Gender

Der Genderwahn greift um sich

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Es fing harmlos an. Statt „man“ schrieben Aktivist*_Innen vor Jahren „frau“. Inzwischen hat die gegenderte Sprache Einzug bei den Behörden gehalten und wird in Examensarbeiten verlangt, sonst gibt es Punktabzug. Wer durch die feministische Sprachpolitik begriffen hatte, dass es zwei Geschlechter gab, wird in der nächsten Stufe weitergebildet: In Grundschul-Sexualköfferchen lernen die Kleinen, dass es eine Vielzahl von Geschlechtern gibt. Die Gender-Fanatiker sind mit ihren Materialien auf Bildungsmessen und in den pädagogischen Studiengängen dabei. Die Sexualkunderichtlinien sind inzwischen angepasst. Wer vor Jahren bei „frau“ noch schmunzelte, dem geht inzwischen LGBTIQ locker über die Zunge. Man will ja nicht als Sexist, Rassist oder alter weißer Mann bloßgestellt werden.

Birgit Kelle, Autorin von „Gender-Gaga“, schreibt über Die subversive Macht des Gender-Mainstreaming.

Der Erziehungswissenschaftler Arthur Brühlmeier schreibt in Ideologie statt Bildung –
Anmerkungen zum Sprachfeminismus:
Würde sich Goethe dem Sprachsexismus unterzogen haben, lautete der zweite Absatz des 7. Buches von ‚Dichtung und Wahrheit‘ wie folgt: „In ruhigen Zeiten will jeder/jede nach seiner/ihrer Weise leben, der Bürger/die Bürgerin sein/ihr Gewerb, sein/ihr Geschäft treiben und sich nachher vergnügen; so mag auch der Schriftsteller/die Schriftstellerin gern etwas verfassen, seine/ihre Arbeiten bekannt machen und, wo nicht Lohn, doch Lob dafür hoffen, weil er/sie glaubt, etwas Gutes und Nützliches getan zu haben. In dieser Ruhe wird der Bürger/die Bürgerin durch den Satiriker/die Satirikerin, der Autor/die Autorin durch den Kritiker/die Kritikerin und so die friedliche Gesellschaft in eine unangenehme Bewegung gesetzt.“

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MeToo von rechts? Darf das sein?

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Das Posting ergänzt das vorhergehende zur „Leerstelle“ von Cottbus.

Es gibt Menschen, die irritiert sind, dass gerade jetzt wieder Frauen an sexuelles Fehlverhalten von Hollywoodbossen, Regisseuren, Schauspielern und Politikern aus vergangenen Jahrzehnten erinnern. Die Medien räumen dem breiten Raum ein.

Und dann gibt es eine Initiative von Frauen, die daran erinnert, dass in diesen Tagen und Wochen Frauen und Mädchen von Muslimen vergewaltigt, erstochen oder erschlagen wurden.

Die Zunahme solcher Gewalttaten ist erschreckend hoch:

bka-statistik

Die Reflexe der „Qualitätsmedien“ sind eingeübt: Das darf nicht sein.

Die Tagesschau schießt aus allen Rohren gegen diese fremdenfeindliche Aktion und deckt auf: Es sind Rechtsextremistinnen, die an die ermordeten Frauen in Malmö, Freiburg, Paris und Kandel erinnern.

Es gibt ein Video einer Gruppe von Frauen, die sich „120db“ nennen und an die Morde und Vergewaltigungen durch zugewanderte Schutzsuchende erinnern. Auch sie wissen, dass die Mehrzahl der Fälle von Gewalt gegen Frauen im familiären Umfeld durch weiße Männer begangen wird. Muss man deswegen, wie die Tagesschau es tut, die aktuellen Verbrechen von Zugewanderten unter den Teppich kehren oder ihnen nur „lokale Bedeutung“ (Tagesschau-Rechtfertigung der Nicht-Berichterstattung) attestieren?

Die Vernetzung mit Rechten gibt es in der Tat. Ein führender Kopf der österreichischen  identitären Bewegung, Martin Sellner, hat den Frauen geholfen, online zu gehen und ist von ihrer Initiative angetan. Von der ARD dürfen sie Unterstützung nicht erwarten.

Laut Wikipedia lehnen Identitäre eine multikulturelle Gesellschaft und eine Abschaffung nationaler Kulturen ab. Sie beharren auf einer europäischen kulturellen Identität bzw. einer nationalen kulturellen Identität, zu der auch das Territorium gehört. Eine Bedrohung sehen sie in der islamischen Zuwanderung nach Europa. Laut Wikipedia sehen Politologen darin eine Identität zu nationalsozialistischen Rassentheorien. Alles klar? Wer statt Multikulti eine deutsche Identität bevorzugt, ist Nazi.

 

 

 

38 Gender-Profx allein in Berlin

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Michael Klein hat auf seinem Blog Science Files nachgezählt.

Deutlich erkennbar wird in seinem Beitrag, „dass Gender Studies kein eigenständiges Fach, keine wissenschaftliche Disziplin, sondern ein Mitesser sind, der versucht, die Leistungen anderer Fächer zu usurpieren und für sich zu reklamieren.“

Siehe auch: Gender Hairdresser Gap!

Was heißt: Das Geschlecht ist sozial konstruiert?

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In der Pseudowissenschaft Genderismus wird behauptet, das Geschlecht wäre eine soziale Konstruktion. So weiß es die männliche Genderistin Dr. Torsten Voß von der Uni Bielefeld: „Gender studies haben nachgewiesen, dass es kein vorgefertigtes Geschlecht gibt  – es ist ein Konstrukt, abhängig von historischen und kulturellen Kontexten (zit. n. FAS, 11.11.07, p 6)

In den Niederungen der sexualkundlich propagierten „sexuellen Vielfalt“ kommt es dann zu Übungen zum spielerischen Umgang mit dem eigenen Geschlecht bis hin zur Geschlechtsumwandlung als einem Vorgang vergleichbar dem Wechsel eines Kleidungsstücks. (Zur Ehre von Alice Schwarzer sei gesagt, dass sie früh erkannt hat, dass die auch von ihr anfänglich begrüßte Geschlechtsumwandlung alles andere als das ist.)

Genderisten lehnen die klassische Erkenntnistheorie ab: Hypothesenbildung, Falsifizierung, empirische Forschung. Wissenschaftliche Erkenntnisse wären eine Meinung unter vielen. Den Rest des Beitrags lesen »

Gender Hairdresser Gap

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Immer, wenn man glaubt, dümmer geht nimmer, kommt ein neuer Tiefpunkt: Sozialforscher*/_Innen der Antidiskriminierungsbeauftragten der Bundesregierung haben herausgefunden, dass Frauen beim Friseur mehr bezahlen müssen als Männer. Eine Tagesschau-Journalistin erzählt es bierernst nach.

Nachtrag: Auch Rasierklingen für Frauen, farblich anders verpackt als die für Männer, sind teurer. Frau Lüders, die engagierte Kämpferin gegen Diskriminierung von Frauen weist die Herstellerfirmen darauf hin, dass das „diskriminierungsrechtlich bedenklich“ wäre. Die Hersteller verweisen darauf, dass sie von den Frauen-Rasierklingen wesentlich weniger verkaufen.

Die Genderwissenschaftler/-*Innen haben weltweit geforscht und dabei festgestellt, dass zwei Staaten Tampons steuerbefreit haben. Sie fordern für Deutschland mindestens den halben Mehrwertsteuersatz.

Vor Jahren hatten die Genderistinnen schon entdeckt, dass die Prämien für Lebensversicherungen der Frauen höher sind als die für Männer. Das erklärt sich durch die durchschnittlich längere Lebensdauer von Frauen. Damals wurden die Versicherer vom Gesetzgeber gezwungen, geschlechtsneutrale Prämien zu fordern. Seither zahlen Männer so viel wie Frauen.

Frau Lüders hat entdeckt, dass die Schule Mädchen gleich mehrfach diskriminiert: Wegen des Geschlechts, wegen des Kopftuchs, wegen des Migrationshintergrundes. Mehrfachdiskriminierungen kennt das bisherige Antidiskriminierungsgesetz nicht. Das muss geändert werden, nicht zuletzt im Hinblick auf Entschädigungen.

Das wäre doch noch etwas: Jede Schule muss eine Antidiskriminierungs-/Gleichstellungs-/Frauenbeauftragten-Stelle schaffen. Die Zahl der entsprechenden Stellen würde sich so m. E. glatt verdoppeln. Glänzende Aussichten für Abiturientinnen!

Quelle u. a.: Science Files

Stalinistische Agrarforschung

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Mit dem Wiederaufleben der Stalinverehrung in Russland ist auch Trofim Denissowitsch Lyssenko wieder in Mode gekommen, der erfolgreiche Begründer einer Pseudowissenschaft. Lyssenko meinte, es gäbe keine Vererbung bei Pflanzen. Die Existenz von Genen bestritt er.

Genetiker wurden daraufhin unter Stalin eingesperrt und liquidiert. Auch die Evolutionsbiologie geriet unter Verruf.  Erst nach dem Sturz Chruschtschows wurde die Irrlehre 1964 aus den Schulbüchern gestrichen.

Haben sich die Genderisten von Lyssenko inspirieren lassen? Die Genderisten behaupten ja auch, dass das Geschlecht nicht genetisch festgelegt wäre, sondern sozial gemacht werde, durch Erziehung z. B. Lyssenko beschränkte sich mit seinen „Forschungen“ allerdings auf Pflanzen. Da glaubte er erkannt zu haben, dass man durch spezielle Anbaubedingungen Getreidearten umwandeln könnte, z. B. aus Roggenkörnern Weizen machen.

War die Oktoberrevolution ein feministisches Projekt?

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In ARD und ZDF dürfen die Historikerin Gabriele Woidelko und die Filmemacherin Bärbel Schmidt-Sakic die Oktoberrevolution als Revolution der Frauen (ZDF) feiern.

Da haben sich die Millionen Toten, die KZs und der Rote Terror doch gelohnt.

Michael Klein macht auf Science Files auf die beschränkte Sichtweise der beiden Osteuropaexpertinnen aufmerksam.

Tripperburgen

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Tausende Frauen wurden zu DDR-Zeiten (bis 1989!; GS) wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten in Kliniken auf geschlossenen Venerologischen Stationen, sogenannte Tripperburgen, eingesperrt. (ZDF-Text zur Frontal 21 Sendung v. 21.1117; in der Mediathek bis 21.11.18)

Frauen in DDR-Tripperburgen (9 Min.)

Wie fast immer, hapert es mit der Aufarbeitung und Entschädigung des DDR-Unrechts. Auch von Feminist*Innen und Genderist*Innen ist nichts zu hören.

Wer sagt, in der BRD gab es das auch, übersieht wesentliche Unterschiede.

Jürgen von der Lippe durfte 2014 beim Spiegel von „Gender-Scheiße“ reden. Gute alte Zeit!

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Bevor im Spiegel, wie in nahezu allen grünlinken Mainstream-Medien, die Silvesterereignisse 2015 in deutschen Städten bagatellisiert und lieber über sexistische weiße Männer und Oktoberfest-Vergewaltigungen geschrieben wurde, brachte das Magazin ein Interview mit Jürgen von der Lippe, der frei von der Leber über „Gender-Scheiße“ redete. (Leider finde ich Spiegel-Archiv nur eine kurze Vorschau. Ich dachte bisher, alte Artikel wären im Archiv kostenlos einsehbar.)

Max Erdinger lässt sich davon inspirieren und schimpft auf Genderwahn und feministiesche Rosinenpickerei. Er erinnert an durchgeknallte Femistinnen wie Andrea Dworkin, aber auch Esther Vilar, der Gegenspielerin der früher auch unerbittlichen Feministin Schwarzer.(Das Streitgespräch Vilar-Schwarzer)

Link zu Jouwatch