Das Palästina-Märchen

Gepostet am Aktualisiert am

 

Tempelberg-Moschee
Quelle

Die biblischen Geschichten aus Galiläa, die Festung Masada, der jüdische Tempel in Jerusalem, gehören, so sagen die Palästinenser und ihre Freunde in Europa ins Reich der Sagen. Seit Jahrtausenden würde das palästinensische Volk zwischen Syrien und Ägypten leben und sonst niemand.

Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts kommen nun jüdische Flüchtlinge in das friedliche, dicht besiedelte, blühende Land Palästina. Sie kommen vor allem aus Polen und aus Russland, wo sie gehasst, häufig auch erschlagen werden.

Verstärkt kommen sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie werden jetzt in allen mittel- und osteuropäischen Ländern schikaniert, ausgegrenzt und auch getötet. Am schlimmsten treiben es am Schluss die Deutschen, die Millionen ermorden.

Lassen wir ds anfänglich genannte palästinensische Märchen einmal weg: Dort, wo die Zuwanderer siedeln, wird die Wüste grün, es entstehen fruchtbare Plantagen. In diesen und in von den Zuwanderern gegründeten Betrieben finden auch viele Araber Arbeit, ja sie ziehen aus Syrien oder Ägypten hierher. Das dünn besiedelte Land belebt sich.

Die arabischen Palästinenser sind nicht glücklich, dass ihnen, wie sie meinen Zuwanderer aufgezwungen wurden. Die fügten sich nicht in ihre Kultur, die Gläubige von Ungläubigen streng unterscheidet und Ungläubige als Dhimmis, als Menschen zweiter Klasse, behandelt.

Die Zuwanderer gründen deswegen einen eigenen Staat, obwohl das anfänglich keineswegs ihr Ziel war.

Jetzt schworen die, die angeblich schon länger in Palästina lebten, die Zuwanderer ins Meer zu werfen. Ihr Präsident erklärt unter dem Beifall des Europäischen Parlaments, dass die Zugewanderten die Brunnen der Einheimischen vergiften würden. Der deutsche Präsident verneigt sich vor dem Grab eines palästinensischen Führers, der Terrorakte gegen die Zugewanderten organisierte. Seine Untertanen eifern ihm nach. Sie erstechen Zugewanderte im Schlaf in ihren Häusern, fahren sie mit Autos über den Haufen, richten in Schulen der Zugewanderten Massaker an. Sie sprengen sich in Autobussen in die Luft, beschießen ihre Siedlungen.

Anstatt palästinensische Willkommenskultur einzufordern und von Dunkelpalästinensern und palästinensischem Pack zu reden, werfen Zeitungen und andere Medien in Europa und Amerika den Zugezogenen vor, sie wären Rassisten und Imperialisten. Der Terror, unter dem die Siedler leiden, hätte eine berechtigte Ursache, wäre nicht vergleichbar mit dem Terror, unter dem Europa leiden würde. Er sei selbst verschuldet.

Das mit dem ins Meer werfen klappte bisher nicht. Vielmehr bleiben die Zugewanderten in mehreren Kriegen siegreich. Selbst ihre Preisgabe eroberter Gebiete führt aber nicht zum Frieden. Im Gegenteil, das werden Operationsbasen für Terroristen. Ein erobertes Gebiet geben die Zuwanderer nur zum kleineren Teil zurück und nutzen den Rest selbst für Siedlungen. Das ginge nun gar nicht, sagen die, die angeblich schon länger dort leben. Allerdings gehörte es zu keiner Zeit ihrem Volk oder gar ihrem Staat, den es bis heute nicht gibt. Abgesehen davon hatten die Zuwanderer die Palästinenser und die mit ihnen verbündeten Nachbarstaaten militärisch besiegt und der Nachbar, der vorher das umstrittene Gebiet besetzt hatte, hatte sich zurückgezogen. Er hatte früher nie erwogen, das Gebiet an Palästinenser  „zurück“zugeben.

Sehr weit hergeholt? Ich finde nicht.

Es geht noch weiter: Ähnlich wie die Araber ihre Kriege gegen Israel, hat Deutschland den Zweiten Weltkrieg verloren.

Was wäre, wenn die Deutschen (falls ich das Wort noch benutzen darf) sich, ähnlich wie die Palästinenser, nicht mit ihrer Niederlage abgefunden hätten, und seit Jahren Stettin beschießen würden?

Polen hat 1945 über 20% des Reichsgebietes besetzen dürfen, sogar Gebiete wie Stettin und das Ufer links der Oder, obwohl das im Potsdamer Vertrag gar nicht vorgesehen war. Aber das ist jetzt so und ich will daran nichts ändern. So ist das nun einmal, wenn man einen Krieg vom Zaun bricht und ihn dann auch noch verliert. Was mich aber stört, ist, dass für die Araber in Palästina andere Regeln gelten.

Link: „Mit dem Duden auf der Suche nach den Palästinensergebieten“ von Ulrich W. Sahm

Link: Das erfundene Volk“ von Y.K. Cherson

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s