Erkenntnistheorie und Klima-Alarmismus

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Mir wird im Freundeskreis triumphierend entgegengehalten, dass doch 97 (oder so)% aller wissenschaftlichen Untersuchungen für die Wahrscheinlichkeit eines menschengemachten gefährlichen Klimawandels sprächen.

Meine Antwort überzeugt leider nicht und regt auch nicht zum Nachdenken an. Im Gegenteil, ich bin der, der immer Recht haben will. Alle anderen vertrauen den 97%, dem Prof. Schellnhuber, der Tagesschau oder den Talkshows.

Meine Argumente sind:

Es gibt nicht die Wissenschaft. Zur Wissenschaft gehören Widerspruch und Widerlegung. Klimakritische Wissenschaftler erhalten keine staatlichen Gelder für Untersuchungen, klimakritische Wissenschaftler verlieren ihre Jobs (z. B. unter Obama in den USA), klimakritische Wissenschaftler werden wegen ihrer kritischen Aussagen von Klima-Alarmisten verklagt (USA), mit klimakritischen Wissenschaftlern diskutieren Klima-Alarmisten nicht, klimakritische Wissenschaftler haben es schwer, in Universitäten vortragen oder in Fachzeitschriften publizieren zu dürfen oder gar in der Tagesschau oder Moma zu Wort zu kommen.

Daten und Berichte des IPCC (Weltklimarat) wurden nach Bedarf umgeschrieben, widersprechende Daten weggelassen. (Siehe u. a. hier!)

Jetzt finde ich bei EIKE einen Aufsatz über die erkenntnistheoretischen Kurzschlüsse der Klima-Alarmisten. Man kann ihn lesen, ohne Physiker, Geologe, Meteorologe oder Klima(folgen)forscher zu sein. Es geht „nur“ darum, fachunabhängig darüber nachzudenken, wie man zu wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt.

Dr. Andreas Tiedtke, der Autor, zitiert den Ökonomen Ludwig van Mises über Erkenntnis:

„Erfahrung ist immer Erfahrung der Vergangenheit. Erfahrung und Geschichte liegen nie in der Zukunft. Diese Binsenweisheit müsste nicht wiederholt werden, wenn es nicht das Problem der Prognosen der Statistiker gäbe …[5] Die Statistik ist die Beschreibung von Phänomenen, die nicht durch regelmäßige Einheitlichkeit gekennzeichnet sind, in Zahlenausdrücken. Soweit es eine erkennbare Regelmäßigkeit in der Abfolge von Phänomenen gibt, ist es nicht nötig, zur Statistik zu greifen. … Statistik ist daher eine spezifische Methode der Geschichtsschreibung. … Sie handelt von der Vergangenheit und nicht von der Zukunft. Wie jede andere Erfahrung von der Vergangenheit kann sie gelegentlich wichtige Dienste bei der Zukunftsplanung leisten, aber sie sagt nichts aus, das direkt für die Zukunft gültig ist.“ (Quelle)

Man kann den Teil ab „Die wirtschaftlichen Prognosen des Weltklimarates“ erst einmal weglassen, sonst wird es einfach zu lang.

35 Postings gibt es bisher im Blog zum Klimawandel. Eigentlich ist alles gesagt. Ich werde mich zukünftig einschränken und wieder mehr zu meinen Kernthemen zurückkehren.

Zum Aufsatz: Andreas Tiedtke, Der Nachweis eines menschengemachten Klimawandels ist nicht erbracht. Eine erkenntnistheoretische Kritik, EIKE, 28.11.17

(Google Translate)

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