Allgemein

Titanic ist besser als AfD-Höcke

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Wenn es darum geht, die Hitlerei zu verharmlosen, gebührt den Titanic-Spaßmachern zweifellos der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels:

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Dagegen sind die Einlassungen eines Herrn Höcke zum „Denkmal der Schande“ geradezu nachdenklich, in der Tradition eines Rudolf Augstein und anderer.

Nichts verharmlost den Nationalsozialismus mehr als die die alltäglichen Nazivergleiche der Linken und ihrer Hofnarren.

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Leitkultur: Goethe und die Wurst

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Wenn ich nicht schon vor Jahren mein Zeit-Abonnement gekündigt hätte, müsste ich mich heute fremdschämen für das, was der stellvertretende Chefredakteur Bernd Ulrich zu Papier gebracht hat.

Lesefrüchte: Vom Islam ginge doch „keine hegemoniale Bedrohung [aus]; sie sitzen in keinen relevanten Redaktionen, auf keinen Lehrstühlen, nicht im Bundestag.“

„Seit Sonntag sieht die Bedrohungslage anders aus; da hat es eine Gruppe in den Bundestag geschafft, die bereits zahlreiche Freunde in der Bundeswehr, an Schulen und Hochschulen hat und die den bisherigen Grundkonsens des Landes ablehnt.“

„Das könnte ein Ausgangspunkt für einen neuen Patriotismus sein: Deutschland ist das einzige Land auf der Welt, dessen zentrale Geschichte von sich selbst weder von Heldentum noch von Märtyrertum handelt, sondern von Schuld, Buße, Läuterung und von den siebzig Jahren, in denen man zu einem etwas besseren Selbst gelangte. Dies aber ist kein Defizit, sondern ein eigener Ton im Konzert der Völker.“

Zur Ehre diese Blattes gereicht es, dem stv. Chefredakteur widersprechende Leserkommentare zugelassen zu haben.

Energiewende und Physik

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Der Todfeind der Regierung: Die Physik

von Dr. Ing. Günter Keil, ehem. Ministerialdirigent im Bundesforschungsministerium

Wann war nochmal der Zweite Weltkrieg?

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Nicht unwahrscheinlich, was ich kürzlich in einem FAZ-Leserbrief fand: Angehende Geschichtslehrerin fragt: „Wann war nochmal der Zweite Weltkrieg?“

Unser Präsident macht sich ehrlich

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Da gibt es im Spiegel, dessen Abonnement ich vor längerer Zeit gekündigt habe, tatsächlich einen lesenswerten Artikel, auf den auf Twitter hingewiesen wird.

Ich lese ihn und vorbehaltlos stimme zu. Das im Spiegel!

Dann erst suche ich nach dem Autor: Jan Fleischhauer. Ach so! Er ist der einzige, den ich vermisse.

Kolonnaden an der Glienicker Brücke sind restauriert

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An den von Kaiser Wilhelm II veranlassten Kolonnaden auf der Potsdamer Seite der Glienicker Brücke nagte der Zahn der Zeit. Die Eisenarmierung der Säulen hatte Roststellen. Die Sandsteinsäulen drohten zu splittern. Sie mussten teilweise mit Brettern zusammengehalten werden. Auch war der helle Stein unansehnlich schwarz geworden.

Nach sechsjähriger, in Etappen erfolgter Arbeit sind nun alle Säulen beiderseits der Bundesstraße 1 restauriert. Die Stadt Potsdam, unterstützt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, DSD, hat die Arbeiten finanziert. Die Gesamtkosten betrugen 800.000 €, davon stammen 100.000 € aus Spenden an die DSD. Jetzt müssen nur noch die zerbröckelnden Nachkriegs-Betonplatten auf den Gehwegen ersetzt werden.

In einem Beitrag des Stiftungsmagazins Monumente kann man die westlichen unrenovierten und die östlichen restaurierten Kolonnaden vergleichen.

Kolonnaden
Kolonnaden auf der Westseite

 

Kolonnaden 2
Sorgfältig restaurierte Einschusslöcher von 1945!

 

Nichts Neues aus der Schule

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Ganz am Rande nehme ich noch wahr, was sich bei meinen früheren Lebensthemen Bildung, Schule und Unterricht tut. Es ist nicht so viel, dass ich die Beschäftigung damit vermissen würde.

Die meisten der folgenden Schlagwörter gibt es seit 30 Jahren oder noch länger.

Mehr Computer in die Schulen! Die Schulen werden mit Geräten zugeschüttet. Für die Industrie sehr schön, weil alle paar Jahre das Equipment erneuert werden muss. Aber einen zufriedenstellenden Support, Installation, Wartung, Reparatur, aber auch Software-Lizenzen, gibt es nicht.

Zu wenig Lehrer! Wen habe ich schon als Vertretungslehrer an die Schule geholt: eine Ex-Polizistin, einen Ex-Geschäftsführer, eine Diplom-Psychologin. Das Bundesland hat überflüssige Forstbeamte in einem Schnellkurs zu Biologielehrern gemacht. Vor zwanzig Jahren, wohlgemerkt! Was in der Wirtschaft in solchen Fällen gemacht wird, mehr Geld, gibt es im Bildungswesen. Unverdrossen werden Lehrer befristet angestellt und/oder, in den Sommerferien ohne Gehalt entlassen.

Vor 30 Jahren wurde diskutiert, wie man Leistungsanreize für Lehrer schafft. Gymnasiallehrer bleiben in ihrer Dienstzeit i. d. R. nicht bei der Eingangsgehaltsstufe stehen, sondern klettern bis zu zwei Gehaltsstufen, als Schulleiter geht es noch ein Stück weiter. Für Grund-, Haupt- und Realschul- oder Sekundar- und Gesamtschullehrer gibt es Beförderungsstellen nur in homöopathischen Dosen. In Grundschulen vor allem werden verzweifelt Schulleiter gesucht, die mit der mickrigen Bezahlung zufrieden sind.

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Ein Vorschlag für das neue Bundeskabinett

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Bundeskabinett
(c) salonkolumnisten

Sehr kenntnisreich zusammengestellt. Z. B. Marie-Luise Beck und Düzen Tekkal.

Ein bisschen Spaß ist auch dabei: Ex-Dr. von und zu Guttenberg wird wieder auf die Bundeswehr losgelassen.

Unangebracht ist allein der geschmeidige Anpasser Arnold Vaatz. Über Özdemir könnte noch einmal nachgedacht werden.

Erdacht wurde die Kabinettsliste von den Salonkolumnisten

Für wen spricht Außenminister Gabriel?

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Nicht fehlen nach der Wahl wird mir Justizminister Heiko Maas. Ein weiterer Posten wird frei. Der von Herrn Gabriel, dem Außenminister. (Ob qualifiziertere nachkommen, steht momentan noch in den Sternen.)

Daniel Kelly erinnert in Salonkolumnisten daran, wie Gabriel in Israel auftrat und was er im Falle der Mullahs und ihrer Atompolitik für einen Standpunkt vertritt. Man könnte noch hinzufügen: das Appeasement gegenüber Russland und Nordkorea, dagegen aber laute NATO-Kritik.

Behalten kann er meinetwegen seinen Job als Beauftragter für Popkultur beim SPD-Vorstand.

 

Der größte Bundestag der Welt

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709 Abgeordnete hat der neue Bundestag. 2013 waren es noch 631.

Das Parlament der EU hat 751 Abgeordnete (und weniger Zuständigkeiten, aber höhere Diäten als der Bundestag).

Damit ist in Berlin eingetreten, was befürchtet wurde: Durch die komplizierte Ausgleichsmandatsregelung wurde das Parlament um einiges größer.

Aber keine Bange, relativ zur Bevölkerung hat Cuba ein größeres Parlament (mit sehr viel weniger Rechten). Die USA aber kommen mit 435 Sitzen aus.

Einer der ersten Beschlüsse wird wohl die Verlängerung der Wahlperiode von vier auf fünf Jahre sein. So werden wenigstens in den nächsten 24 Jahren die staatlichen Ausgaben für eine Wahl eingespart werden können.

Ein Bundestagsabgeordneter erhält monatlich Diäten in Höhe von 9541,74 Euro. Dazu kommt  eine steuerfreie Kostenpauschale von 4318,38 Euro im Monat, mit der er vor allem sein Wahlkreisbüro und den Zweitwohnsitz in Berlin finanzieren kann.