Berlin

Schön war die Zeit (2)

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Aus: Der Spiegel einestages (Wenn Der Spiegel insgesamt so gut wäre wie sein Kanal einestages, hätte ich das Abo 2010 nicht gekündigt.)

West-Berlin vor der Wende: Paradies der Sozialisten

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Berlin-Marzahn: Wo die AfD die Linkspartei beerbt

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NZZ: Wo die AfD der Linken den Rang abläuft.

Wegen der Unterbringung von Schutzsuchenden regt sich Unmut, von dem die Linke einiges abbekommt. Was der Reporter nicht ganz versteht: Seit Jahren lebten doch Polen, Vietnamesen und Russlanddeutsche friedlich mit „Alt-Marzahnern“ zusammen.

Triggerwarnung: Studentenparlament

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„Das Studentenparlament der Humboldt-Universität hat eine neue Regel aufgestellt. Sie nennt sich „harte Quotierung“ und bedeutet, dass jede Debatte beendet wird, wenn sich nur noch Männer zu Wort melden, aber keine Frauen.“ Mehr hier!

Siehe auch Der AStA-Sumpf an der Humboldt-Universität!

Berliner Schulleiterin kündigt

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Drei Kilometer Luftlinie vom Kanzleramt entfernt, steht die Spreewaldgrundschule. Früher 50% Migrantenanteil, heute über 80%. In Berlin umfasst die Grundschule die Klassen 1 – 6.

Die Schulleiterin, aus Österreich stammend, ist nach vier Jahren jetzt zurückgetreten. Sie fühlt sich von Schulverwaltung und Schulaufsicht im Stich gelassen. (Die Schulverwaltung ist zuständig für Gebäudeunterhaltung und Verwaltungspersonal, die Schulaufsicht für die Lehrerversorgung.)

95% der Eltern leben von Hartz IV, 80% der Lehrer sind Lehrerinnen, die Lehrerversorgung liegt bei 83% (Ich weiß aus leidvoller Erfahrung, dass Schulleitung und Schulaufsicht i. d. R. zu verschiedenen Werten kommen.) Die Hälfte des Kollegiums hat keine reguläre Lehrerausbildung.

Josef Kraus, ehem. Leiter eines bayerischen Gymnasiums und ehem. Vorsitzender eines konservativen Lehrerverbandes beschreibt die Lage an der Spreewaldschule. Wo er Recht hat, hat er Recht.

Bahners, FAZ: Antisemitismus ist Kunst

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Das Berliner Popkultur-Festival ist hochpolitisch und nach Selbsteinschätzung bunt und divers. Nur eines darf es nach Meinung von Hardcore-Linksextremisten nicht geben: Israelische Künstler.

Politisch korrekt ist das Festival zu 150%: Gender-Klos, kein Gender-Gap zwischen den Geschlechtern (also bei Männlein und Weiblein; bei Transgender, queer, homo, trans usw. sind mir die Zahlen nicht bekannt.), außerdem barrierefrei. Themen des Popkulturfestivals sind Gentrifizierung, Rechtsruck in Deutschland, zu wenig Wohnungsbau. Alles Themen, die selbstverständlich auch mit den Mitteln der Kunst erörtert werden dürfen.

Die arabischen und jüdischen Fanatiker von BDS, der „Bewegung“, die nicht nur israelische Waren boykottieren, sondern die Existenz des „Apartheid-Staates“ und kolonialistischen Projekts“ Israel beenden will, sorgte auch dieses Jahr wieder dafür, dass eingeladene Bands absagten, weil auch Künstler auftraten, die von der israelischen Botschaft mit einem Reisekostenzuschuss unterstützt wurden.

Nun ließ dieses Jahr die Festivalleitung erstmals über die BDS-Aktivitäten diskutieren. Das ging gründlich in die Hose: Die Hälfte des Saales hatten die Fanatiker/-innen von BDS besetzt. Sie schrien jeden nieder, der pro Israel sprechen wollte. Die BDS-Fanatiker hatten sich gut vorbereitet. Sie nahmen die Hälfte der Plätze ein. Dabei waren auf dem Podium schon genügend (auch jüdische) Boykott-Sympathisanten.

Heute hat der Journalist Patrick Bahners in der FAZ von einer Veranstaltung berichtet, in der „Israel-Verteidiger“ die gesamte Veranstaltung mit Zwischenrufen stören würden (p 9: „Antisemitismus oder Freiheit der Kunst?“) Es wäre ein Mob unhöflicher Menschen gewesen, die die BDS-Unterstützer beschimpft hätten. Im Tagesspiegel, immerhin ein linkes Blatt, las sich das total anders. Da waren es die BDS-Fanatiker, die die Veranstaltung sprengten.

Islamfreund Bahners deutet schon mit der Schlagzeile seine Tendenz an: der Boykott israelischer Waren unterläge der Kunstfreiheit. Vereinfacht gesagt: Wenn Antisemitismus Kunst ist, ist es kein Antisemitismus mehr, sondern Kunst. So gelingt es dem Journalisten, das Problem umzudrehen: Es ist für die (frühere) Edelfeder nicht so, dass die BDS-Fanatiker, unterstützt z. B. vom Israelhasser Noam Chomsky, der unvermeidlichen Judith Butler, Naomi Klein oder dem Stalinisten und FAZ-Glossisten Slavoj Žižek, Künstler auffordern, nicht in Israel aufzutreten oder den Auftritt bei Veranstaltungen abzusagen, an denen Israelis teilnehmen. Für Herrn Bahners ist es umgekehrt und bedroht, wenn ich es richtig verstehe, die Kunstfreiheit, wenn  Kommunen und Veranstalter den BDS boykottieren und seine Aufmärsche untersagen. Nicht zum ersten Mal haben BDS-Fanatiker Veranstaltungen gestört und dabei auch oft Gewalt angewendet.

Am Rande sei vermerkt, dass es den jüdischen und arabischen BDS-Aktivisten und deren Sympathisantenszene um mehr als Waren- und Künstlerboykott geht: Sie wollen, dass Israel nicht weiterexistiert.

Mehr Beiträge zur Bewegung boycott, divestment and sanctions im Blog hier!

Bahners geht es nicht nur um seine Art von Kunstfreiheit. Er sieht auch, schrieb er an anderer Stelle einmal, die Meinungsfreiheit bedroht, wenn man nicht über das Ende des israelischen Staates diskutieren dürfe.

Wes Geistes Kind Bahners ist, zeigt Thilo Sarrazin Dass dieser Text in der FAZ erscheint, zeigt, dass der Stellenwert Bahners´in dem Blatt nicht mehr allzu groß ist.

2.700 neue Lehrer in Berlin?

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Stolz vermeldet die Berliner Landesregierung, dass 2.700 neue Lehrkräfte zu Beginn des neuen Schuljahres alle bisherigen Lücken abdecken würden.

Nur Spielverderber prüfen das nach, nicht etwa Faktenchecker oder Rechercheverbünde der Qualitätsmedien. (Die suchen Steuersünder oder Verfehlungen von AfD-Politikern.)

Nur ein Drittel der 2.700 hat Lehramtsabschlüsse studiert.

Ein weiteres Drittel hatte noch nie irgendwie mit einem Lehramt Kontakt, erfüllt also keine Quereinsteigerbedingung. Wird aber trotzdem genommen.

Berlin vor dem Mauerbau

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Hans Hielscher auf Spiegel-einestages: Berlin vor dem Mauerbau: Als Berlin eine offene Stadt war

Es gibt dazu auch Fotos aus West- und Ostberlin aus den 50er Jahren.

13. August 1961: Mauerbau

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Heute vor 57 Jahren sperrt die SED ihre Untertanen endgültig ein.

Berliner Mauer

Siehe auch Demagogen in der Linksjugend und der Konrad-Adenauer-Stiftung, denen der 13. August nichts mehr sagt.

Nach Gesetzesverschärfung: Dreimal so viel illegale Autorennen in Berlin

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Bislang waren es eher bußgeldbewehrte Geschwingigkeitsübertretungen als Kapitalverbrechen. In Berlin hat sich die Zahl dieser Straßenrennen seit der Strafverschärfung verdreifacht. Die Strafverschärfung hat anscheinend den Nervenkitzel erhöht.

Die Justiz fremdelt noch ein wenig mit dem höheren Strafrahmen. Vor allem die Frage, ob die Täter Tote beabsichtigen, in Kauf nehmen oder an so etwas gar nicht denken, beschäftigt die Juristen.

Zeitungsbericht hier!