Berlin

Es geht bloß um Israel und nicht um die AfD

Gepostet am

Nachdem sich ein AfD-Landtagsabgeordneter kritisch gegenüber Juden äußerte, wurde gegen die gesamte AfD geschossen.
Wenn tausende Moslems in Deutschland seit Tagen gegen Juden auf die Straße gehen, ihnen den Tod wünschen, wo ist da der Tagesschau-Brennpunkt, wo ist die Antifa, wo ist Annetta Kahanes Zensurbehörde, wo ist der spinnerte Aktivist Ruch, wo sind die Lichterketten und die machtvollen Gegendemonstrationen?

Bernd Zeller zeichnet die passende Karikatur.

Advertisements

Das Berliner Umland wächst, der ÖPNV nicht

Gepostet am Aktualisiert am

Scheinbar hat niemand erwartet, nicht zuletzt die zuständigen Politiker und Verwaltungsbeamten, dass sich Berlin nach dem Mauerfall ins Umland ausbreitet.

Wenn ich wieder einmal durch die flächendeckende Werbung für Radfahren und Busse und Bahnen weich gekocht wurde, zwänge ich mich in überfüllte Waggons, zwischen Fahrräder und Rucksäcke. Danach fahre ich wieder ein paar Monate beruhigt mit dem Auto in die Stadt.

27 Jahre nach dem Mauerfall nehmen die Proteste der Pendler überhand: überfüllte Züge, zu wenige Verbindungen, gar keine Verbindung nach Berlin.

Jetzt ist die Politik aufgewacht und verspricht längere und mehr Züge. In fünf Jahren!

2022 dürfte dann der Bedarf von 2017 annähernd befriedigt sein. Aber in fünf Jahren werden die Pendlerströme auch wieder gewachsen sein.

Ich habe mich oft gefragt, warum man in den vergangenen fast 30 Jahren nicht vorausschauend geplant hat. (Das ist dasselbe Spiel wie in meinem früheren Leben: Man wusste in den Gemeinden, wie viele Kinder geboren wurden. Aber neue Schulen wurden immer zu spät gebaut.)

In den ersten Jahren wurden die von der Grenze durchschnittenen Gleise wieder instand gesetzt. Da dachte man nicht wirklich vorausschauend. Es gab ja auch Zweifel an den vorhergesagten blühenden Landschaften. Aber auch Ende der 90er Jahre, als sich Berlin unverkennbar einen Speckgürtel zugelegt hatte, unterblieben großzügige Investitionen in die Infrastruktur des ÖPNV. Einen Masterplan, der zwei oder drei Jahrzehnte umfasst, gab es bisher nicht. (Die marode Berliner S-Bahn, aus der die Bundesbahn jahrelang Gewinne herauszog, aber nicht investierte, wäre ein weiteres Thema.) Seit den 90ern sind die Fahrgastzahlen stetig gestiegen.

Der ehemalige Regionalchef der Deutschen Bundesbahn zeigt in einem Interview detailliert die Versäumnisse der Politik auf:

Der Vergleich, den er anstellt, ist bezeichnend: „Schienen-Infrastruktur wird nicht für den nächsten Fahrplan, nicht für die Laufzeit des Landesnahverkehrsplans und nicht für eine Legislaturperiode gebaut, sondern für Jahrzehnte und Jahrhunderte. Die oft sehr großzügigen Planungen vor etwa 130 und 90 Jahren, als die wesentlichen Elemente der heutigen Schienen-Infrastruktur geschaffen wurden, zeigen, wie man weitblickend planen und bauen kann – davon profitieren wir noch heute. Ein krasser Gegensatz dazu ist, dass heute allen Ernstes erwogen wird, Eisenbahn-Hauptachsen wie die Berliner Nordbahn oder die Potsdamer Stammbahn eingleisig wieder aufzubauen.“

(„Tut was für die Pendler!“, PNN / Tagesspiegel v. 2.12.17, p 24).

Parapolitik: Kulturelle Freiheit und Kalter Krieg. Die CIA förderte westliche Kultur

Gepostet am Aktualisiert am

Dazu eine Ausstellung zu machen, ist mutig. Was soll man zeigen? Die Cover von Zeitschriften, die der US-amerikanische Geheimdienst heimlich finanzierte, die Kongresse, die er veranstaltete, auf denen Intellektuelle redeten? Allenfalls gegenständlich vorzeigbar ist Kunst. Ausgerechnet da kam es in den USA zu Kontroversen. Weil nämlich als westliche Kunst vornehmlich abstrakte Malerei gezeigt wurde, gedacht als als Gegenbild zum sozialistischen Realismus der UdSSR-Malerei. Chruschtschow schimpfte über ein Jackson-Pollock-Gemälde, das in einer Ausstellung amerikanischer bildender Kunst in Moskau gezeigt wurde: „Als ob ein Junge da hingepisst hätte“. Aber auch der amerikanische Präsident Eisenhower schimpfte, auf ein anderes Bild, auf dem er einen US-Offizier karikaturenhaft dargestellt empfand.

Wie kam es dazu, dass ein Geheimdienst Kongresse, Zeitschriften und Ausstellungen finanziert?

Die UdSSR praktizierte über die Komintern seit den 20er Jahren die Verbreitung kommunistischen Denkens und sozialistischer Kultur im Westen. Sie erfreute sich der Sympathie zahlreicher westlicher Intellektueller. Zu ihnen zählten André Malraux, George Bernard Shaw, Louis Aragon und André Gide.

Die Komintern gab es nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Aber Moskau nahm die die Kampagne wieder auf und veranstaltete 1949 in New York mit Sympathisanten aus der westlichen liberalen und linken Intellektuellenszene einen Kongress. Im Westen befürchtete man, den Kalten Krieg zu verlieren. Mit Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit werde die UdSSR verbunden, nicht der Westen. Das war die weit verbreitete Meinung.

Daraufhin nahm die CIA die Sache in die Hand. 1950 tagte in Berlin der vom Geheimdienst gesponserte „Kongress für kulturelle Freiheit“. Dort traten auch ehemalige Kommunisten auf, wie etwa Arthur Koestler.

Bekanntestes Beispiel für die kulturpolitischen CIA-Aktivitäten war die hoch angesehene Zeitschrift „Der Monat“. Sie wurde 1987 eingestellt. bis in die 60er Jahre blieb das Sponsoring durch die CIA geheim. Künstler und Intellektuelle hatten freie Hand, es gab keine inhaltliche Vorgaben, außer der Maxime, dass man antikommunistisch war

Der Ausstellungsort selbst, das heutige „Haus der Kulturen der Welt“ könnte auch als Mittel westlicher Selbstbehauptung gegen den kulturellen Einfluss der UdSSR im Westen gesehen werden. Die Veranstaltungshalle wurde 1957 im damaligen Berlin (West) von den USA gebaut und der Stadt geschenkt. Im Volksmund wurde sie, der eigenwilligen Bauform wegen, „schwangere Auster“ genannt. (Das Dach stürzte später ein.)

Unter Intellektuellen im Westen gehörte es dann zum guten Ton, empört über die Einflussnahme eines Geheimdienstes auf Kultur zu sein. Unter den Tisch fiel meist, dass die UdSSR auf diesem Gebiet schon längst unterwegs war.

Man kann die Frage stellen, ob Geheimdienste wirklich wichtig sind. Die „Internationale Ausstellung“ 1959 in Moskau zeigte „American Way of Life“, Autos, Mode, Konsumgüter und die typische Küche einer amerikanischen Mittelschichtfamilie. (In der lieferten sich Vizepräsident Nixon und Nikita Chruschtschow ein Wortgefrecht darüber, welches Land den höheren Lebensstandard hätte.) Das Interesse der Besucher an Küche, Mode und Coca-Cola war größer als an der amerikanischen Kunst. (Siehe auch Frank Trentmann, Empire of Things, p 329). Man darf nicht vergessen, dass man in der UdSSR noch in den 60er Jahren wegen Toilettenpapiers in den Läden anstehen musste.

Was mich an der Berliner Ausstellung störte: In einem Saal plärrte ein Lautsprecher eine englische Rede über Rassismus gegen Schwarze in den USA. Man konnte sich nicht mehr auf einzelne Tafeln konzentrieren. Außerdem wurden mehrere russische Texte nicht übersetzt. Es gab nummerierte Erläuterungen zu Ausstellungsobjekten, an diesen aber fehlte die Nummer des dazu gehörenden Textes. Auch orientierende Üblerblickstexte vermisste ich.

Insofern war es gut, dass ich am Montag da war, als es keinen Eintritt kostete.

Tamara Wermli über Zustände an US-Unis

Gepostet am Aktualisiert am

Die amerikanischen Universitäten sind zur Spielwiese postmoderner Sensibelchen verkommen. Tamara Wermli wieder einmal at its best:

 

 

 

Wenn man sich an deutschen Universitäten umsieht, so gibt es auch hier einiges Besorgnis Erregende zu entdecken:

An der Freien Universität Berlin wird im „Fach“ postkoloniale Studien gelehrt, dass die Kolonialmacht Israel nach dem Vorbild der USA und Australiens die Ureinwohner, die Palästinenser, ausrotte.

In Hamburg geht es um das Vordringen des Religiösen in der Universität.

Wie der Berliner Bezirk Lichtenberg DDR-Vergangenheit bewältigt

Gepostet am

Im Berliner Bezirk Lichtenberg regiert die Linkspartei. Gesine Lötzsch, die gerne Wege zum Kommunismus sucht, hat hier ihren Wahlkreis. Zu den Einwohnern zählen die SED-Mitglieder, die im Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen und im MfS die DDR gegen den Imperialismus verteidigten. Das Gefängnisareal, auf keiner Karte markiert, war ein (gesperrter) Stadtteil im Stadtteil. Dann war da noch das Ministerium für Staatssicherheit.  Auch die sowjetische Besatzungsmacht hatte hier ihre einschlägigen Einrichtungen.

Nicht zuletzt diese Heerscharen an ehemaligen Bediensteten sichern den SED-Nachfolgern bis heute hohe Wahlergebnisse im Bezirk.

Während es früher schon einmal vorkam, dass Hinweisschilder auf die Gedenkstätte Hohenschönhausen im Stadtteil abmontiert wurden, geht man heute geschickter vor.

via Twitter @earlybird90

 

Mit neuen Synagogen gegen Antisemitismus in Berlin?

Gepostet am Aktualisiert am

Was in Berlin passiert, reicht für 100 Jahre Bloggen, schreibt Alexander Wendt in „Tödliche Verwahrlosung in Berlin“. Jedenfalls bleibe ich in diesem Post noch einmal bei Berlin.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, wirbt heute in der FAZ für den Bau von Synagogen in Berlin. Er erweist sich als Kenner der Situation der Synagogen, ihrer Zerstörungen und ihres Wiederaufbaus.

Sein besonderes Anliegen gilt der Wiedererrichtung der Synagoge am Fraenkelufer in Kreuzberg.

Er appelliert an die Verantwortung der Deutschen für die Verbrechen der Vergangenheit. Er begründet den Neubau mit AFD und Pegida und damit, dass Juden mit Kippa sich nicht mehr in Stadtteile wie Kreuzberg und Neukölln trauen.

Schon mit diesem Satz erzeugt er ein schiefes Bild. Es sind nicht AfD und Pegida, die den Juden in Berlin das Leben schwer machen, ihre Kinder in den Schulen mobben, Juden zusammenschlagen, „Jude, Jude, feiges Schwein!“ grölen. Da hätte er ruhig etwas präziser werden können.

Vielleicht können Juden, wenn sie in Kreuzberg demnächst von AfD- und Pegida-Anhängern durch die Straßen gejagt werden, in der neuen Synagoge Zuflucht suchen.

Bei allem Respekt für Herrn Saleh, wichtiger als eine Synagoge zu bauen, wäre es, die Polizei in die Lage zu versetzen, das Grölen antisemitischer Parolen zu verbieten, das Anpöbeln von Juden in den Straßen zu unterbinden, Schulleitung für Antisemitismus in ihren Schulen zu sensibilisieren und dafür zu sorgen, dass keine Mitglieder libanesischer Großclans in die Reihen der Berliner Polizei gelangen.

Wenn das gelingt, dann, erst dann, wäre an eine neue Synagoge in Berlin zu denken.

In seiner Fraktion hat Saleh ganz andere Probleme. Ihm, der gerne dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller den Parteivorsitz abnehmen würde, werden von seinen Stellvertetern wegen Führungsschwächen schwere Vorwürfe gemacht. Er würde nur an seiner eigenen Profilierung arbeiten.

Bundeszentrale f. pol. Bildung dreht vollends durch: Sturm auf den Reichstag

Gepostet am Aktualisiert am

Es reicht nicht, dass diese Bundesbehörde Kritik am Genderwahn für rechtspopulistisch erklären lässt und ihr Präsident das Narrativ der kolonialistischen Aneignung ostdeutscher Richterstellen durch Westdeutsche fortschreibt. Jetzt unterstützt diese Einrichtung auch die Wiederholung des Sturms auf das Winterpalais. Was soll gestürmt werden? Das Petrersburger Winterpalais als Originalschauplatz läge nahe. Aber das trauen sie sich nicht. Sie stürmen den Reichstag in Berlin, den Sitz des Bundestages. Warum ausgerechnet das Parlament und nicht wie in Petersburg  den Sitz der Regierung? Sie kennen wahrscheinlich den Unterschied nicht. Der Bundestag ist für das von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützte Künstlervölkchen ein Hort von Unterdrückung und Ausbeutung.

Linke, voran die Linkspartei, auch die taz und das Land Berlin, unterstützen dieses Happening ebenfalls:

„Genau hundert Jahre nach dem legendären „Sturm auf den Winterpalast“ soll das neu gewählte deutsche Parlament symbolisch herausgefordert werden: Was sind die Forderungen des globalen Dritten Standes? Wer fehlt im Gebäude des Reichstags, in dem seit 1999 das deutsche Parlament internationale Politik macht? Vor dem Reichstagsgebäude erfolgt ein Reenactment des historischen Sturms auf den St. Petersburger Winterpalast von 1917: eines der wirkmächtigsten Bilder der Menschheitsgeschichte, das am Ursprung der größten Revolution der Moderne steht. Stürmen wir gemeinsam auf den Reichstag! Schaffen wir ein neues, zukunftsweisendes Symbol für globale Demokratie und internationale Solidarität im 21. Jahrhundert!…

SIE NENNEN ES DEMOKRATIE –WIR NENNEN ES AUSBEUTUNG!

Gerade wurde das deutsche Parlament gewählt. Aber nicht einmal ein Bruchteil der von der deutschen Politik Betroffenen sind im Bundestag vertreten. Auch im Zeitalter von Massenmigration und Klimawandel wird globale Politik von nationalen Lobbys gemacht – und überall dort verhindert, wo sie deren Interessen zuwiderläuft. Indem die AfD zur dritten politischen Kraft in Deutschland geworden ist, wurden die nationalen Kräfte im Bundestag sogar noch einmal klar gestärkt. Aber ein nationales Parlament, das seine Interessen global durchsetzt, ist kein Ort der Demokratie. Es ist ein Instrument der Herrschaft und der Ausbeutung.“

Der Reichstagssturm am 7.11. 17 hatte durchaus Ähnlichkeiten mit dem Sturm auf das Winterpalais. Der war keine große Revolution, wie sie Sergej Eisenstein als Film-Fake dargestellt hat, sondern der Putsch einer Kompanie bolschewistischer Miliz. So war die Schau des notorischen Künstler-Aktivisten Milo Rau ein Sturm im Wasserglas mit einer Handvoll Aktivisten und nicht das Ende der Berliner Republik. Dem wäre nicht viel hinzuzufügen, wenn es nicht die Claqueure und Sponsoren aus Regierungskreisen gäbe, die diesen Unfug gutheißen und hinterher Millionen Euro locker machen, um Menschen, die diesen Firlefanz satt haben, zu bekämpfen, weil sie AfD wählen.“  Link

Berlin scheint besonders attraktiv zu sein für Salonkommunisten und  Aktionskünstler*Innen. Die Zahl von Kongressen, Festivals, Demonstrationen und Happenings, in denen liberale Demokratie und Rechtsstaat verhöhnt werden, ist nicht gerade klein. Die Kreativschaffenden und linksalternativen Politprofis wissen, dass in Berlin das Geld auf der Straße liegt. Der Senat von Berlin und Teile der Bundesregierung unterstützen bis jetzt jeden linken Unfug.

Als nächstes Event konnte doch ein „Reenactment“, so nennen die Aktivisten ihr Projekt, der Hinrichtung Ludwigs des XVI. sein. Natürlich in Berlin. Man könnte eine Volksbefragung durchführen…

 

Neues vom Alliiertenmuseum

Gepostet am Aktualisiert am

Von Zeit zu Zeit zieht es mich in das Berliner Alliiertenmuseum.

Kontrollbaracke Checkpoint CharlieEs ist im und neben dem ehemaligen Kino „Outpost“ in einem früheren Wohngebiet der US-Streitkräfte in Berlin-Dahlem. Dokumentiert wird die Zeit des geteilten Berlin im Kalten Krieg anhand von Tondokumenten, Filmen, Fotos und Originaldokumenten. Ein Rosinenbomber der Luftbrücke 1948/49 steht im Freigelände, ein Wachtturm und ein Stück Mauer von der Bernauer Straße, das Wachhäuschen vom Checkpoint Charlie sowie ein Waggon eines Militärzuges der französischen Streitkräfte. Solche Züge fuhren regelmäßig zwischen Westdeutschland und West-Berlin.

Für mich war die bizarre Situation der „Insel“ West-Berlin Normalität. Ich war mehrmals im Jahr hier. Für die Nachgeborenen ist es kaum vorstellbar, dass an den Grenzen West-Berlins DDR-Bewohner erschossen wurden, beim Fluchtversuch ertranken oder durch eigens gegrabene Tunnel entkamen, im U-Bahntunnel unter dem Ostsektor der Stadt,  in Fahrzeugen trickreich versteckt, in einer US-Militäruniform verkleidet. Der gewaltige Kraftakt der Luftbrücke wird gezeigt, mit der die US- und die britische Luftwaffe den Westteil der Stadt fast ein Jahr aus der Luft versorgten, nachdem die UdSSR die Versorgungswege blockiert hatte.

Eine Sonderausstellung, die leider am 28.1.18 schließt, heißt 100 OBJEKTE. Berlin im Kalten Krieg. Sie zeigt ausgewählte Objekte, deren Geschichte erzählt wird.

Den Rest des Beitrags lesen »

Die tapferen Berliner Drogendealer

Gepostet am Aktualisiert am

hanf.jpg

Demnächst überreicht die grüne Bezirksbürgermeisterin ihnen sicher das Bundesverdienstkreuz und benennt in Kreuzberg Straßen nach ihren Frauen: Eine Ausstellung hat die Verwaltung des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg erarbeitet, die Verständnis für afrikanische Drogendealer wecken will. Man wolle sich dem Thema „Drogendealer“ aus einer anderen Perspektive nähern.

Als erstes fällt mir bei der Ankündigung auf: das Gender-Sternchen fehlt bei Dealern.

Sie wären „unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum“ heißt es.

Den grünen Vorkämpfern für Drogenfreigabe geht es um Gesellschafts- und Kapitalismuskritik. Die Verbraucher sind schuld, weil sie Nachfrage schaffen. Warum wollen die Grünen Diesel und Glyphosat trotz Nachfrage verbieten, (weiche) Drogen aber freigeben? Ist Diesel schädlicher als Drogen?

Die tapferen Dealer verkaufen nicht nur Haschplätzchen? Was schlimm genug wäre. (Ich hatte einen begeisterten Haschraucher in der Verwandtschaft. Es hat immerhin 30 Jahre gedauert, bis er an den bekannten Symptomen – u. a. Depressionen – zugrunde ging.)

Link zum Bericht vom rbb