Informationskompetenz

Den Antisemitismus lassen wir Deutsche uns nicht wegnehmen!

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Die deutsche Migrationsforschung entspricht ungefähr dem Niveau der deutschen Migrationspolitik. Beider Leitmotiv ist eine unrealistische Willkommenskultur. Wichtiger als eine kritische Diskussion über die Folgen einer grenzenlosen, unkontrollierten Einwanderung ist das AfD-Bashing. Wer auf unangenehme Folgen der massenhaften Einwanderung statt auf Bereicherung durch Einwanderung hinweist, wird schnell zum Nazi. So geht es sogar Grünen-Politikern, die nicht hundertprozentig hinter der Multikulti-Begeisterung von Roth, Habeck und Göring-Eckardt stehen. In den Talkshows wird ein Kritiker offener Grenzen in der Regel neben drei Befürworter plaziert. Das Publikum ist entsprechend ausgewählt. Moderatorinnen des ÖR halten sofort Statistiken in die Kamera, mit denen die Behauptung des gerade interviewten AfD-Politikers über überproportionale Anteile Schutzsuchender an Mord- und Totschlagsdelikten widerlegt werden soll.

Wer glaubt, dass der Antisemitismus in Deutschland durch muslimisch-arabische Zuwanderer in den letzten Jahren stark gestiegen ist, wird von Migrationsforscher/-innen und Politiker/-innen widerlegt. Gestiegen ist nach deren Meinung der Antisemitismus in Deutschland. Ohne Rücksicht auf den sonst so gerne ins Feld geführten Generalverdacht wird dann sogleich gefordert, den Unterricht über Naziverbrechen zu verstärken und mehr KZ-Gedenkstättenbesuche durchzuführen. Denn der Antisemitismus in Deutschland würde steigen. Soziologen machen uns weis, dass der Antisemitismus von Arabern in etwa so hoch wäre wie der von Deutschen. So etwas wie „importierten Antisemitismus“ gäbe es gar nicht.

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Woher die Schutzsuchenden auf der „Aquarius“ kommen

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Eine bemerkenswerte Liste hat die belgische Zeitung Le Peuple, vermutlich rechtspopulistisch, veröffentlicht: Die Liste der Passagiere, die vor der libyschen Küste aus den Schlauchbooten übernommen wurden, enthält keinen einzigen Syrer und fast keinen anderer Herkunft, der wegen eines Krieges Schutz sucht. (Krieg ist übrigens kein Asylgrund. Kriegsflüchtlinge erhalten vorübergehende Duldung.)

Aus dem Sudan, wo Christen verfolgt werden, haben sich überwiegend Muslime auf das Schiff geflüchtet.

Auch ohne Französischkenntnisse ist das zu verstehen.

via Roger Letsch, AchGut

Deutsche Medien fassen Putin mit Samthandschuhen an

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Putins Fürsprecher bekommen… hierzulande regelmäßig eine große Bühne. (Russlandkenner und -liebhaber Boris Reitschuster)

Reitschuster nennt Beispiele: Die Zusammensetzung von Talkshows zugunsten Putins, die Zusammenarbeit ÖRR und RT. Kreml-Lobbyisten werden als Experten vorgestellt.

Und Namen: Platzeck, Krone-Schmalz, Verheugen, Theveßen, Illner, Maischberger, Lanz.

Bildung und Elternhaus, OECD und empirische Bildungsforschung

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Die OECD-Bildungsexperten schießen seit 40 Jahren gegen das deutsche Bildungssystem. Einer der gebetsmühlenhaft vorgetragenen Vorwürfe: Nirgendwo anders auf der Welt wäre der Schulerfolg so sehr vom Elternhaus abhängig wie in Deutschland.

Nun nimmt sich Bildungsforscher Klaus Bölling die jüngste Studie von OECD und Vodaphone (von 2015) vor. (Es war eine Sonderauswertung von PISA-Daten.)

Die Forscher benutzen den Fachausdruck Resilienz für ihr Fach und meinen damit, dass Schüler trotz eines benachteiligten Sozialstatus in den PISA-Tests Komptenzstufen erreichen, die ihnen aktive gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. In Deutschland wurde eine Verbesserung von einem Viertel der betroffenen Schülergruppe auf ein Drittel festgestellt. Deutschland liegt damit über dem OECD-Durchschnitt. Innerhalb von 9 Jahren eine beachtliche Steigerung bei der Bildungsgerechtigkeit.

Die OECD wäre aber nicht die OECD, wenn sie nicht darauf hinweisen würde, dass bei aller Verbesserung der Zusammenhang von Schulleistung und sozialer Herkunft in Deutschland immer noch „sehr ausgeprägt“ wäre. Obwohl die neue Auswertung eher das Gegenteil nahelegt.

Nun haben die OECD-Bildungforscher einen Durchschnittswert für die Abhängigkeit des Schulerfolgs vom Sozialstatus errechnet, der bei 13% liegt. D. h. 13% der Unterschiede im Schulerfolg können durch den häuslichen Sozialstatus erklärt werden. Werte zwischen 11 und 15% sind statistisch nicht signifikant abweichend. Länder, die einen Wert zwischen 16 und 26 haben, hätten demnach einen auffälligen Zusammenhang von Schulerfolg und Sozialstatus. Deutschlands Schulwesen steht bei 16. (Zur Erinnerung: bis zum Wert 15 erstreckt sich der Durchschnitt. 16 wäre also allenfalls schwach signifikant.

Rainer Bölling zeigt, was die OECD über Deutschland alternativ hätte schreiben können: „In Deutschland waren 84% der Leistungsunterschiede zwischen Schülern unabhängig von der sozialen Herkunft. Deutschland steht damit besser dar als PISA-Gesamtsieger Singapur“

Rainer Bölling, Die Mär von der sozialen Ungerechtigkeit, in: FAZ vom 20.5.18, p 7

Patrick Gensing, ARD-Faktenerfinder

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Ein Freudscher Versprecher enthüllt Gensings Selbstverständnis.

Der ARD-Faktenerfinder Patrick Gensing stammt aus der linksextremen Szene: Freier Mitarbeiter der Amadeu-Antonio-Stiftung, Fan der Band Feine-Sahne-Fischfilet, Sympathisant der AntifaSA.

gensinglinksextrem

Als sich Frauen in der #120dB-Kampagne gegen die Masseneinwanderung aus frauenfeindlichen Kulturen wandten, „widerlegt“ Gensing mit der Kriminalstatistik von 2004 einen Anstieg der Kriminalität von Geflüchteten.

Fragen zu seiner Antifa-Tätigkeit, seiner Sympathie für die Rote Flora in Hamburg, seiner Tätigkeit für die Ex-Stasifrau Anetta Kahane beantwortet ARD-Mitarbeiter Gensing nicht.

Anders als etwa in USA ist es deutschen Journalisten nicht untersagt, selbst politisch aktiv zu werden.

Putins Propagandasender öffnet neue Kanäle

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putin portal

Russia Today, seit einiger Zeit nur noch RT, ist der Auslandspropagandasender Putins, der ganz im Stil westlicher Nachrichtensendungen dazu beitragen soll, Fake-News zu verbreiten. Chefin Margarita Simonyan spricht nicht zufällig davon, dass ihr Nachrichtenststudio einem militärischen Gefechtsstand ähnele.

RT Deutsch hat seinen Sitz in Berlin. Ebenfalls in Berlin sitzt der Sender Ruptly. Er ist ein Klon von RT. Neuerdings hat RT auch zwei Kanäle, die vornehmlich auf Youtube und Facebook auftreten. Sie sollen die Jüngeren, die nicht mehr fernsehen, erreichen.

Neben RT, das 2005 auf Sendung ging, gibt es seit 2014 auch das Nachrichtenportal Sputnik. So hieß die Auslandszeitschrift der Sowjetunion. Sputnik hat in 34 Ländern 130 Redaktionen. Sputnik inszenierte u. a. die Kampagne „Unser Mädchen Lisa“ über einen angeblich von Migranten vergewaltigten russlanddeutschen Teenager in Berlin. Auch der russische Außenminister Lawrow scheute sich nicht, den Fall anzuheizen.

In St. Petersburg sitzen zudem vierhundert staatliche Angestellte, die täglich einige tausend Kommentare auf Blogs, in Facebook und Twitter verbreiten.

Jetzt hat RT zwei neue Kanäle:

ICYMI, In case you missed it, ist kaum noch als russische Propaganda erkennbar. Es geht um alles, was die Youtube-Generation mag, nur manchmal sind pro-russische Verlautbarungen eingestreut. Gelegentlich bekommen Themen am Schluss einen prorussischen, antiwestlichen Dreh. Etwa, wenn ein Metoo-Beitrag damit endet, dass sich der Westen aber nicht um Frauen im Jemen oder im Irak kümmere.

Dass ICYMI zu RT gehört wird auch daran erkennbar, dass RT-Moderatoren auftreten.

The Now ging aus einer RT-Talkshow hervor. Es ist ebenfalls auf Youtube und Facebook aktiv. The Now ist höchst unterhaltsam. Die russische Sicht auf das Weltgeschehen kommt kaum vor. Dafür werden angebliche westliche Fake-News entlarvt und vor allem gibt es Vermischtes über Computerspiele oder einen Mann, der Hunde küsst. Nur wenn es um das Gedenken an die sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkrieges geht, wird erkennbar, wo der Sender zu Hause ist.

nach EU vs Disinfo

Die Klima-Betrüger

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Eisbär_Fake

Im Wall Street Journal schrieben kürzlich Präsident Peter Wood und David Randall von der National Association of Scholars, dass man vielen in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichten Forschungsergebnissen nicht trauen darf.

Insbesondere die Klimawissenschaft sei ein Mischmasch unzuverlässiger Statistiken, willkürlichen Forschungsverfahren und politisiertem gleichgeschaltetem Denken.

Ein Whistleblower der staatlichen Klima-Organisation NOAA der USA hatte bekannt gemacht, dass allen Messungen zum Trotz Erwärmungsdaten und Meerespiegelanstiegs-Projektionen manipuliert worden waren bzw. bekannte Softwarefehler nicht korrigiert worden waren, um politisch erwünschte alarmistische Ergebnisse zu bekommen.

Weiterlesen bei EIKE

Siehe auch Links zum menschengemachten Klimawandel!

Studentenwissen DDR

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Nach den beiden Schüler-Studien hat Prof. Schroeder jetzt die Studenten seiner politikwissenschaftlichen Seminare befragt, 40 Teilnehmer in 2 Proseminaren. Die Stichprobe lässt sich natürlich nicht auf die gesamte Studentenschaft übertragen. Aber es geht hier um angehende Politologen!

Nur eine Minderheit verfügte über gute Kenntnisse. Als Diktatur wurde die DDR nicht identifiziert. Als Stasi-Staat wurde sie schon gesehen. Und das im Verhältnis 15:1 im Vergleich zur SED. Das ist genau das, was 1989/90 von Dr. Gysi und Genossen intendiert worden war: Die Schuld auf die Stasi schieben und damit die SED aus der Schusslinie nehmen. Dass nur eine Minderheit der Bewohner einen eigenen Telefonanschluss besass, konnten sich die Studenten nicht vorstellen. Renten und Einkommen wurden zu hoch eingeschätzt, verknüpft mit der DDR war der Begriff soziale Gerechtigkeit.

Schroeder fragte weiter. Da die Studenten eine pessimistische Sicht auf die Bundesrepublik und Welt haben und ständig über Sozialpolitik und soziale Gerechtigkeit geredet werde, erwartete er bei diesen Themen bessere Kenntnisse. Weit gefehlt!

Der Gesamtaufwand der staatlichen Sozialausgaben (Bund, Länder, Kommunen) beträgt 900 Milliarden. Die meisten Politikstudenten schätzten einen einstelligen Milliardenbetrag!  Fast alle meinten, dass die Arbeitnehmer die Sozialversicherungen aufbringen müssten. Dass die Arbeitgeber einen höheren Beitrag dazu leisten, wussten nur 3 von 40 Befragten.

Vielleicht schafft es Prof. Schroeder, seine Studenten davon zu überzeugen, dass man Wissen erwerben muss, bevor man eine Meinung äußert.

Klaus Schroeder, Meinungsstark und kenntnisarm, in: FAZ v. 3.5.18, p 7

 

Muss die Bundestagswahl überwacht werden?

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Der Professor für vergleichende Regierungslehre, Uwe Wagschal, berichtet in der FAZ v. 26.4.18, p 6, von Unregelmäßigkeiten in einigen Wahlbezirken bei der Bundestagswahl 2017.

Es gibt eine auffällige Korrelation zwischen der Zahl der ungültigen Stimmen und dem guten Abschneiden der AfD im jeweiligen Stimmbezirk. Je stärker die AfD, desto mehr ungültige Stimmen gab es. Die 12 Wahlkreise mit dem auffälligsten Stimmverhalten in einigen Wahlbezirken liegen in Großstädten mit Hochschulen und einem überdurchschnittlichen Wähleranteil der Grünen.

33 Wahlbezirke im Wahlkreis Bitburg und 25 im Wahlkreis Fulda sowie weitere haben fünfmal mehr ungültige Stimmen als der Bundesdurchschnitt. Und überall dort schneidet die AfD überdurchschnittlich gut ab.

Prof. Wagschal weist natürlich darauf hin, dass eine Korrelation noch keine Kausalität begründet. für plausibel hält er eine Manipulation der Wahlergebnisse durch Wahlhelfer Die AfD ablehnende Wahlhelfer/-innen könnten bewusst oder unbewusst AfD-Stimmen für ungültig erklärt haben oder Ergebnisse nicht korrekt weiter gemeldet haben. Er stützt sich dabei auf einen Vorfall bei der NRW-Landtagswahl 2017. Dort gab es 50 Wahlbezirke ohne Zweitstimmen für die AfD, gleichwohl wurden dort Erststimmen für sie abgegeben. Das sieht er als eine ungewöhnliche Konstellation. Einige AfD-Stimmen wurden auch einer anderen Partei gutgeschrieben (ADD – Allianz Deutscher Demokraten).

Eine Nachzählung ergab, dass es in der Hälfte der Wahlkreise mehr Zweitstimmen für die AfD gegeben hatte, in 14 Wahlkreisen weniger. Insgesamt also ein Plus von 2.200 Stimmen für die AfD.

In Bremen hatte es 2015 Unregelmäßigkeiten bei der Bürgerschaftswahl gegeben. Es waren minderjährige Schüler eingesetzt worden, Wahlprotokolle waren fehlerhaft, auch fehlten Unterschriften oder Stimmzettel waren verschwunden. Ein Stimmbezirk wurde nach Protest der AfD komplett neu ausgezählt. Es zeigte sich, dass die AfD 34 Stimmen mehr erhalten hatte, als ausgezählt worden waren. Außerdem waren 45 Stimmen für die Piraten „erfunden“ worden. Man hat also gültige Stimmen für ungültig erklärt und ungültige Stimmen einer Partei gut geschrieben.

In Halle wurden bei der Europawahl 2014 in einem Stimmbezirk 372 Stimmzettel ausgegeben. Gezählt wurden aber 473 Stimmen. Die zusätzlichen  landeten fast alle bei der Linkspartei. Bei der AfD wurden 42 Wähler unterschlagen.

Prof. Wagschal empfiehlt, auf jeden Fristen zu verlängern. Die Aufbewahrungsfrist für ungültige Stimmen endet sechs Monate nach der Wahl. Die vollständige Wahlstatistik mit den Daten aus den Wahlbezirken liegt aber erst nach vier Monaten vor. Es bleiben also nur zwei Monate für Einsprüche. Außerdem sollte der Bundeswahlleiter von sich aus Überprüfungen auffälliger Wahlbezirke vornehmen. Ungültige Stimmen sollten von unabhängigen Experten systematisch untersucht werden.

Dem Revolverblatt Huffington Post gelingt es, dem Thema den Dreh zu geben, dass die AfD hinter den Wahlfälschungen stecken würde.

Update: Der Bremer Landeswahlleiter widerspricht in der FAZ v. 9.5.18, p7, Prof. Wagschal. Er sagt, Falschauszählungen beträfen mehr oder weniger alle Parteien. Die erfundenen Wählerstimmen für die Piraten seien nicht bei der Landtagswahl, sondern der Kommunalwahl aufgetaucht. Die 34 nachträglichen Stimmen seien nicht in einem Wahlbezirk, sondern bei Nachzählung in 60% der Wahlbezirke herausgekommen. Das wäre gerade einmal ein Fehler im unteren Zehntelpromille-Bereich.

Erneut: Wie Wikipedia manipuliert

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Ich bewundere trotz allem die Wikipedia-Macher. Es gelang ihnen, ein im Wesentlichen glaubwürdiges, umfassendes, aktuelles Lexikon zu machen, obwohl im Grunde jeder seinen Senf beisteuern kann. Ob es dauerhaft gelingt, kompetente Autoren zu finden und eine engmaschige Qualitätskontrolle durchzuhalten, ist fraglich. Schon wird geklagt, dass mit dem Abgang der ersten Generation der Wikipedia-Macher, der Glanz zu verblassen droht.

Bei allem Lob ist Wikipedia nicht gefeit gegen die Wichtigtuer, die ihre Namensartikel selbst schreiben und den Lebenslauf aus einem Bewerbungsschreiben einstellen. Hobbyhistoriker kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen, so dass aus Lexikonartikeln Monographien werden. Da wird beim Vietnamkrieg nahezu jeder vom amerikanischen Agent Orange-Gift entlaubte Urwaldbaum genannt. Darüber werden dann die nordvietnamesischen Gräueltaten und Kriegsverbrechen vergessen.

Dazu habe ich alles Nötige u.a. hier geschrieben.

Heutiges Beispiel für die Voreingenommenheit bei Wikipedia ist der Artikel über Chaim Noll. Der Publizist wird in Wikipedia die rechte Ecke gestellt, weil nicht die breite Palette der Medien genannt wird, in denen er veröffentlicht hat, sondern nur rechtskonservative Blätter.

Immerhin: Kaum macht Noll das publik, wird der Artikel korrigiert.