Informationskompetenz

Tagesspiegel: Lügenpresse oder Lückenpresse?

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Gegen die AfD ist alles erlaubt. Neues zur Berichterstattung des Tagesspiegels, dem selbst ernannten Leitmedium der Berliner Wirtschaft.

Potsdam und Hiroshima

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Ein grüner Aktivist hat 2010 dafür gesorgt, dass vor dem Truman-Haus in Potsdam-Babelsberg eine Gedenkplatte zu den Atombombenabwürfen der USA über den japanischen Städten Hiroshima (6.8.45) und Nagasaki (9.8.45) aufgestellt wurde. Auf ihr liegt je ein Stein aus den Städten (strahlenmäßig unbedenklich). Eingraviert in die Platte ist dieser Text:

Im Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe
auf Hiroshima und Nagasaki
am 6. August und 9. August 1945

Während der Potsdamer Konferenz der alliierten Großmächte
vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 wohnte der damalige
Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika,
Harry S. Truman, in der gegenüberliegenden Villa.

Am 25. Juli 1945 wurde mit Zustimmung
des amerikanischen Präsidenten
aus Washington D.C. der militärische Befehl
zum Abwurf der Atombomben erteilt.

Die zerstörerische Kraft der Bomben brachte
hunderttausendfachen Tod und
entsetzliches Leid über die Menschen.

In Potsdam fand die letzte der drei Konferenzen statt, in der die Alliierten Beschlüsse über Nazideutschland fassten. Der von den Deutschen begonnene Krieg hat zu ca. 55 Millionen Kriegstoten geführt. Deutsche haben darüber hinaus ca. 13 Millionen Menschen in Lagern und in Mordaktionen getötet. 12 Millionen Menschen flüchteten aus Ost-Mitteleuropa oder wurden vertrieben. Hunderttausende von ihnen kamen um.

Die Atombombe haben die Amerikaner im – irrtümlichen – Wettlauf mit den Deutschen gebaut. Dem deutschen Physiker Otto Hahn war als erstem die Kernspaltung gelungen. Vor den Nazis geflohene deutsche Wissenschaftler halfen in den USA beim Bau der Atombombe. Vorgesehen war sie zum Abwurf über Deutschland.

Als sie einsatzbereit war, hatte Deutschland bereits kapituliert. Japan dagegen dachte nicht an Kapitulation. Das Land hatte 1941 den Militärhafen Pearl Harbor auf Hawaii völkerrechtswidrig ohne vorausgehende Kriegserklärung überfallen.  Japanische Kriegsverbrechen sind in Wikipedia aufgelistet.

Die Alternative zum A-Bombenabwurf war für die US-Armee die Weiterführung des verlustreichen „Inselhüpfens“ und die Eroberung des japanischen Festlandes durch Bodentruppen. Allein beim Kampf um die Insel Okinawa waren 50.000 GIs gestorben. (Wenn ich richtig rechne, waren das ca. 15% der im Krieg eingesetzten US-Soldaten.)

Ende Juli 1945 sind die Japaner noch nicht bereit zu kapitulieren. Dann versucht der japanische Kaiser, über Stalin ein Kapitulationsangebot zu lancieren. Stalin war dabei, mit einem gewaltigen logistischen Aufwand Truppen nach Ostasien zu verlegen, denn er wollte sich Japan mit den USA teilen. Das wollte Truman keinesfalls.

An einer Atombombe bastelten die Sowjets auch schon. Über die geheimen Anlagen in Nevada war Stalin durch den in die USA emigrierten deutschen Kommunisten Klaus Fuchs auf dem Laufenden.

Den Potsdamer grünen Stadtverordneten Uwe Fröhlich interessieren geschichtliche Zusammenhänge nicht, er kennt sie wahrscheinlich gar nicht. Er hat auch kein Gespür dafür, dass es ein Geschmäckle hat, wenn ein Deutscher an dem Ort, an dem über ein Deutschland verhandelt wird, das schuld an 55 Millionen Kriegstoten ist und mehr als zehn Millionen Menschen ermordet hat, anprangert, dass ein Amerikaner hunderttausendfachen Tod und entsetzliches Leid über Menschen gebracht hat.

Klimawunder, nicht validiert

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Man kann sich in die Klimadiagramme vertiefen, die IPCC-Community produziert, und auch in die, mit denen unabhängige Forscher der Community Fehler nachweisen, nachträgliche Korrekturen oder das Weglassen widersprechender Daten.

Für mich gibt es noch einen einfacheren Weg die Zuverlässigkeit der IPCC-Computermodelle anzuzweifeln: Unsere Wetterfrösche können nicht mit Sicherheit Temperatur und Niederschlag der nächsten Tage, gar Wochen und Monate vorhersagen. Dafür habe ich Verständnis: Das Wettergeschehen ist sehr komplex.

Dann gibt es aber Wissenschaftler, die voraussagen, dass Hannover im Jahr 2057 Küstenstadt geworden sein wird. (Ich habe solche Folien im Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam gesehen.) Dabei ist das Klimageschehen noch viel komplexer als das Wetter. Man weiß über das natürliche Klimageschehen wenig, die Rolle der Ozeane ist kaum erforscht. Aber man will ganz genau, bis auf die Stelle hinter dem Komma, wissen, was menschengemachtes Kohlendioxid in 50 Jahren anrichtet.

Mir ist schon gesagt worden, dass Wettermessungen etwas ganz anderes wären als Klimamessungen. Wieso? Man braucht für beides meteorologische Messdaten! Weder beim Wettergeschehen noch bei Witterungsprognosen noch beim Klimawandel hat man ein vollständiges Wissen vom natürlichen Geschehen, vom seit Jahrmillionen ablaufenden natürlichen Klimawandel. Aber eins weiß die IPCC-Community ganz genau…

In seinem Buch über das Zustandekommen der umstrittenen IPCC-Thesen vom menschengemachten Klimawandel schreibt Tim Ball, dass die Klimasoftware der IPCC-Forscher nie validiert worden wäre. Das aber sei in der Wissenschaft üblich, um herauszufinden, ob digitale Modellrechnungen richtig seien.

Dafür kann ich jetzt ein konkretes Beispiel angeben:

Die These vom Ansteigen der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund des steigenden Anteils des menschengemachten COs wird seit bald 50 Jahren vertreten. Wieso haben die Computermodelle nicht vorhergesagt, dass es von 1998 bis 2014 zu keinem weiteren Ansteigen der vom IPCC ermittelten globalen Durchschnittstemperatur kam? Während der Anteil des menschengemachten CO2 in der Atmosphäre doch weiter zunahm?

Wieso stellt man die „Wärmepause“ erst hinterher fest und hat Mühe, sie zu erklären? Während man andererseits computergenerierte Temperaturkurven bis ins 21. Jahrhundert als gültig ansieht. Die Computermodelle, die ein sich beschleunigendes Ansteigen der Temperatur vorhersagen, sind wohl falsch.

Gespielt wird stattdessen das alte IPCC-Spiel: a) das Ausbleiben des Anstiegs wird bestritten oder b) die Wärme in diesem Jahrzehnt soll von den Ozeanen geschluckt worden sein. Dafür wären 2015/16 die heißesten Jahre seit … gewesen. Dass in 2017 die Temperatur wieder bei dem Wert von 1998 ist, wird nicht erwähnt, man hat Übung im Weglassen.

Die Ozeane der nördlichen Hemisphäre sind in den letzten zehn Jahren kühler geworden! Sie können die Wärme der Atmosphäre nicht „geschluckt“ haben.

Was ist, wenn die von El Nino verursachte starke Erwärmung das nächste Mal weniger stark ist und die reale Temperatur weiterhin nicht ansteigt?

(El Nino muss ich jetzt nicht erklären. Diese Meeresströmung war für IPCC-Klimaforscher nie besonders wichtig, aber man nimmt, was man kriegen kann.)

Nachtrag: Die Weltklimarat-Community hat wohl doch inzwischen eine ganze Reihe Vorhersage-Läufe ihrer Klimaprogramme gemacht (validation, hindcast prediction run). Sie war aber mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Quelle: E-Mail von Roger Pielke an Norman Paige am 12.7. 17; https://judithcurry.com/2017/07/09/framing-the-challenge-for-the-climate-red-team/#comment-853900; https://pielkeclimatesci.files.wordpress.com/2017/02/ppt-136.pdf, daraus Folie 16:

pielke prediction

 

In eigener Sache: Für den angeblich menschengemachten Klimawandel habe ich in meinem (DDR-)Blog noch kein Schlagwort. Ich nehme bisher das Schlagwort „Informationskompetenz“. Es hat leider Eingang in den Schulunterricht gefunden. Gemeint ist, beim Surfen im Internet die Güte der gefundenen Information zu erkennen. Damit sind nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene überfordert.

Für mich bedeutet Informationskompetenz die Fähigkeit, nicht alles zu glauben, was man hört und sieht. Auch nicht, wenn es in der Tagesschau von Experten gesagt wird. Kritisch überprüfen heißt für mich, andere Meinungen, Hypothesen, Studien heranzuziehen.

 

Hauptsache, ich bin in der Tagesschau

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Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin der Grünen, fordert die Kennzeichnungspflicht für Eier in Lebensmitteln. Die gibt es schon.

(via salonkolumnisten)

Der Kommentar des Tages

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Dr. Hermann Hinsch ist Physiker und verbrachte fast sein gesamtes Berufsleben in der wissenschaftlichen Begleitung der Einlagerung von radioaktiven Abfällen, insbesondere in der Schachtanlage Asse. Er ist außerdem Autor zweier Bücher zum Thema Atommüll und Radioaktivität.

Er zitiert Vince Ebert: „Die öffentliche Diskussion über Energieversorgung, Risikobewertung, Gentechnik, Klimawandel, Stammzellen und Digitalisierung wird zu 97 Prozent bestimmt von Geisteswissenschaftlern, Theologen, Schriftstellern, Juristen, Theaterleuten und Ökonomen.“

Als Physiker und damit Angehöriger der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) gehöre ich da zu einer Randgruppe.“

Sein Text zu Endlagerung radioaktiver Abfälle

 

Was mir in diesem Zusammenhang gerade einfällt:

Gab es in den Mainstreammedien (Spiegel, SZ, Die Zeit usw., ö.-r. TV) schon einmal eine kritische Sendung über die umstrittenen Klimaprognosen der IPCC-Community? Oder wenigstens eine Gegenüberstellung der Behauptungen von der Schuld des CO2 an Naturkatastrophen (Starkregen, Trockenheit, Taifunen, Eiskappenschmelze, Überflutung pazifischer Inseln, Treibhausklima, Hungersnot, Wald- und Bienensterben und seit einer neuesten Studie 150.000 Toten in 50 Jahren) mit widersprechenden wissenschaftlichen Erkenntnissen?

Nicht nur Wikipedia, Abiturprüfer und die Mainstreammedien sind überzeugt von der Richtigkeit der IPCC-Prognosen, auch der Zeichner Gerhard Mester ist es. Er produziert am laufenden Band (creative commons, wikimedia.org):

 

Gunnar Heinsohn zur Einwanderungpolitk in Ostasien

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Der Demographieforscher Gunnar Heinsohn wird wegen seiner „wirren Thesen“ (Die Zeit) zur massenhaften unkontrollierten Einwanderung von den grünroten Mainstreammedien irgendwo zwischen rechtspopulistisch und rechtsextrem eingeordnet. Hier seine Sicht auf die Einwanderungspolitik in Ostasien.

Wagenknechts Traumland Venezuela

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Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) stellt die venezolanische Katastrophe in den richtigen historischen Zusammenhang (6.8.17, p 29, von Sebastian Baltzter). Anderenorts lese ich seit Jahren nur, dass der Verfall des Ölpreises die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verursacht hätte. Der war zu Beginn der sozialistischen Revolution niedriger als heute!

In Venezuela regieren seit 20 Jahren Sozialisten. Die deutschen Kommunisten Dr. Sahra Wagenknecht und der verstorbene Prof. Lothar Bisky waren voll des Lobes. All die angeblichen marxistischen Wundermittel wurden angewandt: Enteignung, Verstaatlichung, Umverteilung, Preisfestsetzungen und ein Sozialstaat vom Feinsten.

Es passierte, was immer passiert, wenn das sozialistische Paradies auf Erden errichtet wird. Verstaalichung und Planwirtschaft führten zu Produktionsrückgang, zu ausbleibenden Investitionen, Preis- und Devisenkontrollen zu Schwarzmarkt. Im ölreichsten Land der Erde wird Benzin jetzt aus den Nachbarländern importiert! Trotz der üppigen, auch von den UN gelobten Sozialprogrammen sind mehr Leute arm als zu Beginn der sozialistischen Revolution: Statt wie früher 45% gelten jetzt 70% der Bevölkerung als arm. Nur der Oberschicht der Bonzen um Diktator Maduro und den Spitzen des Militärs geht es bestens. Man verdient am Schmuggel, man lenkt die Hilfsprogramme um und bringt das Vermögen im Ausland in Sicherheit.

In der FAS dürfen regelmäßig Kommunisten wie Wagenknecht und Zizek schreiben, über Goethe, Gedichte, Ludwig Erhard und alles Mögliche sonst noch. Fragt sie doch mal nach Venezuela!

Obwohl, was werden sie sagen? Die CIA war´s, die Bilderberger, die Ölkonzerne…

Links zu Auto und Umwelt

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  • Eine Umfrage aus dem Umweltministerium: Was die Ministerin herausliest, obwohl es nicht drinsteht.
  • Warum die Zukunft nicht in den Elektroautos liegt.
  • Schadstoffe durch Autoverkehr: Weniger Ideologie, mehr Sachverstand
  • Die dubiosen Machen­schaften der Deutschen Umwelt­hilfe
  • Wie schmutzig ist der Diesel wirklich?  „Ein Fahrrad hat typischerweise einen Felgenverschleiß von 0,1 Millimeter auf 1000 Kilometer: Beim Bremsen entweichen Metalloxide in die Umgebung. Das sind auf einen Kilometer umgerechnet drei bis vier Milligramm. Der Partikelausstoß aus dem Auspuff eines Diesels liegt bei 0,2 bis 0,5 Milligramm. Auch wenn die öffentliche Wahrnehmung eine andere ist: Wir haben bei vielen Betriebszuständen eine niedrigere Partikelkonzentration im Abgas als in der Umgebungsluft einer Stadt.“
  • „Dieselgate“: Was sagen die Zahlen?

 

Links zu Energiewende

Links zur Hypothese vom menschengemachten Klimawandel

Links zu Energiewende

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solarfeld

 

Links zum menschengemachten Klimawandel

Links zu Auto und Umwelt

Die alte Linksammlung Energie und Umwelt wurde in die o.a. Teile aufgespalten.

Ideologen an die Front!

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Ob „Asylkrise“, ob „Umwelt“, ob „Gerechtigkeit“, „Geschwindigkeit“ oder „Menschenrechte“: Der vielgepriesene „gesellschaftliche Diskurs“ wird überall von Ideologen bestimmt, die ihren jeweiligen Lieblingswahn für wichtiger halten als die Realität. Die individuellen Lieblings-Wahnvorstellungen versammeln sich lediglich unter einem gemeinsamen Generalwahn, was wiederum das Ideologentum in Deutschland insgesamt so besonders gründlich macht: Die Hitlerei. Sie lauert als Generalgefahr hinter jeder Straßenecke.

(von jouwatch, Autor für mich nicht zu erkennen)