Presse

Trump und die Medien

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Nicht dass ich Trump-Fan wäre. Aber wenn ich das Dauerfeuer der ÖR- und Zeitungs-Schaffenden gegen ihn sehe, werde ich misstrauisch.

Inzwischen weiß man auch, dass Vorgänger Obama keineswegs die Lichtgestalt ist, als die er gesehen wird. Er hat die US-amerikanischen Millionenzahlungen an PLO und Hamas noch einmal erhöht, ohne jegliche Auflagen. Er hat seine Umweltbehörde zur Klimaschützer-Zentrale ausgebaut und im Nahen Osten ein schwaches Bild abgegeben.

Bevor ich etwas zu Gunsten Trumps sage, habe ich mir angewöhnt, etwas schlechtes über ihn zu bemerken. Denn ich gelte, wenn ich etwas Gutes über den US-Präsidenten sage, noch viel mehr, wenn es um die AfD geht, sofort als Rechter, dem dann auch schon mal Auschwitz – „Wehret den Anfängen!“ – entgegengehalten wird.

Das erinnert mich an meine erste Zeit in einem Lehrerkollegium in den 80er Jahren. Damals machte eine maoistische Sekte von sich reden, der Kommunistische Bund Westdeutschland, KBW. Eine ansonsten ganz nette Kollegin war 150prozentige KBWlerin. Wenn sie einmal etwas durchaus Akzeptables in der Gesamtkonferenz geäußert hatte und man dazu Stellung nehmen wollte, war es ratsam, als Vorbemerkung den KBW grundsätzlich abzulehnen, wenn man das Wort behalten wollte.

Die Geschichte ging noch weiter: Der Schulleiter, ein Gewerkschafter und SPD-Politiker, verfolgte die Kollegin unerbittlich und schaffte es, dass sie aus dem Schuldienst entlassen wurde. Sie hatte im Unterricht von Simbabwe gesprochen, als der Staat noch Rhodesien hieß, und vor dem Schulgelände Flugblätter an Schüler verteilt. Als sie dann einen Job als Sekretärin gefunden hatte, rief er bei der Firma an…

Was Trump angeht, finde ich jetzt auf der Seite des Deutschen Arbeitgeber Verbandes aufschlussreiche Anmerkungen eines deutschen, zurzeit in den USA lebenden Politikwissenschaftlers. Er erwähnt im Konflikt zwischen Trump und den linksliberalen US-Medien, allen voran CNN, einiges, das so in Deutschland nicht zu lesen ist.

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Mangelhafte journalistische Kompetenz: Sächsische Zeitung

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Der Judenhass, der sich in diesen Tagen in Berlin zeigte, wo die Polizei auf dem Kurfürstendamm einen Chanukka-Leuchter bewachen musste und der palästinensische Mob grölend durch Straßen und U-Bahnhöfe zog, wird zunehmen. Hunderttausende nahöstlicher Einwanderer werden uns ihre Sichtweise nahebringen. Sie stoßen auf viel Sympathie, nicht nur bei traditionell judenfeindlichen Rechtsextremisten, sondern, was schlimmer ist, in der linksgrünen Mitte. Wenn sozialdemokratische Spitzenpolitiker nicht hinterm Berg halten mit ihrer Sympathie für die arabisch-palästinensischen Führer, die ÖR-Medien israelfeindliche Dokumentationen senden und die Ausstrahlung unangenehmer Wahrheiten zu verhindern suchen, Qualitätsmedien wie Spiegel und Süddeutsche, zunehmend auch die FAZ, Israel als Sündenbock darstellen, muss auch eine Provinzzeitung nicht länger hinterm Berg halten.

In Sächsischen Zeitung verwebt die Journalistin Jann Jannke ihr geschichtliches Halbwissen und ihre Gutmenschenzuneigung zu nahöstlichen Geflüchteten zu einem anrührenden Narrativ. Anstatt realistisch über die korrupte Herrschaft von Hamas und PLO zu berichten, über die Milliarden, mit denen Europa und USA Terroristen unterstützt, über den beängstigenden Erfolg, mit dem die Araber 3000 Jahre jüdische Geschichte, mit Unterstützung von UNO und UNESCO, in die Tonne treten, übernimmt sie ohne jeden Faktencheck das Bild der armen arabischen Opfer der bösen Juden. Der Artikel strotzt vor Halbwahrheiten und Falschdarstellungen. Die Journalistin weiß es wohl nicht besser. Dumm ist sie aber wohl nicht, denn sie vergewissert sich der Zeugenschaft der üblichen jüdischen Israelhasser. Sie übernimmt unkritisch, was ihr der arabische Einwanderer in den Block diktiert: das bombenwerfende Israel, die imperialistische Kolonie Israel, die rechtlosen Araber in Israel…

Ausführlich zum unsäglichen Artikel: Richard Volkmann auf Salonkolumnisten

Man wird in den nächsten Jahren dank der Einwanderer, die uns geschenkt wurden und zu einem bunten Deutschland beitragen sollen, jüdische Einrichtungen verstärkt bewachen und vom Tragen von Kippa und dem Zeigen der israelischen Flagge in Deutschland abraten müssen. In Wien, wo Hilter seinen Judenhass lernte, wird man inzwischen für das Zeigen des Davidsterns bestraft.

 

god bless hitler
Quelle

Da in der Sächsischen Zeitung die Reporter den Chefredakteuren zugordnet sind, könnte man erwarten, dass die drüberschauen, was ihre Mitarbeiter verfasst haben. Also entspricht das, was erscheint, der Linie des Blatts.

Bis 1990 war die Zeitung ein Zentralorgan der SED und entsprechend antizionistisch ausgerichtet. Viel geändert hat sich da anscheinend nicht.

 

KIKA zeigt: Andersherum funktioniert Integration!

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Der Kinderkanal KIKA (Zielgruppe 3-13 Jahre alt) zeigt eine Dokumentation über ein deutsch-syrisches Liebespaar: „Malvina, Diaa und die Liebe“.

Beim Alter des vollbärtigen, brustbehaarten, tiefreligiösen Jugendlichen gerät der ARD/ZDF-Kanal ins Schlingern: Im Film gibt es erst einmal bei ihm keine Altersangabe, dann heißt es im gedruckten Programm 17, das wird auf Nachfrage in 19 geändert. In einem Zeitungsbericht aus 2016 über das Pärchen, ein Jahr vor der TV-Dokumentation, ist sein Alter aber schon mit 18 angegeben.

Diaa minderjährig

Die von einem preisgekrönten (worauf KIKA hinweist) Filmemacher hergestellte Dokumentation zeigt, wie Malvina mit den Forderungen ihres Lovers umgeht: Sie gibt meist nach. Den Rest des Beitrags lesen »

Merkel: Terror ist nicht durch Flüchtlinge gekommen

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Manfred Haferburg über asylsuchende Terroristen: Hin mit dem Schlauchboot, zurück mit der Caritas

Die Überschrift ist ein Merkel-Zitat aus 2016.

Die israelfeindliche Zeit

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Im Blog von Jürgen Fritz findet sich eine Zusammenstellung von israelfeindlichen Texten von Zeit-Journalisten.

Was heißt Zivilgesellschaft?

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Mit dem Begriff Zivilgesellschaft habe ich Probleme. Warum spricht man nicht einfach von Gesellschaft, fragte ich mich lange Zeit. Eine Zeitlang hielt ich auch Militärgesellschaft für den Gegenbegriff. Dieses Begriffspaar erschien mir allerdings widersinnig, da ich hierzulande keine Militärgesellschaft sehe, eine Gesellschaft, die vom Militär dominiert wird und in der es militaristisch zugeht.

Ich gebe zu, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um zu erkennen, dass Zivilgesellschaft ein euphemistischer Begriff ist. Er klingt harmlos, zivil eben. Zivilgesellschaft aber meint, heute jedenfalls, mächtige nichtstaatliche, außerparlamentarische Organisationen, die die Politik und die Staatsorgane beeinflussen, bis hin zur Dominanz. Sie werden nicht gewählt und nicht kontrolliert ihre Spendenzuflüsse sind nicht immer transparent. Sie sitzen in der UNO mit am Tisch, gehen in Brüssel aus und ein. Sie setzen durch ihre Kampagnen politische, ökonomische und auch militärische Aktionen in Gang. Sympathisanten in den Medien sorgen für die Begleitmusik. Einrichtungen der Exekutive sind in ihrer Hand, etwa das deutsche Umweltbundesamt oder die US-amerikanische Umweltbehörde.

Regierungen und Parlamenten bleibt nichts anderes übrig, als die zivilgesellschaftlichen Organisationen zu fördern und das auszuführen, was sie auf den Tisch legen, sei es die Einführung von Wölfen in Brandenburg oder die Aufstellung von Windrädern in Wäldern.

Im Zusammenhang mit den „zivilgesellschaftlichen“ Kräften wurde mir klar, dass es sich um ein ganz anderes Begriffspaar handelt: Zivilgesellschaft vs. Staat. Den Rest des Beitrags lesen »

Von welchen Leuten heute Zeitung gemacht wird

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Blogger Hadmut Danisch schildert eine Veranstaltung am Berliner Cottbusser Tor(!), in der vier „Qualitätsjournalisten“ sich über Scheiß-Deutschland ausließen:

  • Mohamed Amjahid (Autor „Unter Weißen“, Zeit-Magazin-Redakteur, vorher Tagesspiegel)
  • Fatma Aydemir (Schriftstellerin, taz-Journalistin, hier: Moderatorin)
  • Enrico Ippolito (Kulturchef Spiegel Online, vorher taz)
  • Hengameh Yaghoobifarah (Missy Magazine, taz-Kolumnistin)

Sie zelebrieren ihre Verachtung der „kartoffeldeutschen Gesellschaft“  (aus einer Rezension des Debütromans von Aydemir). Herablassend, schnöselig, vulgär, sprachlich rudimentär würden sie über die Deutschen reden, die Kartoffeln, die Rassisten und vor allem die Nazis, Nazis, Nazis.

„Belehrung durch Dumme“ ist Danischs Fazit.

Man bekäme ein gruseliges Gefühl, von was für Leuten heute Zeitung gemacht würde, und warum Zeitung immer schlechter und desinformativer werden würde.

Wer sich´s zumuten will: hier!

 

Die DDR und die Juden

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Im Beitrag Die Juden und die DDR: Neue Linie ab 1988 und mehreren anderen ging es um Antisemitismus und Aufarbeitung des Massenmordes der Nazis an den europäischen Juden in Ostdeutschland.

Im Beitrag Antisemitismus in der DDR und die Folgen wurde auf eine westdeutsche Arbeit verwiesen. Deren Schwäche ist, dass sie Antisemitismus rechts verortet und in der DDR vor allem Antizionismus erkennt.

Hier habe ich jetzt eine umfassende Darstellung (bis 1967) zum Thema entdeckt:

Mario Keßler (1995), Die SED und die Juden – zwischen Repression und Toleranz. Politische Entwicklungen bis 1967

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Wird Israel Christen und Muslime aus Jerusalem aussperren? Fragt die FAZ

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Ist noch Platz für die Christen in Jerusalem? Das fragt sich „Nahost-Experte“ Rainer Hermann in der FAZ v. 3.1.18, p 8, nachdem die Knesset den Anspruch Israels auf ganz Jerusalem bekräftigt hat. Auch für Muslime sieht er schwarz. Schließlich lebten „Palästinenser seit Generationen“ in Ostjerusalem.

Manche „Generation Palästinenser“ lebt dort erst, seit sie in der Zeit der jordanischen Annexion (1948 -1967) die Juden aus ihren Häusern vertrieben hat. Juden war übrigens der Zugang zu ihren heiligen Stätten im jordanisch besetzten Jerusalem nicht erlaubt. Heute fliehen Christen aus dem früher überwiegend christlichen Bethlehem (Westbank) nach Israel. Bei so viel israelischer Apartheid können wir nur hoffen, dass die Araber mehr Toleranz zeigen, wenn sie dereinst ganz Palästina beherrschen.

FAZ-Redakteur Hermann bezieht sein Wissen anscheinend nur von ARD, ZDF und Arte. Auch die FAZ tielt: Israel beschießt Gaza. Im Text findet der kluge Kopf dann den Grund dafür.

Solch einen Bericht las ich in der FAZ zuletzt 2014.

Antiisraelische „Meisterleistungen“ der Qualitätsmedien

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SPON-Fakes

Zusammengestellt auf „Abseits vom mainstream“

Angesichts der zahlreichen Beispiele dürfte es der Jury des Grimme-Preises schwerfallen, einen Schlagzeilen-Dichter auszuzeichnen.