Presse

Staatsfunk, Staatsschauspieler, Staatstheater

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Ich versuche dagegenzuhalten, wenn die Kriminalität schwarzafrikanischer oder arabischer Einwanderer der letzten Jahre klein geredet wird.

Gegen die Desinformation durch die ö.-r. Nachrichtenmedien und die grünlinke Mainstreampresse ist schlecht anzukommen. Es fällt halt schwer, zuzugeben, dass Medien, die man jahrzehntelang für seriös und kompetent hielt, manipulieren und fälschen. Wer hat schon die Zeit, alles zu überprüfen, was die Slomkas, Restles, Hassels, Gensings, Hayalis und Klebers staatstragend verkünden. Wenn man widerlegt, muss man verständlich erklären, wie Meinungsumfragen zu gewünschten Ergebnissen führen, dass die Methoden von Armuts- oder Klimaforschern nicht immer wissenschaftlich sind, dass die Zusammensetzung von Talkrunde und Publikum für das gewünschte Ergebnis sorgt.

Man macht sich unbeliebt, wenn man mitten in der Tagesschau ruft: „Das stimmt nicht! Das ist umstritten! Die Studie ist interessengeleitet!“

Und wenn dann noch der beliebte Schauspieler Burghart Klaußner Herrn Maaßen eliminieren will, verstumme ich beschämt. 290 Kulturschaffende können sich nicht irren.

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Die linksgrüne Medienhysterie erreicht das Ausland

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Daniel Pipes, Chef des renommierten Middle East Forums, wagte eine Tour durch deutsche und österreichische Städte. (Ich schätze seine Analysen zu Nahost.)

Deutsche Medien machten daraus einen Besuch von Nationalsozialisten bei Nationalsozialisten.

Daniel Pipes ist aufgebracht. Er schreibt in der Washington Times:

„My career is devoted to political sobriety (Nüchternheit; GS) and moderation. I write about it and donate to it financially. I served in five U.S. presidential administrations and founded the Middle East Forum toward this end. I continue to learn and teach on this topic.

And now, the progeny (Nachkommen; GS) of Nazis, living in the precise two countries from which the Holocaust originated, dare to imply I am a neo-Nazi paying homage to Hitler. Their impudence is exceeded only by my disgust.

On a more practical level, this distortion confirms my wariness (Vorsicht;GS) of European media: After this, how can I believe it?

Weiterlesen!

Die Washington Times gilt als konservatives, antikommunistisches, Republikaner-nahes Blatt. Also absolute No-Go-Area für die linksgrünen deutschen Mainstreammedien.

Offene oder multikulturelle Gesellschaft? Beides geht nicht!

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Zur Erinnerung: „Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz wird von mir geteilt. Es liegen dem Verfassungsschutz keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben.“ Verfassungsschutzpräsident Maaßen

Die Reaktion: eine Hetzjagd auf Maaßen

„Schädling“, ZDF-Moderator Oliver Welke (wurde gelöscht!!!)

„Lusche, die von der SPD verjagt wurde“, SPD-MdB Prof. Lauterbach

„Maaßen gefährdet Sicherheit und Demokratie“, Göring-Eckardt

Die FAZ tritt gleich zweimal nach:

Der Fall ist vergleichbar dem Fall Globke, Reents, FAZ

Für unterschlagene Pfandbons verliert man seinen Job, aber der umstrittene Chef des Verfassungsschutzes wird befördert – wie soll man das erklären?, Nadine Bös, FAZ

Kommentar von Roger Köppel, Die Weltwoche, Schweiz

Nachbemerkung: Von unserem SPD-Bundespräsidenten Steinmeier ist kein Aufruf zur Mäßigung mehr zu erwarten. Er hat sich „ehrlich gemacht“ (Steinmeier-Deutsch) als er „Asyltourismus“ als Beispiel für Sprachverrohung nannte. Von ihm kann man keine große Rede zum Migrationsproblem mehr erwarten. Er ist halt ein Linker. Dass Merkel ausgerechnet ihn zum Präsidenten machte, ist ein weiterer Baustein der Linksverschiebung, die Merkels Kanzlerschaft gebracht hat. Die Linie von Steinmeiers Tätigkeit im DKP-Verlag Pahl-Rugenstein bis zur Kranzniederlegung an Arafats Grab ist ziemlich gerade.

Enttäuscht bin ich von der FDP. Anstatt die Hysterie der linksgrünen Politiker und Presseleute aufs Korn zu nehmen und ein Plädoyer für eine offene Gesellschaft zu halten, fällt ihr noch nicht einmal auf, dass der SPD-Präsident diesen urliberalen Begriff missbraucht und ihn mit einer diversen, Mulikulti-Gesellschaft gleichsetzt.

Lesetipp: Karl R. Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Band 1 u. 2

Hut ab! Tagesspiegel lässt auch Linksextremismus kritisieren

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In Zeiten wie diesen, in denen Medienhysteriker die Machtergreifung von Nationalsozialisten in Sachsen herbeischreiben und sich über einen Hitlergruß mehr ereifern als über Plünderungen, 100 verletzte Polizisten, Steinwürfe von Hausdächern durch Linksextremisten in Hamburg, ist es erstaunlich, dass ein Blatt, das sich nicht von der linksgrünen Mainstreampresse unterscheidet, zu Doppelstandards bei der Bewertung von Links- und Rechtsextremismus äußert. Zwar ergreift kein Journalist des Blattes das Wort – warum eigentlich nicht? -, sondern ein emeritierter Professor war gebeten worden: der Politikwissenschaftler Eckhard Jesse.

Das ist um so erstaunlicher, als Prof. Jesse als liberal-konservativ einzuschätzen ist. Ein Wikipedia-Schreiber zählt genüsslich auf, dass der Extremismusforscher mit dem Verfassungsschutz zusammengearbeitet hätte. Er hielt dort Vorträge und das Innnenministerium kaufte Publikationen von ihm. Wikipedia weist auch darauf hin, dass die Extremismustheorie von Jesse im Gegensatz zur Faschismustheorie stünde(!?)

Umso größer mein Respekt für den mutigen Tagesspiegel. Ich werde hoffentlich nicht enttäuscht und der grüne Antifa-Fan Jan Albrecht plädiert in der nächsten Ausgabe für den Umbau des Verfassungsschutzes in ein AfD-Überwachungsamt.

FAZ-Satire: „Der Vernichtungsreflex“

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Dass es mit der FAZ soo schnell bergab gehen würde, hätte ich nicht erwartet. Aber die Medienhysterie um Chemnitz hat sie voll erwischt.

Die neueste Annäherung an die Standards von taz, Freitag, Zeit, SZ, ttt, Heute und Report steht am 20.9.18 im Feuilleton auf Seite 15: „Der Vernichtungsreflex“ von Kai Spanke. Herr Spanke schreibt über den gefakten AfD-Stand in Berlin-Lichtenberg, an dem Flugblätter an Nationalsozialisten erteilt wurden, eine kleine Menschenjagd stattfand und eine Reporterin angerempelt wird: Eine „aufwendige(sic!) Produktion“, „ein „humoristischer Rundumschlag“ gegen alle, die vom Tod eines jungen Mannes profitieren wollten.

Während des Drehs des Rundumschlags gab es Irritationen unter den Zuschauern wegen des Fakes. „Daraufhin habe man geduldig das Set und die Story erklärt… Jedem hätte klar sein müssen, dass es sich um Satire handelt, da das Filmteam… das Set mit entsprechenden Hinweisen versehen hatte.“

Nun lesen Ostdeutsche, zumal Berlin-Lichtenberger, keine FAZ. Dort durfte nämlich kürzlich Oliver Welke, Macher der Rüpelsendung „Heute-Show“ auf einer ganzen Seite erläutern, was Satire wäre. Nun sehen Schlecky Silberstein, der Erfinder des „Rundumschlags“, der vom Südwestrundfunk (SWR) bezahlt wurde und die Kulturschaffenden dieses ARD-Senders hohe Freiheitsgüter bedroht: die Kunstfreiheit, die  Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit. Wenn ein Kunstschaffender erklärt, er habe eine Satire erschaffen, hat das eine Satire zu sein, basta. Wer das anders sieht ist… na, was schon?

Die AfD versteht halt keine Satire und nimmt übel. Ja, sie klingelt sogar an der Wohnungstür des Spaßmachers, um ihn zu befragen, wie er das mit seinem Rundumschlag gemeint habe.

Jetzt ist die publizistische Hölle los: Faschistische Methoden schreit Satiriker Schlecky Silberstein. Obwohl er in Berlin lebt und wirkt, hat er anscheinend nie etwas davon gehört, wie Antifaschisten mit Menschen umspringen, die sie zum Feind erklären: ihr Auto anzünden, ihre Häuserwand beschmieren, ihre Adresse veröffentlichen, zum Töten aufrufen. Aber erst der „Hausbesuch“ der AfD erinnert Herrn Silberstein an 1933. Es trifft sich, dass er Jude ist, denn prompt gibt es antisemitische Kommentare und anscheinend auch Mordaufrufe. Bei der AfD-Klientel greife der alte Vernichtungsreflex, weiß Silberstein. Dieses Wissen imponiert dem FAZ-Mitarbeiter, er wählt den Satz als Überschrift.

Da haben wir dann das Chemnitz-Syndrom: Es geht nicht um arabische Messerstecher und Totschläger, um eine Stadt, die Zusammenrottungen von kriminellen Geflüchteten satt hat, es geht jetzt nur noch um die antisemitische, nationalsozialistische AfD.

In Chemnitz ereignete sich wie bestellt ein Überfall auf ein jüdisches Restaurant, so dass die Redner/-innen im Bundestag sofort und unisono beim Stichwort Chemnitz rufen konnten: „Antisemitismus, das geht bei uns ganz und gar nicht!“

Wenn 100 Vermummte, wohl ein untrügliches Zeichen für nationalsozialistische Schläger, mehr als ein faustgroßes Loch in einer Fensterscheibe zustande gebracht hätten, wäre das bestimmt bundesweit blitzschnell bekannt geworden. Erstaunlich, dass man vorher nie von Vorfällen um ein jüdisches Restaurant in der angeblichen Nazi-Hochburg gehört hat. Wenn man schon den Rechtsstaat von einem Hitlergruß (dargeboten von einem Arm, auf dem RAF eintätowiert war) und einem nackten nationalsozialistischen Hintern bedroht sieht, wären nationalsozialistische Krawalle vor dem Restaurant wohl nicht unbemerkt geblieben.

Fazit: Schlecky Silberstein ist letztlich doch eine Satire gelungen: Er jubelt dem FAZ-Feuilletonchef seine Presseerklärung als Text eines FAZ-Journalisten unter.

Was sind das für Menschen, denen angesichts dessen, was in Chemnitz alles passiert ist, nichts Besseres einfällt, als ein Satirefilmchen zu machen und zu finanzieren?

Weitere „Meilensteine“ des FAZ-Journalismus siehe hier und hier!

Die FAZ als Lehrbeispiel für das aktuelle Versagen des politischen Journalismus

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Der nachfolgend verlinkte Text erschien nicht etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), sondern ist ein Text über ein Stück in der FAZ, an dem gezeigt werden kann, wie sehr Journalismus in Deutschland auf den Hund gekommen ist:

Gerd Held, Sie kennen keine Res Publica mehr, auf Tichys Einblick

Verursacher von Hetzjagden und Zusammenrottungen: Journalist/-innen

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Jürgen Fritz schreibt: „Journalisten von der BILD wollen von dem Filmersteller, einer Privatperson, einem YouTuber namens Henryk Stöckl, nicht gefilmt werden und Luisa Schlitter von der BILD versucht, die Kamera weg zuschlagen. Was hier passiert, ist eine Schlüsselszene:

Die Beobachter, die über andere berichten, wollen selbst nicht beobachtet werden und wollen nicht, dass über sie berichtet wird. 

Hier sehen wir eine der absoluten Schlüssel zur Macht: Wer den anderen beobachten kann, ohne selbst beobachtet zu werden, hat die Kontrolle.“ Weiterlesen

 

 

Noch ein Beispiel für anmaßenden Journalismus  (via danisch.de)

FAZ arbeitet hart an ihrem Ansehensverlust

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Wenn es nach dem FAZ-Mitarbeiter Jasper von Altenbockum geht, muss Frau Merkel nicht die Videos zeigen, auf die sie sich beruft, wenn sie von Hetzjagden und Zusammenrottungen spricht. Es hat sich sogar in den Talkshows herumgesprochen, dass keine Hetzjagden, Pogrome (Anetta Kahane u. a.) gab. Irgendwie wär es aber doch so oder zumindest ähnlich gewesen, schreibt der FAZ-Mann. Was Hetzjagden sind, wäre halt Auslegungssache. Dass der sächsische Ministerpräsident darauf besteht, dass es keine Hetzjagden gab, geht für die FAZ gar nicht. Das rückt ihn ins Zwielicht.

Im Hambacher Forst bei Aachen passiert inzwischen das, was den Chemnitzern unterstellt wird: Gewalttätige Antifaschisten verletzen dort Polizisten. Das ist der FAZ eine Kurzmeldung wert.

FAZ-Mitarbeiter Patrick Bahners macht sich über Prof. Werner Patzelt lustig, der mittels Petition Frau Merkel auffordert, ihre Belege für Hetzjagden zu veröffentlichen.

Als er noch Feuilletonchef beleidigte Edelfeder Patrick Bahners Islamkritiker allesamt als unanständig.

Thilo Sarrazin beklagt auf Tichys Einblick (TE), dass FAZ-Mitarbeiter Rainer Herrmann sein Islam-Buch verreißt, und die FAZ-Redaktion seinen Leserbrief zum Verriss nicht abdruckt. Was ich bei dem renommierten Islamkenner Hermann vermisse: Seine Kritik ist kleinkariert. Kein Wort verschwendet die Islam-Koryphäe daran, ob es falsch ist, dass der Koran sich überwiegend mit Ungläubigen und dem Umgang mit ihnen beschäftigt, ob die Frauen im Islam als minderwertig gelten, ob mit dem Töten Ungläubiger dem Gläubigen von Allah die Sünden erlassen werden. Nein, Herr Sarrazin begeht den unverzeihlichen Fehler, in seinem Buch den Sudan zum Maghreb zu zählen

Einen Tag, nachdem dies auf TE bekannt geworden war, druckt die FAZ Sarrazins Leserbrief doch ab. Und der islamkundige Dr. Hermann weist natürlich in seiner Antwort alle Kritik Sarrazins zurück. Hermanns Hauptargument: Sarrazin kann, im Gegensatz zu ihm, kein Arabisch und vermag daher nichts Substantiiertes über den Islam zu sagen. Jetzt traue ich mich nicht mehr, etwas zur Bibel zu sagen. Ich kann sie nur auf Deutsch oder in „Einfacher Sprache“ lesen, nicht im Original.

Unter den Kommentaren auf TE ist auch dieser zu finden: Ein Leser sagt, er habe 10 Jahre in der arabischen Welt zugebracht. Alles, was Sarrazin sage, habe er dort angetroffen. Er könne ihm voll und ganz zustimmen.

Islamkoryphäe Hermann kennt sich auch im Nahostkonflikt bestens aus: Die Gründung des Staates Israel hätte die bürgerliche Ordnung der arabischen Welt zerstört. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „bürgerlich“ im Zusammenhang einer multitribalen Gesellschaft, „Ordnung“ im Zusammenhang einer autoritären, patriarchalischen, kriegerischen Gesellschaft.

Eine feine Gesellschaft ist in den Redaktionsstuben „dieser“ Zeitung versammelt.

Kürzlich wunderte ich mich, dass der Heute-Show-Moderator Oliver Welke auf einer ganzen FAZ-Seite als Fachmann für Satire interviewt wurde. Welke ist bekannt dafür, dass er Menschen in seiner Sendung herabsetzt, Politiker als Volltrottel und Deppen darstellt und AfD-Wähler als Idioten bezeichnet.

Jetzt hat ZDF-Welke den Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen als „Schädling“ bezeichnet. Maaßen hatte es gewagt, bei einem von der Antifa veröffentlichten und von der Tagesschau gesendeten Kürzest-Video über eine angebliche nationalsozialistische Hetzjagd in Chemnitz kritische Anmerkungen zu machen. Selbstredend sind Welke und seine Sendung für den Grimme-Preis nominiert (oder haben ihn gar schon bekommen).

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So, wie Welke und seine Mitschreier heute dem Zeitgeist huldigen, hätten sie es vor 80 Jahren sicher auch getan, und beim „Stürmer“ Karriere gemacht. Mit dem Wort Schädling allemal.

Chemnitz: Staatsversagen und Medienhysterie – mit Updates

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Klaus-Rüdiger Mai, Chemnitz – Annäherung an die Wahrheit, auf Tichys Einblick

Update 8.9.18: Während der Antifa-Lynchmob – von den Medien weitgehend unbeachtet – in Hamburg einen Demonstranten halbtot schlägt, hält die Hysterie in Medien und Politk wegen Chemnitz an.

Wenn ich zukünftig von Pogromen der Nationalsozialisten in Ostmitteleuropa höre, werde ich an die Progrome (Trittin), Hetzjagden (Merkel, Seibert u. a.) und den Lynchmob (Die Zeit) in Chemnitz denken. Wenn ich den 19-Sekunden-Clip eines Antifa-Filmers, der von Tagesschau, ZDF-Heute, Bundespresse- und Bundeskanzleramt sowie den Mitläufern in den Medien als eindeutiger und anscheinend einziger Beleg für Hetzjagden gesehen wird, frageich mich angesichts historischer nationalsozialistischer Pogrome neuerdings: Muss ich mir das wie in Chemnitz vorstellen? War das damals so ähnlich?

Wenn ich mich richtig erinnere, gab es doch einen Toten und einen Schwerverletzten in Chemnitz. Wer redet noch von denen?

René Zeyer in der Basler Zeitung und Chemnitz und die Jagd, die keine war (NZZ)

Zum Glück darf man noch ausländische Zeitungen lesen.

Peter Grimm, Jagdgeschichten aus Chemnitz

Rainer Zitelmann, Die Wahrheit über Chemnitz ist nicht aufzuhalten

Henryk M. Broder, Chemnitz: Die Regierung leistet einen Offenbarungseid

Michael Klonovsky schreibt in seinem Blog mit Recht, dass die Bilanz der Straftaten, Schäden und Verletzen im Rahmen der Chemnitzer Beinahe-Pogrome nicht die eines normale Bundesligaspiels überstiegen. Aber  der „Mediengau“ wäre beispiellos. Die gesamte Medienöffentlichkeit mit Kanzlerin und Bundespräsident vorneweg hätten eine Stadt und  ein Bundesland auf der Grundlage von Falschmeldungen denunziert.

In der Bundesrepublik erlaubte Formen der Hetzjagd:

Die hübscheste Stasi, die es je gab

Wegbereiter für Kündigungen aus Gesinnungsgründen

Waldorfschule Wien: Schulverweis wegen neurechter Mutter

Lokale müssen schließen, Pächter aufhören: politisch korrekte Bewirtung?

Angebliche Hetzjagden: Chfredakteur der Chemnitzer Freien Presse: „Es gab keine“

„Emma“ traut sich was: Frau W. und Nesrin in Chemnitz (31.8.18)

rbb: Tagelange rechte Gewalt in Chemnitz

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Tagelange rechte Gewalt?

Wir dürfen gerade miterleben, wie der medial-politische Komplex eine Legende strickt.

In den 7.30-Uhr-Nachrichten im Rundfunkkanal Antenne des rbb wurde eine „tagelange rechtsextreme Gewalt“ in Chemnitz gemeldet. Wiederholt wird es alle 30 Minuten.

Das Selbstverständnis der Journalismus-Preisträgerin Dunja Hayali gilt flächendeckend. Als sie von einer Normalbürgerin gesagt bekommt, dass sie doch neutral berichten müsse, weist sie das, wie immer hochmütig von oben herab blickend, zurück: „Dazu bin ich nicht verpflichtet!“

ard-antifa-zeckenbissIch hatte naiv erwartet, dass es sich herumspricht, dass es die Hetzjagden und Zusammenrottungen, von denen Frau Merkel und ihr Regierungssprecher phantasieren, nicht gegeben hat. (Nachtrag: Seibert beruft sich auf einen Tagesschau-Clip (s. o.), den sie anscheinend von einer Antifa Zeckenbiss hatten.) Anders als in Hamburg oder Frankfurt gab es keine Barrikaden, keine verwüsteten und geplünderten Geschäfte, keine reihenweise eingeworfenen Schaufenster, gab es zwei und nicht Hunderte verletzte Polizisten. Die Bundespolizei wurde dem Land Sachsen von Frau Merkel aufgedrängt, nach Polizeiaussagen war sie nicht nötig.

Die-Zeit-Aktivist Holger Stark spricht am 29. August 2018 im Blatt vom „Lynchmob“ in Chemnitz. Herr Trittin will Pogrome gesehen haben.

In der Tagesschau zeigen sie einen Clip von einer anderen Demonstration und die Aufnahme einer Amateurfilmerin (s. o.),

Ein mdr-Kamerateam, geil auf Bilder von Neonazis, will sogar von einem Wohnungsbalkon filmen. Der halbwüchsige Sohn der Familie hat sie hereingelassen. Als der Vater nach Hause kommt, wirft er die Bande hinaus. Der mdr hat sich inzwischen wohl von einem Anwalt beraten lassen. Denn von den zuerst angedrohten Anzeigen – Körperverletzung!, Sachbeschädigung!, Pressefreiheit! – redet man nicht mehr. Der Anwalt wird den Unbelangbaren erklärt haben, dass es nicht ganz so einfach ist, von einem Privatbalkon aus in der Gegend herumzufilmen und die Bilder öffentlich zu machen.

Noch reihen sich Gerichte und Staatsanwaltschaften nicht in die Linksfront ein, die vom Bundespräsidenten über die Minister Barley und Maas, die Grünen und Sozialisten bis zur Qualitätspresse und den Zwangsgebührensendern reicht.

Nachtrag 07.09.18: Jetzt fallen die linken Medienschaffenden und Politiker über den Verfassungsschutzpräsidenten her, weil der Zweifel an dem Antifa-Video geäußert hat. Sie wollen seine Ablösung. Ich hätte zuerst darum gebeten, die Zweifel an dem Antifa-Filmchen zu erörtern.

Abgesehen davon davon: Ich hatte nicht den Eindruck, dass es eine Hetzjagd war. Der junge Migrant geht auf die Gruppe zu und wird verjagt. Was daran war eine Hetzjagd?

Und wenn infratest-dimap im Auftrag der ARD herausfinden sollte, dass die Mehrheit der Befragten es für eine Hetzjagd hält: Wie viele gab es denn nun? Frau Merkel spricht im Plural und will Videos (Plural) gesehen haben. Wer hat sie noch gesehen.

Vielleicht kann der Fakten(er)finder der ARD etwas herausfinden? (Oh Gott, der lieber doch nicht !)

Ein angeblicher Augenzeuge ordnet den Clip von Antifa/tagesschau ein.