Gender

Karneval der Kulturen

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Müssen in Berlin der Priesterweg und der Ortsteil Weißensee umbenannt werden? Der Kampf gegen nicht gendergerechte, rassistische oder nationalistische Straßennamen ist maßlos.

Im Wedding soll jetzt der Afrikaforscher Gustav Nachtigal, Gegner des Sklavenhandels, gegen die schwarze Sklavenhändlerin Nzinga von Matamba ausgetauscht werden.

Wie die grüne Bezirksstadträtin mitteilt, sei stundenlang debattiert worden, welche belastetete Namen gegen diskriminierungsfreie ausgetauscht werden sollen.

Kolumnist Harald Martenstein schreibt dazu im Berliner Regionalblatt Tagesspiegel. Wie lange wird er noch in dem linken Blatt mit eigener Redaktion für Queere Kultur und Diversity schreiben dürfen?

Ich las kürzlich ungläubig bei Eike Geisel,  dass der Tagesspiegel in den 90er Jahren ein rechtes Blatt gewesen wäre. Nun war Geisel ein Publizist, der sich mit Israel, dem Zionismus, der „Vergangenheitsbewältigung“ der alten Bundesrepublik mit gnadenloser Härte auseinandersetzte. Er war kein Mainstreamlinker, weder SEW noch grün-alternativ orientiert, kein 68er, aber sicher ein Linker. Da ist eine liberale Zeitung natürlich rechts. (Demnächst mehr von Geisel)

In den zwei Jahrzehnten vor dem Untergang der DDR, als Berlin der Außenposten des Westens jenseits der Zonengrenze war, erinnere ich den Tagesspiegel als liberales Blatt, als einzig lesbare Zeitung im Springer-Land Berlin (W). Und heute? Siehe dazu mehrere Bemerkungen im Blog!

Da ich gerade bei Berlin bin:

In der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg hat sich die rot-rot-grüne Mehrheit eine neue Geschäftsordnung gegeben. In § 26 heißt es: „In der weiteren Aussprache erteilt der/die Sitzungsleiter/in das Wort abwechselnd an eine Frau und einen Mann in der Reihenfolge der Wortmeldungen.“ (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27750920 ©2017)

Noch nicht geregelt zu sein scheint, mit welchem Geschlechtsrollenträger die Redner*innenliste eröffnet wird und wie Intersexuelle und Transsexuelle einzuordnen sind.

Männergemachter Klimawandel?

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Was das Europäische Parlament den lieben, langen Tag macht, das habe ich gelegentlich erwähnt:

  • Man applaudiert stehend dem arabischen Palästinenserpräsidenten Abbas, der gerade davon erzählt hatte, dass Rabbis zur Brunnenvergiftung in Gaza aufrufen.
  • Man verabschiedet einen umfassenden Katalog mit Forderungen zur gendergerechten, diversen und bunten Sexualerziehung in den Mitgliedstaaten. (Noichl-Bericht)
  • Man verabschiedet einen Forderungskatalog zur Gendergerechtigkeit im „Klimakampf“.

Entschließungen des EU-Parlaments werden der Kommission und den Mitgliedstaaten zugestellt. Nicht immer landen sie gleich im Archiv oder im Papierkorb. Für die in diesen Papieren angemahnten wissenschaftlichen Studien geben Kommission und nationale Regierungen Geld. Die Genderprotagonisten wissen: Über das EU-Parlament kann man nationalstaatliche Regelungen aushebeln.

Nicht vom EU-Parlament verabschiedet wurde bisher diese Erkenntnis: „Der konzeptionelle Penis ist schuld am Klimawandel“. Die entsprechende Studie hatte eine genderistische Fachzeitschrift veröffentlicht. Als herauskam, dass es sich um eine Satire handelt, wurde die Fachzeitschrift als weniger wichtig ausgegeben.

 

Die Worthülsen der politisch-medialen Elite

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Heute Morgen im Berliner Tagesspiegel die übliche Tirade gegen alles, was rechts zu sein scheint. Diesmal von Frau Sauerbrey. Sie ist verwirrt, dass die AfD eine Spitzenkandidatin aufstellt, die Lesbierin ist. Und dann beginnt das Feuerwerk der Worthülsen: Wer die traditionelle heterosexuelle Familie schützen und fördern will, ist homophob, sexistisch und rassistisch. Wer, wie die AfD, eine Lesbierin aufstellt ist letztlich doch rassistisch, sexistisch und homophob. Das Publikum sieht in Frau Weidel nur die Lesbierin, das ist sexistisch, homophob und rassistisch. Frau Weidel tut alles zum Wohl ihrer adoptierten Kinder. Ist das nicht verdächtig nahe am rassistisch-sexistisch-homophoben Eintreten für die klassischen Familienideale? Zudem ist sie laut der Tagesspiegel-Kolumnistin noch islamophober als die islamophobesten AfD-Aktivisten.

Wer die richtigen Vokabeln aus dem Wörterbuch des Gutmenschen-Journalismus verwendet, muss nicht länger informieren, differenzieren und argumentieren.

Was Frau Sauerbrey wohl zu verwirren scheint: Frau Weidel ist eine gut aussehende, beruflich erfolgreiche Homosexuelle (Goldmann-Sachs!), die von gutmeinenden Journalisten als Mitglied einer Minderheit vor der weißen, heterosexuellen, fremdenfeindlichen, islamophoben und rassistischen Dominanzgesellschaft eigentlich geschützt werden müsste.

Um so größer dann die Enttäuschung, wenn das Objekt Zuneigung den Islam nicht liebt und einer nationalistischen Partei zuneigt. Muslime dürfen sexistisch, rassistisch, intolerant, militant und antisemitisch sein, das nehmen linke und linksliberale Journalist*innen nicht zur Kenntnis. Eine deutsche nationalistische, islamophobe Queer wird aber umstands- und mitleidlos zu einer hässlichen Deutschen.

"Umweltrassismus"
via @brother edward cage

Alles Nötige dazu von Prof. em. Dr. Egon Flaig: „Wir erleben eine demagogische Umprägung des politischen Wortschatzes“

Ähnlich Alexander Wendt, „Systematisch verdrehende, verwischende und verschleiernde Begriffe“

 

Postmodernismus ist die Mutter der Fake-News

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Den Postmodernisten oder Poststrukturalisten, am bekanntesten sind Foucauld, Lacan, Lyotard und Baudrillard, gebührt die Ehre, herkömmliche Wissenschaft, Rationalismus, Aufklärung und Liberalismus als „Narrative“, Erzählungen, gleichwertig neben Kreationismus und Islamismus gestellt zu haben. Alles ist unterschiedslos narrativ. Empirische Forschung ist von Gestern, es geht jetzt vor allem um Diskurse. Ihre Sprache ist schwer verständlich. Kritiker entlarven sie als sprachspielerischen Nonsens, in dem gerne mathematische und naturwissenschaftliche Begriffe verwendet werden..

Link: Klaus Laermann, Lacancan und Derridada, Zeit Online, 30.5.1986

Das Faktische und das Postfaktische sind nicht nur gleichberechtigt, das Faktische, wissenschaftliche Erkenntnis, wird denunziert: Sie wäre abhängig vom Geschlecht, der Rasse, der sexuellen Orientierung des Wissenschaftlers, wäre Ausdruck von Macht (weißer, europäischer Männer).

Wenn die russische Propaganda fünf Versionen vom Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine erzählt, sind das aus postmoderner Sicht ernstzunehmende Narrative. Objektivität, belegbare Beweise? Siehe oben!

Dieses Konzept hat den Genderismus ermöglicht, der jetzt naturwissenschaftliche Erkenntnis bedroht, die Gendersterne eingeführt hat und in der vorherrschenden heterosexuellen Dominanzkultur eine Aggression gegenüber anderen Formen sexueller Existenz sieht.

Womit die linken, wenngleich nicht vulgär-marxistischen postmodernen Sprachrevolutionär*innen nicht gerechnet haben, ist, dass auch die Rechten postmodern wurden und Narrative und Diskurse erfinden und verbreiten.

Die helle Aufregung darüber hat die Jagd von linken Journalisten und Linguisten nach rechten gefakten und postfaktischen Erzählungen ausgelöst. (Oder hat jemand schon einmal gehört, dass „postfaktisch“ auf linke Parolen angewandt worden wäre?) Auch das postmoderne Konzept, mit „Identität“ den Individualismus westlicher Gesellschaften zugunsten von Gruppenmerkmalen – Transgender, Queer, Araber, Schwarzer, Weißer, Geflüchtete – auszuhebeln, wurde von Rechten übernommen, z. B. den „Identitären“. Sie treten, übrigens nach französischem Vorbild, für die Erhaltung und Förderung kultureller Identität gegen die von ihnen behauptete Islamisierung Europas ein.

Daran können die Gesetze von Herrn Maas und die Millionen € von Frau Schwesig zur Bekämpfung von AfD und Identitären wenig ändern. Der Geist ist aus der Flasche.

 

Gender-Studie: Warum spielen mehr Männer E-Gitarre als Harfe?

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Der vollständige Titel des genderistischen Forschungsprojekts lautet: «Musik und Gender: Othering und Selbstaffirmierung in der europäischen Musikgeschichte. Warum spielen mehr Männer E-Gitarre als Harfe?».

Der Vortrag einer Genderistin der Berliner Humboldt-Universität in der Schweiz handelt von „sexualpolitisch aufgeladenen okzidentalen Überlegenheitsnarrativen und paradoxen Rückkopplungsaspekten von Fremd- und Eigenwahrnehmung der abendländischen Liebes- und Sexualordnung“.

Dies zitiert die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) in einem informativen, nur leicht ironischen Artikel über die Welt der Gender Studies, einem staatsfinanzierten Selbstbestätigungszirkel. Und fragt, zu was für Erkenntnissen die eng vernetzte Gender-Gemeinschaft bisher beigetragen hat – und was sie genau macht mit ihren Fördergeldern.

Der Bericht enthält auch ein kleines Glossar zu Wörtern der Genderwissenschaft.

Der Neusprech fängt gerade erst an

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Wer glaubt, dass es nach Jahrtausenden männlicher Dominanz recht und billig ist, Frauen gleich berechtigt zu erwähnen, also Bürgerinnen und Bürger, Fußballspielerinnen und -spieler und Lehrer*innenzimmer zu sagen, wird erschrocken erkennen, dass die Sprachpolizei noch lange nicht am Ende ist.

Wie es weitergeht, ist schon in deutschen Universitäten zu erkennen. fortgeschrittener ist man in den USA und Groß-Britannien. Eine britische Hochschule führt eine Schwarze Liste von verpönten Begriffen: man-made (handgemacht), manpower (Arbeitskraft) mankind (Menschheit), als Ersatz dafür: humanity!! Auf der Liste fehlt die Insel Man.

Die sprachlichen Vorschriften sind nur ein Teil der zunehmenden Verbote und Einschränkungen an Hochschulen. Auftritts- und Publikationsverbote dienen angeblich dem Schutz von Minderheiten vor Aggressionen und Diskriminierung.

Die Denk- und Sprechverbote sickern auch in die Gesellschaft ein. Sprachregelungen werden inzwischen auch bei der BBC angewendet. (Nach Gina Thomas, „Es wird eng mit der Denkfreiheit auf dem Campus“, FAZ v. 15.3.17, p 11)

Die Avantgarde der Kämpfer*innen gegen Mikroaggressionen und andere Diskriminierungen von Minderheiten jagt inzwischen die Aneignung fremder kultureller Zeichen, etwa die Kostümierung als Indianer im Karneval, das Tragen von indianischem Schmuck durch nicht-indianische Frauen oder das Nachkochen afrikanischer Gerichte durch weiße Bewohner von New Yorker Lofts.

In Deutschland gibt man sich Mühe zu folgen: In rbb-aktuell ist z. B. nur noch von „Geflüchteten“ die Rede, nicht mehr von Flüchtlingen, seit Sprachwissenschaftler herausgefunden haben wollen, dass -ling diskriminierend gemeint wäre. Die Uni Leipzig schreibt in ihrer Grundordnung nur noch die weibliche Form von Professor.

Die wollen wirklich wieder in den Bundestag!

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Grünen-MdBs mit Schamlippen-Mützchen
(c) Die Grünen/Friederike Schwebl

Pussy Hat meint, das Geschlechtsteil auf dem Kopf tragen. Zweck der Häkeleien von rosa Mützchen in Form weiblicher Genitalien ist, gegen den Frauen-Verächter Donald Trump zu protestieren.

Pikant ist, dass US-amerikanische Islamistinnen wie Linda Sarsour den Women´s March gegen Trump mitorganisieren. Da protestiert dann eine bunte Truppe von islamistischen Kopftuchträgerinnen und Pussy-Hat-Bemützten, homophoben Muslimen und LBGTQ-Aktvistinnen und Ex-Außenminister Kerry gemeinsam gegen Trump. Wie inzwischen öfter, muss man ins Ausland ausweichen, um darüber präzise informiert werden. Die Basler Zeitung berichtet, auch der Wiener Standard.

Katharina Szabo schreibt auf AchGut: „Kämpferisch sorgten die alten weißen Damen des amerikanischen Showbiz (Cher, Madonna; GS) für musikalische Untermalung und ließen einen Hauch von 68 und Woodstock durch die Reihen der protestierenden Feministinnen wehen. Aber nicht nur musikalisch, sondern auch optisch ging es auf der Frauenrechts-Parade bunt, vielfältig und schrill zu.

Das zum modischen Must-Have erklärte Accessoire des Tages war eine von den Demonstrantinnen  getragene zweizipfelige rosa Häkelmütze, die die weiblichen Schamlippen symbolisieren sollte. Wahlweise war auch ein Hijab erlaubt, Kopfbedeckung musste aber sein.

Moment mal, stutzt man da, wie passt das zusammen? Schamlippen-Mützchen und Hijab. Beißt sich das nicht?  Nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten erkennt man, dass beide Kopfbedeckungen die Frau auf ihre Geschlechtsorgane reduzieren. Der Hijab schützt sie vor lüsternen Blicken von Männern, das Schamlippen-Mützchen schreit in die Welt: ich bin eine Frau!

Und so lagen sie sich also in den Armen an diesem Tag, den so mancher begeisterte mediale Kommentator folgerichtig zu einer Art „amerikanischen Frühling“  ausgerufen hatte, vereint im gemeinsamen Ziel, dem weißen Mann und seinem Unterdrückungsapparat den Kampf anzusagen, amerikanische Islamistinnen und amerikanische Feministinnen.“

Weibliche Kulturschaffende, Journalistinnen, Genderprofessorinnen und grüne Politikerinnen machen gemeinsame Sache mit Islamistinnen.

Auf der Plattform des medienkritischen Gatestone-Instutes wird gefragt, wo die amerikanischen Feministinnen waren, als die ägyptischen Frauen um Unterstützung gegen gegen die Muslim-Bruderschaft baten, die iranischen Frauen gegen die Unterdrückung durch die Mullahs protestierten. Gefragt wird auch, warum die Ex-Außenmnisterin Albright durch Sanktionen (u. a. gegen Medikamente) dass ein halbe Million irakischer Kinder starben, aber jetzt bräche ihr das Herz wegen der Einreisesperre gegn sieben muslimische Staaten. (N.B.: Hoffentlich wird einmal untersucht werden, wie sehr Präsident Obama mit Milliarden Dollars islamistische Regimes unterstützte (Hamas, PLO, Muslim-Brüder.)

Samuel Schirmbeck, der für die ARD viele Jahre hervorragend aus Nordafrika berichtet hat, zitiert die feministische algerische Schriftstellerin Wassyla Tamzali, die in Richtung Europa frage: „Muss ich von nun an verschleiert sein, um gesehen zu werden?“

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Samuel Schirmbeck, Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen, Zürich 2016

 

Die deutschen Grünen/Bündnis90 häkeln eifrig mit. (Siehe Foto oben) Was die Partei sonst noch tut, kann man auf Unbesorgt.de lesen und diesem Link: Grüne wollen noch mehr Gender-Wissenschaft.

Zum Nachtisch: Frau Göring-Eckardt twittert, dass Donald Duck eine Namensänderung beantragt: Er will nicht länger Donald heißen. Ein Leser twittert zurück: „Und was ist mit Göring?“.

Frau Göring-Eckardt sollte noch mehr häkeln, dann hat sie weniger Zeit für Hetzreden wie diese: „Konservative sind Arschlöcher!“

 

Grüne wollen noch mehr Genderprofessorinnen

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gruene salzgitter
Die Grünen Salzgitter

Gender Studies sind als Wissenschaft umstritten. Darin geht es vor allem um die Reinigung der Sprache von der Dominanz des Männlichen, von kolonialistischen, sexistischen und rassistischen Ausdrücken, um Geschlecht und Wald (als Beispiel für eine Forschungsarbeit), um die Suche nach weiteren Geschlechtern (zwischen 16 und 60 sollen es inzwischen sein), um die soziale Konstruktion von Geschlecht, gegen die Dominanz naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Gegen den Irrglauben, die heterosexuelle Fortpflanzung sei die einzig mögliche: „Gegen dieses beliebte Argument der Gebärfähigkeit von Frauen sprechen mehrere Punkte. Fortpflanzung ist zwar zur Arterhaltung des Menschen nötig, aber deshalb muss nicht jeder Einzelne auf klassischem Weg Kinder bekommen können. Es hat sich gezeigt, dass Fortpflanzungsfähigkeit beim Menschen nicht so verbreitet ist, wie oft angenommen.“ (Professorin Doktorin Heinz-Jürgen Voß in: Fluter – Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung am 17. September 2012).

Publikationen von Genderwissenschaftlerinnen sind Pamphlete, Leitartikel oder Forderungen und halten wissenschaftlichen Ansprüchen nicht stand. Was an gesichertem Wissen von GenderprofessorInnen vermittelt wird, ist schwer zu finden. „Es besteht … keine Trennung zwischen Beschreibungen, Werturteilen, Erklärungen, Wünschen, Hoffnungen, politischen Zielsetzungen usw. Daher entziehen sich solche Ansätze einer systematischen theoretischen und letztlich auch einer systematischen empirischen Analyse…“ (in: Alexander Ulfig, „Der Mythos von der sozialen Konstruktion“)

Allerdings ist das Studium der Gender Studies Ausgangsbasis für eine Vielzahl von Stellen, vor allem in Behörden, Ministerien, Instituten, Universitäten und in den Medien. Den Rest des Beitrags lesen »

Neue Studie: Reiche haben es besser

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Gerade höre ich alle 30 Minuten in den Radio-Nachrichten, dass Reiche länger leben. Überraschung!!!

Der wissenschaftliche Nachweis dafür war überfällig. Den Verdacht hatte ich schon lange, weil: Champagner ist gesünder als Bier, Rumpsteak nachhaltiger als Kartoffelsuppe. Außerdem machen Reiche länger Urlaub als Arme, wohnen mehr Reiche in Fünfsternehotels als Arme, fahren Reiche in sicheren Autos mit schadstoffgereinigter Innenbelüftung, Arme in rostenden, krebserzeugenden Blechbüchsen. Chefarztbehandlung ist bei Reichen 47,32mal häufiger als bei Armen.

Auch bei den Vornamen gibt es eine auffällige Ungleichheit: Die beliebtesten Vornamen bei reichen Kindern sind Sarah und David, bei den armen Kevin und Selina.

Reiche heiraten häufiger untereinander, als dass Reiche Arme heiraten.

Erste Reaktionen in der Welt der Politik gibt es schon:

So fordert Katja Kipping Chefarztbehandlung für alle. Die Grünen wollen eine Reichensteuer auf Champagner und Rumpsteak. Die Piraten (doch, die gibt es noch!) fordern eine Quote für schichtspezifische Heiraten. Durch Deckelung des heteronormativen Anteils sollen homosexuelle, Mehrpersonen- und andersgeschlechtliche Ehen berücksichtigt werden. Frauenministerin Schwesig (SPD) hat die Werbeagentur Scholz & Friends mit einer Kampagne für die Gleichstellung von diskriminierten Minderheiten mit Reichen beauftragt. Die Integrationsbeauftragte Özoguz (SPD) lässt, so ist aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören, prüfen, ob Migranten nicht in Fünfsternehotels untergebracht werden müssen. Die UN-Menschenrechtskommission hatte unlängst angekündigt, die Menschenrechtsverstöße in deutschen Flüchtlingslagern zu untersuchen. Einer entsprechenden Rüge will Frau Özoguz zuvorkommen.

Die Geschäftsführerin der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, erhält Mittel aus dem Innen- und dem Justizministerium für die Gründung eines dringend notwendigen Instituts zur Erforschung der sozialen Ungleichheit. Direktor sollte Prof. Dr. Butterwegge werden. Da er keine Frau ist, erhebt der Zentralrat der Gleichstellungsbeauftragten Einspruch. Keine Einwände gibt es gegen Martin Schulz, den designierten SPD-Parteivorsitzenden, als Schirmherrn. Als Institutsleiterin ist jetzt Prof. Dr. Cornelia Wustmann Favoritin. Sie könnte ihre Erfahrungen beim Entwerfen von Strategien zum Abbau von Ungleichheit zwischen Männern und Frauen einbringen. Aus der Queer-Redaktion des Tagesspiegels ist aber Kritik zu hören. Es wäre an der Zeit, aus den Lippenbekenntnissen zur sexuellen Vielfalt endlich Taten erwachsen zu lassen und jemandem (Klingt das nicht zu maskulin?) aus der LGSBTQ-Community den Führungsposten zu geben.

Die Vereinigung der Assistenzprofessor*innen hat eine erste Liste von 60 Themen für Diplom-, BA- und MA-Arbeiten sowie Dissertationen zur grassierenden Verarmung zusammengestellt und fordert für die Betreuung zwanzig unbefristete AssistenzprofessorInnenstellen.

Und jetzt im Ernst:

Die Tagesschau, der angebliche Tempel seriöser Berichterstattung, vermeldet heute um 20 Uhr wieder einmal, dass arm ist, wer 60% des Äquivalenzeinkommens oder weniger hat. Herr Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband darf wieder seinen Armutsbericht verkünden, nach dem die Armut in Deutschland wächst und wächst. Seine Partei, die Linkspartei, freut sich über diese Wahlkampfvorlage.

Siehe dazu: „Die Sache mit der Armutsforschung“ v. 25.2.15. Dort wird erklärt, warum der Maßstab „Äquivalenzeinkommen“ nicht dazu taugt, Armut zu definieren.

Es ist traurig, dass Tagesschau und andere Mainstream-Medien den Schwachsinn mit den Armutsstatistiken ständig wiederkäuen.

Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik hält auch die offizielle Armutsstatistik für unseriös: „Niemand, der sich ernsthaft mit dem Thema befasst“, nehme die offizielle Statistik ernst.

Rainer Zitelmann im European über Vorurteile gegenüber Reichen

Sachlicher Feminismus geht doch auch!

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Da ich gerade wieder – diesmal in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung –  belehrt wurde, dass Kritiker der Gender-Ideologie Rechte sind, hier ein paar Informationen über „Leistungen“ der Gendersekte:

1. Die Bundeswissenschaftsministerin finanziert genderistische Unterrichtsmaterialien.

Als ich noch Lehrer war und mir vom BMBW Unterstützung für Schulbibliotheken erhoffte, wurde ich mit dem Hinweis beschieden, dafür sei der Bund nicht zuständig. Das wusste ich zwar schon vorher, aber da das Ministerium Computer für Schulen bezahlt, obwohl es da auch nicht zuständig ist, traute ich mich zu fragen.

Scheinbar ist es aber hierfür zuständig: Es finanziert einen Sammelband, in dem dafür geworben wird, dass mehr Schülerinnen MINT-Fächer studieren (Mathe, Physik usw.) Es geht um „geschlechtergerechte“ Berufsorientierung. Wie die aussieht, zeigt eine Unterrichtseinheit für Schüler der Jahrgangsstufen 7/8.

Ich zitiere aus Science Files:  „In drei Unterrichtsstunden sollen Geschlechterrollen und geschlechterbezogene Arbeitsteilung erlernt werden. Mit den Unterrichtsmaterialien soll bei den Schülern ein Verständnis dafür initiiert werden, dass „historisch gewachsene und noch heute wirksame Ursachen ungleicher Geschlechterverhältnisse in der Mathematik u.a. auch mit geschlechtsstereotypen Zuschreibungen von Tätigkeitsberufen und Fähigkeiten in Verbindung gebracht werden können.“

Unterrichtsgegenstand ist das Bodenwischen. Den Rest des Beitrags lesen »