Allgemein

Die zukünftige SPD-Führung

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Alexander Wendt stellt die zukünftige Führungsgeneration der SPD vor. Ein hervorragender Text, der erklärt, warum die Partei demnächst einstellig sein wird.

Übernimm, Generation Kevin-Johanna!

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„Seenotretter“ sind kriminelle Vereinigungen

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Als Fortsetzung vom vorhergehenden Beitrag: Naive Bürger glauben, dass Seenotrettung so abläuft: Ein Schiff gerät auf hoher See in Seenot. Ein anderes Schiff eilt zu Hilfe, übernimmt Schiffbrüchige und bringt sie zum nächsten Hafen.

Denkste! Es gibt nicht nur eine Verrohung der Sprache, die gerne nur Rechtspopulisten zugeschrieben wird. Es gibt auch einen Missbrauch der Begriffe:

Die Schleuser der afrikanischen Auswanderer wissen dank Satellitennavigation wann und wo das NGO-„Seenotrettungsschiff“ vor der Küste kreuzt. Sie setzen ihre Kunden in ein hochseeuntaugliches Schlauchboot. Von dem werden sie von den „Rettern“ übernommen und mit dem „Rettungsschiff“ über Hunderte von Seemeilen nach Europa gebracht.

Hat jemand schon einmal auf den Booten Kanister mit mehreren hundert Litern Benzin für die Überfahrt nach Europa gesehen?

Wenn es diese Art der Seenotrettung nicht gäbe, würde sich kein Auswanderer in ein Gummiboot setzen.

Tichys Einblick: Macht der NGO-Schlepperei ein Ende!

Die Zeit wird mutig und Links-Grün ist entsetzt

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Eine aktuelle Ergänzung zu meinem Posting über die Wochenzeitung Die Zeit sind die Reaktionen auf einen mutigen, kritischen Artikel über die sog. Seenotrettung von NGOs, die vor der lybischen Küste Migranten aus den hochseeuntauglichen Schlauchbooten übernehmen und nach Europa bringen.

Wer seit Jahren die linksgrüne Agenda propagiert, erntet halt jetzt einen Shitstorm.

Was die NZZ darüber schreibt

Mehr zu den umstrittenen Aktionen der „Seenotretter“:

Mittelmeer-Route: Libysche Küstenwache greift fast 1000 Migranten an einem Tag auf

Humanitäre Hilfe: Was sagt das internationale Völkerrecht?

–  Seebrücke-Demos von Bundesregierung und Soros gesponsert?

AfD stellt Strafanzeige gegen mehrere Vereine wegen Einschleusens von Ausländern

UNO-Menschenrechtsrat beklagt extreme Armut in den USA

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Es gibt Armut in Deutschland, es gibt Armut in den USA. Aber man kennt auch die alarmistische Armutsrhetorik der Linksparteiler und der Sozialverbände aus Deutschland. Die UNO hat nun „entdeckt“, dass in den USA Armut grassiert. Ob die venezolanischen und weißrussischen Vertreter im Menschenrechtsrat jetzt Hilfslieferungen schicken?

Eine Zeitung interviewt einen politischen Gegner

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Wie Journalisten mit Interviewpartnern umspringen, die sie nicht mögen, kann man im ÖR oft erleben. Opfer der Präpotenz deutscher Vertreter/-innen der Vierten Gewalt war in jüngster Zeit z. B. der österreichische Bundeskanzler, im Deutschlandfunk herrschte der Journalist den israelischen Botschafter an. AfD-Politikern ins Wort zu fallen oder sie nicht ausreden zu lassen, qualifiziert anscheinend für den Grimme-Preis. Zeitungsjournalisten sind da nicht viel besser.

Ein aktuelles Beispiel finde ich heute Morgen (11.7.18) auf Seite 12 der Potsdamer Neuesten Nachrichten, dem regionalen Kopfblatt des Tagespiegels.

Journalist Henri Kramer versteht sich wohl eher als linker, präpotenter Aktivist. Er begrüßt den AfD-Kandidaten für den Posten Oberbürgermeisters so: „Ihre Arbeit im Stadtparlament beschränkt sich auf einige Anfragen, vor allem zur Flüchtlingspolitik. Inhaltliche Vorstöße gab es nur selten…“ Der antwortet, dass er in der aktuellen Wahlperiode über 110 Kleine Anfragen gestellt habe, darunter auch „inhaltliche“. Bei den Anfragen und seiner Tätigkeit in einem Ausschuss sei nicht die Flüchtlingspolitik Schwerpunkt gewesen. Es wäre eben typische Oppositionsarbeit gewesen. Dieses Wort gefällt dem Journalisten so gut, dass er es als Überschrift für das Interview nimmt.

Der Kandidat Dennis Hohloch erzählt, dass die AfD-Repräsentanz im Stadtparlament aus zwei Politneulingen bestünde, die nicht dieselbe Arbeit wie alteingesessene große Fraktionen leisten könnten. Inzwischen gäbe es aber schon ein unterstützendes Team.

Nächste Frage: „Sie kritisierten zuletzt, Potsdam müsse autofreundlicher werden (sic!), auch eine dritte Havelbrücke wollen Sie. Sie wollen also die Potsdamer Kulturlandschaft mit Straßen und Brücken verunstalten?

Der Kandidat macht Ausführungen zum maroden Potsdamer Straßennetz, kritisiert das Konzept der Verkehrsberuhigung und findet nicht, dass die Potsdamer Kulturlandschaft durch eine Brücke entlang einer Bahntrasse verschandelt würde.

Henri Kramer kommt zur dritten Frage: „Der AfD-Fraktionschef hat zuletzt erklärt, Hitler und die Nazis seien nur ein Vogelschiss in über tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte. Hat er Recht?“

Der AfD-Kandidat: „Ich verstehe beim besten Willen nicht, was diese Aussage mit meiner Kandidatur zum Oberbürgermeister zu tun haben soll. Wenn Frau Nahles Unionspolitikern „in die Fresse“ hauen möchte, fragen Sie Herrn Schubert (SPD-OB-Kandidat) aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht nach seiner Meinung.

Henri Kramer: „Bitte lenken Sie nicht ab.“

Der AfD-Kandidat entgegnet, dass die Potsdamer lieber etwas zu den Potsdamer Problemen hören wollen und keine Geschichtsabhandlungen über zwölf Jahre deutsche Diktatur. Er könne aber gerne in seinen Geschichtsunterricht kommen, wenn ihn seine Einschätzung zum Nationalsozialismus interessiere. (Dennis Hohloch ist Lehrer.)

Zuletzt wird er gefragt, warum er mit der Asylpolitik ein Problem hätte, obwohl die Integration in Potsdam doch in weiten Teilen zu funktionieren scheine.

Dennis Hohloch findet, dass die Stadt für „horrende Summen“ Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber anmiete. Untergebracht würden sie vorwiegend in sozial schwächeren Stadtteilen. Nicht nur dort, sondern in ganz Potsdam hätten sie das Stadtbild verändert.

Der Umgang mit Flüchtlingen werde wohl sein Hauptthema im Wahlkampf. fragt der Aktivist. Der Kandidat verneint das. Schwerpunktthemen würden Verkehrspolitik, Stadtwachstum, Potsdams Identität und sozialer Wohnungsbau werden. „Aber danach haben Sie mich im Interview leider nicht gefragt.“

Herr Kramer weist noch auf eine Langform des Interviews auf pnn.de hin. Warum sollte ich die jetzt noch lesen?

 

Alltag und Kreativität in der DDR

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„Wie die DDR wirklich war“ war eine 4-teilige ZDF-Doku-Serie von 2013.

Im zweiten Teil, zu dem ich hier verlinke, geht es um das Alltagsleben, aber auch darum, wie man sich unter den Bedingungen einer Mangelwirtschaft mit Einfallsreichtum, handwerklichem Geschick und Tauschhandel Wünsche und Sehnsüchte erfüllen konnte. Trotz Kollektivzwang und Schlangestehen konnte man auch in der DDR glücklich sein.

 

 

(Ich hatte schon 2017 auf die Serie hingewiesen.)

Modell Schweden?

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Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie vorbildlich uns Lehrern das schwedische Schulsystem vorkam. Malmö erlebte ich als fast mediterrane Stadt mit Open-Air Restaurants. Heute traut sich keine Schwedin mehr abends in Malmö vor die Tür. Das Schulwesen rangiert heute jwd. Die Zahl der Vergewaltigungen ist sprunghaft gestiegen.

Die schwedische Willkommenskultur begann früher als die deutsche…

Jürgen Fritz über das Ende der Willkommenskultur in Schweden.

Woher die Schutzsuchenden auf der „Aquarius“ kommen

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Eine bemerkenswerte Liste hat die belgische Zeitung Le Peuple, vermutlich rechtspopulistisch, veröffentlicht: Die Liste der Passagiere, die vor der libyschen Küste aus den Schlauchbooten übernommen wurden, enthält keinen einzigen Syrer und fast keinen anderer Herkunft, der wegen eines Krieges Schutz sucht. (Krieg ist übrigens kein Asylgrund. Kriegsflüchtlinge erhalten vorübergehende Duldung.)

Aus dem Sudan, wo Christen verfolgt werden, haben sich überwiegend Muslime auf das Schiff geflüchtet.

Auch ohne Französischkenntnisse ist das zu verstehen.

via Roger Letsch, AchGut

Wann sonst soll man üben?

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So schnell kann man stolpern: Der Tagesschauredakteur ist kritisch gegenüber der österreichischen Migrationspolitik und titelte: „Notübung ohne Not“ über eine Grenzschutzübung in der Steiermark.

Wann sonst soll man üben?

Neue Fakten aus der Bildungsforschung: Gute Lehrer sorgen für gute Schüler

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In meinem früheren Blog Basedow1764 ging es auch um Bildungspolitik. PISA kam oft vor. Nicht nur meine Skepsis gegenüber den OECD-Bildungsforschern war groß. Die Wissenschaftler selbst wiesen immer darauf hin, dass sie nur einen Zustand messen würden. Erklären könnten sie mit ihren Ergebnissen aber nicht, wie das Gemessene – die Schulleistungen – zustande gekommen wäre. Sie könnten mit ihren Ergebnissen nicht sagen, was richtig oder falsch in Schule und Unterricht wäre.

Letzteres stand aber nur im Kleingedruckten und wurde daher gern überlesen. Aber auch die PISA-Erklärer übersahen es. Allen voran der deutsche PISA-Repräsentant Andreas Schleicher. Für ihn war Deutschland das, was Israel für den UN-Menschenrechtsrat ist: schlimmer als alles andere in der Welt.

Auch vor PISA war allerdings nicht unbekannt, dass Investitionen in frühkindliche Erziehung sinnvoll sind, dass Lerngruppen mit einer gewissen Bandbreite unterschiedlich leistungsstarker Schüler günstiger sind als eine völlig homogene oder völlig heterogene Lerngruppe.

Ranglisten sind aber nun mal faszinierend, ob es um Goldmedaillen oder das Schulwesen geht. Da war es auch egal, ob in manchen Staat ein Jahr früher eingeschult wurde und dessen Schüler daher ein Jahr länger beschult worden waren als deutsche. Jedes Mal gab es Veränderungen bei den Tests, so dass langjährige Vergleiche problematisch wurden. In Sachsen schickte man mehr Kinder auf Sonderschulen als in Hessen. Das wirkte sich mindestens nicht ungünstig auf die PISA-Ergebnisse aus.

Die Nation schämte sich, dass sie nur im Mittelfeld der Nationen lag, 498 Punkte statt 513 und Katastrophe war perfekt. (Die Zahlen sind exemplarisch gemeint.) Über Jahrzehnte wird hektisch reformiert, ein Projekt jagte das nächste. Eigens wurde ein Bundesinstitut  für  schulisches Testen gegründet. Die Testindustrie boomt, außer PISA gibt es weitere Testprojekte (TIMMS, LAU, VERA, IGLU).

Besonders laut getrommelt wurde vom OECD-Prof. Schleicher gegen das gegliederte Schulwesen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) und gegen die Benachteiligung von Schülern aus sozial schwachen Familien in deutschen Schulen.

Dabei können die PISA-Wissenschaftler noch nicht einmal erklären, ob das Schulwesen oder das Elternhaus die Ungleichheit erzeugt. Den Rest des Beitrags lesen »