Wie die Berliner Linke die Gedenkstätte Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen kastrierte

Es ist immer noch unfassbar, wie reibungslos die Nachwendekommunisten es geschafft haben, die Erfolgsgeschichte der Gedenkstätte Stasigefängnis Hohenschönhausen zu beenden. Sie war von Anbeginn an ein Stachel im Fleisch der SED/Linken, die nicht zuletzt im Stadtteil Lichtenberg, zu dem Hohenschönhausen gehört, bis heute eine Hochburg haben. Schon während der sog. „Wende“ wurden die Zellen aufgehübscht, bekamen bessere Bettgestelle, Schränke und Radios. Der Bezirk wollte das berüchtigte Gefängnis in einem neuen Industriegebiet verschwinden lassen. Schikanen, wie das Abmontieren von Hinweisschildern, Störungen der Besucherführungen und „Bürgerversammlungen“, in denen die Altkader, die ihre Häuschen rund um das Gefängnis hatten, lautstark die Harmlosigkeit der Anstalt beschworen, hinderten den wachsenden Erfolg, für den der Direktor Hubertus Knabe sorgt, nicht.

Schließlich gelang es dem immer gewinnend lächelnden kommunistischen Berliner Kultursenator Lederer, den Sturz von Knabe einzufädeln.

Vera Lengsfeld erzählt hier die ganze Geschichte.

Über das Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen gibt es im Block mehrere Texte, z. B. hier, hier und hier.

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