Was heißt: Das Geschlecht ist sozial konstruiert?

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In der Pseudowissenschaft Genderismus wird behauptet, das Geschlecht wäre eine soziale Konstruktion. So weiß es die männliche Genderistin Dr. Torsten Voß von der Uni Bielefeld: „Gender studies haben nachgewiesen, dass es kein vorgefertigtes Geschlecht gibt  – es ist ein Konstrukt, abhängig von historischen und kulturellen Kontexten (zit. n. FAS, 11.11.07, p 6)

In den Niederungen der sexualkundlich propagierten „sexuellen Vielfalt“ kommt es dann zu Übungen zum spielerischen Umgang mit dem eigenen Geschlecht bis hin zur Geschlechtsumwandlung als einem Vorgang vergleichbar dem Wechsel eines Kleidungsstücks. (Zur Ehre von Alice Schwarzer sei gesagt, dass sie früh erkannt hat, dass die auch von ihr anfänglich begrüßte Geschlechtsumwandlung alles andere als das ist.)

Genderisten lehnen die klassische Erkenntnistheorie ab: Hypothesenbildung, Falsifizierung, empirische Forschung. Wissenschaftliche Erkenntnisse wären eine Meinung unter vielen.

Dr. Alexander Ulfig ist Philosoph, Blogger und Autor im Magazin „eigentümlich frei“, das sich als radikalliberal, anarchistisch, libertär und kapitalistisch versteht. (Achtung: Von Anhängern der deutschen PC wird es als rechtspopulistisch bis rechtsextrem etikettiert.) Das, was Herr Ulfig über Genderismus sagt, kann ich allerdings nachvollziehen.

An Universitäten und Hochschulen sei ein Netzwerk von Instituten, Zentren, Professuren und anderen staatlich finanzierten Einrichtungen geschaffen worden.  In ihnen bleibe Gender als soziale Konstruktion sehr diffus und vage. Dass Gender als soziale Konstruktion zuträfe, sei eine nicht weiter untersuchte Annahme.

Es helfe bei der Durchsetzung des Programms des Gender Mainstreamings, also vor allem der Schaffung von Stellen, Professuren, Instituten, Zentren. (Allein die Uni Mainz hat 50 Gleichstellungsbeauftragte; GS)

Gender Studies hätten sich von den restlichen Wissenschaften weitgehend abgekapselt, sowohl von den Naturwissenschaften, z. B. von der Biologie, die auch einiges zum Thema „Geschlecht“ zu sagen habe, als auch von den empirisch arbeitenden Sozialwissenschaften. Sie führten an den Universitäten und Hochschulen eine Nischenexistenz und betrieben „Forschung“, die sich von den üblichen wissenschaftlichen Standards entfernt hätte.

Zum Teil wird das, was Genderwissenschaftler und Genderwissenschaftlerinnen für soziale Konstruktion halten, in der nicht-genderistischen Soziologie Sozialisationsprozess genannt. Wer konstruiert, bleibt unklar: Konstruktivisten nehmen an, dass das Individuum sich die Wirklichkeit konstruiert. Beim Genderismus liest es sich eher so, dass sie glauben, externe Instanzen machten aus einem Individuum Mann oder Frau, unabhängig vom biologischen Geschlecht.

Der Berliner Tagesspiegel leiht oft und gerne seine Stimme den Genderisten. In den einschlägigen Artikeln des Blattes war zuletzt immerhin davon die Rede, dass es Zusammenhänge zwischen biologischem Geschlecht und dem, was Genderisten unter Gender verstehen, gäbe.

Genderisten haben es in nicht ganz zwanzig Jahren geschafft, in nahezu alle Fächer einzudringen. Erziehungswissenschaft, Politologie und Literaturwissenschaft waren der Anfang. Inzwischen können auch Landwirtschafts- und Weinbaustudenten in ihrem Fach Genderseminare belegen. In die Naturwissenschaften dringen sie gerade vor und bekämpfen die dort vorherrschende Auffassung biologischer Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Zum Nachlesen hier!
In diesem Blog u. a. auch hier!
Ein Beispiel für die korrekte Anrede der verschiedenen Geschlechter

 

Der Beitrag stand zuerst am 8.6.2016 auf meinem Blog Basedow1764

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