersten Blick kompatibel mit Zentralverwaltungswirtschaft scheint, erwies sich für die SED als Reinfall.

Auf zwei Millionen Kunden brachte es der „Konsument“-, später „Centrum“-Versandhandel. Vor allem die Landbevölkerung war angetan. Von der Kittelschürze für die LPG-Bäuerin bis zum Overall für den Traktoristen gab es Nützliches für den Alltag.

Aber während die Nachfrage stieg, kam man mit dem Angebot nicht hinterher. Weder reichten die Bestände, noch wurde das Angebot vergrößert. Schließlich war etwa die Hälfte der bestellten Waren nicht lieferbar.

Am 13. August 1976, dem Jahrestag des Mauerbaus, wurde der Versandhandel eingestellt.

Erfolgreicher war der GENEX-Geschenkdienst. Er wurde der Kommerziellen Koordination (KoKo) des Außenhandelsministeriums unter Leitung von Stasi-Oberst Schalck-Golodkowski unterstellt. Die KoKo war ein riesiges Schattenimperium. Sie betrieb Waffenhandel, unterstützte die DKP finanziell, beschaffte Embargoware, exportierte enteignete Kunstgegenstände und Antiquitäten, versorgte die SED-Oberschicht mit westlichen Konsumgütern und importierte Sondermüll.

GENEX war als Geschenkdienst mit dem Einverständnis der Bundesregierung für die Kirchen in der DDR gegründet worden. Die DDR weitete das Verfahren aus. Bundesbürger konnten über die Genexfirmen in Dänemark und der Schweiz, später auch in Westdeutschland, DDR-Bewohnern schenken, was in einem Katalog verzeichnet war. Zu 90% waren es Güter aus der DDR-Produktion, darunter auch Motorräder, Autos und Möbel. Alles, auch Autos, wurde nach wenigen Wochen geliefert. Natürlich musste   der Kaufpreis in D-Mark entrichtet werden. Mehrere tausend Wartburgs wurden so jährlich verkauft. Hinter diesem Versandhandel stand die Notwendigkeit, Devisen zu erwirtschaften.

Groß war der Unmut der DDR-Bewohner, die keine Westverwandten oder keinen Zugang zur D-Mark hatten.

Wer im Ausland beschäftigt war, erhielt ein Genex-Konto, mit dem er aus einem Ost-Genex-Katalog zwar keine Westwaren, aber schwer erhältliche Güter, wie z. B. Fliesen, Schlagbohrmaschinen und auch Autos, kaufen konnte.

(nach Der Spiegel, Wikipedia „Genex“ und „Kommerzielle Koordination“)

Frank Trentmann: Die Herrschaft der Dinge

Gepostet am Aktualisiert am

Der in Groß-Britannien lehrende deutsche Historiker Frank Trentmann hat eine faszinierende Weltgeschichte geschrieben: Die Herrschaft der Dinge. Die Geschichte des Konsums vom 15. bis ins 21. Jahrhundert. Es ist eine enzyklopädische Geschichte des Konsums rund um die Welt.

Das von mir benutzte Taschenbuch umfasst 850 Seiten, davon 700 Seiten Text. Es geht um Konsum, um die Lust auf Dinge, auf kostbare Kleidung, schöne Möbel, exotische Früchte und Waschmaschinen. Lust auf Konsum beginnt nicht erst in der Renaissance, schon die Frachtschiffe der Römer schafften die Dinge heran, die die Bewohner der Hauptstadt begehrten. Man erfährt viel Neues, z. B. über die ersten Warenhäuser, über erste Werbung, Marketing und Konsumentenkredite oder über das Luxusgut Kakao.

Es ist nicht der westliche Kapitalismus, der zum Konsum verführt. Trentmann erzählt gut lesbar vom Konsum in Japan, China, in Hitlerdeutschland und in kommunistischen Diktaturen. Letzteres interessiert mich natürlich besonders. Trentmann macht deutlich, dass die kommunistischen Herrscher in mehrfacher Hinsicht mit dem Bedürfnis ihrer Untertanen nach Konsumgütern nicht klarkamen. Die Ideologie ging davon aus, dass in einer sozialistischen Gesellschaft die Entfremdung der Menschen von der Arbeit aufgehoben sei. Der Mensch verwirkliche sich in der nicht mehr entfremdeten Arbeit. Eine Flucht in das Privatleben, in die Freizeit und eben den Konsum wäre nicht mehr notwendig. Die Proletarier folgten dem nicht.

Es war nicht allein die Verlockung der westlichen Konsumgesellschaft, die den Kommunismus kollabieren ließ. Den Rest des Beitrags lesen »

Endlich: Neues „Horch-und Guck“-Heft!

Gepostet am Aktualisiert am

Mit sehr viel Verspätung und irritierender Zählweise ist dieser Tage das Heft 1-2/2016 von Horch und Guck erschienen: „Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“.

Mit dem Umzug von Berlin nach Leipzig hat man sich schwer getan. Um wieder á jour zu kommen, wird es wohl weiter Doppelhefte geben müssen, vielleicht werden sie auch zur Norm. (Die Webseite ist leider nicht aktuell.)

Auf jeden Fall wird das Heft einige Zeit auf meinem Schreib- und dem Nachttisch liegen. Über das Thema ist schon viel geschrieben worden, aber das eine oder andere (für mich) Neue ist im Heft zu finden: Jochen Staadt über Egon Bahr, Sebastian Stude über Tschernobyl und die Stasi, Karsten Brüggemann über die Friedliche Revolution im Baltikum. Auch ist es gut, wenn die Erinnerung an manch anderes aufgefrischt wird, etwa die überschätzte Demonstration vom 4.11.89 auf dem Alexanderplatz.

Alexander Latotzky hat über den Skandal des Umgangs mit dem sowjetischen Speziallager in Sachsenhausen geschrieben. Das ist mir zwar bekannt, nicht zuletzt weil die ehemalige für das Speziallager verantwortliche Historikerin in Potsdam, in der KGB-Gedenkstätte Leistikowstraße, für ähnlichen Unmut sorgt.

Prof. Klaus Schroeder gibt einen Überblick über die weiterhin bestehenden, sich sogar verfestigenden politischen und mentalen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen:

  • 74% der Westdeutschen waren 2014 mit der Demokratie zufrieden, 40% der Ostdeutschen.
  • Die Planwirtschaft wird zunehmend milder gesehen. Antikapitalistisches Denken beherrscht 95% der jüngeren Ostdeutschen. (Die Quelle konnte ich bei Schroeder nicht finden.) 42% der Ostdeutschen meinen, ihnen würde es in einer Planwirtschaft nicht schlechter gehen als in einer Marktwirtschaft.

Eckehard Jesse erklärt noch deutlicher, als es mir bisher schon bewusst war, das Scheitern der Bürgerbewegung durch ihre Fixierung auf die Verbesserung der DDR, allenfalls auf einen Dritten Weg neben Sozialismus und sozialer Marktwirtschaft.

Er zeichnet den weiteren Weg von Bürgerrechtlern in verschiedene Parteien und Ämtern oder ins Privatleben nach.

Von Ulrike Poppe hatte ich das einmal gehört, dass für die Bürgerrechtler die Vorstellung eines geeinten Deutschlands fremd war. Den Aufruf „Für unser Land“, für eine sozialistische, antifaschistische und humanistische Alternative zur BRD, von Christa Wolf angestoßen, unterzeichnete sie. Konsequent stimmten Marianne Birthler, Pfarrer Dr. Schorlemmer, Matthias Platzeck u. a. dann gegen den Beitritt zur Bundesrepublik und gegen den Einigungsvertrag.

Das erklärt vielleicht auch, warum die Bürgerrechtler in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind. Mit der schnell wachsenden Lust an der Einheit hatten sie nichts am Hut. „Die Republik Freies Wendland in Gorleben hatte sie mehr fasziniert als das Bundesverfassungsgericht“, schrieb der Journalist Konrad Schuller 1996.

 

Wagenknechts Traumland Venezuela

Gepostet am Aktualisiert am

Verrostetes SchiffDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) stellt die venezolanische Katastrophe in den richtigen historischen Zusammenhang (6.8.17, p 29, von Sebastian Baltzter). Anderenorts lese ich seit Jahren nur, dass der Verfall des Ölpreises die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verursacht hätte. Der war zu Beginn der sozialistischen Revolution niedriger als heute!

In Venezuela regieren seit 20 Jahren Sozialisten. Die deutschen Kommunisten Dr. Sahra Wagenknecht und der verstorbene Prof. Lothar Bisky waren voll des Lobes. All die angeblichen marxistischen Wundermittel wurden angewandt: Enteignung, Verstaatlichung, Umverteilung, Preisfestsetzungen und ein Sozialstaat vom Feinsten.

Es passierte, was immer passiert, wenn das sozialistische Paradies auf Erden errichtet wird. Verstaalichung und Planwirtschaft führten zu Produktionsrückgang, zu ausbleibenden Investitionen, Preis- und Devisenkontrollen zu Schwarzmarkt. Im ölreichsten Land der Erde wird Benzin jetzt aus den Nachbarländern importiert! Trotz der üppigen, auch von den UN gelobten Sozialprogrammen sind mehr Leute arm als zu Beginn der sozialistischen Revolution: Statt wie früher 45% gelten jetzt 70% der Bevölkerung als arm. Nur der Oberschicht der Bonzen um Diktator Maduro und den Spitzen des Militärs geht es bestens. Man verdient am Schmuggel, man lenkt die Hilfsprogramme um und bringt das Vermögen im Ausland in Sicherheit.

In der FAS dürfen regelmäßig Kommunisten wie Wagenknecht und Zizek schreiben, über Goethe, Gedichte, Ludwig Erhard und alles Mögliche sonst noch. Fragt sie doch mal nach Venezuela!

Obwohl, was werden sie sagen? Die CIA war´s, die Bilderberger, die Ölkonzerne…

Nachtrag Dezember 2017: Chile hat die Kurve vom Kommunismus eines Salvador Allende zum Kapitalismus hinbekommen.

Leben in der DDR

Gepostet am Aktualisiert am

Interessante Einblicke in den DDR-Alltag vermittelt eine Dokumentation (ZDF 2013, Gerd Gerlach, Nina Rothermundt, 4 Teile). Ich vermute, dass sie keinen Eingang in die beliebten DDR-Alltagskulturmuseen finden wird, obwohl die Serie bewusst den Alltag und nicht die Haupt- und Staatsaktionen zeigt.

Der Titel ist: „Wie die DDR wirklich war“. Woher der hier zu sehende Titel „schockierende Lebenszustände“ stammt, weiß ich nicht. Er ist reißerisch und  überflüssig.

Überflüssig ist wohl auch zu verneinen, dass ich durch meine Postings die Bürger Ostdeutschlands herabwürdige. Das schrieb mir ein Kommentator.

Die vier Originaltitel gibt es in der ZDF-Mediathek noch bis Anfang Januar 2018.