Antisemitismus in der Labour-Party

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Der Fisch stinkt vom Kopfe her: Der Antisemit und Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn steuert in Groß-Britannien nicht nur einen stramm sozialistischen Kurs, sondern sorgt auch für einen stramm antiisraelischen Kurs seiner Partei.

Die drei jüdischen Blätter des Vereinigten Königreichs protestieren mit einer gemeinsamen Titelseite gegen den wachsenden Antisemitismus bei Labour.

Corbyn anerkennt nicht die Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance. Sie geht ihm zu weit. Ein Journalist der Financial Times meint: Wenn sich 88 Rabbis auf eine gemeinsame Definition des Antisemitismus einigen, ist das eine bemerkenswerte Leistung. Weiterlesen!

Kürzlich legte er einen Kranz nieder zu Ehren der Terrorgruppe 11. September, den Attentätern von München 1972. auf der Veranstaltung zeigte er den Gruß der islamistischen Moslem-Brüderschaft. Auf der Veranstaltung war auch der Chef der Terrorgruppe, die einige Monate später vier Rabbis ermordete.

Jeremy Corbyn: Gleichsetzung von Israel mit NS ist nicht antisemitisch

Corbyn lässt bei seiner antiisraelischen Holocaust-Veranstaltung Demonstranten entfernen

Corbyn ist dreister als Speer und Claudia Roth. Speer behauptete, von Himmlers Posener Rede über die Ermordung der Juden nichts mitbekommen zu haben, weil er die Veranstaltung zuvor verlassen hätte. Die Grüne Roth lief in einer Berliner Demonstration mit, in der die Schläger vom Schwarzen Block „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ und „Nieder mit Deutschland!“ riefen. Andere Demoteilnehmer distanzierten sich davon, Roth nicht. Corbyn sagt: „Ja, ich war anwesend, aber mit der Kranzniederlegung habe ich nichts zu tun.“

Matt Seaton schreibt in der New York Book Review, dass Corbyn eigentlich kein Antisemit wäre. Er sei ein in der Wolle gefärbter Altlinker, der sich mit allen (auch den selbsternannten) Opfern des US-amerikanischen und israelischen Imperialismus und Kapitalismus solidarisiere. Das bringe ihn an die Seite von Assad, Putin, Maduro und allen Befreiungsbewegungen. Der wahre britische Antisemitismus sei in Golfclubs anzutreffen.

Ganz so einfach ist wohl nicht. Corbyn unterstützt eine Labour-Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt, den Zionismus auszurotten.

Bei der umstrittenen Kranzniederlegung muss man genau hinschauen. Es handelt sich nämlich, so wird gesagt, um zwei Kränze. einer für Tote, die in Tunis starben und einer für München-Attentäter. Corbyn behauptet, es wäre nicht der Kranz für die Olympia-Terroristen gewesen, den er niedergelegt hätte. Genau der war es aber, wie Journalisten berichten. Corbyn sagte weiter, es wäre auch der Befreiungskämpfer gedacht worden, die in Paris von Mossad-Agenten erschossen worden waren. Dabei ging es in Wirklichkeit um Palästinenser, die von einer gegnerischen PLO-Fraktion in Tunis erschossen worden waren.

Vielleicht lag die Verwirrung daran, dass Corbyn kein Arabisch kann. Außerdem geht es ihm um Antiimperialismus.

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