Wiedergelesen: Wie Linksextremisten Wikipedia gekapert haben (mit Aktualisierung)

Auf Tichys Einblick werden die Machenschaften beschrieben.

Aus dem o. a. Text: „Wenn sich jemand zu intensiv mit den politisch motivierten Editionen befasst, gibt es eine Reihe bewährter Methoden, sich dieses Kritikers zu entledigen. Der erste Autor erhebt den Vorwurf, etwas sei unberechtigterweise geschrieben worden. Der so Angegriffene setzt sich zur Wehr. Seine Argumente werden aber auf den Diskussionsseiten diffamiert, er wird … verwarnt, ihm wird gedroht, ihn für einen bestimmten Zeitraum zu sperren oder er wird gleich gesperrt oder sein Profil ganz gelöscht.“

Ein uniformierter Wikipedia-Nutzer ahnt beim Lesen eines Artikels nicht, welche „Edit-Kriege“ hinter den Kulissen möglicherweise stattgefunden haben.

Nachtrag März 2020: Beliebte Methoden sind auch: Der Diffamierer hat mehrere anonyme Accounts, die er alle einsetzt. Für den unbefangenen Betrachter sieht es so aus, als ob viele derselben Ansicht wären. Die Diffamierung schleicht sich durch die Sprache ein: Wer abgelehnt wird, erhält das Attribut „umstritten“. Wenn jemand fertig gemacht werden soll, nennt man die Zeugen in eigener Sache „renommiert“ oder „angesehen“.  Fußnoten mit Belegstellen werden gelöscht, der Artikel dann später wegen fehlender Belege gelöscht.

Der innere Zirkel der Wikipedia-Macher agiert anonym. Nur selten gelingt es, die Aktivisten zu entlarven. Oft sind es Ideologen, die wie besessen löschen und diffamieren.

Nicht nur Linksextremisten, Atomkraftgegner und Klimaalarmisten haben Wikipedia im Griff. Auch ein SPDler pfuscht in den Namensartikeln der Vorsitzkandidaten herum.

In der englischsprachigen Wikipedia wird ein viel größeres Rad gedreht: Die Geheimdienste sollen ihnen genehme Texte platzieren dürfen. Wikipedia-Autoren bis in hohe Hierarchiestufen lassen sich auch bezahlen für das, was sie über Konzerne oder Personen schreiben.

Die Spendeneinahmen für Wikipedia übertreffen bei weitem die Betriebskosten. Was mit den Einahmen passiert, ist genauso intransparent die die Wikipedia-Hierarchie. Bekannt ist nur, dass die obersten Bosse der Wikipedia-Stiftung sechsstellige Gehälter bekommen. Gründer Jimmy Wales betreibt mit einer Partnerin die kommerzielle Plattform „Fandom“ (früher „Wikia“), die mit Werbung Geld verdient.

Update Februar 2020:

Dr. Andreas Mäckler hat ein „Schwarzbuch Wikipedia“ herausgegeben, in dem mehrere Praktiken der Internetorganisation dargestellt werden.

Ich kann nicht aus dem Stand entscheiden, ob Herr Mäckler und seine Autoren Rechtspopulisten oder Nationalsozialisten sind, wie das sofort unterstellt wird. Auf jeden Fall ist alles detailliert belegt. Es würde mich Tage kosten, alle Schriftsätze, Gutachten und Gerichtsurteile zu lesen, die angegeben werden.

Angesichts des Linksdralls der deutschsprachigen Wikipedia bei sozialsissenschaftlich-politisch-historischen und Personen-Artikeln wäre es nicht abwegig, eine Diffamierungskampagne der anonymen Wikipedia-Editoren und -Administratoren zu vermuten. Herr Mäckler selbst dokumentiert den Umgang der Herrscher über die deutschsprachige Wikipedia am Beispiel seines Namensartikels und seiner Person so, dass dieser Verdacht naheliegt.

Ich habe vor 12 Jahren zum ersten Mal auf Schwächen der Wikipedia hingewiesen und vor allem im Bereich der Schulen vor einem unkritischen Gebrauch gewarnt. Leider sind solide, von einem namentlich bekannten Team verfasste Lexika verschwunden oder kostenpflichtig geworden.

Reformvorschläge für Wikipedia gibt es: Transparenz bei Einnahmen und Ausgaben des Konzerns, Klarnamenspflicht für Autoren und Administratoren, Präzisierung und Verschärfung der Editionsregeln, Anwendung presserechtlicher Bestimmungen, wodurch Klagen erleichtert würden.

Und was die „Löschkriege“ und Diffamierungskampagnen wohl überflüssig machen könnte: bei kontroversen Themen unterschiedliche Darstellungen zulassen.

Sehenswert: „Hier gelten keine Wikipedia-Regeln“ von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler

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