Presse

Geschwätz von Gestern

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Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur Die Zeit 2016 über die Presse in Zeiten der Masseneinwanderung:

„…weil mich im zurückliegenden Jahr so sehr gestört hat, dass eine von der Politik der Bundesregierung abweichende Meinung, manchmal auch schon kritische Fragen, unter den Generalverdacht gestellt wurden, man habe etwas gegen Flüchtlinge oder betreibe das Geschäft der Populisten.

Es gab in den vergangenen zwölf Monaten aber einiges zu kritisieren. Nicht alles, was am 4. und 5. September 2015 geschah, konnte sofort recherchiert und verifiziert werden. Aber gerade weil dem so war, ist die anfängliche Euphorie unter Journalisten so schwer zu verstehen.“

Und: „Es ist etwas faul in unserer Branche. […] Vor allem was die schreckliche Erscheinungsform des Rudeljournalismus angeht. Wir haben es mit einer veränderten Medienhierachie zu run. Es sind die Online-Medien, die mittlerweile den Takt vorgeben. Was am Morgen Top-Thema bei Spiegel Online ist, läuft am Abend ihn ähnlichem Stil in der Tagesschau. Wir lügen nicht – wir sind schlampig, denkfaul und ein bisschen propagandistisch.“ (Quelle)

Das war gestern.

Eine Auswahl von Artikeln in Die Zeit aus 2018: Die Zeit Migrationskrise

Nachtrag:

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Berlin: Araber provoziert Araber mit Kippa

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In Berlin wurden ein arabischer Israeli, der eine Kippa trug, von einem palästinensischen Schutzsuchenden mit einem Ledergürtel geschlagen.

Der Israeli sagt, er hätte beweisen wollen, dass Kippatragen in Berlin sehr wohl möglich sei.

Jakob Augstein, der Antisemit vom Dienst, zeigt Verständnis: Das Tragen der Kippa sei eine Provokation gewesen, verkündet der Spiegel-Mitbesitzer und -Kolumnist per Tweet.

Die Spiegel-Redaktion kommt ihrem Kollegen zu Hilfe und relativiert den schlechten Eindruck, den man von diesem Einzelfall bekommen könnte: Sie verweist auf 1377 rechte Straftaten in ganz Deutschland und bloß 25 aus dem Bereich islamistischer Extremismus. In Berlin könne es sein, dass antisemitische Vorfälle zunähmen.

Barley: Pluralismus-Pflicht in sozialen Netzwerken

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Wer gehofft hat, dass Katharina Barley eine bessere Justizministerin als Heiko Maas sein würde, sieht sich enttäuscht.

Es kommt schlimmer: Maas sorgte mit seinem Durchsetzungsgesetz (NetzDG), das hohe Geldbußen androht, dafür, dass Facebook und Co in einer Löschorgie alles, was als rechtspopulistisch oder rechtsextrem angesehen werden könnte, blitzschnell löschen. Bei antisemitischen, islamistischen und linksextremen Äußerungen funktioniert das nicht so gut. Was kein Wunder ist, da die linke Amadeu-Antonio-Stiftung mit mehreren Plattformen und Institutionen bei der Zensur durch die Internetkonzerne mitarbeitet. Man kann sich täglich davon überzeugen, weil die Fälle in den sozialen Netzwerken dokumentiert werden.

Frau Barley dreht die Schraube nun weiter: Sie fordert eine gesetzlich geregelte Pluralismus-Pflicht für die sozialen Medien.

In den sozialen Medien ist in den letzten Jahren eine große Meinungsvielfalt entstanden. Da tummeln sich sicher auch linksextremistische Medien wie indymedia (Das trotz Verbots munter weitermacht) und rechtsextremistische Plattformen. Wichtiger aber ist, dass eine Ergänzung zu den etablierten Print- und TV-Medien entstanden ist. Spiegel, Die Zeit, Süddeutsche und die öffentlich-rechtliche Mediengruppe mit 66 Rundfunk und 21 TV-Programmen und 87 Plattformen im Internet pflegen eine regierungsnahe Berichterstattung bei wichtigen Themen wie Islamisierung und Einwanderung. Eine kritische, kontroverse Diskussion findet nicht statt. Erst durch die regierungskritischen Blogs, digitalen Magazine und Plattformen wie AchGut, Politico, philosophia perennsis, Tichys Einblick ist so etwas wie Pluralismus entstanden. Man ist nicht mehr von den Meinungen der Slomkas, Klebers, Hayalis oder Rechkes abhängig, sondern erfährt, was die weglassen.

Dem will Frau Barley jetzt einen Riegel vorschieben

 

 

SZ glättet antisemitischen Kommentar

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Die Süddeutsche Zeitung ist bekannt für ihre antisemitische und antiisraelische Berichterstattung. Aber manchmal glättet sogar sie ihre Verbalattacken.

So schrieb SZ-Journalist Moritz Baumstieger am 2. 4. 18 um 19.40 Uhr. So ging der überarbeitete Kommentar um 23.49 Uhr online. Einen Hinweis auf die Überarbeitung gibt es nicht.

(nach einem Tweet von Hanning Voigts, Frankfurter Rundschau)

Wenn Leser die Zeitung machen müssen: der Tagesspiegel

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tagesspiegel

Der Berliner Tagesspiegel braucht einen Leserbrief, um auf die Zustände in Berliner U-Bahnhöfen aufmerksam zu werden!

Der hier verlinkte Artikel ist ein Leserbrief! Immerhin ist das selbst ernannte Berliner Leitmedium dafür zu loben, dass es die Leser zu Wort kommen lässt.

(Als Kommentar wurde mein oben stehender Satz von der Zensur auf TS-Online nicht zugelassen.)

Kurze Zeit später veröffentlichte der Tagesspiegel auf der Leserbriefseite einen Kommentar des Lesers Matthias Oomen. Der sollte wohl stellenweise eine Satire sein, unter dem Motto „Früher war alles besser“. Die kritische Leserin stellt Oomen in die rechte, ausländerfeindliche Ecke. Online wird der Leserbrief dann in voller Länge veröffentlicht, versehen mit dem Hinweis, dass er Grüne(sic!) Mobilitätspolitik mache.

Oomen erwähnt auch eine Berliner Kindheit. Bei Wikipedia, in seinem Namensartikel, schreibt er, dass er Abitur in Baden gemacht hat und danach in NRW und MeckPomm für die Grünen tätig war. Kindheit in Berlin?

Oomen gilt als Verkehrsfachmann der Berliner Grünen. Sein Twitter-Auftritt ist gelegentlich umstritten. So forderte er, die Bombardierung Dresdens zu wiederholen.

Presserat kritisiert Polizei-Pressemeldungen

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Wer einen Blick auf die Internetplattformen wirft, auf denen die Polizei ihre Meldungen zu Straftaten veröffentlicht, wird unschwer erkennen, dass nur der kleinere Teil davon in der Presse auftaucht. Das liegt nicht nur daran, dass die Zeitungen nicht so viel Platz haben. Es liegt auch daran, dass die Zeitungsleute selbst entscheiden wollen, was fit to print ist.

Sie ärgern sich jetzt, dass mündige Leser feststellen können, was fehlt, weil sie vergleichen können. Mal ist die Vergewaltigung oder der Totschlag durch einen schutzsuchenden Geflüchteten nur von „regionaler Bedeutung“ (Tagesschau), mal fehlen Hautfarbe, Nationalität oder Migrationshintergrund bei Straftätern. Mal wird groß von einem von Neonazis in Brand gesteckten Auto berichtet (Tagesspiegel auf einer ganzen Seite) , während linke Gewalttäter ganze Autoflotten abfackeln, was allenfalls noch als Kurzmeldung unter Vermischtes auftaucht.

Journalisten stört die Kritik ihrer weniger werdenden Leser an ihrer Auswahl. Jetzt will der Presssprecher des Deutschen Presserats, dass das aufhört:

Früher hatte die Polizei-Pressestelle die Rolle eines Zulieferers für die klassischen Medien und die Medien haben in eigener Verantwortung, nach eigenen Kriterien die Auswahl der von den Behörden zur Verfügung gestellten Informationen getroffen. Die heutige Veröffentlichungspraxis der Behörden und der Polizeidienststellen vor allen Dingen ist so, dass sie direkt die Konsumenten erreichen und nicht mehr allein über den Weg der Redaktionen.“

Weiterlesen auf sichtplatz.de

Das trifft genau den Punkt, warum die „Unbelangbaren“ so wild einschlagen auf Medien wie die Blogs AchGut, Publico, philosophia perennis, sie mit „Faktenfindern“ und Schwarzen Listen denunzieren. Sie verlieren ihr Monopol als vierte Gewalt im Staat, die nach Belieben Politiker rauf- oder runterschreiben kann (Kai Diekmann). Sie entschieden bisher, was in den Nachrichten, den Schlagzeilen, den Feuilletons skandalisiert, zugespitzt oder weggelassen wurde.

Ein Beispiel: Schlägerei auf hessischem Kindergeburtstag

FAZ: Die „Zivilgesellschaft“ von Gaza

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Foto von der zweiten „friedlichen“ Demonstration der palästinensischen „Zivilgesellschaft“: Quelle: IDF

Die Israelkritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/FAS) ist nicht so deftig wie bei Augstein, wo sie ins Antisemitische übergeht, oder bei Dunja Hayali, die ihr Wissen über Palästina von Todenhöfer und arabischen Propaganda-Landkarten bezieht.

In der FAZ geht es subtiler zu: Rainer Hermann zeigt die historische Ungerechtigkeit der Staatsgründung Israels auf. Sie störe die „bürgerliche Ordnung“ des Nahen Ostens.  Aber schon das Balfour-Versprechen der Engländer wäre ein Vergehen am palästinensischen Volk gewesen. Von dessen jahrhundetealter Existenz scheint der Redakteur auszugehen. Hermann darf seinen historischen „Lückentext“ auf Seite 1 der FAZ verbreiten.

Für das antiisraelische Tagesgeschäft ist Jochen Stahnke zuständig. Er lässt, vor allem auf Twitter, keine Sünde der israelischen Regierung und der Armee aus. Ich werde bestens über die Korruptionsvorwürfe gegen Nethanjahu und über die hohen Mietpreise in Tel Aviv informiert. (Warum residiert Stahnke nicht im billigeren Ramallah?) Über die Millionäre von Gaza, die Einschränkung der Pressefreiheit im arabischen Palästina, die Misswirtschaft und Korruption der Hamas- und Fatah-Elite muss ich mich anderswo informieren.

Heute, am 1. April, liefert Stahnke in der Sonntagszeitung ein kleines Meisterstück ab.  Er kommentiert die Demonstrationen am Grenzzaun zu Israel in Gaza. (Einen Bericht, gar eine Reportage fand ich in der Sonntagszeitung nicht.) In deutschen Zeitungen heißt es über Antifa-Demos gerne: „weitgehend“ friedlich. Das weitgehend lässt Stahnke weg. Den Frieden stören aus seiner Sicht allein die jüdischen Scharfschützen.

Worum es geht, müssen wir uns zusammenreimen. Das soll laut Stahnke zum einen die endgültige US-amerikanische Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt sein. Dann geht es um die Erinnerung an eine Vertreibung von Arabern aus israelischen Gebieten der Westbank. Was bei Stahnke fehlt: die Forderung, sieben Millionen Flüchtlinge auf israelisches Staatsgebiet zu lassen. „Marsch der Rückkehr“ nennen die Aktivisten das. Der Name fehlt im Text.

Stahnke gibt der Sache einen anderen Dreh: Die Menschen in Gaza fühlten sich von der Welt und von der palästinensischen Autonomiebehörde verlassen. Dann zählt er auf: keine Arbeit, wenig Strom, wenig Wasser. Die Jungen bekämen keine Ausreisegenehmigung. Also geht es beim „Marsch der Rückkehr“ um die Verbesserung der Lebensbedingungen ? Um Protest gegen die Misswirtschaft von Hamas und Autonomiebehörde? Die Steine, die Böller, die Pallywood-Inszenierungen? Der Missbrauch von Kleinkindern als Schutzschild?

Für den Leser wird klar: die Israelis sind schuld. Überdies, ergänzt Stahnke: kein Israeli wurde verletzt. Den Rest des Beitrags lesen »

Matthias Matussek: White Rabbit

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white rabbit

Ich muss zugeben, dass ich Matthias Matussek in seinen Stern- und Spiegel-Jahren nie viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Dass er, der Starjournalist und Starautor, der Szene der Edelfedern der „Qualitätspresse“ zugehörig, quasi über Nacht von den Angehörigen seiner Klasse, darunter auch ehemaligen Freunden und Freundinnen, zum Outlaw wird, zum Rechten, zum Wortführer der Nazis, nahm ich zur Kenntnis. Das passiert schnell mit einem, der die begeisterte Willkommenskultur und die Sympathie der Linken und der Kirchenfürsten mit der Religion des Friedens, dem Islam, nicht teilt.

Sein Buch über seine Hinwendung zum orthodoxen Katholizismus, seine Verehrung für Gilbert K. Chesterton, seine Aufenthalte in anderen Ländern, seine Begegnungen mit den Prominenten in Kultur und Politik, fast schon eine Autobiographie, ist lesenswert. Er kann schreiben!
Am spannendsten sind natürlich seine Erfahrungen beim Spiegel und beim Stern, in den Leuchttürmen, heute müsste man sagen: den Elfenbeintürmen, des sog. Quaitätsjournalismus  und schließlich sein Rauswurf bei der Welt.

Auch wenn man schon weiß, dass die Repräsentanten der Vierten Gewalt keine Lichtgestalten sind: Wie sehr Intrigen, Fehden und Feindschaften zwischen den Edelfedern der „Qualitätspresse“ die Inhalte der Zeitungen bestimmen, überrascht den gemeinen Leser dann doch.

Gewiss hätte es dem Buch nicht geschadet, wären Chesterton und sein Pater Brown weniger oft erwähnt worden. Man spürt auch, dass er verletzt ist, weil und wie er von den Kolleginnen und Kollegen ausgestoßen worden ist. Aber das Buch ist keine gehässige Abrechnung. Dafür kann er zu gut schreiben. Und sein Archiv liefert treffende Beispiele dafür, dass „Lügenpresse“ keine bloße Behauptung ist.
Matussek selbst ist nicht weniger eitel als seine (ehemaligen) Kollegen. Angesichts seiner überragenden journalistischen Fähigkeiten darf man ihm das nachsehen.

Wolfgang Herles interviewt Matussek

Herrlich! Matussek rezensiert Matussek

N.B.: Kein großer Verlag war bereit, Matusseks Manuskript zu drucken.

Zensur durch die Presse

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„Wir brauchen keine Zensur der Presse. Wir haben eine Zensur durch die Presse.“

Das schrieb vor ca. hundert Jahren der Journalist und Autor Gilbert K. Chesterton, zitiert von Matthias Matussek in seinem äußerst lesenswerten Buch White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand.

Die repressive Toleranz der grünlinken Medien

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Eine Überzeugung, die vielen grünlinken Meinungsmachern gleichzeitig gekommen sein muss, ist, dass die Rechten aus ihrer Opferrolle herauskommen sollten. Heute stellt das gerade wieder eine Tagesspiegel-Mitarbeiterin fest. (Sie schreibt von Konservativen.) Die Rechten könnten doch publizieren und reden. Roland Tichys Magazin „Tichys Einblick“ läge in den Kiosken aus und verkaufe sich gut. Sogar Spiegel und FAZ würden konservativen Meinungen zunehmend Raum geben.

Merkwürdig aber: es ist eine repressive Toleranz, die die Unbelangbaren der grünlinken Medien an den Tag legen. Denn sie fallen weiterhin über das her, was die „Rechten“ sagen und publizieren. Von Debatte oder Diskurs kann keine Rede sein.

Wenn Linksextremisten verhindern, dass an Universitäten über die Kriminalitässtatistik muslimischer Einwanderer gesprochen wird, genderkritische Aufsätze aus Fachzeitschriften fliegen oder Regierungen Demonstrationen gegen unkontrollierte Einwanderung mit Finanzierung (Thüringen) von und akiver Teilnahme (Ministerpräsidentin Dreyer) an Gegendemonstrationen privilegieren, spricht das nicht für Respekt vor der Meinungsfreiheit.

Die Reaktion auf die „Erklärung 2018“ spricht Bände. Alexander Wendt hat sie in Publico beschrieben. Zeit-Redakteur Martin Machowecz verhöhnt dagegen die Unterzeichner. Im NDR sieht ein Journalist eine braune Widerstandszelle gegen den Staat entstehen. Nachtrag 30.3.18: siehe auch Henryk Broder!

In der FAZ hat sich der Mitarbeiter Stefan Locke gleich mehrfach an Uwe Tellkamp abgearbeitet. Redakteur Rainer Hermann befindet heute, dass muslimische Theologen zugestehen würden, dass das Grundgesetz problemlos über dem Islam stehen könnte. Die ganze Islamkritik der Rechten wäre also aus theologischer Sicht unbegründet. Und dass eine rechtschaffene Muslima einem Ungläubigen keine Hand gäbe, das muss eine Gesellschaft wohl aushalten können. Dieser Redakteur will wissen, dass die Gründung des Staates Israel die arabische Welt destabilisiert hätte. Bei Thilo Sarrazin will er gelesen haben, dass Minderleistungen türkischer Schüler im deutschen Schulsystem auf Erbfaktoren zurückgingen.

Der FAZ-Salonkommunist Dietmar Dath preist Marx in gewohnt höchsten Tönen, diesmal als Bildungstheoretiker, dessen Ideale unter den Bedingungen der höchst ungleichen Verteilung des Eigentums, gar der zunehmenden Konzentration des Kapitals in Händen Weniger, nicht verwirklicht werden könnten. Die erzieherischen Leistungen von 70 Jahren Realsozialismus würdigt er mit keiner Silbe. Man ist das von Kommunisten gewohnt: Das System der UdSSR und der DDR hatte mit sem wahren Sozialismus ja nichts zu tun.

Dath zählt hier allerdings nicht als Beweis einer grünlinken Tendenz der FAZ. Ihn hielt man sich schon, als die FAZ noch rechtskonservativ war. Nur: die FAZ ist nicht mehr rechtskonservativ. Heute liegt Dath auf einer Linie mit der Tendenz des Blattes. Man könnte annehmen, dass jetzt ein betont konservativer Autor à la mode wäre. Aber der Blogger Don Alfonso, auf den die Rolle gepasst hat, verlässt auf Wunsch der Herausgeber den Verlag.