Gender

Steven Pinker im Interview

Gepostet am Aktualisiert am

Der wunderbare Steven Pinker im Interview in der NZZ: Die moderne Welt ist kein Jammertal, sondern eine Erfolgsgeschichte:

Steven Pinker: «Die Toilette war eine grossartige Erfindung!»

Bücher von Prof. Pinker:

Das unbeschriebene Blatt: Die moderne Leugnung der menschlichen Natur

Wie das Denken im Kopf entsteht

Der Sprachinstinkt: wie der Geist die Sprache bildet

Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit

Das allerneueste habe ich noch nicht gelesen: Aufklärung jetzt: Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung

Aus dem Klappentext: „Heute leben wir länger, gesünder, sicherer, glücklicher, friedlicher und wohlhabender denn je, und nicht nur in der westlichen Welt. Der Grund: die Aufklärung und ihr Wertesystem.
Denn Aufklärung und Wissenschaft bieten nach wie vor die Basis, um mit Vernunft und im Konsens alle Probleme anzugehen. Anstelle von Gerüchten zählen Fakten, anstatt überlieferten Mythen zu glauben baut man auf Diskussion und Argumente. Anschaulich und brillant macht Pinker eines klar: Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt sind weiterhin unverzichtbar für unser Wohlergehen.“

Advertisements

Was Grüne im Bundestag so treiben

Gepostet am

Helmut Danisch, Grüne im Bundestag, hier: Genderexperte Sven Lehmann

Triggerwarnung: Studentenparlament

Gepostet am

„Das Studentenparlament der Humboldt-Universität hat eine neue Regel aufgestellt. Sie nennt sich „harte Quotierung“ und bedeutet, dass jede Debatte beendet wird, wenn sich nur noch Männer zu Wort melden, aber keine Frauen.“ Mehr hier!

Siehe auch Der AStA-Sumpf an der Humboldt-Universität!

Bill C 16 soll auch in Deutschland Gesetz werden

Gepostet am Aktualisiert am

Wenn es nach dem Berliner Regierenden Bürgermeister Müller und seinem grünen Justizminister geht, sollen auch in Deutschland die Menschen frei über ihr Geschlecht entscheiden. Dieses würde dann amtlich verbindlich. Das biologische Geschlecht spielt dann keine Rolle mehr.

Der Berliner rot-rot-grüne Senat wurde im Bundesat initiativ

Bundesrats-Initiative: Gender-Gaga soll ins Grundgesetz

Das kanadische Genderwahn-Gesetz Bill C 16

Die Schönheit der Stadt

Gepostet am Aktualisiert am

FH_Klotz maz-webcam.jpg

Klotz der Fachhochschule Potsdam, errichtet als Ersatz für zwei im Krieg teilweise zerstörte Altstadtquartiere. Gilt als DDR-Unikat; Bild: maz-webcam

 

Vor einiger Zeit machte ich meinem Unverständnis Luft, weil Kunsthistoriker und FAZ-Journalisten uns, dem einfachen Potsdamer Bürger, weismachen wollen, wie eine Stadt auszusehen hat. „Sie gönnen uns nicht, in einer schönen Stadt zu leben“, schrieb ich damals.

Jetzt höre ich davon, dass in amtlichen Papieren der mittelalterlichen Stadt Siena von der Schönheit der Stadt gesprochen wurde. Schönheit war in Siena eine Kategorie des Städtebaus, die ernst genommen werden musste:

siena

 

Aus: Michael Stolleis/Ruth Wolf (Hrsg), La bellezza della città: Stadtrecht und Stadtgestaltung im Italien des Mittelalters und der Renaissance, p 17. (Schönheit hat ihren Preis. Das Buch kostet 109,95 €)

Der Potsdamer Verein „Mitteschön“, der sich für eine Wiederherstellung der Potsdamer Mitte einsetzt, trägt seinen Namen zu Recht.

Beruhigt sehe ich, dass auch Fachleute, „Architekten und Stadtplanerinnen“ diskutieren, was unter Schönheit der Stadt zu verstehen wäre; Jedenfalls ein äußerst komplexes Thema mit vielen Facetten. Die Ausgabe 24/2017 der Planungsrundschau hat des Thema „Die schöne Stadt“. Die Einführung ist so erschöpfend umfassend, dass ich nicht mehr durch die zahlreichen Beiträge mit ihren interessanten Titeln blättern mag.

Ich lasse mich ablenken und achte im Einführungstext mit wachsender Begeisterung auf die genderistischen Einsprengsel. Zwar sagen die Autorin/der Autor, dass das generische Maskulinum bei ihnen für alle Geschlechter stehe. Dann aber tauchen hin und wieder die ausgewogen klingenden „Architekten und Stadtplanerinnen“ oder „Investoren und Developerinnen“ auf. Nur die Bauherren bleiben konsequent männlich. Stadtproduzenten, was immer das auch sein mag, sind ebenfalls nur männlich. Fünf Zeilen später tauchen aber „Akteurinnen der Stadtproduktion“ auf, was im Vergleich zu Stadtproduzent weniger gewichtig klingt. Inkonsequent ist es, von „Akteurskonstellation“ zu schreiben. Müsste es im Kontext dieses sprachlich elaborierten Textes nicht Akteur*Innenkonstellation heißen?

Gender Pay Gap: 2,3%

Gepostet am

Die regelmäßig in den Nachrichtensendungen vermeldeten 23 oder 21% werden leider von den hauseigenen Faktenfindern nicht erklärt. Welche Faktoren unberücksichtigt bleiben steht hier.

Noch kürzer: Es gibt mehr männliche Chefärzte und mehr weibliche Krankenpfleger. In der Tagesschau bekäme das die Meldung: Männer verdienen im Gesundheitswesen mehr als Frauen. Und jetzt das Wetter…

Facebook sperrt Gemälde von Delacroix

Gepostet am Aktualisiert am

Facebook sperrte das berühmte Bild mit der barbusigen Marianne auf den Barrikaden wegen Unzüchtigkeit. Sie haben die Zensur wieder aufgehoben und sich entschuldigt.

Warum eigentlich? Es passt doch in die neue Sittlichkeit: Man kann Frauen und muslimischen Mitbürgern nicht länger zumuten, Unterwäschewerbung auf städtischen Bussen und Litfasssäulen zu sehen. Nackte Statuen werden verhängt, wenn ein muslimischer Politiker nach Europa kommt. Frauen verherrlichende Gedichte werden von der Häuserwand entfernt. Warum gibt Facebook so schnell klein bei und entschuldigt sich? Tun sie es nur bei prominenten Fällen, aber nicht bei Tausenden, die nicht von einem Anwalt oder einem Medium bekannt gemacht werden?

 

Das nennt sich Faktenfinder? Erbärmliche Tagesschau

Gepostet am Aktualisiert am

Darauf kommen nur Genderjournalist- oder Genderwissenschaftlerinnen. Dachte ich bisher!

Wenn in der Silvesternacht 2015 in deutschen Städten nordafrikanische Schutzsuchende Frauen belästigen, wird sofort mit sexuellen Übergriffen autochthoner weißer Männern auf dem Oktoberfest pariert. Wenn wöchentlich von Vergewaltigungen, Ehrenmorden und Tötung der Exfrau oder Exfreundin durch Zugewanderte aus einem anderen Kulturkreis vorkommen (und inzwischen auch ein deutscher Jugendlicher seine Freundin erstochen hat), fällt dem „Faktenfinder“ Patrick Gensing vom Zwangsgebühren-TV zwei Tage nach dem ein abgelehnter afghanischer Asylant seine deutsche Freundin erstochen hat, dies ein:

tagesschau_ gensing

Es ist ein merkwürdig verquaster Text, den Herr Gensing schreibt: Gerade jetzt, wo nach der unkontrollierten Einwanderung Hunderttausender junger Männer aus Machokulturen die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zugenommen hat.

Fürsorgliche Politikerinnen raten ihnen, nicht mehr unbegleitet zu joggen und an Silvester im Freien eine Armlänge Abstand von fremden Männern zu halten. Die Tagesschau berichtet vielfach gar nicht mehr. Sie sieht allenfalls Einzelfälle von höchstens regionaler Bedeutung und lässt gerne nähere Hinweise auf den Täter weg; Bub, Jugendlicher, Mann reicht. Gerade jetzt wirft er alles in einen Topf: männliche Gewalt von Bio-Deutschen(!) und Ausländern.

Dabei hätte ihm doch zu denken geben können, was er selbst anführt: Im Jahr 2016 wurden 435 Frauen getötet. Bei Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen(!) liegt der Ausländeranteil bei 41 Prozent aller Tatverdächtigen, bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung bei 38,8 Prozent. (Tötung auf Verlangen zählt die Polizei mit!)

Von Januar bis September 2017 wurden allein 364 Fälle von Straftaten gegen das Leben registriert, bei denen mindestens ein Flüchtling oder Asylbewerber als Opfer oder Tatverdächtiger beteiligt war. (Merkwürdig, dass zwischen Opfer und Tatverdächtigtem nicht unterschieden wird.)

Herr Gensing erkennt: Bei schweren Delikten wie Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen oder gefährliche Körperverletzung oder Vergewaltigungen ist der ganz überwiegende Teil der Tatverdächtigen männlich. So macht man aus Fakten Nebelkerzen. Während bei Erwähnung krimineller Flüchtlinge sofort Generalverdacht unterstellt wird, hantiert Patrick Gensing unverdrossen mit dem Generalverdacht: die Männer sind´s.

Wie wäre es, wenn die hoch bezahlten Mitarbeiter des ÖR-TV für korrekte Berichterstattung über „Einzelfälle von regionaler Bedeutung“ sorgen würden und vor allem für eine aussagekräftige Kriminalstatistik, die nicht von der Polizei oder der Amadeu-Antonio-Stiftung geführt wird?

Recht hat Herr Gensing natürlich auch ein bisschen: Die meisten Gewaltdelikte gegen Frauen finden in der eigenen Wohnung statt. So war es im Flensburger Fall auch.

Nachtrag: (Wurde nach Angaben von Beatrix von Storch, AfD-MdB bei Facebook gelöscht, inkl. Link zum Bundeskriminalamt.)

polizeistatistik

Bundeskriminalamt, PKS-Jahrbuch 2016, Band 4, V 2.0, Seite 14, Tabelle 01 Enthält so weit ich sehen kann nicht Tötungsdelikte mit sexuellem Bezug:

pks

Zur Kriminalitätsstatistik Brandenburg siehe auch hier!

Siehe auch: MeToo von rechts? Darf das sein?

Siehe auch: 1 Jahr Faktenerfinder Gensing

 

 

Wie Genderistinnen ticken

Gepostet am Aktualisiert am

Die Genderprofessorin Dr. Lutz stellt die „verbale Entgleisung“ des FDP-Politikers Rainer Brüderle den sexuellen Übergriffen an Silvester 2015 in mehreren deutschen Städten gleich.

Das Ergebnis ist eine Weißwaschung dieser Tätergruppe. Die  Wissenschaftlerin nutzt dafür alle gängigen Klischees, die man aus der deutschen Migrationsforschung und von der linken SA kennt: Generalverdacht gegen Schutzsuchende, Marginalisierung der Schutzsuchenden durch die Mehrheitsgesellschaft. Die Weißen führten auf sexueller Ebene den Krieg gegen Zuwanderer fort. Sie würden sogar die Silvesterereignisse mit den Vergewaltigungen während der Tahrir-Demonstrationen in Kairo vergleichen, die wahrscheinlich vom Regime angeordnet worden wären.

In ihrem Eifer merkt die Professorin nicht, dass sie verharmlost: Für sie ist die Hand auf dem Oberschenkel anscheinend genauso schlimm wie der Ehrenmord, der mit Video gefilmt wird oder das Zerschneiden des Gesichts einer Frau oder die aufforderung eines Imams, Frauen zu schlagen, damit sexuell zu Diensten stehen. Denn das alles erwähnt sie gar nicht. Schlimmer als Köln – „sexuelle Handgreiflichkeiten“ – gibt es für sie bei marginalisierten Einwanderern nicht.

Es gehe doch darum, dass es sich in den deutschen Städten (Sie erwähnt immer nur Köln) um einen „Versuch marginalisierter Männer [handele], sich den Status hegemonialer Männlichkeit mit körperlicher und krimineller Gewalt ´zurückzuerobern`“. Der Zusammenhang mit Brüderles und Weinsteins Untaten werde bagatellisiert. Wer nur über „Köln“ debattiere, stärke die Rechten. Da schließt sich der Kreis: Die Nazis sind an allem schuld!

Einmal in Fahrt schießt die Genderistin auch gegen ihre weißen Geschlechtsgenossinnen: Analog zur Stigmatisierung von männlichen ´muslimischen` Migranten als latenter Gefahr hätte es sich etabliert, Migrantinnen – insbesondere aus muslimischen Ländern – in erster Linie als Opfer patriarchalischer Herrschaftsverhältnisse ihrer Herkunftskulturen wahrzunehmen. Dass Migrantinnen auch Opfer von Rassismus sein können, werde dabei ausgeblendet. Auch dieses Narrativ ermögliche Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft eine positive Selbstaufwertung. Oder, wie es die Politologinnen Maria do Mar Castro-Varela und Nikita Dhawan formulieren würden: die Figur der ´emanzipierten westlichen Frau` benötigte ein Alter Ego – eine ´unterdrückte Andere, um Befreiung überhaupt denken und leben zu können`“.

Prof. Dr. Helma Lutz, geschäftsführende Direktorin des Cornelia-Goethe-Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, J. W. Goethe-Universität, Frankfurt a. M.: Was #MeToo und die Kölner Silvesternacht eint.

Eine Anregung für weitere Genderstudien.

Neues von Laura Himmelreich: die Frau, die ein unglückliches Kompliment eines älteren Politikers beim Absacker in einer Hotelbar als Sexismus empfand, ist jetzt Chefin eines Internetportals, das „über Pornofilme, Prostitution als „Sexarbeit”, befriedigende Blowjobs und Frauen, die in Kursen gegenseitig ihre Vulvas besichtigen, berichtet, alles illustriert mit viel nackter Frauenhaut.“

(Den Hinweis auf die Rede der Geschlechterforscherin verdanke ich Wolfgang Meins auf AchGut.)

Deutsche Spitzenforschung: Migrationswissenschaft

Gepostet am

Im Schatten der Asylindustrie prosperiert die Migrationsforschung. Sie lockt die Studenten an. Wer früher bei „irgendetwas mit Medien“ landete, studiert heute gerne „Migrationswissenschaft“. Die Szene wird gut bezahlt vom Bundesministerium für Familie und Frauen und Länderregierungen.

Wolfgang Meins verschafft dem ahnungslosen Staatsbürger einen Überblick über die „Forschungsvorhaben“ der zahlreichen Institute und Beiräte – IMIS, DeZIM, IEIM, RfM, InZentIM, IKG, MIDEM.

Allein im Bereich der sog. Flucht- und Flüchtlingsforschung verfünffachten sich die Projekte seit 2013.

Es stehen einem die Haare zu Berge.

Bei den „Projekten“ gehe es darum: (a) Migranten oder Flüchtlinge sind irgendwie die besseren Menschen. Auch kommt es darauf an, (b) vor allem das Positive im Migranten zu sehen, sowohl bei voll verschleierten Frauen als auch bei Migranten mit antisemitischen Einstellungen, die ja oft selbst Opfer von Rassismus waren und sind. (c) Wir schrecken auch vor abseitigen Erklärungen nicht zurück, wenn es der richtigen Sache dient.

Wie die Professor/-innen denken, zeigen noch besser ihre zahlreichen medialen Aktivitäten. Ein „Rat für Migration“ verbreitet etwa die Rede einer Geschlechterforscherin mit dem Titel „#metoo und die Kölner Silvesternacht“.

Roger Letsch im Herbst 2017: „Goldesel Migrationsforschung“.