Israel/Palästina

Die Bundesregierung diskutiert gerne sachlich

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Die Bundesregierung hat selbstverständlich eine Facebook-Seite. Da verbreitet das PR-Team weihnachtliche Stimmung, gratuliert den jüdischen Mitbürgern zu Chanukka und informiert über Sternschnuppen.

Nicht verhindern lässt sich zurzeit noch, dass ungehörige Bundesbürger sich dort zu Wort melden. Denen bläst „Die Bundesregierung“ dann ganz ordentlich den Marsch:

Bundesregierung

Noch schlimmer ergeht es Sven Christian. Darauf macht Henryk M. Broder auf Achgut aufmerksam: Sven Christian schreibt zum Thema palästinensische Demos in deutschen Städten an die Bundesregierung:

Dieser neue Antisemitismus geht nicht von Deutschen Bundesbürgern aus, sondern wurde mit den Massen von „Flüchtlingen“ mit importiert. Und die Schuld bitte nicht wieder auf Mr Trump schieben, dieses Problem hat sich die Politik in Deutschland selbst geschaffen!

Die Bundesregierung antwortet: Der Versuch, diese widerlichen Aktionen am Wochenende für andere Zwecke auszuschlachten und zu missbrauchen, ist nicht nur ziemlich durchschaubar, Sven Christian, sondern auch geschmacklos. Es haben in Berlin 1200 Menschen an der Demonstration teilgenommen, ein kleiner Prozentsatz derer ist derartig ausfallend, widerlich und gewalttätig geworden. In anderen Städten waren die Beteiligungszahlen ähnlich bzw. geringer. Das Verhalten derer ist mit nichts zu rechtfertigen und wird aufs Schärfste verurteilt, keine Frage. Die Straftaten werden geahndet. Dennoch, mal sachlich: Woher wissen Sie, welchen Aufenthaltsstatus jeder einzelne hatte? Von einigen wenigen pauschal auf ganze Gruppen von Menschen zu schließen und derartige Vorurteile zu schüren und zu verbreiten, nennt man Hetze. Das eine rechtfertigt nicht das andere, Sven Christian. Ganz klar: In Deutschland ist kein Platz für Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz, gleich von welcher Seite dies kommt. Das gilt auch für Antisemitismus im Islamismus oder Antisemitismus, der von Personen mit Migrationshintergrund ausgeht. Die Redaktion.

Da kann Sven Christian aber froh sein, dass noch kein SEK anrückte oder wenigstens eine Hausdurchsuchung von der Bundesregierung veranlasst wurde. Sven Christian, wie kann man Tausende Demonstranten der letzten Tage derartig unter einen Generalverdacht stellen? Die Bundesregierung hätte Sven Christian auch wegen Verleumdung Tausender Demonstranten anzeigen können.

 

 

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Es geht bloß um Israel und nicht um die AfD

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Nachdem sich ein AfD-Landtagsabgeordneter kritisch gegenüber Juden äußerte, wurde gegen die gesamte AfD geschossen.
Wenn tausende Moslems in Deutschland seit Tagen gegen Juden auf die Straße gehen, ihnen den Tod wünschen, wo ist da der Tagesschau-Brennpunkt, wo ist die Antifa, wo ist Annetta Kahanes Zensurbehörde, wo ist der spinnerte Aktivist Ruch, wo sind die Lichterketten und die machtvollen Gegendemonstrationen? Wo ist die Bundeskanzlerin?

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt: „Dass Gegendemonstrationen gegen diesen eingewanderten Antisemitismus am Wochenende ausblieben, wundert mich nicht. Der deutsche Linke demonstriert nur gegen deutsche Antisemiten.“ (zit. nach youwatch)

BDS, die palästinensische Israelhasser-NGO, die auf die Vernichtung Israels hinarbeitet, ist in Berlin dabei und türkische Faschisten sind es. Fühlen sich die BDS-Aktivist*/Innen deswegen hier sicherer als in Jerusalem, weil sie die palästinenser-freundlichen Gesten deutscher Politiker zu schätzen wissen? Steinmeier legte einen Kranz am Grab Arafats nieder, der die Flugzeugentführungen erfunden hat und den Münchner Terroranschlag 1972 guthieß, Gabriel ließ einen Termin bei Netanjahu platzen, weil sein Wunsch, einen Termin bei BDS zu bekommen, größer war.

Bernd Zeller zeichnet die passende Karikatur.

 

Enttäuschung bei den Medien: Wenige Araber protestieren in Jerusalem

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Mehr Kameraleute als Aktivisten, berichtet ein Journalist.

Die Hotels in Jerusalem sind voll wegen des Medienrummels. In Eurabia, in Berlin und Göteborg, ist der Protest gegen die erneute „Deligimation“ der arabischen Palästinenser  (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) zur Enttäuschung der extra nach Israel gereisten „Kriegsberichterstatter/-innen“ sehr viel stärker. vielleicht haben sie jetzt Zeit, um das Nachtleben von Tel Aviv zu genießen.

Jerusalem-protest
Foto von Joe Dyke, AFP-Korrespondent

Aus Ramallah berichtet Björn Stritzel (Bild) via Twitter, dass die Autofahrer genervt waren wegen einer Demonstration, aber sonst der übliche Shopping-Trubel herrschte.

Was sonst noch passiert: In Syrien bombardierten russische und syrische Flugzeuge Häuser. Aus Gaza werden Raketen nach Israel geschossen, alle bis auf eine werden abgefangen. Diese landet in einem Kindergarten. Hamas-Führer Hanyieh bekräftigt wieder einmal: Israel gibt es nicht. Dann könne es auch keine Hauptstadt geben. In Berlin wird seit Tagen gegen Israel demonstriert, werden Flaggen verbrannt und antisemitische Hassparolen gerufen.

Dazu schweigen die Qualitätsmedien und die grünlinke politische Elite mehr oder weniger. Während in der Tagesschau gestern in einem schnell gesprochenen Schlusssatz bemerkt wurde, dass die Proteste in Nahost abgeflaut sind, fehlte ein Hinweis auf seit drei Tagen in Berlin und anderen deutschen Städten stattfindende antisemitische Demos mit 1.000 Teilnehmer*/Innen, die US-Fahnen verbrennen und „Tod den Juden“ schreien. Ist halt nicht gegen die AfD zu verwenden.

Unterdessen zeigt sich, dass die Reaktion in der arabischen Welt schnell verebbt. Und das obwohl der palästinensische Rote Halbmond in seinen Krankentransporten Steinewerfer und Flaggenverbrenner zu den mit Journalisten verabredeten Orten fährt.

Einer der wenigen Journalisten, die Klartext reden, ist Julian Reichelt von Bild.

Update 12.12.17: Dagegen tobt sich der arabische Mob in europäischen Städten aus. Gleichzeitig lehnt die EU, schon länger antiisraelisch, eine Unterstützung Israels in der Jerusalem-Frage ab. Groß-Britannien überwies gerade wieder frische Millionen an die Palästinenser, als ein arabischer Terrorist einen Israeli erstach.

Die deutsche Politik erklärt pflichtschuldigst, dass das , was da auf den Straßen in deutschen Städten passiere, nicht geduldet werde, und wendet sich im nächsten Satz wieder Trump und Jerusalem zu. Man hat in Berlin schon 2014 antijüdische Ausschreitungen in Kauf genommen. Und da man inzwischen weiß, dass das Abbrennen von Flaggen keine Straftat ist, greift die Polizei nicht ein. Ein gutmeinender Polizeipsychologe empfiehlt, den schutzsuchenden Arabern in Kursen zu vermitteln, dass Antisemitismus in Deutschland keinen Platz hätte.

Die Protektion der Palästinenser geht ja weiter: Eine arabische Airline darf sich weigern, von deutschem Boden aus einen jüdischen Passagier zu befördern, weil das in ihrem Herkunftsland so Sitte sei. Ein deutscher Richter hält das für rechtens. Ein Politologieprofessor darf in der ehrwürdigen Frankfurter Allgemeinen behaupten, religiöse Toleranz hätte es auch im jordanisch annektierten Teil von Jerusalem schon gegeben. Das Gegenteil war der Fall, aber weder die unbedarfte Journalistin noch ein Schlussredakteur korrigieren das. Ein anderer FAZ-Schreiber schwingt eine noch größere Keule.

Der deutsche Außenminister Gabriel vertritt nach Erdogan und den iranischen Mullahs die kritischste Position gegenüber Israel: Er lud einen iranischen Religionsführer zu einer Tagung in Berlin ein, der Israels Vernichtung predigt. Er nennt Israel einen Apartheidstaat, wissend, dass es israelische Araber gibt und die Palästinenser einen Staat ohne Juden wollen. Er relativiert den Holocaust, in dem er behauptet, die SPD hätte unter den Nazis genauso gelitten wie die europäischen Juden. Er vergleicht israelische Maßnahmen gegen das Land verleumdende NGOs wie B´Tselem und BDS mit den Maßnahmen in Russland und der Türkei.

Kann man es israelischen Zeitungen verdenken, dass sie daran erinnern, dass Sigmar Gabriel selbst seinen Vater als einen bis zum letzten Atemzug überzeugten Nazi genannt habe?

(Der Gabriel-Abschnitt vor allem nach Jerusalem Post)

Journalisten der Bild-Zeitung retten in diesen Tagen die Ehre des deutschen Journalismus.

 

 

 

FAZ: Gründung Israels zerstörte die bürgerliche Ordnung in der arabischen Welt

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Die antiisraelische Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gewinnt an Fahrt. Nahostexperte Rainer Hermann darf wieder ran: „Zerstörer Trump“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.12.17, p12.

Er zeigt auf, zu welchen Verwerfungen die Existenz des Staates Israel und die aktuelle Aggression der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem führt: Die Türkei würde vom Westen weggezogen. Dabei sei sie der südöstliche Pfeiler der NATO. Sollen die USA die Türkei versöhnlich stimmen, indem sie den Prediger Gülen an Erdogan ausliefern und Israel sich anbieten, die Besatzungen türkischer „Friedensschiffe“ für die Hamas kostenlos von El Al einfliegen zu lassen, statt der beschwerlichen Reise über das Mittelmeer?

Einmal in Fahrt, hebt er zum vernichtenden Schlag an: „Israel hatte schon einmal arabische Staaten delegitimiert. So hatten 1948 die Gründung des Staates und die arabische Niederlage im folgenden Krieg zum Sturz der bürgerlichen Ordnung in der arabischen Welt geführt.“ Frankf. Allg. Sonntagszeitung v. 10.12.17, p12

ZDF-Heute: Jerusalem grenzt an Israel

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Wenn man glaubt, mehr Israel-Bashing ginge in deutschen Qualitätsmedien nicht mehr, setzt die ZDF-Heute-Redaktion noch eins drauf:

Israel grenzt an Jerusalem, erklärt Petra Gerster.

Da sieht man wieder die jüdischen Imperialisten. Sie besetzen das außerhalb ihres Territoriums liegende Jerusalem und lagern sogar ihre Hauptstadt dahin aus.

Siehe Alexander Wendt in Publico!

Die Tagesschau-Journalisten sind fast punktgleich: Für sie beginnt die Geschichte Jerusalems 1967.

Wenn man diese beiden Texte hier gelesen hat: Das historische jüdische Ostjerusalem und Der muslimische Anspruch auf Jerusalem wird klar: Die arabischen Märchenerzähler und ihre Fellow-Traveller in den deutschen Qualitätsmedien haben ganze Arbeit geleistet.

Update: Wo die Tagesschau dagegen besonders gründlich berichtet.

Der Rechtsexperte Christoph Kehlbach der ARD erläutert: Im Strafrechts-Kommentar des ehemaligen Bundesrichters Thomas Fischer heißt es dazu: „Die Gruppe muss Teil der inländischen Bevölkerung sein. (…) Durch Beschimpfung fremder Staaten sind weder deren in Deutschland lebenden (sic; GS) Staatsangehörige angegriffen, noch Teile der deutschen Bevölkerung, die sich dem anderen Staat besonders verbunden fühlen.“

Wer sich also durch das Verbrennen einer Flagge (nur) gegen den Staat Israel wendet, aber nicht gegen „die Juden“ in Deutschland, der begeht keine Volksverhetzung.

Danke, Tagesschau!

FAZ: Die palästinensischen Araber sind Opfer!

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CC BY 2.0 ladydi saster

Schade, dass der in Gaza lehrende Professor Atu Abu Saif in dem von Lena Bopp geführten Interview in der FAZ v. 7.12.17, p 8, unwidersprochen die Palästinenser als Opfer darstellen kann, die nichts sehnlicher als Frieden wünschten.
Er will die in Gaza regierende Hamas „ermächtigen“, die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und den Wohnungsbau voranzutreiben. Abgesehen davon, dass sich die Hamas von niemandem ermächtigen lässt: Warum wurde, als Israel Gaza 2005 ohne Vorbedingungen räumte, daraus keine blühende Landschaft? Fruchtbare Plantagen hatte Israel hinterlassen. Warum wurde Gaza zu einer Militärbasis, von der aus Israel beschossen wird? Warum sperren Israel und noch viel strikter Ägypten die Grenze zu Gaza? Wenn Wohnungen nicht fertig gebaut werden, wie der Politologe beklagt: Könnte es daran liegen, dass die Hamas den Zement, den Israel liefert und die EU bezahlt, für Terrortunnel statt für Wohnhäuser verwendet wird?
Israel räumte auch den Sinai. Von dort schießen heute mit der Hamas verbündete Islamisten auf Israel.
Was ist mit den ständig erneuerten arabischen Schwüren, Israel als Staat auszuradieren und die Juden ins Meer zu treiben? Die palästinensische Nationalcharta sagt in Art. 19: Israel bleibt auf ewig illegal. Die Charta der Fatah fordert in Art. 12 die Auslöschung der Zionisten. Die Hamas-Gründungsurkunde besagt in Art. 13: Die Lösung des Problems ist der Jihad, der Krieg gegen die Juden.
Auf Verhandlungsangebote der Israelis zuletzt 2000, 2008 und 2013 antworteten die Araber nicht.
Der Wissenschaftler behauptet, dass Präsident Trump Jerusalem als israelische Hauptstadt anerkannt hat. Das war sie auch schon vor Trump. Dort sitzen das Parlament, der oberste Gerichtshof, und der überwiegende Teil der Regierung.
Auch seine Behauptung, Jerusalem wäre schon vor dem Einmarsch der israelischen Streitkräfte unter jordanischer Annexion eine tolerante Stadt gewesen, ist gewagt. Wenn jüdische Grabsteine als Fußboden für jordanische Latrinen benutzt werden und jüdische Friedhöfe mit Wohnhäusern bebaut werden, ist das eine sehr spezifische Art von Toleranz.
Leider ersparte Frau Bopp dem Professor kritische Fragen.

Die FAZ wirbt mit diesem Slogan für sich: „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“. Sie scheint aber manchmal ihre Leser zu unterschätzen. Warum kaufe ich eigentlich eine Zeitung, wenn ich dann feststelle, dass ich für dumm verkauft werde? Ich gehe nicht davon aus, dass Frau Bopp den beschränkten Horizont eines Professors aus Gaza ausstellen wollte.

Sie sollte einmal beim FAZ-eigenen Blogger Don Alphonso vorbeischauen:

„Palästina war nie ein Staat. Nie.
Nach mehreren Jahrhunderten unter den Osmanen war dort britisches Mandatsgebiet. Die Briten teilten den Osten am Ufer des Jordan ab. Dann teilten sie den kleinen Rest auf.
Wem taugte das nicht? Wer griff sofort mit 5 Armeen an? Arabia.

1967 die Befreiung Jerusalems nach einem weiteren Angriffskrieg der Araber. Vor 50 Jahren.

Die Stadt Davids ist die Stadt Israels“

Kürzer kann man es nicht sagen. Hier die Quelle: Rebellen ohne Markt, Eintrag v. 7.12.17, 22 Uhr 23

Siehe auch Joachim Nikolaus Steinhöfel, Thomas Eppinger oder Roger Letsch

Steinhöfel verweist noch auf eine leider nur allzu treffende Satire von Claudio Casula: „So wird man Nahostkorrespondent“. Man könnte herzlich lachen, wenn es nicht wahr wäre.

Siehe auch im Blog hier!

Auch die Bundesregierung stimmt für die Umbenennung des Jerusalemer Tempelbergs

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Die Geschwindigkeit, mit der die über 3000 Jahre währende jüdische Geschichte Palästinas abgeräumt wird, ist erstaunlich.

Die UNO hat wieder einmal ein halbes Dutzend Israel verurteilende Resolutionen verabschiedet, eine Gewohnheit, die besteht, seit die arabischen Staaten die Mehrheit dort bilden. Die Obama-Administration schloss sich der Auffassung an, dass die heiligen jüdischen Stätten in Jerusalem besetztes Territorium wären und eigentlich den Arabern gehörten.

Warum aber der deutsche UNO-Botschafter – nicht zum ersten Mal antiisraelisch votierend – für die Umbenennung des Tempelbergs ist, verstehe ich nicht? Bekäme anderenfalls die Beziehung Sigmar Gabriels zu seinen Freunden in Teheran einen Knick oder läuft sein Vorgänger im Amt Gefahr, keinen Kranz mehr am Grabe des Terroristen Arafat niederlegen zu dürfen?

Link zu Audiatur Online. Dort das Schaubild mit dem Abstimmungsverhalten der UN-Mitgliedsstaaten ansehen.

Das Eintreten für Israels Existenzrecht kommt anscheinend nur noch in Sonntagsreden deutscher Politiker/-innen vor.  

Tagesschau weltweit führend in Trump-kritischer Berichterstattung

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Die Harvard-Universität in Boston  hat die Berichterstattung über die ersten 100 Tage Des US-Präsidenten Donald Trump untersucht. In der ARD-Tagesschau sollen 98% aller Nachrichten über Trump negativ gewesen sein. CNN kam auf CNN 93%, die New York Times auf 87%.

Die ARD-Oberen haben sofort protestiert und sagen, die Studie wäre fehlerhaft. Es seien auch Berichte negativ für die ARD gewertet worden, in denen man sachlich und neutral über negative Stellungnahmen anderer berichtet habe. (nach Meedia v. 23.517)

Tagesschau JerusalemNachtrag 6.12.17: In der Tagesschau-Hauptsendung um 20.15 Uhr wurde das Stereotyp von den einflußreichen jüdischen Geschäftsleuten, die Trumps Wahlkampf finanziert hätten, genannt. Das hatte dpa schon am Jahresanfang verbreitet und fast alle Mainstreammedien übernahmen es.

Im Bericht über Trumps Entscheidung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, stellte der Sprecher einen Zusammenhang her zwischen der Unterstützung amerikanischer Juden für Trump bei der Präsidentenwahl und der Verlegung der Botschaft nach Jerusalem.

Collin McMahon schreibt über das Entsetzen der Tagesschau-Journalist/-innen über die Vorstellung, die US-Botschaft ginge nach Jerusalem.

Der Jurist Alan Dershowitz beschreibt, wie Präsident Obama die jüdischen Stätten in Jerusalem den Arabern zuerkannte, ohne dass es zu irgendwelchen Verhandlungen gekommen wäre. Die Araber erhielten etwas, ohne selbst Konzessionen machen zu müssen. Kein Wunder, dass sie seit 70 Jahren keine Kompromisse eingehen. Der Westen kommt ihnen ja entgegen. (Leider noch nicht auf Deutsch bei Gatestone. Aber es gibt Übersetzungsprograme.)

Doppelmoral der EU bezüglich Israel

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Wie doppelbödig die Palästina-Politik der EU und europäischer Staaten ist, zeigt Ruthie Blum auf: Europas Komplizenschaft beim Landraub in der Westbank“, 16.11.17, Redaktion Audiatur.

Siehe auch hier!

Ai Weiwei vermarktet die Flüchtlingskrise

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Während eine Aktivistentruppe ertrunkene Flüchtlinge vor dem Kanzleramt bestatten möchte, hängt Ai Weiwei Schwimmwesten an den Säulen des Schauspielhauses am  Gendarmenmarkt auf. Derweil stehen am Brandenburger Tor Orginalbusse senkrecht, mit denen sich Islamisten im Syrienkrieg vor Angriffen schützten.

Der Kunstunternehmer Ai Weiwei produziert schon wieder zum Thema Geflüchtete. Dass Ai in seinem neuen Film die Hauptrolle spielt und nicht die Geflüchteten, ist dem Mainstream-Feuilleton kaum aufgefallen. Auch nicht seine wichtigste Botschaft: Die Juden sind schuld! Denn es geht letztendlich um palästinensische Flüchtlinge und deren Elend in Gaza und im Libanon. Dass die arabischen Herrscher Gaza nicht entwickelt haben, als es Israel judenrein verließ, muss einen Kunstschaffenden nicht weiter interessieren.