Antisemitismus

FAZ-Satire: „Der Vernichtungsreflex“

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Dass es mit der FAZ soo schnell bergab gehen würde, hätte ich nicht erwartet. Aber die Medienhysterie um Chemnitz hat sie voll erwischt.

Die neueste Annäherung an die Standards von taz, Freitag, Zeit, SZ, ttt, Heute und Report steht am 20.9.18 im Feuilleton auf Seite 15: „Der Vernichtungsreflex“ von Kai Spanke. Herr Spanke schreibt über den gefakten AfD-Stand in Berlin-Lichtenberg, an dem Flugblätter an Nationalsozialisten erteilt wurden, eine kleine Menschenjagd stattfand und eine Reporterin angerempelt wird: Eine „aufwendige(sic!) Produktion“, „ein „humoristischer Rundumschlag“ gegen alle, die vom Tod eines jungen Mannes profitieren wollten.

Während des Drehs des Rundumschlags gab es Irritationen unter den Zuschauern wegen des Fakes. „Daraufhin habe man geduldig das Set und die Story erklärt… Jedem hätte klar sein müssen, dass es sich um Satire handelt, da das Filmteam… das Set mit entsprechenden Hinweisen versehen hatte.“

Nun lesen Ostdeutsche, zumal Berlin-Lichtenberger, keine FAZ. Dort durfte nämlich kürzlich Oliver Welke, Macher der Rüpelsendung „Heute-Show“ auf einer ganzen Seite erläutern, was Satire wäre. Nun sehen Schlecky Silberstein, der Erfinder des „Rundumschlags“, der vom Südwestrundfunk (SWR) bezahlt wurde und die Kulturschaffenden dieses ARD-Senders hohe Freiheitsgüter bedroht: die Kunstfreiheit, die  Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit. Wenn ein Kunstschaffender erklärt, er habe eine Satire erschaffen, hat das eine Satire zu sein, basta. Wer das anders sieht ist… na, was schon?

Die AfD versteht halt keine Satire und nimmt übel. Ja, sie klingelt sogar an der Wohnungstür des Spaßmachers, um ihn zu befragen, wie er das mit seinem Rundumschlag gemeint habe.

Jetzt ist die publizistische Hölle los: Faschistische Methoden schreit Satiriker Schlecky Silberstein. Obwohl er in Berlin lebt und wirkt, hat er anscheinend nie etwas davon gehört, wie Antifaschisten mit Menschen umspringen, die sie zum Feind erklären: ihr Auto anzünden, ihre Häuserwand beschmieren, ihre Adresse veröffentlichen, zum Töten aufrufen. Aber erst der „Hausbesuch“ der AfD erinnert Herrn Silberstein an 1933. Es trifft sich, dass er Jude ist, denn prompt gibt es antisemitische Kommentare und anscheinend auch Mordaufrufe. Bei der AfD-Klientel greife der alte Vernichtungsreflex, weiß Silberstein. Dieses Wissen imponiert dem FAZ-Mitarbeiter, er wählt den Satz als Überschrift.

Da haben wir dann das Chemnitz-Syndrom: Es geht nicht um arabische Messerstecher und Totschläger, um eine Stadt, die Zusammenrottungen von kriminellen Geflüchteten satt hat, es geht jetzt nur noch um die antisemitische, nationalsozialistische AfD.

In Chemnitz ereignete sich wie bestellt ein Überfall auf ein jüdisches Restaurant, so dass die Redner/-innen im Bundestag sofort und unisono beim Stichwort Chemnitz rufen konnten: „Antisemitismus, das geht bei uns ganz und gar nicht!“

Wenn 100 Vermummte, wohl ein untrügliches Zeichen für nationalsozialistische Schläger, mehr als ein faustgroßes Loch in einer Fensterscheibe zustande gebracht hätten, wäre das bestimmt bundesweit blitzschnell bekannt geworden. Erstaunlich, dass man vorher nie von Vorfällen um ein jüdisches Restaurant in der angeblichen Nazi-Hochburg gehört hat. Wenn man schon den Rechtsstaat von einem Hitlergruß (dargeboten von einem Arm, auf dem RAF eintätowiert war) und einem nackten nationalsozialistischen Hintern bedroht sieht, wären nationalsozialistische Krawalle vor dem Restaurant wohl nicht unbemerkt geblieben.

Fazit: Schlecky Silberstein ist letztlich doch eine Satire gelungen: Er jubelt dem FAZ-Feuilletonchef seine Presseerklärung als Text eines FAZ-Journalisten unter.

Was sind das für Menschen, denen angesichts dessen, was in Chemnitz alles passiert ist, nichts Besseres einfällt, als ein Satirefilmchen zu machen und zu finanzieren?

Weitere „Meilensteine“ des FAZ-Journalismus siehe hier und hier!

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Trauriges Israel-Bashing im TV, hier: ARD-Monitor

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ARD-Mitarbeiter Restle sollte sich kundig machen. Die Mainstreammedien sehen in Israel das Hauptübel in Nahost und in seiner Armee Gewalttäter. Was immer zu kurz kommt bei den Medienschaffenden, sind die historische Perspektive und Einordnung.

Dass es den arabischen Palästinensern, voran ihren Führern und Predigern, um die Vernichtung Israels und Tötung der Juden geht, interessiert sie nicht. Sie bedienen den linksgrünen Mainstream, der einen Narren an Opfern gefressen hat, auch wenn die Täter sind: Traurig, Georg Restle, dass Sie das nicht erwähnt haben!

Bahners, FAZ: Antisemitismus ist Kunst

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Das Berliner Popkultur-Festival ist hochpolitisch und nach Selbsteinschätzung bunt und divers. Nur eines darf es nach Meinung von Hardcore-Linksextremisten nicht geben: Israelische Künstler.

Politisch korrekt ist das Festival zu 150%: Gender-Klos, kein Gender-Gap zwischen den Geschlechtern (also bei Männlein und Weiblein; bei Transgender, queer, homo, trans usw. sind mir die Zahlen nicht bekannt.), außerdem barrierefrei. Themen des Popkulturfestivals sind Gentrifizierung, Rechtsruck in Deutschland, zu wenig Wohnungsbau. Alles Themen, die selbstverständlich auch mit den Mitteln der Kunst erörtert werden dürfen.

Die arabischen und jüdischen Fanatiker von BDS, der „Bewegung“, die nicht nur israelische Waren boykottieren, sondern die Existenz des „Apartheid-Staates“ und kolonialistischen Projekts“ Israel beenden will, sorgte auch dieses Jahr wieder dafür, dass eingeladene Bands absagten, weil auch Künstler auftraten, die von der israelischen Botschaft mit einem Reisekostenzuschuss unterstützt wurden.

Nun ließ dieses Jahr die Festivalleitung erstmals über die BDS-Aktivitäten diskutieren. Das ging gründlich in die Hose: Die Hälfte des Saales hatten die Fanatiker/-innen von BDS besetzt. Sie schrien jeden nieder, der pro Israel sprechen wollte. Die BDS-Fanatiker hatten sich gut vorbereitet. Sie nahmen die Hälfte der Plätze ein. Dabei waren auf dem Podium schon genügend (auch jüdische) Boykott-Sympathisanten.

Heute hat der Journalist Patrick Bahners in der FAZ von einer Veranstaltung berichtet, in der „Israel-Verteidiger“ die gesamte Veranstaltung mit Zwischenrufen stören würden (p 9: „Antisemitismus oder Freiheit der Kunst?“) Es wäre ein Mob unhöflicher Menschen gewesen, die die BDS-Unterstützer beschimpft hätten. Im Tagesspiegel, immerhin ein linkes Blatt, las sich das total anders. Da waren es die BDS-Fanatiker, die die Veranstaltung sprengten.

Islamfreund Bahners deutet schon mit der Schlagzeile seine Tendenz an: der Boykott israelischer Waren unterläge der Kunstfreiheit. Vereinfacht gesagt: Wenn Antisemitismus Kunst ist, ist es kein Antisemitismus mehr, sondern Kunst. So gelingt es dem Journalisten, das Problem umzudrehen: Es ist für die (frühere) Edelfeder nicht so, dass die BDS-Fanatiker, unterstützt z. B. vom Israelhasser Noam Chomsky, der unvermeidlichen Judith Butler, Naomi Klein oder dem Stalinisten und FAZ-Glossisten Slavoj Žižek, Künstler auffordern, nicht in Israel aufzutreten oder den Auftritt bei Veranstaltungen abzusagen, an denen Israelis teilnehmen. Für Herrn Bahners ist es umgekehrt und bedroht, wenn ich es richtig verstehe, die Kunstfreiheit, wenn  Kommunen und Veranstalter den BDS boykottieren und seine Aufmärsche untersagen. Nicht zum ersten Mal haben BDS-Fanatiker Veranstaltungen gestört und dabei auch oft Gewalt angewendet.

Am Rande sei vermerkt, dass es den jüdischen und arabischen BDS-Aktivisten und deren Sympathisantenszene um mehr als Waren- und Künstlerboykott geht: Sie wollen, dass Israel nicht weiterexistiert.

Mehr Beiträge zur Bewegung boycott, divestment and sanctions im Blog hier!

Bahners geht es nicht nur um seine Art von Kunstfreiheit. Er sieht auch, schrieb er an anderer Stelle einmal, die Meinungsfreiheit bedroht, wenn man nicht über das Ende des israelischen Staates diskutieren dürfe.

Wes Geistes Kind Bahners ist, zeigt Thilo Sarrazin Dass dieser Text in der FAZ erscheint, zeigt, dass der Stellenwert Bahners´in dem Blatt nicht mehr allzu groß ist.

Informationskompetenz gefragt: Wer zündet wie viele Flüchtlingsheime an?

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migrationskriminalität

Früher informierte man sich durch die Tagesschau. Heute informiert man sich hinterher. So läuft es bei den meisten Qualitätsmedien, vor allem, wenn es um Zahlen und Statistiken geht: „Schon mehr als 700 Angriffe auf Flüchtlinge“ heißt es bei der linken Zeit. Bis dann jemand die Fakten checkt. Das gibt es freilich nicht bei ttt, moma, Arte oder Panorama zu sehen. Meist geschieht das in kritischen Internetmedien. Denen wollen Regierung und die Mainstreammedien deswegen das Handwerk legen, mit Gesetzen, Rechercheverbünden, Hausdurchsuchungen und Löschbrigaden.

Peter Grimm auf AchGut macht in diesem Fall den Faktencheck.

Ähnlich läuft es bei antisemitischen Vorfällen. Da sind sich Qualitäsjournalist/-innen einig, dass die Deutschen antisemitischer geworden wären. Es mag sein, dass durch die Möglichkeiten des Internets Antisemiten es einfacher haben, sich zu äußern. Aber es ist ein Trugschluss, von Tweets und Postings auf den Social-Media-Spielwiesen auf die gesamte Gesellschaft zu schließen.

Wenn also eine amtliche Statistik von 87% rechtsextremem Hintergrund bei antisemitschen Straftaten in Deutschland erzählt, ist Vorsicht geboten. Selbst der doch moderate Historiker Wolfsohn spricht von einer Lüge.

Politiker, Qualitätsjournalisten und sogar „Wissenschaftler“ überbieten sich mit Beschwichtigungen und sehen in den Bio-Deutschen das Problem. Beheben wollen sie es mit mehr Geschichtsunterricht und mehr KZ-Gedenkstättenbesuchen.

Ob die eingewanderten, vor allem muslimischen Deutschen, sich in die biodeutsche Vergangenheitsbewältigung integrieren lassen? Wenn schon einem für seine Integrationsleistung mit einem Preis bedachten Özil das Singen der Nationalhymne schwerfällt, warum sollten andere Einwanderer ähnlicher Herkunft und ähnlichen Glaubens und ihre Nachkommen sich für Auschwitz entschuldigen?

Die Judenhasser von Arte nennen die gewalttätigen Demonstrationen am Gaza-Zaun „Todesmarsch“

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Die Judenhasser von Arte sind erfahrungsresistent. Der widerwärtige Umgang mit der Dokumentation von Hafner/Shapira hat sie nicht zur Besinnung gebracht. Warum auch, sie werden von unseren Zwangsgebühren fürstlich bezahlt. Kritik perlt an ihnen ab.

im in Frankreich beheimateten Sender nimmt man Rücksicht auf die fortgeschrittene Islamisierung des Landes. Die französischen Juden wandern aus, die Muslime beten öffentlich auf Straßen und Plätzen der Großstädte. Informationschef Marco Nassivera, weiß sein Mäntelchen in den Wind zu hängen.

Jetzt wird in einer Arte-„Dokumentation“ vom „Todesmarsch“ am Grenzzaun gesprochen und von israelischen Heckenschützen.

Leider finde ich unter dem Suchwort „Todesmarsch“ nichts auf Arte. Aber jede Menge Pallywoodfilme und B´tselem-Botschaften, wie es sich für ausgewogene Berichterstattung gehört. Das Dreiminutenmachwerk ist eine Human-Interest-Story über einen braven jungen Familienvater, über einen Vater, der jetzt den invaliden Sohn betreut und den Handelskammerchef, der eine sofortige Aufhebung der israelischen (Waffeneinfuhr-)Blockade fordert.

Wie wär´s mit einem Faktencheck der Sendung? Herr Buhrow (WDR), höchster deutscher Arte-Repräsentant, weiß doch, wie das geht.

Update: Arte

Auch ohne Nazi-Keule ist das Filmchen ein Propaganda-Machwerk. Und der Todesmarsch steht weiterhin im Raum. Die französisch-deutschen Unbelangbaren nehmen ja nur den Nazivergleich zurück, nicht die Hetze gegen Israel.

Zur ARTE-Israelhetze siehe auch hier!

Antisemitismus in der Labour-Party

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antisemit corbyn

Der Fisch stinkt vom Kopfe her: Der Antisemit und Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn steuert in Groß-Britannien nicht nur einen stramm sozialistischen Kurs, sondern sorgt auch für einen stramm antiisraelischen Kurs seiner Partei.

Die drei jüdischen Blätter des Vereinigten Königreichs protestieren mit einer gemeinsamen Titelseite gegen den wachsenden Antisemitismus bei Labour.

Corbyn anerkennt nicht die Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance. Sie geht ihm zu weit. Ein Journalist der Financial Times meint: Wenn sich 88 Rabbis auf eine gemeinsame Definition des Antisemitismus einigen, ist das eine bemerkenswerte Leistung. Weiterlesen!

Kürzlich legte er einen Kranz nieder zu Ehren der Terrorgruppe 11. September, den Attentätern von München 1972. auf der Veranstaltung zeigte er den Gruß der islamistischen Moslem-Brüderschaft. Auf der Veranstaltung war auch der Chef der Terrorgruppe, die einige Monate später vier Rabbis ermordete.

Jeremy Corbyn: Gleichsetzung von Israel mit NS ist nicht antisemitisch

Corbyn lässt bei seiner antiisraelischen Holocaust-Veranstaltung Demonstranten entfernen

Corbyn ist dreister als Speer und Claudia Roth. Speer behauptete, von Himmlers Posener Rede über die Ermordung der Juden nichts mitbekommen zu haben, weil er die Veranstaltung zuvor verlassen hätte. Die Grüne Roth lief in einer Berliner Demonstration mit, in der die Schläger vom Schwarzen Block „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ und „Nieder mit Deutschland!“ riefen. Andere Demoteilnehmer distanzierten sich davon, Roth nicht. Corbyn sagt: „Ja, ich war anwesend, aber mit der Kranzniederlegung habe ich nichts zu tun.“

Matt Seaton schreibt in der New York Book Review, dass Corbyn eigentlich kein Antisemit wäre. Er sei ein in der Wolle gefärbter Altlinker, der sich mit allen (auch den selbsternannten) Opfern des US-amerikanischen und israelischen Imperialismus und Kapitalismus solidarisiere. Das bringe ihn an die Seite von Assad, Putin, Maduro und allen Befreiungsbewegungen. Der wahre britische Antisemitismus sei in Golfclubs anzutreffen.

Ganz so einfach ist wohl nicht. Corbyn unterstützt eine Labour-Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt, den Zionismus auszurotten.

Bei der umstrittenen Kranzniederlegung muss man genau hinschauen. Es handelt sich nämlich, so wird gesagt, um zwei Kränze. einer für Tote, die in Tunis starben und einer für München-Attentäter. Corbyn behauptet, es wäre nicht der Kranz für die Olympia-Terroristen gewesen, den er niedergelegt hätte. Genau der war es aber, wie Journalisten berichten. Corbyn sagte weiter, es wäre auch der Befreiungskämpfer gedacht worden, die in Paris von Mossad-Agenten erschossen worden waren. Dabei ging es in Wirklichkeit um Palästinenser, die von einer gegnerischen PLO-Fraktion in Tunis erschossen worden waren.

Vielleicht lag die Verwirrung daran, dass Corbyn kein Arabisch kann. Außerdem geht es ihm um Antiimperialismus.

Störer Israel

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Der Israel-Korrespondent der FAZ, Jochen Stahnke, hat seiner einäugigen Berichterstattung ein neues Stück hinzugefügt: „Dem jüdischen Volke“ überschreibt er es (FAZ v. 27.7.18, Leitkommentar p 1). Es geht um den aktuellen Aufreger, die neuen Festlegungen zur israelischen Verfassung.

Lassen wir unbeachtet, dass er zu erwähnen vergisst, dass die arabische Sprache weiterhin einen besonderen Status hat: Es bleibt bei dem bisherigen Status. Amtssprache war sie nie.

Selbstredend verwendet Stahnke auch das beliebte Klischee vom Verstoß gegen Völkerrecht, Genfer Konvention usw., wenn Israel die Westbank und Gaza besetzen würde.

Und er redet vom palästinensischen Volk und Staat, als ob es das seit Jahrtausenden (wie die palästinensisch-arabische Propaganda behauptet) gegeben hätte. Dabei waren sich bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts Araber und Juden einig, dass letztere die Palästinenser wären. Kein in Palästina lebender Araber hätte sich Palästineser genannt.

Damit hat Herr Stahnke das im Westen, in der arabischen Welt und in der FAZ beliebte Szenario skizziert: Mit ihrem kolonialistischen Projekt eines jüdischen Staates im Herzen und auf dem Staatsgebiet des palästinensischen Volkes werden die Juden zu einer Apartheids- und Besatzungsmacht, die ein friedliches, Ackerbau und Viehzucht betreibendes Völkchen drangsalieren, ihnen Land rauben und kein Wasser zuteilen.

Nun hatten sechs arabische Armeen Israel überfallen, aber nicht ihr Ziel erreicht, die Juden ins Meer zu treiben. Jordanien besetzte immerhin die Westbank und annektierte einen Teil Jerusalems. Jordanien besetzte damals kein palästinensisches Staatsgebiet. Israel nahm 1967 die Westbank den Jordaniern ab. (Die israelische Regierung hatte Jordanien 1967 gewarnt, am bevorstehenden neuen Krieg gegen Israel teilzunehmen. Sie taten es dennoch und verloren die Westbank und den jordanischen teil Jerusalems an Israel. Das Völkerrecht und die Genfer Konvention verbieten so etwas nicht. (Man könnte mit der völker- und staatsrechtlichen Argumentation, mit der Israels Besatzungs- und Siedlungsrecht bestritten wird, gut und gerne die Grenzziehungen und Vertreibungen in Mitteleuropa nach 1945 in Frage stellen.)

Siehe auch Das Völkerrecht und der Staat Israel

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EU und palästinensischer Terror

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mogherini_abbas

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini widerlegt die israelischen Vorwürfe nicht, Brüssel unterstütze antiisraelischen Terror und Boykott, sondern bestreitet nur.