Berlin

Tagesspiegel: Gewöhnung an den Terror ist unverzichtbar

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tagesspiegelDer Berliner Tagesspiegel, das Leitmedium der hauptstädtischen Wirtschaftselite, weiß, was man gegen Terror machen muss: sich dran gewöhnen.

So wie man sich dran gewöhnt hat, dass in Berlin nächtens Autos brennen, die S-Bahn lahmgelegt wird und die Polizei sich nicht mehr überall hin traut.

Von der Leiterin des Kultur-Ressorts des Tagesspiegels, Christiane Peitz, stammt diese Empfehlung:

„Die Gewöhnung an den Terror ist unverzichtbar“

Die Amerikaner in Berlin(W)

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Das Alliierten-Museum präsentiert eine neue Webseite: Amerikaner in Berlin.

Vorgestellt werden zehn Orte in Berlin-Zehlendorf, u.a. das AFN-Funkhaus, das Hauptquartier und der Militärbahnhof Lichterfelde-West.

Passend dazu erscheint im Christian-Links-Verlag die Broschüre „Die Amerikaner im geteilten Berlin“

Berlin: Failed State

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Der Zeitung entnehme ich, dass in der Rigaer Straße, dort, wo rund um ein besetztes Haus ein rechtsfreier Zustand herrscht, jetzt die Bezirksverwaltung asphaltieren lässt, damit die autonom und alternativ dort Lebenden keine Pflastersteine mehr werfen können. Da auch Ostberlin keine mehr liefern kann, wie das 1967 noch der Fall war, wird es wohl ruhiger werden im Viertel. Zum Abfackeln der Autos der Anwohner braucht man allerdings keine Pflastersteine. Vielleicht hilft da der runde Tisch, den die im Bezirk regierenden Grünen anstreben. Falls nicht: wie wäre eine Parkverbotszone rund um die Rigaer Straße? Nicht zu vergessen: zwei von Linksextremisten besetzte Schulen, der Drogenumschlaplatz Görlitzer Park, die No-Go-Areas, in die sich die Polizei nicht traut, und die Supermärkte, in denen Einwandererclans ihre Einkaufswagen füllen und ohne zu bezahlen verlassen.

Bis zum Überdruss bekannt sind auch die anderen Problemzonen der Stadt: die maroden Schulgebäude, die mangelhaften Schulleistungen, die Wartezeiten bei den städtischen Verwaltungen, die störanfällige S-Bahn. Die wird zusätzlich noch geschädigt durch linke Sabotageakte, mit denen der Kapitalismus, G 20, die Armut auf der Welt und/oder der Waffenexport bekämpft wird.

Beim BER-Flughafen ist jetzt 2020 als Eröffnungsjahr im Gespräch. Der Flughafenplaner Faulenbach da Costa hatte schon vor fünf Jahren auf grundlegende Planungsfehler hingewiesen. Er schließt nicht aus, dass der BER überhaupt nicht mehr eröffnet wird.

Die Berliner wissen, dass es egal ist, wer regiert, es ändert sich nichts.

Das haben die neuen Koalitionäre schon mit ihrem Koalitionsvertrag bekräftigt: Die wichtigsten Anliegen sind Klos für alle, gendergerechte Rechtschreibung im Amtsverkehr, Umbenennung von Straßen, die nach Antisemiten, Faschisten, Kolonialisten oder Rassisten benannt sind, keine Videoüberwachung in den U-Bahnhöfen, dafür aber Fahrradwege, Fahrradwege, Fahrradwege. Was noch? Fahrradschnellwege. (Nichts gegen Radwege, aber die allein werden die Berliner Verkehrsmisere nicht lösen.) Auch sexistische Werbung soll in Berlin verboten werden.

 

Arabische Terroristen feiern in Berlin

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Im Haus des sozialistischen Neuen Deutschlands in Berlin-Friedrichshain feiert die PFLP, die Volksfront für die Befreiung Palästinas, eine palästinensische Terrorgruppe. In den 70er Jahren wurden sie bekannt durch ihre Flugzeugentführungen.

„Stalin war ein Verbrecher“: Ist dieser Satz rechtspopulistisch?

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„Extrem aufgeladen“ (zur Gänze lesen ist kostenpflichtig) heißt der Artikel (in der Printausgabe) von Verena Hasel im Berliner Lokalblatt Tagesspiegel. Es geht um Demonstrationen antifaschistischer Gutmenschen vor der Praxis eines Zahnarztes in Berlin-Weißensee. Der Mann wird bekämpft, weil er Politiker der AfD ist.

Ein Foto, das etwa ein Drittel der Seite einnimmt, zeigt Transparente von Antifaschisten, die ein nazi-freies und AfD-reines Weißensee fordern. Der Text unter dem Foto beginnt mit dem Wort „Straßenreinigung“. Den Rest des Beitrags lesen »

Das Berliner Scheunenviertel

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Ich stoße auf Texte des 1997 verstorbenen Publizisten Eike Geisel. Irgendetwas Kritisches über bundesdeutschen Philosemitismus hatte ich früher von ihm gelesen. Nicht aber den Text über das Berliner Scheunenviertel. Über das will ich mehr wissen. Was Geisel schreibt, habe ich anderswo bisher noch nicht gelesen:

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Karneval der Kulturen

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Müssen in Berlin der Priesterweg und der Ortsteil Weißensee umbenannt werden? Der Kampf gegen nicht gendergerechte, rassistische oder nationalistische Straßennamen ist maßlos.

Im Wedding soll jetzt der Afrikaforscher Gustav Nachtigal, Gegner des Sklavenhandels, gegen die schwarze Sklavenhändlerin Nzinga von Matamba ausgetauscht werden.

Wie die grüne Bezirksstadträtin mitteilt, sei stundenlang debattiert worden, welche belastetete Namen gegen diskriminierungsfreie ausgetauscht werden sollen.

Kolumnist Harald Martenstein schreibt dazu im Berliner Regionalblatt Tagesspiegel. Wie lange wird er noch in dem linken Blatt mit eigener Redaktion für Queere Kultur und Diversity schreiben dürfen?

Ich las kürzlich ungläubig bei Eike Geisel,  dass der Tagesspiegel in den 90er Jahren ein rechtes Blatt gewesen wäre. Nun war Geisel ein Publizist, der sich mit Israel, dem Zionismus, der „Vergangenheitsbewältigung“ der alten Bundesrepublik mit gnadenloser Härte auseinandersetzte. Er war kein Mainstreamlinker, weder SEW noch grün-alternativ orientiert, kein 68er, aber sicher ein Linker. Da ist eine liberale Zeitung natürlich rechts. (Demnächst mehr von Geisel)

In den zwei Jahrzehnten vor dem Untergang der DDR, als Berlin der Außenposten des Westens jenseits der Zonengrenze war, erinnere ich den Tagesspiegel als liberales Blatt, als einzig lesbare Zeitung im Springer-Land Berlin (W). Und heute? Siehe dazu mehrere Bemerkungen im Blog!

Da ich gerade bei Berlin bin:

In der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg hat sich die rot-rot-grüne Mehrheit eine neue Geschäftsordnung gegeben. In § 26 heißt es: „In der weiteren Aussprache erteilt der/die Sitzungsleiter/in das Wort abwechselnd an eine Frau und einen Mann in der Reihenfolge der Wortmeldungen.“ (Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27750920 ©2017)

Noch nicht geregelt zu sein scheint, mit welchem Geschlechtsrollenträger die Redner*innenliste eröffnet wird und wie Intersexuelle und Transsexuelle einzuordnen sind.

Neuer Multikulti-Konflikt in Berlin

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Gerade habe ich das Buch von Ayn Rand vorgestellt, in dem sie – in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! – beschrieben hat, wohin Umweltbewegung und Multikulturalismus führen.

Dazu zwei aktuelle Beispiele:

Umweltschützer haben den Wolf nach Brandenburg zurückgebracht. Inzwischen laufen Wölfe durch Dorfstraßen oder sie reißen Schafe. Für die Naturfreund/-innen haben – wie Ayn Rand vor 50 Jahren beschrieb – die Tiere Vorrang vor den Menschen. Während Schäfer und Landwirte inzwischen entnervt ihren Betrieb aufgeben, erklären die Wolfsaktivist/-innen ungerührt, die Bauern müssten ihre Herden halt besser schützen. Im Übrigen wären die Wölfe gar nicht auf die Schafsherden angewiesen, sie fänden genügend Beute in den Wäldern.

Auf die Kuppel des wieder aufgebauten Berliner Schlosses soll nicht wieder ein Kreuz montiert werden dürfen. Das wäre ethnozentrisch. Wie Frau Rand vor fünfzig Jahren schrieb: Diversity führt zum Verlust von Wertmaßstäben. Alles ist gleich gültig. (Die Betonung liegt auf „gleich“). Wenn mir Beethoven besser gefällt als ein Tanz der Bambuti, bin ich Rassist, d. h. diskiminierender Weißer, der wertet und damit die Kulturen hierarchisiert.

Die Kreuz-Gegner nennen sich selbstbewusst und entwaffnend ehrlich: „Stiftung Zukunft“. Die sieht ihre Aufgabe darin, die „wachsende Entfremdung von Bürgerschaft und Politik zu überwinden“ und Stimme der Zivilgesellschaft zu sein.

Nachtrag 21.5.17: Der Entwurf zum SPD-Bundestagswahlprogramm 2017 enthält ebenfalls einen Beleg für die Weitsicht von Ayn Rand. Dort wird von „migrantischen Communities“ gesprochen: „Migrantische Communities haben einen positiven kulturellen Einfluss – das schätzen wir.“

Das Wort wird nicht nur von der SPD verwendet. Aber die Geister scheiden sich. Man kann damit die Situation in manchen Großstädten beschreiben, wo Stadtteile von Türken oder arabischen Großfamilien dominiert werden. Ob davon ein positiver kultureller Einfluss ausgeht, darf bezweifelt werden. Multilkulturalisten sehen sie aber als dauerhafte Phänomene. Sie wollen einen Kulturföderalismus der migrantischen Communities etablieren. Die deutsche Kultur ist dann auch nur eine Community. Leitkultur, Deutschland, Mehrheitsgesellschaft sind Wörter, die unter Rassismusverdacht geraten.

Migrantische Communities  gab es in den vergangenen Jahrhunderten auch im Einwanderungsland USA: Little Italy, Chinatown, die Germantowns. Aber diese Einwanderer wurden im Laufe von Generationen im Melting Pot USA Amerikaner.

Von einer Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft ist in dem „Impulspapier“ der SPD-Staatsministerin Özoguz und Migrant*innenvertreter/-innen nicht mehr die Rede. Sie will migrantische Organisationen dauerhaft erhalten. Sie sollen aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Staatsbürger soll man schneller werden können,, kommunales Wahlrecht soll für alle, nicht nur EU-Bürger möglich sein, in den Unternehmen soll es eine Migrant*innenquote geben. Auch Deutsch ist nicht mehr wichtig; die Kommunen sollen Dolmetscher einstellen.

Nekla Kelek zum Impulspapier der Islamlobbyistin Özoguz.

Fake-News 1969: Die Stones spielen auf dem Dach des Springer-Hochhauses

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Im RIAS wurde die Nachricht, die ein gut erfundenes Gerücht war, verbreitet.

Die Stasi jagte über 2.500 Jugendliche, die sich versammelt hatten, durch Ostberlin, verhaftete, verprügelte, wies in Jugendwerkhöfe und Zuchthäuser ein.

Berliner Zeitung Online,  5.6.2014

Muslimischer Antisemitismus ist seit über einer Generation in Deutschland verankert

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Arye Sharuz Shalicar ist iranischer Jude. In den 70ern zog seine Familie nach Berlin. Er wuchs in Wedding auf und gründete dort die Gang „Berlin Crime“, mit der er sich im muslimisch dominierten Bezirk Respekt verschaffte. 2001 wanderte er wegen des Antisemitismus der türkischen und arabischen Berliner nach Israel aus und machte Karriere in der israelischen Armee.

Er schrieb über seine Berliner Jahre ein Buch und wurde jetzt von der Berliner Morgenpost zu einem bekannt gewordenen antisemitischen Vorfall an einer Berliner Schule, einer Schule mit dem Label „Schule ohne Rassismus“, interviewt.

NB.: Elternvertreter der Schule beklagen vor allem eins: Die Berichterstattung über die Vorfälle. Sie führen die Vorfälle zurück auf das Verhalten der israelischen Regierung.